Jazz im Radio. Foto: Hufner
Jazz im Radio Motiv: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 11.05.20 bis 17.05.20

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 19 im Radio. Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)

Periodika: Dauersendungen ohne genügend Infos – Tagesbegleitradio

  • NDR Info Play Jazz! Das Jazzmagazin 22:20 bis 23:00
  • MDR Kultur – Jazz 19:05 bis 20:00
  • MDR Kultur –Jazz Lounge 19:35 bis 20:00
  • WDR3 – Jazz & World – Improvisiertes zum Tagesausklang – Montag bis Freitag, 22.04 – 0:00 Uhr
  • WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann 13:04 bis 15:00 (Samstags)

Podcast:


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11.05.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Mauretta Heinzelmann

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazztoday

The Rabbit – Zum 50.Todestag von Johnny Hodges (25.6.1906 bis 11.5.1970): Henning Sieverts erinnert an den großen amerikanischen Altsaxophonisten, der für fast 40 Jahre den Sound des Duke Ellington Orchestra mitprägte


12.05.


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Oliver Schwesig

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session: My Favorite Discs

Von Nina Polaschegg. Persönliche Lieblingsalben aus der älteren oder jüngeren Jazzgeschichte werden in der Reihe „My Favorite Discs“ regelmäßig vorgestellt: von den Autorinnen und Autoren unserer SWR2-Jazzredaktion. Legendäre Klassiker oder weniger bekannte Favoriten – warum gerade ein bestimmtes Album sie so beeindruckt hat, erklären sie in dieser Sendung.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Trio Das Kapital – „Vive La France!“

Daniel Erdmann, Tenorsaxofon; Hasse Poulsen, Gitarre; Edward Perraud, Schlagzeug. Aufnahme vom 2.11.2019 beim Tampere Jazz Happening, Finnland. Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

Sie nennen sich nach dem Hauptwerk von Karl Marx. Sie begannen mit eigenwilligen Eisler-Interpretationen. Heute spielen die drei Wahl-Pariser von Das Kapital auf charmant-schräge Weise Hits aus 430 Jahren französischer Musikgeschichte. Auf dem offiziellen Plakatfoto für das Tampere Jazz Festival demonstriert die Band ihren Sinn für Selbstironie: Es zeigt den deutschen Saxofonisten Daniel Erdmann in der Uniform General de Gaulles, den dänischen Gitarristen Hasse Poulsen als Louis XIV verkleidet und den französischen Schlagzeuger Edward Perraud in der Rolle Napoleon Bonapartes. Entsprechend warf ihr jüngstes Programm „Vive La France“ durchaus keinen romantisch-verklärten Blick auf die Grande Nation, sondern betrieb eine charmant-süffisante Dekonstruktion gallischen Musik-Erbes – mit Themen von Claude Debussy und Erik Satie über den Chansonnier Claude François bis zum Disco-Star Patrick Hernandez…

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Mauretta Heinzelmann

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

Now This – Zum 85.Geburtstag von Gary Peacock: Henning Sieverts feiert den amerikanischen Meisterbassisten in Aufnahmen als Bandleader und Sideman, u.a. mit Keith Jarrett, Paul Bley, Marc Copland und Bill Frisell.


13.05.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: Blue Feelings

Mit Musik von Ella Fitzgerald, Duke Ellington und John Coltrane, Paul Desmond und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:15 bis 20:00 | SR2 KulturRadio
Literatur im Gespräch: Das Magazin

20:04 bis 22:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert live: The Four Tenors

Ada Rovatti, Bob Malach und Paul Heller, Tenorsaxofon; WDR Big Band, Komposition, Tenorsaxofon und Leitung: Bob Mintzer. Übertragung aus der Kölner Philharmonie

