{"id":34715,"date":"2026-11-01T12:00:34","date_gmt":"2026-11-01T11:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=34715"},"modified":"2026-10-31T11:04:18","modified_gmt":"2026-10-31T10:04:18","slug":"die-jazz-radiowoche-vom-02-11-26-bis-08-11-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2026\/11\/die-jazz-radiowoche-vom-02-11-26-bis-08-11-26\/","title":{"rendered":"Die (Jazz-)Radiowoche vom 02.11.26 bis 08.11.26"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\">Die \u00dcbersicht zum <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\" name=\"Download des PDF\">Download als PDF<\/a>.<\/u><\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Aktuell bekommen wir nutzbare Informationen nur vom SWR Kultur, \u00d61 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls \u00d61.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc532_2049876245\"><\/a> Senderliste:<\/h2>\n<hr \/>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\" name=\"Link zum ORF\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/u><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\" name=\"Link zum Deutschlandfunk\">Deutschlandfunk<\/a><\/u><\/span> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\" name=\"Link zu Deutschlandfunk Kultur\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\" name=\"Link zu ndr kultur\">ndr Kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrblue\/index.html\" name=\"Link zu ndr blue\"><span lang=\"en-US\">ndr blue<\/span><\/a><\/u><\/span><span lang=\"en-US\"> \u2013 Meet The Music<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\" name=\"Link zu Radio Bremen\">radio bremen<\/a><\/u><\/span> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\" name=\"Link zu Radio 3 von Berlin\">Radio 3<\/a><\/u><\/span> \u2013<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\" name=\"Link zu medr-kultur\">mdr-kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\" name=\"Link zu WDR3\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>W<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>DR<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>3<\/u><\/span><\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\" name=\"Link zu hr2-kultur\">hr2-kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\" name=\"Link zu SR2-Kulturradio\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>S<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>R<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>2 Kulturradio<\/u><\/span><\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\" name=\"Link zu SWR Kuultur\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>S<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>WR<\/u><\/span><u> <\/u><\/a><span style=\"color: #0563c1;\"><u>kultur<\/u><\/span> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\" name=\"Link zu BR-Klassik\">BR-KLASSIK<\/a><\/u><\/span> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\" name=\"Link zu Bayern2\">Bayern 2<\/a><\/u><\/span> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc534_2049876245\"><\/a>Internet:<\/h2>\n<hr \/>\n<ul>\n<li>Schweden: <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/sverigesradio.se\/tabla.aspx?programid=2562\" name=\"Link zu Schwedens Radio P&quot;\">P2<\/a><\/u><\/span> sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert<\/li>\n<li>Ungarn: <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/mediaklikk.hu\/bartok\/\" name=\"Link zu Bart\u00f3k-Radio\">Bartok Radio<\/a><\/u><\/span> sendet t\u00e4glich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc640_3704851577\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc640_3704851577\"><\/a> mo &#8211; 02.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Bassist St\u00e9phane Kerecki und sein Quartett mit \u201eLiberation Songs\u201c bei den INNt\u00f6nen 2026<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Programm \u201eLiberation Songs\u201c hat sich der franz\u00f6sische Bassist St\u00e9phane Kerecki des Repertoires von Charlie Hadens ber\u00fchmtem, 1969 gegr\u00fcndetem Liberation Music Orchestra angenommen. Dieses wurde alle paar Jahre zusammengerufen, immer dann, wenn aus Sicht des Kontrabassisten die politische Lage in den USA es erforderte &#8211; etwa 2005 f\u00fcr das Album \u201eNot in Our Name\u201c, als Statement gegen den Irak-Krieg. Nach Hadens Tod 2014 f\u00fchrte Carla Bley das Orchester noch f\u00fcr einige Jahre weiter.