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Jazzzeitung

2010/01  ::: seite 12

kurz, aber wichtig

 

Inhalt 2010/01

Inhaltsverzeichnis

STANDARDS

Editorial / break / Nachrichten aus der Jazzszene / kurz, aber wichtig Jazzlexikon: Leonard Gaskin Farewell: Gigi Campi


TITEL -
Metamorphosen
Zum 100. Geburtstag von Django Reinhardt


Berichte

Chiemgauer Band LaBrassBanda // Dresdens Jazztage 2009 // Nachklänge vom JazzFest Berlin 2009 // Preview: „Annual Arbors Records Party“ in Florida, Teil 1 // Fritz Rau wird 80 und geht auf Tour


Portraits

Klaus Kugels und Albrecht Maurers Label NEMU Records // Markus Geiselhart // Bratschistin, Komponistin und Sängerin Katrin Mickiewicz // Solveig Slettahjell // Boris Vian


Jazz heute und Education
Die Kulturhauptstadt Europas und der Jazz // VOC COLOGNE – Impulsgeber für junge A-cappella-Ensembles // Abgehört: Keith Jarretts Solo über „What Is This Thing Called Love“

Rezensionen und mehr im Inhaltsverzeichnis

kurz, aber wichtig

Arbeitsstipendien fuer junge Hamburger Jazzer

Die Dr. E. A. Langner-Stiftung vergibt im Jahre 2010 bereits zum fünften Mal drei Jazz-Arbeitsstipendien in Höhe von je 5.000,-- Euro an Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Hamburg haben. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten eine musikalische Ausbildung bzw. Qualifikation mit Schwerpunkt Jazz haben und nicht älter als 30 Jahre sein.
Die Jazz-Arbeitsstipendien werden für konkrete musikalische Projekte im Rahmen der künstlerischen Weiterentwicklung erteilt und müssen binnen zwei Jahren nach Stipendienvergabe umgesetzt worden sein.

Folgende Projekte können eingereicht werden:
- die Erarbeitung eigener Kompositionen und Arrangements,
- die Produktion von Tonträgern und
- Weiterbildungsvorhaben (Studienaufenthalte) im Ausland, mit Hilfe derer z. B. ein Einblick in besondere Techniken und Spielweisen fremder Kulturräume gewonnen werden kann.
Die aussagefähigen Bewerbungsunterlagen: Lebenslauf der Bewerberin/des Bewerbers, Nachweis über die musikalische Ausbildung bzw. Qualifikationen, Partituren, Audiomaterial (max. 2 CDs jeweils 5-fach) etc. und Projektvorschläge werden von einer Fachjury ausgewertet.

Die Stipendienvergabe wird im Sommer 2010 erfolgen.

Einsendungen sind bis zum 31. März 2010 zu richten an: Dr. E. A. Langner-Stiftung, Stichwort: „Jazz-Arbeitsstipendien“, Rondeel 29, 22301 Hamburg

Women in Jazz 2010 in Halle


Die Magie des Weiblichen im Jazz ist der eigentliche Beweggrund für das Jazzfestival „Women in Jazz“. Das 5. Festival findet vom 9. bis 14. Februar 2010 in Halle (Saale) statt. Die dominierende Stellung der Frauen im Vokaljazz, hat sich zunehmend durch die Emanzipation im Instrumentaljazz ergänzt. Dieser Entwicklung trägt das Festival inhaltlich Rechnung. In diesem Jahr ist Musik auf dem Ursprungsland des Jazz, den USA, ein Themenschwerpunkt. Die US-Amerikanische Altsaxophonistin Grace Kelly wird das Festival eröffnen Sie ist eine der talentiertesten jungen Saxophonisten unserer Zeit. Obwohl erst 17 Jahre alt, hat sie bereits fünf Alben aufgenommen und tritt auf der ganzen Welt zusammen mit namhaften Künstlern auf. An ihrer Seite steht an diesem Abend die kanadische Trompeter- und Flügelhornspielerin Ingrid Jensen, die Grace Kelly extra „themenbezogen“ für das Konzert in Halle in ihre Band geholt hat. Gleichfalls aus den USA kommt am 12. Februar die amerikanische Frauen-Big-Band „Diva Jazz Orchestra“ in die Oper nach Halle. Die aus 15 Frauen bestehende Gruppe gründete sich im Jahr 1993 in New York. In einem harten swingenden Erscheinungsbild spiegeln sich zum einen die großen Big-Bands der Swing Area wie Count Basie, Woody Herman und Buddy Rich, zum anderen aber auch die progressiven Harmonien der Gegenwart wider. Für „Women in Jazz“ haben sich auch die zwei Formationen „Three Ladies“, bestehend aus der holländischen Jazztrompeterin Saskia Laroo, der saarländischen Saxofonistin Nicole Jo und der Berliner Sängerin Pascal von Wroblewsky und die „Pitch The Folk feat. Deirdre Cartwright“ zusammengeschlossen und präsentieren das Ergebnis einer ihrer Arbeit in zwei Konzerten am 13. Februar 2010. Natürlich ist auch der Vocaljazz zum Festival präsent. In der Oper Halle erklingen die markanten Jazzstimmen von Solveig Slettehjell (Norwegen) und Lisa Bassenge (Deutschland). Zum Finale des Festivals am 14. Februar (bereits um 16.00 Uhr) sind die norwegische Sängerin Torun Erikson und der Jazzchor Freiburg in der Konzerthalle Ulrichskirche zu erleben.

