{"id":4117,"date":"2014-07-01T08:07:20","date_gmt":"2014-07-01T06:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=4117"},"modified":"2014-06-27T16:10:07","modified_gmt":"2014-06-27T14:10:07","slug":"improvisation-ueber-improvisation-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","title":{"rendered":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5Kyso5VmZ6g\">\u201eLe Sacre du Printemps\u201c<\/a> mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass es auch anderen so ging: massive Zuschauerproteste und Handgreiflichkeiten w\u00e4hrend der Urauff\u00fchrung; Hohn und Unverst\u00e4ndnis seitens der Kritiker; Orchester, die sich weigerten, diese Musik zu spielen. Der \u201eSacre\u201c erzwingt beim Ausf\u00fchrenden wie beim Rezipienten eine Reaktion \u2013 egal wie diese ausf\u00e4llt. Spurlos vor\u00fcber zieht er nie. Bei Gil Scott-Heron hei\u00dft das dann: \u201eYou will not be able to stay home, brother\u201c.<\/p>\n<p>Die Musik des \u201eSacre\u201c ist von einer so urt\u00fcmlichen Wucht, aus ihr spricht die zarteste Sch\u00f6nheit ebenso wie die brachialste Zerst\u00f6rungskraft. Wundersch\u00f6ne Melodien werden fragmentiert und im gezielten Chaos neu zusammengesetzt. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Was sich in der Natur jedes Jahr aufs Neue vollzieht, taucht bei den Menschen zwar seltener, aber doch ebenfalls immer wieder auf \u2013 meist mit gravierenden Folgen, nicht nur f\u00fcr die Menschen, sondern auch f\u00fcr die Natur, die sie umgibt.<br \/>\nInteressanterweise bezeichnete der Begriff <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revolution\"><em>revolutio<\/em><\/a> urspr\u00fcnglich etwas Wieder- oder R\u00fcckkehrendes, eine gleichbleibende, gesetzm\u00e4\u00dfig und kreisf\u00f6rmig verlaufende Bewegung. Die Reduktion auf ein (mehr oder weniger) punktuelles Ereignis, das einen wirklichen Neuanfang verspricht, hat sich erst viel sp\u00e4ter durchgesetzt.<br \/>\nDie Urauff\u00fchrung des \u201eSacre\u201c fand 1913 statt \u2013 ein Jahr vor Beginn des ersten Weltkriegs.<\/p>\n<p>Von Igor Strawinsky stammt auch das folgende Zitat: \u201eKomposition ist selektive Improvisation\u201c. Was mich zu der Frage bringt, ob das, was ich hier versuche, \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist \u2013 Improvisationen \u00fcber Improvisation. Schlie\u00dflich selektiere ich ja, ich schreibe etwas dauerhaft fest (in Zeiten des Internets also auf ewig&#8230; oder zumindest so lange, bis der Strom alle ist). Komponiere ich dann nicht eher? Geht es letztlich mehr um den Zustand, in dem man \u201eimprovisiert\u201c &#8211; also bewusst oder un(ter)bewusst?<\/p>\n<p>Vielleicht hilft die etymologische Betrachtung: das Wort \u201eKomposition\u201c kommt von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komposition\"><em>compositio<\/em><\/a> (lat.: Zusammenstellung, Zusammensetzung), Improvisation dagegen von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Improvisation\"><em>improvviso<\/em><\/a> (ital.: unvorhergesehen, unerwartet). Strawinsky definiert die Sch\u00f6pfung seines Werkes also als Zusammenstellung von Unerwartetem. Im \u201eSacre\u201c ist ihm dies meisterhaft gelungen. <\/p>\n<p>Zu guter Letzt noch ein Hinweis: Improvisation ist auch deshalb so sch\u00f6n, weil ihre Sch\u00f6nheit verg\u00e4nglich ist. Deshalb kann ich nur jeden geneigten Zuh\u00f6rer ermutigen, Jazz am besten live im Konzert, im \u201eMoment\u201c seiner Entstehung zu erleben. Es lohnt sich in jedem Fall \u2013 egal, welche Reaktion das Geh\u00f6rte in einem ausl\u00f6st!<br \/>\nWenn ich meine Sinne nicht durch das Hantieren mit dem Smartphone bet\u00e4ube, weil ich aus Angst, etwas zu verpassen, den Moment festhalten will, wird mich die Musik zu einer Reaktion zwingen. Ob Begeisterung, R\u00fchrung, Ablehnung oder Langeweile (nein, Jazzkonzerte sind nicht immer gut!), spielt keine Rolle \u2013 ich bin bei mir und erlebe meine emotionale Reaktion. Durch die Musik sp\u00fcre ich mich selber. Ist das nicht der Zustand, den viele von uns, gefangen im Diktat der Produktionssteigerung, derzeit vermissen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys \u201eLe Sacre du Printemps\u201c mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass es auch anderen so ging: massive Zuschauerproteste und Handgreiflichkeiten w\u00e4hrend der Urauff\u00fchrung; Hohn und Unverst\u00e4ndnis seitens der Kritiker; Orchester, die sich weigerten, diese Musik zu spielen. Der \u201eSacre\u201c erzwingt beim Ausf\u00fchrenden wie beim Rezipienten eine Reaktion \u2013 egal wie diese ausf\u00e4llt. Spurlos vor\u00fcber zieht er nie. Bei Gil Scott-Heron hei\u00dft das dann: \u201eYou will not be able to stay home, brother\u201c. Die Musik des \u201eSacre\u201c ist von einer so urt\u00fcmlichen Wucht, aus ihr spricht die zarteste Sch\u00f6nheit ebenso wie die brachialste Zerst\u00f6rungskraft. Wundersch\u00f6ne Melodien werden fragmentiert und im gezielten Chaos neu zusammengesetzt. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Was sich in der Natur jedes Jahr aufs Neue vollzieht, taucht bei den Menschen zwar seltener, aber doch ebenfalls immer wieder auf \u2013 meist mit gravierenden Folgen, nicht nur f\u00fcr die Menschen, sondern auch f\u00fcr die &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[82],"tags":[1191,198,1007,1022],"coauthors":[770],"class_list":["post-4117","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog","tag-blog","tag-geschichte","tag-improvisation","tag-sacre-du-printemps"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys \u201eLe Sacre du Printemps\u201c mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass es auch anderen so ging: massive Zuschauerproteste und Handgreiflichkeiten w\u00e4hrend der Urauff\u00fchrung; Hohn und Unverst\u00e4ndnis seitens der Kritiker; Orchester, die sich weigerten, diese Musik zu spielen. Der \u201eSacre\u201c erzwingt beim Ausf\u00fchrenden wie beim Rezipienten eine Reaktion \u2013 egal wie diese ausf\u00e4llt. Spurlos vor\u00fcber zieht er nie. Bei Gil Scott-Heron hei\u00dft das dann: \u201eYou will not be able to stay home, brother\u201c. Die Musik des \u201eSacre\u201c ist von einer so urt\u00fcmlichen Wucht, aus ihr spricht die zarteste Sch\u00f6nheit ebenso wie die brachialste Zerst\u00f6rungskraft. Wundersch\u00f6ne Melodien werden fragmentiert und im gezielten Chaos neu zusammengesetzt. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Was sich in der Natur jedes Jahr aufs Neue vollzieht, taucht bei den Menschen zwar seltener, aber doch ebenfalls immer wieder auf \u2013 meist mit gravierenden Folgen, nicht nur f\u00fcr die Menschen, sondern auch f\u00fcr die &hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"JazzZeitung\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-07-01T06:07:20+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/ipad-logo-200.png?fit=200%2C200&ssl=1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Benjamin Schaefer\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Benjamin Schaefer\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/3e3b81d403e660d7e97c67f7f805c875\"},\"headline\":\"Improvisation \u00fcber Improvisation #6\",\"datePublished\":\"2014-07-01T06:07:20+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/\"},\"wordCount\":521,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#organization\"},\"keywords\":[\"Blog\",\"Geschichte\",\"Improvisation\",\"Sacre du Printemps\"],\"articleSection\":[\"Blog\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/\",\"name\":\"Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-07-01T06:07:20+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2014\\\/07\\\/improvisation-ueber-improvisation-6\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Improvisation \u00fcber Improvisation #6\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\",\"name\":\"JazzZeitung\",\"description\":\"Jazz-News und Jazz-Kontroverses\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#organization\",\"name\":\"JazzZeitung online\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/08\\\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/08\\\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1\",\"width\":499,\"height\":200,\"caption\":\"JazzZeitung online\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/JazzZeitung\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/3e3b81d403e660d7e97c67f7f805c875\",\"name\":\"Benjamin Schaefer\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/09\\\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1c443b59badf4cb4cef82900bff578357\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/09\\\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/09\\\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1\",\"caption\":\"Benjamin Schaefer\"},\"description\":\"Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte von 2001 bis 2008 Jazzklavier und Komposition an der K\u00f6lner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans L\u00fcdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. Er war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen dieser und anderer Formationen f\u00fchrten ihn bereits in zahlreiche europ\u00e4ische L\u00e4nder sowie nach Russland, S\u00fcdafrika, in die Ukraine, die USA und durch sieben L\u00e4nder Zentralamerikas. Neben seiner k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent f\u00fcr Jazz-Klavier an der HfMT K\u00f6ln.