Jazz im Radio

Die Jazz-Radiowoche vom 29.01. bis 04.02.2018

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 4 im Radio. Unter anderem mit:
Jamie Cullum, Höhepunkte vom Jazzfest Berlin, Buddy Tate, Rosset – Meyer – Geiger, Markus Stockhausen, Wes Montgomery, WDR Folkfestival 1976-89, NUEJazz Festival, WDR 3 Jazzfest 2018, Roberto Negro, Ambrose Akinmusire, ein historischer Jazz-Talk von Michael Naura mit Ekkehard Jost, aktuelle Musik zum 300. Geburtstag von New Orleans, Bernhard Ullrich Jazz Quintett, Dr. Lonnie Smith Trio, der Sound des George Shearing, Hidden Orchestra, Saarbrücker Jazzfest 2017 und NDR Bigband Magazin.


Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


29.01.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Kenneth Earl „Kenny“ Burrell: Blues for Liz

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Jamie Cullum, Vocal

20:05 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR im Konzert: Höhepunkte vom Jazzfest Berlin – Moderation: Bert Noglik

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Anmut und Lyrik – Der US-amerikanische Tenorsaxofonist Buddy Tate

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

heute u.a. mit: Camille Bertault | Kit Downes | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday – Neues aus den USA

Henning Sieverts präsentiert CDs des Gitarristen Scott DuBois, des Sängers und Altsaxophonisten Roy Nathanson und der beiden Trompeter Ron Miles und David Smith


30.01.2018


01:05 bis 05:00| Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: DJ Swingin‘ Swanee

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Hank Mobley: Funk in deep freeze

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: My Favorite Discs

Von Bert Noglik. Persönliche Lieblingsalben aus der älteren oder jüngeren Jazzgeschichte werden in der Reihe „My Favorite Discs“ regelmäßig vorgestellt: von den Autorinnen und Autoren unserer SWR2-Jazzredaktion. Legendäre Klassiker oder  bekannte Favoriten – warum gerade ein bestimmtes Album sie so beeindruckt hat, erklären sie in dieser Sendung.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Rosset – Meyer – Geiger (2/2)

Josquin Rosset, Piano; Gabriel Meyer, Kontrabass; Jan Geiger, Schlagzeug. Aufnahme vom 17.11.2017 aus dem Beethovenhaus/Kammermusiksaal in Bonn

Am Mikrofon: Harald Rehmann. Die Zahl der Pianotrios im Jazz ist Legion, aber nur wenige lassen so aufhorchen wie Rosset/Meyer/Geiger. Die Schweizer gestalten ihre Klangwelt mit solchen Spannungsbögen und Überraschungsmomenten wie kaum eine andere Spielgemeinschaft ihrer Zunft. Bereits seit 17 Jahren erkunden die in St. Gallen aufgewachsenen Musiker gemeinsam unkonventionelle Wege von Komposition und Improvisation im Schmelztiegel verschiedener Stile. Melodiosität und Wärme sind den Dreien in jedem Fall wichtige Charakteristika ihrer vielfarbigen Tonbilder, die zwischen lyrischen Pastelltönen und kräftigen Impulsen voller rhythmischem Drive changieren. Abwechslung schafft zudem die erklärte Gleichberechtigung der Partner: Nicht nur Pianist Josquin Rosset schreibt die Stücke, sondern zu gleichen Teilen auch Bassist Gabriel Meyer und Schlagzeuger Jan Geiger. Da erscheint es schon selbstverständlich, dass es auch bei der Verteilung der Soli paritätisch zugeht. Dem Publikum bietet sich so eine überaus plastische, hochdynamische Triomusik voller Kurzweil und geistreichem Witz.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves: Die ganze Welt des Jazz

Blue Note, Big Band, Neuerscheinungen und bekannte Stars – und Tipps zum Konzertgeschehen in Bremen und der Region.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: WDR 3 Jazzfest 2018 – Der Trompeter Markus Stockhausen

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz

heute u.a. mit: Christy Doran | The Chick Corea & Steve Gadd Band | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Piano and straight

Doppelt gemoppelt: Swingende Klavier-Duette: u.a. mit den Piano-Tandems Dick Hyman/Ralph Sutton, Benny Green/Geoff Keezer oder Marian McPartland/Oscar Peterson. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


31.01.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Espen Eriksen: Cold front

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: Blue moods

Mit Musik von Archie Shepp, Anouar Brahem, Seal und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:15 bis 20:00 | SR2 KulturRadio
BücherLese – Ein Magazin für Leserinnen und Leser

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Wes Montgomery, Gitarre

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Das WDR Folkfestival 1976-89: American Folk Legends

Mit Musik von Townes van Zandt, Joan Baez, Ramblin´ Jack Elliott und Derroll Adams

