Löwenzahn-Honig selbstgemacht. Foto: Hufner
Löwenzahn-Honig selbstgemacht. Foto: Hufner

Die „Wolfgang Puschnig“-Radiowoche vom 18.05.26 bis 24.05.26

Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

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Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.

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 Senderliste:



Internet:


  • Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
  • Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung

mo – 18.05.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.

19:30:00 +++ Ö1
Das Espen Eriksen Trio und Saxofonist Andy Sheppard im März 2026 in Bad Goisern

Seit 2007 arbeitet das Trio des norwegischen Pianisten Espen Eriksen in unveränderter Besetzung zusammen. Mit Kontrabassist Lars Tormod Jenset und Schlagzeuger Andreas Bye ist der 52-jährige Eriksen inzwischen längst zu einer hochempathischen musikalischen Einheit verschmolzen, die lyrisch orientierten Kammer-Jazz zelebriert, der immer wieder auch an hitziger Energie gewinnen kann.

Am 12. März 2026 war das Trio auf Einladung der Jazzfreunde Bad Ischl in der Landesmusikschule Bad Goisern zu Gast, mit der britischen Saxofonisten-Ikone Andy Sheppard als viertem Musiker, mit dem die Norweger seit 2016 zusammenarbeiten. Der mittlerweile 69-jährige, in Lissabon lebende Andy Sheppard veredelte das Spiel von Espen Eriksen und seinen Kollegen mit melodiös und geschmackssicher ziselierten Linien. Ein geglückter, gut besuchter und mit viel Applaus aufgenommener Abend im Salzkammergut!

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight

Von N.N. (NDR). Eine Person? Ein Thema? Oder doch ein Konzert? Montags gehen wir in die Tiefe und werfen ein Schlaglicht auf Musik und Musikschaffende aus der internationalen und nationalen Jazzszene. Erleben Sie Portraits von außergewöhnlichen Künstler*innen oder fantastische Konzertaufnahmen. Abwechselnd tragen alle unsere Sender dazu bei – mit eigener Handschrift und eigenem Fokus. Denn wir alle finden: Jazz gehört ins Spotlight.

23:03:00 +++ Ö1
Laeticia Sonami im Zeit-Ton Portrait – Laeticia Sonami. Zwischen Klang und Geste.

Wenn Laetitia Sonami auf der Bühne steht, wird jede Geste zu Musik. Die in Frankreich geborene, in San Francisco lebende Sound-Künstlerin hat mit ihrem legendären „Lady’s Glove“ 1991 ein Instrument geschaffen, das die Grenzen zwischen Körper und elektronischem Klang verwischt. Der mit Sensoren bestückte Handschuh übersetzt subtile Bewegungen in komplexe Klanglandschaften. Die erste Version baute sie für eine Performance beim Ars Electronica Festival in Linz in Zusammenarbeit mit Paul DeMarinis für das Projekt „Mechanization Takes Command“. Sonamis Werk reflektiert die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und sie hat als Pädagogin und Kuratorin die internationale Sound Art-Szene und auch den feministischen Diskurs in der elektronischen Musik geprägt. Gestaltung: Astrid Schwarz


di – 19.05.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

23:03:00 +++ Ö1
Der „Song Contest der zeitgenössischen Musik” – Die Gewinnerwerke des 72. International Rostrum of Composers, dem reichweitenstärksten Wettbewerb für neue Kompositionen

Den Eurovision Song Contest gibt es seit 1956. Bereits zwei Jahre früher hat ein ähnlicher Wettbewerb erstmals stattgefunden, allerdings im Bereich der zeitgenössischen Musik: das „International Rostrum of Composers“. Das Wort Rostrum ist lateinischer Herkunft und steht hier für die Tribüne, die man Radiomitschnitten von Kompositionen bieten will, die nicht älter als fünf Jahre sein dürfen. Eine Tribüne mit großer Breitenwirkung: Alle teilnehmenden Radiostationen verpflichten sich, zumindest zwölf Werke, darunter auch die Siegerstücke, zu senden. Es ist ohne Zweifel die größte Plattform für den Austausch von Musik der Gegenwart, wie die Statistik beweist: Etwa 700 Mal wurden die Werke des letzten Rostrum of Composers weltweit gesendet.

