Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner
Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 02.05. bis 08.05.2022

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 18. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Aktuell wieder ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

Inhalt


Senderliste:


mo – 02.05.2022


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

19:30: 00 | Ö1
Sängerin Gasandji & Band im Juli 2021 im Wiener Konzerthaus

Jazz, Soul, Reggae und afrikanische Musik, voran kongolesische Rumba, vereint die 1979 in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, geborene Sänger-Gitarristin Gasandji Palashi Gahanga in ihren Songs auf aparte Weise.

Gasandji, die seit 1992 in Frankreich lebt, legte 2013 das schlicht „Gasandji“ betitelte Debütalbum vor, dessen sehr persönlich gestaltete Texte sie auf Lingala, Französisch und Englisch singt. Im Lied „Libéla“ spricht sie etwa von Stärke und Verletzlichkeit („ich bin eine Blume und eine Kriegerin“), während Gasandji in „Maman ne m’a pas dit“ den Umstand verarbeitet, ohne die früh verstorbene Mutter aufgewachsen zu sein.

Im Zuge ihres Konzerts im Rahmen des Jeunesse-Zyklus „Fremde Welten“ am 3. Juli 2021 im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses vereinte Gasandji unter dem Motto „A Taste of Life“ Lieder wie „Libéla“ mit solchen ihres zweiten, 2017 erschienenen Albums „Le Sacré“ und weiteren, neuen Songs und bot so einen ergreifenden und zugleich mitreißenden Abend. . Gestaltung: Marlene Schnedl

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Giant Steps in Jazz Extended Version

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Heidi Bayer: KORSH | Scott Hamilton: Classics | Tobias Wiklund: Silver Needle

22:50 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor elf

23:03 – 24:00 | Ö1
Gudaidulinas Zupfquartett – Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das Streichquartett Nr. 3 (1987) von Sofia Gubaidulina

Nicht wie ein Streichquartett, sondern wie ein Zupfquartett scheint dieses Werk der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina zu beginnen; fast über die Hälfte der Zeit werden die Saiten der vier Instrumente nicht durch den Bogen zum Klingen gebracht. Die ersten gestrichenen Töne erscheinen dadurch wie eine kleine Sensation. Es entsteht ein zauberhafter Klangreichtum, ein ausgesprochen delikates Stück Musik: teils fragil, teils geräuschhaft, durch und durch apart und intensiv.

Thomas Wally, neben seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversität als Senior Lecturer in musiktheoretischen Fächern aktiv, betrachtet das 3. Streichquartett von Sofia Gubaidulina aus (hör)analytischer Perspektive: Was hören wir, wenn wir dieses Werk hören? Worauf können wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den Hörer/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem geschärften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Zum 100. Geburtstag von Toots Thielemans (29.4.1922-22.8.2016)

Moderation: Henning Sieverts. Henning Sieverts erinnert an den großen belgischen Mundharmonika-Virtuosen und Gitarristen in zeitlos guten Aufnahmen, u.a. mit den Sängerinnen Shirley Horn und Elis Regina, den beiden Pianisten Bill Evans und Kenny Werner sowie mit dem Kontrabassisten Marc Johnson und dem E-Bassisten Jaco Pastorius.


di – 03.05.2022


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart Jazz – Moderation: Oliver Schwesig

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

20:05 bis 21:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: Flirr! – Das Eva Klesse Trio feat. Wolfgang Muthspiel

Von Julia Neupert. 2021 wurde Eva Klesse mit dem SWR Jazzpreis ausgezeichnet. Die Schlagzeugerin ist gebürtige Westfälin mit Professur in Hannover und Wohnsitz in Leipzig. Mit ihrem Quartett und Special-Guest Wolfgang Muthspiel feierte Klesse im vergangenen Oktober ihre Auszeichnung bei ihrem Ludwigshafener Konzert im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz – und wir feiern noch einmal nach, in dieser Sendung mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen dieses Abends.

