Jazz im Radio. Foto/Montage: Hufner
Jazz im Radio Foto: Hufner

Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 13.03.2023 bis 19.03.2023

Ein kleiner Blick in die Radiowoche 11. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. In dieser Ausgabe und hoffentlich auch länger, wieder mit Angaben von NDR und rbb. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

Inhalt


Senderliste:


mo – 13.03.2023

19:30:00 | Ö1
Die katalanische Trompeterin und Sängerin Alba Careta und ihr Quintett beim Jazzfestival Saalfelden 2022

Aus Barcelona ist in den letzten Jahren eine erstaunliche Reihe von hochtalentierten jungen Jazzmusikerinnen hervorgegangen, die sich durch besondere Doppelbegabungen auszeichnen: Allen voran Trompeterin und Sängerin Andrea Motis, gefolgt etwa von Posaunistin und Sängerin Rita Payes. Und von Trompeterin und Sängerin Alba Careta, die am 20. August letzten Jahres im Rahmen des Jazzfestivals Saalfelden auf der Bühne des Congress Saalfelden gastierte.

Die 27-jährige Alba Careta, die in Den Haag und Amsterdam studiert hat, gab die Kompositionen ihres zweiten Albums „Alades“ (veröffentlicht 2020) zum Besten: Zu erleben war süffiger, melodiöser Modern Jazz mit kraftvollen Improvisationen von Careta selbst und ihren Quintett-Kollegen Lucas Martínez (Tenorsaxofon), Roger Santacana (Klavier), Giuseppe Campisi (Kontrabass) und Josep Cordobes (Schlagzeug).

Kompositorische Hommagen ergingen an Bassist Omer Avital und Trompeter Ambrose Akinmusire, Alba Caretas sanfte Stimme kam als wirkungsvoller Kontrast gut zur Geltung. Eine bemerkenswerte Musikerin, von der man in Zukunft noch hören wird, im Rahmen ihres Österreich-Debüts! Gestaltung: Marlene Schnedl

20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur
In Concert: Clara Haberkamp / Oliver Potratz Duo

Funkhauskonzert: Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. Clara Haberkamp / Oliver Potratz Duo. Clara Haberkamp, Piano; Oliver Potratz, Bass. Moderation: Matthias Wegner

Clara Haberkamp baut Brücken zwischen ausgeschriebener Musik und Improvisation, zwischen Klassik und Jazz. Die Pianistin und Komponistin gehört zu den gefragtesten Jazz-Musikerinnen ihrer Generation. Clara Haberkamp hat am Jazzinstitut in Berlin Klavier und in Hamburg Komposition studiert. Sie gibt gerne Solo-Konzerte, ist aber auch besonders häufig mit ihrem Trio zu hören. Bei unserem Funkhauskonzert in Berlin ist sie in einer, für sie seltenen, Duo-Konstellation zu erleben. An ihrer Seite: der wendige und kongeniale Bassist Oliver Potratz.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz Extended:  Rhythm And Blues in The Night

Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW In seiner neuesten Ausgabe des Geheim Jazzgartens präsentiert Götz Alsmann ein besonders rätselhaftes Album aus dem Jahre 1957. Es enthält Aufnahmen anonymer Künstlerinnen und Künstler aus der Zeit von 1949 bis 1954, die schon manchen Musikhistoriker vor ein Rätsel gestellt haben. Der aktuelle Forschungsstand: Hier wurde eine Restverwertung des Rhythm & Blues-Katalogs des versunkenen Abbey-Labels vorgenommen. Dazu kommen noch Demo Aufnahmen zukunftsloser Sängerinnen und vielseitiger Crooner rätselhafter Provenienz. Die 32. Folge dieses Podcasts löst die meisten Rätsel – aber nicht alle.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Jürgen Schwab. Heute mit: Joëlle Léandre: Zurich Concert | Nissen Mosh: Precious | Emil Brandqvist Trio: Layers Of Life

22:33 bis 23:30 | NDR Kultur
Play Jazz! Magazin am Montag mit Mauretta Heinzelmann

Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! – Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von Künstlerinnen und Künstlern oder Plattenfirmen und Tipps für Konzerte, Bücher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die großen Momente der Jazzgeschichte.

Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.

23:03 – 24:00 | Ö1
Barockes pur und in zeitgenössischem Gewand: Interpretation, Re-Komposition, Reflexion. Heinrich Ignaz Franz Biber in neuer Klanggestalt

Vor 100 Jahren wurde in Salzburg die Internationale Gesellschaft für Neue Musik gegründet – mit dem Ziel, zeitgenössische Strömungen des Komponierens zu Gehör zu bringen. Im Laufe der Zeit entstanden nicht nur zahlreiche Sektionen in über 50 Ländern, sondern auch verschiedene Zweigsektionen in den österreichischen Bundesländern. In Kärnten veranstaltet die IGNM seit mittlerweile 45 Jahren Konzerte mit zeitgenössischer Musik unterschiedlicher Genres und Stilistiken. Längst erklingt dabei nicht mehr nur Komponiert-notiertes, sondern auch frei Improvisiertes.

So zu hören im zweiten Teil des zweiten Festivalabends anlässlich des IGNM-Jubiläums in Kärnten im Oktober 2022. Die Geigerin Annelie Gahl und der Organist Klaus Lang interpretierten Werke Heinrich Ignaz Franz Bibers und Kompositionen von Klaus Lang. Dazu erklangen zwei Stücke des Italieners Giacinto Scelsi. Im Anschluss daran: erneut Biber, doch in zeitgenössischem Gewand. Interpretiert von zwei schwedischen Musikern, dem Geiger George Kentros und dem Elektroniker Mattias Petersson. Gemeinsam bilden sie das Duo „there are no more four seasons“. In mehrstufigem Kompositionsprozess haben sie Bibers berühmte „Passacaglia“, Schlussstück bzw. Nachklang zu dessen „Rosenkranzsonaten“, in eine komponierte Interpretation gefasst. Konzertmitschnitte nach dem Motto: Interpretation, Re-Komposition, Reflexion. Gestaltung: Nina Polaschegg

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: Jazztoday

Zum 90.Geburtstag von Quincy Jones: Henning Sieverts feiert den amerikanischen Meister-Arrangeur und Produzenten – ein perfektionistischer Alleskönner mit einem riesigen Spektrum von swingendem Jazz über Blues, Soul bis zu Pop.

