(Von Robert Fischer) Man wüsste ja gerne, wie Daniel Erdmann das macht: dass man seinem Ton am Saxophon sofort erliegt. Seit rund drei Jahrzehnten ist der 1973 in Wuppertal geborene Musiker jetzt schon in der europäischen und internationalen Szene aktiv. Und in welcher Bandkonstellation auch immer er zu hören ist – stets kann man sich darauf verlassen, dass sein verführerischer Ton das Ganze zum Erlebnis macht. Was er auch bei seinem BR-Clubkonzert am Mittwoch, dem 11. März 2026, im Münchner Bergson Kunstkraftwerk erneut eindrucksvoll bewies. Kein Wunder also, dass auch Beate Sampson, die für den das Konzert aufzeichnenden (und am 20. März ab 23.03 in der Sendung Jazztime auf BR Klassik sendenden) Bayerischen Rundfunk moderierend durch den Abend führte, ins Schwärmen kam. Über einen Musiker, den sie nun schon seit rund drei Jahrzehnten kennt und der nicht zuletzt auch über einen hintergründigen Humor verfügt, der ihn zum Beispiel dazu brachte, seine vor der Jahrtausendwende „Erdmann 2000“ genannte Formation nach eben dieser durchaus folgerichtig in „Erdmann 3000“ umzubenennen. Werbung Eine Kombination aus Feuer und Zartheit „Velvet Revolution“, so bekundete der Tenorsaxophonist anschließend selbst auf der Bühne …
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