Konzert des Eva Klesse Quartetts vom 18.10.2021 im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

20:10 bis 21:00 | Deutschlandfunk
Hörspiel: insulae – Erschaffung einer eigenen Insel

Von Hartmut Geerken. Mit Texten von Salomo Friedlaender/Mynona. Tonaufnahmen und Regie: der Autor. Mit Hartmut Geerken und Volker Risch. Ton und Technik: Ernst Hartmann und Beate Braun. Produktion: Deutschlandfunk 2013. Länge: 49’40

Drei Inseln, die geografisch und atmosphärisch nicht weiter voneinander entfernt sein könnten. Die bekannteste ist das überlaufene Bali, fast vergessen hingegen ist Gavdos im Mittelmeer, mit nur 30 Einwohnern. Die dritte ist von besonderer Art.

Während die Insel Bali seit Jahrzehnten Touristenmassen anzieht, ist der südlichste Fels Europas, der bei Homer Ogygia heißt und sich heute Gavdos nennt, fast vergessen. Die durch das Meer isolierten Inseln werden in „insulae“ akustisch präsent – mit Geräuschen, Musik, Stille und einer Stimme, die kurze Passagen aus den Exil-Tagebüchern des Berliner Philosophen Salomo Friedlaender/Mynona aus den 1940er-Jahren artikuliert. Friedlaender schaffte sich nach der Vertreibung aus seiner Heimat in den Jahren 1933 bis zu seinem Tod 1946 in einer winzigen Sozialwohnung in Paris und unter katastrophalen ökonomischen und politischen Verhältnissen seine eigene, nur auf seiner inwendigen Landkarte verzeichnete Insel. Er nannte sie „ICH-Heliozentrum.”

Hartmut Geerken, geboren 1939 in Stuttgart, Schriftsteller, Komponist, Jazz-Musiker, Hörspiel- und Filmemacher. Für die Hörspiele „südwärts, südwärts – nach einer dokumentarischen niederschrift von anselm ruest“ (BR 1989) und „hexenring“ (BR 1994) erhielt er den Karl-Sczuka-Preis. Letzte Hörstücke: „Orgie mit mir selber“ (Deutschlandfunk 2015) und „twenty days of optimism „ (Deutschlandfunk 2017). Geerken starb am 21. Oktober 2021 in Wartaweil.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Jazzfest Berlin – Krumme Beats und Saxofonpower

Aufnahme vom 5.11.2021 aus dem Silent Green, Berlin. Am Mikrofon: Niklas Wandt. Der schwedische, in Berlin ansässige Bassist, Komponist und Produzent Petter Eldh ist eine der umtriebigsten Figuren der europäischen Jazzszene. In seinem Quintett Koma Saxo entsteht eine körperlich greifbare Spannung aus den eng verwobenen, oft halsbrecherisch krummen Rhythmussequenzen von Bass und Schlagzeug und einer unbändig im Geiste des Free Jazz röhrenden, vom Bandleader lautstark angefeuerten, dreiköpfigen Saxofonriege. Petter Eldh beschreibt das Projekt augenzwinkernd als persönliche Schocktherapie und Versöhnung mit dem typischen Jazzinstrument, dessen er eigentlich oft überdrüssig sei. Bei diesem Konzert brachte Eldh außerdem ein neues Klangelement in den Bandkontext ein: die MPC, einen digitalen Sampler, von dem er dräuende Synthesizerlines spielt – ein Sound, der die Band weiter in Richtung Hip-Hop und Broken Beat rückt.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, Höhepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Moderation: Anja Buchmann

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz and More: An den Rändern des Jazz

Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Gina Schwarz & Angelo da Silva: Fusão | Simon Oslender: Peace Of Mind | Yakir Arbib: Three Colors

22:50 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor elf

23:03 – 24:00 | Ö1
Das junge Ensemble WirkWerk beim Osterfestival Tirol – Osterfestival Tirol (1) – WirkWerk interpretieren Musik zum Thema „Schaltkreise“

Passend zum Thema „Maschine.Mensch“, unter das sich das diesjährige Osterfestival gestellt hat, spielte das ganz junge Tiroler Ensemble WirkWerk am 13. April 2022 ein Konzert, das die vier Tiroler/innen „Schaltkreise“ betiteln. In Solo, Duo und Trio-Besetzung mit oder ohne Elektronik werden Schaltkreise nicht nur in Bezug auf das Elektrische, sondern auch auf das neuronale Netz des Gehirns erkundet. Dabei bilden Steve Reichs „Violin phase“ und Per Nørgårds „Spell“ die klangliche Klammer, den Anfang und das Ende des Abends.

