Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1. Aktuell bekommen wir nutzbare Informationen nur vom SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.
Senderliste:
- ORF – Ö1
- Deutschlandfunk – „Fakten und mehr“
- Deutschlandfunk-Kultur – „Das Feuilleton im Radio“
- ndr Kultur – Hören und genießen
- ndr blue – Meet The Music
- radio bremen – Neugier lohnt sich.
- Radio 3 –
- mdr-kultur – Das Radio.
- WDR3 – Das Kulturradio
- hr2-kultur – Das Kulturradio für Hessen.
- SR2 Kulturradio – … gut zu hören.
- SWR kultur – Kultur neu entdecken
- BR-KLASSIK – Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.
- Bayern 2 – Preisgekröntes Radio für Hörer, die mehr wissen wollen
Internet:
- Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
- Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung
mo – 14.09.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.
19:30:00 +++ Ö1
Pianist Iván „Melón“ Lewis und sein Trio beim Jazzfestival Leibnitz 2025
Das Jazzfestival im südsteirischen Leibnitz steht Ende September wieder vor der Tür – Grund genug, ein superbes Konzert des letztjährigen Jahrgangs des vom Grazer Jazz-Connaisseur Otmar Klammer programmierten Events auf den Spielplan zu setzen: Am 27. September 2025 gastierte der kubanische Pianist Iván „Melón“ Lewis mit seinem Trio im Hugo-Wolf-Saal in Leibnitz. Der 52-Jährige, der seit 1998 in Spanien lebt, auch als Begleiter von Sängerinnen wie Buika und Mariza tätig war und 2021 für sein Album „Voyager“ einen Latin Grammy erhielt, zählt zu den bedeutendsten Pianisten seiner Generation aus dem an virtuosen Tastenmeister:innen reichen Kuba.
Im Zuge seines Auftritts in Leibnitz setzte Iván „Melón“ Lewis ausschließlich auf die Eigenkompositionen seines 2025 veröffentlichten Albums „Luces y Sombras“: Geschmackvolle, auch lyrische Stücke, in denen Lewis wohldosiert Einflüsse seiner Heimat in einen Modern-Jazz-Kontext integriert, und die ein konzentriertes Interplay mit seinen Triogefährten, Kontrabassist Gaston Joya und Schlagzeuger Rodney Baretto, ermöglichen.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Hören wir Gutes und reden darüber! Vol. 65
Von Ulrich Habersetzer, Beate Sampson und Roland Spiegel. „Eine Sendung wie eine Insel. Draußen herrscht hoher Seegang, aber was im Hier und Jetzt zählt, das sind handverlesene Töne, die in die Ohren des Publikums tropfen“. Das schrieb 2022 die Grimme-Jury in ihrer Begründung, warum „Hören wir Gutes und reden darüber“ mit dem Deutschen Radiopreis als „Beste Sendung“ ausgezeichnet wurde. Wir nehmen Sie mit auf diese Hör-Insel! Jede und jeder stellt ein neues Jazzalbum vor, ohne den anderen zu verraten, worum es sich handelt. Hören, rätseln, reden – darum geht es bei „Hören wir Gutes“. Lassen Sie sich überraschen.
