Jazz im Radio. Foto: Hufner
Jazz im Radio Motiv: Foto: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 27.04.20 bis 03.05.20

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 18 im Radio. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.



Jazz im Radio (Fernsehen)

Periodika: Dauersendungen ohne genügend Infos – Tagesbegleitradio

  • NDR Info Play Jazz! Das Jazzmagazin 22:20 bis 23:00
  • MDR Kultur – Jazz 19:05 bis 20:00
  • MDR Kultur –Jazz Lounge 19:35 bis 20:00
  • WDR3 – Jazz & World – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr
  • WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann 13:04 bis 15:00 (Samstags)

27.04.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now_ Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday

Neues aus dem Westen: Aktuelle CDs aus unseren westlichen Nachbarländern mit dem Quartett des holländischen Tenorsaxophonisten Yuri Honing, mit dem belgischen Solo-Pianisten Bram de Looze und mit dem französischen Schlagzeuger Olivier Le Goas. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


28.04.


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Manuela Krause

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: My Favorite Discs – „This Is Walt Dickerson!“ von Walt Dickerson

Von Gerd Filtgen. Klare Töne und ungewöhnliche musikalische Muster: Neue aufregende Vibrafon-Sounds kamen von der Platte „This Is Walt Dickerson!“ Mit seinem Debütalbum stellte sich der aus Philadelphia stammende Musiker im Jahr 1961 als Alternative zu dem damals extrem populären Milt Jackson vor. Anstelle von dessen vom Bop inspirierter Spielweise brillierte Dickerson mit coolen Beiträgen, die auch in freie musikalische Bereiche vordrangen. Damit konnte er für einige Aufnahmen sogar den Pianisten Sun Ra als Sideman gewinnen, der sich ansonsten nur in den seltensten Fällen von seinem Arkestra trennte.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

Neues aus Italien: Henning Sieverts präsentiert aktuelle CDs des Saxophonisten Rosario Guiliani, des Trompeters Enrico Rava und des Pianisten Enrico Pieranunzi.


29.04.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: Blue Moments

Mit Musik von Mary Lou Williams, Lester Young, Coleman Hawkins, Nina Simone und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Special – „The man behind the music“

Der legendäre Arrangeur und Komponist Claus Ogerman und sein Werk. Mit Aufnahmen von Diana Krall, Antônio Carlos Jobim, Frank Sinatra, Oscar Peterson, Bill Evans und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


30.04.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Time & Feel – Der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel

Von Michael Rüsenberg. Mit dem Pablo Held Trio gewann Jonas Burgwinkel 2009 den SWR Jazzpreis – und gilt als einer der international renommierten Schlagzeuger aus Deutschland. Mit Beats und Grooves spielt er virtuos, eher „time“-orientiert – Burgwinkel ist ein eruptiver Schlagzeuger mit einer eigenen Klanglichkeit. An 50 Studioproduktionen hat der 38-Jährige schon mitgewirkt, ganz zu schweigen von zahllosen Konzerten und seiner Lehrtätigkeit als Professor in Köln. Wann, so muss man den Familienvater fragen, kommt er eigentlich zur Ruhe?

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz

Inzwischen gibt es ihn zum zehnten Mal, den International Jazz Day. Herbie Hancock hatte die Idee, die UNESCO fand sie gut und so wird seit 2011 jeweils am 30.April der Fokus etwas mehr in Richtung Improvisation geschärft als sonst. Eine gute Gelegenheit, sich ein wenig umzutun, um herauszufinden, was so alles Jazz sein kann. Der Pianist Stefano Bollani zum Beispiel hat ihn gerade mit Klaviervariationen rund um das Musical „Jesus Christ Superstar“ sehr individuell verstanden und damit einige neue Repertoireoptionen vorgeschlagen. Ein Beispiel von vielen in der Sendung, die kreativ mit dem umgehen, was einst im Mississippi-Delta zu knospen begann. Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski


01.05.


16:05 bis 17:00 | SWR 2
SWR2 Pop und Jazz: Neue Alben – Von Bettina Stender

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Jazz am Feiertag: In Memoriam Jon Christensen – Bobo Stenson Trio feat. Jon Christensen, Tallin 1998

In Memoriam Jon Christensen – Bobo Stenson Trio feat. Jon Christensen || Bobo Stenson, p | Arild Anderson, b | Jon Christensen, dr | Tallin / Estland, Estonia Concert Hall, Oktober 1998. Am Mikrofon: Matthias Spindler

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Eingängiger Eigensinn – der Pianist Hans Lüdemann

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Die Jasager und die Neinsager – Songs of Resistance. Resistance through Songs?

Von Ulrich Kriest. Wie geht’s denn dem Protestsong aktuell? Ein Protestsong bedarf einer größeren Öffentlichkeit, eines Adressaten und eines virulenten Themas wie zum Beispiel Krieg, Armut, Rassismus, Gewalt, Migration, Kapitalismus oder Bürgerrechte. Wie Billie Holidays „Strange Fruit“ anschaulich zeigt, braucht ein Protestsong nicht notwendig expliziten Protest. Sind Protestsongs heute eher eine nostalgische Angelegenheit? Eine letzte Bastion des „radical chic“? Oder sind neue Strategien sichtbar, die es erlauben, unter veränderten Bedingungen Wirkung zu erzielen?