Das Ensemble WirkWerk legt seinen Fokus auf die Interpretation von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Besetzung: Annette Fritz (Violine), Valerie Fritz (Violoncello), Josef Haller (Klavier), Andreas Trenkwalder (Elektronik, Viola). Gestaltung: Patrizia Jilg

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: News & Roots – Finding the Right Notes – Zum 85. Geburtstag von Ron Carter (geboren 4.5.1937)

Moderation: Henning Sieverts. Henning Sieverts feiert den Meisterbassisten mit einer kleinen, aber feinen Auswahl seiner über 2200 Aufnahmen. Ron Carter ist damit der meistaufgenommene Jazzbassist aller Zeiten (mit einem offiziellen Eintrag ins Guiness Book of Records!).

Sieverts‘ Auswahl umfasst zeitlos gute Einspielungen aus den 1960er Jahren bis in die Gegenwart, u.a. mit dem Miles Davis Quintett, im Trio mit Herbie Hancock und Tony Williams, im Duett mit dem Gitarristen Jim Hall, mit dem „Golden Striker Trio“ und mit der WDR Bigband.


mi – 04.05.2022


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Classic Sounds in Jazz – Rekordhalter der tiefen Töne – Zum 85. Geburtstag von Jahrhundert-Kontrabassist Ron Carter

Aufnahmen von Carter mit Trompeter Miles Davis, Pianist Herbie Hancock und Live-Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks von Ron Carter aus den letzten Jahren. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

21:05 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Sonic Wilderness

Von Thomas Loewner. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock – hier kommen Neuveröffentlichungen und Entdeckungen zu Gehör, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Klänge für abenteuerlustige Ohren.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz – Moderation: Thomas Mau

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt

Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Quadripolar, das Quartett von Schlagzeuger und Komponist Uli Schiffelholz, erweist sich als ausgesprochen spielfreudiges Kollektiv. Die vier Musiker, allesamt ausdrucksstarke und virtuose Solisten, improvisieren „mit ganz großen Ohren“ und versprühen im Konzert eine ungeheure Energie. Die ungewöhnliche Instrumentierung mit Tuba, Orgel, Saxofon und Schlagzeug ermöglicht einen erdigen und zupackenden Sound und überhaupt: das Ganze swingt und groovt teuflisch. Die „Jazzfacts“ präsentieren heute u.a. brandneue Aufnahmen der Band aus dem Rhein-Main-Gebiet.

22:50 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor elf

23:03 – 24:00 | Ö1
Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen – Zeit-Ton Magazin

Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Jazz & Beyond – „Wenn etwas läuft, lass es laufen“

Der amerikanisch-französische Pianist Jacky Terrasson. Moderation und Auswahl: Ulrich Möller-Arnsberg

„53“ ist der schlichte Titel des neuen Albums von Jacky Terrason. Eine Zahl, die einen im ersten Moment raten lässt, was mit ihr wohl gemeint sein könnte. Zu Beginn dieses Frühjahrs präsentierte der amerikanisch-französische Jazzpianist der mittlerweile 56 Jahre alt, seine CD in Bayern. Etwas verspätet, weil die Pandemie dazwischen kam, aber nicht weniger eindrucksvoll. Terrasson war in den 1990 er Jahren als junges Talent und Sideman in der Band des legendären Schlagzeugers Art Taylor bekannt geworden. Er begleitete Jazzsängerinnen wie Betty Carter, Dianne Reeves, Dee Dee Brigewater und Cassandra Wilson, bevor mit diversen Trioformationen aufnahm. Letzteres resümiert er auf seinem aktuellen Album „53“. Er könne das Leben aus einer gewissen Distanz betrachten und Dinge klarer sehen, sagt Terrasson. Mit drei verschiedenen Rhythmusgruppen hat der heute in Bordeaux lebende Musiker insgesamt 16 Stücke aufgenommen. Gewidmet sind sie nicht nur seinen Idolen wie etwa dem 1930 geborenen schwarzen Jazzpianisten Ahmad Jamal oder der französischen Filmmusik-Ikone Michel Legrand, sondern auch wichtigen Personen seines Lebens – dem Vater, den Schwestern, dem Bruder. „Wenn etwas läuft, lass es laufen“, ist eine der wichtigen Erkenntnisse des älter gewordenen jungen Talents Terrasson, der mühelos zwischen klassischer Attitüde und jazziger Leichtigkeit changiert. Ulrich Möller-Arnsberg hat den Jazzpianisten für die heutige Jazztime getroffen.


