{"id":516,"date":"2010-10-19T11:18:54","date_gmt":"2010-10-19T09:18:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/jazz\/?p=516"},"modified":"2010-10-19T11:18:54","modified_gmt":"2010-10-19T09:18:54","slug":"marsalis-im-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/10\/marsalis-im-trend\/","title":{"rendered":"Marsalis im Trend"},"content":{"rendered":"<p>Moment: Haben wir Wynton Marsalis\u2019 neues Buch richtig verstanden? Da predigt also einer die Vorbild-Tugenden des Jazz: Achtung, Respekt, Vertrauen, Flexibilit\u00e4t, Toleranz, Krisen-Management, Risikobereitschaft. Der Jazz, hei\u00dft es da, lehre uns, das Beste aus dem Augenblick zu machen, anderen nicht unseren Willen aufzuzwingen, Gemeinsamkeit vor Egoismus zu stellen. Brav!<\/p>\n<p>So \u00e4hnlich wie bei Marsalis t\u00f6nt es heute bei vielen Lobbyisten ganz verschiedener Couleur. Zum Beispiel bei den Management-Trainern, weshalb die sich ja die kollektive Improvisationsbereitschaft des Jazz inzwischen gerne zum Modell nehmen. Aber im Ernst: Wer glaubt denn wirklich, dass es im Firmen-Management tolerant, respektvoll und unegoistisch zugeht? In jeder F\u00fchrungsriege finden bekanntlich Machtk\u00e4mpfe statt, gef\u00e4hrden Intrigen den gemeinsamen Erfolg, wird mit dem eigenen Prestige gewuchert. Kenner der Materie sehen dort statt Vertrauen und Respekt vielmehr \u201ema\u00dfloses Geltungsbed\u00fcrfnis, nervenaufreibendes Statusgerangel und \u201apolitisches\u2019 Positionen-Geschacher\u201c. Die M\u00fcnchner Management-Consulterin Anne M. Sch\u00fcller schreibt: \u201e Leider werden auch heute noch in vielen Unternehmen Haudegen bevorzugt. Dort wird Durchsetzungskraft in ihrer negativen Auspr\u00e4gung gef\u00f6rdert und gelebt. Erst k\u00fcrzlich hat eine Online-Studie der australischen Bond University gezeigt: Je fieser der Vorgesetzte, desto gr\u00f6\u00dfer die Wahrscheinlichkeit, dass er Karriere macht.\u201c<\/p>\n<p>Im Jazz ist das nat\u00fcrlich ganz, ganz anders. Jazzmusiker sind lauter kleine Engel, selbstlos, respektvoll und tolerant. Das jahrzehntelange Gerangel um den Thron des Tenorsaxofon-K\u00f6nigs zum Beispiel hatte \u00fcberhaupt nie nichts mit Geltungsbed\u00fcrfnis und Missgunst zu tun. Coleman Hawkins haben sie damals im Cherry Blossom von Kansas City gemeinsam niedergeblasen, er verpasste den Bandbus und fuhr deshalb sein Auto zu Schrott. Aber Hawkins, der ehrgeizige \u201eBoss Tenor\u201c, hat sich in \u00e4hnlichen Situationen um kein Haar besser verhalten. Don Byas gab gerne scheinbar selbstlos seine Gigs an J\u00fcngere ab, angeblich wegen anderer Verpflichtungen, erschien dann aber \u00fcberraschend auf der B\u00fchne, um den Newcomer in Grund und Boden zu blasen. Auch Blindheit sch\u00fctzt nicht vor Fiesigkeit: Roland Kirk wusste, wie man sich bei einem Kollegen das \u201eEinsteigen\u201c erbettelt, und h\u00f6rte dann einfach nicht mehr auf zu spielen \u2013 es war dann Kirks Gig.<\/p>\n<p>Toleranz predigen, aber unterm Tisch kr\u00e4ftig austeilen: Das gibt es nicht nur im Management. Unser lieber Wynton Marsalis zum Beispiel schreibt \u00fcber John Coltrane: \u201eAls Teenager konnte er absolut nicht spielen. Man glaubt nicht [wenn man ihn h\u00f6rt], dass er es ist.\u201c In sp\u00e4ten Jahren dagegen habe er einen \u201eBildteppich aus organisiertem Chaos\u201c abgeliefert: \u201eF\u00fcr mich f\u00e4llt John Coltranes Sp\u00e4twerk in die Kategorie \u201aWas machst du denn da?\u2019.\u201c Auch \u00fcber Miles Davis gibt es manche Nettigkeit: \u201eIn den letzten 20 Jahren seines Lebens ging es um Ruhm und Gesch\u00e4ft. Er spielte eine Form von psychedelischem Rock, die er unm\u00f6glich verstehen konnte. Heraus kam abgestandener Elektrorock.\u201c Marsalis nennt Miles einen \u201eschlechten Rockmusiker\u201c, der \u201edie eigenen Ideale\u201c verkaufte.<\/p>\n<p>Und Marsalis\u2019 Ideale? Wie war das noch: Achtung, Respekt, Vertrauen, Flexibilit\u00e4t, Toleranz?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moment: Haben wir Wynton Marsalis\u2019 neues Buch richtig verstanden? Da predigt also einer die Vorbild-Tugenden des Jazz: Achtung, Respekt, Vertrauen, Flexibilit\u00e4t, Toleranz, Krisen-Management, Risikobereitschaft. Der Jazz, hei\u00dft es da, lehre uns, das Beste aus dem Augenblick zu machen, anderen nicht unseren Willen aufzuzwingen, Gemeinsamkeit vor Egoismus zu stellen. Brav! So \u00e4hnlich wie bei Marsalis t\u00f6nt es heute bei vielen Lobbyisten ganz verschiedener Couleur. Zum Beispiel bei den Management-Trainern, weshalb die sich ja die kollektive Improvisationsbereitschaft des Jazz inzwischen gerne zum Modell nehmen. 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Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/wein\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Marsalis im Trend - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/10\/marsalis-im-trend\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Marsalis im Trend - JazzZeitung","og_description":"Moment: Haben wir Wynton Marsalis\u2019 neues Buch richtig verstanden? Da predigt also einer die Vorbild-Tugenden des Jazz: Achtung, Respekt, Vertrauen, Flexibilit\u00e4t, Toleranz, Krisen-Management, Risikobereitschaft. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-8k","jetpack-related-posts":[{"id":203,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/06\/wynton-marsalis-gesellschaftskritik-in-buchform\/","url_meta":{"origin":516,"position":0},"title":"Wynton Marsalis \u2013 Gesellschaftskritik in Buchform","author":"J\u00f6rg Lichtinger","date":"25. Juni 2010","format":false,"excerpt":"Wynton Marsalis ist nicht nur ein musikalischer \"Lautsprecher\", auch zu Kultur und Gesellschaft hat er eine Menge zu sagen. 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