Jazz im Radio

Die Jazz-Radiowoche vom 16.04. bis 22.04.2018

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 16 im Radio. Wir müssen reden!


Punkt 1: Bei der aktuellen Übersicht finden sich unter allen über 50 Einträgen ganze drei (in Zahlen „3“), bei denen Musikerinnen im Zentrum des Programms stehen. Jedenfalls soweit die Informationen vorliegen. Ausgenommen sind dabei CD-Neuvorstellungen. Auf diese drei Sendungen möchte ich daher vorab besonders hinweisen:

  1. April: 23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
    Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Mostly Vocal – Von Raubvögeln, Wölfen und Geistern: Unterwegs in der Vorstellungs- und Musikwelt der Sängerin und Komponistin Pegelia Gold.
  2. April: 21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
    JazzFacts: Angekommen – Ein Portrait der Bassistin Linda Oh
  3. April: 19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
    Live Jazz: Annette Maye & Meeresrauschen | Multiphonics – Das Festival, Oktober 2017

Leute in den Rundfunkanstalten, nehmt mir das nicht übel, aber das kann so nicht weitergehen, das muss sich ändern!

Punkt 2: Ja, für die letzte Woche gab es keine Radioübersicht. Immerhin zwei Menschen haben sich daraufhin freundlich zurückgemeldet, dass ihnen diese Übersicht ganz gut gefällt und dass sie diesen Service wohl schätzen. Danke Euch beiden. Immerhin gab es auch keine wütenden Beschwerden. Das ist schon mal ein Fortschritt gegenüber früheren Zeiten. Und zurück zu Punkt 1: Vielleicht sollte ich die Veröffentlichung in Zukunft davon abhängig machen, dass es mindesten fünf Beiträge zu weiblichen Musikern gibt. Wenn es weniger wird, dann werden nur noch die Sendungen mit überwiegend weiblichem Anteil gelistet.

Punkt 3: Viel Spaß auf der jazzahead! in Bremen.

Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


16.04.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Ulf Wakenius, Gitarre

20:05 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR im Konzert – Nils Landgren zu Gast bei den Thüringer Bachwochen

Aufnahme vom 08.04.2018, Meinigen, Theater. Moderation: Grit Schulze

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Das Gary Burton Quintet in der Oper Köln

Aufnahme vom 13. Dezember 1975. The Gentleman-Bassist Steve Swallow. Ein Porträt von Michael Rüsenberg

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Sarah Seidel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Dominik Mahnig / Dieter Manderscheid / Sebastian Sternal / Claudius Valk: Pop | Pablo Held Trio: Investigations | Kristjan Randalu: Absence | Jilman Zilman feat. Simon Nabatov: The Loft Recordings | Christina Fuchs No Tango Quartet: Eleven |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday

Bonnes Nouvelles de France: Aktuelle CDs aus Frankreich mit der Sängerin Camille Bertault, dem Klarinettisten Jean-Marc Foltz und mit dem Pianisten Martial Solal. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


17.04.2018


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Matthias Wegner

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: Play It Back! Das Dr. Lonnie Smith Trio beim Jazzfest Berlin 2017

Am Mikrofon: Thomas Loewner. Wer Dr. Lonnie Smith zum ersten Mal sieht, könnte meinen, er sein ein Meister klassischer indischer Musik: Seit vielen Jahren gehören Turban und ein weißer Rauschebart zu den Markenzeichen des inzwischen 75-jährigen Musikers aus New York. Doch statt Ragas auf Sitar oder Tabla zu spielen, zelebriert Smith seit mittlerweile rund fünf Jahrzehnten Jazz, Soul und Blues auf einer Hammond B3-Orgel. Seit seinen Anfängen im George Benson Quartet ab 1966 hat sich Dr. Lonnie Smith einen festen Platz in der Jazz-Community erspielt und mit dem Label Blue Note schon früh die passende Heimat gefunden. Seinem musikalischen Credo ist er bis zu letzt treu geblieben: „Für mich ist der Groove Teil meines Lebens. Über den Groove möchte ich kommunizieren und damit die Leute mit auf eine Reise nehmen.“

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Duo Norbert Scholly & Rainer Böhm (2/2)

Norbert Scholly, Akustikgitarre, Rainer Böhm, Piano. Aufnahme vom 12.1.2018 aus dem Beethovenhaus Bonn, Kammermusiksaal. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. Der Gitarrist Norbert Scholly und der Pianist Rainer Böhm haben vieles gemeinsam: Die beiden sind außerordentliche Könner auf ihren Instrumenten, zeigen dabei aber keinerlei Neigung zu solistischer Profilierungssucht. Sie teilen einen ausgeprägten Sinn für harmonischen Reichtum und rhythmischen Drive.

