{"id":3473,"date":"2014-02-07T18:13:39","date_gmt":"2014-02-07T17:13:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=3473"},"modified":"2014-02-07T18:13:39","modified_gmt":"2014-02-07T17:13:39","slug":"von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/02\/von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2\/","title":{"rendered":"Von Marathon bis \u201eEverlasting\u201c \u2013 Mein pers\u00f6nliches Jahr 2013, Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>April-August 2013:<\/strong><\/p>\n<p>Mittlerweile im April angekommen stieg die Anspannung immer mehr und mehr. Denn das erste \u00a0Ziel r\u00fcckte unaufhaltsam n\u00e4her. Am 28ten April fand der Marathon in Madrid statt, und die Vorbereitung ging in die Endphase. Da ich aber gut vorbereitet war lief ich Anfang April noch einmal zwei l\u00e4ngere Strecken \u00fcber 30km, und versuchte die Woche davor mich mit k\u00fcrzeren L\u00e4ufen in Form zu halten.<\/p>\n<p>Musikalisch war es ein wenig ruhig, aber dennoch ein wichtiger Monat, denn ich besuchte die \u201eFrankfurter Musikmesse\u201c. Es ist jedes Jahr immer wieder sch\u00f6n dort zu sein, sich mit Musikern, den \u00a0Ausstellern\u00a0uvm\u00a0auszutauschen. Vor allem mit den tollen Firmen \u201eVandoren\u201c und \u201eSelmer\u201c, die mich mittlerweile seit mehreren Jahren unterst\u00fctzen. Es war ein sch\u00f6ner Tag, und mein Besuch wirkte sich auch positiv auf mein Album aus. Schon auf dem Weg nach Hause, ging ich kurz vor Messeende noch einmal durch die Bl\u00e4ser Abteilung, und h\u00f6rte jemand Trompete spielen. Sofort dachte ich mir:<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u201eDen kenn ich doch\u201c !?<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_3474\" aria-describedby=\"caption-attachment-3474\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3474\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/02\/von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2\/5236_379216968849829_1696010160_n\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?fit=960%2C720&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"960,720\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"mit Michael &amp;#8222;Patches&amp;#8220; Stewart\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;@Frankfurter Musikmesse&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?fit=800%2C600&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3474 \" title=\"mit Michael &quot;Patches&quot; Stewart\" alt=\"@Frankfurter Musikmesse\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?resize=900%2C675&amp;ssl=1 900w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/5236_379216968849829_1696010160_n.jpg?w=960&amp;ssl=1 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3474\" class=\"wp-caption-text\">mit Michael &#8222;Patches&#8220; Stewart<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich t\u00e4uschte mich nicht und es war Michael \u201ePatches\u201c Stewart, langj\u00e4hriger Trompeter der \u201eMarcus Miller Band\u201c. Sofort nutzte ich die M\u00f6glichkeit mit Ihm ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Wie schon 2007 im \u201eBayerischen Hof\u201c, wo ich die M\u00f6glichkeit hatte mit der Band einen Nachmittag beim Soundcheck zu verbringen, war sofort ein \u201eVibe\u201c\u00a0da, und ich muss wirklich sagen dass er nicht nur ein grandioser Trompeter ist, sondern auch ein wahnsinnig liebensw\u00fcrdiger Mensch! Durch Zufall kamen wir auf Alex, denn ich erz\u00e4hlte dass er mir ein wenig mit dem Album bzw Songwriting hilft, woraufhin er meinte, dass er erst vor einem Monat mit ihm auf der \u201eSmooth Jazz Cruise\u201c war. So war direkt die Verbindung hergestellt und wir sprachen ein wenig \u00fcber meine CD, weil mir kam \u201eDifferent Moods\u201c in meinen Kopf geschossen. Dies ist der erste Song der neuen Scheibe, und am Ende kommt ein sehr \u201esmoother\u201c\u00a0Solopart, der ein Hauch von \u201eJ Dilla\u201c Flow hat. Monate \u00fcberlegte ich wer vielleicht darauf spielen k\u00f6nnte, denn da wollte ich niemand der abdr\u00fcckt, oder zeigen will was er kann. Es sollte einfach nur sch\u00f6n, und mit \u201eFeeling\u201c sein. Und wer \u201ePatches\u201c kennt, weiss genau, dass er daf\u00fcr der richtige Mann ist. Vorsichtig brachte ich den Song ins Gespr\u00e4ch. Er zeigte sofort Interesse, und er gab mir seine Visitenkarte\u00a0mit. So ging ein sch\u00f6ner Tag in Frankfurt zu Ende. Am am selben Abend schickte ich \u201ePatches\u201c den Track.