Südtirol Alto Adige Festival – ein aktueller Zwischenbericht

Das 40. Südtirol Alto Adige Festival Für Klaus Widmann sei dieses Festival der eindrückliche Beleg, „dass in Südtirol etwas entstehen kann, was modern und zeitgenössisch ist“. Die 40. Ausgabe des Südtirol Alto Adige Festival soll das letzte von ihm kuratierte Festival sein und geht noch bis zum 3. Juli 2022. Die Nachfolge bei der künstlerischen Leitung steht auf solidem Boden: Max von Preetz, Roberto Tubaro und Stefan Festini Cucco wollen auf ihrer langjährigen Erfahrung bei der Festival-Organisation aufbauen und im Geiste Widmans kreativ die Zukunft gestalten. Vor allem Duo-Begegnungen haben ihre große Stunde beim Jubiläums-Festival, das noch bis zum 3. Juli läuft Das Festival im Jahr 2022 ist in Bozen noch „sichtbarer“ geworden, seit mit dem Kapuzinerpark mitten in der Altstadt ein (wettersicheres!) Open-Gelände zur Verfügung steht. Das wiegt auch die Reduzierung der vielen, oft spektakulären Spielorte des Festivals auf. Das Anliegen lebt ungebremst weiter: Es geht um die musikalische Erkundung Europas in einem lebendigen internationalen Kosmos aus eingeladenen Musikerinnen und Musikern. Dass dieser auf Anhieb in Gang kam, dafür sorgte allein schon das Opening-Event am ersten Festivalabend: Hier spielen erstmal möglichst viele der Eingeladenen …

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+++ news +++ Podiumsdiskussion „Music Performance 4.0“ bei Jazz&Talk +++ Erster eastPLUGGED Junior Award der USB Stiftung vergeben +++

Die beiden Moderatoren der „Jazz & Talk“ Reihe im Münchner Gasteig, Andreas Kissenbeck und Michael Keul, laden am 24. Juni zu einer Podiumsdiskussion über zukunftsweisende Formate im Jazz und in anderen Genres unter dem Titel „Music Performance 4.0“ ein. „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Smart Cities – wir werden alle konfrontiert mit Begriffen, die uns eine Zukunft suggerieren, in der nichts mehr so bleiben wird, wie es ist. In Zeiten großer Veränderungen gibt es auch viele Chancen, bisher Dagewesenes zu transformieren und in eine neue Zukunft zu überführen. Was heißt das für die Livemusik, für Veranstalter und Konzertformate? Erreichen wir nun andere Publika? Welche Künstler gehen mit uns einen zukunftsoffenen Weg und wer lernt hier eigentlich vom wem?“ Diese Fragen wollen Kissenberg und Keul aufwerfen und in spannender Runde diskutieren. Auf dem Podium vertreten sind Tina Heine, die als Intendantin des Jazz & The City in Salzburg, an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und als freie Kulturmanagerin arbeitet, Mario Steidl, Intendant des Internationalen Jazzfestivals Saalfelden, Schlagzeuger Alfred Vogel, der gleichzeitig als Intendant des Bezau Beatz tätig ist, Musikjournalist Ralf Dombrowski, Martina …

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