radio-jazz. Montage: Hufner

Die Jazz-Radiowoche vom 31.12.18 bis 06.01.2019

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 01 im Radio. Zur näheren Beachtung: Gemeinsame Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz.


Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


31.12.2018


19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Bes(ch)wingt ins Neue Jahr mit Bill Ramsey – Mit Bill und swingenden Sounds aus dem alten Jahr gleiten

Mit: Milt Buckner | Anthony Strong | Van Morrison & Joey DeFrancesco | Ella Fitzgerald | James Brown | Cal Tjader | Les Double Six | Quincy Jones Big Band | Three Fall | Jeff Cascaro | Caro Josée | Neckarganga | Chris Beckers | Am Mikrofon: Bill Ramsey

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Alsmann Spezial: Silvester mit Götz Alsmann

22:05 bis 00:00 | NDR Info
Jazz in der Silvester-Nacht – Mit Ralf Dorschel

Man kann ja soviel falsch machen an Silvester. Also, auch und gerade bei der Auswahl der Musik. Zu schwer verdaulich? Das kommt beim Countdown auf 2019 nun wirklich nicht so gut. Dämliche Tschaka-Tschaka-Rhythmen? Mal unter uns: Das können andere in der Radiolandschaft viel besser. Der Jazz zu frei und abstrakt? An Silvester schlägt das denn aber ebenfalls auf die Laune. Also von allem etwas: Mit Jazz klingt das Jahr 2018 auf NDR Info aus – zwei Stunden voller Jazz-Hits und Jazz-Skurrilitäten, kaum verhohlener Partymucke und den in unseren Tagen dringend benötigten Momenten der Ruhe. Und jede Menge große Namen natürlich: von swingenden Altvorderen bis zu groovendem Jungvolk, von den Evergreens aus Übersee bis zu Abstechern ins Babylon Berlin. Damit nichts falsch läuft in den letzten 120 Minuten des Jahres.


01.01.2019


00:05 bis 02:00 | SWR 2
Jahreswechsel mit SWR2: Swingin’ into the New Year

Mit Odilo Clausnitzer. Einst proklamierte Wynton Marsalis swingende Musik als passenden Soundtrack für den Eintritt in ein neues Jahrhundert. Für den optimistischen Wechsel in ein neues Jahr scheint sie da erst recht angemessen. Zum schwungvollen Ausklang von 2018 und gutgelaunten Einläuten von 2019 bringt die Sendung vor allem Big Band Jazz vom Feinsten: von Jimmy Lunceford und Count Basie über Buddy Rich bis zur zeitgenössischen „Big Phat Band“ des Pianisten Gordon Goodwin.

01:05 bis 04:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart: Jazz – Moderation: Vincent Neumann

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Wollnys Wunderkammerl – NDR-Aufnahme vom JazzBaltica Festival 2010

Mit Heti Brunzel. Der Pianist Michael Wollny ist einer der interessantesten aktuellen Jazzmusiker. Der Shooting-Star sei „jung genug, um den Jazzgeschichtsballast nicht herumschleppen zu müssen und wach genug, um jeden Tag etwas Altes neu zu entdecken“, schrieb einst der Musikkritiker Konrad Heidkamp. Wollnys „Wunderkammer-Projekt“ in Zusammenarbeit mit der israelischen Cembalistin Tamar Halperin wurde 2010 mit dem Echo prämiert. Inspiriert von den „Wunderkammern“ der Renaissance und des Barock, entwirft Wollny Kompositionen voller unorthodoxer musikalischer Ideen. Er kombiniert den harten Anschlag des Cembalos mit der verlässlichen Klangfülle eines Konzertflügels und schafft so ein Abbild heutiger und früherer Klangwelten.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live: Chick Corea Akoustic Band (2/2)

Chick Corea, Piano; John Patitucci, Kontrabass; Dave Weckl, Schlagzeug. Aufnahme vom 8.7.2018 beim Klavier-Festival Ruhr. Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