do – 05.05.2022


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Neues von der improvisierten Musik
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK
Horizonte: Musik der Gegenwart

Reginald Smith Brindle: Sonate Nr. 4 – „La brève“ (Konrad Ragossnig, Gitarre); Dimitri Terzakis: „Fthorai“ (Hans-Martin Linde, Blockflöte; Konrad Ragossnig, Gitarre); Konstantia Gourzi: „Melodies from the sea“, op. 86 (Nils Mönkemeyer, Viola; William Youn, Klavier, Percussion; Konstantia Gourzi, präp. Klavier, Percussion); „WInd whispers“, op. 85 (William Youn, präp. Klavier); „Messages between the trees“, op. 84 (Nils Mönkemeyer, Viola)

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Mätzn Quartett: Mangata | Niklas Roever Quartett: Hells’ the Hippest Way to Go | Lukas Langguth Trio: Save Me From Myself

22:50 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor elf

23:03 – 24:00 | Ö1
Maia Ciobanu. Der Klang der „inneren Bibliothek“. – Zum 70. Geburtstag. Maia Ciobanu im Zeit-Ton-Porträt.

In der zeitgenössischen Musikszene Rumäniens hat sich Maia Ciobanu in den letzten Jahrzehnten auf vielfache Weise eingebracht: Als Direktorin des Informationszentrums für zeitgenössische Musik (1995-2003), als Präsidentin der rumänischen Sektion der ISCM (2002-2003), als Gründerin und Chefredakteurin des Newsletters für zeitgenössische Musik aus Rumänien, als Lehrende an staatlichen und privaten Universitäten in Bukarest, und als Komponistin akustischer und elektroakustischer Werke. Ihre Arbeiten reichen von symphonischen Besetzungen über Kammermusik bin hin zu Bühnenmusiken, in denen sie auch zu multimedialen Stilmitteln greift. Zumeist fasst sie mehrere Stücke in einem Zyklus zusammen, deren Titel auf eine inhaltliche Botschaft schließen lassen: „Journal“, „Setting“, „Commentaries“ oder „Elite manifesto“. Die Ästhetik ihrer Werke, so Maia Ciobanu, sei beeinflusst vom „Bibliotheks“-Konzept des argentinischen Dichters Jorge Luis Borges und verwandt mit den Techniken und Denkweisen des katalanischen Künstlers und Architekten Antoni Gaudís. Sie benutze ihre „innere Bibliothek“ und habe Vertrauen in das Unkonventionelle, um das „spirituelle und emotionale Selbst“ zu entdecken.

Am 5. Mai wird diese zentrale Figur der zeitgenössischen Musikszene Rumäniens, Maia Ciobanu, 70 Jahre alt. Ihr ist dieses Zeit-Ton-Porträt gewidmet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: All that Jazz

Sounds von in Deutschland lebenden Jazzmusikerinnen und -musikern aus der Ukraine: Mit Musik von Ganna Gryniva, Viktoria Leléka und Igor Osypov. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel


fr – 06.05.2022


14:05: 00 | Ö1
Buster Williams & The Leaders beim Salzburger Jazzherbst 2007

Am 26. Oktober 2007 gastiert der Bassist Buster Williams, der am 17. April seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, als Teil des Allstar-Ensembles The Leaders beim Salzburger Jazzherbst in Stiegl’s Brauwelt. Das Sextett, dem weiters die Saxofonisten Chico Freeman und Bobby Watson, der Trompeter Eddie Henderson, der Pianist Fred Harris und der Schlagzeuger Michael Baker angehören, präsentiert ein flottes akustisches Mainstream-Jazz-Programm, bestehend aus Kompositionen der Bandmitglieder. . Gestaltung: Klaus Wienerroither

