{"id":3867,"date":"2014-05-15T08:30:46","date_gmt":"2014-05-15T06:30:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=3867"},"modified":"2014-05-10T14:40:13","modified_gmt":"2014-05-10T12:40:13","slug":"improvisation-ueber-improvisation-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/05\/improvisation-ueber-improvisation-3\/","title":{"rendered":"Improvisation \u00fcber Improvisation #3"},"content":{"rendered":"<p>\u201eAus dem Nichts heraus\u201c spielen zu k\u00f6nnen ist eine Qualit\u00e4t, die bei Improvisatoren hoch gesch\u00e4tzt wird. Zwar habe ich das Gef\u00fchl, intuitiv zu wissen, was damit gemeint ist, und sch\u00e4tze diese Qualit\u00e4t ebenfalls sehr. Sobald ich aber versuche, in Worte zu fassen, was damit genau gemeint ist, gerate ich ins Straucheln und der Begriff wird zunehmend schwammig.<\/p>\n<p>Eine erste, naheliegende Definition w\u00e4re, dass damit die F\u00e4higkeit gemeint ist, ohne jegliche Vorgabe \u2013 also ohne Bezug zu einem komponierten Werk, ohne vorherige Absprachen mit den Mitmusikern und ohne Reaktion auf eine bereits bestehende musikalische Situation \u2013 Musik entstehen zu lassen.<br \/>\nDiese Definition w\u00fcrde jedoch streng genommen nur bis zum ersten Ton einer freien Improvisation reichen; danach erg\u00e4ben sich zwangsl\u00e4ufig Reaktionen, Bez\u00fcge, Fortf\u00fchrungen von bereits Bestehendem.<br \/>\nDie Qualit\u00e4t, aus dem Nichts heraus spielen zu k\u00f6nnen, wurde zudem beileibe nicht nur Vertretern des Free Jazz zugesprochen.<\/p>\n<p>Eine weitere Definition bez\u00f6ge sich auf die F\u00e4higkeit, nicht nur in per se freien Spielsituationen, sondern auch in Bezug auf feststehende Werke jede Interpretation neu gestalten zu k\u00f6nnen, alternative Herangehensweisen zu finden und sich nicht auf eingespielte Gewissheiten zu verlassen. Diese Art des Spielens ist sehr wertvoll, da sie selbst allzu oft geh\u00f6rte St\u00fccke immer wieder frisch klingen l\u00e4sst.<br \/>\n\u201eAus dem Nichts heraus\u201c tr\u00e4fe dann aber nur begrenzt zu \u2013 im Sinne von \u201einnerhalb des vorgegebenen Rahmens wieder bei Null anfangen\u201c.<\/p>\n<p>M\u00f6glich w\u00e4re auch, das Nichts mit Stille gleichzusetzen und so die Wertsch\u00e4tzung des musikalischen Parameters \u201eRuhe\u201c als Qualit\u00e4t zu definieren. S\u00e4tze wie \u201eauch Pausen sind musikalische Werte\u201c oder \u201ewichtig ist nicht nur, was man sagt, sondern auch, was man nicht sagt\u201c hat vermutlich jeder Musiksch\u00fcler schon einmal geh\u00f6rt. Ist es jetzt wirklich sch\u00f6ner oder wertvoller, eine Note zu spielen, als die Stille zu genie\u00dfen, sie f\u00fcr sich selber sprechen zu lassen?<\/p>\n<p>In einer Improvisationssituation treffen die Musiker intuitiv und in Sekundenbruchteilen Entscheidungen, sie agieren und reagieren aufeinander und lassen so gemeinsam Musik entstehen, die im Idealfall selbst dann Bestand hat, wenn der letzte Ton lange verklungen ist.<\/p>\n<p>Alle drei Definitionsversuche weisen daher auf Qualit\u00e4ten hin, die nicht nur jahrelanges Training, sondern auch eine bestimmte Geisteshaltung erfordern:<br \/>\nsich in allen Spielsituationen auf seine Intuition verlassen zu k\u00f6nnen; frei oder zumindest unbeeindruckt von \u00c4ngsten zu sein; eine bis auf jede einzelne Note pr\u00e4zise Vorstellung von dem zu haben, was man zu welchem Zeitpunkt spielen oder eben nicht spielen kann und m\u00f6chte; sich stets auf die Suche nach \u201eUnerh\u00f6rtem\u201c zu machen und sich nicht in den Schutz von Gewohn- und Gewissheiten zu fl\u00fcchten&#8230;<br \/>\nHerbie Hancock beschreibt diese Haltung in einem Interview so knapp wie treffend: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/music\/2008\/nov\/07\/herbie-hancock-interview\">\u201eI am comfortable with being uncomfortable.