1987 hatte Chick Corea sein Akoustic Trio gegründet und damit eines der dynamischsten und spieltechnisch perfektesten Ensembles seiner Art geschaffen. Im letzten Jahr präsentierte es der Pianist noch einmal auf einer Konzerttour, die auch in die Philharmonie Essen führte. Der Bassist John Patitucci und der Schlagzeuger Dave Weckl mussten auf ihren Bandleader nicht lange verzichten: Die beiden haben in den letzten Jahren öfter mit Chick Corea zusammengearbeitet, vor allem in dessen elektrisch ausgerichtetem Jazzrock-Ensemble. Anders als in ihren Anfängen klingt die Akoustic Band heute zurückgenommen, eher kammermusikalisch – und auch das Schlagzeug ist ein deutlich kleineres als früher, nicht zuletzt wegen der Anpassung an die besondere Akustik großer Konzerthallen, die das Trio nach wie vor mühelos füllt.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Konzerte des Orchesters Kurt Edelhagen

„Konzert für die Jugend“ mit dem Gastsolisten Johnny Griffin – ts und Bill Ramsey – voc. Aufnahme vom 29. Januar 1964 aus dem Stadttheater, Mülheim an der Ruhr

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

Das Magazin aus der Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen aktuelle CDs (darunter das „Album der Woche“) und Klassiker, Porträts von Künstlern und Plattenfirmen, Konzerte, Bücher und Filme.

Play Jazz! spürt Trends nach und erinnert in der Rubrik „Remember“ an die großen Momente der Jazzgeschichte. Im „Fenster nach Europa“ gibt es regelmäßig Höhepunkte von allen bedeutenden europäischen Jazzfestivals.

Play Jazz! blickt auf die Jazz Szene im Sendegebiet und informiert in Interviews und Reportagen über die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals in Norddeutschland.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: News & Roots

The Quiet Miles: Ein stimmungsvoller Auftakt in das Neue Jazz-Radio-Jahr mit dem Trompeter Miles Davis, dem Meister der leisen Töne.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


02.01.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Arthur Prysock, vocal

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Klangkosmos NRW: Luciana Jury

Aufnahmen vom 22. November 2018 aus dem Teo Otto Theater, Remscheid

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt

Der Wolf, der mit den ganz Großen tanzt: Gitarrist Wolfgang Muthspiel. „Kommunikation – immer dem musikalischen Flusslauf nach“: Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel versteht sich als Regisseur eines „Kammerspiels“ mit hochkarätigen Akteuren. Am Mikrofon: Sarah Seidel

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: Jazz & Beyond — „For three – Trio Music“

Aufnahmen mit dem Julia Kadel Trio, dem Brad Mehldau Trio, dem Marcin Wasilewski Trio und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

Melodien, die sich spannungsreich miteinander verschränken, unerwartete Rhythmen und romantisch-schillernde Harmonien – das gibt es zu entdecken im Trio des amerikanischen Pianisten Brad Mehldau, Jahrgang 1970. Auch der polnische Pianist Marcin Wasilewski webt gemeinsam mit seinen musikalischen Partnern an Bass und Schlagzeug einen Sound, der durch lyrische Töne und Melodienreichtum besticht. Völlig anders klang das Trio um den schwedischen Pianisten Esbjörn Svensson. Von 1993 bis 2008 brachte er zusammen mit dem Bassisten Dan Berglund und dem Schlagzeuger Magnus Öström mit kantigem Rock-Drive den Jazz in eine neue Richtung: e.s.t. nannten sie sich, und auch heute – zehn Jahre später – sind die musikalischen Fußstapfen, die sie hinterlassen haben, deutlich sichtbar. Mit Trendsetter-Trios wie diesen auseinandergesetzt hat sich die 32-jährige Pianistin Julia Kadel aus Berlin; doch zu sehr davon beeinflussen lassen möchte sie sich nicht. Wenn sie am Piano sitzt, möchte sie eigenes Vokabular entwickeln und „über die Tasten hinausdenken“. (FAZ). Im Oktober 2018 war sie mit ihrem Trio beim 8. Birdland Radio Jazz-Festival in Neuburg an der Donau zu Gast. Wir senden einen Ausschnitt aus diesem Konzert.

Das Musikmachen in der Trioformation ist anspruchsvoll und gleichzeitig sehr beliebt: Wie unterschiedlich Trios klingen können und wie sie es schaffen, gemeinsam die musikalischen Fäden im Klangkosmos auszulegen, dieser Frage geht Beatrix Gillmann in der heutigen Jazz & Beyond-Ausgabe nach.


03.01.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

Die Sendung will Jazz-Begeisterte erfreuen, ebenso wie Hörer, die mit dem Genre bisher wenig anfangen konnten. „Jazz Lounge“ begleitet sie entspannt in den Abend.

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz: What’s New?