Vor gut zehn Jahren lernten sie sich kennen und verstanden sich blind. Aus zunächst lockeren Jam-Sessions entstand ihr gemeinsames Duo, mit dem sie 2015 die vielgelobte Debüt-CD ,Juvenile‘ veröffentlichten. Norbert Scholly und Rainer Böhm tragen paritätisch Eigenkompositionen zum Duorepertoire bei. Darunter finden sich atemberaubende Up-tempo-Nummern, in denen sich die Partner nach wirbelnden Schlagabtauschen immer wieder traumwandlerisch sicher die Hände reichen. Scholly spielt in diesem Rahmen eine akustische Konzertgitarre. Im Kammermusiksaal des Bonner Beethovenhauses erhielt die ebenso filigrane wie mitreißende Musik beste Klangbedingungen.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

Die ganze Welt des Jazz. Blue Note, Big Band, Neuerscheinungen und bekannte Stars – und Tipps zum Konzertgeschehen in Bremen und der Region.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Konzerte des Orchesters Kurt Edelhagen

Aufnahme vom 23. Februar 1965 aus dem Klaus-von-Bismarck-Saal des Kölner Funkhauses

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Sarah Seidel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Kizzy Crawford / Gwilym Simcock with Sinfonia Cymru: Birdsong | Susanne Paul’s Move String Quartet: Short Stories | Steve Gadd Band: Steve Gadd Band | Maxime Bender Universal Sky: Universal Sky | Hely: Borderland |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

After The Fall: Vor fast genau 20 Jahren entstand ein Konzertmitschnitt des Keith Jarrett Trios, der nun veröffentlicht wurde – eine der besten Aufnahmen dieses Jazz-Triumphirats, das sich ja leider 2014 aufgelöst hat. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


18.04.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: „Dancing“

Mit Aufnahmen von Iain Ballamy, Stian Carstensen, Echoes of Swing, Charlie Parker und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Rumer, Vocal

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

Die Band NO blues und der niederländische Gitarrist Ad van Meurs beim Rudolstadt Festival 2014. Aufnahme vom 4. Juli 2014 aus dem Theater Rudolstadt. Farewell Shalabiyd. Eine Sendung von Babette Michel

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Sarah Seidel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt

Adam Nussbaum’s „The Leadbelly Project“. „Simple and repetitive“ – Rückbesinnung aufs Wurzelwerk: Der Schlagzeuger Adam Nussbaum und sein „Leadbelly Project“. Am Mikrofon: Wolf Kampmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Mostly Vocal – Von Raubvögeln, Wölfen und Geistern

Unterwegs in der Vorstellungs- und Musikwelt der Sängerin und Komponistin Pegelia Gold. Aufnahmen mit dem Polychrome Orchestra, Art Zentral und dem Peter Fulda Sextett. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


19.04.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz: Der indische Perkussionist und Sänger Trilok Gurtu

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Angekommen – Ein Portrait der Bassistin Linda Oh

Von Karsten Mützelfeldt. Geboren in Malaysia als Tochter chinesischer Eltern und aufgewachsen in Australien, ist sie angekommen – in New York, im Kreis der weltbesten Jazzmusiker und in ihrer eigenen Musik: die Bassistin Linda Oh. Viele wurden auf die Bassistin als Mitglied des Dave Douglas/Joe Lovano Quintetts aufmerksam, vor allem aber durch ihre Zugehörigkeit zum aktuellen Quartett von Pat Metheny. Eine Weltbürgerin, der ihr asiatisches Erbe aber wichtig ist und die sich auf ihrem neuen Album ,Walk Against Wind‘ erstmals nicht mehr nur Linda Oh nennt, sondern auf ihren kompletten Namen wert legt, Linda May Han Oh. Ihr Bassspiel zeichnet eine enorme Präsenz aus, die Musik ist kompromisslos und nicht ohne Ecken und Kanten. Im Interview erzählt sie von den Anfängen in Down Under, vom kraftzehrenden Prozess, sich im Epizentrum des Jazz durchzusetzen sowie von den Problemen und Segnungen einer multikulturellen Identität.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Szene NRW – Aktuelles aus der Region

Die schottische All Star Band Imár in Bochum und Bonn. Preview Jazz: Jörg Heyd. Preview World: Tom Daun

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Sarah Seidel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Animata (Sarah Buechi & Christoph Haberer): Duality | David Friedman Generations Trio: Thursday | H A U S (Mathias Haus): Tales Along The Path Of Life: Land Of The Sun / Land Of The Moon | Mátyás Szendai / Mathias Levy / Miklós Lukács: Bartók Impressions |

