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Junge Löwen auf der Bühne
Neues Festival in Nürnberg |
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Im Vorfeld des Festivals „Young Lions On Stage“, welches die Hochschule für Musik Nürnberg in Kooperation mit dem Jazzstudio Nürnberg, dem Nürnberger Jazzmusiker-Verein, der Tafelhalle und dem Bayerischen Rundfunk veranstaltet, sprach Julian Schunter mit Steffen Schorn, Professor für Jazz-Komposition und -Arrangement.
JazzZeitung: Worin besteht das Konzept der diesjährigen „Young Lions On Stage“?
Steffen Schorn: Es setzt sich aus vier inhaltlichen Hauptsträngen zusammen: 1. Konzerte von Lehrenden und Studierenden, 2. die Kooperation mit einer Gasthochschule (Norwegian State Academy of Music, Oslo), 3. die künstlerische Strahlkraft internationaler Stars und 4. die Einbindung ehemaliger Studierender.
JazzZeitung: Vier Musiker werden das Festival als Artists-in-Residence begleiten. Was verbindest du mit diesen Künstlern, wodurch zeichnen sie sich aus?
Schorn: Jovino Santos Neto und Marcio Bahia kenne ich seit Anfang der 90er, als ich das erste Mal nach Brasilien reis-
te, um Musik und Leben von Hermeto Pascoal e Grupo kennenzulernen. Sie sind Vertreter einer „musica universal“ und repräsentieren für mich eine unnachahmliche musikalische Intensität, Identität und Hingabe. Jim McNeely ist einer der renommiertesten Pianisten und Komponisten des Jazz überhaupt und Scott Robinson verkörpert eine geradezu atemberaubende Vielseitigkeit und Originalität – stilistisch wie instrumental.
JazzZeitung: Wie werden die A-i-R in Erscheinung treten?
Schorn: Sie werden den Dozenten und Studierenden in intensiven Workshops, Proben, Einzelstunden und Gesprächen ihren musikalischen Kosmos vermitteln sowie in unterschiedlicher Form an den Konzerten mitwirken.
JazzZeitung: Was darf das Publikum darüber hinaus erwarten?
Schorn: Ein interessantes Programm mit vielen spannenden Konzert-Highlights – voll von Originalität, Spaß und intensiven Momenten.
Alle Informationen zum Festival finden Sie unter www.hfm-nuernberg.de.
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