{"id":4517,"date":"2014-09-15T08:00:09","date_gmt":"2014-09-15T06:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=4517"},"modified":"2014-09-02T15:06:34","modified_gmt":"2014-09-02T13:06:34","slug":"improvisation-ueber-improvisation-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/09\/improvisation-ueber-improvisation-9\/","title":{"rendered":"Improvisation \u00fcber Improvisation #9"},"content":{"rendered":"<p>Meine erstes Jazzalbum war \u201ePortrait in Jazz\u201c des Pianisten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bill_Evans_(Pianist)\">Bill Evans<\/a>. Vom Cover blickte mir ein adrett gekleideter Endzwanziger entgegen, mit Seitenscheitel, Intellektuellenbrille und traurigem Gesichtsausdruck.<br \/>\nDas Album war fortan Dauergast in meinem CD-Spieler, und auch wenn mich die gesamte Aufnahme auf vielf\u00e4ltige Art faszinierte, so stach doch ein St\u00fcck besonders heraus: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=adPpG0Dnxeg\">\u201eWhen I Fall In Love\u201c<\/a>. Diese Klangfarben! Dieser Sound! Diese sensible Eleganz, die feine Melancholie in der Ausgestaltung von Melodie und Improvisation! Das St\u00fcck sprach direkt zu mir und war mit ein Grund f\u00fcr meine Entscheidung, Jazzklavier zu studieren. <\/p>\n<p>In den 17 Jahren, die zwischen meinem ersten H\u00f6reindruck und heute liegen, habe ich unz\u00e4hlige Tage Jazzmusik geh\u00f6rt und ganz unterschiedliche Phasen der Begeisterung f\u00fcr bestimmte Stile oder Musiker durchlebt. Viele davon kamen und gingen, aber diese Aufnahme beeindruckt mich noch immer. Sie bleibt stets frisch f\u00fcr mich; mit jedem Mal H\u00f6ren finde ich einen neuen Ankn\u00fcpfungspunkt, warum sie mir so gut gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>War ich damals sehr fixiert auf den Pianisten, genie\u00dfe ich heute vor allem die Leistung seiner beiden Triokollegen (Bassist <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Scott_LaFaro\">Scott LaFaro<\/a> und Schlagzeuger <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paul_Motian\">Paul Motian<\/a>): LaFaro spielt im Thema nichts au\u00dfer den Grundt\u00f6nen der jeweiligen Akkorde, Motian begn\u00fcgt sich mit einer leisen Hi-Hat auf zwei und vier (f\u00fcr die Punkte) und einem gelegentlichen Besenschlag auf das sizzle ride-Becken (f\u00fcr die Fl\u00e4che) \u2013 und dennoch hat man nie das Gef\u00fchl, dass irgendetwas fehlen w\u00fcrde. Ein Musterbeispiel f\u00fcr gelungene Reduktion!<br \/>\nEine weitere Beobachtung meiner neuesten H\u00f6rrunde: w\u00e4hrend sich Bill Evans im Laufe seiner Karriere zu einem zunehmend orchestral spielenden Tastenvirtuosen entwickelt hat, dessen Soli sich aus einem riesigen Baukasten an zu Ende gedachten\/ ge\u00fcbten Phrasen, Patterns und Motiven speisten (\u00fcber die er allerdings derma\u00dfen frei und spontan verf\u00fcgen konnte, dass die Musik dennoch nie vorgefertigt klang), wirkt diese fr\u00fche Aufnahme noch angenehm unsouver\u00e4n und ehrlich emotional, ohne jegliches Blendwerk.<\/p>\n<p>Die einzige andere Trio-Aufnahme von \u201eWhen I Fall in Love\u201c, die ich auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xPnUbUeQKYQ\">Youtube<\/a> von Bill Evans finden konnte, ist ein Live-Mitschnitt aus dem New Yorker Village Vanguard von 1978, also fast 20 Jahre sp\u00e4ter und knapp zwei Jahre vor seinem Tod. Beileibe keine schlechte Version, aber weit entfernt von der Magie der \u201ePortrait in Jazz\u201c-Aufnahme.<\/p>\n<p>Der Bill Evans der sp\u00e4ten siebziger Jahre hatte mit jenem auf dem Plattencover von 1959 \u00e4u\u00dferlich nur noch wenig gemein. Der Seitenscheitel war inzwischen einer wilden M\u00e4hne gewichen, ein ausufernder Vollbart unterstrich den Eindruck eines L\u00f6wen, der er sowohl im Sternzeichen als auch von seinen instrumentalen F\u00e4higkeiten war. Geblieben war einzig der traurige Gesichtsausdruck. <\/p>\n<p>Heute vor 34 Jahren verstarb Bill Evans an den gesundheitlichen Folgen seiner Drogensucht. Seine Managerin Helen Keane schrieb damals in ihrem Nachruf:<br \/>\n\u201eHe was a pure, beautiful soul. Even when he was in the worst private torment, he kept on giving beauty to the world right up to the end.