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Das kleine Format – Ein Porträt des Saxfonisten Colin Stetson

Von Harry Lachner. Man kennt die technischen Hilfsmittel, die nicht nur jedes Studio zur Verfügung hat, sondern mittlerweile auch als Effektgeräte in handlich-wohlfeiler Form den Technikpark zahlloser Musiker zieren: Looper, Hallgeräte usw. Es ist verblüffend, wie all die Überlagerungen und Wiederholungen in der Musik des Saxofonisten Colin Stetson präsent sind und er doch gerade auf genau diese technischen Effekte verzichtet. Stetson gestaltet Klangräume allein durch seine brillante Spieltechnik, die Zirkularatmung sowie eine ausgeklügelte Mikrofonierung. Nur selten arbeitet er mit anderen Musikern aus der Improvisationsszene zusammen: Stetson bevorzugt das kleine Format – solistisch oder im Duo; etwa mit dem Saxofonisten Mats Gustafsson oder der Geigerin Sarah Neufeld. Oder er lädt für ausgewählte Stücke Gastmusiker ein wie die Performance-Künstlerin Laurie Anderson oder den Pop-Musiker Bon Iver. So grenzenlos Stetsons Technik ist, so spielerisch setzt er sich über alle Genres hinweg.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz

Die Musik von Brandon Seabrook ist nichts für Zartbesaitete, denn der kompromisslose 42jährige mag es extrem. In Bands wie „Seabrook Powerplant“, „Needle Driver“ oder „Die Trommel Fatale“ praktiziert er Hochgeschwindigkeit und Komplexität mit unfassbarer Präzision und unerbittlicher Härte. Dass Seabrook in seiner Jugend ein Metal-Fan war, ist unüberhörbar. Die Redaktion des New Yorker Magazins „Village Voice“ hat den aus Massachussetts stammenden Virtuosen 2012 übrigens zum besten Gitarristen der Stadt erkoren. Doch er spielt nicht nur eine reichlich derangierte E-Gitarre, sondern ist auch ein Meister des Banjos und hat als solcher etwa die Musik der Band „Mostly Other People Do The Killing“ veredelt. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad


20.04.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Lionel Hampton, Vibraphon

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Jazz Talk mit Martin Wind

Mit Christian Erber. Vor mehr als 20 Jahren ging der Bassist Martin Wind als Stipendiat in den Big Apple – und lebte den amerikanischen Traum. Auch harte Lehrjahre konnten ihn nicht entmutigen. „Teilweise war ich so blank, dass ich die U-Bahn nicht bezahlen konnte“, erinnert sich Wind, der für sein Durchhaltevermögen belohnt wurde. Heute kann er auf Auftritte in legendären Clubs wie dem „Village Vanguard“ zurückblicken – und auf Kooperationen mit Stars wie Pat Metheny. Regelmäßig zieht es Martin Wind aber auch in seine Heimat, die Flensburger Förde, zurück. Pünktlich zu seinem 50. Geburtstag erscheinen zwei neue Alben von ihm. „Light Blue“, in dem der Ausnahme-Bassist seine Qualitäten als Songwriter und Arrangeur unter Beweis stellt. Im Jazz Special auf NDR Info berichtet Martin Wind über sein Leben in der Welthauptstadt des Jazz, über seine Erinnerungen an sein „Heimatfestival“ – die JazzBaltica – und seine Verbundenheit mit dem hohen Norden.

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Milestones – Jazzklassiker: Hugh Masekela (1939 – 2018)

Eine Erinnerung an den Trompeter aus Südafrika. Am Mikrofon: Bert Noglik. Seine Musik sprudelte aus südafrikanischen Quellen, die er auf faszinierende Weise mit dem Jazz fusionierte. Hugh Masekela zählte in seiner Heimat zu den Jazz-Pionieren, spielte gemeinsam mit Dollar Brand/Abdullah Ibrahim und später auch mit Stars wie Harry Belafonte und Paul Simon. Der erbitterte Gegner des Apartheid-Regimes ging Anfang der 1960er-Jahre ins Exil. Getreu seinem Motto ‚Home is where the music is‘ lebte Hugh Masekela in verschiedenen Ländern, bis er nach dem Siegeszug des mit ihm befreundeten Nelson Mandela in seine Heimat zurückkehrte, wo er triumphal gefeiert wurde. Bert Noglik blickt zurück auf Leben und Werk des Trompeters, der am 23. Januar 2018 im Alter von 78 Jahren an Krebs starb.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Swingtime mit Bill Ramsey: As time goes by | Ein Jahrhundert in Schwingungen

heute mit: Barney Kessel | Urbie Green Big Band | Cleo Laine & Johnny Dankworth Big Band | Rex Stewart’s Hot Club Berlin Session | Helmut Weglinski Quintett | hr-Bigband & Lizz Wright | Kenny Burell |

