Jazz im Radio

Die Jazz-Radiowoche vom 26.03. bis 01.04.2018

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 13 im Radio.

Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


26.03.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Kenneth Earl „Kenny“ Burrell: Blues for Liz

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Monty Alexander, Piano

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Stringin‘ the Blues – Der Gitarrist Eddie Lang

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Peter Eigenmann Trio: Insisting | John Raymond & Real Feels: Joy Ride | Ratko Zjaka Nocturnal Four: Life On Earth | Bill Frisell: Music IS | Holzig: Holzig |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday – „Jazz moves“

Aufnahmen vom „BMW Welt Jazz Award 2018“ mit dem Puerta Sur Trio und dem Andi Kissenbeck’s Club Boogaloo. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


27.03.2018


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Manuela Krause

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Hadar Noiberg: Tuesday

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Stacey Kent, Vocal

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: Improvisation im Steinernen Meer – Das Internationale Jazzfestival Saalfelden 2017 (2)

Mit Martin Küchens Angels 9 und dem Brian Marsella Trio und „Buer: The Book Of Angels, Vol. 31“. Am Mikrofon: Gerd Filtgen

Mit seinem als Angles 9 bezeichneten Ensemble ist der schwedische Saxofonist Martin Küchen in Saalfelden kein Unbekannter. Er war schon mehrmals bei dem Festival zu hören. Doch jedes seiner neuen Projekte wie „Disappeared Behind The Sun“ beinhaltet Sounds, die live noch intensiver ausfallen. Dafür sorgen ungewöhnliche, miteinander verwobene Themen, die als Ausgangspunkte für Improvisationen zwischen modalem Jazz und freien Assoziationen dienen. Einen ebenfalls starken Eindruck hinterließ der Auftritt des Brian Marsella Trios. Aus den zahlreichen Werken des Avantgardisten John Zorn wählte der Pianist einige Stücke aus dessen „Masada Songbook Two – The Book Of Angels, Vol. 31“. In Marsellas spannungsreichen Interpretationen blitzen Erinnerungen an die donnernden Akkorde von Jazz-Giganten wie McCoy Tyner genauso auf wie Bezüge zur modernen Klassik.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Jan Lundgren ,Tribute to Jan Johansson‘

Aufnahme vom 24.6.2017 bei Jazzbaltica in Niendorf/Ostsee. Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt. Einer der führenden Jazzmusiker Schwedens verneigt sich vor einem stilbildenden Vorgänger und Landsmann: Jan Lundgren widmet sein jüngstes Projekt dem legendären Pianisten Jan Johansson. „Heute ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Genres längst nicht mehr so ausgeprägt wie in den 50er- und 60er-Jahren, als ich zu spielen begann.“ Das sagt der Bassist Georg Riedel, langjähriger Begleiter Jan Johanssons, der als erster schwedische Volksmusik mit Jazz vereinte. Auch eine Zusammenarbeit mit einem Streichquartett wäre für ihn denkbar gewesen. Das ging seinem Instrumentalkollegen Jan Lundgren durch den Kopf, als er begann, ein Tributprogramm zu konzipieren. In Schweden als Entwickler eines Folk-Jazz bis heute verehrt, wurde Johansson weltweit bekannt – als Komponist für die ‚Pippi Langstrumpf‘-Filme. So zählte deren Leitthema natürlich auch zu Lundgrens Hommage an Jan Johansson, einem der herausragenden Konzerte bei Jazzbaltica 2017.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

Die ganz Welt des Jazz. Blue Note, Big Band, Neuerscheinungen und bekannte Stars – und Tipps zum Konzertgeschehen in Bremen und der Region.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World. Keller’s Musical Self Portrait

Die WDR Big Band und Jörg Achim Keller. Aufnahme aus dem Kölner Funkhaus

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Indra Rios-Moore: Carry My Heart | Avery*Sunshine: Twenty Sixty Four | Meshell Ndegeocello: Ventriloquism | Elifantree: Anemone | The Johan Lindström Septett: Music For Empty Halls |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

