Jazz im Radio

Die Jazz-Radiowoche vom 18.12. bis 24.12.2017

Ein subjektiver Blick in die Jazzwoche 51 im Radio. Unter anderem mit: George Benson, Eddie „Cleanhead“ Vinson, Tigran Hamasyan, Charlie Haden, Chris Botti, Mats Eilertsen, Lars Danielsson, Paco de Lucía, Rainer Tempel, Aaron Goldberg, Christoph Schiller, Norma Winstone, Kirsten Reese, Al Foster Quintett +++ Sommerton-Festival, Jazz im Nachkriegsdeutschland – Das Label Amiga +++ Highlights aus dem Jazz-CD Jahr 2017, Schlussakkord – Erinnerung an die verstorbenen Jazzmusiker des Jahres, Highlights aus dem Jazz-CD Jahr 2017 und Heiligabend mit Oscar Peterson.


Alle Angaben ohne Gewähr.


Jazz im Radio (Fernsehen)


18.12.2017


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Hörbar: Musik grenzenlos

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: George Benson, Vocal

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World. You Can´t Make Love Alone! – Der Altsaxofonist und Sänger Eddie „Cleanhead“ Vinson

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now. Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

heute u.a. mit: Dave Douglas | Matt Mitchell |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime. Jazztoday – Highlights aus dem Jazz-CD Jahr 2017

Teil 1: u.a. mit Carlos Bica, Ronny Graupe, Simon Millerd, Sebastian Gramss, Reinhold Schmölzer, Nat Su, Nils Wogram und Hakon Storm: Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


19.12.2017


01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur
Tonart. Jazz – Moderation: Vincent Neumann

17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:03 bis 22:00 | SWR 2
SWR2 Jazz Session. Schlussakkord – Erinnerung an die verstorbenen Jazzmusiker des Jahres

Von Harry Lachner: Larry Coryell, Arthur Blythe, John Abercrombie, Geri Allen – das sind nur vier von zahlreichen bekannten MusikerInnen des Jazz, die in diesem Jahr verstarben; und sie zählten zu den bekanntesten. Diese Sendung erinnert aber auch an jene, die vielleicht  Erfolg, aber dennoch eine große Bedeutung für die Entwicklung des Jazz und seiner vielen Stil-Aspekte hatten. Wie etwa der Trompeter Phil Coran, oder die beiden so konträren Gitarristen Bern Nix und Allan Holdsworth, oder die stilistisch ebenso gegensätzlichen Pianisten wie Misha Mengelberg und Horace Parlan. Einige von ihnen wurden bereits in Sondersenden oder kurzen Nachrufen im NOWJazz Magazin gewürdigt, andere fielen durch das Raster des Programmschemas. Gerade an jene soll in dieser Nekrolog-Sendung erinnert werden.

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
Jazz Live. Tigran Hamasyan (1/2) – Piano Solo

Aufnahme vom 25.10.2017 aus dem Beethovenhaus Kammermusiksaal in Bonn: Am Mikrofon: Harald Rehmann. Er ist mittlerweile schon ein Star unter den Jazzpianisten der jüngeren Generation: Tigran Hamasyan bringt die traditionelle Musik seiner armenischen Heimat mit klassischer Kammermusik und Jazzimprovisation auf einen faszinierenden gemeinsamen Nenner. ‚The Ancient Observer‘, so nennt der aus Armenien stammende Tastenvirtuose sein jüngstes Soloalbum – und wie ein Beobachter der alten Tradition, der die Erkenntnisse daraus in die moderne Klangwelt überträgt, geht er auch an seine Interpretationen heran. Dass Hamasyan überdies mit Präparationen seines Instruments sowie hin und wieder sogar mit elektronischen Tönen und seiner Gesangsstimme arbeitet, füllt den Raum des musikalisch Möglichen mit überraschenden Gestalten und Farben aus. So gerät jedes Konzert mit Tigran Hamasyan zu einer Reise durch zuweilen traumgleiche Klanglandschaften und Gefühlswelten.