Karten und Informationen gibt es über www.womeninjazz.de über alle CTS ServiceCenter.

Leinen los für Elbjazz
Neues Hamburger Jazzfest am 28. und 29. Mai 2010

Der „ganz große Fisch“ fehlt noch, doch renommierte Künstler wie der Drummer Manu Katché, Saxofonist Heinz Sauer und Pianist Michael Wollny, die NDR Bigband oder der Brasilianer Deodato im Programm werden Jazzfans an Hamburgs Hafen locken. Mit 30 Konzerten auf zehn Bühnen will „Elbjazz“ ein Wochenende lang in Hamburg einen neuen Jazz-Event etablieren.

Nicht nur das Line-up ist außergewöhnlich, auch die Kulisse: Für die Konzerte bildet die HafenCity das Zentrum, unter anderem verwandeln sich die Fischauktionshalle, der Stückgutfrachter MS Bleichen, die St. Katharinen Kirche und das Kehrwieder-Theater zu neuen Räumen für den Jazz. Die Bühnen werden mit Fähren verbunden, die Besucher können also bequem von Konzert zu Konzert „rudern“. Organisiert wird Elbjazz von Gastronomin Tina Heine und Eventmanagerin Nina Sauer, die im Hamburger Rathaus mit der Langen Nacht der Museen im Mai 2009 (mit dabei: Nils Wülker) und mit dem Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen im August 2009 bereits die Grundsteine für Elbjazz legten. Konzertveranstalter Karsten Jahnke schuf die Kontakte zu Musikern, finanziert wird das neuartige Projekt durch Mäzene und Sponsoren. Audi, die Kulturbehörde und die Hamburg Tourismus GmbH wurden mit ins Boot geholt, die Hälfte der benötigten Geldern ist zusammengetragen, jetzt gilt es, 5.000 Tickets zu verkaufen.

Karten sind zu erhalten beim ELBJAZZ-Ticketservice, unter der Telefonnummer: 01805/853 852 (14 ct/min Festnetz / Mobilfunkpreise können abweichen, Mo.–Fr. 10–18 Uhr), bei der Vorverkaufsstelle: Hadley´s Café Bar, Beim Schlump 84a, täglich ab 10.00 Uhr sowie im Internet unter: www.elbjazz.de/tickets

Jazz und Rock Schulen Freiburg 25

Alles begann im abgelegenen Industriegebiet in Freiburgs Norden. Dort trafen sich 34 Schüler und eine Handvoll Lehrer zum Unterricht: die Jazz und Rock Schule nahm 1984 ihren Betrieb auf. „Wir fühlten uns nicht berufen, aber da klaffte eben ein Lücke“, sagt Gründer und Leiter Reinhard Stephan, selbst Musiker. Tatsächlich lag es mit der Musikausbildung in Jazz, Rock und Pop im Argen. Das sollte sich ändern.