Die 72. Ausgabe des Rostrum of Composers (IRC) findet vom 12. bis 15. Mai 2026 in Lettlands Hauptstadt Riga statt. In dieser „Zeit-Ton“-Sendungen stellen wir die dort prämierten Werke vor – jene er allgemeinen Kategorie und der Kategorie der Komponierenden unter 30 Jahre. Die ausgewählten Komponistinnen und Komponisten in beiden Kategorien erhalten den IRC-Preis in Form eines Stipendiums, das vom portugiesischen Rundfunk RTP und der European Broadcasting Organization (EBU) unterstützt wird.

Das jährlich stattfindende Rostrum of Composers ist ein Programm des „International Music Council“ der UNESCO unter Mitwirkung der European Broadcasting Union (EBU). Co-Organisator der heurigen Ausgabe des Rostrum-of Composers war der Lettische Rundfunk. Gestaltung: Rainer Elstner


mi – 20.05.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin

Von Ulrich Habersetzer. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen.

Löwenzahn-Honig selbstgemacht. Foto: Hufner
Löwenzahn-Honig selbstgemacht. Foto: Hufner

do – 21.05.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Blues’n’Roots

Von Dagmar Fulle. In dieser Sendung präsentieren wir alte und neue Aufnahmen aus den Bereichen Blues, Jazz, Swing, Rhythm’n’Blues, Soul und Country. (Übernahme von hr2-kultur)

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: Zum 70. Geburtstag von Iris Ter Schiphorst – Im Gespräch mit der Komponistin

Iris Ter Schiphorst ist eine der vielseitigsten deutschen Komponistinnen der Gegenwart. Zwischen Solo und Riesenorchester, Stimme und Elektronik, Oper und Film, Installation und Kindertheater gibt es fast nichts, was sie nicht beherrscht. Die gebürtige Hamburgerin kann aber nicht nur Musik, sondern auch kluge Texte schreiben. Sie ist viel um die Welt gereist, hat in Rockgruppen gespielt, ausprobiert, mitbegründet und Maßstäbe gesetzt. Zum 70. Geburtstag ist es also höchste Zeit, das Ganze Revue passieren zu lassen. Im Gespräch mit BR Klassik stellt die Künstlerin Musik und Menschen vor, die sie geprägt haben – und kommentiert eigene Werke. Eine Sendung von Johann Jahn


fr – 22.05.2026


14:05:00 +++ Ö1
Der Kärntner Saxofonist Wolfgang Puschnig in ORF-Konzertaufnahmen aus den Jahren 1981 und 2003

Er ist ohne Zweifel ein österreichischer Jazzmusiker, der weit über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt und erfolgreich ist. Der gebürtige Klagenfurter Wolfgang Puschnig feiert am 21. Mai 2026 seinen 70. Geburtstag. Der Saxofonist, Flötist, Klarinettist und Komponist war eines der Gründungsmitglieder des Vienna Art Orchestra, zudem hat er mit Carla Bley und Linda Sharrock zusammengearbeitet.

Im Rahmen von In Concert wird Wolfgang Puschnig heute mit zwei historischen ORF-Konzertaufnahmen aus dem Archiv gewürdigt. Zum einen ist ein Duoauftritt mit seinem langjährigen musikalischen Partner, dem 2018 verstorbenen Pianisten Uli Scherer vom 1. Juni 1981 zu hören, als die beiden im Wiener Museum des 20. Jahrhunderts (heute: Belvedere 21) gastierten, zum anderen ein Teil eines Konzerts im Wiener Jazzclub Porgy & Bess am 8. Mai 2003, zusammen mit dem österreichischen Saxofonistenkollegen Harry Sokal, dem US-amerikanischen Bassisten Gerald Veasley und dem Schweizer Schlagzeuger Jojo Mayer.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.

