{"id":4514,"date":"2014-09-01T08:00:37","date_gmt":"2014-09-01T06:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=4514"},"modified":"2014-08-30T10:30:25","modified_gmt":"2014-08-30T08:30:25","slug":"improvisation-ueber-improvisation-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/09\/improvisation-ueber-improvisation-8\/","title":{"rendered":"Improvisation \u00fcber Improvisation #8"},"content":{"rendered":"<p>Jerome Kerns <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/All_the_Things_You_Are\">\u201eAll the things you are\u201c<\/a> ist ein Musikst\u00fcck, das einem im Jazzkontext h\u00e4ufig begegnet \u2013 ein sogenannter Standard. Wie so viele St\u00fccke aus dem Great American Songbook wurde es urspr\u00fcnglich f\u00fcr ein Broadway-Musical (\u201eVery warm for May\u201c, 1939) geschrieben. Das Musical war schnell vergessen, der Song aber erwies sich als Hit: die \u201eCoverversionen\u201c von Tommy Dorsey (1939) und Frank Sinatra (1945) schafften es beide auf Platz eins der Hitparade (\u2026 wie ich dieses Wort liebe!).<\/p>\n<p>Die fr\u00fchen Vokalversionen \u2013 wie jene von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_xcLsJk0-n0\">Helen Forrest (1939)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=U_yzmsiQqFA\">Jo Stafford (1946)<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uKia7y2Rhj4\">Tony Martin (1946)<\/a> \u2013 untermalten mit opulenter Orchestrierung Oscar Hammersteins hochromantischen Text und verdeutlichten die Tanzmusikfunktion des Jazz in der \u00c4ra der Swing-Big-Bands.<br \/>\nRecht schnell fand das St\u00fcck aber auch in Bebop-Kreisen Anklang, wo es als reine Instrumentalmusik f\u00fcr kleinere Besetzung abstrahiert wurde. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XPACdaj3t0Q\">Dizzy Gillespie<\/a> stellte \u201eAll the things\u201c 1945 erstmals ein Intro voran, das auf den ersten Blick wenig mit dem eigentlichen St\u00fcck zu tun hat und eine neue, geheimnisvollere Komponente hinzuf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Dieses Intro tauchte bereits wenig sp\u00e4ter \u2013 etwa bei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qpX64v8UJ7I\">Red Rodney (1946)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3r4hs-yL6Zw\">Charlie Parker (1947)<\/a> \u2013 so selbstverst\u00e4ndlich integriert auf, als h\u00e4tte es schon immer dazugeh\u00f6rt. Mehr noch: vom urspr\u00fcnglichen St\u00fcck waren nur die Akkordfolge und einige melodische Zielt\u00f6ne \u00fcbrig geblieben; diese dienten nun als Grundlage f\u00fcr neue, improvisierte Melodien.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Text eine Deutung des St\u00fcckes als balladeskes Liebeslied nahelegt, ebnete die Abstraktion als reine Instrumentalmusik den Weg f\u00fcr die \u00d6ffnung aller m\u00f6glichen Parameter. Die Versionen von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Re9fwQAoBI\">Thelonious Monk (1948)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n4KrMmhC6OM\">Dave Brubeck (1953)<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J0vmpPQFfxE\">Lennie Tristano (1955)<\/a> und sp\u00e4ter <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gMtPOS_bxCk\">Pat Metheny (1989)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M4wUHpcYONE\">Keith Jarrett (1990)<\/a> korrigierten das Tempo teilweise deutlich nach oben; selbst Ausfl\u00fcge in den Bossa Nova (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=npuWVoNUuH4\">Baden Powell 1967<\/a>) oder nach Motown (<a href=\"http:\/\/vimeo.com\/1980922\">Michael Jackson 1973<\/a>) \u00fcberstand das St\u00fcck unbeschadet.<br \/>\nDer romantischen Opulenz der fr\u00fchen Vokalversionen kamen dagegen, wenig verwunderlich, die Tastenvirtuosen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=scSF8P3aqCE\">Erroll Garner (1949)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=apkgYw7QMhU\">Art Tatum (1953)<\/a> noch am n\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Auch das nachtr\u00e4glich hinzugef\u00fcgte Intro begann, ein Eigenleben zu entwickeln: blieb es bei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gvhZBGFxtrs\">Stan Getz \/ Chet Baker (1954)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=0mjpIXnaqRw\">Sonny Rollins (1963)<\/a> noch recht nah am Original, wurde es von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=q-IBKEkXGZk\">Bill Evans (1963)<\/a> merklich verfremdet, ohne jedoch seine mystische Qualit\u00e4t zu verlieren.<br \/>\nBei <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OyvpVZwuiKY\">Brad Mehldau (1999)<\/a> schlie\u00dflich funktioniert das Intro nicht mehr als solches, sondern als Vamp f\u00fcr ein Schlagzeugsolo gegen Ende des St\u00fcckes. Auch sonst hat sich einiges ge\u00e4ndert: Tempo, Ton- und Taktart, die Akkordfolge des Intros&#8230;<\/p>\n<p>Dennoch bleibt das urspr\u00fcngliche Thema bei fast allen, das Intro zumindest bei vielen der genannten Beispiele erhalten. Der kompositorische Rahmen war und ist also nach wie vor inspirierend genug, um Jazzmusikern als Improvisationsgrundlage zu dienen. Man mag zu der \u201eRepertoirepflege\u201c durch das Spielen von Standards stehen, wie man m\u00f6chte, aber wenn ein St\u00fcck \u00fcber 75 Jahre so pr\u00e4sent bleibt und mit so viel unterschiedlichem \u201eLeben\u201c gef\u00fcllt werden kann, dann spricht das eindeutig f\u00fcr die Qualit\u00e4t des St\u00fcckes. \u201eAll the things you are\u201c eben.<\/p>\n<p>Allen Kritikern, die heutzutage die Nase r\u00fcmpfen, wenn Jazzmusiker Pop-St\u00fccke als Grundlage f\u00fcr ihre Improvisation verwenden, sei noch einmal verdeutlicht, dass auch \u201eAll the things you are\u201c ein Pop-St\u00fcck seiner Zeit war \u2013 ein Superhit sogar, der es in mehreren Versionen bis an die Spitze der \u2026 na? \u2026 Hitparade geschafft hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jerome Kerns \u201eAll the things you are\u201c ist ein Musikst\u00fcck, das einem im Jazzkontext h\u00e4ufig begegnet \u2013 ein sogenannter Standard. 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