{"id":5883,"date":"2015-04-08T12:39:58","date_gmt":"2015-04-08T10:39:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=5883"},"modified":"2015-04-08T12:39:58","modified_gmt":"2015-04-08T10:39:58","slug":"ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/04\/ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society\/","title":{"rendered":"Funkelndes Universum: Sebastian Sternals \u201eSymphonic Society\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"5898\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/04\/ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society\/0k3a7327-burgwinkel-dombr\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?fit=1280%2C853&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1280,853\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 5D Mark III&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1425163793&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;200&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;8000&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.005&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Burgwinkel\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?fit=840%2C560&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-5898\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"Burgwinkel\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=144%2C144&amp;ssl=1 144w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=96%2C96&amp;ssl=1 96w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=24%2C24&amp;ssl=1 24w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=36%2C36&amp;ssl=1 36w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=48%2C48&amp;ssl=1 48w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=64%2C64&amp;ssl=1 64w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=32%2C32&amp;ssl=1 32w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?resize=128%2C128&amp;ssl=1 128w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7327-Burgwinkel-dombr.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Von Dietrich Schlegel &#8211; Sebastian Sternal, viel gefragter und besch\u00e4ftigter Jazzpianist und einfallsreicher Komponist, hat sich drei Jahre nach dem Erfolg mit seiner \u201eSymphonic Society\u201c, einer aus ausgesuchten Jazzmusikern und einem klassischen Streichquartett bestehenden \u201esymphonischen Combo\u201c, erneut und noch weiter auf das Terrain des symphonischen Jazz vorgewagt. Auf die mit dem ECHO Jazz 2013 ausgezeichnete erste CD folgt nun Volume 2, eine Fortsetzung mit derselben Formation, doch mit noch st\u00e4rkerer Auspr\u00e4gung des Symphonischen. Versuche, Jazz und symphonische Musik zueinander zu bringen, hat es schon mannigfach gegeben. Aber Sternal strebt da keine Anleihen an, etwa bei Strawinskys 1945 f\u00fcr Woody Herman geschriebenem ber\u00fchmten \u201eEbony Concerto\u201c. Erst recht sieht er sich nicht in der Tradition eines Paul Whiteman, der in den zwanziger Jahren f\u00fcr sein aus klassischen Streichern und bekannten Jazz-Musikern wie Bix Beiderbecke gebildetes Orchester erstmals den anspruchsvollen Begriff \u201eSymphonic Jazz\u201c gepr\u00e4gt hatte. Sternal ist kein Fan einer \u201eVerjazzung\u201c von Klassik \u2013 wie es z.B. Jacques Loussier mit seinem \u201ePlay Bach\u201c getan hat, , \u201eindem er Bach einfach mit Swing-Achteln spielte\u201c. Ihn interessiert eher eine Verbindung von Jazz und Klassik \u201eaus dem Innern des Materials heraus\u201c. Sehr interessant findet er daher den \u201eThird Stream\u201c eines Gunther Schuller oder Ran Blake, eines John Lewis oder zeitweise Charles Mingus (\u201eEpitaph\u201c) &#8211; die Verbindung des Modern Jazz mit der Neuen Musik, jenseits der E- und U-Rubriken. F\u00fcr Sternal ist Jazz ohnehin immer auch eine st\u00e4ndige Fusion verschiedenster Musikrichtungen und Einfl\u00fcsse gewesen.