23:30 bis 00:00 | NDR Kultur
Jazz – Round Midnight: Jazz Club Stories (3): Café Society – The wrong place for the Right people

Round Midnight ist der Platz für Hintergrundgeschichten, ausführliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erzählen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte berühmter Labels wie Blue Note und in die Aktualität kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.


di – 14.03.2023

01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Manuela Krause

20:05 – 21:00 | SWR2
SWR2 Jazz Session: AUS DEM ARCHIV – Charles Lloyd in Karlsruhe und Stuttgart

Von Ulrich Kriest. Die eigentümliche Karriere des in Memphis, Tennessee gebürtigen Saxofonisten Charles Lloyd verlief unstet. Auf die internationalen Crossover-Erfolge der späten 1960er-Jahre mit seinem Quartett folgte ein Rückzug aus dem Musikbusiness, um sich spirituellen und musikalischen Studien zu widmen. Die ECM-Jahre ab 1989 mit Bobo Stenson, Anders Jormin und wechselnden Schlagzeugern, an die die heutige Sendung erinnern soll, erwiesen sich als eine Wiedergeburt aus dem Off, die allerdings bis zum heutigen Tag andauert. Morgen, am 15. März, begeht Charles Lloyd seinen 85. Geburtstag.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: In der Tradition der Tenor Titanen – Das Denis Gäbel Quartett

Denis Gäbel, Tenorsaxofon; Sebastian Sternal, Piano; Martin Gjakonovski, Kontrabass; Silvio Morger, Schlagzeug. Aufnahme vom 14.5.2022 aus der Brotfabrik beim Jazzfest Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

Wenige in Deutschland können Denis Gäbel auf seinem Gebiet das Wasser reichen. Der Tenorsaxofonist spielt in der modernen Tradition der amerikanischen Meister: zupackend, elastisch, spannend und bis in die Verästelungen ausgestaltet. 2022 hat der Wahl-Kölner eine Saxofonprofessur in Wien aufgegeben, um sich auf einen neuen Job als Mitglied der hr-Bigband zu konzentrieren. Aber daneben gibt er gerne Konzerte mit kleinen Besetzungen. Mit seinem festen deutschen Quartett (es gibt auch ein amerikanisches) macht er zeitgenössischen Straight-Ahead-Jazz auf höchstem Niveau. Beim Jazzfest Bonn stellte er u.a. das Repertoire seiner jüngsten, im Herbst 2022 veröffentlichten Quartettplatte vor.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Something Special – Musik, die aus dem Rahmen fällt.

Ray Anderson zum Beispiel lässt alles vermeintlich Überflüssige weg. Der Posaunist und Sänger mit Spaß am Skelettierten hat bereits in Bands gearbeitet, die um seine Musik nur noch ein wenig Blech gruppiert hatten. Manchmal verzichtet er aber auch darauf und stellt sich alleine auf die Bühne. Die Saxophonistin Luise Volkmann hingegen geht den entgegengesetzten Weg und setzt auf Kooperation, indem sie ihr Ensemble nicht nur leitet, sondern die Musik auch von anderen wiederverarbeiten lässt. Hier geht es um die Vielfalt der Fülle, wie letztlich auch bei Matthias Schriefl. Denn der Trompeter wollte schon immer ein Album im kreativen Gespräch mit Kirchenglocken machen. Unlängst war es dann soweit und er präsentiert daher sein sehr persönliches „Geläut“.

22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK
Horizonte: Musik der Gegenwart

Georg Friedrich Haas: Saxofonkonzert (Marcus Weiss, Saxofon; WDR Sinfonieorchester: Emilio Pomarico); Helmut Lachenmann: „Sakura-Variationen über ein japanisches Volkslied“ (Helmut Lachenmann, Stimme; Marcus Weiss, Saxofon; Nicolas Hodges; Klavier; Christian Dierstein, Schlagzeug)

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz and More: An den Rändern des Jazz

Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Trilok Gurtu: One Thought Away | Pulsar Trio: We Smell in Stereo | Jean-Marie Machado: Cantos Brujos

22:33 bis 23:30 | NDR Kultur
Play Jazz! See More Jazz 2022: Emil Brandqvist Trio & Jakob Manz Project

Im Play Jazz! – Konzert werden Liveaufnahmen des NDR aus dem Rolf-Liebermann-Studio, aus Clubs und von Festivals im Sendegebiet gesendet. Mitschnitte von JazzBaltica, Elbjazz, Eldenaer Jazz Evenings, See More Jazz oder der Jazzwoche Hannover zeigen die Vielfalt der Festivallandschaft im Norden. Neben aktuellen Aufnahmen ist Dienstagabend auch der Platz für Konzertschätze aus den Archiven des NDR.

23:03 – 24:00 | Ö1
Trio-Dreamteam spielt Lachenmann: Wien Modern 2022. Pierre-Laurent Aimard, Jean-Guihen Queyras und Mark Simpson spielen Helmut Lachenmanns hochkomplexes Klaviertrio

Die Ö1 Mikrophone durften bei einer interpretatorischen Sternstunde dabei sein: Ein Trio-Dreamteam mit Pierre-Laurent Aimard (Klavier), Jean-Guihen Queyras (Violoncello) und Mark Simpson (Klarinette) interpretierte im Rahmen von Wien Modern Helmut Lachenmanns 30-minütiges „Allegro sostenuto“. Die drei Musiker, die für die scheinbar mühelose Bewältigung der schwierigsten technischen Hürden bekannt sind, meisterten an diesem Abend dieses herausfordernde Werk, das perfekt zum Motto von Wien Modern 2022 passte. „Wenn alles so einfach Wäre“ lautete der Titel des Festivals, das „den guten Umgang mit Komplexität“ zu erforschen trachtete. Die drei erfahrenen Virtuosen absolvierten für dieses Konzert mehrere Probetage mit Lachenmann höchstpersönlich.