Aktueller deutscher Klavierjazz: Henning Sieverts präsentiert neue CDs von Joachim Kühn, Roman Rofalski, Niko Meinhold und Tobias Weindorf


28.03.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Norbert Stein: Polarity

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: „In a mellow tone“ – Kompositionen des Meisters der feinen Töne: Duke Ellington

Mit Interpretationen von Ben Webster, Gerry Mulligan, Avishai Cohen und Ellington selbst. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: WDR Folk-Archiv 1990-95: Irish Folk

Mit Musik von Skylark, Eleanor Shanley Band und Stockton’s Wing

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt

Miles Davis & John Coltrane: The Final Tour 1960. Sind Sie wütend, Herr Coltrane? – Miles Davis & John Coltrane auf ihrer letzten gemeinsamen Europa-Tournee

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Studio-Aufnahmen – Le Café Bleu spielt Debussy

Aufnahmen aus dem Studio Franken mit Matthieu Bordenave (Saxophon), Leonhard Kuhn (Gitarre) und Jay Lateef (Schlagzeug). Moderation und Auswahl: Beate Sampson


29.03.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – George Gershwin / Ira Gershwin: Love is here to stay

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

20:04 bis 22:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert: Organic Earfood

Bernie Senensky, org, p; Stefan Bauer, voc, marimba; Peter Baumgärtner, dr. Aufnahme aus der Jazzschmiede, Düsseldorf

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz: Classics

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Fingerfertigkeit und Weitblick – Der Kölner Gitarrist Hanno Busch

Von Thomas Loewner. Der Kölner Gitarrist Hanno Busch ist ein ausgesprochener Allrounder auf seinem Instrument. Schon als Jugendlicher bewegte er sich stilistisch beständig zwischen Rock, Pop und Jazz. Mit einem Studium der Jazzgitarre in Hilversum und Amsterdam schaffte er die Grundlagen für seine Laufbahn als professioneller Musiker. Danach folgten praktische Lehrjahre, in denen Busch vor allem als Ensemblemitglied Erfahrungen in den unterschiedlichsten stilistischen Umgebungen sammelte. Er spielte Jazz mit der NDR Bigband oder Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, gehörte aber auch diversen Popgruppen an. Als Mitglied der TV-Band Heavytones konnte er seine Vielseitigkeit noch weiter ausbauen. Für Hanno Busch waren das alles jedoch nur Vorstufen auf dem Weg zur Verwirklichung seiner eigenen Ideen. Seit 2014 setzt er sie mit seinem eigenen Trio um. Gemeinsam mit dem E-Bassisten Claus Fischer und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel spielt er eine Musik, in der sich seine Jazz- und Rockambitionen zu spannungsreichen Klanglandschaften zusammenfügen.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

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22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Thomas Haak

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. Heute mit: Mathias Eick: Ravensburg | Heinrich von Kalnein & Kahiba: The Neuroscience Of Music | Shinya Fukumori Trio: For 2 Akis | Schmid’s Huhn (Stefan Karl Schmid & Leonard Huhn: Golden Spheres | Lucas Niggli: Alchemia Garden |

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz Session: Jazz auf dem Bauernhof – Höhepunkte vom Festival Inntöne 2017

Mit Lukas Kranzelbinder & Shake Stew und der Zenya Strigalev Never Band. Am Mikrofon: Tinka Koch. Kaum ein Jazzfestival in Europa erzeugt eine derart besondere Atmosphäre wie die alljährlich im oberösterreichischen Diersbach stattfindenden Inntöne. Der Bauernhof von Paul Zauner wird kurzerhand zu einem Festivalgelände. Welchen Einfluss die Umgebung dabei auf die Musiker hat, darüber wird regelmäßig spekuliert.