19:30:00 +++ Ö1
Sänger-Gitarrist Martin Moro spricht live im RadioCafé über sein neues Album sowie über „hawaiianische Volkslieder aus der Steiermark“

Der Grazer Gitarrist und Sänger Martin Moro gilt als Feingeist unter den Protagonisten der österreichischen Blues-Szene, als Mann der leisen, filigranen und doch virtuosen Töne. Dabei erweist er sich als offener, nichtpuristischer Musiker: Bei Moros letztem Konzert im Wiener RadioCafe im Oktober 2024 waren Singer-Songwriter-Stücke aus eigener Feder ebenso zu hören wie traditionelle Americana- Songs und eine Fassung des Erzherzog-Johann-Jodlers.

In den letzten Monaten lag der Fokus des 58-Jährigen auf der Arbeit an seinem neuen, demnächst erscheinenden Album. Schwerpunkt: instrumentale Bearbeitungen von alten Kirchenhymnen und Gospelsongs.

Mit Andreas Felber spricht Martin Moro im Wiener RadioCafé über dieses aktuelle Werk, generell über seinen vielfältigen musikalischen Kosmos zwischen Blues, Songwriting und Volksmusik – und warum er gerne „hawaiianische Volkslieder aus der Steiermark“ schreibt.

22:30:00 +++ Ö1
Der Kärntner Musiker Wolfgang Puschnig feiert seinen 70. Geburtstag

Wer nach international bekannten und erfolgreichen österreichischen Jazzmusikern fragt, landet unweigerlich bei dem Namen Wolfgang Puschnig. Der gebürtige Klagenfurter macht seine ersten musikalischen Gehversuche an der Blockflöte und Geige, wechselt dann an die (klassische) Querflöte und landet schließlich beim Saxofon und in der Jazzabteilung des damaligen Konservatoriums der Stadt Wien. Aus Jam Sessions der jungen Wiener Jazzszene entsteht das „Vienna Art Orchestra“, wo Puschnig buchstäblich von der ersten Stunde an involviert ist. Fast zeitgleich lässt Wolfgang Puschnig mit kleineren Formationen aufhorchen. Die Experimentierfreudigkeit des Kärntner Musikers kennt keine stilistischen Grenzen: Carinthische Volksmusik hat von Anfang an einen großen Platz in Puschnigs musikalischem Herz, neben Jazz und Weltmusik sind auch Soul und Funk immer ein wichtiger Bestandteil seines individuellen Sounds. Das Jugendwort „Swag“ steht für charismatisches Auftreten und Coolness. Der international aufgestellte Wolfgang Puschnig ist ohne Zweifel einer der österreichischen Musiker mit dem größten „Swag“. Als Gast der Spielräume Nachtausgabe spricht er über (musikalisch) Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges. Und lässt möglicherweise auch live sein Altsaxofon erklingen.


sa – 23.05.2026


00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung). Der Kärntner Musiker Wolfgang Puschnig feiert seinen 70. Geburtstag

14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
KlassikPlus – Musikfeature: Zum 100. Todestag des Komponisten Hans Koessler

In Budapest bildete er die goldene Generation der ungarischen Musik aus, aufgewachsen war er wie sein Cousin Max Reger im oberpfälzischen Weiden: der Komponist Hans Koessler. Zu seinen Schülern an der von Franz Liszt gegründeten Musikakademie in Budapest gehörten so berühmte Namen wie Béla Bartók, Zoltán Kodály, Ernst von Dohnányi oder Emmerich Kalmán. Koesslers eigenes Schaffen aber geriet früh nach seinem Tod vor 100 Jahren in Vergessenheit. Dabei enthält es bemerkenswerte Kompositionen – etwa ein Violinkonzert angelehnt an die Form der barocken Passacaglia und gewidmet dem großen ungarischen Geigenvirtuosen Jenö Hubay. Die beiden verband eine enge Freundschaft und Hubay unterstützte Koessler, als ungarische Nationalisten versuchten, deutsche Professoren aus der Akademie zu drängen. Einen kleinen Ausschnitt der Orchestermusik Koesslers haben die Nürnberger Symphoniker im vergangenen Jahr aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Immerhin wird seine Chormusik bis heute noch regelmäßig aufgeführt. BR Klassik folgt den Spuren Hans Koesslers in seinem Geburtsort Waldeck in der Oberpfalz, in Ansbach, wo er seinen Lebensabend verbrachte und begraben liegt, und in der Musikgeschichte, die ihn in die illustre Reihe der vergessenen Wegbereiter stellte. Eine Sendung von Wolfgang Schicker

