Die Übersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Ergänzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und Ö1.
Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, Ö1 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls Ö1.
Senderliste:
- ORF – Ö1
- Deutschlandfunk – „Fakten und mehr“
- Deutschlandfunk-Kultur – „Das Feuilleton im Radio“
- ndr Kultur – Hören und genießen
- ndr blue – Meet The Music
- radio bremen – Neugier lohnt sich.
- Radio 3 –
- mdr-kultur – Das Radio.
- WDR3 – Das Kulturradio
- hr2-kultur – Das Kulturradio für Hessen.
- SR2 Kulturradio – … gut zu hören.
- SWR kultur – Kultur neu entdecken
- BR-KLASSIK – Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.
- Bayern 2 – Preisgekröntes Radio für Hörer, die mehr wissen wollen
Internet:
- Schweden: P2 sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert
- Ungarn: Bartok Radio sendet täglich von 23:00 bis 23:55 eine JazzsendungWer zählt nach? Foto: Hufner
mo – 30.03.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.
19:30:00 +++ Ö1
Ernst Reijseger & Cuncordu e Tenore de Orosei: „The Face of God“
Der niederländische Cellist Ernst Reijseger ist bekannt dafür, immer wieder spannende Projekte am Start zu haben. Beim Festival INNtöne 2025 im oberösterreichischen Diersbach gastierte er gemeinsam mit sardischen Sängern. „The Face of God“ heißt das Zusammentreffen der sakralen Musik Sardiniens, für die die das A-Cappella-Ensemble Cuncordu e Tenore de Orosei weltberühmt wurde, mit den Sounds des Filmmusikerprobten und experimentierfreudigen Ernst Reijseger.
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Spotlight
Eine Person? Ein Thema? Oder doch ein Konzert? Montags gehen wir in die Tiefe und werfen ein Schlaglicht auf Musik und Musikschaffende aus der internationalen und nationalen Jazzszene. Erleben Sie Portraits von außergewöhnlichen Künstler*innen oder fantastische Konzertaufnahmen. Abwechselnd tragen alle unsere Sender dazu bei – mit eigener Handschrift und eigenem Fokus. Denn wir alle finden: Jazz gehört ins Spotlight.
23:03:00 +++ Ö1
Highlights der Donaueschinger Musiktage – Ein Festivalrückblick mit der künstlerischen Leiterin Lydia Rilling
Die Donaueschinger Musiktage sind das weltweit älteste Festival für zeitgenössische Musik und ein beliebtes Branchen-Treffen. Das Festival in der Stadt der Donauquelle wurde 1921 unter dem Namen „Donaueschinger Kammermusikaufführungen zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst“ gegründet. In der jüngsten Festivalausgabe im Oktober 2025 wurde ein anderer Jahrestag begangen, der für die Neuausrichtung und auch für die Wirkmächtigkeit der Donaueschinger Musiktage steht: Vor 75 Jahren ist der Südwestfunk in die Organisation und mediale Verbreitung der Musiktage eingestiegen. Das Festival ist dadurch enger an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerückt und kann die Ressourcen der Rundfunkanstalt nutzen – nicht zuletzt die SWR-Ensembles und das SWR Experimentalstudio waren und sind bedeutende Träger des Programms.
Die Festivalausgabe 2025 war geprägt von einem kompositorischen Trend zur Innenschau. Zudem wurden auch Komponist:innen eingeladen für Orchester zu schreiben, die wenig bis keine Erfahrung mit Orchesterkomposition haben. So kam es zu unkonventionellen Wegen, das Orchester einzusetzen – oft gegen die tradierten Hierarchien der Instrumentengruppen.
Mit dem Preis des SWR Symphonieorchester ist ein klanglich vielgestaltiges Werk prämiert worden: „Paris, Banlieue“ von Philippe Leroux. Das Klangforum Wien war heuer gleich mit zwei Konzertprogrammen in Donaueschingen zu Gast.
