Ostsee. Foto: Hufner

Die „Weil-das-Politische-in-allem-steckt“-Jazz-Radiowoche vom 23.02.2026 bis 01.03.2026

Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

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Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.

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Senderliste:



Internet:


  • Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
  • Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung

mo – 23.02.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.

19:30:00 +++ Ö1
Gitarrist Marcel Powell im November 2025 im Wiener RadioCafe

Am 4. November 2025 hinterließ Gitarrist Marcel Powell im Wiener RadioCafe ein beglücktes Publikum. Der 1982 in Paris geborene jüngere Sohn des großen, im Jahr 2000 verstorbenen brasilianischen Gitarristen Baden Powell intonierte virtuos Stücke aus eigener Feder und von brasilianischen Komponisten-Legenden wie Antonio Carlos Jobim und Dorival Caymmi. Das Gros der Kompositionen stammte aber tatsächlich von seinem berühmten Vater, darunter „Samba triste“, „Tributo ao meira“ und „Horizon“. Wobei Marcel Powell gegen Ende des Konzerts, in den Baden-Powell-Stücken „Berimbau“ und „Samba da benção“ auch seine sanfte Stimme erhob. Applaus und großer Jubel im RadioCafe!

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight: Das Publikum und sich selbst überraschen – Lajos Dudas wird 85

Von Michael Kuhlmann. Im heimischen Budapest hatte der junge Lajos Dudas unruhige Zeiten erlebt: Als er mit 15 erstmals Jazz spielte, überrollte die sowjetische Armee den Aufstand von 1956. Nach seinem Studium verließ er Ungarn und ließ sich im rheinischen Neuss nieder. Bebop und Bach, Strawinsky und atonale Klänge: Lajos Dudas war in einem breiten Spektrum von Musik aktiv. An der Jazzklarinette blieb er dran, auch als sie nicht mehr in die Zeit zu passen schien – und zählte dann zu denen, die ihr wieder eine zeitgemäße Stimme gaben. Daneben hat er als Pädagoge über Jahrzehnte hinweg junge Musiker geprägt.

23:03:00 +++ Ö1
Das zeitgenössische Musikleben der Ukraine – Neue Musik in Kriegszeiten

In den vier Jahren nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges hat sich das zeitgenössische Musikleben der Ukraine den widrigen Bedingungen angepasst und hat sich als wichtiger soziale Ort etabliert. Wir fragen nach – bei Komponierenden und bei Organisator:innen wie etwa Sasha Andrusyk und ihrem Label Kyiv Dispatch sowie bei grenzüberschreitend arbeitenden Kulturmanagerinnen wie Olga Bolibok. Gestaltung: Rainer Elstner


di – 24.02.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

20:03 bis 22:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: In memoriam – Rudi Spring als Komponist, Pianist und Liedbegleiter

Er war einer, der für die Musik brannte. Und zwar für die Musik aller Epochen. Seine Begeisterung sprang auch auf andere über. Als Kirchenorganist hatte sich Rudi Spring schon früh die gesamte Liturgie erarbeitet, als Pianist widmete er sich vor allem der Kammermusik der Romantik und war Liedpartner zahlreicher Sänger:innen, und als Dozent für Liedgestaltung an der Münchner Musikhochschule öffnete er seinen Student:innen die Augen gerade für Werke jenseits des Standardrepertoires. Er war aber vor allem auch ein höchst produktiver Komponist, der sich von Volksmusik und Tango genauso inspirieren ließ, wie von Oper und geistlicher Musik. Am 28. Dezember 2025 ist Rudi Spring überraschend gestorben, und BR Klassik erinnert an einen vielseitigen Künstler, der nicht nur die Münchner Musikszene maßgeblich prägte. Eine Sendung von Florian Heurich

23:03:00 +++ Ö1
Das Album „Spomyn“ von Katarina Gryvul – Flüchtige Erinnerungen im Schatten des Krieges

