März kann kommen. Foto: Hufner
März kann kommen. Foto: Martin Hufner

Die Jazz-Radiowoche mit dem Weltfrauentag vom 02.03.2026 bis 08.03.2026

Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.

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Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.

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Senderliste:



 Internet:


  • Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
  • Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung

mo – 02.03.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.

19:30:00 +++ Ö1
Die italienische Sängerin Naima Faraò und ihr Quartett

Am 28. September 2025 gastierte die in Mailand lebende Sängerin und Komponistin Naima Faraò beim Jazzfestival Leibnitz in der Südsteiermark. Sie agiert mit kraftvoller Soulstimme und Electronics, ihr Quartett wird komplettiert durch den Pianisten und Keyboarder Edoardo Maggioni, den Bassisten Andrea Brutti und Schlagzeuger Vincenzo Guerra.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight: Hören wir Gutes und reden darüber!

Von Ulrich Habersetzer, Beate Sampson, Roland Spiegel. „Eine Sendung wie eine Insel. Draußen herrscht hoher Seegang, aber was im Hier und Jetzt zählt, das sind handverlesene Töne, die in die Ohren des Publikums tropfen“. Das schrieb 2022 die Grimme-Jury in ihrer Begründung dafür, dass „Hören wir Gutes und reden darüber!“ den Deutschen Radiopreis als „Beste Sendung“ erhielt. Wir nehmen Sie mit auf diese Hör-Insel! Jede und jeder stellt ein neues Jazzalbum vor, ohne den anderen vorher zu verraten, worum es sich handelt. Hören, rätseln und laut nachdenken über Töne – darum geht es bei „Hören wir Gutes“. Lassen Sie sich überraschen!

23:03:00 +++ Ö1
Wally analysiert Kurtág – Neue Musik auf der Couch.

Thomas Wally analysiert die “Kafka-Fragmente” op. 24 für Sopran und Violine von György Kurtág

Das Jahr 1926 aus musikalischer Sicht: Puccinis Oper “Turandot” wird in Mailand uraufgeführt, Schostakowitschs 1. Symphonie ist im damaligen Leningrad zum ersten Mal zu hören, in Köln erklingt die Premiere von Bartóks Tanzpantomime “Der wunderbare Mandarin”. Es ist das Geburtsjahr der Komponist:innen Morton Feldman, Friedrich Cerha, Hans Werner Henze, Betsy Jolas und: György Kurtág, dessen einzige Oper “Fin de Partie” etwa 90 Jahre nach “Turandot” ebenfalls in Mailand uraufgeführt wird.

Anlässlich des 100. Geburtstag György Kurtágs widmet sich auch die “Zeit-Ton”-Sendereihe “Neue Musik auf der Couch” seiner Musik, und zwar einer seiner meistgespielten Kompositionen: den “Kafka-Fragmenten” für Sopran und Violine. In den 1980er Jahren komponiert, stellt diese Komposition eine Sammlung von 40 miniaturartigen Werken dar, denen, wie der Titel schon sagt, literarische Fragmente aus der Feder Franz Kafkas zugrunde liegen.

Thomas Wally, neben seiner Tätigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversität als Senior Lecturer in musiktheoretischen Fächern aktiv, betrachtet die Kafka-Fragmente von György Kurtág. Im Gespräch mit Rainer Elstner aus (hör)analytischer Perspektive: Was hören wir, wenn wir dieses Werk hören? Worauf können wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den Hörer/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem geschärften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally


di – 03.03.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.

21:00 – 22:00 UHR +++ SWR KULTUR
JetztMusik: Urs Leimgruber solo in der Manufaktur Schorndorf

Von Julia Neupert. Urs Leimgruber liebt das kleine Format – neben seiner Arbeit in Trios und mit Duettpartner*innen ist der Schweizer Musiker in seiner schon langen Karriere immer wieder auch als Solokünstler aufgetreten und hat für seine bevorzugten Instrumente Sopran- und Tenorsaxofon ganz eigene Spieltechniken entwickelt. „Leimgrubers Solospiel ist wie ein nie zu Ende gehender Stream of Consciousness, wie ein Sternschnuppenregen“, so schrieb die Manufaktur Schorndorf in ihrer Ankündigung seines Konzertes am 17. Januar.

23:03:00 +++ Ö1
Neue Konzerte von John Adams und Olga Neuwirth – Zwei hochkarätige Live-Mitschnitte

Ein virtuoses Klavierkonzert für Víkingur Ólafsson und eine komponierte Erinnerung an den eigenen Vater von Olga Neuwirth.

Der erste Sonntag mit dem neuen, dreistündigen „Zeit-Ton“-Format klingt mit aktueller Orchestermusik und zwei herausragenden Solisten unserer Zeit aus. In dieser Premiere-Ausgabe sind zwei außergewöhnliche Solokonzerte zu hören: ein Klavierkonzert von John Adams sowie der Uraufführungsmitschnitt eines neuen Klarinettenkonzerts von Olga Neuwirth.