\u201c<\/p>\n<p>Danke, Bill.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine erstes Jazzalbum war \u201ePortrait in Jazz\u201c des Pianisten Bill Evans. Vom Cover blickte mir ein adrett gekleideter Endzwanziger entgegen, mit Seitenscheitel, Intellektuellenbrille und traurigem Gesichtsausdruck. Das Album war fortan Dauergast in meinem CD-Spieler, und auch wenn mich die gesamte Aufnahme auf vielf\u00e4ltige Art faszinierte, so stach doch ein St\u00fcck besonders heraus: \u201eWhen I Fall In Love\u201c. Diese Klangfarben! Dieser Sound! Diese sensible Eleganz, die feine Melancholie in der Ausgestaltung von Melodie und Improvisation! Das St\u00fcck sprach direkt zu mir und war mit ein Grund f\u00fcr meine Entscheidung, Jazzklavier zu studieren. 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November 2014","format":false,"excerpt":"In den bisherigen Folgen dieser Blogreihe habe ich viel \u00fcber Improvisation im musikalischen Kontext geschrieben. H\u00f6chste Zeit, auch einmal in andere Bereiche zu schauen. Google, hilfreich wie immer, lieferte mir den Vorschlag \u201eImprovisation Wirtschaft\u201c. Das f\u00fchrte mich unter anderem zu folgenden Definitionen: \u201eVor\u00fcbergehende Regelung einer begrenzten Anzahl von Teilhandlungen im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":3750,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisation-ueber-improvisation-1\/","url_meta":{"origin":4517,"position":2},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #1","author":"Benjamin Schaefer","date":"15. April 2014","format":false,"excerpt":"Der Wecker klingelt wie gestellt. Der Taxifahrer klingelt wie bestellt. Auch der Zug, der mich zum Flughafen bringt, ist auf die Minute p\u00fcnktlich. Abfertigung reibungslos, Flug ohne Turbulenzen. Ankunft um 14:48. Raus aus der Schalterhalle, rein ins allt\u00e4gliche Chaos. Lautes Stimmengewirr, ich verstehe kein Wort. Stau. Enge. Ein Paradies f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":5038,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/improvisation-ueber-improvisation-14\/","url_meta":{"origin":4517,"position":3},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #14","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. Dezember 2014","format":false,"excerpt":"Neulich entdeckte ich beim \u00dcben das St\u00fcck \u201eYardbird Suite\u201c von Charlie Parker wieder. Es hatte mir schon immer gut gefallen, aber nun beschloss ich, mich noch etwas eingehender dar\u00fcber zu informieren. Die ber\u00fchmte Septett-Einspielung von 1946 f\u00fcr Dial Records, die k\u00fcrzlich in die Grammy Hall of Fame aufgenommen wurde, beginnt\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"Benjamin Schaefer","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/benjamin_schaefer_400-150x150.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":4117,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","url_meta":{"origin":4517,"position":4},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. Juli 2014","format":false,"excerpt":"Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys \u201eLe Sacre du Printemps\u201c mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":3685,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisationen-ueber-improvisation-einleitung\/","url_meta":{"origin":4517,"position":5},"title":"Improvisationen \u00fcber Improvisation &#8211; Einleitung","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. April 2014","format":false,"excerpt":"Die Improvisation ist ein zentrales Merkmal des Jazz. 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