Florian Drücke, seite heute Vorstandsvorsitzender des BVMI. Foto: Hufner

ECHO JAZZ 2018: Start des Einreichungszeitraums

Es geht weiter mit dem Echo Jazz. Das meldet der Bundesverband Musikindustrie in seiner aktuellen Pressemitteilung:



Heute startet der Einreichungszeitraum für den ECHO JAZZ 2018. Bis zum 1. Dezember können Musikfirmen Produktionen ihrer Künstler über das Online-Einreichungssystem für den ECHO JAZZ 2018 vorschlagen: http://www.echojazz.de/jazz-einreichung. Wichtiges Einreichungskriterium ist unter anderem, dass die Aufnahmen in der Zeit vom 4. November 2016 bis zum 2. November 2017 erstmals veröffentlicht worden sind. Eine Fachjury wählt aus allen Einreichungen je Kategorie drei Nominierte, aus denen dann wiederum die Preisträger gekürt werden. Veranstalter des ECHO JAZZ ist der Bundesverband Musikindustrie (BVMI).

Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer des BVMI: „Ich bin in diesem Jahr besonders gespannt darauf, wie der ECHO JAZZ 2018 aussehen wird. Bekanntlich hat es in den vergangenen Wochen in Medien und Sozialen Netzwerken innerhalb der Jazz-Community eine engagierte Debatte gegeben. Wir entwickeln alle drei ECHOs jedes Jahr weiter, gemeinsam mit unseren Partnern, das gilt auch für den ECHO JAZZ. Dabei werden wir uns sinnvolle konstruktive Vorschläge aus dieser Debatte bei der Planung für 2018 in jedem Fall genau anschauen.“

Der ECHO JAZZ wurde in den vergangenen fünf Jahren in Hamburg verliehen. Termin und Location für den ECHO JAZZ 2018 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Alle Infos zum ECHO JAZZ sind auf www.echojazz.de zu finden.


Somit ist zumindest die Absicht klar, der ECHO JAZZ soll weitergeführt werden. Sympathisch, dass der Verband auf Kritikpunkte eingehen möchte, zumindest insoweit, wie sie „sinnvoll konstruktiv“ gewesen sind – was immer das ist, wer immer das entscheiden mag. Es wird hier zumindest nicht, wie von Seiten des NDR, Kritik mit aller Medienmacht weggebügelt. Die Konstruktion selbst ist dabei ja gar nicht so sehr das Problem. Es geht um CD-Veröffentlichungen, die eingereicht werden. Dass aber allerdings dieser „Preis“ fast durch die ganze Branche hindurch hofiert wird, ist eines der dringenderen Probleme.

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