Gemeinsam mit Lydia Rilling, seit März 2022 künstlerische Leiterin der Donaueschinger Musiktage, hören wir zentrale Mitschnitte der Festivalausgabe 2025. Der SWR hat sich jüngst zur langfristigen Sicherung des Festivals bekannt und Rillings Vertrag auf unbefristete Zeit verlängert. Gestaltung: Rainer Elstner
di – 31.03.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen.
21:00 – 22:00 UHR +++ SWR KULTUR
JetztMusik: Russudan Meipariani & Fred Frith in der Christuskirche Stuttgart
Von Julia Neupert. Im Frühjahr 2025 sind sie zum ersten Mal als Duo aufgetreten – Fred Frith, der US-amerikanische Gitarrist und Russudan Meipariani, die georgische, in Stuttgart lebende Pianistin. Ein Zusammentreffen mit Folgen: Ein Jahr später gehen sie nun gemeinsam auf Tour – mit Station in der Christuskirche Bad Cannstatt. Improvisierend spielen sich die beiden an den Genregrenzen von Neuer Musik, Folklore, Ambient, minimal music oder Progressivem Rock vorbei. Stattdessen gestalten sie freie und offene Klangräume, die aus dem künstlerischen Reichtum unvoreingenommener Begegnungen schöpfen.
mi – 01.04.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Das Magazin
Von Anja Buchmann. Das wöchentliche Jazz-Update, präsentiert von Eurer ARD: außergewöhnliche Veröffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen!

do – 02.04.2026
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Jazz and More
Von Karmen Mikovic. Ja was haben wir denn da?! Neue Alben aus dem Jazz und seinen Randgebieten. Ob Blues, Neo-Klassik, Global-Pop oder freie Improvisation – hier darf alles mitmischen. (Übernahme von hr2-kultur).
23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Horizonte: Zwischenwelten: In Erinnerung an den Musiker und Posaunisten Uwe Dierksen
Existenzielle Erfahrungen erlebbar machen: Darum geht es in den künstlerischen Arbeiten von Uwe Dierksen. Als Mitgründer sowie langjähriger Posaunist des Ensemble Modern, als ein profilierter Komponist und Vermittler von Musik ohne stilistische Scheuklappen hat er unzählige Projekte initiiert und geprägt, die alle ein Zug ins Offene auszeichnet. Nie wird dabei ein vordefiniertes Ziel angepeilt, die künstlerischen Prozesse sind ergebnisoffen. Auf diese Weise entsteht eine Freiheit, in der sich auch Unerwartetes ereignen kann. Eine fatale Wendung mit zerstörerischen Folgen dokumentiert das Projekt „Hirngespinste / Pipedreams“. Während der Corona-Zeit als eine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Stillstand begonnen, wurde darin Dierksens eigene Krebserkrankung zunehmend zum Thema. So präsentiert die Collage aus Texten, Klängen und Geräuschen das Leben aus der Perspektive des Ausnahmezustands. Im Februar 2026 ist Uwe Dierksen seiner schweren Krankheit erlegen. Eine Sendung von Michaela Fridrich
fr – 03.04.2026
14:05:00 +++ Ö1
Der deutsche Trompeter Manfred Schoof wird 90
Am 6. April feiert der in Magdeburg geborene Trompeter, Flügelhornist und Kornettist Manfred Schoof seinen 90. Geburtstag. Er gilt als einer der wichtigsten Figuren des europäischen Free Jazz, hat aber auch in anderen Jazzstilistiken, vor allem im großorchestralen Jazz (George Gruntz Concert Jazz Band, Globe Unity Orchestra) nachhaltige Spuren hinterlassen.
Am 28. Mai 1977 ist Manfred Schoof zusammen mit dem britischen Saxofonisten John Surman Gast der von Peter Herbholzheimer geleiteten, leider schon lange nicht mehr existierenden ORF-Big Band. In der Propsteikirche in St. Gerold waren unter anderem die Schoof Kompositionen „Moods in three colours“ und „Scales“ zu hören.