Bill Ramsey – Sänger, Entertainer und selbst Teil der Jazzgeschichte in Deutschland nach dem Krieg – präsentiert ein Jahrhundert in Schwingungen. Es geht dabei natürlich um musikalische Vibrationen,  um Erschütterungen des Weltgefüges – es sei denn diese sind musikalischer Natur.  Und wenn der „pulse“ so richtig pocht und treibt, dann stellt sich nicht selten ein vertrautes Gefühl ein: Wie doch die Zeit vergeht!

22:30 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Schlammpeitziger @ c/o Pop 2015

Aufnahme vom 29. August 2015 aus dem Kleinen Sendesaal des Kölner Funkhauses. Vorausschauende Bebauung. Eine Sendung von Raphael Smarzoch

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz auf Reisen – Highlight der Internationalen Jazzwoche Burghausen 2018

Das Quintett des französischen Akkordeonisten Vincent Peirani. Mit Saxophonist Emile Parisien und anderen. Aufnahme vom 10. März 2018 im Stadtsaal Burghausen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

23:30 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz Update: Sonic Wilderness – On Screen (2)


21.04.2018


17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Annette Maye & Meeresrauschen | Multiphonics – Das Festival, Oktober 2017

Annette Maye & Meeresrauschen || Annette Maye, cl | Claudio Puntin, cl, kontra-bcl | Thomas Savy, cl, bcl | Klaus Gesing, bcl | Udo Moll, tp, electronics | Nicolao Valiensi, euphonium | Hans Lüdemann, p | Björn Meyer, b | Dirk-Peter Kölsch, dr | Multiphonics – Das Festival, Stadtgarten Köln / Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt am Main, Oktober 2017. Am Mikrofon: Daniella Baumeister

19:05 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur
Konzert: jazzahead! Live von der Messe Bremen

„Overseas Night“: u.a. Justin Kauflin Trio, Jazzmeia Horn Quartet, Gregory Privat Trio

In Aufzeichnungen: Höhepunkte von der German Jazz Expo:  Daniel Erdmann, Jasper van’t Hof, Markus Stockhausen. Moderation: Andreas Müller und Matthias Wegner

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Mr. Bluesette: Jean „Toots“ Thielemans

Mit Wingolf Grieger. Die Mundharmonika ist ein Instrument, das einem nicht sofort in den Sinn kommt, wenn man an Jazz denkt. Doch der Belgier Jean, genannt „Toots“ Thielemans, hat es geschafft, der Mundharmonika den Weg in den Jazz zu ebnen. In den 1950er-Jahren spielte Thielemans in Benny Goodmans All Star Band, später mit Größen aus Jazz und Pop wie Ella Fitzgerald, Jaco Pistorious und Billy Joel. Wingolf Grieger begibt sich auf die Suche nach dem besonderen Sound von „Toots“ Thielemans.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Jump For Joy – Erinnerungen an den Sänger Joe Wiliams

Von Bert Noglik. Sein Gesang war souverän und mitreißend, von einnehmender Direktheit und zugleich elegant. Er galt als Showman ersten Ranges und faszinierte als Jazzsänger mit einer ausgeprägten Neigung zum Blues. Joe Williams, geboren 1918 in einem kleinen Nest in Georgia, aufgewachsen in Chicago, entdeckte seine vokale Expressivität als Teenager in einem Gospelchor. Er tingelte mit Rhythm-and-Blues-Bands, wurde 1943 von Lionel Hampton engagiert und schaffte den Durchbruch als Sänger des Orchesters von Count Basie, dem er von 1954 bis 1961 angehörte, mit der er aber auch in späteren Jahren noch zusammenarbeitete. Als ein kongeniales Gespann waren die beiden genau das, was der Titel einer Platte von 1956 versprach: „Count Basie Swings & Joe Williams Sings“. Kein Geringerer als Duke Ellington befand über den Ausnahme-Vokalisten: „Er imitierte nicht etwa andere Sänger, sondern gab dem Blues durch sein wundervolles Textverständnis und seinen intelligenten Vortrag eine neue Dimension.“

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Open Sounds: Berlin, Berlin

Berlin-Washingtonplatz. Von Stefan Heckmann. Regie und Sprecher: der Autor. Aufnahme des WDR 2007 | Berlin – ein Lautgedicht. Von Valeri Scherstjanoi und Andreas Hagelüken. Regie: Andreas Hagelüken. Aufnahme WDR/randfunk 2005

