{"id":3811,"date":"2014-05-01T12:44:57","date_gmt":"2014-05-01T10:44:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=3811"},"modified":"2014-05-01T12:44:57","modified_gmt":"2014-05-01T10:44:57","slug":"improvisation-ueber-improvisation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/05\/improvisation-ueber-improvisation-2\/","title":{"rendered":"Improvisation \u00fcber Improvisation #2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WENkquBHchM\">\u201eJa mach nur einen Plan,<br \/>\nsei nur ein gro\u00dfes Licht!<br \/>\nUnd mach dann noch &#8217;nen zweiten Plan,<br \/>\ngehn tun sie beide nicht.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Jeder Mensch improvisiert. Jeden Tag, sein ganzes Leben lang.<br \/>\nJeder Mensch agiert und reagiert, mal f\u00fcr sich allein, mal im Zusammenspiel (oder ernster: in Zusammenarbeit) mit anderen Menschen.<br \/>\nRituale, feste Arbeitszeiten und sorgf\u00e4ltig geplante Tagesabl\u00e4ufe sorgen f\u00fcr Struktur, f\u00fcr einen \u201ekomponierten\u201c Rahmen; aber selbst der durchstrukturierteste Mensch ist nicht gefeit vor \u00dcberraschungen, die ihn zu einer spontanen &#8211; improvisierten &#8211; Reaktion zwingen und gegebenenfalls seine Pl\u00e4ne \u00fcber den Haufen werfen. <\/p>\n<p>Sogar wenn der Mensch schl\u00e4ft, improvisiert sein Gehirn, indem es <a href=\"http:\/\/dasgehirn.info\/aktuell\/frage-an-das-gehirn\/warum-traeumen-wir\">im Traum<\/a> Erlebtes ordnet, neue Erfahrungen mit alten verbindet oder uns auf kommende Situationen vorbereitet. Interessanterweise arbeitet w\u00e4hrend des Tr\u00e4umens das <a href=\"http:\/\/arbeitsblaetter.stangl-taller.at\/GEHIRN\/GehirnEmotion.shtml\">Emotionszentrum<\/a> im Gehirn st\u00e4rker als im Wachzustand, der f\u00fcr geradliniges Denken, Planen und Handeln zust\u00e4ndige Bereich hingegen weniger stark.<\/p>\n<p>Tr\u00e4ume und Improvisationen haben viel gemeinsam. Beide laufen irgendwo zwischen Un-, Unter- und Bewusstsein ab; beide verbinden bereits Gelerntes mit neuen Reizen; beide lassen sich nicht (oder nur sehr begrenzt) planen und folgen nicht zwangsl\u00e4ufig einer vorhersehbaren Logik; zudem spielen Emotionen bei beiden eine wichtige Rolle.<br \/>\nFolgerichtig beschreibt Duke Ellington sein Klavierspiel als Tr\u00e4umen: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FA4ZSrAYOkQ\">\u201eThis is not piano. This is dreaming.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Auf welcher Basis macht der Mensch Pl\u00e4ne? Sind es nicht in den meisten F\u00e4llen Tr\u00e4ume, die ihn leiten? Welche Art von Tr\u00e4umen sind das? Planen wir aus Angst und Unsicherheit heraus, oder weil wir unsere Tr\u00e4ume verwirklichen m\u00f6chten? Wo liegen unsere \u00c4ngste? Wie k\u00f6nnen wir mit ihnen umgehen?<\/p>\n<p>Bittet man Sch\u00fcler im Instrumentalunterricht, einmal ohne Vorgaben drauflos zu improvisieren, erntet man h\u00e4ufig verschreckte Blicke. \u201eAber&#8230; ich kann doch gar nicht&#8230;?\u201c &#8211; doch. Du kannst. Jeder Mensch kann improvisieren. Jeder Mensch tut es t\u00e4glich, in einer Vielzahl von Lebenssituationen. Warum nicht auch am Instrument?<\/p>\n<p>Weniger Angst, mehr Improvisation.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re doch mal ein Plan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJa mach nur einen Plan, sei nur ein gro\u00dfes Licht! Und mach dann noch &#8217;nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht.\u201c Jeder Mensch improvisiert. Jeden Tag, sein ganzes Leben lang. 