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Träume vom Fliegen – Der Pianist Florian Ross und seine neue Produktion ,Swallows And Swans’

Von Odilo Clausnitzer. Er ist immer für eine Überraschung gut: Der Kölner Pianist und Komponist Florian Ross veröffentlicht fast im Jahrestakt anspruchsvolle und unterschiedliche CD-Produktionen. Auf seinem aktuellen Album präsentiert er erstmals eine Gesangsstimme. Nach seinen jüngsten Ausflügen in elektrische Jazzrock-Gefilde arbeitet Ross hier nun wieder mit einem rein akustischen, mit Naturinstrumenten besetzten Quintett. Das Besondere: Neben Klavier, Bass, Schlagzeug und Saxofon ist mit der Australierin Kristin Berardi eine Sängerin beteiligt, die sich ebenso selbstlos einem Instrumentalarrangement einzufügen vermag, wie sie individuell und expressiv Songs gestaltet. In den Titeln seiner Stücke bezieht sich Florian Ross vielfältig auf die Welt der Vögel. Die Musik, auf typische Weise so raffiniert wie melodiös, vermittelt die Leichtigkeit des Fliegens – und ist von der ersten bis zur letzten Note ein intellektuell wie emotional intensives Klangerlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Szene NRW – Aktuelles aus der Region

40. Internationales Jazzfestival Münster 2019; Preview Jazz: Martin Laurentius; Preview World: Harald Jüngst

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Michael Laages

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

Am Mikrofon: Guenter Hottmann. heute mit: Ken Thomson: Sextet | Flux (Christina Fuchs / Florian Stadler): Calliope | 2000 (Jan Klare / Bart Maris / Michael Vatcher a.o.): Plant | The Where Me?!: The Where Me?! | Milder / Ljungkvist / Landaeus / Augustson / Rundqvist: The Music Of Anders Garstedt |

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Fusion is Back! Wie der Jazz-Rock neuen Drive bekommt

Von Odilo Clausnitzer. Wie einst Miles Davis, so öffnen sich heute jüngere Jazzmusiker bewusst dem Einfluss zeitgenössischer, vor allem schwarzer Popmusik. Kritikerlieblinge wie der Keyboarder Robert Glasper, Saxofonist Terrace Martin oder E-Bassist Derrick Hodge verstehen sich ebenso als Jazz- wie als R&B-Künstler. Saxofon-Überflieger Kamasi Washington zehrt auch musikalisch von seinen Erfahrungen mit Hip-Hop-Stars wie Snoop Dogg. In SWR2 NOWJazz zeigen wir, wie kreative Improvisatoren unter zeitgenössischen Vorzeichen zur Idee der „Fusion“ zurückkehren. (Produktion 2016)

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande: Zum 100. Geburtstag des Pianisten Herbie Nichols

Moderation und Auswahl: Marcus A. Woelfle


04.01.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Best Of Gipsy Swing

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Eric Dolphy-Booker Little Quintet 1961 im Five Spot Café, NYC

Aufnahmen vom 16. Juli 1961. Eric Dolphy und die Bassklarinette

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: Das Phänomen Schriefl

Ein Talk mit dem Jazztrompeter, Komponisten und Bandleader Matthias Schriefl. Mit Manuela Krause. Der in Kempten im Allgäu geborene Musiker wird aufgrund seiner Punkattitude, seinem bunten Auftreten und seinem unkonventionellen Ansatz in der Jazzszene gern als „Enfant terrible“ bezeichnet. Der Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader sieht das etwas anders: „In manchen Punkten bin ich in gewisserweise schon Punk, aber andererseits bin ich auch sehr akribisch und genau.“ In Köln ist der Ausnahmemusiker seit vielen Jahren zu Hause und widmet sich in unterschiedlichen Bandkonstellationen der Verbindung von Jazz und der alpinen Blasmusik seiner Heimat. Auch indische Einflüsse spielen eine zunehmende Rolle in seinem Werk. Sein Bandkollege, der Pianist Benjamin Schaefer hat das sehr schön und treffend in Worte gefasst: „Die daraus resultierende Aus-dem-Allgäu-in-die-weite-Welt-Musik trägt unverkennbar Matthias’ Handschrift und steht in der Jazzlandschaft absolut für sich. Matthias Schriefl ist ein Musiker mit immensen Spielfähigkeiten und dem unbedingten Willen, aus allen musikalischen Situationen das Beste herauszuholen“.