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: Schwelgen auf Felgen – Was Musikschaffende am Fahrradfahren fasziniert

Vor rund 200 Jahren wurde das Rad zum zweiten Mal erfunden: als Zweirad. Der Geist der Moderne und die Empfindungswelt der Romantik vereinten sich in einem Fortbewegungsmittel, das den Alltag beschleunigt, aber auch erlaubt, ihm zu entfliehen. Schon im 19. Jahrhundert wurde es als Sportgerät entdeckt. Straßenrennen über Distanzen von mehreren hundert Kilometern und andere Rekordfahrten, anfangs noch auf dem Hochrad, gehören zu den verwegensten Abenteuern der Sportgeschichte. Auch unter Künstlern entwickelte sich das Radfahren zum Kult und forderte unter ihnen ein erstes prominentes Opfer: Der Komponist Ernest Chausson verlor sein Leben bei einem Fahrradunfall im Jahr 1899. Neben bildenden Künstlern wie Marcel Duchamp gehört auch Frank Zappa zu den Pionieren der Fahrrad-Kunst. Das Musikfeature folgt ihrer Spur und unternimmt Ausflüge zu Musikerinnen und Musikern von heute, in deren Leben das Fahrrad oft mehr als nur die zweite Geige spielt. Eine Sendung von Johannes Jansen

23:03 – 24:00 | Ö1
Schaltkreis-Erkundungen des Ensemble WirkWerk. – Osterfestival Tirol 2022. Maschine Mensch.

Passend zum Thema „Maschine Mensch“, unter das sich das diesjährige Osterfestival gestellt hat, spielte das ganz junge Tiroler Ensemble WirkWerk am 13. April ein Konzert, das die vier Tiroler/innen „_schaltkreise_“ betitelten. In Solo, Duo und Trio-Besetzung mit oder ohne Elektronik wurden Schaltkreise nicht nur in Bezug auf das Elektrische, sondern auch auf das Neuronale Netz des Gehirns erkundet. Dabei bildeten Steve Reichs „Violin phase“ und Per Nørgårds „Spell“ die klangliche Klammer, den Anfang und das Ende des Abends.

Das Ensemble WirkWerk (Annette Fritz – Violine; Valerie Fritz – Violoncello; Josef Haller – Klavier; Andreas Trenkwalder – Elektronik, Viola) legt seinen Fokus auf die Interpretation von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Gestaltung: Patrizia Jilg – Tirol

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: Bühne frei im Studio 2 …

Listening Back – Das Don Ellis Tribute Orchestra feat. Thomas Gansch unter der Leitung von Markus Geiselhart

Aufnahme vom 18. Dezember 2013 im Münchner Funkhaus. Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Mit Aneel Soomary, Josef Burchartz, Bernhard Nolf und Tobias Reisacher (Trompete), Dominik Stöger, Robert Bachner, Martin Grünzweig und  Erik Hainzl (Posaunen), Florian Trübsbach, Clemens Salesny, Thomas Kugi, Christian Maurer und Herwig Gradischnig (Saxophone, Klarinetten, Flöten), Martin Koller (Gitarre), Raphael Preuschl (Bass), sowie Herbert Pirker und Lukas König (Schlagzeug). Solo-Trompete: Thomas Gansch


sa – 07.05.2022


09:05 bis 10:00 | SWR 2
SWR2 Musikstunde: Jazz across the border

Mit Günther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee groß geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem beschäftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu öffnen. So ist Jazz zu einer „global language“ geworden. „Jazz across the border“ hört auf unterhaltsam-informative Weise hin.

14.00 Uhr | Das Ö1 Hörspiel
„Ein ganzes Leben“. Von Robert Seethaler.

Mit Peter Matić, Christoph Luser, Branko Samarovski, Werner Lustig, Gerti Drassl, Hans Kahlert, Klaus Huhle, Wolfram Berger, Rainer Egger, Raimund Wallisch, Franz Josef Danner, Linde Prelog, Christian Erdt, Klaus Höring und Brigitte Janner. Tontechnik: Martin Leitner, Angelika Körber, Roli Fatzer. Musik: Fatima Dunn. Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann (SRF/ORF 2019)

Es ist fast das ganze 20. Jahrhundert, das Robert Seethaler erzählt, wenn er von Andreas Egger erzählt. Als Waisenkind wird Andreas Egger 1902 aus Wien auf den Hof des Bergbauern Hubert Kranzstocker gebracht. Von seinem Ziehvater wird er zum Krüppel geschlagen, erst als 18-Jähriger kann er den Hof verlassen. Er schließt sich einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen …

Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler. Seit seinem preisgekrönten Debütroman „Die Biene und der Kurt“ (2007) sind sechs weitere Romane erschienen, zuletzt „Ein ganzes Leben“ (2014), „Das Feld“ (2018) und „Der letzte Satz“ (2020).

14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: Schwelgen auf Felgen – Was Musikschaffende am Fahrradfahren fasziniert

Vor rund 200 Jahren wurde das Rad zum zweiten Mal erfunden: als Zweirad. Der Geist der Moderne und die Empfindungswelt der Romantik vereinten sich in einem Fortbewegungsmittel, das den Alltag beschleunigt, aber auch erlaubt, ihm zu entfliehen. Schon im 19. Jahrhundert wurde es als Sportgerät entdeckt. Straßenrennen über Distanzen von mehreren hundert Kilometern und andere Rekordfahrten, anfangs noch auf dem Hochrad, gehören zu den verwegensten Abenteuern der Sportgeschichte. Auch unter Künstlern entwickelte sich das Radfahren zum Kult und forderte unter ihnen ein erstes prominentes Opfer: Der Komponist Ernest Chausson verlor sein Leben bei einem Fahrradunfall im Jahr 1899. Neben bildenden Künstlern wie Marcel Duchamp gehört auch Frank Zappa zu den Pionieren der Fahrrad-Kunst. Das Musikfeature folgt ihrer Spur und unternimmt Ausflüge zu Musikerinnen und Musikern von heute, in deren Leben das Fahrrad oft mehr als nur die zweite Geige spielt. Eine Sendung von Johannes Jansen

17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor sechs

18:30 bis 18:59 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazz und mehr: Die Flinken

Mit Ella Fitzgerald, Eldar Djangirov, Reinhard Goebel, den Cambridge Buskers, dem Rosenberg Trio und anderen Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Polish Jazz, Yes! – Der Saxofonist Zbigniew Namysłówski

Von Bert Noglik. Man wird nicht übertreiben, wenn man die Rolle des Saxofonisten Zbigniew Namysłówski im polnischen Jazz als überragend bezeichnet. Ebenso wie der Trompeter Tomasz Stanko inspirierte er Generationen von Musikern, sich auf die Suche nach einem eigenen, einem authentischen Ausdruck zu begeben. Namysłówski, verstorben im Februar dieses Jahres im Alter von 82 Jahren, schöpfte aus der modernen Jazztradition, wusste aber auch Funk-Feeling, freie Improvisationen und Einflüsse aus der heimischen Folklore in eine Spielweise zu integrieren, die einzigartig ist.

22:05 – 22:49, DLF Köln
Der Raum dazwischen: Das Projekt „Traiect Taiwan in Hannover
Am Mikrofon: Hanno Ehrler

23:05: 00 | Ö1
Andreas Waelti im Studio, Karel-Krautgartner-Wettbewerb 2021

Seit 2011 in Wien beheimatet, hat sich Andreas Waelti seither zu einem der gefragtesten Kontrabassisten der österreichischen Jazzszene entwickelt. Aktuell legt Waelti die zweite CD „Y“ mit der Formation Tree mit Pianist Georg Vogel und Schlagzeuger Michael Prowaznik vor (die Präsentation erfolgt am 11. Mai im Wiener RadioKulturhaus), zudem ist im April das erste Kontrabass-Soloalbum namens „Lowdown“ des 1980 im schweizerischen Thun geborenen Musikers erschienen, der über die Zwischenstation Berlin nach Österreich gekommen ist.