Das österreichische Septet Shake Stew, die aktuelle Formation des Bassisten Lukas Kranzelbinder, gehört zu den spannendsten Ensembles des aktuellen europäischen Jazz. In seinen multiperspektivischen Improvisationen und Kompositionen verabeitet Shake Stew unter anderem Einflüsse aus den nordafrikanischen Trancemusiken und des Afrobeats. Der russische Saxofonist Zhenya Strigalev präsentierte bei den Inntönen seine Never Band, die sich virtuos zwischen eleganten Funk-Grooves und kompromisslosem Powerplay bewegt.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Ein Nachklang zum 100. Geburtstag der Pianistin Marian McPartland

Als man erfolgreiche Jazzinstrumentalistinnen noch an seinen Fingern abzählen konnte, war Marian McPartland, die am 20.3. ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte, für viele Frauen ein Rollenvorbild. Als herausragende moderne Pianistin, die mit dem traditionellen Kornettisten Jimmy McPartland verheiratet war, vermittelte sie mit Wissen, Können und Charme zwischen musikalischen Lagern und Generationen. Über 30 Jahre moderierte sie für den Sender NPR die Sendung „Piano Jazz“, in der sie Musiker interviewte und mit ihnen musizierte. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle


30.03.2018


19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Swingtime am Feiertag mit Bill Ramsey – As time goes by | Ein Jahrhundert in Schwingungen

heute mit: Dutch Swing College Band | John Scofield | Rosemary Clooney | Sidney Bechet Trio | Ike Quebec | Harlan Leonard And His Rockets | Duke Ellington & John Coltrane | The Manhattan Transfer | Michel Legrand | Bill Ramsey & Peter  & Achim Kück Trio | Dave Bennett |

Bill Ramsey – Sänger, Entertainer und selbst Teil der Jazzgeschichte in Deutschland nach dem Krieg – präsentiert ein Jahrhundert in Schwingungen. Es geht dabei natürlich um musikalische Vibrationen,  um Erschütterungen des Weltgefüges – es sei denn diese sind musikalischer Natur.  Und wenn der „pulse“ so richtig pocht und treibt, dann stellt sich nicht selten ein vertrautes Gefühl ein: Wie doch die Zeit vergeht!

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Konzert: 60 Jahre NDR Jazzkonzerte: Marimba! Marimba!

NDR-Aufnahme vom 28. Januar 1992. Mit Heti Brunzel. In der 60-jährigen Geschichte der NDR Jazzkonzerte hat es immer wieder auch Konzerte in besonderen Besetzungen gegeben. Ein solches fand am 28. Januar 1992 im Rolf-Liebermann-Studio statt. Mit Wolfgang Schlüter, David Friedman und Dave Samuels standen gleich drei Marimbafonisten auf der Bühne. Gemeinsam mit dem Percussionisten Trilok Gurtu und Dieter Ilg am Bass gingen sie auf eine Reise in die spezielle Klangwelt des Marimbafons.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Jazz und Film – Geschichten einer Beziehung (3)

Mit Sven Ahnert. Jazz und Film – Das ist auch die Geschichte einer Verführung. Denn – so will es das Klischee – Jazz leuchtet in Bezirke, die als anstößig und antibürgerlich galten, Sex, Revolte und lockerer Lebenswandel. Wie haben Regisseure Triebe, Tabus und nackte Gewalt begleitet und in Szene gesetzt? In „Phantom Lady“, einem Film Noir von Robert Siodmak sehen wir Elisha Cook in einem surrealen Setting. Umrahmt von seinen Jazzkumpels trommelt er sich vor der verführerischen Ella Raines in Ekstase, Teil einer erotischen Jamsession. Obsession und Jazz: In Gato Barbieris Saxofonstücken für Bertoluccis „Der letzte Tango“ wird der Jazz zum Spiegelbild einer Amour Fou. Jazz wurde im Blaxploitation-Cinema der 1970er-Jahre zur politischen Botschaft: Sun Ra hat das in „Space in the Place“ mit schrillem Avantgarde-Jazz bis an die Schmerzgrenze geführt. Orte, Gesten, Blicke, Gefühle: Wie Jazz und Film über Dinge sprechen, die als unaussprechlich galten.