Nicht weniger komplex waren die anderen Werke des Abends: Solostücke von Rebecca Saunders, Marco Stroppa sowie von Mark Simpson selbst, der mit „Darkness moves“ neue Spieltechniken präsentierte und damit die Grenzen des Klarinettenklangs weiter verschob.

Ein Mitschnitt aus dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses vom 19. November 2022. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: News & Roots – Hören wir Gutes und reden darüber!, Vol. 17

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis 2022 als beste Sendung. Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel diskutieren über aktuelle Jazzalben

23:30 bis 00:00 | NDR Kultur
Jazz – Round Midnight: Portraits, Talks, Hintergründe und Ausflüge in die Jazzgeschichte

Round Midnight ist der Platz für Hintergrundgeschichten, ausführliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erzählen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte berühmter Labels wie Blue Note und in die Aktualität kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.


mi – 15.03.2023

00:10 bis 02:00 | Bayern 2
Concerto bavarese: Fränkische Komponisten

Gunter Dornheim: Concerto I (Mitglieder der Nürnberger Symphoniker: Max Loy); Vier Klavierstücke (Ernst Gröschel, Klavier); Bläsertrio (Roseau-Quintett); Franz Reizenstein: Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur (Raymund Havenith, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Günter Neidlinger); Franz Möckl: Klarinettenkonzert (Wolfgang Meyer, Klarinette; Hofer Symphoniker: Howard Golden); Heinrich Hartl: „Lied der Jahre“, op. 174 (Mährische Philharmonie Olomouc: Dan Kalousek)

Am 11. März wäre der 2003 verstorbene Komponist Gunter Dornheim 90 Jahre alt geworden. Geboren 1933 in Naila, studierte er nach dem Abitur Komposition in München bei Wilhelm Killmayer. Danach war er als freischaffender Komponist und freier Mitarbeiter für den Verlag B. Schotts Söhne tätig. Er erstellte Klavierauszüge und richtete zahlreiche Werke für den Druck ein. Sein kompositorisches Schaffen reicht von Kammermusik bis hin zu zwei Symphonien. Einige seiner Orchesterwerke wurden von den Hofer Symphonikern uraufgeführt. Bereits 1966 spielten die Nürnberger Symphoniker das Concerto für Jazztrompete und weitere Instrumente für den Bayerischen Rundfunk in Nürnberg ein, mit dem wir das Concerto bavarese in Erinnerung an Gunter Dornheim eröffnen. Außerdem stehen Klavierstücke und ein Bläsertrio auf dem Programm.

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Classic Sounds in Jazz: „Beseelte Stimmen, beswingte Töne“

Mit Aufnahmen von Frank Sinatra, Charles Lloyd, Esbjörn Svensson, Clark Terry und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

21:05 – 22:00 | SWR2
SWR2 NOWJazz Session: TRAVELIN’ WORLDS – Elina Duni & Rob Luft beim Festival Enjoy Jazz 2022

Von Ssirus W. Pakzad. Als das Duo Elina Duni/Rob Luft im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz Festivals in der Heidelberger Providenzkirche auftrat, begeisterte es das Publikum mit Songs, die sich um Themen wie Heimat und Exil drehen. Die Musik der albanischen Sängerin und des britischen Gitarristen ist zugleich eine Reise durch verschiedene Regionen des Planeten: Der Balkan und Südafrika klingen etwa durch im Repertoire der beiden.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz – Moderation: Manuela Krause

Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Helge Schneider

Am Mikrofon: Sarah Seidel. Helge Schneider – ein Meister des Rollenspiels, zurzeit unterwegs als stolzer Torero. So zu sehen auf dem Cover von Schneiders gleichnamigen Album „Torero“, das er begleitet vom langjährigen Bandkollegen, dem Gitarristen Sandro Giampietro, aufgenommen hat. Mit Spanien und Stierkampf hat das wenig zu tun. Eher mit einer spontanen Laune, wie so oft bei diesem Musiker und Komödianten. Das neue Album präsentiert eine Vielfalt an Stilrichtungen und absurden Geschichten. Helge Schneider hat dafür wieder mal alle Instrumenten bearbeitet, die ihm unter die Finger kamen. Ein neues musikalisches Hörspiel-Abenteuer, das ganz nebenbei seine Liebe zum Jazz in einem wilden Ritt durch die Geschichte dokumentiert. Mit anarchischem Humor und herzhaften Pointen.

22:33 bis 23:30 | NDR Kultur
Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Mauretta Heinzelmann

Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! – Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von Künstlerinnen und Künstlern oder Plattenfirmen und Tipps für Konzerte, Bücher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die großen Momente der Jazzgeschichte.

Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.

23:03 – 24:00 | Ö1
Zeit-Ton Magazin: Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Philipp Weismann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Mostly Vocal – Such Beauty

Aufnahmen mit Elsa Johanna Mohr, Veronika Stalder, Raphaëlle Brochet und Adriana Calcanhotto. Moderation und Auswahl: Beate Sampson

23:30 bis 00:00 | NDR Kultur
Jazz – Round Midnight: Der Saxofonist Charles Lloyd

Round Midnight ist der Platz für Hintergrundgeschichten, ausführliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erzählen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte berühmter Labels wie Blue Note und in die Aktualität kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.


do – 16.03.2023

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Dynamischer Melancholiker – Ein Porträt des New Yorker Pianisten Micah Thomas

Von Michael Rüsenberg. Es gibt wohl kaum einen Pianisten der aktuellen New Yorker Jazz-Szene, über den mehr geredet wird als über Micah Thomas. Ganz gleich, ob als Sideman oder Solist: Sein harmonisches Verständnis und seine technischen Fertigkeiten verblüffen Kolleginnen und Kollegen wie Publikum gleichermaßen. Wer im Herbst 2022 die Deutschland-Konzerte des Quartetts um den Saxofonisten Immanuel Wilkins beim Jazzfest Berlin oder im Kölner „King Georg“ erlebt hat, dem hat sich aus den hitzigen Auftritten ein Moment eingebrannt: die Solo-Kadenz des Pianisten Micah Thomas. Es ist kaum zu glauben, mit welcher Kenntnis der Tradition, mit welcher Raffinesse und mit welchem Eigensinn der 25-jährige Tastenvirtuose sein Spiel ausbreitet. Und wie schwierig es ist, einzelne darin enthaltene Einflüsse herauszufiltern. Ein Solo-Album mit 12 Standards zeugt davon, ein Trio-Album, die Einladung zum SWR New Jazz Meeting 2022 und jüngst ein Solo-Konzert im Bonner Beethoven-Haus.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Moderation: Anja Buchmann

Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.