Das Klavierkonzert mit dem Titel „After the Fall“ hat der US-amerikanische Komponist John Adams für den gefragten Klaviervirtuosen Víkingur Ólafsson geschrieben. „After the Fall“ würdigt Ólafssons „meisterhafte Anmut und Präzision“ („San Francisco Chronicle“) sowie seine besondere Nähe zu Bach und zitiert aus Bachs Präludium in c-Moll. Der eigenständige Umgang mit Energie und Rhythmus ist dabei zu 100 Prozent Adams. Wir senden die London-Premiere dieses im Jänner 2025 uraufgeführten Erfolgsstücks: einen Mitschnitt aus der Royal Festival Hall vom 25. Februar 2026 mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen.

Für den legendären Klarinettisten und Kompositionskollegen Jörg Widmann hat Olga Neuwirth ein neues Konzert konzipiert. Wir senden den Uraufführungsmitschnitt vom 6. Februar 2026, aufgenommen im Rahmen der traditionsreichen Konzertreihe „musica viva“ in der Isarphilharmonie München. „Zones of Blue“ ist – so der Untertitel – eine „Rhapsodie für Klarinette mit Orchester“.

Es ist im Andenken an Neuwirths 2023 verstorbenen Vater geschrieben. Harald Neuwirth war als Pianist, Pädagoge und Mitbegründer der Grazer Jazz-Hochschule eine prägende Figur der österreichischen Jazz-Szene. Dieses Klarinettenkonzert ist also eine sehr persönliche Erinnerung in und durch Musik.

Sir Simon Rattle dirigiert bei der Uraufführung das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Co-Auftraggeber dieses Klarinettenkonzerts ist das Grafenegg Festival. Dort erlebt „Zones of Blue“ am 21. August 2026 seine Österreich-Premiere, erneut mit Jörg Widmann als Solisten, begleitet vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Brad Lubman. Gestaltung: Rainer Elstner


mi – 04.03.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin

Von Anja Buchmann. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen!

März kann kommen. Foto: Hufner
März kann kommen. Foto: Hufner

do – 05.03.2026


17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz and More

Von Martin Kersten. Ja was haben wir denn da?! Neue Alben aus dem Jazz und seinen Randgebieten. Ob Blues, Neo-Klassik, Global-Pop oder freie Improvisation – hier darf alles mitmischen. (Übernahme von hr2-kultur).

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: Zum 90. Geburtstag von Aribert Reimann – Opern, Vokalkompositionen und Lieder des Komponisten

Er war der große Lyriker unter den Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ein Meister der Vokalmusik. Dichter wie Hölderlin, Celan oder Poe hatten es Aribert Reimann angetan, und mit feinem Gespür fürs Theatralische brachte er die bedeutenden Werke der Weltliteratur auf die Opernbühne: Kafkas „Schloss“, Lorca „Bernarda Albas Haus“, Strindbergs „Gespenstersonate“, Euripedes‘ „Troerinnen“ – und vor allem Shakespeares „Lear“. Die Münchner Uraufführung 1978 mit Dietrich Fischer-Dieskau ist legendär, das Werk ein Meilenstein des modernen Musiktheaters. Reimann selbst führt seine Liebe zur Stimme darauf zurück, dass er als Kind viel gesungen hat. Ein Streifzug durch das Opern- und Liedschaffen des 2024 verstorbenen Aribert Reimann anlässlich seines 90. Geburtstags am 4. März. Eine Sendung von Florian Heurich


fr – 06.03.2026


14:05:00 +++ Ö1
Lyrische Songs mit Klavier, Hang und Perkussion

Der Tiroler Manu Delago ist ein höchst vielseitiger Musiker; er hat Akkordeon und Klavier gelernt und klassisches Schlagwerk und Jazzschlagzeug studiert. Sein großer internationaler Erfolg aber ist eng mit jenem jungen, aus der Schweiz stammenden Instrument namens Hang verknüpft, dessen betörende Klänge ganz besonders in Bann ziehen, wenn sie von seinen Händen aus dem Stahlblech dieser „Klangskulptur“ gezaubert werden.

Neben Größen wie Anoushka Shankar, Bugge Wesseltoft oder Björk, die ihn an ihre Seite geholt haben, ist auch der englische Pianist und Singer-Songwriter Douglas Dare ein deklarierter Fan von Manu Delago. Und umgekehrt! Immer wieder haben die beiden in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet und waren auf Alben des jeweils anderen zu hören – kongeniales Zusammentreffen zweier Klangkünstler, die beim gemeinsamen Musizieren nicht nur das Beste aus sich herausholen, sondern vor allem auch aus ihrem Gegenüber.