Bei diesem „Saxofon-Gipfel“ begegnen sich gleich vier international angesehene Tenorist*innen auf der Bühne der Kölner Philharmonie. Dass Bob Mintzer im Sommer 2016 zum Chefdirigent der WDR Big Band ernannt wurde, ist gleich in doppelter Hinsicht ein Segen für die Band. Denn der Amerikaner zählt nicht nur zu den profiliertesten Arrangeur*innen des orchestralen Jazz, er ist auch ein überaus talentierter Improvisator auf dem Tenorsaxophon. Zusammen mit Paul Heller, dem langjährigen Tenorsaxophonisten der WDR Big Band bildet er die Basis des Saxophongipfels „The Four Tenors“. Komplettiert wird dieses Solistenquartett durch die Italienerin Ada Rovatti und den Amerikaner Bob Malach, zwei weiteren renommierten Vertreter*innen dieses Fachs. Damit steht einem impulsiven und von Energie getränkten Konzertabends nichts mehr im Wege.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Mauretta Heinzelmann

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Special – „Songs in the key of life“ – Stevie Wonders Musik in Jazzfassungen

Aufnahmen mit Jacob Collier, Aaron Goldberg, Herbie Hancock, Vijay Iyer, Esperanza Spalding und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


14.05.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

20:04 bis 22:30 | hr2-kultur
hr-Bigband Live in concert: Melissa Aldana & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely

hr-Bigband Live in concert: Melissa Aldana & hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely || Live-Übertragung des Konzert-Projekts der hr-Bigband mit der chilenischen Saxophonistin Melissa Aldana aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt. Jim McNeely hat Aldanas Musik arrangiert, er leitet die hr-Bigband.

Das majestätische Tenorsaxophon, gespielt von einer Frau, das ist noch immer ein Blickfang. Und sie ist eine Attraktion: Melissa Aldana heißt sie, sie kommt aus Santiago de Chile, lebt in New York, sie war erst 24, da hat sie die renommierte „Thelonious Monk International Jazz Saxophone Competition“ für sich entscheiden können. Eine junge zierliche Frau, die den renommierten Wettbewerb gewinnt, da waren natürlich fast alle aus’m Häuschen. Schließlich klingt sie ein bisschen wie die Cool-Jazz-Legende Warne Marsh – oder um in der Gegenwart zu bleiben: sie erinnert mitunter an Mark Turner.

Heute lebt Melissa Aldana in New York und gehört zur Riege der Musiker*innen, die gern von Veranstaltern und Festivals nach Europa eingeladen werden. Jedenfalls war das vor der Corona-Pandemie so. Ob dieses Konzert, für das Jim McNeely gern die Musik orchestrieren möchte, tatsächlich zustande kommt, ist indes zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gesichert.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Mauretta Heinzelmann

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen | Am Mikrofon: Guenter Hottmann

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Hans im Glück, von Landshut nach London – Der Pianist und Komponist Hans Koller

Von Henry Altmann. Er trägt einen berühmten Namen. Und doch hat Hans Koller, geboren 1970 in Landshut, nichts mit seinem Namensvetter, dem Wiener Saxofonisten Hans Koller (1921 – 2003), zu tun. Außer, dass er eine internationale Karriere gemacht hat und nach zwei Jahrzehnten zu den anerkannten Kräften des europäischen Jazz zählt: als Pianist, mehr noch aber als Komponist ebenso komplexer wie eleganter Werke für größere Ensembles. So ganz nebenbei hat der 50-jährige Musikethnologie studiert, einen Doktor in Kompositionswissenschaft gemacht und eine Reihe wunderbarer Platten aufgenommen.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz

Weil der 45jährige Jimmy Greene so wandelbar ist und am Tenor- und am Sopransaxofon mit solch beseeltem Ton spielt, wurde er bereits von Horace Silver oder Ron Carter angeheuert. Neben seiner regen Sideman-Tätigkeit verfolgt der Hüne ganz konsequent eine Solo-Karriere. Seine letzten Werke waren alle von einem furchtbaren Ereignis geprägt: Ende 2012 wurde Greenes sechsjährige Tochter Ana bei einem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School in Connecticut erschossen. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad


15.05.