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Am Ende steht die paradoxe Frage, ob \u201eaus dem Nichts heraus spielen\u201c letztlich eine Umschreibung f\u00fcr \u201ejederzeit aus dem Vollen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen\u201c ist?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAus dem Nichts heraus\u201c spielen zu k\u00f6nnen ist eine Qualit\u00e4t, die bei Improvisatoren hoch gesch\u00e4tzt wird. 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November 2014","format":false,"excerpt":"Es gibt so Tage, da liegt das leere wei\u00dfe Blatt Papier vor einem und es f\u00e4llt einem partout nichts ein, womit man es f\u00fcllen k\u00f6nnte. F\u00fcr diese Tage \u2013 und so einer ist bl\u00f6derweise heute, f\u00fcr mich \u2013 helfen verschiedene Strategien. Eine davon ist das continuous writing. Bei dieser Aufgabe\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":3750,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisation-ueber-improvisation-1\/","url_meta":{"origin":3867,"position":1},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #1","author":"Benjamin Schaefer","date":"15. April 2014","format":false,"excerpt":"Der Wecker klingelt wie gestellt. Der Taxifahrer klingelt wie bestellt. Auch der Zug, der mich zum Flughafen bringt, ist auf die Minute p\u00fcnktlich. 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Das f\u00fchrte mich unter anderem zu folgenden Definitionen: \u201eVor\u00fcbergehende Regelung einer begrenzten Anzahl von Teilhandlungen im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":3685,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/04\/improvisationen-ueber-improvisation-einleitung\/","url_meta":{"origin":3867,"position":3},"title":"Improvisationen \u00fcber Improvisation &#8211; Einleitung","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. April 2014","format":false,"excerpt":"Die Improvisation ist ein zentrales Merkmal des Jazz. Sie erm\u00f6glicht es den beteiligten Musikern, trotz wenig vorgeschriebenem Material oder sogar ganz ohne auskomponierte Vorlage sinnvoll miteinander zu musizieren. Entgegen einer landl\u00e4ufigen Meinung hat Improvisation absolut nichts mit Beliebigkeit zu tun. Dass das f\u00fcr unge\u00fcbte Ohren bisweilen so klingen mag, ist\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":4057,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/06\/improvisation-ueber-improvisation-5\/","url_meta":{"origin":3867,"position":4},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #5","author":"Benjamin Schaefer","date":"16. Juni 2014","format":false,"excerpt":"\u201eA lot of people never use their initiative because no-one told them to.\u201c (Banksy) Wenn ich dieser Tage meine Facebook-Startseite durchforste, lese ich von stetig wachsendem Unmut gegen\u00fcber den menschenverachtenden Ausw\u00fcchsen des (Sp\u00e4t-)Kapitalismus und der seltsamen Vorstellung von einer \u201emarktkonformen Demokratie\u201c, die unsere Kanzlerin postuliert. Gerne wird dann eine \u201eRevolution\u201c\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":5115,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/12\/improvisation-ueber-improvisation-15\/","url_meta":{"origin":3867,"position":5},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #15","author":"Benjamin Schaefer","date":"15. Dezember 2014","format":false,"excerpt":"In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Motivationen auf das Thema Improvisation geschaut \u2013 was die Improvisation ausmacht, was sie bewirken kann, vor welche Probleme sie den Improvisierenden stellt und wie sie helfen kann, Probleme zu l\u00f6sen. 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