22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei
Jazz Grooves

Die ganze Welt des Jazz. Blue Note, Big Band, Neuerscheinungen und bekannte Stars – und Tipps zum Konzertgeschehen in Bremen und der Region.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Revolutionär und Romantiker – Der Bassist und Bandleader Charlie Haden

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzgroove: An den Rändern des Jazz

heute u.a. mit: Chet Doxas | Brigade Futur III |

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Piano and straight – Highlights aus dem Jazz-CD Jahr 2017

Teil II: Klavier-Highlights: u.a. mit Matthew Sheens, Frank Kimbrough, Sebastian Sternal, Benedikt Jahnel, Helge Lien, Max Petersen, Albert Sanz und Oliver Kent.. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts


20.12.2017


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Classic Sounds in Jazz: „My little trumpet“

Mit Aufnahmen von Ambrose Akinmusire, Miles Davis, Wynton Marsalis und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge: Chris Botti, Vocal

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazzfacts: What’s going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt

Aus der Stanko-Küche: Maciej Obara

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Jazz aus Nürnberg: „Mostly Vocal“ – Quiet December

Aufnahmen mit Chet Baker, Scott DuBois Quartet, Matthias Eick, Duke Ellington Trio, Shirley Horn und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson


21.12.2017


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

21:00 bis 22:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz – Der norwegische Jazzmusiker und Komponist Mats Eilertsen

21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk
JazzFacts: Wohlklang mit Tiefgang – Porträt des schwedischen Bassisten und Cellisten Lars Danielsson

Von Thomas Loewner. Lars Danielssons Musik erscheint an der Oberfläche melodiös, ausgeglichen, zuweilen fast brav. Bei allem Wohlklang ist sie aber keineswegs belanglos, sondern lotet Bereiche im Schnittfeld von Jazz und Kammermusik aus, die von kompositorischer Raffinesse und solistischer Hochkunst geprägt sind. Lars Danielsson absolvierte zunächst ein klassisches Cellostudium, bevor er den Jazz für sich entdeckte. Ein Auftritt des dänischen Kontrabassisten Niels-Henning Ørsted-Pedersen hinterließ bei ihm einen derart nachhaltigen Eindruck, dass er nicht nur die Musikrichtung, sondern auch sein Hauptinstrument wechselte und fortan hauptsächlich als Bassist auftritt. Seit über 30 Jahren leitet er inzwischen eigene, international besetzte Bands und ist längst einer der bekanntesten Jazzmusiker Schwedens. Dabei ist er nicht nur als Solist aktiv, sondern auch als Komponist, Arrangeur und Dirigent. Seine klassische Vergangenheit klingt in Danielssons Musik bis heute durch: Harmonisch und melodisch ist sie hörbar von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré oder Arvo Pärt beeinflusst. Auf rhythmischer Ebene wird deutlich, dass sich Lars Danielsson auch intensiv mit Jazz und Rock beschäftigt hat. So entsteht eine Musik mit vielen Facetten, zugänglich und tiefgründig zugleich.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Fantasía Flamenca

Erinnerung an den Gitarristen Paco de Lucía (1947-2014)

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Play Jazz! Das Jazzmagazin – Mit Ralf Dorschel

22:30 bis 23:00 | hr2-kultur
Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen

heute u.a. mit: Joova Toivaanen | Johannes Lemke & Jarry Singla

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Pralle Palette – Der Komponist und Pianist Rainer Tempel

