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Jazzzeitung

2008/05  ::: seite 16

rezensionen

 

Inhalt 2008/05

Inhaltsverzeichnis

STANDARDS

Editorial / break / Nachrichten aus der Jazzszene / kurz, aber wichtig / Die Abenteuer des Werner Steinmälzl, Teil 5 / Roy Brooks / Abschied von „Little Giant“ Johnny Griffin


TITEL -
Schüler und Meister
Ein Interview mit dem Pianisten John Taylor


DOSSIER
- Diese Musik tanzt mich
Über die Lindy Hop- und Swing Dance-Welle berichtet Dietrich Schlegel

Berichte
„A European Jazz Jamboree“ // Swing Festival Elmau // Jazzopen in Stuttgart // 32. Leipziger Jazztage


Portraits

Sonny Rollins im Interview // Sheila Jordan wird 80 // Bassist Wolfgang Schmid wird 60 // Das Münchner Quintett Carte Blanche // Mo’ Blow // Helge Lien // Thilo Wolf: Big-Band-Leader mit „altmodischen“ Helden


Jazz heute und Education
BMW Welt Jazz Award 2009 // Premiere des neuen JazzOrchesters Regensburg // John Taylors Komposition „In Cologne”

Rezensionen und mehr im Inhaltsverzeichnis

 

DVDs

Svend Asmussen
Et liv i musik

Universal Music Denmark
UMD 076 280 0

Der Däne Svend Asmussen ist der „Mystery Man“ unter den großen europäischen Jazzmusikern. Jeder weiß etwas über ihn, aber nur wenige besitzen Platten, und viele denken, er gehöre eigentlich mehr zum Unterhaltungsbereich als zum Jazz. In Wirklichkeit ist alles, was er machte, als Geiger, als Sänger, als Komiker (und zwar als einer, der diese Bezeichnung wirklich verdient), von der swingenden Eleganz und dem improvisatorischen Impetus des Jazz bestimmt, auch wenn er andere Musik spielte. Unsere DVD bietet dafür genügend Beispiele.

Geboren 1916 war er schon mit 17 Jahren Profi; sein Vorbild war erst Joe Venuti, dann Stuff Smith. 1937 trat er in Dänemark mit den Mills Brothers auf, 1938 mit Fats Waller(!).Er arbeitete viel mit eigenen Gruppen und bewies früh ein starkes komödiantisches Talent, hierin seinem großen Landsmann Victor Borge durchaus vergleichbar. Das setzte er in seinem Quintett ebenso ein wie bei den Swe-Danes, einem in der Jazzgeschichte wohl einmaligen Trio mit dem Gitarristen Ulrik Neumann und der schwedischen Sängerin Alice Babs. Davon gibt es auf unserer DVD eine ganze Reihe großartiger Aufnahmen, daneben andere mit Benny Goodman, mit Putte Wickmann, mit Toots Thielemans und mit Hoagy Carmichael. Schließlich noch Live-Aufnahmen von 1985 und 2003, die zeigen, dass er Stephane Grappelly eigentlich in nichts nachstand, weder an Swing noch an Instrumentalbeherrschung. Und heute, mit 92 Jahren, spielt er immer noch hervorragend. Schade, dass das lange Interview mit ihm nicht wenigstens englisch untertitelt ist. Und seine Autobiographie „June Nights“ erscheint hoffentlich auch bald bei uns.

Joe Viera

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