<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter kam Alex wieder und blieb nochmals bis Ende Mai, so hatten wir Zeit die aufgenommen Songs\u00a0durchzuh\u00f6ren, und langsam das Puzzle zusammenzusetzen. Was mir schon beim Recording auffiel, dass wir den ein oder anderen Song nicht in dem Tempo einspielten wie ich mir das vorgestellt hatte. So zerbrachen wir uns Tage lang den Kopf was wir machen sollten. Effektiv ging es um drei Tracks. Wir \u00fcberlegten, ob ich die Band noch einmal zusammentrommeln sollte f\u00fcr eine Session, die Songs zu programmieren, oder diese um ein paar bpm schneller zu machen. Mit diesem Prozess verlor ich bestimmt zwei Monate, denn wir kamen nicht wirklich weiter. Wir fingen an zu programmieren, die Songs im Studio schneller zu machen, aber wirklich gl\u00fccklich waren wir damit nicht. Zwei der Songs hatten diesen R&amp;B Charakter, der fasst nur programmiert so r\u00fcberkommt wie ich es wollte. Noch dazu empfand ich diese f\u00fcr zu langsam. In diesen zwei Monaten war ich oft am Boden, weil ich keine L\u00f6sung fand mit der ich gl\u00fccklich war.<\/p>\n<p>Langsam dr\u00e4ngte auch die Zeit, weil falls es im Oktober h\u00e4tte erscheinen\u00a0sollen, h\u00e4tte es sp\u00e4testens Ende Juli im Presswerk sein m\u00fcssen. So musste ich Entscheidungen treffen, sonst w\u00e4re die CD wahrscheinlich heute noch nicht fertig. Wir machten dann einen Mix. Ein Song konnte leicht schneller gemacht werden, sodass dieser noch nat\u00fcrlich klang, bei dem anderen Track versuchte ich ein wenig mehr nach vorne zu spielen. So war dieser f\u00fcr meine Begriffe dann sehr kompakt, da ich ja manchmal gerne \u201elaid back\u201c bin. Zuletzt rief ich einen alten Freund von mir an. Ein fantastischer Souls\u00e4nger aus M\u00fcnchen namens Adriano, den ich bat einen Text auf den dritten Song zu schreiben. F\u00fcr das was ich eigentlich mit dem Song vorhatte, h\u00e4tte dieser programmiert werden m\u00fcssen, und daf\u00fcr hatten wir leider keine Zeit mehr.<\/p>\n<p>So kam es mir Recht mit meinem besten Kumpel am 26ten April nach Madrid zu fliegen und das erste gro\u00dfe Ziel zu meistern. Es f\u00fchlte sich fast wie Urlaub an, denn die Produktion der \u201eEverlasting\u201c Platte machte mir zu dieser Zeit viele Sorgen und keine gute Laune. Es waren unvergessliche Tage in Madrid, die wir beide wohl nie vergessen werden. Denn mit 10000 Leuten zu starten, durch die ganze Stadt zu laufen, und vor allem zu sehen dass sich das Training ausgezahlt hat ist ein Gef\u00fchl was keiner einem nehmen kann. Noch dazu f\u00fchlte ich mich so gut an dem Tag, dass ich die 4 Stunden Marke geknackt hab, und bei 3:54:55 ins Ziel kam. Trotz des wirklich fertigem Zustands g\u00f6nnten wir uns am Abend das ein oder andere Bier, und flogen tags darauf wieder nach M\u00fcnchen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3475\" aria-describedby=\"caption-attachment-3475\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3475\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/02\/von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2\/dscf5230\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?fit=4000%2C3000&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"4000,3000\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;X10&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1367153096&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;7.6&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"nach dem Marathon\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;with my man Boozer&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?fit=800%2C600&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3475 \" alt=\"with my man Boozer\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230-300x225.jpg?resize=300%2C225\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?resize=800%2C600&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?resize=900%2C675&amp;ssl=1 900w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSCF5230.