Jazz im Radio. Foto: Hufner
Jazz im Radio. Motiv/Foto: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 22.06.20 bis 28.06.20

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 26 im Radio. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.



Jazz im Radio (Fernsehen)

Periodika: Dauersendungen ohne genügend Infos – Tagesbegleitradio

  • NDR Info Play Jazz! Das Jazzmagazin 22:20 bis 23:00
  • MDR Kultur – Jazz 19:05 bis 20:00
  • MDR Kultur –Jazz Lounge 19:35 bis 20:00
  • WDR3 – Jazz & World – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr
  • WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann 13:04 bis 15:00 (Samstags)

Irene Kurka Podcast – neue musik leben


22.06.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday

Im Gespräch mit einem, der die Töne zum Ohr bringt: Veranstaltungstechniker Gerhard Vates. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel


23.06.


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Manuela Krause

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: I’m a stranger here – Das American Folk Blues Festival in Baden-Baden 1962

Von Julia Neupert. John Lee Hooker, Memphis Slim, Helen Humes, Willie Dixon: Die Namen lesen sich heute wie ein Who-is-Who der Bluesgeschichte, damals – 1962 – kannte sie kaum jemand. Das sollte sich ändern mit dem „American Folk Blues Festival“. Das war auf Anregung des damaligen SWF-Jazzredakteurs Joachim-Ernst Berendt entstanden. Und die Konzerte lösten in ganz Europa eine neue Bluesbegeisterung aus. Für viele der US-amerikanischen Musiker*innen waren die Tournee die erste Gelegenheit überhaupt, außerhalb ihrer Heimat aufzutreten. Zum Auftakt spielten sie im Baden-Badener Kurhaus.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Carla Bley Trio – „Life Goes On“

Carla Bley, Piano: Andy Sheppard, Saxofon; Steve Swallow, E-Bass; Aufnahme vom 14.10.2019 beim Stockholm Jazz Festival

Am Mikrofon: Bert Noglik. Carla Bley genießt weltweite Wertschätzung als Grande Dame des Jazzpianos. Die heute 84-jährige Amerikanerin hat als Komponistin und Bandleaderin Musikgeschichte geschrieben. Zugleich hat sie sich mit einem hochindividuellen, so sparsamen wie prägnanten Klavierstil unverwechselbar gemacht. Seit drei Jahrzehnten arbeitet Carla Bley mit ihrem Lebensgefährten, dem E-Bassisten Steve Swallow, und dem britischen Saxofonisten Andy Sheppard im Trio zusammen. Solistisches und begleitendes Spiel gehen dabei für alle drei Musiker Hand in Hand. Im Laufe der Zeit hätten sie gelernt, gemeinsam zu atmen, sagt die Pianistin über ihre Band. Der Auftritt beim Stockholm Jazz Festival 2019 war eigentlich bereits für das Jahr zuvor geplant gewesen, musste dann aber wegen einer schweren Erkrankung Bleys abgesagt werden. Glücklich genesen, gab sie mit ihrem Trio ein funkensprühendes Konzert, das mit der Suite „Life Goes On“ die neu gewonnene Lebenslust in den Mittelpunkt stellte.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

Aktuelle CDs des französischen Akkordeonisten Jean-Louis Matinier, des argentinischen Bandoneon-Virtuosen Marcelo Mercadante, des österreichischen E-Zitherspielers Christof Dienz und der deutschen Harfenistin Evelyn Huber. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts


24.06.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: Von New Orleans nach Kirchseeon

Mit Musik von Saxofonist Donald Harrison, Gitarristin Susan Weinert, Kontrabassist Martin Zenker und anderen. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

19:15 bis 20:00 | SR2 KulturRadio
Literatur im Gespräch: Das Magazin

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Studio-Aufnahmen – Komponieren in Echtzeit

Saxofonist Julian Bossert und Pianist Johannes Billich mit ihrer neuen CD „Hindsight“. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


25.06.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Die Welt umarmen – der New Yorker Vibrafonist Chris Dingman