Von Günther Huesmann. Was Komponieren und Arrangieren für Big-Band und Small Groups angeht, ist der in Tübingen lebende Pianist heute erste Wahl. Rainer Tempel, Jahrgang 1971, lernte klassisches Klavier, entdeckte aber als Teenager seine Liebe zur improvisierten Musik und studierte Jazzklavier bei Martin Schrack in Nürnberg. Während des Klavierstudiums begann sich sein Fokus auf das Schreiben zu verschieben, was zum Schwerpunkt seiner beruflichen Laufbahn wurde. Tempel hat für fast alle großen Rundfunk-Big-Bands komponiert und arrangiert, leitet seit 2006 das Zurich Jazz Orchestra und seit 2014 den Jazzstudiengang Stuttgart, und er hat mit „Pentagon“ eine der spannendsten Bands des aufgeklärt groovenden Acoustic Jazz gegründet.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: All that Jazz – Virtuose und Denker: Das Trio des Pianisten Aaron Goldberg beim Birdland-Radio-Jazz-Festival

Yasushi Nakamura, Kontrabass; Aaron Goldberg, Klavier; Leon Parker, Schlagzeug. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel. Mitschnitt vom 20. Oktober 2017 im Jazzclub Birdland in Neuburg an der Donau


22.12.2017


17:50 bis 18:00 | SWR 2
SWR2 Jazz vor Sechs: Pharoah Sanders, Amos Leon Thomas: The Creator has a Master Plan

19:35 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

20:04 bis 22:00 | WDR 3
WDR 3 Konzert: Das Sommerton-Festival und das Anouar Brahem Quartett

Ketil Bjørnstad, p; Håkon Kornstad, sax; Anouar Brahem Quartett. Aufnahmen aus Diersfordt und aus der Trinitatiskirche, Köln

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: Szene NRW – Aktuelles aus der Region

Vorschau auf das WDR 3 Jazzfest 2018 in Gütersloh

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Special: 100 Jahre Jazz on Record – Jazz im Nachkriegsdeutschland – Das Label Amiga

Mit Bert Noglik. Die heißesten Scheiben des deutschen Nachkriegs-Jazz erschienen in den Jahren 1947 bis 1949 auf dem Label Amiga. Es zählt zu den Paradoxien der Jazz-Schallplattengeschichte, dass Amiga ausgerechnet von der sowjetischen Militärmacht lizenziert wurde, die nur kurze Zeit später einen rigorosen Feldzug gegen den Jazz als „Gift des Imperialismus“ startete. In den ersten Jahren nach dem Krieg herrschte – trotz Not und Zerstörung – eine allgemeine Aufbruchstimmung. Und keine Musik brachte das neue Lebensgefühl prägnanter zum Ausdruck als jene Klänge und Rhythmen, die die Nazis zuvor jahrelang unterdrückt hatten: Swing. Obwohl die meisten Veröffentlichungen von Amiga dem traditionellen Jazz beziehungsweise dem Swing zuzuordnen sind, beweisen einige Produktionen bereits das Suchen nach neuem Ausdruck, beispielsweise eine Aufnahme mit dem damals 18-jährigen Klarinettisten Rolf Kühn: „Rolly’s Bebop“. All das ist nachzuhören auf Platten von Amiga, dem Label des deutschen Nachkriegs-Jazz.

23:03 bis 00:00 | SWR 2
SWR2 NOWJazz: Mikrosounds – Ein Besuch im Musikatelier von Christoph Schiller

Von Julia Neupert. Vor 300 Jahren ein absolutes Must-Have für jedes gut sortierte Musikzimmer, ist das Spinett heutzutage eher ein Nischen-Instrument für Liebhaber. Geschätzt vor allem von Barockmusikfans und den ExpertInnen der Historischen Aufführungspraxis. Und – von Christoph Schiller. Ausgehend vom Spiel im Klavier-Innenraum, hat er das Instrument mit seiner speziellen Zupfmechanik als Improvisator für sich entdeckt. Dabei entwickelte der gebürtige Stuttgarter für das Spinett nicht nur neue Spieltechniken, sondern brachte es auch in ungewohnte musikalische Kontexte. Seit ein paar Jahren gilt Schillers Aufmerksamkeit aber nicht nur dem Tasteninstrument, sondern auch der menschlichen Stimme – unter anderem als Gründer und Organisator des Vokalensembles „Millefleurs“.