<\/p>\n<p>Den Jazzmusiker Sternal spricht es an, wenn vom Jazz aus Schritte hin auf die so genannte E-Musik unternommen werden. \u201eIch habe mir auch nie vorgenommen, Jazz und Klassik bewusst zu verbinden, halte auch nichts von Crossover-Projekten. Ich mag allein schon das Wort nicht. Es wird meistens verwendet, wenn zwei Richtungen zusammengef\u00fchrt werden und das mit halber Kraft f\u00fcr beide. W e n n Jazz und Klassik sich verbinden, dann einfach deshalb, weil sich viele Jazzmusiker immer auch intensiv mit Klassik befasst haben. Charlie Parker zum Beispiel war ein gro\u00dfer Verehrer von Brahms. Miles Davis beschreibt in seiner Autobiographie, dass er die Einspielungen der Pr\u00e9ludes von Debussy durch Arturo Benedetti Michelangeli rauf und runter geh\u00f6rt hat. Auch ich habe immer klassische Musik gespielt und geliebt, so dass sie auf ganz nat\u00fcrliche Weise auch in meine Kompositionen und Arrangements mit einflie\u00dft, sozusagen von innen heraus und nicht so sehr konzeptionell von au\u00dfen. Was ich mit meiner \u201aSymphonic Society\u2018 versuche, entsprang einer intuitiven Idee. Und was daraus wurde, ist ein nat\u00fcrliches Ergebnis meiner Biographie.\u201c<\/p>\n<p>Der Lebensweg des 1983 in Mainz geborenen Sebastian Aaron Sternal wird bestimmt durch die konsequente und kontinuierliche Entwicklung eines begabten Jungen aus b\u00fcrgerlichem Hause zu einem erfolgreichen professionellen Jazzmusiker, der mit seinen vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten und Einf\u00e4llen schon fr\u00fchzeitig auf sich aufmerksam gemacht hat. Als ihn seine Eltern mit sechs Jahren zum Klavierunterricht schickten, entsprach das gar nicht seinem Wunsch. Er betrachtete die Stunden mehr als Pflicht\u00fcbung. Aber sein Lehrer, der eine Affinit\u00e4t zum Jazz hatte, \u201emusste wohl ein Gesp\u00fcr gehabt haben, Jazz k\u00f6nnte auch was f\u00fcr mich sein. Er hat mich sozusagen auf dieses Gleis gesetzt, mir ein paar Platten gegeben, auch Leadsheets mit Akkordsymbolen der wichtigsten St\u00fccke aus dem Great American Songbook. Und dann habe ich mit etwa elf Jahren zum ersten Mal improvisiert, habe auch erste kleine St\u00fccke geschrieben.\u201c<\/p>\n<p>Aber eigentlich wollte Sebastian gar nicht unbedingt Pianist werden, weder Jazz noch klassisch, sondern \u2013 Filmkomponist! \u201eIch war ein Riesenfan von John Williams, der die Filmmusiken f\u00fcr Spielbergs Blockbuster \u201aE.T.\u2018\u201a Jurassic Park\u2018, \u201aDer wei\u00dfe Hai\u2018, auch f\u00fcr \u201aSchindlers Liste\u2018 und f\u00fcr George Lucas\u2018 \u201aStar Wars\u2018 geschrieben hat. Mich faszinierte diese symphonische Filmmusik, die Art, wie Musik Atmosph\u00e4re erzeugen kann. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich sowas auch machen k\u00f6nnte. Und irgendwie steckt diese Idee immer noch irgendwo in mir\u2026\u201c<\/p>\n<p>Aber dann gewann der Jazz doch noch fr\u00fchzeitig die Oberhand. Mit zw\u00f6lf gewann Sebastian den Landeswettbewerb Jugend jazzt f\u00fcr Piano, mit vierzehn ein zweites Mal. In der Big Band seines Gymnasiums und in kleineren Bands der regen Mainzer Jazzszene, angelehnt an die damals von Joachim Ulrich von der K\u00f6lner Saxophon Mafia geleiteten Jazzabteilung der Mainzer Musikhochschule (MHS), verdiente sich der junge Pianist in Konzerten und Jam Sessions seine ersten Sporen.