22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK
Horizonte: Zum 80. Geburtstag von Horst Lohse

Am 16. März wird der Bamberger Komponist Horst Lohse 80 Jahre alt. Ein großer Teil seines Schaffens ist von Literatur und von den Mythen der Antike inspiriert. Dazu habe ihn einst Hans-Werner Henze ermutigt, wie Lohse erzählt: „Seine häufig angewandte Kompositionsmethode, der oft ein sprachlicher Text, ein epischer Mythos als Rohstoff und als Gedankenmaterial dient, das sich restlos in Klang verwandelt, in Musik auflöst, hatte großen Einfluss auf mein kompositorisches Schaffen.“ Exemplarisch dafür stehen zwei Werke, die BR-KLASSIK Franken in „Horizonte“ sendet: „A. Schmidts Monde“ für Kammerensemble und das Symphonische Fragment „Sisyphos“. Zu hören ist aber auch eine aktuelle Neueinspielung: Das „Duo concertant“ für Violine und Violoncello. Horst Lohse kam am 16. März 1943 in Kulmbach zur Welt. Nach einem Studium an der Pädagogischen Hochschule Bayreuth arbeitete er zunächst als Lehrer und Chorleiter, parallel dazu begann er, als Autodidakt zu komponieren. 1970 ging er nach Salzburg, um am Mozarteum Elementare Musikpädagogik, Violine sowie Komposition bei Helmut Eder zu belegen. Seine Kompositions-Studien vertiefte er danach an der Musikhochschule Würzburg bei Bertold Hummel. Seinen Beruf als Lehrer übte Horst Lohse weiterhin in Musikmodellklassen in einer Bamberger Grundschule aus. Daneben unterrichtete er zeitweise an der Musikhochschule Würzburg und als Dozent bei Kompositionskursen der „Jeunesses musicales“ im Rahmen des Projekts „Schüler komponieren“. Von 1986 bis 2011 war Lohse künstlerischer Leiter der Tage der Neuen Musik in Bamberg. Eine Sendung von Wolfgang Schicker und Thorsten Preuß

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Sunna Gunnlaugs: Becoming | 8 Octopi: Errors in Disguise | Theo Jörgensmann Contact 4tett: Wundertüte

22:33 bis 23:30 | NDR Kultur
Play Jazz! NDR Bigband: NDR Small Band mit Percy Pursglive

Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Henry Altmann blickt immer donnerstags auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikerinnen und Musikern, präsentiert frische Aufnahmen und berichtet über Hintergründe.

23:00 bis 00:00 | rbbKultur
The Voice: Atrin Madani

Moderation: Susanne Papawassiliu. Der Berliner Jazzsänger mit persischen Wurzeln hat sein Debütalbum herausgebracht. „Where are we now“ ist eine Sammlung von Jazz- und Popklassikern, mit der Atrin Madani auf seine unverwechselbare Art vermeintliche Genre-Grenzen ignoriert. Der Geschichtenerzähler mit der traumhaft schönen Stimme will mit seiner Kunst Menschen berühren und verzaubern.

23:03 – 24:00 | Ö1
Anestis Logothetis elektroakustisch: Annäherungen mit einer 5-LP-Box.

Das Festival Wien Modern stand 2021 ganz im Zeichen des 100. Geburtstags von Anestis Logothetis. Vor allem seine Werke mit grafischen Partituren wurden dort aufgeführt. Vor kurzem hat das deutsche Label Vinyl On Demand eine Box herausgebracht, die erstmals sämtliche zwischen 1960 und 1980 komponierten elektroakustische Stücke Logothetis’ auf fünf LPs zusammenfasst. Kuratiert wurde dieses Projekt von Matija Schellander, der im Zeit-Ton diese Veröffentlichung präsentiert.

Anestis Logothetis (1921–1994) war einer der ersten Komponisten am Wiener Elektroakustischen Studio, dem ELAK. Die Box „Anestis Logothetis: Electroacoustic Works 1960–80“ reicht von einer technischen Probe bei den Darmstädter Ferienkursen bis zu Aufnahmen am Stockholmer Elektronikmusikstudio EMS. Dazwischen liegen so prägende Stücke wie „Fantasmata“: Immerhin gilt dieses Werk als eine der ersten in Österreich produzierten Tonbandkompositionen überhaupt, die zudem deswegen so legendär wurde, weil sie auch die erste Produktion von Hellmut Gottwald war, der dann am ELAK die Tonmeister-Ausbildung etablierte.

Logothetis neu beschreiben

Zusammengestellt wurde diese 25 Stücke umfassende Box vom Wiener Kontrabassisten und Elektroakustik-Komponisten Matija Schellander, der neben Solo- und Ensembleprojekten das Duo Rdeča Raketa mit der Flötistin und Sängerin Maja Osojnik hat. Gemeinsam mit der Wiener Autorin Natascha Gangl gestalteten Rdeča Raketa für Wien Modern 2021 im Radiokulturhaus das Werk „Einsame Ameisen Amnesie. Ein Klangcomic frei nach Anestis Logothetis.“

In diesem Zeit-Ton präsentiert Matija Schellander – dem am 10.3.2023 ein Zeit-Ton-Porträt gewidmet war – Ausschnitte aus „Electroacoustic Works 1960–80“ und er erzählt über die Beiträge in dem mehr als 30-seitigen Booklet der Box sowie über Verbindungen beziehungsweise Diskrepanzen zwischen grafischen und elektroakustischen Ansätzen bei Anestis Logothetis. Gestaltung: Heinrich Deisl