Von Thomas Loewner. Die Vibrafon-Tradition im Jazz ist eindrucksvoll, aber überschaubar. Für heutige Spieler bedeutet das: Es gibt einige wenige übermächtige Vorbilder, deren Einfluss man nur schwer entkommt. Einer, der seinen ganz eigenen Sound auf dem Instrument gefunden hat, ist der New Yorker Chris Dingman. Dingman kam über Umwege zum Vibrafon – zunächst erlernte er Piano und Perkussion. Erst mit 18 Jahren wechselte er zu seinem heutigen Hauptinstrument. Doch er blieb offen für unterschiedlichste Klänge und Einflüsse: Während seines Studiums verbrachte er Zeit in Indien, um die dortige Musik kennenzulernen. Neben Jazz reichen seine Interessen von Minimal Music und Ambient bis hin zu westafrikanischer Musik. Die Auswirkungen auf sein Spiel sind deutlich hörbar: Dingman erschafft vielschichtige Akkordwolken genauso wie komplexe rhythmische Texturen. Sein aktuelles Trio-Album „Embrace“ zeigt seine vielen musikalischen Facetten.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Lob des Eigensinns – Der Pianist, Komponist und Bandleader Misha Mengelberg

Von Bert Noglik. Seit den 1960er-Jahren zählte er zu den Wegbereitern des europäischen Free Jazz mit holländischem Akzent. Dabei hat sich Misha Mengelberg wiederholt auf Duke Ellington, Herbie Nichols und Thelonious Monk bezogen, aber auch von Kunstströmungen wie Dada und Fluxus inspirieren lassen. Sein Schaffen, das sich vom Solo über das Duo mit Han Bennink bis zu dem von ihm geleiteten ICP Orchestra erstreckte, sorgte für produktive Verunsicherungen und entfaltete im Querdenken der Tradition eine gänzlich eigene Wirkkraft. Am 5. Juni dieses Jahres wäre Misha Mengelberg 85 Jahre altgeworden.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski

Das muss man erst einmal können, drei knappe Stunden Improvisation, die in komponiert wirkende Stücke mündet, im Team im Studio aus dem Hut zu zaubern. Aber Markus Stockhausen ist so jemand, der seine Mitmusiker anspornen und zu brillanter kollektiver Gestaltung zu inspirieren vermag. Nicht nur er, sondern auch Kollegen wie Verneri Pohjola stellen sich dieser Tage mit neuen Aufnahmen vor. Oder junge Künstler anderer Gattungen wie David und Danino Weiss, die einige der renommierten Musikerfreunde aus dem Gipsy-Jazz-Kreis um sich versammelt haben.


26.06.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Auf der reibungsvollen Suche nach Schönheit

Der polnische Saxofonist Maciej Obara. Am Mikrofon: Bert Noglik

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Classics: Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Das Jazzkonzert – Tongedichte auf dem Saxofon. Das herausragend besetzte Charles Lloyd Quartet

Mit Charles Llyod (Saxofon), Jeff Littleton (Kontrabass), Bobo Stenson (Klavier) und Billy Hart (Schlagzeug). Aufnahme vom 27. März 1998 bei der 29. Internationalen Jazzwoche Burghausen. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

23:30 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz Update: Sonic Wilderness

Von Ulrich Kriest. Diese Reihe auf dem freitäglichen NOWJazz Update Sendeplatz führt in abenteuerliche Zwischenwelten des Jazz. Ob Improv, Electronica, Klangkunst, Noise oder Rock – für die atmosphärischen Mixes gibt es nur eine Regel: Die Lust am musikalischen Abenteuer muss hörbar sein.


27.06.


13:04 bis 15:00 | WDR 3
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Cicero’s World – Zwischen Schubert, Chopin, Gershwin und Cicero

Der weite Kosmos des Jazz-Pianisten Eugen Cicero, der am 27. Juni seinen 80. Geburtstag feiern würde. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Aki Takase Japanic | Tampere Jazz Happening 2019

Aki Takase Japanic || Daniel Erdmann, ts, ss | Vincent von Schlippenbach (aka DJ Illvibe), turntables, sampler | Johannes Fink, b | Dag Magnus Narvesen, dr | Aki Takase, p | Tampere Jazz Happening 2019, Tampere / Finnland, Tullikamarin Pukkahuone, Februar 2019. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

20:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Das musikalische Quintett: Eindrücke und Gespräche rund um neue und alte Aufnahmen

Gäste: Susanne Benda (Musikkritikerin); Jan Brachmann (Musikkritiker); Sabine Fallenstein (SWR2 Musikredakteurin); Sebastian Sternal (Pianist). Moderation: Jörg Lengersdorf

Das „musikalische Quintett“ auf SWR2 geht einigen Fragen nach, die sich rund um verschiedene Interpretationen von drei ausgewählten Stücken stellen. Die Gäste wissen allerdings nicht, welche Aufnahmen gespielt werden: Blindverkostung. Zudem improvisiert der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal live im Studio am Klavier über diese Stücke und mischt sich damit ins Gespräch ein. Fünf Menschen, drei Stücke und viele neue Höreindrücke.