<\/p>\n<p>Bald meldete sich Peter Herbolzheimer und lud ihn zu einer Arbeitsphase des Bundesjazzorchesters ein. \u201eIch war der J\u00fcngste unter vielen jungen Talenten, die alle dasselbe wollten und von denen die meisten schon auf einem sehr hohen Niveau waren. Die haben mich mitgezogen. Und nat\u00fcrlich Peter Herbolzheimer selbst, der f\u00fcr mich ein ganz wichtiger F\u00f6rderer war, ein inspirierender Mentor, pr\u00e4gend f\u00fcr eine ganze Generation von Jazzmusikern. Er hat mich dann noch w\u00e4hrend meiner Schulzeit sehr gef\u00f6rdert und zu vielen weiteren Arbeitsphasen des BuJazzO eingeladen \u2013 auch noch w\u00e4hrend des Studiums an der K\u00f6lner Musikhochschule. Eines Tages machte Peter mich dann auch noch zum Dozenten, obwohl ich noch ungew\u00f6hnlich jung war f\u00fcr diesen Job. Aber vielleicht hatte er bemerkt, dass ich \u00fcber das Pianistische hinaus auch p\u00e4dagogische F\u00e4higkeiten besa\u00df.\u201c Womit Herbolzheimer nur zu Recht hatte, denn Sternal lehrt mittlerweile als Professor f\u00fcr Jazz-Klavier und Jazz-Ensemble an der MHS Mainz sowie als Dozent f\u00fcr Jazz-Klavier, -Komposition und \u2013Theorie an der MHS K\u00f6ln.<\/p>\n<p>2002 zog Sternal nach K\u00f6ln um, \u201eweil mich die dortige Szene reizte und vor allem, weil ich unbedingt bei John Taylor, einem meiner Lieblingspianisten, studieren wollte, was mir auch gelang und mich als Pianist sehr pr\u00e4gte. Gleiches gilt auch f\u00fcr Hubert Nuss, meinen zweiten Klavierlehrer in K\u00f6ln, und nat\u00fcrlich f\u00fcr meinen Kompositionslehrer Joachim Ulrich, den ich hier wieder traf. Die K\u00f6lner Studienjahre, die bis 2008\/2009 reichten, waren f\u00fcr mich eine sehr sch\u00f6ne, sehr einpr\u00e4gsame Zeit.\u201c<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend des Studiums spielte Sternal unentwegt in verschiedenen Bands, auch mit einigen seiner Kommilitonen, mit denen er noch heute in allen m\u00f6glichen Formationen zusammenarbeitet. Er pflegt weiter sein noch aus Mainzer Tagen stammendes Trio mit Sebastian Klose (b) und Axel Pape (dr). Eine besondere Vorliebe entdeckte er f\u00fcr das Duo-Spiel, so mit dem Saxophonisten Claudius Valk (CD \u201eLichtspielhaus\u201c, konnex-records 2010), mit dem Bassisten Dieter Manderscheid (CD \u201eFlussrauchen\u201c, Jazzhaus Musik 2014), mit dem Trompeter Frederik K\u00f6ster (\u201eKanada\u201c, erscheint Ende 2015), gelegentlich auch mit dem Pianisten Pablo Held und dem Saxophonisten Nicolas Simion. Sternal ist ebenfalls ein begehrter Sideman, so im Quartett des NDR-Big Band-Posaunisten Klaus Heidenreich, das unl\u00e4ngst eine Platte mit der NDR Big Band aufgenommen hat. Oder er ist mit Frederik K\u00f6sters Quartett \u201eDie Verwandlung\u201c unterwegs. Neben diesen Aktivit\u00e4ten entwickelt Sternal immer neue Projekte, vor allem als Komponist.<\/p>\n<p>So wurde vor vier Jahren die \u201eSternal Symphonic Society\u201c geboren. Als er 2008 im Rahmen des Kompositionsstudiums auch ein Jahr in Paris verbrachte, verwandte einer seiner Lehrer viel Zeit auf die Analyse von Streichquartetten. \u201eDa habe ich gemerkt, dass ich diesen Klangk\u00f6rper sehr mag und mit diesem Sound etwas anstellen musste. Zus\u00e4tzlich inspiriert wurde ich durch Vince Mendozas \u201aBlauklang\u2018-Projekt auf einem WDR Jazzfest, bei dem er eine Jazzband mit einem Streichquartett verbindet, zwar in einer sehr gro\u00dfen Besetzung und ohne Klavier &#8211; aber das Klangbild hat mich sehr angesprochen. Ich wollte es f\u00fcr meine Besetzung blo\u00df etwas kantiger und kompakter haben. So entstand die Idee, ein Streichquartett mit vier Jazz-Bl\u00e4sern zu konfrontieren, sozusagen auf Augenh\u00f6he, und das dann von einer Jazz-Rhythmusgruppe st\u00fctzen zu lassen. Ich rief einige meiner liebsten Musiker an \u2013 und stie\u00df auf Begeisterung. Das Projekt stand und konnte erprobt werden.