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Riccardo Del Fra Quintett im Stage Club Hamburg

Mit Beatrice Gamza. Musik, die auf ganz eigene Art und Weise Hoffnung in all ihren Formen versinnbildlicht. HOFFNUNG-ESPOIR-NADZIEJA, eine Komposition des Bassisten Riccardo Del Fra. Für das Projekt fanden sowohl klassische Kompositionstechniken als auch Improvisation Anwendung – vor allem, aber nicht nur – im Jazzkleid. Damit entstand eine Musik, die den Reichtum und die Vielfalt ihrer gegenseitigen Durchlässigkeit hervorbringt. Für dieses Projekt wählte Riccardo Del Fra junge Musiker aus Polen, Deutschland und Frankreich aus, die sowohl in der Jazztradition stehen als auch aufgeschlossen gegenüber anderen musikalischen Richtungen sind.


22.04.2018


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht: Mit Peter Veit – Neues aus den Jazz-Charts

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Satchmo goes Big Apple“ – hr-Bigband feat. Axel Schlosser, cond. & arr. by Jim McNeely. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Jazzfest Berlin 2017 – Michael Wollny, solo

Mit Johannes Kloth. Aufnahme vom 3. November 2017 im Haus der Berliner Festspiele

22:15 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: NDR Bigband feat. Niels Klein „Outbound Songs“

Mit Henry Altmann. Ein Flugzeug, das gerade auf seine Reise startet, wird im Flughafen-Code „outbound“ genannt. Auch Musik kann sich auf den Weg machen. Das hat Niels Klein beobachtet, als er ein neues Programm für die NDR Bigband schrieb: die „Outbound Songs“. „Der Begriff fiel mir ein, als ich die Stücke sich entwickeln ließ, ohne, dass sie am Ende zwangsläufig wieder einen formalen Bogen zum Anfang nehmen mussten“, erklärt der Komponist. „Für mich hieß das, die Kontrollmechanismen einmal etwas loszulassen, nicht immer zu fragen: Kann ich das jetzt wirklich machen? Dass das Stück einfach da, zack, links um die Kurve geht und dann geradeaus weiter?“ Doch keine Sorge: Wenn man das jetzt höre, falle es gar nicht auf, verspricht Klein. Der Komponist und Saxofonist gehört zu den profiliertesten jungen Musikern der deutschen Jazzszene. Mit „Outbound Songs“ wird für den gebürtigen Hamburger ein Traum wahr: Er spielt gemeinsam mit seinen alten Idolen – der NDR Bigband und Drummer Jim Black.

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4 Kommentare

  1. Auch wenn ich mich über mehr Jazzfrauen im Radio sehr freuen würde, fände ich es sehr schade, wenn die Veröffentlichung der Radioliste in Zukunft von deren Präsenz abhängig gemacht wird.
    Eine besondere Hervorhebung, wie du es heute gemacht hast, finde ich super! Danke für die Tipps, und bitte gebt nicht auf, nur Mut, es gibt bestimmt noch viel mehr von uns, denen aber das Kommentieren einfach nicht so liegt.
    Viele Grüße

  2. Hallo, Ahoi und guten Morgen!

    Ich schließe mich Daniel an. Das Thema aufzugreifen finde ich auch prima.
    Seit einigen Monaten (erst) schaue ich wöchentlich in die Übersicht und habe schon das eine oder andere Schmankerl gefunden und genossen – Danke! Ich begreife deine Ankündigung als Impuls und die ‚Drohung‘ mit einem Augenzwinkern.
    Immer noch trauen sich viele Frauen nicht ihre Talente auszuleben oder können ihre Talente aufgrund äußerer Hürden nicht entfalten -> jeder unterstützende Mann (Vater, Bruder, Freund, Nachbar, Gatte…) ist willkommen!
    Mit feministischen und swingenden Grüßen

    1. Ich sehe schon. Es wurde verstanden. ;)
      Das eine. Ich wollte nur anmerken, gerade im Jugendbereich sind die Schul-BigBand ja voll mit musizierenden Frauen. Später treten sie dann immer weniger in Erscheinung (an Zahl). Jazz als Mänenrsport dann. Die machen es ja nicht schlechter :) Klar. Aber ein bisschen Druck in die Medien hinein, das kann echt nicht schaden.
      Meine „Drohung“ ist ja auch ungerecht. Eigentlich sollte es die einzelnen Sender treffen, nicht den Medienpool insgesamt.

Was dazu sagen