{"id":5096,"date":"2014-12-08T19:54:35","date_gmt":"2014-12-08T18:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=5096"},"modified":"2014-12-16T14:16:36","modified_gmt":"2014-12-16T13:16:36","slug":"afraid-jazz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/afraid-jazz\/","title":{"rendered":"Who is afraid of jazz?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"5139\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/afraid-jazz\/angst\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?fit=1620%2C1659&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1620,1659\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot A480&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1260396261&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6.6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"angst\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?fit=585%2C600&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-5139\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst-150x150.jpg?resize=150%2C150\" alt=\"angst\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=144%2C144&amp;ssl=1 144w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=96%2C96&amp;ssl=1 96w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=24%2C24&amp;ssl=1 24w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=36%2C36&amp;ssl=1 36w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=48%2C48&amp;ssl=1 48w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=64%2C64&amp;ssl=1 64w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=32%2C32&amp;ssl=1 32w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?resize=128%2C128&amp;ssl=1 128w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/angst.jpg?zoom=3&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Ganz fr\u00fcher hatten manche Leute noch Angst vor dem Jazz. Er war ihnen zu wild, zu aufm\u00fcpfig, zu frenetisch, zu sittenlos. Sp\u00e4ter dann zu sperrig, zu hektisch, zu kompliziert, zu frei, zu chaotisch, zu laut. Heute muss niemand mehr Angst haben. Die meisten Jazz-Neuheiten, die als CDs in meinem Briefkasten landen, t\u00f6nen so ruhig, langsam und melancholisch, als w\u00e4re gerade jemand in der Familie gestorben. Man h\u00f6rt sanfte Akkorde, einen schl\u00e4frigen Bass, ein verhuschtes Schlagzeug, vielleicht ein gehauchtes Saxophon. Die Welt ist irgendwie ganz furchtbar ernst und total am Wegd\u00e4mmern.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich verstehe ich, dass die jungen Musiker heute den Jazz nicht mehr so spielen wollen, wie er fr\u00fcher klang. Man kann nicht einfach wild loshotten wie in den Zwanzigern oder smart swingen wie in den Drei\u00dfigern. Man kann nicht anfangen, sperrig zu boppen wie in den Vierzigern oder bluesig zu grooven wie in den F\u00fcnfzigern. Man kann nicht zur\u00fcckgehen und wieder frei loslegen wie in den Sechzigern oder elektrisch ausholen wie in den Siebzigern. Die Zeiten sind vorbei, die Zeiten sind andere.<\/p>\n<p>Nur: Wer sagt, dass man deshalb ohne Feuer spielen muss, frei von Energie, witzlos, ohne rhythmischen Schwung? Dass man klingen muss wie brave Klaviersch\u00fcler, die eben noch Schumann ge\u00fcbt haben? Wie sch\u00fcchterne Konfirmanden, denen gerade der Ernst des Lebens aufging?<\/p>\n<p>Ich suche auf neuen Jazz-CDs nicht l\u00e4nger nach packenden, aufr\u00fcttelnden H\u00f6r-Erlebnissen. Wenn ich Dynamik will, Drama, Rhythmus, Emotion, dann lege ich mir Beethoven auf. Oder Mahler. Oder Strawinsky. Wer h\u00e4tte gedacht, dass ich sogar Bruckner einmal spannender und frenetischer finden w\u00fcrde als neuen Jazz! Schlimmer noch: Jetzt bin ich es, der Angst hat vor dem Jazz. 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Titel: \\\"No Chaser\\\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/wein\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Who is afraid of jazz? - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/afraid-jazz\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Who is afraid of jazz? - JazzZeitung","og_description":"Ganz fr\u00fcher hatten manche Leute noch Angst vor dem Jazz. Er war ihnen zu wild, zu aufm\u00fcpfig, zu frenetisch, zu sittenlos. Sp\u00e4ter dann zu sperrig, zu hektisch, zu kompliziert, zu frei, zu chaotisch, zu laut. Heute muss niemand mehr Angst haben. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-1kc","jetpack-related-posts":[{"id":20237,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2019\/07\/saxophonistin-carolyn-breuer-raesoniert-ueber-35-jahre-jazz\/","url_meta":{"origin":5096,"position":0},"title":"Saxophonistin Carolyn Breuer r\u00e4soniert \u00fcber 35 Jahre Jazz","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"31. 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