17:30:00 +++ Ö1
Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.
18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Auferstanden aus Ruinen – Die Geschichte der Rundfunk Bigbands (1/4)
Von Henry Altmann. Die Geschichte der deutschen Rundfunk-Bigbands ist der Weg aus dem Schatten der un-jazzigen Nazi-Zeit hinaus ins Licht, mit US-Swing in den Zwang des deutschen Unterhaltungsgeschäfts und von dort wieder in den international-zeitgenössischen Jazz. In dieser ersten Folge: Bandleader wie Alfred Hause, Erwin Lehn, Paul Kuhn, Horst Jankowski oder Kurt Edelhagen bestimmen das Geschehen im deutschen Nachkriegs-Unterhaltungs-Hörfunk. Man swingt um die Gunst und ringt gegen Vorbehalte, lässt Schlager-Stars leuchten, spendet ein populärmelodisches Quantum Trost und schielt mit dem Herz auf den Jazz.
23:03:00 +++ Ö1
Salzburger Nacht der Komponist:innen – Generationenübergreifendes Konzert mit Solo- und Ensemblewerken
Seit 1990 findet in Salzburg eine Nacht der Komponist:innen statt. Sie hat seit jeher jene Komponierenden im Fokus, die mit der Universität Mozarteum als Lehrende, Studierende oder Alumni besonders in Verbindung stehen.
In der Ausgabe von 2024 waren Solo- und Ensemblewerke zu hören, die den Bogen spannten von in Salzburg beziehungsweise in Österreich lebenden Komponist:innen wie Simone Fontanelli, Herbert Grassl oder Bruno Strobl bis hin zu jungen Studierenden wie Anna Skladannaya, Anna Marija Tobias oder Hesam Jabarimani. Gestaltung: Nicole Brunner
sa – 04.04.2026
09:04 – 10:00 UHR +++ SWR KULTUR
Musikstunde. Jazz global: Cello-Grenzgänge
Mit Babette Michel. Celloklänge lassen bei Matthieu Saglio viel Raum für die verschiedenen Kulturen der Welt. Er umarmt sie alle, indem er Vokalist*innen von Aserbaidschan bis Peru zur gemeinsamen Klangsuche einlädt. Dazu stellt Babette Michel weitere Celloklangkunst vor. Von Vincent Segal, der mit dem Koraspieler Ballaké Sissoko musiziert, über Abel Selaocoe, der mit dem Cello den Genrebegriff hinterfragt, und Asja Valcic, die musikalische Muster von großer Schönheit entwirft, bis zur Cellistin Ana Carla Maza aus Kuba. Weiterer Höhepunkt: Persische Folksongs von Reza Vali, gespielt vom Cellisten Kian Soltani.
14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
KlassikPlus – Musikfeature: Moteles Geige – Geigen, die den Holocaust überlebt haben.
Eine Sendung von Sylvia Schreiber
18:20 – 19:00 UHR +++ SWR KULTUR
Wir würden spielen wollen, wenn wir dürfen könnten – Die Geschichte der Rundfunk Bigbands (2/4)
Von Henry Altmann. Die Geschichte der deutschen Rundfunk-Bigbands ist der Weg aus dem Schatten der un-jazzigen Nazi-Zeit hinaus ins Licht, mit US-Swing in den Zwang des deutschen Unterhaltungsgeschäfts und von dort wieder in den international-zeitgenössischen Jazz. In dieser zweiten Folge: Nach dem Deutschen Jazzfestival in Frankfurt 1959 werden die „German Allstars“ um Albert Mangelsdorff zum „Jazzensemble des Hessischen Rundfunks“. Ein Startschuss für die ganze ARD: Aus Unterhaltungs-Bigbands die bei Bällen und Fernsehshows spielen, werden Jazz-Orchester, die zunehmend künstlerische Produktionen angehen.