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Swingtime mit Bill Ramsey: As time goes by | Ein Jahrhundert in Schwingungen

Heute mit: Sir Charles Thompson And His Band feat. Coleman Hawkins | Buddy Rich And His Orchestra | Dusko Goykovich & Oscar Pettiford | Ingfried Hoffmann | Carol Sloane | Al Cohn / Zoot Sims Quintet | Paulo Morello. Bill Ramsey – Sänger, Entertainer und selbst Teil der Jazzgeschichte in Deutschland nach dem Krieg – präsentiert ein Jahrhundert in Schwingungen. Es geht dabei natürlich um musikalische Vibrationen,  um Erschütterungen des Weltgefüges – es sei denn diese sind musikalischer Natur.  Und wenn der „pulse“ so richtig pocht und treibt, dann stellt sich nicht selten ein vertrautes Gefühl ein: Wie doch die Zeit vergeht!

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Dichtung und Freiheit – Die Kölner Cellistin Elisabeth Coudoux

Von Thomas Loewner. Die Cellistin Elisabeth Coudoux hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert in der Kölner Impro-Szene. Die Suche nach Klängen steht für Elisabeth Coudoux am Anfang aller Überlegungen. So hat sie etwa über einen längeren Zeitraum ein Archiv erstellt, bestehend aus kurzen Soundfiles, die sie während Proben in ihrem Atelier aufgenommen hat oder aus der Erinnerung heraus, nachdem ihr während eines Konzerts neue Ideen gekommen sind. Musikalische Tabus scheint es nicht zu geben, ihr Vokabular umfasst herkömmliche Spielweisen genauso wie erweiterte Spieltechniken. (Produktion 2018)

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Bühne frei im Studio 2 … – für Lutz Häfner & Rainer Böhm plus Wood

Mit Lutz Häfner (Saxofon, Flöte) und Rainer Böhm (Klavier). Plus Alice Morzenti (Flöte), Ralf-Jörn Köster (Oboe), Günter Voit (Klarinette), Alexander von Hagke (Klarinette, Bassklarinette), Matthias Nothelfer (Horn), Cornelius Boensch, Veronika Zucker, Ariel Barnes und Nayon Han (Violoncello). Aufnahme vom 19. Dezember 2018 im Münchner Funkhaus. Moderation und Auswahl: Beate Sampson

No Lonely Nights. Das musikalische Zuhause des 1972 geborenen, fränkischen Tenorsaxophonisten Lutz Häfner ist überall da, wo gute Musik gemacht wird. Albert Mangelsdorff holte ihn einst in das deutsch-französische Jazzensemble, die Fantastischen Vier, Till Brönner und Max Herre möchten nicht auf ihn verzichten, für Roger Cicero hat er Songs arrangiert und selbst als Bandleader sieben Alben herausgebracht. Auf vier davon spielt der Pianist Rainer Böhm mit, Piano-Überflieger aus Baden-Württemberg mit Professur an der Musikhochschule in Nürnberg. Auf mehr als 50 CDs ist er zu hören, darunter elf eigene.

2012 brachten die beiden das Balladenalbum „Deep“ heraus. Mit dem ruhigen, innigen Tonfall, den sie bei Jazzklassikern und eigenen Kompositionen anschlagen, erzielen sie große, positive Resonanz bei Publikum und Fachpresse. 2016 verliehen sie ihrem klingenden Dialog auf der CD „No lonely nights“ mit vier Celli eine zusätzliche, kammermusikalische Dimension. Noch mehr „Holz“ bringen sie zu „Bühne frei im Studio 2“ mit. Mit fünf weiteren MusikerInnen an Flöten, Klarinetten, Oboe und Horn erschaffen sie ein fast schon orchestrales Spektrum an Klangfarben, mit dem die den musikalischen Kern, ihr Duo, ummanteln und durchwirken.