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/benjamin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung","og_description":"Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys \u201eLe Sacre du Printemps\u201c mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass es auch anderen so ging: massive Zuschauerproteste und Handgreiflichkeiten w\u00e4hrend der Urauff\u00fchrung; Hohn und Unverst\u00e4ndnis seitens der Kritiker; Orchester, die sich weigerten, diese Musik zu spielen. Der \u201eSacre\u201c erzwingt beim Ausf\u00fchrenden wie beim Rezipienten eine Reaktion \u2013 egal wie diese ausf\u00e4llt. Spurlos vor\u00fcber zieht er nie. Bei Gil Scott-Heron hei\u00dft das dann: \u201eYou will not be able to stay home, brother\u201c. Die Musik des \u201eSacre\u201c ist von einer so urt\u00fcmlichen Wucht, aus ihr spricht die zarteste Sch\u00f6nheit ebenso wie die brachialste Zerst\u00f6rungskraft. Wundersch\u00f6ne Melodien werden fragmentiert und im gezielten Chaos neu zusammengesetzt. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Was sich in der Natur jedes Jahr aufs Neue vollzieht, taucht bei den Menschen zwar seltener, aber doch ebenfalls immer wieder auf \u2013 meist mit gravierenden Folgen, nicht nur f\u00fcr die Menschen, sondern auch f\u00fcr die &hellip;","og_url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","og_site_name":"JazzZeitung","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/","article_published_time":"2014-07-01T06:07:20+00:00","og_image":[{"width":200,"height":200,"url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/ipad-logo-200.png?fit=200%2C200&ssl=1","type":"image\/png"}],"author":"Benjamin Schaefer","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/"},"author":{"name":"Benjamin Schaefer","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/3e3b81d403e660d7e97c67f7f805c875"},"headline":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6","datePublished":"2014-07-01T06:07:20+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/"},"wordCount":521,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"keywords":["Blog","Geschichte","Improvisation","Sacre du Printemps"],"articleSection":["Blog"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","name":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6 - JazzZeitung","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website"},"datePublished":"2014-07-01T06:07:20+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/","name":"JazzZeitung","description":"Jazz-News und Jazz-Kontroverses","publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization","name":"JazzZeitung online","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1","width":499,"height":200,"caption":"JazzZeitung online"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/3e3b81d403e660d7e97c67f7f805c875","name":"Benjamin Schaefer","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1c443b59badf4cb4cef82900bff578357","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/benjamin_schaefer_400.jpg?resize=96%2C96&ssl=1","caption":"Benjamin Schaefer"},"description":"Benjamin Schaefer (geb. 1981) studierte von 2001 bis 2008 Jazzklavier und Komposition an der K\u00f6lner Musikhochschule bei Frank Wunsch, Hans L\u00fcdemann, John Taylor und Joachim Ullrich. Er war Mitglied des Landesjazzorchesters NRW und des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Tourneen dieser und anderer Formationen f\u00fchrten ihn bereits in zahlreiche europ\u00e4ische L\u00e4nder sowie nach Russland, S\u00fcdafrika, in die Ukraine, die USA und durch sieben L\u00e4nder Zentralamerikas. Neben seiner k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit arbeitet Benjamin Schaefer seit 2009 als Dozent f\u00fcr Jazz-Klavier an der HfMT K\u00f6ln.","sameAs":["http:\/\/"],"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/benjamin\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"4f4840cf01c34b9f8da5c7c8a51057f5","server":"vg07.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4f4840cf01c34b9f8da5c7c8a51057f5"},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-14p","jetpack-related-posts":[{"id":5883,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/04\/ein-funkelndes-universum-sebastian-sternals-symphonic-society\/","url_meta":{"origin":4117,"position":0},"title":"Funkelndes Universum: Sebastian Sternals \u201eSymphonic Society\u201c","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"8. April 2015","format":false,"excerpt":"Von Dietrich Schlegel - Sebastian Sternal, viel gefragter und besch\u00e4ftigter Jazzpianist und einfallsreicher Komponist, hat sich drei Jahre nach dem Erfolg mit seiner \u201eSymphonic Society\u201c, einer aus ausgesuchten Jazzmusikern und einem klassischen Streichquartett bestehenden \u201esymphonischen Combo\u201c, erneut und noch weiter auf das Terrain des symphonischen Jazz vorgewagt. Auf die mit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Portrait&quot;","block_context":{"text":"Portrait","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/portrait\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/0K3A7312-Randalu-Ko%C2%A8ster-dombr.jpg?resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":13013,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2017\/07\/reinier-baas\/","url_meta":{"origin":4117,"position":1},"title":"Reinier Baas und seine Prinzessinnen","author":"Redaktion JazzZeitung","date":"12. Juli 2017","format":false,"excerpt":"Der diesj\u00e4hrige Composer in Residence des S\u00fcdtriol Jazzfestival Alto Adige hie\u00df Reinier Baas.