19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Aktuelles Projekt des Goethe-Instituts und neue CDs
Komponieren kann gefährlich sein. Das erleben junge Künstlerinnen und Künstler aus den autokratisch regierten Nachbarländern Litauens. Es ist es Ihnen nicht erlaubt, sich künstlerisch so auszudrücken, wie sie es möchten. Dadurch werden sie abgeschnitten von den Entwicklungen der zeitgenössischen Musik in anderen Ländern. Um sie trotzdem daran teilhaben zu lassen und um Ihnen Raum für die Aufführung der eigenen Werke zu geben, hat das „Eclat“-Festival Stuttgart fünf junge Komponierende eigeladen zu einem auf zwei Jahre angelegten Kooperationsprojekt mit dem Titel „New sounds of the future“, gefördert vom litauischen Goetheinstitut. Es gab Treffen in Stuttgart, Vilnius und der litauischen Küstenstadt Kintai: mit Festivalbesuchen, Kompositionsworkshops und mehreren Uraufführungen beim Abschlusskonzert. Wie geht es den jungen Komponierenden, die in ihrem künstlerischen Ausdruck von Staatsseite eingeschränkt werden und teilweise bereits im Exil leben? Was bedeutet Freiheit in der Kunst? Und wie klingen Ihre Werke? BR Klassik war beim Abschlusskonzert in Stuttgart und gibt einen spannenden Einblick in eine Neue Musik Szene, die in der Heimat unerwünscht ist. Eine Sendung von Uta Sailer und Susanne Schmerda
22:30:00 +++ Ö1
Neuigkeiten aus der Welt des Jazz
Konzertempfehlungen für die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen. Unter anderem eine Reminiszenz an den vor 100 Jahren geborenen Jazzpianisten und Komponisten Randy Weston.
23:03:30 +++ Ö1
Der steirische Pianist und Akkordeonist im Studio
Stefan Heckel denkt Musik und Jazz weiter. Als Pianist, Akkordeonist und Komponist sucht er den Dialog – auf der Bühne, im Unterricht, im Forschungsraum. Er initiiert, kuratiert, vermittelt.
Mit seiner Stefan Heckel Group veröffentlichte er mehrere Alben mit eigenen Kompositionen; mit Ensembles wie Mélange Oriental lotet er Zwischenräume aus – zwischen Jazz, Weltmusik und Neuer Volksmusik, zwischen Improvisation und kompositorischer Feinarbeit.
2010 erhielt er den Harry-Pepl-Preis. Kürzlich schloss er seine Dissertation über den Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl ab. Seit 2000 lehrt Heckel an der Kunstuniversität Graz; als Vorsitzender der Pop & Jazz Plattform der European Association of Conservatoires setzte er wichtige Impulse für die europäische Jazz-Ausbildung.
In den vergangenen Jahren führte ihn sein Weg auch in Krankenhäuser: Mit Kolleg:innen gestaltet er Musikprojekte „auf Station“ und erforscht die Wirkung von Klang im therapeutischen Kontext). Zuletzt übernahm er die künstlerische Leitung einer Jazzschiene im Kunsthaus Muerz im steirischen Mürzzuschlag, die im April 2026 startet.
In der Ö1 Jazznacht spricht Stefan Heckel mit Lukas Meißl über Musikvermittlung, über die heilsame Kraft von Musik – und über die Frage, wie Jazz gesellschaftlich wirksam werden kann.
so – 05.04.2026
00:05:00 +++ Ö1
(Fortsetzung); Der steirische Pianist und Akkordeonist im Studio
03:00 – 06:00 UHR +++ SWR KULTUR
ARD Jazz. Die Nacht.
In ARD Jazz. Die Nacht senden wir Konzert-Highlights: historische Schätze aus den ARD Rundfunk-Archiven und aktuelle Live-Mitschnitte von großen Festivals und aus kleinen Clubs, wo man in Metropolen und auf dem Lande Stars von heute und morgen trifft..