05.01.2019


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: Die kraftvollen Stillen

Mit Musik von Julia Kadel, Eva Klesse, Bill Frisell, Kim Kashkashian und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Live Jazz: Jason Moran / The Harlem Hellfighters: „James Reese Europe & The Absence Of Ruin“ | Jazzfest Berlin 2018

Jason Moran / The Harlem Hellfighters: „James Reese Europe & The Absence Of Ruin“ | Audio-visual project by Jason Moran and John Akomfrah & Bradford Young | Ife Ogunjobi, tp | Joe Bristow, tb | Rosie Turton, tb | Hanna Mubya, tuba | Mebrakh Johnson, tuba | Kaidi Akinnibi, reeds | Alam Nathan, reeds | Tarus Mateen, b | Nasheet Waits, dr | Jason Moran, p, cond | Jazzfest Berlin 2018, Haus der Berliner Festspiele, November 2018. Am Mikrofon: Jürgen Schwab

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

Die Sendung will Jazz-Begeisterte erfreuen, ebenso wie Hörer, die mit dem Genre bisher wenig anfangen konnten. „Jazz Lounge“ begleitet sie entspannt in den Abend.

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: „One Giant of Jazz“ – Bassist Al McKibbon (1919 – 2005)

Mit Marianne Therstappen. Al McKibbon war ein begnadeter Sideman und spielte in den Bands von Count Basie, Miles Davis und Thelonius Monk – um nur einige stellvertretend zu nennen. Er galt bei Musikern als hervorragender Bassist und war bis 2004 aktiv. Erst 1999, im Alter von 80 Jahren, konnte er seine erste Platte unter eigenem Namen vorlegen, Tumbao Para Los Congueros Di Mi Vida, die für einen Grammy als „Best Latin Jazz Performance“ nominiert wurde.

22:03 bis 23:00 | SWR 2
SWR2 Jazztime: Acht Seiten und 10 Cent – Die Geschichte des renommierten US-Jazzmagazins Down Beat

Von Tinka Koch. Die erste Ausgabe des Down Beats erschien 1934, war acht Seiten lang und kostete zehn Cent. Heute gehört das US-amerikanische Magazin zu den weltweit bekanntesten Jazz-Fachzeitschriften. Dabei stammte die Idee dazu nicht einmal von einem Journalisten, sondern von einem Versicherungsvertreter. Albert J. Lipschultz musste seine Erfindung zwar noch im Gründungsjahr 1934 wieder verkaufen, aber der Grundstein für die bis heute andauernde Geschichte des Blatts war gelegt worden. In dieser Sendung lassen wir die Anfangszeit des Magazins Revue passieren und erinnern an unvergessliche Interviews und herausragende Kritiken. (Produktion 2017)

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik: The Artist´s Cut [01]: Thomas Lehn

Thomas Lehn: drei momentaufnahmen: schichten – gesten – kopplung; Thomas Lehn, Analogsynthesizer | Boguslaw Schaeffer: Symphony: Electronic Musik; Realisation: Thomas Lehn, Analogsynthesizer

The Artist´s Cut [02]: Florian Zwißler. Florian Zwißler: fünf freie felder; Florian Zwißler, Analogsynthesizer

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Kevin Hays „New Day Trio“ – NDR-Aufnahme aus dem Rolf-Liebermann-Studio vom Dezember 2018

Mit Felix Tenbaum. Kann man Bebop im Wechsel mit Folk und Klassik spielen, Scrapple from the Apple neben einem chilenischen Hirtenlied und Robert Schumann? Ja, man kann, wenn man Kevin Hays heißt. Nach Jahren an der Seite von Größen wie Sonny Rollins, Roy Haynes oder John Scofield hat der gerne auch mal singende Ausnahmepianist mit dem „New Day Trio“ seinen Weg gefunden. Den Kritiker der New York Times ereilte ein „Glücksschock“, und All About Jazz setzte noch eins drauf: „Musik, zum Sterben schön“.


06.01.2019


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Unerhörtes“ von der hr-Bigband | Teil 2

Konzerte und Produktionen u.a. mit: „Unerhörtes“ von der hr-Bigband – Ausgewählte Produktionen und Mitschnitte aus der Konzert-Saison 2017 / 2018 Teil 2. Am Mikrofon: Matthias Spindler

20:04 bis 22:30 | SR2 KulturRadio
JazzNow: Festival Kettenjazz

Federkeil Brodersen Smooth Jazz. Aufnahme vom 27. Sepember 2018 in der Kettenfabrik St. Arnual

22:14 bis 23:00 | NDR Info
Jazz NDR Bigband: Bigband Magazin

Mit Henry Altmann. Was verbirgt sich hinter einer neuen CD? Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Einmal im Monat blickt Moderator Henry Altmann auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikern, präsentiert frische Aufnahmen und berichtet über Hintergründe. Das NDR Bigband Magazin auf NDR Info.

 

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