23:03:00 +++ Ö1
Ingrid Schmoliner im Zeit-Ton Portrait – Dem Unbegreiflichen auf der Spur
Im Zentrum der musikalischen Arbeit der Komponistin und Improvisatorin Ingrid Schmoliner steht das Unbegreifliche, – die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem, was möglicherweise danach kommt; die auf die Menschen so mystisch wirkende Ungezähmtheit der Natur; das Widersprüchliche und Paradoxe, das uns bei jedem Schritt zu begleiten scheint. Schmoliners Hauptinstrument ist dabei das Klavier. Mit ihren ausgetüftelten Präparierungen, für die sie neben Holzstäbchen, Plastikklötzen, Metall und Gummi etwa auch Stachelschweinstacheln verwendet, schafft es die Musikerin dem Klavier Klänge zu entlocken, die an die unterschiedlichsten Instrumente denken lassen, von diversen Schlaginstrumenten über Electronics bis hin zur menschlichen Stimme, aber auch an Walgesänge fühlt man sich mitunter erinnert, wenn durch Reibung die Luft in den ausgetrockneten Stachelschweinstacheln in Schwingung gerät. Und Ingrid Schmoliner arbeitet gerne mit ihrer Stimme, vom Obertongesang über den Jazzgesang bis hin zum Jodeln reicht die Palette an Techniken, die ihr dabei zur Verfügung stehen. In diesem Zeit-Ton Portrait tauchen wir hinab zu den Anfängen und hören in Neuerscheinungen hinein, etwa in „Haar“ (Trost Records), die dritte Veröffentlichung von Nabelóse, dem Duo mit Elena Kakaliagou, das von österreichischer und griechischer Volksmusik inspiriert wurde. Gestaltung: Susanna Niedermayr
di – 15.09.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

mi – 16.09.2026
14:05:00 +++ Ö1
Das brasilianische Saxofon-Klavier-Duo Joander Cruz/Fagner Wesley im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses
Saxofonist Joander Cruz und Pianist Fagner Wesley stammen aus Salvador da Bahia, Brasilien. Seit über zehn Jahren stehen sie immer wieder gemeinsam auf der Bühne. Mittlerweile leben beide in Wien und präsentieren in der Ö1 Radiosession ihr neues Duo-Projekt. Im Mittelpunkt stehen neben Eigenkompositionen Klassiker der brasilianischen Musik und Werke bedeutender Komponisten aus Bahia – interpretiert mit feinem Gespür für Rhythmus, Harmonie und Improvisation. Das Ergebnis ist eine lebendige Verbindung aus Jazz, Música Popular Brasileira und afrobrasilianischen Einflüssen. Im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses findet ein musikalischer Dialog zweier langjähriger Freunde statt – gefühlvoll, virtuos und voll brasilianischer Seele.
Im ersten Teil dieser Ö1 Radiosession sprechen die beiden Musiker anhand eigens ausgewählter und mitgebrachter Musik über ihre musikalischen Einflüsse und Inspirationen.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa
17:50 – 18:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Jazz vor Sechs: Listen to A Love Supreme (1/4)
Von Julia Neupert und Konrad Bott. Vier Sätze, ein Meisterwerk – das Album „A Love Supreme“ des Saxofonisten John Coltrane ist etwas ganz Besonderes. Aber warum eigentlich? Warum hat die knapp 33 Minuten lange Quartett-Aufnahme so einen Kultstatus in der Jazzgeschichte? Und warum lohnt es sich, diese Musik zu hören, ganz egal ob man improvisierte Musik mag oder nicht? Das und vieles mehr fragen wir zeitgenössische Musikerinnen und Musiker – um ihre persönlichen Verbindungen zu „A Love Supreme“ zu begreifen, um einen möglichst umfassenden Zugang zu diesem Album zu bekommen und um Jazz-Einsteigern Mut zum Hören zu machen.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin
Von Niklas Wandt. Das wöchentliches Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: In den Sommerwochen gibt es hier bei uns vor allem aktuelle Musik – außergewöhnliche und wichtige Neu-Veröffentlichungen aller Spielarten des Jazz. Von internationalen Stars und weniger bekannten regionalen Acts, von Funk bis Free, von traditionell bis experimentell – Nicht verpassen.
23:03:00 +++ Ö1
Wärmende Orgelklänge bei Unsafe and Sounds – Die Auftragskomposition von Claire M. Singer und Christian Fennesz
Mit seinem diesjährigen Thema „The level sunlight still warms walls“ widmete sich das Festival Unsafe and Sounds dieses Jahr den „affektiven Qualitäten von Sound“. Weniger konfrontativ sollte das Programm heuer sein, so ein begleitender Text. „Stattdessen wendet es sich der Romantik zu und rückt Sentiment und Sentimentalität, Sensibilität und Sinnlichkeit, Natur, Schönheit und Harmonie in den Vordergrund.“ Im Zeichen der „Rückkehr des Gefühls in einer Zeit der großen emotionalen Erschöpfung“ stand auch der Konzertabend am vergangenen Donnerstag im ORF RadioKulturhaus Wien. Im Auftrag von Unsafe and Sounds trafen erstmals die Komponistin, Organistin und Cellistin Claire M. Singer und der Elektronik-Pionier Christian Fennesz für ein gemeinsames Konzert aufeinander, im Rahmen der Konzertreihe „Orgel im Fokus“ des ORF RadioKulturhauses. Gestaltung: n.n.
do – 17.09.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.