<\/p>\n<p>Die Jazz-Besetzung ist auf beiden CDs dieselbe, alles prominente und mit Preisen dekorierte Musiker, mit denen Sternal oft zusammenspielt: Frederik K\u00f6ster (tp), Klaus Heidenreich (tb), Christoph M\u00f6ckel (ss, as, fl), Niels Klein (ss, ts, cl). Dazu die bew\u00e4hrte und ebenfalls ausgezeichnete Rhythmusgruppe mit Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr). Das Streichquartett wird von dem renommierten Violinisten Erik Schumann angef\u00fchrt, der sich weltweit als Solist einen Namen gemacht hat und als Professor in Frankfurt lehrt. F\u00fcr die CD-Release-Konzerte in Aachen, Osnabr\u00fcck, D\u00fcsseldorf, M\u00fcnchen und K\u00f6ln war sogar das komplette \u201eSchumann Quartett\u201c dabei \u2013 derzeit eines der ber\u00fchmtesten jungen deutschen Streichquartette. Anders als Strawinsky oder Rolf Liebermann, der 1954 auch ein \u201eConcerto for Jazzband and Symphony Orchestra\u201c komponiert hatte, schrieb Sternal keine mehrs\u00e4tzigen Gro\u00dfkonzerte, sondern komponierte einzelne St\u00fccke, die mal orchestral, mal kammermusikalisch verfasst und abwechslungsreich, oftmals als Kontrast angeordnet sind. Auch die Titel \u201eSymphonic\u201c I \u2013 VII auf Volume 2 sind nicht suitenartig hintereinander aufgereiht, \u201eaus dramaturgischen Gr\u00fcnden\u201c, erkl\u00e4rt Sternal: \u201eIch hatte alle Symphonic-St\u00fccke beisammen, habe mir dann einen Konzertverlauf vorgestellt oder eine Geschichte, die auf der CD erz\u00e4hlt werden soll &#8211; in welcher Reihenfolge w\u00fcrde ich das gerne h\u00f6ren. So hat sich eine Art roter Faden ergeben.\u201c<\/p>\n<p>Auf das Eingangsst\u00fcck \u201eMagnolia\u201c &#8211; das Sternal als Widmung an Duke Ellington versteht, ohne dass dies beim ersten H\u00f6ren erkennbar w\u00e4re &#8211; folgt mit \u201eSymphonic\u201c I eine F\u00fclle warmer Kl\u00e4nge, darauf das melodi\u00f6se \u201eFlower Girl\u201c, bei dem die Verschr\u00e4nkung zwischen Bl\u00e4sern und Streichern sich wunderbar integral auswirkt, au\u00dferdem Frederik K\u00f6ster mit klaren langgezogenen Linien beeindruckt. \u201eSymphonic\u201c II und III sind relativ kurze Orchesterst\u00fccke, die fast durchgehend notiert sind, im Gegensatz zu allen anderen Titeln, die viel Raum f\u00fcr Improvisation bieten &#8211; ganz nach Ellingtons Vorbild auf die Jazzsolisten zugeschrieben. Sternal geht es beim Schreiben darum, \u201eeinen sch\u00f6nen Rahmen f\u00fcr Improvisation zu schaffen, der erm\u00f6glicht, dass der Solist sich frei ausdr\u00fccken kann und trotzdem in diesem Rahmen bleibt. Das ist f\u00fcr mich, was Jazzkomposition im Vergleich zu klassischer Komposition leisten muss \u2013 einen Anlass und einen Rahmen f\u00fcr Improvisation zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Zu diesem Rahmen geh\u00f6ren Sternals Streicherarrangements, die das Quartett zuzeiten wie verdoppelt, wie ein eigenes kleines Streichorchester klingen l\u00e4sst. So in \u201eFlower Girl\u201c, \u201eSymphonic\u201c II, \u201eCalgary\u201c (mit sch\u00f6nem Solo von Pablo Held) und dem Schlussst\u00fcck \u201eStay\u201c. Dazu Sternal: \u201eWir haben nat\u00fcrlich im Studio durch die Mischung auch etwas beg\u00fcnstigen k\u00f6nnen, dass das Quartett stellenweise