{"id":908,"date":"2011-03-20T10:20:51","date_gmt":"2011-03-20T09:20:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/jazz\/?p=908"},"modified":"2011-03-20T10:20:51","modified_gmt":"2011-03-20T09:20:51","slug":"ehrenrettung-fuer-till-broenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2011\/03\/ehrenrettung-fuer-till-broenner\/","title":{"rendered":"Ehrenrettung f\u00fcr Till Br\u00f6nner"},"content":{"rendered":"<p>Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel attestierte seiner Musik k\u00fcrzlich ein \u201eemotionales Vakuum\u201c. Das ist erstens gemein und zweitens ungerecht. Denn Till Br\u00f6nners Musik hat durchaus einen emotionalen Inhalt: die Melancholie. Eine sanfte Verzweiflung dar\u00fcber, dass die gro\u00dfe Zeit von Bebop und Cool doch schon eine Weile zur\u00fcckliegt. Ein wehm\u00fctiges Gef\u00fchl des Zusp\u00e4tkommens. Und dagegen, so Br\u00f6nner, \u201espielt man eben an\u201c. F\u00fcr Br\u00f6nner ist Jazz also eine nostalgische, melancholische Stimmung: \u201eRegnerische Nacht\u201c und \u201eeinsamer Drink\u201c, das sind die Assoziationen, die ihm zum Jazz einfallen.<\/p>\n<p>Nun sagen schlechte Menschen gerne, die Welt sei schlecht, damit sie sich nicht bessern m\u00fcssen. Br\u00f6nner sagt einfach, der Jazz sei tot, damit er nichts Lebendiges liefern muss. Konsequenterweise schimpft er dann auch auf die \u201eZeitgenossen mit den strengen Avantgarde-Kriterien\u201c und auf die, \u201edie sich heute f\u00fcr Avantgarde halten\u201c. Wen er damit meint, verr\u00e4t er nicht. Vielleicht meint er ja seine allerbesten Freunde, die manchmal noch zu ihm sagen: \u201eMensch, Till, du bist doch so ein guter Trompeter, mach doch mal etwas musikalisch Interessantes, etwas \u00dcberraschendes! Lass doch mal deine Verzweiflung raus!\u201c<\/p>\n<p>Manche dieser Freunde sagen auch: \u201eVielleicht lebst du einfach zu bequem.\u201c Doch was dann w\u00e4re, wenn er stattdessen ein wildes, aufregendes Leben f\u00fchren w\u00fcrde, das wei\u00df Br\u00f6nner genau: \u201eDann g\u00e4be es sicher ein paar Geschichten zu erz\u00e4hlen. Aber meine Musik w\u00fcrde nicht besser davon. Wenn heute so vieles an der Musik langweilig, brav und oberfl\u00e4chlich ist, wenn so manches tats\u00e4chlich klingt, als w\u00e4re es von jemandem erschaffen, der morgens in seine Sparkasse geht und p\u00fcnktlich Feierabend macht: Dann hat das nichts mit dem fehlenden wilden Leben zu tun. Eher mit Quotenh\u00f6rigkeit, totaler Absicherung und dem Mangel an musikalischer Risikofreude.\u201c Also, ehrlich ist er obendrein auch noch.<\/p>\n<p>Links:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nmz.de\/online\/wer-das-in-fahrstuehlen-hoert-steigt-lieber-treppen-till-broenner-at-the-end-of-the-day\" target=\"_blank\">nmz-CD-Kritik &#8222;At The End Of The Day&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel attestierte seiner Musik k\u00fcrzlich ein \u201eemotionales Vakuum\u201c. Das ist erstens gemein und zweitens ungerecht. Denn Till Br\u00f6nners Musik hat durchaus einen emotionalen Inhalt: die Melancholie. Eine sanfte Verzweiflung dar\u00fcber, dass die gro\u00dfe Zeit von Bebop und Cool doch schon eine Weile zur\u00fcckliegt. Ein wehm\u00fctiges Gef\u00fchl des Zusp\u00e4tkommens. Und dagegen, so Br\u00f6nner, \u201espielt man eben an\u201c. 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Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/wein\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ehrenrettung f\u00fcr Till Br\u00f6nner - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2011\/03\/ehrenrettung-fuer-till-broenner\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ehrenrettung f\u00fcr Till Br\u00f6nner - JazzZeitung","og_description":"Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel attestierte seiner Musik k\u00fcrzlich ein \u201eemotionales Vakuum\u201c. Das ist erstens gemein und zweitens ungerecht. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-eE","jetpack-related-posts":[{"id":514,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/10\/till-broenner-zwischen-jazz-pop-x-factor\/","url_meta":{"origin":908,"position":0},"title":"Till Br\u00f6nner: zwischen Jazz, Pop &#038; X-Factor","author":"Ursula Gaisa","date":"14. 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