17:50 – 18:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Jazz vor Sechs: Listen to A Love Supreme (2/4)
Von Julia Neupert und Konrad Bott. Vier Sätze, ein Meisterwerk – Das Album „A Love Supreme“ des Saxofonisten John Coltrane ist etwas ganz Besonderes. Aber warum eigentlich? Warum hat die knapp 33 Minuten lange Quartett-Aufnahme so einen Kultstatus in der Jazzgeschichte? Und warum lohnt es sich, diese Musik zu hören, ganz egal ob man improvisierte Musik mag oder nicht? Das und vieles mehr fragen wir zeitgenössische Musikerinnen und Musiker – um ihre persönlichen Verbindungen zu „A Love Supreme“ zu begreifen, um einen möglichst umfassenden Zugang zu diesem Album zu bekommen und um Jazz-Einsteigern Mut zum Hören zu machen.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Men in Blech – The Story of Marching Bands
Von Henry Altmann. Musik und Marsch: Seit den römischen Cäsaren ist das aus der Geschichte nicht mehr wegzudenken. Mit den so genannten „Street Bands“ begann Ende des 19. Jahrhunderts die „Entmilitarisierung“ des marschierenden Blechs und damit die Geschichte des Jazz. Vom militärischen Triumph- zum Siegeszug der Synkope. „Men in Blech“ setzen diese Entwicklung bis heute fort, ob als Brass mit Spaß, Beat on the Street, mit Punk, Funk oder Pixies, im Gangman Style oder mit Bollywood Brass. Formen und Stile haben sich erweitert, der Mobil-Jazz aber marschiert weiter.
fr – 18.09.2026
14:05:00 +++ Ö1
Die Band Queen rockt vor 40 Jahren das Wembley-Stadion
Stadionrock: Queen, das Quartett um den charismatischen Sänger Freddie Mercury, war ein Paradebeispiel für eine Band, der es problemlos gelang, mit ihren Hymnen zigtausende Menschen zu bespaßen. Oft genannt wird der legendäre Auftritt von Queen beim Live Aid Benefiz-Musikfestival im Jahr 1985, wo der 21-minütige Auftritt der Band – ebenfalls im Londoner Wembley-Stadion – als eine der eindrücklichsten Livedarbietungen der Rockgeschichte gilt.
Am 12. Juli 1986 bespielte die Band im Rahmen ihrer „Magic Tour“ das Stadion als Hauptact mit den Vorbands INXS, The Alarm und Status Quo. Das Konzert wurde sowohl mitgeschnitten als auch gefilmt und gilt als ein eindrückliches Dokument der Live-Qualitäten von Queen.
Am 5. September hat sich der Geburtstag des 1991 verstorbenen Freddie Mercury zum 80. Mal gejährt.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.
17:50 – 18:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Jazz vor Sechs: Listen to A Love Supreme (3/4)
Von Julia Neupert und Konrad Bott. Vier Sätze, ein Meisterwerk – das Album „A Love Supreme“ des Saxofonisten John Coltrane ist etwas ganz Besonderes. Aber warum eigentlich? Warum hat die knapp 33 Minuten lange Quartett-Aufnahme so einen Kultstatus in der Jazzgeschichte? Und warum lohnt es sich, diese Musik zu hören, ganz egal ob man improvisierte Musik mag oder nicht? Das und vieles mehr fragen wir zeitgenössische Musikerinnen und Musiker – um ihre persönlichen Verbindungen zu „A Love Supreme“ zu begreifen, um einen möglichst umfassenden Zugang zu diesem Album zu bekommen und um Jazz-Einsteigern Mut zum Hören zu machen.
19:03 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musikfeature: Stars von Morgen – Ein Rückblick auf den ARD-Musikwettbewerb 2026
Reportagen, Mitschnitte, Interviews. Eine Sendung von Gino Thanner
19:30:00 +++ Ö1
Von Zawinul bis Zähneputzen mit Pianist Reinhard Micko und seinem Quartett
Ja, tatsächlich ist das „Zähneputzen“ Titel und Ausgangspunkt des in Entstehung begriffenen neuen Albums des Wiener Pianisten Reinhard Micko. Vor ein paar Jahren ist er Vater geworden – und seine inzwischen neunjährige Tochter bereichert mit ihren Themen seine Musik.
Er selbst bereichert seit bald vier Jahrzehnten die österreichische Jazzszene: als Begleiter namhafter Musikerkolleg:innen wie auch seit 1996 – also seit 30 Jahren – als Leader profilierter eigener Bands. So auch in seinem aktuellen Quartett mit Saxofonist Herb Berger, Bassist Karl Sayer und Schlagzeuger Harry Tanschek.