Für das ORF musikprotokoll im steirischen herbst 2022 schuf Katarina Gryvul ihr erstes Stück nach dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, der heute vor vier Jahren begann. Der Schock saß so tief, dass Gryvul die ersten fünf Monate gar nichts komponieren konnte. „Ich hatte Angst, dass dieser Schock, den der Krieg bei mir ausgelöst hatte, auch von meiner Musik Besitz ergreift“, erzählte sie damals in einem Zeit-Ton Interview, „dass meine Musik vollends vom Krieg durchdrungen ist, von diesem Gefühl des Zorns, der Abscheu und der Angst; dass der Krieg letztendlich auch das zerstört, was ich am meisten liebe.“ In diesen ersten Kriegsmonaten wurde Gryvul immer wieder von nächtlichen Panikattacken heimgesucht. Um sich zu erden, begann die Künstlerin ihren durch die Panik beschleunigten Atem aufzunehmen. Diese Aufnahmen bildeten schließlich das musikalische Ausgangsmaterial für ihr elektroakustisches Stück „Zemlya“. In noch heller Erinnerung ist die beklemmende Stimmung, die sich während der Uraufführung im Grazer Dom ausbreitete.

Auch die Musik auf Katarina Gryvuls aktuellem Album „Spomyn“ geht unter die Haut. „Spomyn“ ist das ukrainische Wort für Erinnerung. Es sind im Kern die Erinnerungen, die unsere Identität formen. „Jedes Stück ist ein Fragment“, schreibt Gryvul in einem begleitenden Text, „ein Aufflackern von etwas Verlorenem, verzerrt, oder vergessen – zum Leben erweckt durch ein unvermitteltes Gefühl, jene Kontinuität anrufend, die uns mit jenen verbindet, die vor uns da waren, mit dem flüchtigen Moment ihrer Existenz, der noch immer in uns nachhallt, der ein Teil jenes Netzes wurde, das unser eigenes Selbst bildet.“ Auch Katharina Gryvul hat in den vergangenen vier Jahren ihr sehr nahe stehende Menschen verloren, die sie nun schmerzlich vermisst. Gestaltung: Susanna Niedermayr


mi – 25.02.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Ulla Pilz und Michael Neuhauser.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin

Von Ulrich Habersetzer. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: Außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zuhause ist. Nicht verpassen!

Ostsee. Foto: Hufner
Ostsee. Foto: Hufner

do – 26.02.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Blues ’n’ Roots

Von Dagmar Fulle. In dieser Sendung präsentieren wir alte und neue Aufnahmen aus den Bereichen Blues, Jazz, Swing, Rhythm’n’Blues, Soul und Country. (Übernahme von hr2-kultur).

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: In memoriam Rolf Riehm – Weil das Politische in allem steckt

Der 1937 in Saarbrücken geborene Komponist Rolf Riehm, der seit seiner Studienzeit mit ein paar Unterbrechungen in Frankfurt lebte, war bekannt dafür, frei und weit zu denken: klanglich, konzeptuell, menschlich. Über die letzten sechs Jahrzehnte hinweg hat er eine individuelle Klangsprache entwickelt, die Klangschönes genauso zulässt wie Spröde-Geräuschhaftes. Riehm war Solo-Oboist, Dozent an der Musikschule und Professor für Komposition und Tonsatz in Frankfurt. Er gehörte dem „Sogenannten linksradikalen Blasorchester“ an, hielt Vorträge und Workshops rund um den Globus. Ob Rolf Riehm wirklich gänzlich ohne System arbeitete, wie es in diversen Artikeln heißt, wie sich der Musikbetrieb in seinen Augen seit seiner Studienzeit bei Wolfgang Fortner verändert hat und was dabei gleich geblieben ist – darüber sprach BR Klassik mit dem Komponisten anlässlich seines 80. Geburtstages im Juni 2017. Am 3. Januar ist Rolf Riehm in seinem 89. Lebensjahr verstorben. Eine Sendung von Kristin Amme


fr – 27.02.2026


14:05:00 +++ Ö1
Kontrabassist Avishai Cohen und sein Trio beim Jazzfestival Cully 2023

Der israelische Kontrabassist, Komponist und Sänger Avishai Cohen zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz. Mit seinem unverkennbaren Trio-Sound zwischen Jazz, mediterraner Melancholie, Groove und kammermusikalischer Tiefe begeistert er ein weltweites Publikum. Beim Jazzfestival im schweizerischen Cully trat Cohen am 20. April 2023 gemeinsam mit dem jungen Pianisten Guy Moskovich und der zu diesem Zeitpunkt noch 22-jährigen Ausnahmeschlagzeugerin Roni Kaspi auf. Das Trio bestach an diesem Abend durch intuitive Kommunikation, rhythmische Raffinesse und musikalische Poesie. Der in Bestform agierende Avishai Cohen selbst überzeugte am Bass als Geschichtenerzähler und Impulsgeber, ausgestattet mit atemberaubender Virtuosität.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.