23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK
Jazztime: Das Jazzkonzert – Von Pilgern und Tauben – die Sängerin Norma Winstone

Klaus Gesing, Klarinette und Saxophon; Ralph Towner, Gitarre; Glauco Venier, Klavier. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer. Aufnahme vom 15. Oktober 2017 beim Weltmusikfestival „grenzenlos“ in Murnau


23.12.2017


17:05 bis 17:55 | Bayern 2
Jazz & Politik: Politisches Feuilleton

18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK
Jazz und mehr: „In a winter’s night“

Mit Musik von Matthieu Bordenave, Anouar Brahem, Francis Pott und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann

19:30 bis 20:00 | MDR Kultur
MDR KULTUR – Jazz Lounge

20:15 bis 21:00 | NDR Info
Jazz Klassiker: 100 Jahre „Jazz on Record“: Spannungsfelder (11/11) – Akustischer Ausbruch ins Freie und elektrische Fusion

John Coltrane – Miles Davis „In a Silent Way“ / „Bitches Brew“. Mit Bert Noglik. Zum letzten Mal stellt Bert Noglik in seiner Sendereihe „Spannungsfelder“ zwei Giganten aus 100 Jahren Jazz on Record einander gegenüber. Miles Davis und John Coltrane sind zwei der vielleicht prägendsten Vertreter – mindestens ihrer Instrumente Trompete und Saxofon – der Jazzgeschichte. Ihre Alben „In a Silent Way“ und „Bitches Brew“ entstanden beinahe zur gleichen Zeit, sind aber Abbild zweier völlig unterschiedlicher Herangehensweisen der beiden Künstler an den Begriff Jazz und markieren Meilensteine komplett verschiedener Stilrichtungen.

22:04 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik – Profil [65]: Kirsten Reese

22:05 bis 23:00 | NDR Info
Jazz Konzert: Al Foster Quintett im Jazz-Club Hannover

Mit Felix Tenbaum. Al Foster ist eine Schlagzeuger-Legende. In den 1970er-Jahren wurde er als Nachfolger von Elvin Jones in der Band von Miles Davis berühmt. Seine unnachahmliche Art die Becken zu spielen, ist auch mit knapp 75 Jahren nicht verloren gegangen. Mit seinem hochkarätig besetzten Quintett aus New York war er im Oktober auf Tournee in Deutschland und machte auch in Hannover bei der Jazzwoche Station und begeisterte mit einem Tribute-Programm für Charlie Parker. Erstsendung am Sonnabend, Wiederholung am Dienstag auf NDR Blue


24.12.2017


00:05 bis 02:00 | Bayern 2
radioJazznacht

15:05 bis 16:00 | SWR 2
SWR2 Swinging Xmas: Crooner – Jazz-Vokalisten und Instrumental-Highlights

Von Gerd Filtgen. Schon in den Wochen vor Weihnachten schwingt die Vorfreude auf die Festtage mit: Sicher stehen dabei die Feiern im Familienkreis oder mit guten Freunden im Vordergrund. Aber auch wer diese besinnlichen Tage allein verbringt, dürfte an der in der kommenden Stunde präsentierten Musik Gefallen finden. Dafür sorgen Bing Crosby und Frank Sinatra mit „Santa Claus Is Coming To Town“ oder Michael Bublé aus der Liga aktueller Crooner mit seiner „White Christmas“ Version. Ergänzend dazu gibt es swingende Xmas-Präsente von Jazz-Vokalisten, unter anderen Al Jarreau und Harry Connick Jr. Den Rahmen für die im Focus stehenden Gesangsinterpreten bilden Instrumentalstücke von Jazz-Giganten. Mehr wird nicht verraten. Freudige Überraschungen sind das Schönste am Weihnachtsfest.

19:04 bis 20:00 | hr2-kultur
Jazz unterm Baum: King Satchmo und andere Hoheiten erweisen dem Kindlein die Ehre

22:00 bis 00:00 | WDR 3
WDR 3 Jazz & World: The Oscar goes to … Christmas – Heiligabend mit Oscar Peterson

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