etwas orchesterm\u00e4\u00dfiger klingt. Aber grunds\u00e4tzlich habe ich mich sehr intensiv damit besch\u00e4ftigt, was man mit einem Streichquartett alles machen, wie man es so oder so klingen lassen kann. Einer der Grunds\u00e4tze, die man beachten muss, ist nat\u00fcrlich, ein Quartett eben nicht so zu behandeln wie ein Streichorchester, sondern dessen eigene Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zu beachten, das hei\u00dft beim Schreiben konsequent zu bedenken, dass hier eher vier Streicher-Solisten spielen als ein Streicher-Tutti. Dann kann man n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich doch wieder erreichen, dass vier Streicher nach viel mehr klingen.\u201c<\/p>\n<p>Die Streicher bekommen von Sternal Notentexte, die wie eine klassische Partitur geschrieben sind. \u201eIch habe mich wegen des sch\u00f6nen vollen Sounds f\u00fcr ein klassisches Streichquartett entschieden. Sound und Interpretation sind die gro\u00dfen St\u00e4rken eines klassisch ausgebildeten Streichquartetts. Und die m\u00fcssen dann gar nicht improvisieren \u2013 das ist schlie\u00dflich Sache der Jazzer. Jede der beiden Seiten soll ihre St\u00e4rken ausspielen. Wenn man Jazzmusiker bittet, etwas genauso zu spielen, wie es notiert ist, klingt es oft viel steifer, als wenn es klassische Musiker spielen \u2013 die das ja tagt\u00e4glich tun. Die St\u00e4rke der klassischen Streicher ist, meinen festgeschriebenen Notentext frei klingen zu lassen, obwohl er feststeht. Und die St\u00e4rke der Jazzer ist die Improvisation in einem vorgegebenen Rahmen.\u201c<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die \u201eSuite for String Quartett and Piano\u201c, bei der die Streicher nicht der \u201eKonkurrenz\u201c der Bl\u00e4ser ausgesetzt sind. In den drei atmosph\u00e4risch sehr dichten S\u00e4tzen dieses kammermusikalischen Zwischenspiels \u00fcbernimmt Sternal selbst den \u2013 improvisierten! &#8211; Pianopart. Besonders eindrucksvoll ist der \u201eSnow\u201c \u00fcberschriebene zweite Satz, der \u2013 so Sternal \u2013 \u201cauch kompositorisch v\u00f6llig rausf\u00e4llt aus dem ganzen Geschehen. Im R\u00fcckblick w\u00fcrde ich sagen, dass \u201aSnow\u2018 jenes St\u00fcck ist, mit dem ich mich in meinem Projekt mich als Komponist am weitesten vorwage. Es passiert ja hier fast nichts (lacht), daher w\u00e4hlte ich auch diesen Titel. Erst im Nachhinein hat mich \u201aSnow\u2018 an das Pr\u00e9lude \u201eDes pas sur la neige\u201c von Debussy erinnert, da geschieht auch nicht viel, aber es entsteht die bildliche und atmosph\u00e4rische Vorstellung von Schritten im Schnee oder \u00fcber eine Eisfl\u00e4che.\u201c<\/p>\n<p>Hier beweist sich der vielseitige, auch klassisch ausgebildete Pianist Sternal: \u201eIch habe klassische Musik immer gespielt und geliebt, Mozart, Beethoven und nat\u00fcrlich auch Bach, den ich sehr sch\u00e4tze. Aber mein musikalisches Herz schl\u00e4gt doch mehr f\u00fcr die romantischen, die impressionistischen und auch expressionistischen Klassiker. Von Debussys Klavierwerk habe ich unglaublich viel gespielt, vor allem die beiden Pr\u00e9lude-B\u00fccher. Auch sein Orchesterst\u00fcck \u201aLa Mer\u2018 habe ich gr\u00fcndlich analysiert. Aber ebenso intensiv habe ich Ravel und Strawinsky geh\u00f6rt und gespielt. Deswegen sind sie auch ganz tief in mir drin. Und nat\u00fcrlich habe ich von \u201aLe Sacre du Printemps\u2018 die ganze Partitur durchgearbeitet. Das ist ja ohnehin ein Werk, von dem man nicht genug kriegen kann, da steckt so viel drin und ist einfach toll orchestriert.