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Swinging The Beatles! Jazzmusiker spielen Beatles-Songs – Am Mikrofon: Wingolf Grieger

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Mit Tarnkappe – Wie legendäre Jazzmusiker Aufnahmen unter Pseudonym machten

Von Henry Altmann. Louis Armstrong, der’s tat, und „Bird“ Charlie Parker tat’s auch, wie so viele andere: Aufnahmen unter Pseudonym. Eigentlich macht man sich mit Musik ja einen Namen. Aber einige machten oder machen eben auch Musik unter falschem Namen. Um ihre Aufnahme-Spuren zu verwischen bewiesen die Tarnkappen-Jazzer*innen dabei ebenso viel Einfallsreichtum wie Humor. Hören Sie unter anderen Bill Bailey, Kunst Bauer, Carleton Harkins, Felix Krull, Art Salt, Sam Schmaltz, Kant Standhim oder Peter Urban. Und erfahren Sie, wer’s wirklich war.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Tango Crash

Martin, Klingeberg, (Trompete); Rodrigo Dominguez, (Saxofon, Klarinette); Daniel Almada, (Klavier); Martin Iannaccone, (Gesang, Perkussion); Christian Gerber, (Bandoneon); Marcio Doctor, (Perkussion); NDR-Aufnahme vom Überjazz-Festival Kampnagel-Fabrik in Hamburg im Oktober 2010. Am Mikrofon: Heti Brunzel


28.06.


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht: Mit Marcus A. Woelfle – Hörenswerte Sidemen (41): der Schlagzeuger Jimmy Cobb (1929 – 2020)

Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle. Er gehörte der Band von Miles Davis an, als dieser das Kultalbum „Kind of Blue“ einspielte; dreieinhalb Jahre bei Dinah Washington, acht bei Sarah Vaughan sorgten für den richtigen Beat. Wer achtet bei Gesangsstars auf den Mann am Schlagzeug? Doch so zurückhaltend er auftrat, konnte er schon mit schlichten Viertelnoten auf einem Ride-Becken die Solisten stärker pushen als andere Drummer mit wilden und vertracktem Spiel. Als Drummer mit untrüglichem Swingfeeling und Gespür für Dynamik war Jimmy Cobb der Sideman par excellence. Erst im Alter trat er als Bandleader hervor.

06:00 bis 08:00 | Bremen Zwei
Classical

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Fresh Sound | New Talent“: Claudia Döffinger & hr-Bigband, Frankfurt am Main, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Jazzfest der HfMDK, Februar 2020, Teil 1. Am Mikrofon: Matthias Spindler

19:25 bis 20:00 | SWR 2
SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazz-Standards (27) – Cantaloupe Island

Von Hans-Jürgen Schaal. Eigentlich ist Herbie Hancocks Stück nicht viel mehr als eine thematische Skizze mit einer funky Vamp-Figur darunter. Die Originalaufnahme von 1964 erschien auf Hancocks Album „Empyrean Isles“ mit Freddie Hubbard an der Trompete. Weltberühmt wurde der kleine Einfall aber durch die Hip Hop-Jazz-Version der britischen Band Us3 im Jahr 1992 – sie war der erste Millionenhit des Labels Blue Note. Seitdem ist „Cantaloupe Island“ eine feste Größe im Jazzrepertoire. Der funky Rhythmus inspirierte Solo- und Duobesetzungen ebenso wie Bigband-Arrangeure.

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Jazzfest Berlin 2019 – Australien Art Orchestra, Leila Martial Baa Box

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Abdullah Ibrahim bei der NDR Bigband – Am Mikrofon: Henry Altmann

 

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.