Zu Gast bei Johann Kneihs im RadioCafe präsentieren sie ihr aktuelles Programm – neben töchterlichen Themen enthält es Hommagen an Jazzgrößen, die Reinhard Micko inspiriert haben: John Scofield, Chick Corea, Joe Zawinul.
23:03 – 24:00 Uhr +++ SWR KULTUR
ARD Radiofestival. Jazz: Das amerikanische Bass-Wunder Jaco Pastorius
Von Henning Sieverts. Licht und Schatten – das lag immer nah beieinander in der Kunst des amerikanischen E-Bassisten Jaco Pastorius. Ein grandioser Musiker, der im Leben früh scheiterte und mit nur 35 Jahren verstarb. Diese Sendung zeigt die epochale Bedeutung des Bassisten und Komponisten Jaco Pastorius, in zeitlos guten Aufnahmen mit der Fusion-Band „Weather Report“, mit dem Gitarristen Pat Metheny und vor allem mit atemberaubendem Solo-Bass und Jaco Pastorius‘ eigener Band „Word of Mouth“.
23:03:00 +++ Ö1
„Herzschlag im Dom“ beim Carinthischer Sommer 2026 – Die Orgel zwischen „Tulpa“, Doppelgänger und einem Zwiegespräch mit Schlagwerk
Die Orgel als zentrales Element des Carinthischen Sommers wurde auch heuer von ebendiesem Festival mit einem Auftragswerk bedacht: Johannes Maria Staud schrieb „Tulpa/Doppelgänger“ in engem Austausch mit dem Wiener Organisten Wolfgang Kogert, der es im Dom zu Klagenfurt zur Uraufführung brachte. In seinem rund 15-minütigen Werk erkundet Staud die Orgel „als Instrument zwischen Körper und Raum, zwischen innerer Vision und äußerer Resonanz“.
„Tulpa“ bezeichnet im paranormalen Diskurs ein Wesen, das durch intensive Imagination in der reinen Vorstellung beginnt, um dann greifbare Realität und Empfindung zu werden. Staud knüpft hier an David Lynchs Mystery-Serie „Twin Peaks“ an, greift zusätzlich das Motiv des Doppelgängers auf und lässt damit ein Spannungsfeld zwischen Projektion und Spiegelbild entstehen.
In memoriam für seinen 2026 verstorbenen Freund Uwe Dierksen geschrieben gewinnt das Stück eine zusätzliche Bedeutungsebene: Erinnerung wird zum imaginativen Akt, das Gedachte erhält Form, Vergangenes wird zur Gegenwart. Musikalisch bewegt sich Johannes Maria Staud in „Tulpa/Doppelgänger“ zwischen experimentellen und erzählerischen Momenten – und so könnte man auch das Programm des Konzertabends insgesamt, das Wolfgang Kogert in seiner Rolle als Orgelkurator des Carinthischen Sommers um dieses Werk gesponnen hat, einordnen. Dabei ließ Kogert die Marienorgel des Domes zu Klagenfurt in ein musikalisches Zwiegespräch mit den Klängen und Rhythmen der Multi-Perkussionistin Aleksandra Šuklar treten – unmittelbar, kraftvoll und überraschend anders – mit Kompositionen von Emmanuel Séjourné, Klaus Lang und Pierre Cochereau. Zudem brachte Aleksandra Šuklar solistisch mit „Domitus“ eine Eigenkomposition und mit dem „Pezzo da Concerto No. 1“ ein Werk ihres Professors Nebojša Jovan Živkovic mit nach Klagenfurt. Gestaltung: Christine Pleschberger
sa – 19.09.2026
17:50 – 18:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Jazz vor Sechs: Listen to A Love Supreme (4/4)
Von Julia Neupert & Konrad Bott. Vier Sätze, ein Meisterwerk – das Album „A Love Supreme“ des Saxofonisten John Coltrane ist etwas ganz Besonderes. Aber warum eigentlich? Warum hat die knapp 33 Minuten lange Quartett-Aufnahme so einen Kultstatus in der Jazzgeschichte? Und warum lohnt es sich, diese Musik zu hören, ganz egal ob man improvisierte Musik mag oder nicht? Das und vieles mehr fragen wir zeitgenössische Musikerinnen und Musiker – um ihre persönlichen Verbindungen zu „A Love Supreme“ zu begreifen, um einen möglichst umfassenden Zugang zu diesem Album zu bekommen und um Jazz-Einsteigern Mut zum Hören zu machen.