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: All that Jazz – Zum 85. Geburtstag von Charles Lloyd

Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

23:30 bis 00:00 | NDR Kultur
Jazz – Round Midnight: Der Bassist Pablo Martin Caminero

Round Midnight ist der Platz für Hintergrundgeschichten, ausführliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erzählen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte berühmter Labels wie Blue Note und in die Aktualität kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.


fr – 17.03.2023

14:05:00 | Ö1
Das italienische Quartett Roots Magic beim Jazzfestival in Sant’Anna Arresi 2020

Was verbindet den rauen Blues von Legenden wie Charley Patton, Skip James oder Blind Willie Johnson aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den ebenfalls oft rauen Ausdrucksformen des Free Jazz und der frei improvisierten Musik von Pionieren wie Ornette Coleman, Sun Ra oder Roscoe Mitchell aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts?

Die Antwort geben vier Italiener: Alberto Popolla (Klarinetten), Errico De Fabritiis (Saxofone), Gianfranco Tedeschi (Kontrabass) und Fabrizio Spera (Schlagzeug) haben sich zum (immer wieder auch durch Gastmusiker erweiterten) Quartett Roots Magic zusammengefunden und mittlerweile drei Alben veröffentlicht, auf denen sie einige der alten, expressiven Songs der frühen Blues-Ära aufgreifen und ­ebenso expressiv -aus neuer Perspektive würdigen. Am 6. September 2020 waren sie zu Gast beim Festival „Ai Confini tra Sardegna e Jazz“ in Sant’Anna Arresi im Süden Sardiniens und begeisterten das Publikum mit ihrer eigenen Begeisterung für die Magie der US-amerikanischen Roots Music. Gestaltung: Michael Neuhauser

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musikfeature: Zum 150. Geburtstag von Max Reger

Er konnte zum Frühstück ein Dutzend Weißwürste verdrücken, und nach einem Konzert verblüffte er im Restaurant den Ober mit der Bestellung: „Bringen Sie mir bitte zwei Stunden lang Wiener Schnitzel!“ Kaffee trank er „badewannenweise“, wie er selbst sagte, und täglich rauchte er an die zwanzig schwere Brasilzigarren … Max Reger, ein Komponist, Organist, Pianist und Dirigent aus der Oberpfalz. Maßlosigkeit war sein Markenzeichen in fast jeder Hinsicht – im Essen und Trinken, im Tabak- und Alkoholkonsum, in seinem derben, schlagfertigen Humor und auch in seiner Musik. Max Reger schrieb das längste Klavierkonzert, das längste Violinkonzert, er komponierte – neben dem frühen Schönberg – die verwickeltste chromatische Polyphonie, die dichtesten Texturen und führte dabei die durmolltonale Harmonik an die Grenzen zur Atonalität. Schwindelerregend sind auch die exzessiven Wechsel in seiner Musik zwischen den dynamischen Extremen des dreifachen Pianissimo und des dreifachen Forte. Und Max Reger war auch fleißig im Übermaß: In seinem kurzen, nur fünfundzwanzig Jahre währenden Arbeitsleben komponierte er 146 Opus-Werke und 80 Werke ohne Opuszahl. Am 19. März 2023 jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal. Eine Sendung von Klaus Meyer

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
On Stage: Groovende Mimikry zwischen Pop und Jazz – Die schwedische Band Dirty Loops

Aufnahme vom 24.6.2022 bei JazzBaltica, Timmendorfer Strand. Am Mikrofon: Jan Tengeler. Die drei Musiker der schwedischen Band Dirty Loops hatten sich in Stockholm bereits als Sessionmusiker einen Namen gemacht. Als sie 2008 gemeinsam begannen, Pop-Hits von Lady Gaga, Rihanna oder Justin Bieber in Fusionjazz-Versionen zu verwandeln und diese bei YouTube veröffentlichten, entwickelte sich ein Hype, der bis heute anhält. Inzwischen hat die Band auch Erfolg mit eigenen Kompositionen und natürlich mit ihren fulminanten Shows, für die sie auch in Asien gefeiert wird: Live überzeugen die Schweden durch punktgenaues Handwerk, Energie und intelligente Kreativität. Getragen von der wandelbaren Stimme Jonah Nilssons, spielt sich die Band durch eine Mischung aus Pop und Fusionjazz, aber auch mal mit Elementen von Country bis Rock.

22:04 bis 23:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Mau

Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Milestones – Jazzklassiker: Jazz und Malerei – Bobby Prevites „The 23 Constellations Of Joan Miró”

Am Mikrofon: Karl Lippegaus. 2001 schrieb der Schlagzeuger Bobby Previte zu einer Bilderserie von Joan Miró einen klanglich ausgefallenen, höchst originell konzipierten und spannend umgesetzten Chamber Jazz. Miró, der sich anfangs primär von Lyrik inspirieren ließ, holte sich später vor allem aus der Musik Bachs und Mozarts Ideen für seine Kreationen und experimentierte mit Zufallsformen, „um eine kompositorische Balance zu erreichen“. 1945 wurden Mirós „Konstellationen“, 23 kleinformatige Gouachen auf Papier, erstmals in New York gezeigt und brachten dem Katalanen den internationalen Durchbruch. Bobby Previte, Jahrgang 1951, nutzte die vielen Parallelen zur improvisierten Musik, um einen exzellenten Pool an Instrumentalisten aus der New Yorker Downtown-Szene zu stimulieren, ihre klangmalerischen Spiele mit dem Zufall „als Antwort“ auf Mirós Miniaturen umzusetzen. Das Album erntete begeisterte Kritiken in der internationalen Presse und gilt als eines von Prevites Meisterwerken.

22:33 bis 23:30 | NDR Kultur
Play Jazz! Magazin am Freitag mit Mauretta Heinzelmann

Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! – Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von Künstlerinnen und Künstlern oder Plattenfirmen und Tipps für Konzerte, Bücher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die großen Momente der Jazzgeschichte.

Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.