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Volkstümliche Avantgarde – wie klingt denn das?

Der dänische Schlagzeuger Peter Bruun. Am Mikrofon: Michael Rüsenberg

22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk
Milestones – Jazzklassiker: First Lady of Jazz – Zum 110. Geburtstag der Pianistin Mary Lou Williams

Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. In einer Epoche, in der Frauen im Jazz sonst nur als Sängerinnen auftraten, zeigte die Pianistin und Arrangeurin Mary Lou Williams ihren männlichen Kollegen energisch, wo’s langging. Stilistisch war sie ihrer Zeit lange um Jahre voraus. Mary Lou Williams’ ist die bis heute wichtigste und einflussreichste Musikerin der Jazzgeschichte. In der euphorischen Swing-Ära, in der Count Basie, Benny Goodman und Duke Ellington den Ton angaben, konnte sich Williams als einzige Frau in diesem Kreis etablieren. Mit Mitte 20 sorgte die Musikerin aus Atlanta in der damaligen Jazzmetropole Kansas City für Furore. Sie lieferte die Arrangements für Andy Kirk’s Clouds of Joy, die dort dem frühen Count-Basie-Orchester Konkurrenz machten. Ende der 1930er-Jahre waren auch die anspruchsvollen Jazzmusiker der US-Ostküste von ihr beeindruckt. In der Zeit, in welcher der Taumel des Swing seinen Höhepunkt erreichte, schrieb Mary Lou Williams eine der heißesten Nummern für das Benny-Goodman-Orchester. Bald darauf inspirierte sie Bebop-Avantgardisten wie Thelonious Monk und Bud Powell. Bis zu ihrem Tode 1981 wusste sie sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Ihr Kompositionsrepertoire reichte von Blues und Boogie-Hits über anspruchsvolle Suiten bis zu Messen und Kantaten.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Classics: Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en

„Bean on tour“: Coleman Hawkins in Europa 1934-1939 | Heute mit: Coleman Hawkins: Timeless Historical Presents: Coleman Hawkins in Europe 1934-1939 | Timeless CBC 1-006 Jazz. Am Mikrofon: Jesko von Schwichow

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz auf Reisen – Der Überwältigende – Tenorsaxofon-Legende Joe Henderson

Mit Kim Clarke, Kontrabass, Renee Rosnes, Klavier und Sylvia Cuenca, Schlagzeug. Aufnahme vom 22. März 1987 bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer

23:30 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz Update: Sonic Wilderness Spezial – Die Dutar in Zentralasien

Von Franziska Buhre. Instrumente sind älter als Nationalstaaten. Die zweisaitige Langhalslaute Dutar ist eine faszinierende Reisende auf den Pfaden der persischsprachigen Welt. In Zentralasien vereint sie Menschen verschiedener Ethnien, die den Kompositionszyklus Shashmaqam als ihr musikalisches Erbe pflegen. Einer von ihnen ist der Musiker und Komponist Sirojiddin Juraev aus Tadschikistan. Franziska Buhre stellt ihn und seine Musik vor.


16.05.


01:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk
Deutschlandfunk Radionacht: Symphonic Jazz

Wie kann die Verbindung von sinfonischer Musik und Jazz gelingen?. Am Mikrofon: Jan Tengeler

13:04 bis 15:00 | WDR 3
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Die Einsamen

Mit Musik von Eva Cassidy, Andy Bey, Joe Pass, Peter Wispelwey und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: 53. Internationales Jazzfestival Montreux 2019

  • Snarky Puppy
  • Terence Blanchard Group

20:04 bis 22:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert: Composer in Residence