18:20 – 19:00 Uhr +++ SWR KULTUR
Homezone – Jazz in Südwest: Die Jazzszene(n) am Bodensee (1/2)
Von Henry Altmann. Wenn Musiker aus Konstanz in Friedrichshafen oder Bregenz eine Mucke haben, steht ihnen eine lange Schifffahrt oder ein noch längerer Landweg bevor. Dennoch gibt es zahlreiche Verbindungen zwischen den Ufern, und auch auf der deutschen Seite braucht sich der See in Sachen Jazz nicht zu verstecken. Tourismus- und Eventbedingt gibt es zwar viel „Gebrauchsjazz“, aber eben auch so einiges an Unerhörtem und sogar den einen oder anderen Star. In zwei Folgen macht die Homezone eine klingende Jazz-Ufer-Tour, vom bayerischen Lindau übers schwäbische Friedrichshafen ins badische Konstanz.
22:35:00 +++ Ö1
Erfinder des „Spiritual Jazz“: Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Tenorsaxofonist John Coltrane (1926-1967)
Er gilt als die wegweisende musikalische Persönlichkeit des Jazz der 1960er Jahre: Der US-amerikanische Tenor- und Sopransaxofonist John Coltrane, bekannt geworden in der zweiten Hälfte der 1950er im Quintett von Trompeter Miles Davis, durchmaß in wenigen Jahren in großen Schritten ein gewaltiges musikstilistisches Territorium vom Hardbop über den modalen Jazz bis zur freien, expressiven Emphase. Dabei setzte er sowohl als virtuoser Instrumentalist mit „hymnischem“, kraftvollem Ton als auch mit seinem von 1961 bis 1965 existierenden Quartett mit Pianist McCoy Tyner, Bassist Jimmy Garrisson und Drummer Elvin Jones Maßstäbe. Und er hinterließ Album-Meilensteine wie „Giant Steps“ (1959), „My Favourite Things“ (1961), „A Love Supreme“ (1964) und „Ascension“ (1965).
In dieser Ö1 Jazznacht Spezial spricht Andreas Felber mit Coltrane-Experten wie Saxofonist Harry Sokal und Saxofonistin Sophie Hassfurther über den bis heute andauernden Einfluss des früh verstorbenen John Coltrane, dessen Musik auch in Gestalt des so genannten „Spiritual Jazz“ in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt.
23:03:30 +++ Ö1
Erfinder des „Spiritual Jazz“: Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Tenorsaxofonist John Coltrane (1926-1967)
Er gilt als die wegweisende musikalische Persönlichkeit des Jazz der 1960er Jahre: Der US-amerikanische Tenor- und Sopransaxofonist John Coltrane, bekannt geworden in der zweiten Hälfte der 1950er im Quintett von Trompeter Miles Davis, durchmaß in wenigen Jahren in großen Schritten ein gewaltiges musikstilistisches Territorium vom Hardbop über den modalen Jazz bis zur freien, expressiven Emphase. Dabei setzte er sowohl als virtuoser Instrumentalist mit „hymnischem“, kraftvollem Ton als auch mit seinem von 1961 bis 1965 existierenden Quartett mit Pianist McCoy Tyner, Bassist Jimmy Garrisson und Drummer Elvin Jones Maßstäbe. Und er hinterließ Album-Meilensteine wie „Giant Steps“ (1959), „My Favourite Things“ (1961), „A Love Supreme“ (1964) und „Ascension“ (1965).
In dieser Ö1 Jazznacht Spezial spricht Andreas Felber mit Coltrane-Experten wie Saxofonist Harry Sokal und Saxofonistin Sophie Hassfurther über den bis heute andauernden Einfluss des früh verstorbenen John Coltrane, dessen Musik auch in Gestalt des so genannten „Spiritual Jazz“ in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt.
so – 20.09.2026
00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung); Erfinder des „Spiritual Jazz“: Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Tenorsaxofonist John Coltrane (1926-1967)
Er gilt als die wegweisende musikalische Persönlichkeit des Jazz der 1960er Jahre: Der US-amerikanische Tenor- und Sopransaxofonist John Coltrane, bekannt geworden in der zweiten Hälfte der 1950er im Quintett von Trompeter Miles Davis, durchmaß in wenigen Jahren in großen Schritten ein gewaltiges musikstilistisches Territorium vom Hardbop über den modalen Jazz bis zur freien, expressiven Emphase. Dabei setzte er sowohl als virtuoser Instrumentalist mit „hymnischem“, kraftvollem Ton als auch mit seinem von 1961 bis 1965 existierenden Quartett mit Pianist McCoy Tyner, Bassist Jimmy Garrisson und Drummer Elvin Jones Maßstäbe. Und er hinterließ Album-Meilensteine wie „Giant Steps“ (1959), „My Favourite Things“ (1961), „A Love Supreme“ (1964) und „Ascension“ (1965).