18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Me and My Music – Theresia Philipp

Von Konrad Bott. Sie hat vom Spielmannszug zur improvisierten Musik gefunden und ist heute die erste Frau an der Spitze des Bundesjazzorchesters – Theresia Philipp. Als Mitmusikerin aber auch als Leaderin prägt sie jede Band, in der sie spielt. Was sie zu der Gründung so unterschiedlicher Ensembles wie „Pollon“ und „Seeds of Sweat“ gebracht hat, was ein gutes Arrangement ausmacht und wie man sich nicht unterkriegen lässt, erfahren Sie in dieser Sendung. Lernen Sie die unbezwingbare, immer weiterdenkende Musikerin in unserem klingenden „Me and My Music“-Porträt kennen.

19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Largo, Larghissimo: Die Kunst der Langsamkeit

Zum Welttag der Schildkröten drosseln wir das Tempo. Gemeinsam lösen wir uns von Taktstrichen und starren Rhythmen und verlieren uns in flächigen Soundlandschaften. Es geht an die karge Felsküste Norwegens und in die mosaikartigen Geröllfelder der Sahara. Wir hören langsamen Fado und meditative Polyphonie aus Korsika. Und wir statten den größten Schildkröten der Welt einen Besuch ab und lernen von ihnen die Kunst der Langsamkeit. Eine Sendung von Judith Rubatscher

23:03:30 +++ Ö1
Zum 100. Geburtstag: Schlaglichter auf die Karriere des legendären Trompeters Miles Davis (1926-1991)

Der Begriff „Modern Jazz“ bezeichnet die Jazzströmungen, die sich seit den 1940er Jahren herauskristallisiert haben, beginnend mit der Bebop-Revolution. An fast allen wichtigen Modern-Jazz- Entwicklungen bis in die 1980er Jahre hinein war der Trompeter Miles Davis zumindest beteiligt, im Falle des Cool Jazz, des modalen Jazz und des Jazz-Rock sogar federführend. Vom Free Jazz der 1960er hat sich Davis zwar immer distanziert, er ist aber dem „Time without changes“-Konzept eines Ornette Coleman (fixes Tempo, keine fixen Akkorde, oft harmonische Zentren) auf einigen Aufnahmen nahegekommen. Schon dieser Umstand macht den 1991 verstorbenen Mann aus Alton, Illinois, dessen Geburtstag sich am 26. Mai zum 100. Mal jährt, zu einer singulären Figur in der Jazzgeschichte.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Aussage seines Kollegen Max Roach: Der Schlagzeuger wird in Joachim-Ernst Berendts „Jazzbuch“ mit der Aussage zitiert, Davis habe sein Spiel nie wirklich verändert, nur die Musik um ihn herum habe sich immer wieder gewandelt. Miles Davis‘ fragiler Sound und sein schlüssiges, oft sparsames Spiel sind auf jeden Fall zeitlos.