19.05 Uhr +++ Ö1
Die Ö1 Hörspiel-Gala – live aus dem ORF RadioKulturhaus

Das Hörspiel ist eine große Bühne für Schauspieler und Schauspielerinnen. Mehr als 120.000 Menschen hören wöchentlich Hörspiele in Ö1.

Doris Glaser und Andreas Jungwirth präsentieren im Rahmen der traditionellen „Ö1 Hörspiel-Gala“ die besten Hörspiele des Jahres. Das Voting von Ö1 Hörer:innen entscheidet, wer den diesjährigen „Publikumspreis“ erhält.

Kulturjournalist:innen der „Presse“, des „Standard“, der „Salzburger Nachrichten“, des „Falter“ und der „Kleinen Zeitung“ nominieren das ihrer Meinung nach „künstlerisch ansprechendste und anspruchsvollste“ Originalhörspiel des Jahres. Ebenfalls ausgezeichnet werden die Gewinner:innen des Kurzhörspielwettbewerbs „track 5’“ und Wolfram Berger. Er wird von Ö1 mit einem Ehrenpreis für sein Lebenswerk als Hörspiel-Schauspieler ausgezeichnet. Ebenfalls im Rahmen der „Ö1 Hörspiel-Gala“ wird auch ein Sonderpreis für das „beste Sound Design“ eines Hörspiels vergeben.

Der musikalische Rahmen wird von MARINA & THE KATS gestaltet.

Beginn 19.05 Uhr. Ö1 überträgt direkt. Ein Live-Videostream ist unter radiokulturhaus.orf.at zu sehen.

23:03:00 +++ Ö1
Cabaret Voltaire und Chris Watson beim Elevate Festival 2026

Vom Industrial Pionier zum Großmeister der Soundscapes: Chris Watson im Zeit-Ton Portrait

Unter dem Motto „Vital Signs – Zwischen Kollaps und Aufbruch“ begibt sich das Elevate Festival heuer auf die Suche nach den „Lebenszeichen unserer Zeit“. „Wie lässt sich Lebendigkeit in Systemen denken, die erschöpft wirken – in Wirtschaft, Klima, Medien, Politik und zwischenmenschlichen Beziehungen“, fragen die Veranstalter:innen. Ein überraschendes Lebenszeichen kam 2025 von den Pionieren der Industrial-Musik Cabaret Voltaire. Nach dem Tod von Richard H. Kirk im Jahr 2021 beschlossen die beiden 1981 und 1994 ausgeschiedenen Gründungsmitglieder Chris Watson und Stephen Mallinder die Band für eine letzte Tournee wiederzubeleben. In diesem Zeit-Ton möchten wir ersteren von beiden näher vorstellen. In den vergangenen 45 Jahren baute sich Chris Watson, der u.a. eng mit David Attenborough zusammengearbeitet hat, eine Karriere als Soundscape-Artist auf und gilt längst als Großmeister seines Faches. Im Jahr 2006 wurde ihm von der University of the West of England ein Ehrendoktortitel verliehen, – „in Anerkennung seines herausragenden Beitrags zur Audiotechnologie, insbesondere im Bereich der Naturgeschichte und der Dokumentarfilm-Tonaufnahme“. Von 2014 bis 2024 war er Präsident der Wildlife Sound Recording Society. Beim Elevate Festival in Graz wird er kommende Woche auch im Diskursprogramm Gast sein. Gestaltung: Susanna Niedermayr


sa – 28.02.2026


14.00 Uhr +++ Ö1
„Das beste Originalhörspiel des Jahres“

„Originalhörspiele“ sind Hörspiele, die speziell fürs Medium geschrieben wurden. Fünf renommierte Kulturjournalist/innen österreichischer Tageszeitungen – Hedwig Kainberger von den „Salzburger Nachrichten“, Norbert Mayer von „Die Presse“, Margarete Affenzeller vom „Standard“, Stefanie Panzenböck vom „Falter“ und Martin Gasser von der „Kleinen Zeitung“ – kürten das ihrer Meinung nach „künstlerisch ansprechendste und anspruchsvollste“ Originalhörspiel des Jahres. Link