17:10:00 +++ Ö1
Ein Osterspaziergang mit Blick nach Osten
Während romanische und skandinavische Sprachen ihren Namen für das Osterfest vom jüdischen Pessach übernommen haben und die meisten slawischen Sprachen es schlicht als „Große Nacht“, „Großen Tag“ oder „Auferstehung“ bezeichnen, stehen das Englische und das Deutsche mit Easter und Ostern recht allein da. Wahrscheinlich war es der angelsächsische Mönch Bonifatius, der als Bischof der bekehrten germanischen Stämme im frühen 8. Jahrhundert den Begriff „ostarun“ im deutschen Sprachraum etablierte. Dieses Wort wiederum geht vermutlich auf dieselbe indogermanische Wurzel zurück wie Eos, der Name der griechischen Göttin der Morgenröte, die allmorgendlich mit ihrem Pferdegespann aus dem Okeanos auftaucht, um ihrem Bruder, dem Sonnengott Helios, vorauszufahren – ex oriente lux!
19:31 – 20:00 UHR +++ SWR KULTUR
Krise und Reset – Die Geschichte der Rundfunk Bigbands (3/4)
Von Henry Altmann. Die Geschichte der deutschen Rundfunk-Bigbands ist der Weg aus dem Schatten der Nazi-Zeit hinaus ins Licht, mit US-Swing in den Zwang des deutschen Unterhaltungsgeschäfts und von dort wieder in den internationalen Jazz. In dieser dritten Folge: Als Tonträger immer stärker den Hörfunk bestimmen, geraten die deutschen Rundfunk-Bigbands in eine Daseinskrise. Manche suchen Rettung in der Flucht nach vorn, werden von Studiounterhaltungs- zu Jazz-Livebands, andere zusammengelegt, aufgelöst oder privatisiert. Gleichzeitig beginnt eine Entwicklung zur Spitze der zeitgenössischen Orchestermusik.
22:03 – 23:00 UHR +++ SWR KULTUR
Kluge Weisung und Betörende Klänge – Die Pianistin Kirke Karja
Von Ssirus W. Pakzad. Ihr ursprünglicher Plan: Dirigentin werden oder Konzertpianistin. Letztendlich sind die Möglichkeiten und Verlockungen des Jazz schuld, dass Kirke Karja einen anderen Weg eingeschlagen hat. Heute gilt die aus Estland stammende Klavierspielerin als eine der größten Jazz-Begabungen des Kontinents. Mit ihrem eigenen Trio wahrt sie die Balance aus kompositorischer Strenge und improvisatorischer Freiheit. Wenn Kirke Karja nicht unter eigenem Namen musiziert, dann im Duo mit dem Pianisten Felix Hauptmann oder in Formationen der Saxofonisten Phillip Dornbusch und Leonhard Skorupa.
23:03:00 +++ Ö1
Zeit-Ton Magazin – Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen
Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und spannende Neuveröffentlichungen. Gestaltung: Walter Weidringer
23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK
Musik der Welt: Ostern und Pessach – Festliche und fröhliche Musik für die „Nacht der Nächte“
Zu Ostern versteckt man gerne Eier im Grünen, bunt bemalt und oft in Gesellschaft eines Schokoladenhasen. Zu Pessach wird ein Stück trockene Mazze versteckt, das die Kinder suchen müssen. Finden sie es, dann werden sie mit einem Geschenk belohnt. Verbunden sind das christliche Osterfest und das jüdische Pessach aber nicht nur über das Suchen. Sondern auch über das Festmahl, das Pessachmahl. Im Christentum hat es als „das letzte Abendmahl“ von Jesus Eingang gefunden. Musikalisch hingegen liegen Welten zwischen den beiden Festen. In „Musik der Welt“ bringt BR Klassik Ostern und Pessach trotzdem an einen Tisch. Wir tischen Eier auf, Hammelknochen, geriebene Äpfel, vor allem aber bittersüße Musik, die von Auferstehung und Auszug erzählen. Am 5. April auf BR Klassik, kurz nach 23 Uhr. Eine Sendung von Sylvia Schreiber.