\u201c Im Booklet der ersten CD reiht Sternal auch wie selbstverst\u00e4ndlich Strawinsky in seine Dankesworte mit ein, ebenso Ravel, John Williams und Vince Mendoza.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch erg\u00e4nzt er die Einfl\u00fcsse von der Jazz-Seite: \u201eEs l\u00e4sst sich nicht verleugnen, dass ich mich mit Herbie Hancock, seiner Harmonik und seinen Kompositionen intensiv besch\u00e4ftigte, ebenso mit der Musik von Miles Davis, an dem man ohnehin nicht vorbeikommt. Und nat\u00fcrlich muss ich Komponisten wie Bob Brookmeyer und Maria Schneider nennen, vor allem aber auch Duke Ellington, der vielleicht noch ein wenig direkter mit dem verkn\u00fcpft ist, was ich mache, sein Farbenreichtum, die Art, seinen Musikern auf den Leib zu schreiben \u2013 das hat mich schon sehr beeinflusst. Und selbst wenn man das bei mir nicht so heraush\u00f6rt, in der R\u00fcckschau bin ich auch ein gro\u00dfer Fan von Count Basie.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem kammermusikalischen Zwischenspiel, von dem man sich vorstellen k\u00f6nnte, dass es auch in Donaueschingen oder Darmstadt Aufsehen erregen w\u00fcrde, geht es in der Programmfolge der CD ohne starken Kontrast mit \u201eSymphonic\u201c IV weiter, in warmen Farben und fast elegischer Stimmung. Der Gegensatz folgt mit dem im Wortsinn st\u00fcrmischen \u201eNorth by Northwest\u201c, dem Jonas Burgwinkels Schlagzeugspiel zus\u00e4tzlich zu den Bl\u00e4sern eine enorme Dynamik verleiht. \u201eSymphonic\u201c V enth\u00e4lt kr\u00e4ftige Free Passagen, VI geriert sich in aller K\u00fcrze mit sehr effektvoller Instrumentierung.<\/p>\n<p>F\u00fcr die konzentrierte Aufmerksamkeit, die diese CD, wie schon Volume 1, beim Zuh\u00f6ren erfordert, wird man am Ende mit drei leichten, fast poppig daherkommenden St\u00fccken belohnt, eine Feststellung, die Sternal lachend best\u00e4tigt: \u201c\u2018Stay\u2018, unser letztes St\u00fcck, w\u00e4re dann die Single-Auskopplung des Albums\u201c. Wie \u00fcberhaupt dieser einem stets zugewandte junge Mann bei allem professionellen Ernst im Verlauf eines Gespr\u00e4chs viel lacht, aber eher leise, wie in sich hinein, manchmal als sei er zufrieden mit seinem Werk, ein andermal als setze er ein Fragezeichen, ein drittes Mal wieder in einer anderen Schattierung.<\/p>\n<p>Diese Beobachtung f\u00fchrt zur Frage nach Sternals pers\u00f6nlicher Grundstimmung. Wer n\u00e4mlich von der \u201eSternal Symphonic Society\u201c \u00fcberwiegend Musik in forte und fortissimo erwartet, in schnellen Tempi und fetzigen Grooves, der stellt \u00fcberrascht fest, dass viele der St\u00fccke, entweder in ihrer Gesamtheit oder zumindest in langen Passagen, kontemplativ, zart, pastellfarben, manchmal sogar elegisch, zumindest verhalten klingen. Sternal zu dieser Beobachtung: \u201eVerhalten w\u00fcrde ich es in meiner Wahrnehmung nicht unbedingt nennen, Zwar zur\u00fcckhaltend &#8211; aber von innen gl\u00fchend, so w\u00fcrde ich mich eher sehen. Ich bin, das h\u00f6rt man wohl schon durch, ein ziemlicher Romantiker. Ich lass mich gern in Stimmungen hineinfallen, bin aber ein sehr positiver und offener Mensch &#8211; und habe auch eine Menge Energie. Ich glaube, auch das kommt an ein paar Stellen sehr deutlich raus. Grunds\u00e4tzlich mag ich es, wenn noch etwas R\u00e4tselhaftes bleibt, wenn den H\u00f6rer die Botschaft nicht sofort anspringt. Wenn z.B. eine auf den ersten Blick melancholische Musik sich in Wirklichkeit als viel fr\u00f6hlicher entpuppt, als eine auf den ersten Blick fr\u00f6hliche Musik. Dieses Spiel mit verschiedenen Ebenen finde ich spannend \u2013 wenn sich beim H\u00f6rer also direkt eine bestimmte Wirkung entfaltet und er denken k\u00f6nnte: Ah ja, verstehe, das ist es. Doch erst wenn er tiefer hinein h\u00f6rt, erkennt er auf einmal ein funkelndes Universum \u2013 oder so.