bbA: Archiv für neue Bigbandstücke

Spätestens mit dem BuJazzO-Kompositionspreis – erstmalig 2010 vergeben – ist das große Potenzial an jungen Komponisten und Arrangeuren einem breiteren jazzinteressierten Publikum deutlich geworden, die mit guten neuen Stücken die Musik für Jazzorchester weiterentwickeln und mit frischen, den aktuellen Trends verpflichteten Ideen aufwarten. Zur zweiten Preis-Vergabe im März 2013 waren immerhin 65 Werke eingereicht worden.


Niels Klein. Arrangiert und dirigiert zum Beispiel für das BuJazzO. Foto: Hufner
Niels Klein. Arrangiert und dirigiert zum Beispiel für das BuJazzO. Foto: Hufner

Verlage haben – aus verständlichen kommerziellen Gründen – wenig Interesse an diesem Fundus, mit dem sich nur schwer verdienen lässt – mit der Folge, dass die neuen Stücke kaum eine größere Verbreitung finden. Sie werden oft nur ein- oder wenige Male aufgeführt und verschwinden dann wieder in der Schublade des Urhebers.

Hier will das Bundesbigbandarchiv (bbA) Abhilfe schaffen. Komponisten können hier jeweils drei Werke einbringen, von denen mindestens ein Werk der Kategorie „leicht“ zugeordnet sein muss, damit sie für Jugend- und Schulbigbands spielbar sind.

Das „bbA“ arbeitet ausschließlich online. Alle Stücke werden durch Hinweise auf Probe- und Dirigierpraxis begleitet. Auch sog. Demo-Aufnahmen fehlen nicht. Dirigenten, Bigbandleiter und Musiker wissen so im vornhinein, was sie erwartet und wie’s klingen soll.

Bei Kaufinteresse wird per Paypal bezahlt und die Noten sind als pdf-Datei auszudrucken. Damit ist das jeweilige Werk für öffentliche Aufführungen frei gegeben.

Das „bbA“ möchte eine Tür öffnen für Bigbandtitel, die hierzulande entstanden sind und die eine spannende, interessante und vor allem spielfähige Alternative bilden zu den Angeboten, die uns aus den USA erreichen.

(Siehe: www.bundesbigbandarchiv .de) .

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