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Oktober 2014","format":false,"excerpt":"Jazz ist eine stilvolle Zelebrierung des musikalischen Moments. Am liebsten in Gesellschaft. Um den Moment zu feiern, bedarf es theoretisch nicht viel. \u00dcber je mehr Wissen man verf\u00fcgt, und je direkter man dieses Wissen im Moment abrufen und auf sein Instrument \u00fcbertragen kann, desto mehr hat man \u2013 wiederum theoretisch\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":4944,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/11\/improvisation-ueber-improvisation-13\/","url_meta":{"origin":3811,"position":2},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #13","author":"Benjamin Schaefer","date":"16. November 2014","format":false,"excerpt":"In den bisherigen Folgen dieser Blogreihe habe ich viel \u00fcber Improvisation im musikalischen Kontext geschrieben. H\u00f6chste Zeit, auch einmal in andere Bereiche zu schauen. Google, hilfreich wie immer, lieferte mir den Vorschlag \u201eImprovisation Wirtschaft\u201c. Das f\u00fchrte mich unter anderem zu folgenden Definitionen: \u201eVor\u00fcbergehende Regelung einer begrenzten Anzahl von Teilhandlungen im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":6583,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/07\/audience-development-12-mehr-jazz-die-schulen\/","url_meta":{"origin":3811,"position":3},"title":"Audience Development (12) &#8211; Mehr Jazz in die Schulen?","author":"Benjamin Schaefer","date":"15. Juli 2015","format":false,"excerpt":"Der L\u00f6sungsansatz liegt vermeintlich auf der Hand, er war in der einleitenden Folge dieser Blogserie bereits Thema und taucht in Audience-Development-Diskussionen meist an erster Stelle auf: Der Jazz hat Nachwuchsprobleme auf der Publikumsseite, also muss man ihn dem Nachwuchs dort nahebringen, wo er nicht weglaufen kann \u2013 in der Schule.\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":4117,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/07\/improvisation-ueber-improvisation-6\/","url_meta":{"origin":3811,"position":4},"title":"Improvisation \u00fcber Improvisation #6","author":"Benjamin Schaefer","date":"1. Juli 2014","format":false,"excerpt":"Das Thema Revolution hat mich seit dem letzten Blog nicht losgelassen. Genauer gesagt wurde ich erneut darauf gesto\u00dfen, als ich feststellte, dass Igor Strawinskys \u201eLe Sacre du Printemps\u201c mich auch beim hundertsten H\u00f6ren mehr packt und ersch\u00fcttert als jedes andere Musikst\u00fcck. Ein Blick auf die Geschichte des Werkes zeigt, dass\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":6520,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2015\/07\/audience-development-11-warum-ist-jazz-relevant\/","url_meta":{"origin":3811,"position":5},"title":"Audience Development (11) &#8211; Warum ist Jazz relevant?","author":"Benjamin Schaefer","date":"2. Juli 2015","format":false,"excerpt":"Anfang 2012 ver\u00f6ffentlichte der M\u00fcnchner Musiker Michael Hornstein unter der \u00dcberschrift \u201eBetriebsst\u00f6rung\u201c einen vielbeachteten Artikel in der S\u00fcddeutschen Zeitung, in dem er dem deutschen Jazz mangelnde gesellschaftliche Relevanz bescheinigte und die Ursachen daf\u00fcr als hausgemacht ansah. In der Folge wurde kurzzeitig rege \u00fcber Jazz diskutiert, das strukturelle und politische Bewusstsein\u2026","rel":"","context":"In &quot;Blog&quot;","block_context":{"text":"Blog","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/blog\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3811"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3813,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3811\/revisions\/3813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3811"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=3811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}