Am heurigen Ö1 Jazztag, dem 30. April, wurde in einer Spezialsendung bereits die Zusammenarbeit von Miles Davis und dem 1967 verstorbenen Tenorsaxofonisten John Coltrane, unter anderem im so genannten „ersten Miles-Davis-Quintett“ der 1950er Jahre, thematisiert. In dieser Schwerpunkt-Jazznacht gibt es nun eine zeitliche Fortführung: Das legendäre „zweite Miles-Davis-Quintett“, aktiv von 1964 bis 1968, mit Saxofonist Wayne Shorter, Pianist Herbie Hancock, Bassist Ron Carter und Schlagzeuger Tony Williams, steht im Mittelpunkt. Harmonisch und rhythmisch wurden in dieser Formation neue Standards gesetzt, die zu einem guten Teil von der (damals) jungen Rhythmusgruppe Hancock/Carter/Williams initiiert wurden.

Deshalb werden als Ö1 Jazznacht-Gäste dieses Mal der deutsche Pianist Urs Hager, sein Landsmann, der Schlagzeuger Sebastian Baumgartner, und der serbische Kontrabassist Milos Colovic ihre bevorzugten Davis-Quintett-Aufnahmen präsentieren und analysieren.

Zudem gelangt eine Rarität aus dem Archiv des Flämischen Rundfunks VRT via European Broadcasting Union (EBU) zur Ausstrahlung: Am 26. Oktober 1971 gastierte Miles Davis mit einem perkussionslastigen Septett im Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Mit an Bord war neben Saxofonist Gary Bartz auch der von Davis als Genie bezeichnete Pianist Keith Jarrett, der hier allerdings auf von ihm selbst nicht gerade geliebten elektronischen Tasteninstrumenten (E-Piano, Orgel) agieren musste. Davis und seine Band waren auf jeden Fall gut in Form und bescherten dem Wiener Publikum einen energetischen Konzertabend.


so – 24.05.2026


00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung); Zum 100. Geburtstag: Schlaglichter auf die Karriere des legendären Trompeters Miles Davis (1926-1991)

11:00 – 13:00 UHR +++ SWR KULTUR
SWR Sommerfestival – Live: Benefizkonzert des Bundespräsidenten mit der SWR Big Band

Moderation Siham El-Maimouni. Im Rahmen des SWR Sommerfestivals übertragen wir das „Benefizkonzert des Bundespräsidenten“, an dem der Bundespräsident und Elke Büdenbender persönlich teilnehmen werden. Seit 2006 findet diese Konzertreihe reihum in den Ländern statt. Mit dem Benefizerlös werden soziale oder kulturelle Zwecke unterstützt. Herzstück des Konzerts ist in diesem Jahr die SWR Big Band. Unterstützt wird sie mit großer Stimmkraft von Max Mutzke und Fola Dada, die beide schon seit vielen Jahren mit der Band zusammenarbeiten. Das Line-Up wird ergänzt durch den Saxofonisten Jakob Manz und Trompeter Joo Kraus.

17:10:00 +++ Ö1
Vom Kärntnerlied bis Björk: Ein „Vorhören“ auf das 30. Festival Glatt & Verkehrt

Live aus dem ORF Radiokulturhaus: Die Sängerin Anja Om präsentiert ihr Projekt „Von Dietrich“, Die Strottern & Blech ihr Jubiläumsprogramm „wia i tua“: zwei Programmpunkte bei der 30. Ausgabe von Glatt & Verkehrt. Seit seinem Beginn 1997 wird das Festival in Kooperation mit Ö1 veranstaltet.

Anja Obermayer aka Anja Om gehört eine außergewöhnliche Stimme der heimischen Musiklandschaft. Diese Stimme erzählt persönliche Geschichten mit Tiefgang, zwischen souligem A-cappella-Gesang und experimenteller (elektronischer) Instrumentalmusik, mit Inspiration etwa von Björk, Joni Mitchell oder Volksliedern aus Österreich.

Der Name ihres neuen Quintetts „Von Dietrich“ ist eine Hommage an Anja Oms Großmutter. Das neue Programm entstand mit Unterstützung durch einen Kompositionsauftrag von Ö1. Anja Om präsentiert mit Beate Wiesinger am Kontrabass Auszüge daraus.