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3475\" class=\"wp-caption-text\">with my man Boozer nach dem Marathon<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Tage taten wirklich gut, denn so war ich wieder motiviert mich an das Album zu setzen.<\/p>\n<p>Mittlerweile bekam ich von \u201ePatches\u201c eine Version und war begeistert. So konnte es weitergehen. Eine meiner gr\u00f6\u00dften Sorgen war einen Rapper zu finden der den \u201eTry\u201c part f\u00fcr das Album \u00fcbernimmt. Bei unseren Live Shows macht das immer \u201eRoger Rekless\u201c, blo\u00df wollte ich es bei dieser Aufnahme auf englisch haben. Durch Kontakte gelang es mir Illa J f\u00fcr das Album zu gewinnen, und noch dazu war er mit \u201eSlum Village\u201c\u00a0auf Tour in M\u00fcnchen, sodass wir den Rap Part zusammen recorden konnten. Mich freut es deswegen so besonders, dass er auf der Aufnahme rappt, weil er ein K\u00fcnstler ist, der f\u00fcr guten Geschmack steht, und einfach gute Musik macht. F\u00fcr mich als Hip Hop Liebhaber nat\u00fcrlich was ganz besonderes, denn wie viele wissen ist er nicht nur der Bruder des legend\u00e4ren \u201eJ Dilla\u201c, sondern mittlerweile auch Mitglied der amerikanischen Hip Hop Gruppe \u201eSlum Village\u201c. Es war ein tolles Erlebnis im Studio, denn er ist nicht nur ein guter Rapper, sondern auch begabter S\u00e4nger, was auf der Aufnahme zu h\u00f6ren sein wird. So ging es mit den Features doch schneller als ich dachte, denn mit Alex und Adriano war das Album komplett, was die G\u00e4ste betraf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3476\" aria-describedby=\"caption-attachment-3476\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3476\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/02\/von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2\/936153_369845829786943_1113290308_n\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg?fit=720%2C960&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"720,960\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Recording Session mit Illa J\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;mit Illa J bei recorden f\u00fcr &amp;#8222;Try&amp;#8220;&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg?fit=450%2C600&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3476 \" alt=\"mit Illa J bei recorden f\u00fcr &quot;Try&quot;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n-225x300.jpg?resize=225%2C300\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg?resize=450%2C600&amp;ssl=1 450w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/936153_369845829786943_1113290308_n.jpg?w=720&amp;ssl=1 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3476\" class=\"wp-caption-text\">mit Illa J bei recorden f\u00fcr &#8222;Try&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Neben der \u00fcblichen \u00dcbeeinheiten in meinem ber\u00fchmten Keller zu Hause, hatte ich die Ehre f\u00fcr \u201eSELMER Saxophones\u201c meinen ersten Workshop zu geben. Dadurch dass ich eher von der B\u00fchne komme, und nicht vom unterrichten war es f\u00fcr mich eine neue Erfahrung. Da musste ich mich erstmal zurecht finden, bei so vielen Saxophonisten, wo sich jeder einzelne auf einem anderen Level befindet. Nach zwei Stunden muss ich aber sagen, dass wir uns gut zusammengefunden hatten, und ich hoffentlich auch das ein oder andere weitergeben konnte.<\/p>\n<p>Bevor Alex Mitte Juni wieder zur\u00fcck nach Amerika flog, spielte er noch einige Keyboard Pads f\u00fcr die CD ein und nat\u00fcrlich gab er sich auch die Ehre auf einem Track das Saxophon auszupacken. Es ist wirklich ein sch\u00f6ner Song geworden, den wir dann auch dementsprechend benannt haben:<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u201eDo It Together\u201c<\/strong><\/p>\n<p>So organisierte ich direkt f\u00fcr Juli einen Studio-Termin, dass ich mit Claus Fischer (Co-Producer) durch das Material h\u00f6ren konnte. In den letzten Z\u00fcgen von Juni und Anfang Juli, nahm ich mit meinem alten Studienkollegen Andre Schwager nochmal Keyboards auf. Adriano kam ins Studio sang \u201eAt Midnight\u201c, wo ich jetzt einfach nur sagen kann. Es ist so geil geworden, dass es dazu noch ein Video geben wird!!