22:05 bis 23:00 | Deutschlandfunk
Milestones – Bluesklassiker – Taj Mahal ,The Real Thing‘ (1971)

Am Mikrofon: Michael Frank. Bis Anfang der 70er-Jahre hatte Taj Mahal schon drei Studioalben veröffentlicht – mit historischem Country-Blues, Soul- und Popsongs, bevor er seinen Weg zu neuen Horizonten der Bluestradition fortsetzte. Als der Sänger, Gitarrist und Multiinstrumentalist im Februar 1971 im New Yorker Fillmore East eine Reihe von Konzerten gab, erweiterte er die Palette seiner Klangfarben mithilfe einer Blechbläsersektion, in der mitunter vier Tuben gleichzeitig zu hören waren. Zusammen mit Taj Mahals Spiel auf der Dobro oder einem Banjo entstanden ungemein frische Klangkombinationen zwischen Straßenmusik-Duo und zehnköpfiger Funkband. Der Konzertmitschnitt erschien mit dem Titel ,The Real Thing‘ noch im selben Jahr als Doppel-LP.

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 Jazz: Zerbrechlich stark – Balladen des Pianisten Stefano Battaglia

Von Ssirus W. Pakzad. Der aus Mailand stammende Pianist Stefano Battaglia wurde zunächst als klassischer Klavierspieler prämiert, ehe er sich mehr und mehr dem Jazz zuwandte. Seinen Alben gibt er gerne klar konturierte Konzepte. So hat der 52-Jährige eine seiner CDs den Pianisten Bill Evans und Paul Bley verehrt, er widmete eine andere Einspielung dem Werk des Filmemachers Pasolini, und wieder ein anderes Album dem Filmkomponisten Alec Wilder. Bei Battaglia steht die Melodie im Zentrum – er versucht den Raum um sie herum stets zu schützen. Die Schlichtheit einer Melodie schreckt den Italiener nicht. Er zelebriert jede Note fast weihevoll. Stefano Battaglia gilt als einer der großen Lyriker des europäischen Jazz-Pianos.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz Unlimited – Klang-Freiheit und ihre sanft-sperrigen Vorbilder

Die deutsche Pianistin Julia Kadel als Studiogast bei Roland Spiegel. Mit Musik von Ahmad Jamal, Chet Baker, György Kurtag, Claude Debussy und dem Julia Kadel Trio


31.03.2018


01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk
Deutschlandfunk Radionacht: Jubiläen und Gedenktage

Die Jazz-Seele des ‚Thriller‘-Produzenten: Quincy Jones 85 Jahre; Ekstatischer Klangmaler: Steve Kuhn 80 Jahre; Vibrafon-Pionier des Bebop: Red Norvo 110 Jahre (1908-1999); Jung verstorbenes Trompetengenie: Booker Little 80 Jahre (1938-1961). Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

18:15 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Die Vielfältigen

Mit Musik von Camille Bertault, Joachim Kühn, Wynton Marsalis und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Kleine Farbenlehre des Jazz: „That Old Black Magic“ – oder doch alles blau? – Kleine Farbenlehre des Jazz | Teil 1

Der Jazz kennt „blue notes“. Trotz des „Blau“ im Namen markieren diese „blue notes“ aber eigentlich eher etwas von seiner „schwarzen“ Färbung. Blau, das Schwarz markiert? – Nicht die einzige „Farb-Verwirrung“, die es aufzulösen gilt.