23:03 – 24:00 | Ö1
30 Jahre Zeit-Ton: Die Emil Breisach Kompositionsaufträge (1): 30 Jahre Zeit-Ton. Neue Werke zu Ehren des musikprotokoll-Gründers

Österreichs Kulturlandschaft sähe ohne den visionären Schriftsteller, Kulturmanager und Rundfunkintendanten Emil Breisach (1923-2015) heute anders aus. Breisach war Begründer des ORF musikprotokoll, Urheber des Festivals „La Strada“, Initiator des österreichischen Skulpturenparks, erster Präsident des Forum Stadtpark und Mitbegründer des steirischen herbst. Nach seiner Pensionierung gründete er die Akademie Graz. Am 21. März 2023 wäre Breisach 100 Jahre alte geworden.

Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst vergibt in Würdigung der Leistungen Breisachs seit 2013 jährlich einen „Emil Breisach Kompositionsauftrag“. Im Rahmen der Reihe „30 Jahre Zeit-Ton“ senden wir die klingenden Ergebnisse dieser ORF-Kompositionsaufträge an Katharina Klement, Erin Gee, Wen Liu, Gerhard E.Winkler, Peter Jakober, William Dougherty, Oxana Omelchuck, Andrea Sodomka, Svetlana Maraš und Shiva Feshareki.

Breisach war von 1958 bis 1967 Präsident des Forum Stadtpark, einer Aktionsgemeinschaft von Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Kulturschaffenden. In seiner Zeit als Intendant des ORF Landesstudio Steiermark (1967-1988) gründete er gemeinsam mit dem Kulturredakteur und Komponisten Peter Vujica das ORF musikprotokoll.

Das ORF musikprotokoll steht damit in einer Reihe wichtiger Uraufführungsfestivals, die von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten getragen werden, wie etwa die Donaueschinger Musiktage (SWR), die Wittener Tage für neue Kammermusik (WDR), die Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main (hr) und ultraschall berlin (rbb Kultur und Deutschlandfunk Kultur).

„Was ich damals im Sinn hatte“, erinnerte sich Emil Breisach an die Zeit Ende der 1960er Jahre, als er zum Intendanten des neuen Landesstudios in Graz ernannt wurde, „entsprang einem Gespräch mit Gerd Bacher, der mir abschlug, als künftiger Intendant des Landesstudios das Forum Stadtpark weiterzuführen. Doch dort war in nächtlichen Gesprächen mit Hanns Koren die Idee entstanden, einen steirischen herbst unter Einbeziehung aller Kunstsparten zu gründen. Ich erzählte von diesem wagemutigen Plan und schlug Bacher vor, durch das Landesstudio ein Programm mit neuer Musik und Literatur einzubringen. Er zeigte sich einverstanden.“ Gestaltung: Susanna Niedermayr

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazztime: Jazz auf Reisen

Gitarren-Highlight: das Trio des belgischen Gitarrenstars Philip Catherine beim 12. Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Mit Paulo Morello (Gitarre) und Sven Faller (Bass). Aufnahme vom 18. November 2022 im Jazzclub Birdland. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

23:30 bis 00:00 | NDR Kultur
Jazz – Round Midnight: Sound & Space

Round Midnight ist der Platz für Hintergrundgeschichten, ausführliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erzählen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte berühmter Labels wie Blue Note und in die Aktualität kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.


sa – 18.03.2023

13:04 bis 15:00 | WDR 3
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

Götz Alsmann präsentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-ähnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gefühl stimmen, wird der Kreis dessen, was „Jazz“ ist, auch gerne erweitert.

14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK
Das Musikfeature: Zum 150. Geburtstag von Max Reger

Er konnte zum Frühstück ein Dutzend Weißwürste verdrücken, und nach einem Konzert verblüffte er im Restaurant den Ober mit der Bestellung: „Bringen Sie mir bitte zwei Stunden lang Wiener Schnitzel!“ Kaffee trank er „badewannenweise“, wie er selbst sagte, und täglich rauchte er an die zwanzig schwere Brasilzigarren … Max Reger, ein Komponist, Organist, Pianist und Dirigent aus der Oberpfalz. Maßlosigkeit war sein Markenzeichen in fast jeder Hinsicht – im Essen und Trinken, im Tabak- und Alkoholkonsum, in seinem derben, schlagfertigen Humor und auch in seiner Musik. Max Reger schrieb das längste Klavierkonzert, das längste Violinkonzert, er komponierte – neben dem frühen Schönberg – die verwickeltste chromatische Polyphonie, die dichtesten Texturen und führte dabei die durmolltonale Harmonik an die Grenzen zur Atonalität. Schwindelerregend sind auch die exzessiven Wechsel in seiner Musik zwischen den dynamischen Extremen des dreifachen Pianissimo und des dreifachen Forte. Und Max Reger war auch fleißig im Übermaß: In seinem kurzen, nur fünfundzwanzig Jahre währenden Arbeitsleben komponierte er 146 Opus-Werke und 80 Werke ohne Opuszahl. Am 19. März 2023 jährt sich sein Geburtstag zum 150. Mal. Eine Sendung von Klaus Meyer

17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

18:00 bis 19:00 | rbbKultur
Talente und Karrieren: Die Bassposaunistin Maxine Troglauer

Moderation: Kamilla Kaiser. „Es gibt nur zwei Arten von Musik: gute und schlechte. Es kommt nicht darauf an, was du spielst, sondern wie du spielst.“ Wie wahr dieses Zitat von Louis Armstrong ist, zeigt auch die Musikerin Maxine Troglauer. Sie bewegt sich zwischen den Genres, überzeugt mit Klassik, Free Jazz oder auch Neuer Musik. Studiert hat sie in Berlin, Hannover und New York und ist kürzlich mit dem Ritter Preis ausgezeichnet worden. Ein Gespräch mit Maxine Troglauer über ihr Instrument und ihre aktuellen Projekte.