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt | Nightfall

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Special – Highlights vom 5. NUEJazz Festival

Mit Avishai Cohen Quartet, Vincent Peirani & Emile Parisien, Harold Lopéz Nussa Trio und Matthew Stevens Preverbal Trio. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


01.02.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Stefano Battaglia: Life

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

20:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert live: WDR 3 Jazzfest 2018

Alan Pasqua Trio: Nautilus; WDR Big Band / Vince Mendoza / Alan Pasqua; Kiss the Sky. Übertragung aus dem Theater Gütersloh und dem Bunker Ulmenwall, Bielefeld

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz What’s New? – Mit Bert Noglik

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Der Tag der Eule – Porträt des Pianisten und Komponisten Roberto Negro

Von Karl Lippegaus. Bei Roberto Negro ist das Klavier frei wie ein Vogel. Seltsame Figuren entschlüpfen der großen Klangmaschine, die Liebeserklärungen herausschleudert, auch unbequeme Wahrheiten. Nächtliches Maskenspiel, in vielen Verwandlungen: Unter Negros Händen beginnt das Klavier vielstimmig zu erzählen. Manchmal imitiert er ein vorbeifahrendes Fahrrad. Und erfindet große Suiten mit Titeln wie ‚Loving Suite Pour Birdy So‘. Roberto Negro bei einer Performance zu lauschen, ist wie ein Seiltanz auf dem schmalen Grat der Melancholie. Auf der Bühne liebt er Späße mit ernsten Untertönen. Er ist ein faszinierender Pianist und ideenreicher Komponist, der gelegentlich an Erik Satie und John Cage erinnert. Die Direction artistique ist bei dem Tastenkünstler, der aus Turin stammt, in Kinshasa aufgewachsen ist und in Frankreich lebt, in besten Händen. Immer neue Ensembles bildet Roberto Negro, der Mitglied der französischen Musikergemeinschaft Tricollectif ist, und gibt ihnen Namen wie La Scala, DaDaDa oder auch Kimono. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erschienen Alben von bestechender Originalität.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: „Man, I’m just trying to sing“ – Ein Porträt des Trompeters Ambrose Akinmusire

Von Odilo Clausnitzer. Sein Ideal sei es, auf der Trompete zu singen, sagt Ambrose Akinmusire. Der 35-jährige Musiker aus Oakland hat einer der markantesten Trompetenton des jüngeren amerikanischen Jazz – warm glühend und gleichsam schwerelos. 2007 gewann er die renommierte „Thelonious Monk Competition“; seitdem wurde er mit Lob und Auszeichnungen überhäuft. Mehrfach wurde er in Umfragen zum besten Instrumentalisten seines Fachs gewählt. Aber Akinmusire sagt auch: „Die Trompete interessiert mich nicht.“ Sein Ziel sei es, eine starke Ensemblemusik zu machen, die vor allem kompositorisch seine Handschrift trägt. Er realisiert sie unter anderem mit seiner langjährigen Working Band, mit der er jüngst ein aufregendes Live-Doppelalbum vorgelegt hat. Statt sich einem einzelnen Stilidiom zu verschreiben, deckt die Musik darauf ein Spektrum von Postbop über wilde Ausbrüche bis zu pointillistisch-abstrakten Klangstücken ab. In dieser Sendung gibt Akinmusire Auskunft darüber, was ihn musikalisch umtreibt.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Mit Marcus Woelfle


02.02.2018


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs – Bria Skonberg: Time to go

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Best Of Gipsy Swing

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: „Jazz ist ein Prozess, kein Ding!“ Ein historischer Jazz-Talk von Michael Naura mit Ekkehard Jost

Mit Stefan Gerdes. Am 22. Januar wäre Ekkehard Jost 80 Jahre alt geworden. Der 2017 verstorbene Saxofonist und Musikwissenschaftler war ein brillanter Denker und Verfasser von Standardwerken, wie der „Sozialgeschichte des Jazz in den USA“, „Free Jazz“ und „Europas Jazz 1960-80“. Im Mai 1985 war Jost zu Gast in einem NDR Studio. Eingeladen hatte ihn der Pianist und langjährige Jazzredakteur Michael Naura (1934 – 2017), ein nicht minder profunder und wortgewandter Kenner der Jazzgeschichte. Zwischen den beiden entwickelte sich rasch ein intelligenter und inspirierter Dialog, in dem sich bei allem Fachwissen und der gemeinsamen Liebe zur Materie auch einige interessante Widersprüche ergaben: Naura liebte das markige Wort und suchte oft das Anschauliche, Plakative – auch um die Dinge für die Hörer verständlich auf den Punkt zu bringen. Diesem Anspruch begegnete der Wissenschaftler Jost immer wieder verschmitzt mit dem Ringen um begriffliche Präzision, die das Komplexe das sein lässt, was es ist: komplex. So entsteht eine anregende Diskussion um einige Kernfragen: Was ist Jazz? Kann man diese Musik überhaupt auf einen Begriff bringen? Was am Jazz ist amerikanisch und was europäisch? Was will oder kann die Jazzkritik leisten? Wie lässt sich Jazz an der Hochschule lehren und lernen? Themen, die uns heute, mehr als 30 Jahre nach diesem spannenden Gespräch, immer noch beschäftigen.