Im Unterschied zu schwarzem Jazz spricht man gelegentlich auch von weißem Jazz – und damit ist dann nicht unbedingt die Hautfarbe des Akteurs gemeint. Jede Menge unsinnig erscheinende, dennoch höchst (hinter-)sinnige Farbzuordnungen sind also anzutreffen. Und wenn es um einschlägige Song-Titel im Jazz geht, dann wird die Farbpalette richtig bunt. Oder was bedeutet „Blue In Green“? – Ein schillerndes Genre also.

„Black, Brown And Beige“ hieß 1943 eine großangelegte Suite von Duke Ellington, die seiner Ansicht nach eine „klangliche Parallele zur Geschichte des amerikanischen Negers“ darstellen sollte (Ellington benutzt da tatsächlich das Wort „negro“). Die Geschichte der Farbigen verlief real allerdings ziemlich schwarz – im Sinne von finster, stellenweise sogar blutrot. Auch eine nur kursorisch operierende  „kleine Farbenlehre des Jazz“ kommt nicht daran vorbei, den Rassismus gegen schwarze Musiker zu thematisieren und das einstige Black Movement im Jazz zu spiegeln. Bis Wynton Marsalis sein „Multicolored Blue“ aufnehmen konnte und der Jazz insgesamt zu einer nicht nur musikalisch einträchtigen Vielfarbigkeit gelangen konnte, sollte es noch lange dauern. Im Grunde ein ganzes Jahrhundert. Was nicht heißt, dass sich der Streit um (Haut-)Farben im Jazz gänzlich erledigt hätte.

Die ganze Angelegenheit schimmert farblich indifferent: „Kind Of Blue“ eben! – Wenn blau plötzlich doch eher schwarz ist, und schwarz plötzlich weiß oder pink oder rosa. Welche Farben hat der Jazz noch? Guenter Hottmann streift durchs Dickicht und versucht, Antworten zu geben. Am Mikrofon Guenter Hottmann

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: „Give It Back To The Indians“ Native American Classics

Mit Bärbel Kolodzik. Viele bekannte Jazzmusiker zählten nicht nur Afrikaner und Europäer zu ihren Vorfahren, sondern auch die Ureinwohner Amerikas: die Indianer. Die Musik der „Native Americans“ beeinflusste den Jazz und Musiker mit indianischen Vorfahren wie Charlie Parker oder Dave Brubeck schrieben Jazzgeschichte.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: School of Cool – Der Pianist Lennie Tristano und seine Schüler

Von Odilo Clausnitzer. Der Pianist Lennie Tristano (1919 – 1978) gehört zu den mysteriösen Figuren der Jazzgeschichte. Während er von seinen Schülern zeitweise fast wie ein Guru verehrt wurde, ist sein Werk einem großen Teil von Jazzfans bis heute kaum bekannt. Seine Musik erfuhr entweder glühende Bewunderung und scharfe Ablehnung – aber kaum etwas dazwischen. Tristano gilt als entscheidender Innovator des Cool Jazz. Sein extrem virtuoses Klavierspiel war nach eigenen Angaben stärker von Bläsern wie Lester Young und Charlie Parker beeinflusst als von Pianokollegen. In seinen Soli entwickelte er lange, fließende, immer wieder überraschende Melodien. Das wichtigste Element seiner Musik war für ihn die Improvisation. Um sie möglichst „rein“, das heißt klischeefrei zu praktizieren, setzte er auch auf Techniken der Psychoanalyse. In New York scharte der blinde Pianist eine eingeschworene Gemeinde von Schülern um sich, die er nach seinen strikten und speziellen Vorstellungen unterrichtete. Die namhaftesten unter diesen Gefolgsleuten waren die Saxofonisten Lee Konitz und Warne Marsh. Mit ihnen spielte Tristano 1949 zwei Stücke ein, die als die frühesten Zeugnisse freier Improvisation der Jazzgeschichte gelten.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Jonas Schoen Quintett