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn Sternal seine Formulierung durch den Zusatz \u201eoder so\u201c wieder relativieren m\u00f6chte &#8211; sie stellt eine absolut zutreffende Bewertung und zugleich Beschreibung seiner Kompositions- und Arrangierkunst dar: es ist \u201eein wahrhaft funkelndes Universum\u201c, das ihm auf Volume 2 der \u201eSternal Symphonic Society\u201c gelingt. Diese CD steht der ECHO-gekr\u00f6nten ersten keineswegs nach, sondern \u00fcberh\u00f6ht sie noch. Die sechzehn St\u00fccke bergen musikalische Feinheiten sonderzahl, die sich zum Teil erst nach wiederholtem H\u00f6ren erschlie\u00dfen. \u00dcberdies erfreuen die einfach sch\u00f6nen Improvisationen der Jazzmusiker und gleicherma\u00dfen die meisterhaft komponierten Bl\u00e4ser- und Streichers\u00e4tze. Die CD wurde im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in K\u00f6ln mit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt aufgenommen und vom Tonmeister Christian Heck in gewohnter Qualit\u00e4t gemischt. Sebastian Sternal ist mit seiner \u201eSymphonic Society\u201c ein zweites Meisterwerk gelungen. Wo soll das noch hinf\u00fchren?<\/p>\n<p>Er ist erst einunddrei\u00dfig!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Rezension von Sternal Symphonic Society, Vol.2 auf jazzzeitung. de finden sie <a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/02\/cd-rezension-sternal-symphonic-society-vol-2\/\">hier.<\/a><\/p>\n<p>CD: Sternal Symphonic Society, Vol. 2, Traumton Records 2015<\/p>\n<div class=\"tiled-gallery type-rectangular tiled-gallery-unresized\" data-original-width=\"840\" data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2015\\\/04\\\/ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society\\\/&quot;,&quot;likes_blog_id&quot;:55446655}' itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageGallery\" > <div class=\"gallery-row\" style=\"width: 840px; height: 379px;\" data-original-width=\"840\" data-original-height=\"379\" > <div class=\"gallery-group images-1\" style=\"width: 560px; height: 379px;\" data-original-width=\"560\" data-original-height=\"379\" > <div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-large\" itemprop=\"associatedMedia\" itemscope itemtype=\"http:\/\/schema.org\/ImageObject\"> <a href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/04\/ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society\/0k3a7312-randalu-koster-dombr\/\" border=\"0\" itemprop=\"url\"> <meta itemprop=\"width\" content=\"556\"> <meta itemprop=\"height\" content=\"375\"> <img decoding=\"async\" class=\"\" data-attachment-id=\"5896\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko\u00a8ster-dombr.jpg\" data-orig-size=\"1280,863\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 5D Mark III&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1425163290&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;145&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;8000&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.005&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Randalu, Ko\u00a8ster\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?fit=300%2C202&#038;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?fit=840%2C566&#038;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?w=556&#038;h=375&#038;ssl=1\" width=\"556\" height=\"375\" loading=\"lazy\" data-original-width=\"556\" data-original-height=\"375\" itemprop=\"http:\/\/schema.org\/image\" title=\"Randalu, Ko\u00a8ster\" alt=\"Randalu, Ko\u00a8ster\" style=\"width: 