Marcio Doctor, Percussion; WDR Big Band, Komposition, Arrangements und Leitung: Vince Mendoza. Aufnahme aus dem Kölner Stadtgarten. Im Herbst 2016 wurde ein Schlussstrich gezogen und die „wilde Ehe“ zwischen Vince Mendoza und der WDR Big Band für beendet erklärt. Nicht etwa, weil die Beziehung nicht mehr funktioniert hätte, genau das Gegenteil war der Fall. Vince Mendoza ist seit den frühen 1990er-Jahren ein gern gesehener Gast bei der WDR Big Band. Und weil die Zusammenarbeit von Mal zu Mal enger wurde und man diese musikalische Beziehung noch intensivieren wollte, ernannte man den amerikanischen Arrangeur kurzerhand zum „Composer in Residence“. Mendoza kennt die WDR Big Band wie kaum ein anderer, er weiß bestens, wie er mit seiner filigranen Kompositionskunst das Potential eines jeden Bandmitglieds voll ausschöpfen kann. Jetzt präsentiert Vince Mendoza neuen „Stoff“, den er „seiner“ Klangkörper auf den Leib geschneidert hat.

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: Wünsche werden wahr … Am Mikrofon: Marianne Therstappen

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Incredible Jazz Vibes – Der Vibrafonist Warren Wolf

Von Ssirus W. Pakzad. Der aus Baltimore stammende Warren Wolf zählt zu den großen Virtuosen an Vibrafon und Marimba. Er ist ein Mann, der die Jazztradition mit modernen Gestaltungsmitteln weiterführt. Der 40-Jährige, der auch ein brillanter Schlagzeuger und Pianist ist, musizierte mit vielen Größen der amerikanischen Jazz-Szene, spielte eine Reihe von Alben unter eigenem Namen ein und gehört zur Stammbesetzung des „SFJazz Collective“. 2010 wurde er in der Kategorie „Rising Stars“ im Down Beat Critics Poll zum besten Vibrafonisten gewählt.

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Roy Nathanson’s Sotto Voce

NDR-Aufnahme aus dem Rolf-Liebermann-Studio vom November 2011. Am Mikrofon: Sarah Seidel


17.05.


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht – Mit Marcus A. Woelfle

„Spiel jeden Ton so, als ob es um dein Leben ginge!“ – Zum 90. Geburtstag des Pianisten Friedrich Guldas. Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband: „Remembering Peter“ | Ein Memorial für den langjährigen hr-Bigband-Posaunisten Peter Feil | Hörfunkstudio II, Frankfurt am Main, Dezember 2019, Teil 1. Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

19:32 bis 20:00 | SWR 2
SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazz-Standards (26) – Nuages

Von Hans-Jürgen Schaal. Django Reinhardt, der Pionier des Gypsy-Jazz, schrieb diese schwermütige Melodie im Jahr 1940: „Nuages“ – Wolken. Die Wolken, die damals über Frankreich aufzogen, waren dunkel und bedrohlich. Im Juni hatte das Land vor dem Angriff Nazi-Deutschlands kapituliert, Paris war nun eine besetzte Stadt. In der Nachfolge von Reinhardt wurde „Nuages“ zur Pflichtnummer unzähliger Gitarristen und Geiger diesseits und jenseits des Atlantiks. Die Betextungen des Songs verraten allerdings: Man kann „Nuages“ durchaus auch als „love ballad“ hören und empfinden.

20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Philipp Schiepek Quartet – Mitschnitt vom 28. November 2019 in München

22:00 bis 00:00 | NDR Kultur
Soirée: „Echt schräg …“

L. Krajenski / M. Becker: „Von Bach bis Monk“, Jazz-Kompositionen | Volker Thies: Embrace | Friedrich Gulda: Konzert fur Violoncello und Blasorchester. Oliver Mascarenhas, Violoncello; Philharmonic Allstars; Markus Becker, Klavier; Lutz Krajenski, Hammondorgel. Ltg.: Gerd Müller-Lorenz. Aufzeichnung vom 16. Februar2020 im Kleinen Sendesaal des NDR in Hannover

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Das Studio-Eins-Konzert „Memories, reflections and chili“

Am Mikrofon: Henry Altmann

 

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