14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
KlassikPlus – Musikfeature: Unter den Fittichen der Profis. Wie Akademiemitglieder des BRSO in den Orchesterberuf finden

Sie ist weit mehr als nur eine musische Wohngemeinschaft: die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Seit inzwischen 25 Jahren reifen in dieser Klangschmiede in München-Milbertshofen junge Musikerinnen und Musiker zu Orchestermusikern von morgen. Wer eines der Stipendien ergattert, feilt zwei Jahre gemeinsam mit Profis an orchestraler Exzellenz auf allen Ebenen: von Konzerten und Proben mit dem BRSO, über Auftrittstrainings bis hin zu Yoga-Kursen. BR Klassik wirft ein Ohr auf die jungen Talente und ihre Lehrmeister und begleitet sie bei ihrem Probenalltag. Ein Feature zum 25. Geburtstag der BRSO-Akademie. Von Quirin Seilbeck

18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Homezone – Das Nebula Quartett beim SWR Jazz College in Stuttgart

Von Konrad Bott. Am 11. Dezember 2025 hat einmal mehr das SWR Jazz College stattgefunden – ein Konzertabend mit jungen Musiker*innen aus den Jazzinstituten im Sendegebiet. Zart, flüchtig wie eine Nebelwolke so klingt das Nebula Quartett. Trotzdem trägt der Klang der vier Mannheimer eine unerwartete Schärfe, wenn sich klare Linien aus dem Dunst herausschälen. Weil jedes Mitglied Musik schreibt, trägt jedes Stück eine eigene Handschrift – mal rhythmisch pulsierend, mal schwebend und offen, mal von harmonischer Dichte geprägt. Hören Sie die klassischste und gleichzeitig ungewöhnlichste Band dieses Abends!

19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: „Songs for a lazy evening“

Tamala bedeutet auf senegalesisch „Reisende“. Als solche verstehen sich der Kora-Spieler Bao Sissiko, der Sänger und Perkussionist Mola Sylla und der belgische Geiger Wouter Vandenabeele. Gemeinsam machen sie Musik, die Grenzen überschreitet und sogar Kontinente verbindet: Europa und Afrika. Aus Tunesien stammt der Oud-Poet Anouar Brahem. Klar, verlässlich und mitreißend ist sein obertonreicher Sound auf der arabischen Kurzhalslaute. Diese Eigenschaften braucht es ebenfalls, um beim Musizieren ein gefragter Teamplayer zu sein. Im Falle Brahems kommt ein unfassbar weiter musikalischer Horizont hinzu. Der Gitarrist Ferenc Snétberger schreibt Stücke, die sehr gut zum klaren Klang seiner Gitarre passen: Groovend, melodisch, mit einem zarten Sog. Bisweilen zaubern seine Töne ein Lächeln ins Gesicht. Aus Barcelona stammt die 40-jährige Trompeterin und Sängerin Andrea Motis. Elegant springt sie zwischen musikalischen Stilen und Sprachen hin- und her. Wenn die Französin Cyrille Aimée einen bekannten Musical-Song interpretiert, werden die Sounds groß gezoomt – es ist es ein bisschen so, wie wenn man ihn sich unter dem Vergrößerungsglas ansieht: Einzelne Töne zieht sie in die Länge; gelassen vermittelt sie die Atmosphäre eines faulen Nachmittags. Wir dehnen den Nachmittag in der Stunde vor 20 Uhr noch bis in den Abend hinein aus: „Songs for a lazy evening“ – vielleicht genau der richtige Soundtrack für Ihren Samstagabend? In dieser Sendung erinnern wir auch an den 2016 verstorbenen Cantautore Gianmaria Testa aus dem norditalienischen Cuneo: „Wir sollten die Sprache benutzen, um Mauern einzureißen, statt Mauern aufzubauen“, sagte er. Eine Sendung von Beatrix Gillmann

22:20:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz

Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.