In dieser Ö1 Jazznacht Spezial spricht Andreas Felber mit Coltrane-Experten wie Saxofonist Harry Sokal und Saxofonistin Sophie Hassfurther über den bis heute andauernden Einfluss des früh verstorbenen John Coltrane, dessen Musik auch in Gestalt des so genannten „Spiritual Jazz“ in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt.
Er gilt als die wegweisende musikalische Persönlichkeit des Jazz der 1960er Jahre: Der US-amerikanische Tenor- und Sopransaxofonist John Coltrane, bekannt geworden in der zweiten Hälfte der 1950er im Quintett von Trompeter Miles Davis, durchmaß in wenigen Jahren in großen Schritten ein gewaltiges musikstilistisches Territorium vom Hardbop über den modalen Jazz bis zur freien, expressiven Emphase. Dabei setzte er sowohl als virtuoser Instrumentalist mit „hymnischem“, kraftvollem Ton als auch mit seinem von 1961 bis 1965 existierenden Quartett mit Pianist McCoy Tyner, Bassist Jimmy Garrisson und Drummer Elvin Jones Maßstäbe. Und er hinterließ Album-Meilensteine wie „Giant Steps“ (1959), „My Favourite Things“ (1961), „A Love Supreme“ (1964) und „Ascension“ (1965).
In dieser Ö1 Jazznacht Spezial spricht Andreas Felber mit Coltrane-Experten wie Saxofonist Harry Sokal und Saxofonistin Sophie Hassfurther über den bis heute andauernden Einfluss des früh verstorbenen John Coltrane, dessen Musik auch in Gestalt des so genannten „Spiritual Jazz“ in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt.
17:10:00 +++ Ö1
Forschender und Suchender: Der 100. Geburtstag der Jazzsaxofonisten-Ikone John Coltrane
Der neben Charlie Parker für den Modern Jazz wahrscheinlich einflussreichste Saxofonist war zeit seines Lebens ein musikalisch Forschender und Suchender, für den auch das spirituelle Element in der Musik von großer Bedeutung war.
Als Mitglied des berühmten ersten Miles-Davis-Quintetts wird Coltrane Mitte der fünfziger Jahre selbst zum Star. Nach seinem Gastspiel bei Davis und einer kurzen, aber wichtigen Zeit mit dem Pianisten Thelonious Monk wird John Coltrane mit seinem eigenen Quartett weltberühmt. Als der rastlose Übe-Fanatiker keine neuen harmonischen und melodischen Ansätze mehr in der Musik findet, wendet er sich dem Free Jazz zu. Coltrane betreibt Raubbau an seinem Körper, kann und will aber sein immenses Arbeitspensum nicht drosseln. Am 17. Juli 1967 stirbt er in Huntington im US-Bundesstaat New York an Leberkrebs. Seine bedingungslose Hingabe an die Musik, sein tiefer Humanismus und die spirituelle Kraft, die in seinem Spiel liegt, sind bis heute singulär geblieben.
19:40 – 20:00 Uhr +++ SWR KULTUR Big Time Jazz. Jazz-Orchester, Big Band, Oktett – hier kommt Musik mit Vielen!
Im Big Time Jazz stellen wir für Sie interessante und schöne Klänge zusammen – von großen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuveröffentlichungen für eine Zeit, die ganz den großen Klängen gehört.
22:03 – 23:00 Uhr +++ SWR KULTUR
NOWJazz: John Coltrane A Love Supreme
Von Maxi Broecking. John Coltranes Album A Love Supreme von 1965 gilt als eines der bedeutendsten Werke der Jazzgeschichte. Die vierteilige Suite zeigt Coltranes spirituelle Suche und seinen tiefen Glauben. Eingespielt wurde das Album mit seinem damaligen Quartett: McCoy Tyner am Klavier, Jimmy Garrison am Bass und Elvin Jones am Schlagzeug. Das Album verbindet musikalische Innovation mit spiritueller Tiefe und beeinflusst bis heute Generationen von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern. Bei einer zweiten Aufnahmesession war auch der mittlerweile 89-jährige Saxofonist Archie Shepp dabei, der noch davon erzählen kann.
23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen
Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl
