Stefan Schultze, Piano im Sowieso. Foto: Hufner
Stefan Schultze, Piano im Sowieso. Foto: Hufner

Jazzwoche Berlin #2 – Drinnen, draußen und digital

7 Tage Jazz, Improvisierte Musik und Diskurs: in Ateliers, kleinen oder größeren Clubs, Bars und Kleinstspielstätten. Drinnen, draußen und digital. Die Jazzwoche Berlin #2 richtet den Fokus auf die freie Jazz- und Improvisationsszene der Hauptstadt – nicht als kuratiertes Festival, sondern indem sie abbildet, was die Szene unter diesen besonderen Bedingungen aus sich heraus präsentiert.


Denn gerade eben erwacht die Szene aus dem Lockdown: Musiker*innen entwickeln neue Formate, und der umfangreiche Konzertkalender zeigt, wie sehr die Szene auf die Bühne will. In den Spielstätten geht es um Hygienekonzepte und Abstandsregeln, und nur wenig Publikum darf hinein um am Live-Erlebnis teilzuhaben.

Diese noch ungewohnte, aber womöglich lang anhaltende neue Normalität will die Jazzwoche Berlin #2 zeigen. Deshalb findet die Jazzwoche Berlin #2 auch im Internet statt: Auf www.jazzwoche.berlin sind viele der stattfindenden Konzerte für ein weltweites Publikum erlebbar. Und weil es wichtig ist, ein Zeichen für den Wert von Musik im digitalen Raum zu setzen, sind die Livestreams nur mit Eintritt zu sehen.

Die Jazzwoche Berlin #2 bietet aber nicht nur die Möglichkeit, Musik zu hören, sondern auch darüber zu sprechen: Über die Bedingungen, unter denen sie entsteht; über Geschlechterverhältnisse im Jazz; über die kulturpolitischen Folgen der Krise; über die Chancen, die ein Zentrum für Jazz und Improvisierte Musik über die Jazzszene hinaus bietet. Im neuen Podcast-Format jazz.leben — Stimmen aus der Szene kommen Akteur*innen der Szene zu Wort – im ungefilterten Gespräch miteinander über Themen, die sie aktuell bewegen.

Inmitten der Jazzwoche Berlin #2 – am Donnerstag, dem 13. August – wird im Haus des Rundfunks an der Masurenallee zum vierten Mal der Berliner Jazzpreis verliehen. Vergeben vom Berliner Senat und dem Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), geht der Preis dieses Jahr an die Saxophonistin Silke Eberhard, die seit vielen Jahren die Szene der Hauptstadt prägt.

Teilnehmende Spielstätten:

A-Trane / Au Topsi Pohl / Badenscher Hof / Berliner Festspiele | Jazzfest Berlin / b-flat / exploratorium / Donau115 / Future Bash in der Zukunft am Ostkreuz / Greve Studio TV / Haus des Rundfunks – Kleiner Sendesaal / Into The Shed / Jazz am Helmholtzplatz / Jazz aus Berlin 105 / Jazz im Kiez / Jazz im MIM / jazzkeller 69 e.V. / Jazzkollektiv Berlin / Jazzlights at Glühlampe / KIM Collective / KlangWorte – Jazz trifft auf Literatur / Kühlspot Social Club / Kunstfabrik Schlot / Living in a Box – Gretchen / Orania.Berlin / Peppi Guggenheim / Pianosalon Christophori / The Hat Bar Berlin / The Social Music Series / Sowieso / West Germany / Yorckschlösschen / XJAZZ Sessions / Zig Zag Jazz Club

 

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.