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Jazz und mehr: Die Erfüllten

Mit Musik von Elina Duni, Brad Mehldau, Linda Fredriksson, Augustin Wiedemann und anderen.  Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:00 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: The Vijay Iyer Trio | Saalfelden Jazz Festival, Österreich, August 2022

Am Mikrofon: Daniella Baumeister. The Vijay Iyer Trio || Vijay Iyer, p | Matt Brewer, db | Jeremy Dutton, dr | Saalfelden Jazz Festival, Congresszentrum, Main Stage, Österreich, August 2022

20:00 bis 22:00 | NDR Blue
NDR Kultur Jazz

22:00 bis 00:00 | NDR Kultur
NDR Kultur Neo: Im Rausch der Klänge

22:03 – 23:00 | SWR2
SWR2 Jazztime: Der Gitarrenheld, der lieber Saxofonist geworden wäre: Das Phänomen Allan Holdsworth

Von Michael Rüsenberg. Wenige Tage vor seinem Tod im April 2017 erschien ein Großteil seiner Alben in einer Box: „The Man Who Changed Guitar Forever!“. Der Titel ist keine Übertreibung, sondern eine angemessene Würdigung. Scharen von Gitarristen, inklusive John McLaughlin und Frank Zappa, haben bewundernd gerätselt, wie der Mann aus Bradford das erreicht, was er macht. Auch die Formel des Kollegen Robben Ford „John Coltrane der Gitarre“ trifft zu. Man kann Verwandtschaften in den extrem schnellen Linien finden. Und: Hätte die Familie das Geld gehabt, wäre der junge Allan lieber Coltrane auf dem Saxofon gefolgt.

23:00 bis 00:00 | rbbKultur
Late Night Jazz: Tastenzauberer heute

Moderation: Eva Garthe. Heute greift sich Late Night Jazz aus den aktuellen Neuveröffentlichungen ein paar Favoriten heraus und präsentiert mehrere unterschiedliche Definitionen von zeitgemäßem Pianojazz. Mit dabei sind u. a. Ivo Neame, Sebastian Sternal, Yaron Herman und Olga Reznichenko.

23:25:00 | Ö1
Dieter Glawischnig im Interview und mit Ewald Oberleitner und Co. beim Geburtstagskonzert im November 2022 in Eggersdorf

Zu Gast in der Jazznacht ist Dieter Glawischnig. Der 1938 in Graz geborene Pianist und Komponist feierte am 7. März seinen 85. Geburtstag. Im Gespräch mit Christian Bakonyi lässt Glawischnig seine Musikerlaufbahn Revue passieren und erzählt über die Zeit als Leiter der Jazzabteilung der Musikhochschule Graz, über die Jahre mit der NDR-Bigband in Hamburg sowie über die Zusammenarbeit u. a. mit Anthony Braxton, Albert Mangelsdorff und vielen anderen.

Die Ö1-Konzertaufnahme stammt aus Eggersdorf bei Graz: Da spielten Dieter Glawischnig und Kontrabassist Ewald Oberleitner, sein musikalisches Alter Ego seit den späten 1950er Jahren (und später in der legendären Gruppe Neighbours), am 4. November letzten Jahres groß auf. Gemeinsam mit Altsaxofonistin Tanja Feichtmair, Schlagzeuger Vladimir Tarasov, Violinist Andi Schreiber sowie Alipio Carvalho Neto (Tenorsaxofon) und Alfred Lang (Trompete) feierten Glawischnig und Oberleitner an diesem Abend ihre 85. Geburtstage höchst agil auf der Konzertbühne. Gestaltung: Christian Bakonyi


so – 19.03.2023

00:05:00 | Ö1
(Fortsetzung) Dieter Glawischnig im Interview und mit Ewald Oberleitner und Co. beim Geburtstagskonzert im November 2022 in Eggersdorf

17:10:00 | Ö1
Zwei Töne und mehr. In memoriam Terence Hall (19.3.1959-18.12.2022)

1979: Punk hat die britische Musikszene kräftig durchgeschüttelt, die New Wave-Szene blüht. In der englischen Industriestadt Coventry ist Two-tone entstanden: Sprößlinge von eingewanderten Familien aus der Karibik vermischen Reggae, Ska, Rocksteady mit den neuen Klängen. Schwarze und weiße Musiker:innen entwickeln den neuen Stil, dafür steht das schwarzweiße Logo des Labels 2 Tone Records.

Im Zentrum des Geschehens: der zwanzigjährige Terry Hall. Auch er hat als Enkel eines deutsch­jüdischen Großvaters „Migrationshintergrund“. Die von ihm 1979 mitbegründete Band The Specials prägt den Sound jener Jahre mit Songs wie „A Message to You Rudy“ oder „Too Much Too Young“. Der Nummer-eins-Hit „Ghost Town“ drückt den Zeitgeist zu Beginn der Ära Thatcher aus, als Fabriken geschlossen werden, die Arbeitslosigkeit steigt und ganze Städte im Niedergang begriffen sind.

Für Terry Hall ist die Entwicklung damit nicht zu Ende. Mit einer Reihe weiterer Bands -Fun Boy Three, The Colourfield, Vegas, mit zahlreichen musikalischen Partnerschaften und mit seinen Soloalben zeigt er sich als Songwriter zwischen Style und Sensibilität. Über vielen seiner Lieder hängt dabei eine dunkle Wolke -der Schatten der Erfahrung von Missbrauch in jungen Jahren, der ihm lebenslange Depressionen beschert.

Am 18. Dezember 2022 starb Terry Hall an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Spielräume würdigen einen kreativen Kopf der britischen Musikszene. Gestaltung: Johann Kneihs

19:00 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Cristina Branco

Am Mikrofon: Gregor Praml. Cristina Branco zählt nicht nur zu den bekanntesten und einflussreichsten Fadistas Portugals, sie hat den Fado auch immer wieder mit anderen musikalischen Einflüssen bereichert. Im Januar 2019 stand sie mit der hr-Bigband in Frankfurt auf der Bühne des hr-Sendesaals. Zusammen mit dem Pianisten Mário Laginha zeigte Cristina Branco, wie souverän sie sich auch in Jazzgefilden bewegen kann.