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Triumph aus dem Sumpf – Aktuelle Musik zum 300. Geburtstag von New Orleans

Von Franziska Buhre. Es gibt die Vereinigten Staaten und es gibt New Orleans. Die stolze Stadt am Mississippi River vereint so diverse kulturelle Einflüsse, dass sie den einen als uramerikanische Metropole, den anderen als unamerikanisch gilt. Nach den verheerenden Überschwemmungen infolge des Hurrikan Katrina im Jahr 2005 hat sich die Musikszene in New Orleans zu neuen Höhen aufgeschwungen. Ein Vulkangestein gibt der Band Tephra ihren Namen und ihren hochenergetischen Klang, bei Donald Harrison treffen Bläser und Perkussion auf Streicher, sein Neffe Christian Scott atunde Adjuah bricht sich auf der Trompete Bahn, Soul und Traditional Jazz bringen neue Bands hervor. New Orleans reicht auch bis Abu Dhabi – dort landete ein Synthesizer, der vom Wetter gespielt wird, für eine Aufnahme mit Rahmentrommeln und Electric Oud.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Bühne frei im Studio 2 … … für das Bernhard Ullrich Jazz Quintett

Mit Bernhard Ullrich (Klarinette, Saxofon), Martin Breinschmid (Vibraphon), Thilo Wagner (Klavier), Karsten Gnettner (Bass) und Michael Keul (Schlagzeug). Aufnahme vom 24. Januar 2018 im Münchner Funkhaus. Moderation und Auswahl: Beate Sampson

Als „Münchner Benny Goodman“ wird Bernhard Ullrich gerne apostrophiert. Der Swing ist das Kernstück im vielseitigen Schaffen des Klarinettisten und Saxofonisten, dessen musikalische Bandbreite auch den klassischen und Musicalbereich mit Engagements im Gärtnerplatztheater und mit den Münchner Symphonikern und die Tanzmusik umfasst. Zu deren Lebzeiten war Bernhard Ullrich häufig auch mit Max Greger und Hugo Strasser zu hören, inzwischen lässt der Kenner und Könner die Swing Ära vor allen Dingen mit dem eigenen Quintett hochleben.

Mit dem Wiener Multi-Perkussionisten Martin Breinschmid am Vibraphon hat er sich dafür einen Virtuosen zur Seite gestellt, mit dem er sich auf den authentischen Sound der 1940er-Jahre beziehen und zugleich eine ganz persönliche Auslegung davon umsetzen kann. Martin Breinschmid stammt aus einer Musikerfamilie und wurde mit 18 Jahren Mitglied im Orchester der Vereinigten Bühnen Wien. Neben Musicalproduktionen hat er als symphonischer Perkussionist mit führenden Orchestern gespielt, unter Claudio Abbado, Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst und anderen.

Im Jazzbereich leitet er ein eigenes Quartett, hat unter anderem mit Dave Brubeck, Buddy de Franco und Bucky Pizzarelli zusammengespielt und war auch mit Hugo Strassers Hot Five auf Tour. Unterstützt werden die zwei „Leader“ von einer versierten und zutiefst swingenden Rhythmusgruppe mit Größen der Münchner Jazzszene. Bei ihrer „Mission to swing“ schicken sie bei „Bühne frei im Studio 2“ Klassiker von „Bei mir biste scheen“ bis zu W. A. Mozarts Klarinettenkonzert ins Rennen.


03.02.2018


17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Die Sonnigen

Mit Musik von Henri Salvador, Felix Mendelssohn Bartholdy, Jacky Terrasson, Stefano Bollani, Jean-Philippe Rameau und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Dr. Lonnie Smith Trio, Jazzfest Berlin 2017 „In All Languages“

Dr. Lonnie Smith Trio || | Jonathan Kreisberg, g | Johnathan Blake, dr | Dr. Lonnie Smith, Hammond organ | Jazzfest Berlin 2017 „In All Languages“, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne, November 2017. Am Mikrofon: Matthias Spindler

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Mix

20:04 bis 23:00 | SR2 KulturRadio
HFM Saar unterwegs… beim SR – BIENVENUE – SR 2 LIVE

Unterschiedliche Ensembles und Solisten der Hochschule für Musik Saar stellen sich vor. Direktübertragung aus dem Großen Sendesaal des Funkhauses Halberg

20:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert live: WDR 3 Jazzfest 2018

Andreas Heuser Trio; Timo Lassy Quintet; Hubert und Ludwig Nuss; Wollny Trio & Norwegian Wind Ensemble; Wild Life. Übertragung aus dem Theater Gütersloh und dem Bunker Ulmenwall, Bielefeld

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Lullaby of Birdland: Der Sound des George Shearing

Mit Wingolf Grieger. Der britische Pianist George Shearing zählt zu jener Riege von Jazzmusikern, die wirklich prägend für Nachfolgegenerationen war. Harmonien sind nach ihm benannt, seine Arrangements von Stücken für Bigband aus der Ära des Swing für kleine Besetzungen sind legendär. Wingolf Grieger begibt sich auf die Spuren des ganz speziellen Sounds der Musik von George Shearing, ausgehend von seiner berühmtesten Komposition – „Lullaby of Birdland“.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Muschelhorn, Bambusrohr & Leichtmetall – Vielfältige Flötensounds

Von Thomas Loewner. Flöten hatten es lange Zeit schwer im Jazz. Von Natur aus in ihren dynamischen Möglichkeiten sehr eingeschränkt, gelang es Flötisten erst gegen Ende der 1940er-Jahre, sich verstärkt in der Szene zu etablieren. Technische Errungenschaften im Bereich der Mikrofon-, Verstärker- und Lautsprechertechnik sorgten schließlich dafür, dass die Anzahl von Jazzflötisten kontinuierlich zunahm. 1956 reagierte die amerikanische Jazzzeitschrift Down Beat darauf, indem sie in ihrem jährlichen Reader’s Poll eine eigene Kategorie für die Flöte eröffnete. Beschränkten sich Jazzflötisten zunächst vorwiegend auf die Querflöte, sorgten Musiker wie Yusef Lateef oder Rahsaan Roland Kirk dafür, auch andere Instrumente dieser enorm vielfältigen Gattung bekannt zu machen. Ihre Pionierarbeit zeigt bis heute Wirkung: Immer wieder sorgen Flötisten mit selten gespielten, zum Teil sogar selbst konstruierten Instrumenten für klangliche Abwechslung im Jazz.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Hidden Orchestra im Knust

Mit Philipp Püschel. Das Hidden Orchestra ist ein Musikprojekt des Multiinstrumentalisten Joe Acheson und es ist im wahrsten Sinne des Wortes „Hidden“ also „Versteckt“, denn ein richtiges Orchester gibt es eigentlich gar nicht. Die Alben bestehen aus voneinander getrennt aufgenommener Musik verschiedener Gastmusiker, die Joe Acheson dann am Ende zu einzelnen Stücken vereint. Reich an Details und Charakter sind diese Klänge verflochten mit vielen Schichten aus Bass, Schlagzeug, Percussions und eklektischen Instrumente – inklusive Klavier, Elektro-Harfe, Glockenspiel, türkisches Mey und Cello. Schlicht ein wunderbares Klangerlebnis, das im November im Knust in Hamburg in der Reihe „Jazzhouse“ auf die Bühne gebracht wurde.


04.02.2018


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

00:05 bis 06:00 | WDR 3
WDR 3/Ö1 Jazznacht – Das WDR 3 Jazzfest in Gütersloh und Bielefeld

Cologne Contemporary Jazz Orchestra; Andreas Heuser Trio; Alan Pasqua Trio; Timo Lassy Band; Nautilus; Sebastian Sternal Trio; Hubert Nuss & Ludwig Nuss; Alan Pasqua mit der WDR Big Band; Michael Wollny Trio & Norwegian Wind Ensemble; Kiss the Sky; Wild Life. Aufnahmen vom 1. bis 3. Februar aus dem Theater Gütersloh und dem Bunker Ulmenwall, Bielefeld

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband: Konzerte und Produktionen

u.a. mit: Joy Denalane & hr-Bigband, cond. by Jörg Achim Keller, Hessentag 2017. Konzerte und Produktionen u.a. mit: Joy Denalane & hr-Bigband, cond. by Jörg Achim Keller, Hessentag Rüsselsheim, hr-Treff, Juni 2017, Teil 2. Am Mikrofon: Daniella Baumeister

20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Jazz live with friends – Saarbrücker Jazzfest 2017

Al Foster, Teil 2. Aufnahme vom 25.10.17 im Studio Eins, Funkhaus Halberg

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: NDR Bigband Magazin Vol. 4

Mit Henry Altmann. Was verbirgt sich hinter einer neuen CD? Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Einmal im Monat blickt Moderator Henry Altmann auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikern, präsentiert frische Aufnahmen und berichtet über Hintergründe. Das NDR Bigband Magazin auf NDR Info.

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