23:03:30 +++ Ö1
Trompeter Simon Plötzeneder im Gespräch, der spanische Pianist David Peña Dorantes im November 2025 im Wiener ORF RadioKulturhaus

Zu Gast im Ö1 Jazznacht-Studio ist Trompeter Simon Plötzeneder. Der Oberösterreicher ist gefragter Sideman in unterschiedlichsten Jazz-Formationen und hat seiner Wahlheimat Wien mit dem Jazzquartett-Album „Vienna Vibes“ ein musikalisches Denkmal gesetzt. Anlässlich der CD-Präsentation am 2. März 2026 im Wiener Jazzclub Porgy & Bess bittet Katharina Osztovics Simon Plötzeneder zum Interview. Er spricht über die Unterschiede zwischen seiner Tätigkeit als Sideman und jener als Bandleader, die Erfahrungen, die er im Ausland sammeln durfte, und hat bereits vor der Veröffentlichung einige Titel des neuen Albums mit im Gepäck.

Im Ö1-Konzertmitschnitt im Anschluss heißt es: Spot on Flamenco. Pianist David Peña Dorantes war am 3. November 2025 solo mit dem Programm seines Albums „Identidad“ im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses zu Gast. Dem „Gitano“ und Flamenco-Musiker wurde die Leidenschaft für Musik in die Wiege gelegt. Mit „Identidad“ steht er sinnlich und selbstbewusst zu seinem musikalischen Erbe.


so – 01.03.2026


00:03 – 06:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Die Nacht: Kontemplation, Storytelling & Frankophilie – Höhepunkte des Konzertjahres 2025

Von Karsten Neuschwender. Bei den internationalen Jazztagen St. Wendel befreite Nik Bärtsch mit Ronin Geist und Fantasie, inspiriert von der rituellen Strenge der asiatischen Kultur, die gebürtige Saarländerin Charlotte Planchou kehrte als Jazz- und Chansonsängerin zum internationalen Festival fill in zurück in ihre Heimat und: ARD Jazz. Die Nacht würdigt die Illinger Jazzlounge, deren letzte Ausgabe nach über 20 Jahren im Jahr 2025 stattgefunden hat.

00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung); Trompeter Simon Plötzeneder im Gespräch, der spanische Pianist David Peña Dorantes im November 2025 im Wiener ORF RadioKulturhaus

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
NOWJazz: Vielfalt à deux – Der Saxofonist Urs Leimgruber und sein Projekt AIR

Von Nina Polaschegg. Der Saxofonist Urs Leimgruber ist ein Schweizer Urgestein des freien Spiels. In den Siebzigern tourte er mit der Rockjazzband OM, er improvisierte jahrelang im Quartet NOIR und im Trio mit Pianist Jacques Demierre und Bassist Barre Phillips. In dem Duo-Projekt AIR aber kommt Leimgrubers subtiler und feinsinniger Umgang mit seinem Instrument und den Mitmusiker*innen vielleicht am besten zur Geltung. Auf diversen Alben sind diese Treffen mit jeweils einem Gegenüber dokumentiert – mit einer klanglichen Vielfalt von zartester Intimität bis zu hochexplosivem Klangrausch.

23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. In dieser ersten Sendung auf unserem neuen, dreistündigen Sendeplatz zappen wir punktuell durch unser März-Programm. Außerdem wird Stefan Juster aka Jung an Tagen zu Gast sein, der unlängst ein neues Stück für das Black Page Orchestra komponiert hat (den Mitschnitt dieses Konzertes hören Sie am Freitag, den 6. März, auf dem neuen Sendeplatz von “Zeit-Ton extended” ab 23:03 Uhr). Zum Interview mitnehmen wird er aktuelle Veröffentlichungen seines Net-Labels Etat für dissoziative und psychoakustische Computer-Musik. Mit Thomas Wally, Geiger, Komponist und Uni-Lecturer sowie Gestalter der “Zeit-Ton”-Reihe “Neue Musik auf der Couch”, diskutieren wir die Frage, ob detailliertes Wissen über zeitgenössische Musik notwendig ist, um sie mit Gewinn zu hören. Gestaltung: Rainer Elstner und Susanna Niedermayr

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