19:15 – 20:00 | SWR2
SWR2 Jazz: GESCHICHTE EINES JAZZSTANDARDS – Cherokee (45)

Von Hans-Jürgen Schaal. Im Jahr 1938 schrieb der englische Bandleader Ray Noble seine „Indian Suite“. Jeder der fünf Sätze bezog sich auf ein anderes Volk der Native Americans. Der erste Satz – „Cherokee“ oder „Indian Love Song“ – wurde in der Swing Ära zu einer Erfolgsnummer der Big Bands. Die Musiker des Bebop und Cool Jazz entdeckten die Harmonien von „Cherokee“ auch als Grundlage für Improvisationen und machten das Stück zum Jamsession-Klassiker. Sie schrieben sogar neue Melodien dafür und gaben ihnen häufig Titel, die ebenfalls einen Bezug zu den Natives hatten („The Injuns“, „Swinging The Indian“).

19:34:00 | Ö1
Pianist Matyas Bartha und sein Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses

Wie hat es Duke Ellington so prägnant im Titel einer seiner Kompositionen ausgedrückt? „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing!“ Das gilt jedenfalls für den in Wien lebenden ungarischen Pianisten Matyas Bartha. Bartha ist ein profunder Interpret des Great American Songbook. Seine eigenen Kompositionen und Arrangements zeichnen sich durch große Liebe zum Swing aus.

Der US-amerikanische Bassist Danny Ziemann und der Schlagzeuger Christian Salfellner begleiten Matyas, agieren dabei Team-orientiert, ohne ihr persönliches Können in den Vordergrund zu stellen. Wenn jedoch der Moment kommt, in dem sie im Rampenlicht stehen, spielen Bass und Schlagzeug mit großem Feuer und Professionalität. Obwohl Mátyás Barthas Spiel eine starke Verbindung zum Stride-Piano und anderen früheren Klavierstilen aufweist, stehen bei seinem 2021 erschienenen Debütalbum „Self-Reflection“ modernere Einflüsse im Vordergrund. Das wird auch heute zu hören sein.

Diese Ö1 Radiosession wird gefördert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither

20:00 bis 22:00 | NDR Blue
NDR Kultur Jazz

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Classic – Das Bossarenova-Trio beim Jazzfestival St. Ingbert 2014

20:55:00 | Ö1
Leichtigkeit und Sinnlichkeit: Bassistin und Sängerin Esperanza Spalding und ihr Debüt „Junjo“ (2006)

Unbeschwertheit und Verspieltheit prägen den Gesang und das Kontrabassspiel der US-Amerikanerin Esperanza Spalding im Rahmen ihres 2006 veröffentlichten Debütalbums „Junjo“. Die Musik mäandert zwischen zeitgenössischem Jazz, lateinamerikanischen Einflüssen und freien Momenten. Spalding lässt ihre Stimme von der Musik tragen, sie scattet mit Virtuosität und Leichtigkeit, nur selten verwendet sie Worte.

Esperanza Spalding, geboren und aufgewachsen in Portland, Oregon, und zum Zeitpunkt der Aufnahme im April 2005 erst 20 Jahre alt, komponiert, arrangiert und produziert „Junjo“ im Alleingang -und doch ist das Album eine Gemeinschaftsarbeit mit ihren beiden Mitstreitern, dem Pianisten Aruan Ortiz und dem Schlagzeuger Francisco Mela. Das Repertoire ist vielfärbig: Neben dem Opener, einer Cover-Version von Jimmy Rowles’ Evergreen „The Peacocks“, finden sich eine dunkel getönte Fassung von Chick Coreas „Humpty Dumpty“ sowie eine Bearbeitung von Egberto Gismontis „Loro“ auf dem Album. Ansonsten zeichnen Spaldings Eigenkompositionen ein starkes Bild der Anfangsjahre der oft als Wunderkind bezeichneten Musikerin. 2005, im Alter von 20 Jahren, war Esperanza Spalding als jüngste Lehrbeauftragte ans Bostoner Berklee College of Music berufen worden, an dem sie zuvor selbst studiert hatte. „Junjo“ zeigt die hochtalentierte Musikerin am Sprung zur Weltkarriere. Gestaltung: Astrid Schwarz

22:00 bis 00:00 | NDR Kultur
NDR Kultur Neo: Im Rausch der Klänge

23:00 bis 00:00 | rbbKultur
Late Night Jazz: Christian Lillinger

Moderation: Nabil Atassi. Nabil Atassi im Gespräch mit Schlagzeuger Christian Lillinger, seine Arbeit als Musiker und Dozent sowie als Produzent seines Labels Plaist.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
BR-KLASSIK – Musik der Welt: Vom Orient zu neuen Horizonten – Der irakische Musiker Bassem Hawar

Von Michaela Fridrich. Die Musik hat ihm mehrfach das Leben gerettet. So blieb dem irakischen Komponisten und Instrumentalisten Bassem Hawar als jungem Mann aufgrund seiner musikalischen Ausnahmebegabung der Dienst in der Armee erspart. Zudem war es ihm dank seiner Engagements als Musiker erlaubt, ins Ausland zu reisen. Diese Möglichkeit nutzte Bassem Hawar im Jahr 2000, um der Gefahr einer Einberufung zum Militär dauerhaft zu entkommen. Seither lebt und arbeitet der Künstler in Deutschland und entfaltet eine große Bandbreite musikalischer Aktivitäten. Dazu gehört auch seine Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Ensembles völlig unterschiedlicher Stilrichtungen, von traditioneller Musik über Alte Musik, Jazz, bis hin zu Neuer Musik. Den klassisch orientalischen Hintergrund hört man dabei allerdings immer deutlich heraus – was auch an seinem Instrument liegt, der Djoze. Die arabische Kniegeige steht sonst häufig im Schatten der bekannteren Instrumente wie der Oud-Laute oder der Kanun-Zither. Bassem Hawar hat die Bauweise der Djoze weiterentwickelt und ihr damit nicht nur neue Ausdruckmöglichkeiten erschlossen, sondern auch zu mehr Popularität verholfen. Mit Michaela Fridrich spricht er über seinen persönlichen Weg als Musiker und über seine aktuellen Projekte.

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