\u00a0 Der holl\u00e4ndische Gitarristen gestaltete den Er\u00f6ffnungsabend im Messezentrum von Bozen mit einer unterhaltsam-skurrilen Mischung aus Konzeptmusik, medien\u00fcbergreifender Gestaltungsidee und subversivem Witz. Im Mittelpunkt stehen die Zeichnungen von Cartoon-K\u00fcnstler Raymond Koot (Typex), die eine etwas holprige Liebes- und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Portrait&quot;","block_context":{"text":"Portrait","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/portrait\/"},"img":{"alt_text":"Renier Baas (g), Princess Discombobulatix, S\u00fcdtirol Jazzfestival Alto Adige, Bozen, Messe, Foto Ralf Dombrowski","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/0K3A1088-Reinier-Baas-dombr.jpg?fit=1200%2C857&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/0K3A1088-Reinier-Baas-dombr.jpg?fit=1200%2C857&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/0K3A1088-Reinier-Baas-dombr.jpg?fit=1200%2C857&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/0K3A1088-Reinier-Baas-dombr.jpg?fit=1200%2C857&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/0K3A1088-Reinier-Baas-dombr.jpg?fit=1200%2C857&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":4784,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/11\/improvisation-ueber-improvisation-12\/","url_meta":{"origin":4117,"position":2},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #12","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. November 2014","format":false,"excerpt":"Es gibt so Tage, da liegt das leere wei\u00dfe Blatt Papier vor einem und es f\u00e4llt einem partout nichts ein, womit man es f\u00fcllen k\u00f6nnte. F\u00fcr diese Tage \u2013 und so einer ist bl\u00f6derweise heute, f\u00fcr mich \u2013 helfen verschiedene Strategien. Eine davon ist das continuous writing. Bei dieser Aufgabe\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":3685,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisationen-ueber-improvisation-einleitung\/","url_meta":{"origin":4117,"position":3},"title":"Improvisationen \u00fcber Improvisation &#8211; Einleitung","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. April 2014","format":false,"excerpt":"Die Improvisation ist ein zentrales Merkmal des Jazz. Sie erm\u00f6glicht es den beteiligten Musikern, trotz wenig vorgeschriebenem Material oder sogar ganz ohne auskomponierte Vorlage sinnvoll miteinander zu musizieren. Entgegen einer landl\u00e4ufigen Meinung hat Improvisation absolut nichts mit Beliebigkeit zu tun. Dass das f\u00fcr unge\u00fcbte Ohren bisweilen so klingen mag, ist\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":5038,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/improvisation-ueber-improvisation-14\/","url_meta":{"origin":4117,"position":4},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #14","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. Dezember 2014","format":false,"excerpt":"Neulich entdeckte ich beim \u00dcben das St\u00fcck \u201eYardbird Suite\u201c von Charlie Parker wieder. Es hatte mir schon immer gut gefallen, aber nun beschloss ich, mich noch etwas eingehender dar\u00fcber zu informieren. Die ber\u00fchmte Septett-Einspielung von 1946 f\u00fcr Dial Records, die k\u00fcrzlich in die Grammy Hall of Fame aufgenommen wurde, beginnt\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"Benjamin Schaefer","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/benjamin_schaefer_400-150x150.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":3750,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisation-ueber-improvisation-1\/","url_meta":{"origin":4117,"position":5},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #1","author":"Benjamin Schaefer","date":"15. April 2014","format":false,"excerpt":"Der Wecker klingelt wie gestellt. Der Taxifahrer klingelt wie bestellt. Auch der Zug, der mich zum Flughafen bringt, ist auf die Minute p\u00fcnktlich. Abfertigung reibungslos, Flug ohne Turbulenzen. Ankunft um 14:48. Raus aus der Schalterhalle, rein ins allt\u00e4gliche Chaos. Lautes Stimmengewirr, ich verstehe kein Wort. Stau. Enge. Ein Paradies f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4117"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4117\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4118,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4117\/revisions\/4118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4117"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=4117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}