Andreas Felber bittet Andreas Waelti zum Gespräch und präsentiert weiters die Premiere des vieldeutig betitelten Projekts „Luft“ von Textimprovisator und Vokalist Christian Reiner beim Jazzfestival Saalfelden 2021, bei dem Reiner als Artist in Residence fungierte.

Außerdem sind die Finalisten des Karel-Krautgartner-Kompositionswettbewerbs für Jazzorchester 2021 in Prag zu hören, initiiert von der tschechischen Komponistin und Trompeterin Štepánka Balcarová. Im vergangenen Jahr konnten erstmals auch Komponist/innen aus Österreich und Slowenien Werke einreichen, und prompt standen mit Emiliano Sampaio, Tobias Hoffmann und Daniel Hofecker drei Wahlösterreicher auf dem Podest. . Gestaltung: Andreas Felber


so – 08.05.2022


00:05: 00 | Ö1
(Fortsetzung) Andreas Waelti im Studio, Karel-Krautgartner-Wettbewerb 2021

17:10: 00 | Ö1
Armando Trovajoli und Piero Umiliani: zwei italienische Meister der prickelnden Leichtigkeit

Beide kamen vom Jazz, beide versteckten sich bisweilen hinter Pseudonymen, beide schrieben eine geradezu unüberschaubare Fülle an Soundtracks, vom Spaghetti-Western bis zum Erotikfilm. Sie beherrschten das kleine romantische Jazzensemble ebenso wie das große dramatische Orchester, die knackige Big Band oder den unbekümmerten Popsong mit brasilianischem Einschlag, lasziv gehauchten Frauenstimmen und spritzigen Orgelklängen. Mit „El Negro Zumbón“ und „Mah Nà Mah Nà“ schufen auch beide jeweils einen Welthit mit unauslöschlicher Ohrwurmqualität. Armando Trovajoli (1917-2013) und Piero Umiliani (1926-2001) waren zwei italienische Meister der prickelnden Leichtigkeit und des Easy Listenings in seinen anspruchsvollsten Spielarten. . Gestaltung: Michael Neuhauser

19:31 bis 20:00 | SWR 2
SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (39): Blue Skies

Von Hans-Jürgen Schaal. Dieser Song von Irving Berlin entstand kurioserweise für ein längst vergessenes Musical des Autorenteams Rodgers-Hart. Die Hauptdarstellerin war mit ihrer Solonummer darin nicht zufrieden und hatte Berlin um einen Ersatz gebeten. Der hatte zufällig gerade einen Song fertig, einen Willkommensgruß für seine neugeborene Tochter, ein klingendes Glücksversprechen: „Nothing but blue skies“! In den Jazz kam die fröhliche Operettennummer 1938 durch Benny Goodmans berühmtes Carnegie-Hall-Konzert – und wurde zum Jazzstandard.

19:34: 00 | Ö1
Sängerin Karina Rosina im Studio 2 des Wiener Funkhauses

Um ihrer Leidenschaft für Musik nachgehen zu können, zog die gebürtige Moskauerin Karina Rosina anno 1990 nach Wien, wo sie Jazzgesang und Pädagogik studierte. In der international gut vernetzten Jazzszene der österreichischen Bundeshauptstadt fand die temperamentvolle Sängerin schnell Anschluss.

Heute verbindet sie in ihrer Urban Night Band ganz selbstverständlich und klischeefrei die eigenen musikalischen Wurzeln mit den Jazztraditionen des 20. Jahrhunderts. Umgeben von Michel Nahabedian (Saxofon), Barnabas Juhasz (Piano), Julius Lendvai (Kontrabass) und Endre Hoffmann (Drums) interpretiert sie stimmgewaltig und hochemotional in ihrer russischen Muttersprache traditionsreiche Kompositionen in erfrischenden, neuen Arrangements.