Seit 30 Jahren zelebrieren Die Strottern das (neue) Wiener Lied mit subtilem Witz und feiner Ironie. Das Duo feiert sein Jubiläum mit einem neuen Album: „wia i tua“ – erstmals vorgestellt am Mittwoch, 22. Juli zur Eröffnung der fünf Festivaltage von Glatt&Verkehrt bei den Winzern Krems, live auf Ö1 übertragen. Klemens Lendl (Geige und Gesang) und David Müller (Gitarre und Gesang) steht dabei „Blech“ zur Seite: Martin Eberle an Trompete und Flügelhorn und Martin Ptak an Posaune und Harmonium. „Mit Blech wird Zärtliches zärtlicher und Wildes wilder“, beschreiben die Strottern die Zusammenarbeit.

19:33 – 20:00 UHR +++ SWR KULTUR
Big time Jazz. Jazz-Orchester, Big Band, Oktett – hier kommt Musik mit Vielen!

Im Big Time Jazz stellen wir für Sie interessante und schöne Klänge zusammen – von großen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuveröffentlichungen für eine Zeit, die ganz den großen Klängen gehört.

20:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
SWR Kultur Themenabend: So What? Miles Davis zum 100. Geburtstag

Von Julia Neupert und Konrad Bott. Er war ein Popstar des Jazz: sein Name berühmt, sein Image exzentrisch, sein Schaffen so prägend wie erfolgreich. Geboren am 26. Mai 1926, feiert die Musikwelt in diesem Jahr den 100. Geburtstag von Jazztrompeter Miles Davis. Wir feiern mit und fragen: Warum ist er für Viele auch etliche Jahre nach seinem Tod immer noch so eine Ikone? Wie hat er es geschafft, ständig neue Sounds zu kreieren und dabei seinem ganz eigenen Ton treu zu bleiben? Dafür sprechen wir mit Expertinnen und Musikerinnen, hören legendäre Aufnahmen und lassen ihn selbst zu Wort kommen. So What? Happy Birthday Miles Davis.

23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: 30 Jahre Buena Vista: Kuba und die ewige Nostalgie

Ende der 90er Jahre war die kubanische Musik plötzlich wieder da. Damals fiel der Startschuss für die größte Erfolgsgeschichte der kubanischen Musik in den letzten 50 Jahren: der Buena Vista Social Club. Über 8 Millionen Mal verkaufte sich das erste Album der alten Son-Legenden weltweit. Niemand konnte bis heute mehr Grammy Awards abräumen als die Stars des Buena Vista Social Club. Ausgerechnet eine Musik der Erinnerung wurde zum Soundtrack, mit dem die Welt Kuba identifiziert. Ihr Erfolg war Segen und Fluch zugleich: Er hat Kuba in seiner Vergangenheit eingefroren. Buena Vista ließ die Welt in der Vergangenheit schwelgen und übersah dabei die Gegenwart. Plötzlich kamen unzählige Journalisten nach Kuba, Plattenfirmen, Musikliebhaber, aber niemand interessierte sich für die aktuellen Stars der Insel. Die Kubaner haben das bis heute nicht verstanden. Schlendert man 2026 – also 30 Jahre später – durch Havanna Vieja, hört man diese Songs noch immer überall: Chan Chan, Veinte Años, Dos Gardenias. Straßenmusiker spielen sie für Touristen. Chauffeure posieren vor metallicblauen aufpolierten Cadillacs mit Zigarre. Einziger Wehmutstropfen: Die Touristen sind in diesem Jahr ausgeblieben. Kuba ist im Würgegriff der USA, die ökonomische Krise hat das Leben auf der Insel zum Stillstand gebracht. Wir schwelgen in dieser „Musik der Welt“-Ausgabe in der Vergangenheit und blicken in die ungewisse Zukunft der Insel. Wir treffen Stars von heute wie Salsabandleader Manolito Simonet, Bohemiens wie Raul Paz, der zwischen Frankreich und pendelt aber auch die Stars von morgen wie den Pianisten Rolando Luna. Eine Sendung von Jay Rutledge

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