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Bühne frei im Studio 2 …

Die aktuelle CD „As it is“ des Markus Harm Quartetts und Auszüge aus einem Gespräch mit dem Bandleader (Konzert entfällt). Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Markus Harm stammt aus Stuttgart und ist in Nürnberg zuhause, wo er von 2008 bis 2015 in der Jazzabteilung der Musikhochschule studiert hat. Noch während der Zeit als Student wurde er mit seinem singend seelenvollen Sound und seiner spielerischen Eloquenz in Süddeutschland zum gefragten Sideman und ist seitdem innerhalb und außerhalb der Region unterwegs. Besonders zu nennen ist sein Engagement im Jazz & More Collective, in dem Dozent*innen des alljährlichen, sommerlichen Workshops in der baden-württembergischen Musikakademie Ochsenhausen mitspielen – zum Beispiel Fola Dada, Klaus Graf und Joo Kraus. Zudem wird Markus Harm von vielen großen Ensembles als Solist angefordert. In den beiden Nürnberger Big Bands, dem Sunday Night Orchestra und dem Groove Legend Orchestra kann man ihm begegnen, in München waren es die Dusko Goykovich Munich Big Band und die Jazz Big Band Association unter der Leitung von Axel Kühn und in Baden-Württemberg die Big Band des Pianisten Tobias Becker, und auch mit der Federal Penguin Summit war er schon unterwegs – das ist eine mit jungen deutschen, österreichischen und Schweizer Musikern besetzten Big Band. Seit acht Jahren leitet Markus Harm auch sein Quartett, das in eigenen Kompositionen sehr facettenreich die Spielarten des swingenden Modern Mainstream auslotet und seine musikalische Flexibilität hörbar aus einer profunden Kenntnis der Tradition schöpft. Tief vertraut mit dem Spiel von historischen Jazzlegenden wie Ben Webster, Charlie Parker oder Stan Getz, und gleichzeitig aufgewachsen mit den zugleich melodiösen wie komplexen Kompositionen eines Joshua Redman oder Mark Turner, finden Markus Harm und seine Mitmusiker zu ihrer ganz eigenen, swingend fließenden Auslegung des Jazz, aus deren Mitte Markus Harm mit seiner ebenso wohltönenden wie ausdrucksstarken Saxofonstimme Geschichten des Jazz erzählt.


02.05.


13:04 bis 15:00 | WDR 3
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Die Lesbaren

Mit Musik von Uschi Brüning, Jutta Hipp, John Coltrane, Ludwig van Beethoven und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz

  • „Après un rêve“ – Eve Risser || Eve Risser, prepared upright piano, comp | Adrian Bourget, sound design | Jazzfest Berlin 2019, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne, November 2019
  • Brian Marsella Solo Performance || Brian Marsella, p | Jazzfest Berlin 2019, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne, November 2019. Am Mikrofon: Daniella Baumeister

20:04 bis 22:00 | SR2 KulturRadio
In memory of Manu Dibango: Manu Dibango live im Grand Rex, Paris

BIENVENUE – SR 2 LIVE. Aufnahme vom 17. Oktober 2019 aus dem Grand Rex in Paris

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Der Pianist des Modern Jazz Quartet: Zum 100. Geburtstag von John Lewis

Mit Hans-Jürgen Schaal

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Swingende Noblesse – Zum 100. Geburtstag des Pianisten John Lewis

Von Bert Noglik. Sein Name ist vor allem mit dem Modern Jazz Quartet verbunden, dessen Musik er wesentlich mitgeprägt hat – als Pianist, aber auch als Komponist und Arrangeur. John Lewis erschloss dem Jazz eine neue kammermusikalische Dimension, indem er sich auf barocke Formen und Kompositionstechniken bezog und diese mit der Kraft der Improvisation zu vitalisieren vermochte. Ende der 1940er Jahre zählte er zu den Arrangeuren des Miles Davis Capitol Orchestra, das mit der Platte „Birth of the Cool“ ein neues Kapitel im Jazz einleitete. Am 3. Mai 1920 jährt sich John Lewis’ Geburtstag zum hundertsten Mal.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert


03.05.


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Stadium Jazz“ – Donny McCaslin & hr-Bigband, cond. & arr. by Jason Lindner, hr-Sendesaal Frankfurt, November 2019, Teil 2. Am Mikrofon: Daniella Baumeister

20:04 bis 23:00 | hr2-kultur
hr2-Kulturlunch: „Wer sich selbst und andere kennt…“ Ein musikalisch-literarischer Blick auf Persien

Persien musikalisch und literarisch: Von Rumi und Hafis bis Goethe, von Schubert bis Koechlin. Das historische Persien steht für eine reiche Kultur – von den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht bis zu bedeutenden Dichtern wie Nizami, Rumi und Hafis, in dem Goethe einen Seelenverwandten sah. Gedichte aus Goethes Sammlung „West-östlicher Diwan“ werden ebenso zu hören sein wie Lyrik und Prosa der bedeutendsten persischen Dichter. Musikalisch reicht das Spektrum von klassischer und volkstümlicher persischer Musik (darunter die Vertonung eines Rumi-Gedichts) bis zu klassischer europäischer Musik mit Vertonungen von Goethes „Suleika“ (Schubert, Schumann, Mendelssohn) sowie orientalisierender Klaviermusik z.B. aus den „Persischen Stunden“ von Koechlin.

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Deutsches Jazz Festival Frankfurt 2019 – Charles Lloyd Quintet

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Bigband Magazin – Mit Henry Altmann

 

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