{"id":841,"date":"2011-03-06T10:08:21","date_gmt":"2011-03-06T09:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/jazz\/?p=841"},"modified":"2011-03-06T10:08:21","modified_gmt":"2011-03-06T09:08:21","slug":"cullum-cullumer-am-cullumsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2011\/03\/cullum-cullumer-am-cullumsten\/","title":{"rendered":"Cullum, cullumer, am cullumsten"},"content":{"rendered":"<p>In der Musikkritik gibt es Texte, die ob ihrer Hellsichtigkeit und Sprachgewalt in die Ewigkeit eingehen werden. Ich denke an Nietzsches Wagner-Kritik, Adornos \u201ePhilosophie der neuen Musik\u201c oder Ekkehard Josts Studie zum Free Jazz. Auch Lars Langenaus Bericht von Jamie Cullums Auftritt im Circus Krone geh\u00f6rt dazu (November 2010, S\u00fcddeutsche Online). Denn selten ist es einem Musikschriftsteller gelungen, einen Musiker in so wenigen Zeilen mit so vielen Tieren zu vergleichen: einem K\u00e4nguruh [sic, alte Rechtschreibung!], einem energiegeladenen Floh und, ja: \u201eEs h\u00e4tte nicht viel gefehlt, dann w\u00e4re er wie ein Tiger durch einen Feuerring gesprungen.\u201c Kein Wunder, dass in diesem ganzen Tierzirkus die k\u00fcnstlerischen Ma\u00dfst\u00e4be ein wenig verschwimmen: Neben Gesang und Klavierspiel seien \u201eCullums glitzernde schwarze Converse-Turnschuhe\u201c die \u201eKonstante\u201c des Abends gewesen, hei\u00dft es. Die Schuhe konnte der h\u00fcpfende, springende, turnende K\u00e4nguru-Floh-Tiger ja auch wirklich gut gebrauchen. Die bleibende Botschaft dieses denkw\u00fcrdigen Texts lautet: Musikalische Kategorien sind bei einer Zirkusvorstellung Nebensache, aber auch generell in rasanter Aufl\u00f6sung begriffen. So gilt der singende, springende Jamie n\u00e4mlich eingangs noch als \u201eJazz-Beethoven\u201c, obwohl Beethoven doch gar keine Converse-Turnschuhe kannte. Sp\u00e4ter wird die sieben Jahre alte Metapher vom \u201eRobbie Williams des Jazz\u201c zitiert, die wahrscheinlich noch schwerer wiegt als Beethoven. Aber weder Williams noch Beethoven sind schon das letzte Wort: H\u00fcpf-Jamie f\u00e4llt sogar, so das Fazit, \u201einzwischen durchaus in die Kategorie des legend\u00e4ren Jazzs\u00e4ngers Kurt Elling\u201c. Gegen den Tiger Elling schrumpft ein Beethoven nat\u00fcrlich zum Floh.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Musikkritik gibt es Texte, die ob ihrer Hellsichtigkeit und Sprachgewalt in die Ewigkeit eingehen werden. Ich denke an Nietzsches Wagner-Kritik, Adornos \u201ePhilosophie der neuen Musik\u201c oder Ekkehard Josts Studie zum Free Jazz. Auch Lars Langenaus Bericht von Jamie Cullums Auftritt im Circus Krone geh\u00f6rt dazu (November 2010, S\u00fcddeutsche Online). Denn selten ist es einem Musikschriftsteller gelungen, einen Musiker in so wenigen Zeilen mit so vielen Tieren zu vergleichen: einem K\u00e4nguruh [sic, alte Rechtschreibung!], einem energiegeladenen Floh und, ja: \u201eEs h\u00e4tte nicht viel gefehlt, dann w\u00e4re er wie ein Tiger durch einen Feuerring gesprungen.\u201c Kein Wunder, dass in diesem ganzen Tierzirkus die k\u00fcnstlerischen Ma\u00dfst\u00e4be ein wenig verschwimmen: Neben Gesang und Klavierspiel seien \u201eCullums glitzernde schwarze Converse-Turnschuhe\u201c die \u201eKonstante\u201c des Abends gewesen, hei\u00dft es. Die Schuhe konnte der h\u00fcpfende, springende, turnende K\u00e4nguru-Floh-Tiger ja auch wirklich gut gebrauchen. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-dz","jetpack-related-posts":[{"id":7504,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/10\/domberts-urban-jazz-unterwegs-mit-dem-neuen-programm\/","url_meta":{"origin":841,"position":0},"title":"Dombert&#8217;s Urban Jazz, unterwegs mit dem neuen Programm","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"29. 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