<\/p>\n<p>Meine letzten Beulen besserte ich auch noch aus, und dann traf ich mich endlich mit Claus Mitte Juli f\u00fcr eine \u201eListening\u00a0Session\u201c im Studio. Ganz einfach bin ich auch nicht, muss ich zugeben, weil einmal von etwas \u00fcberzeugt ist es schwer mich von der Meinung wegzubringen, auch wenn es nur zum Guten ist. Mein Plan war es eigentlich die ganze Produktion im August zu mischen, mastern, und dann mit einem Monat Versp\u00e4tung an ENJA abzugeben. Es sind immer Kleinigkeiten die sich \u00fcber Monate anh\u00e4ufen, und die Laune wird dadurch nat\u00fcrlich nicht besser, weil wenn die CD nicht rechtzeitig erscheint sind das alles Dinge, die am Bandleader h\u00e4ngenbleiben. Wiederum holte ich tief Luft, und begriff, dass nach soviel Arbeit es wichtig ist, das Projekt mit dem Elan und der Qualit\u00e4t zu beenden, wie ich es Anfang des Jahres angefangen hatte. Da sollte es auch nicht an ein oder zwei Monaten scheitern. So hatte Claus noch die Idee Till Sahm, Keyboarder aus Berlin, ins Boot zu holen, der bei f\u00fcnf Songs mitwirkte und nochmal eine andere Farbe reinbrachte. Hinzu kam noch Alfonso Garrido, langj\u00e4hriger Perkussionist der Fernsehsendung \u201eTV Total\u201c, der die Rhythm Section bei vier Songs unterst\u00fctzte. Trotz Versp\u00e4tung war ich sehr froh vier Tage im September zum mischen zu vereinbaren.<\/p>\n<p>So kam langsam Sommer und ich hatte einige Auftritte, wo ein Highlight definitiv das SPLASH Festival war. Roger Rekless trat mit Band auf und ich war mit von der Partie, was mich sehr freute. Wir spielten eine \u201egeile\u201c Show vor traumhaften Publikum. Selbst von Blumentopf stiegen einige Rapper w\u00e4hrend der Show ein. Neben Ikonen wie KRS-One, traten Grammy Gewinner John Legend und Macklemore auf. So begann ein sch\u00f6ner Sommer mit einem aufregendem, einmaligen Konzert beim \u201eF\u00fcssen Goes Jazz\u201c Festival. Wohlgemerkt sollte es ein \u201eOpen Air\u201c\u00a0Auftritt werden, aber es regnete, st\u00fcrmte wie in den besten Filme von Anfang bis zum Ende des Konzertes. Trotz dessen haben wir die B\u00fchne gerockt und alles gegeben f\u00fcr die letzten Verbliebenen, die dem Wetter strotzten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3477\" aria-describedby=\"caption-attachment-3477\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3477\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2014\/02\/von-marathon-bis-everlasting-mein-persoenliches-jahr-2013-teil-2\/7-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?fit=4096%2C2731&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"4096,2731\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Photographer: Philipp Wulk&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 5D Mark II&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1373825923&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Copyright: Philipp Wulk&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;24&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Splash\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;nach der Show auf dem Splash Festival (ich arbeite noch an meinem Hip Hop Blick)&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?fit=840%2C560&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-3477 \" alt=\"nach der Show auf dem Splash Festival (ich arbeite noch an meinem Hip Hop Blick)\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7-300x200.jpg?resize=300%2C200\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?resize=900%2C600&amp;ssl=1 900w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?w=1680&amp;ssl=1 1680w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/7.jpg?w=2520&amp;ssl=1 2520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3477\" class=\"wp-caption-text\">nach der Show auf dem Splash Festival (ich arbeite noch an meinem Hip Hop Blick)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum Gl\u00fcck ging es dann paar Tage in den wohlverdienten Urlaub nach Frankreich, zum abschalten mit Familie, um noch einmal die letzten Reserven f\u00fcr das Jahr zu mobilisieren&#8230;<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chster Blog Ausblick:<\/strong><\/p>\n<p>mischen &amp; mastern der CD, wann kommt die CD endlich raus, Release Konzerte ohne CD, Klamottenlabel mit ins Boot geholt f\u00fcr\u00a0Artwork ein Fehler!?&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>April-August 2013: Mittlerweile im April angekommen stieg die Anspannung immer mehr und mehr. 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