Am 25. April 2025 teilten sich Manu Delago und Douglas Dare die Bühne im Palác Akropolis in Prag für ein intimes und inniges Duokonzert voller lyrischer Songs.

17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.

23:03:00 +++ Ö1
Das Black Page Orchestra bei Wien Modern 2025 – Gleißende Hitze, eine schrille Pfeife und die befreiende Kraft des Schreis

Auch 2025 fand wieder eines der Konzerte, die das Black Page Orchestra im Wiener Musikverein gestaltet, im Rahmen des Wien Modern Festivals statt. Zwei Stücke – „Halucinatio (II) End of the Work Day“ von Jung an Tagen aka Stefan Juster und „For Roughness“ von Katharina Ernst feierten an diesem Abend ihre Uraufführung. Der schrille Klang einer Bootsmannspfeife lieferte die Inspiration für das Stück „Halucinatio (II) End of the Work Day“, in dem Jung an Tagen otoakustische Emissionen als kompositorisches Gestaltungselement einsetzt. „For Roughness“ ist eine musikalische Studie des Schreis, den Katharina Ernst als ein geeignetes Mittel betrachtet, „um auf die Gegenwart zu antworten“.

Auf dem Programm standen weiters eine Reihe von österreichischen Erstaufführungen: „Sidra na Nebu s Dijamantima – Rainbow Hoodie“ hat Mirela Ivicevic Sona, einem kleinen palästinensischen Mädchen gewidmet, das im Februar 2024 während eines Bombenangriffes auf die Stadt Rafah im Gazastreifen getötet worden ist. In „thermo_doxa“ untersucht Zara Ali die Beziehung zwischen heißen Klimazonen und dogmatischen Religionen. In „DW 16.4. SongBook 1.4“ zertrümmert Bernhard Lang Popsongs, zu denen er eine starke persönliche Beziehung hat, um sich in den Textsplittern schließlich selbst zu spiegeln. Und Pierre Jodlowski reflektiert in „numbers“ auf humorvolle Weise die allgegenwärtige Präsenz von Zahlen in unserer durchdigitalisierten Gesellschaft. Unter anderem. Gestaltung: Susanna Niedermayr


sa – 07.03.2026


09:05 – 10:00 UHR +++ SWR KULTUR
Musikstunde. Jazz global: Improvisation Faunae – Die verschlungene Welt der Jazzpflanzen

Von Konrad Bott. Manch eine trägt spitze Dornen, andere zeigen sich samtweich. Manche schießen hoch der Sonne entgegen, andere gedeihen nachts und winden sich am Boden: Pflanzen haben Künstlerinnen und Künstler schon immer fasziniert, auch im Jazz. Und so sind Projekte, Alben und Stücke entstanden, die sich an der Fauna orientieren. Dabei erscheinen die einen anmutig dekorativ, die anderen mit heilenden Kräften. Schlagen Sie sich mit uns durch den Dschungel der kleinen und großen Jazzpflanzen – es lohnt sich!

18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz: Sheroes & New Standards

Von Maxi Broecking. Von Alice Coltrane bis Carla Bley – noch immer sind Jazzkomponistinnen kaum im Kanon des Great American Songbook vertreten. Mit „New Standards – 101 Lead Sheets of Women Composers“ hat die Schlagzeugerin, Komponistin und Bandleaderin Terri Lyne Carrington, die in Boston das Institute for Jazz and Gender Justice gründete, ein alternatives Real Book herausgebracht, aus dem wir zum Weltfrauentag einige der herausragenden Werke vorstellen.

22:05:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz

Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.

23:03:30 +++ Ö1
Susanna Ridler im Gespräch. Ingebrigt Håker Flaten (Exit) Knarr beim Jazzfestival Saalfelden 2025. Feministische Stimmen aus der österreichischen Jazzszene zum Internationalen Frauentag

Die österreichische Komponistin, Vokalistin und Produzentin Susanna Ridler veröffentlichte kürzlich „Greatest Little Hits I + II“ auf ihrem eigenen Label Electroland Records.

Die Arbeiten sind eine Rückschau auf das 2008 erschienene Debütalbum [koe:r] und auf die Eigenkompositionen des zweiten [koe:r] Albums „Susystems“, herausgebracht 2012.

Auf Susanna Ridlers Website ist nachzulesen: „Das Album [koe:r] war eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Elektronik, Avantgarde-Pop und Jazz, geprägt von einer melancholisch- downbeatigen Ästhetik im Geist des Trip Hop. Das Ergebnis einer langen Suche, mit der Absicht, Tradition und Moderne zu verknüpfen und dabei einen individuellen Stilzugang zu finden“.

