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Jazzzeitung
2004/04 ::: seite 23
dossier - familien-bande
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Bereits ihre dritte CD haben Vater Manfred und Tochter Fanny Krug letzten
Herbst zusammen veröffentlicht, und ihre gemeinsame Arbeit scheint
ihnen hörbaren Spaß zu bereiten: „Sweet Nothings“,
frei übersetzt „Zärtliches Geflüster“ ist eine
völlig unkopflastige CD mit Standards („Love For Sale“,
„Just Friends“, „On A Clear Day“), „Dancing
In The Dark“, die eine abenteuerliche Vorgeschichte hat.
Als Manfred Krug vor ein paar Jahren durch Schwaben fuhr und auf einer
Rasthaustoilette ein Liedchen trällerte, lernte er dadurch den Mann
in der Nachbarkabine kennen: Kuno Schmid. Es stellte sich heraus, dass
der Herr Krug-Fan, Arrangeur und Studio-Besitzer ist. Nach langem Hin-
und Her-Faxen, regem Austausch von Demo-CDs und näherem Beschnuppern
nahm Krug eines Tages seine Tochter Fanny mit und fuhr zu Kuno Schmid
nach Eberdingen. Und – „Plötzlich kam mir eine Idee:
‚Fanny,‘ sagte ich, ‚willst du nicht mitsingen?‘
– Sie lächelte und sagte: ‚Wäre mir ein Vergnügen…‘
Da haben wir einfach die schlechtesten Stellen von mir gelöscht,
und Fanny hat sie singend ersetzt. So kam es, dass wir nun beide zu hören
sind. Und ich finde, es klingt schön.“ Finden wir eigentlich
auch. ug
Manfred Krug & Fanny Krug: Sweet Nothings
Amiga/BMG 82876 56434 2
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