556px; 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Auf die mit dem ECHO Jazz 2013 ausgezeichnete erste CD folgt nun Volume 2, eine Fortsetzung mit derselben Formation, doch mit noch st\u00e4rkerer Auspr\u00e4gung des Symphonischen. Versuche, Jazz und symphonische Musik zueinander zu bringen, hat es schon mannigfach gegeben. Aber Sternal strebt da keine Anleihen an, etwa bei Strawinskys 1945 f\u00fcr Woody Herman geschriebenem ber\u00fchmten \u201eEbony Concerto\u201c. Erst recht sieht er sich nicht in der Tradition eines Paul Whiteman, der in den zwanziger Jahren f\u00fcr sein aus klassischen Streichern und bekannten Jazz-Musikern wie Bix Beiderbecke gebildetes Orchester erstmals den anspruchsvollen Begriff \u201eSymphonic Jazz\u201c gepr\u00e4gt hatte. Sternal ist kein Fan einer \u201eVerjazzung\u201c von Klassik \u2013 wie es z.B. Jacques Loussier mit seinem \u201ePlay Bach\u201c getan hat, , \u201eindem er Bach einfach mit Swing-Achteln spielte\u201c. 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Wie es der Zeitungsbrauch gebietet, hatte Ende November auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ihre festen und freien Feuilleton-Mitarbeiter \u2013 sechzehn an der Zahl - gebeten, \u201eunsere B\u00fccher, CDs und DVDs des Jahres\u201c ihren Lesern als Geschenkideen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":8976,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2016\/04\/newsdie-preistraeger-des-echo-jazz-2016-stehen-fest\/","url_meta":{"origin":5883,"position":4},"title":"Die Preistr\u00e4ger des ECHO Jazz 2016 stehen fest","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"19. April 2016","format":false,"excerpt":"Die Preistr\u00e4ger des ECHO Jazz 2016 stehen fest. Wie die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), heute .mitteilte, darf sich in der Kategorie \u201eEnsemble des Jahres national\" das Michael Wollny Trio \u00fcber eine .Auszeichnung f\u00fcr \u201eNacht-fahrten\" freuen, \u201eEnsemble des Jahres international\" ist das Jazz-Quartett James Farm um Saxophonist\u2026","rel":"","context":"In &quot;News&quot;","block_context":{"text":"News","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/nachrichten\/"},"img":{"alt_text":"ECHO Jazz 2013 am 23.04.2013 in der Fischauktionshalle Hamburg \/\/\/ Foto: Monique Wuestenhagen \/ BVMI","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/wuestenhagen_echojazz2013_54901-150x150.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":1662,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2012\/07\/ror-wolf-zum-80-geburtstag\/","url_meta":{"origin":5883,"position":5},"title":"Ror Wolf zum 80. Geburtstag","author":"Dietrich Schlegel","date":"5. Juli 2012","format":false,"excerpt":"Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Ror Wolf, ein Virtuose der Sprache, der nicht zuletzt wegen seiner H\u00f6rspiele und Radiocollagen auch einem breiteren Publikum bekannt wurde (Stichwort: Fu\u00dfball), hat sich Jazzmusikern und \u2013fans vor allem durch sein gro\u00dfartiges H\u00f6rspiel \u201eLeben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nordamerika\u201c eingepr\u00e4gt. Wolf zeichnet darin\u2026","rel":"","context":"In &quot;Portrait&quot;","block_context":{"text":"Portrait","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/portrait\/"},"img":{"alt_text":"Ror Wolf. 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