Im Ö1 Jazznacht-Studio spricht sie über die Wiederaufnahme und Erweiterung ihres Projekts [koe:r], zudem über ihre intensive Auseinandersetzung mit dem österreichischen Schriftsteller Gert Jonke (1946-2009) und ihre musikalische Adaption des Anti-Heimatromans „Fretten“ von Helena Adler. Dieses Projekt veranlasste Ridler eine neue Klangsprache zu entwickeln und das Ensemble VoCe Plus zu gründen, an dem die Instrumentalistinnen Asja Valcic (Cello), Lena Fankhauser (Viola) und Sophie Hassfurther (Klarinette, Tenorsaxofon, Flöte) mitwirken.

In der Konzertschiene der Ö1 Jazznacht steht ein Mitschnitt vom Jazzfestival Saalfelden 2025 auf dem Programm: Die Band Knarr des norwegischen Bassisten Ingebrigt Håker Flaten wurde ursprünglich als einmaliger Auftrag für das Vossa Jazz Festival 2021 gegründet, ist aber mittlerweile zu Håker Flatens wichtigstem Projekt als Bandleader und Komponist geworden. Am 22. August 2025 gastierte die Band – mit aktualisierter Besetzung – auf der Hauptbühne im Congress Saalfelden und präsentierte ihr zweites Album „Breezy“, veröffentlicht 2024. Es ist der US-amerikanischen Trompeterin Jaimie Branch gewidmet, die 2022 gestorben ist. „Breezy“ war Jaimie Branchs Spitzname, und wie der Albumtitel deutlich macht, ist diese Widmung etwas sehr Persönliches. Aber es ist kein Lamento über eine brillante Künstlerin, die zu jung gestorben ist. „Breezy“ ist eine Hommage an das, wofür Jaimie Branch stand: aufregende neue Musik, die Risiken einging, sich ins Unbekannte stürzte und dabei großen Spaß und Erfolg hatte.

Håker Flaten wurde in Saalfelden von den Saxofonist:innen Amalie Dahl und Karl Hjalmar Nyberg, Marta Warelis am Klavier, Jonathan F. Horne an der Gitarre und Olaf Olsen am Schlagzeug begleitet.

Außerdem in dieser Ö1 Jazznacht: Feministische Stimmen aus der österreichischen Jazzszene zum Internationalen Frauentag am 08. März 2026.


so – 08.03.2026


00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung) Ingebrigt Håker Flaten (Exit) Knarr beim Jazzfestival Saalfelden 2025 – Feministische Stimmen aus der österreichischen Jazzszene zum Internationalen Frauentag.

17:10:00 +++ Ö1
Akkordeonistinnen aus aller Welt zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März stehen die „Spielräume Spezial“ ganz im Zeichen österreichischer und internationaler Akkordeonistinnen. Das Akkordeon – Instrument des Jahres 2026 – ist irgendwo zwischen Volksmusik, Jazz, Klezmer und zeitgenössischer Musik verortet und zeigt sich dabei als facettenreiches Instrument mit großer Bandbreite. Internationale Größen wie Maria Kalaniemi, Johanna Juhola oder Lívia Mattos stehen ebenso für die Vielfalt des Akkordeons wie herausragende österreichische Musikerinnen, darunter Marie-Theres Stickler, Heidelinde Gratzl, Franziska Hatz oder Nachwuchsakkordeonistin Pia Madlener u.v.m. Auch beim aktuell laufenden 27. Internationalen Akkordeonfestival zeigt sich deutlich, dass Akkordeonistinnen nicht mehr aus dem Programm wegzudenken sind.

Die „Spielräume Spezial“ mit einer musikalischen Entdeckungsreise, die internationale und heimische Akkordeonistinnen ins Zentrum stellt.

23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin: Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Susanna Niedermayr

23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: „Das Leben ehren“. Die argentinische Komponistin und Tangosängerin Eladia Blázquez

Als Komponistin hat sie dem Tango neues Leben eingehaucht zu einer Zeit, als diese Musik an Popularität verlor. Als Lyrikern hat sie ein Stück des wahren Lebens in ein Genre gebracht, das sich allzu gerne in Sehnsucht verzehrte. Und als Sängerin fand sie genau die richtige Mischung aus Pathos und Natürlichkeit. Außerdem war Eladia Blázquez Pianistin und Gitarristin. Eine Allroundkünstlerin. Sie war das, was man eine Cantautora nennt. Das deutsche „Liedermacherin“ oder das englische „Singer-Songwriter“ trifft es nur zum Teil. In der Tangoszene der späten 1960er Jahre war das etwas ganz Neues. Das Porträt einer außerhalb Argentiniens kaum bekannten Künstlerin, deren Musik die in Chile geborene und in Berlin lebende Sängerin Ana-Josefina Nickelé und der argentinische Gitarrist Federico D’Attellis in Konzerten und mit Aufnahmen auch einem deutschen Publikum vorstellen möchten. Eine Sendung von Florian Heurich

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