Aus der kleinen Musikschule, die sich inzwischen das Plural-S angehängt hat, ist heute eine Institution mit drei Abteilungen geworden: das staatlich anerkannte International Music College (IMCF), an dem rund hundert Studenten – davon ein Fünftel aus dem Ausland – zu Profis im Bereich Jazz, Rock und Pop ausgebildet werden, die Allgemeine Musikschule, in der 650 Hobbymusiker aller Altersklassen an 30 Instrumenten unterrichtet werden sowie das Zentrum für Musikpädagogik. Hier findet Weiterbildung für Lehrer und Erzieherinnen statt.

Um international konkurrenzfähig zu bleiben, sollen künftig Bachelor- und Master-Abschlüsse geboten werden.

Den Erfolg der JRS verdanken die Macher der fruchtbaren Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, der International Association of Schools of Jazz, dem European Modern Music Education Network und der Pop-Akademie Mannheim. Herausragend aber ist die Zusammenarbeit mit dem renommierten Berklee College of Music in Boston. Seit drei Semestern gibt es am IMCF eine internationale Klasse, in der auch Berklee-Studenten unterrichtet werden. Umgekehrt haben Freiburger Studenten die Möglichkeit, in Boston zu lernen. „Die haben dort eine ausgezeichnete Ausstattung und bieten Themen wie Filmmusik-Komposition, Musiktherapie oder Musikbusiness an, die wir hier nicht haben“, sagt Bernhard Hoffmann, zweiter Leiter der JRS. Zu den Partnern zählt seit der Gründung 1996 Paul McCartneys Liverpool Institute for Performing Arts, neu vereinbart wurde die Kooperation mit dem New Park Music Center in Dublin. Die Freiburger Erfolgsgeschichte geht weiter. rk

Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim

Im Jahr 2010 wird bereits zum fünften Mal der „Neue Deutsche Jazzpreis Mannheim“ vergeben. Das Festivalwochenende findet am 12. und 13. März 2010 in Kooperation mit der „Alten Feuerwache Mannheim gGmbH“ statt. Highlight des ersten Festivalabends wird das Konzert des Kurators Kenny Wheeler. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 13. März 2010 statt.
Der erste Festivalabend steht ganz im Zeichen von Kenny Wheeler, einem der einflussreichsten Trompeter, Komponisten und Arrangeure der europäischen Jazzszene. Zu seinem 80.Geburtstag hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt und erstmals eine CD mit Jazzstandards für Big Band neu arrangiert (19+1, SAM Productions). Diese Programm wird er erstmals in Deutschland aufführen, begleitet von den italienischen Musikern seines Quartetts Massimo Morganti (Posaune) und der Sängerin Diana Torto und der hervorragenden Mannheimer Big Band Kicks’n Sticks, die u.a. schon mit Herb Geller, Peter King, Ferdinand Povel, Joe Gallardo, Frederik Köster konzertierte.

Eine Vorjury (u.a. unter Beteiligung der IG Jazz, des Jazzinstitutes Darmstadt und mehrerer Journalisten) wählte aus den 202 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession 14 Bands aus, die an den Kurator geschickt wurden. Der Kurator, immer ein international anerkannter Jazzmusiker, wechselt jedes Jahr, damit der Preis stilistisch offen bleibt. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof und Joachim Kühn. Der Kurator wählt drei Bands aus, die am 13. März 2010 in Mannheim auftreten. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzettel, wer der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten „MVV-Energie Bandpreises“ und des mit 1.000 Euro dotierten „Maritim Solistenpreis“ sein soll.
Die drei Finalisten 2010 sind das Olivia Trummer Trio, das Wolfgang Fuhr Trio 120 und das Tim Allhoff Trio.
Weitere Infos unter: www.neuerdeutscherjazzpreis.de

Hans Koller Preis 2009

Den „Hans Koller Preis 2009“, eine Initiative des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, der Stadt Wien, des SKE-Fonds und dem Austrian Music Office (AMO), auch European Jazz Prize genannt, der mit 14.500 Euro dotiert ist, ging 2009 an den italienischen Trompeter Enrico Rava. Musiker des Jahres 2009 (dotiert mit 7.300 Euro) wurde Wolfgang Reisinger, Schlagzeug. Newcomer des Jahres 2009 (dotiert mit 5.500 Euro) darf sich Clemens Salesny, Saxophon, nennen.
Die Preisverleihung findet am Freitag den 27. März 2010 um 20.30 Uhr, das Konzert des European Jazz Prize – Trägers am Samstag 28. März 2010 um 20.30 Uhr, jeweils im Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien statt.
www.porgy.at

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