NDR-Aufnahme aus dem Schloss Agathenburg vom 10. März 2018. Mit Felix Tenbaum. Er sei einer der besten deutschen Jazz-Saxofonisten, sagen Pressestimmen – „und der intimste Melodiker, den man unter den Saxofonisten in Deutschland finden wird“. Es geht um Jonas Schoen. Er ist Professor für Jazz-Komposition und Saxofon an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und realisiert den größten Teil seiner von Kritikern hoch gelobten Veröffentlichungen gemeinsam mit drei Musikern, die ebenfalls alle Meister Ihres Faches und deshalb mittlerweile auch alle Professoren sind: Pianist Buggy Braune unterrichtet in Hamburg, Bassist Pepe Berns in Leipzig und der Schlagzeuger Heinz Lichius ebenfalls in Hannover. Mit seiner Band spielt Joans Schoen im Pferdestall in Agathenburg Stücke aus seinem Programm „Sanity check“.

23:00 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Open Sounds: Raphael Smarzoch – Klang21

Von Gerald Schauder. Aufnahme des WDR 2018


01.04.2018


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Kleine Farbenlehre des Jazz: „That Old Black Magic“ – oder doch alles blau? – Kleine Farbenlehre des Jazz | Teil 2

Der Jazz kennt „blue notes“. Trotz des „Blau“ im Namen markieren diese „blue notes“ aber eigentlich eher etwas von seiner „schwarzen“ Färbung. Blau, das Schwarz markiert? – Nicht die einzige „Farb-Verwirrung“, die es aufzulösen gilt.

Im Unterschied zu schwarzem Jazz spricht man gelegentlich auch von weißem Jazz – und damit ist dann nicht unbedingt die Hautfarbe des Akteurs gemeint. Jede Menge unsinnig erscheinende, dennoch höchst (hinter-)sinnige Farbzuordnungen sind also anzutreffen. Und wenn es um einschlägige Song-Titel im Jazz geht, dann wird die Farbpalette richtig bunt. Oder was bedeutet „Blue In Green“? – Ein schillerndes Genre also.

„Black, Brown And Beige“ hieß 1943 eine großangelegte Suite von Duke Ellington, die seiner Ansicht nach eine „klangliche Parallele zur Geschichte des amerikanischen Negers“ darstellen sollte (Ellington benutzt da tatsächlich das Wort „negro“). Die Geschichte der Farbigen verlief real allerdings ziemlich schwarz – im Sinne von finster, stellenweise sogar blutrot. Auch eine nur kursorisch operierende  „kleine Farbenlehre des Jazz“ kommt nicht daran vorbei, den Rassismus gegen schwarze Musiker zu thematisieren und das einstige Black Movement im Jazz zu spiegeln. Bis Wynton Marsalis sein „Multicolored Blue“ aufnehmen konnte und der Jazz insgesamt zu einer nicht nur musikalisch einträchtigen Vielfarbigkeit gelangen konnte, sollte es noch lange dauern. Im Grunde ein ganzes Jahrhundert. Was nicht heißt, dass sich der Streit um (Haut-)Farben im Jazz gänzlich erledigt hätte.

Die ganze Angelegenheit schimmert farblich indifferent: „Kind Of Blue“ eben! – Wenn blau plötzlich doch eher schwarz ist, und schwarz plötzlich weiß oder pink oder rosa. Welche Farben hat der Jazz noch? Guenter Hottmann streift durchs Dickicht und versucht, Antworten zu geben. Am Mikrofon Guenter Hottmann

20:04 bis 23:00 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Jazz live with friends/Jazz & Talk

Frederik Köster, Trompete und Sebastian Sternal, Piano. Mit Thomas Kreutzer. Aufnahme vom 11. Dezember 2018 im Rathaus Illingen

22:27 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Bigband Magazin Vol. 6

Mit Henry Altmann. Was verbirgt sich hinter einer neuen CD? Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Einmal im Monat blickt Moderator Henry Altmann auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikern, präsentiert frische Aufnahmen und berichtet über Hintergründe. Das NDR Bigband Magazin, neu auf NDR Info.

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