Diese Ö1 „Radiosession“ wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH („VGR“). Getaltung: Ines Reiger

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Silent Explosion Orchestra – „Portraits of New York” (CD-Release-Konzert)
Mitschnitt vom 06.02.2022, Theater am Ring, Saarlouis

20:55: 00 | Ö1
Nicholas Payton/Mark Whitfield/Christian McBride spielen Hancock

Für Manche ist er so etwas wie der legitime Nachfolger von Ray Brown: Der aus Philadelphia stammende Bassist Christian McBride feiert am 31. Mai seinen 50. Geburtstag. Gut 25 Jahre davor, im April 1997, nimmt er zusammen mit Trompeter Nicholas Payton und Gitarrist Mark Whitfield das Album „Fingerpainting -The Music of Herbie Hancock“ auf, das sich mit der Musik des berühmten Pianisten auseinandersetzt.

Hancocks Musik lebt von den Farben seiner Akkorde und seines Instruments, und es ist kein leichtes Unterfangen, sie stimmig auf die Gitarre zu übertragen. Andererseits ermöglicht die Besetzung Trompete/Gitarre/Kontrabass, die Kompositionen eines der bedeutendsten Pianisten des modernen Jazz aus einem neuen musikalischen Blickwinkel zu betrachten. Im Rahmen des Albums „Fingerpainting“ gelingt das Experiment, nicht zuletzt aufgrund des überragenden Fundaments von Christian McBride, der mit seinem bombensicheren Timing und seinem großen Sound am Kontrabass jede Schlagzeugbegleitung überflüssig macht. . Gestaltung: Klaus Wienerroither

22:08 – 23:00 | Ö1
Nuria Schoenberg Nono empfiehlt – Die Verwalterin des Oevres zweier Musiktitanen. Nuria Schoenberg Nono präsentiert Aufnahmen, die sie geprägt haben

Nuria Schoenberg Nono, Tochter und Witwe von zwei der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, beging am Samstag, 7. Mai 2022, ihren 90. Geburtstag. Aufgewachsen in Los Angeles, wohin ihre Eltern aus Europa emigriert waren, verstarb ihr Vater Arnold Schönberg (der sich im Exil Schoenberg schrieb), als sie 19 Jahre alt war. Sie hat als Gründerin dafür gesorgt, dass das Lebenswerk der beiden Komponistenpersönlichkeiten in zwei Archiven weitergetragen wird, im Arnold Schönberg Center in Wien und dem Archivio Luigi Nono in Venedig. Den jeweils angeschlossenen Stiftungen steht sie als fachkundige Präsidentin vor.

Für die heutige Sendung hat Nuria Schoenberg Nono Musik ausgewählt, die sie geprägt hat, die ihr viel bedeutet und über die sie etwas erzählt. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Musik der Welt: Schamanische Gesänge zwischen Mongolei und Kamtschatka

Schamanen findet man von der Mongolei bis nach Jakutien und weiter nach Norden und Osten bis zur vulkanischen Halbinsel Kamtschatka. Der wiederauflebende Schamanismus wird von den vielen unterschiedlichen Völkern Sibiriens und der Mongolei unterschiedlich praktiziert. Das Bewusstsein der eigenen schamanischen Kultur mit ihren Ritualen und Praktiken erwacht vielerorts wieder, Neoschamanismus und Touristenattraktionen eingeschlossen. Feldaufnahmen von schamanischen Festen und Zeremonien auf Kamtschatka hat der Forscher Erik Kasten mitgebracht. In der Mongolei und bei den Burjaten am Baikalsee hat die Forscherin Amelie Schenk Aufzeichnungen gemacht, sie berichtet von ihren Erlebnissen. Wenn die Schamanen reisen, reisen sie dann in Wach-Träumen oder in einer anderen Welt? Was sind schamanische Gesänge und was Gesänge aus einer schamanischen Kultur? Oder ist beides das gleiche? In Sibirien und in der Mongolei werden Schamanen heute wieder in Anspruch genommen und es werden immer mehr. Das schamanische Weltbild prägt die Kultur, ihre Gesänge, Gebete und Segnungen. Eine Sendung von Friederike Haupt

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