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">St\u00e9phane Kerecki erweckte am 14. August 2026 im Rahmen des INNt\u00f6ne-Festivals auf der Scheunenb\u00fchne des Buchmannhofs in Diersbach im ober\u00f6sterreichischen Innviertel die Lieder und St\u00fccke des Liberation Music Orchestra im schlanken, gediegenen Quartettformat zu neuem Leben: Gemeinsam mit Klarinettist Thomas Savy, Pianist Enzo Carniel und Schlagzeuger Fabrice Moreau wurden etwa \u201eThe People United Will Never Be Defeated\u201c, \u201eWe Shall Overcome\u201c, Hanns Eislers \u201eEinheitsfrontlied\u201c sowie Charlie-Haden-Kompositionen wie \u201eLa Pasionaria\u201c und \u201eSandino\u201c angestimmt und in spannenden Improvisationen verarbeitet, sehr zum Vergn\u00fcgen des Publikums.<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>ARD Jazz. Spotlight: Das Danaergeschenk des Jazz \u2013 Swingende Nazi-Propaganda<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Das NS-Regime nutzte Swing f\u00fcr Propaganda und gr\u00fcndete daf\u00fcr 1940 die Band, \u201eCharlie and His Orchestra\u201c: eine Bigband, bestehend aus verfolgten und versklavten Menschen, spielte als \u201eentartet\u201c gebrandmarkte Feind-Musik. Was die Deutschen h\u00f6ren wollten, aber nicht h\u00f6ren sollten, bekamen die Alliierten per UKW frei Haus: Von einer deutschen Bigband gespielte US-Jazzhits unterf\u00fcttert mit propagandistisch ge\u00e4nderten Texten. Dieses bizarre Konstrukt hat Jazzhistoriker Rainer E. Lotz aufgearbeitet und einen opulenten Schuber mit 162 Propagandasongs, aufgenommen zwischen 1936 und 1943, herausgebracht.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Neue Musik \u201eaus dem Versteck\u201c \u2013 Zeitgen\u00f6ssische Musik verstehen: Dietmar Hellmich erhellt zentrale und dezentrale Werke der Musikgeschichte.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Dietmar Hellmich, Komponist und Musikwissenschaftler aus Wien, beleuchtet f\u00fcr \u201eZeit-Ton\u201c im Kamingespr\u00e4ch mit Rainer Elstner zentrale und dezentrale Werke der Musikgeschichte. Diesmal leuchten sie in besonders geheimnisvolle Ecken der Musikgeschichte.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Neue Musik seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wird meist von Kommentaren der Komponisten und Komponistinnen begleitet: Sie ver\u00f6ffentlichen ihre \u00c4sthetik, analysieren die Werke, erkl\u00e4ren die Musik aus ihrer Biografie und nehmen Gelegenheiten wahr, in den Medien zu erscheinen. Vor diesem Hintergrund \u00fcberraschen die Sonderf\u00e4lle, in denen die schaffende Person sich ins Dunkel h\u00fcllt und analytische Verst\u00e4ndnishilfen verweigert.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung werden verschiedene (Extrem-)F\u00e4lle der Selbst- und Werkpr\u00e4sentation einer kleinen Gruppe von Komponisten und Komponistinnen gegen\u00fcbergestellt, die ihre Musik \u201eaus dem Versteck\u201c in die \u00d6ffentlichkeit entl\u00e4sst. Als extrem kann Karlheinz Stockhausens Vorgehen angesehen werden, Werk f\u00fcr Werk mit umfangreichen Texten als mit geradezu wissenschaftlicher Konsequenz betriebene Probleml\u00f6sung \u00e4sthetischer Aufgabenstellungen zu pr\u00e4sentieren, die wiederum Schritt f\u00fcr Schritt aus den jeweils letzten zur\u00fcckgelegten Stationen erwachsen und somit eine zwingende Folge des Fortschritts darstellen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Damit pr\u00e4gte Stockhausen die musikalische Avantgarde ab den 1950er-Jahren, sp\u00e4ter eignete er gar seinem Auftreten etwas Guruhaftes an. Sein amerikanischer Gegenpol John Cage begleitete die k\u00fcnstlerische Produktion zwar auch mit \u00e4sthetischen \u00dcberlegungen, ironisierte den Vorgang jedoch, und liebte es, Fragen offen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In derselben Zeit verblieben zwei Komponisten in der Obskurit\u00e4t mangelnder Anerkennung, aus der sie erst in den 1980er-Jahren durch \u201eEntdeckung\u201c gerissen wurden. Giacinto Scelsi bem\u00fchte sich jedoch auch, als er im Alter ber\u00fchmt wurde, sein Aussehen geheim zu halten und nahm sich als Person zur\u00fcck, da er sich eher als Medium verstand, durch das seine spirituelle Musik ins Dasein gelangte.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Conlon Nancarrow war durch seine Erfolglosigkeit gezwungen, seine komplizierten rhythmischen Studien auf dem mechanischen Klavier zu realisieren. Als er bekannt wurde, hielt er weder die Chronologie der Studien noch seine Biographie f\u00fcr mitteilenswert.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im 21. Jahrhundert tritt die Rolle des Konzeptuellen nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der Neuen Musik zusehends in den Vordergrund. Im Extremfall wird der \u00e4sthetische Wert v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der klanglichen Gestaltung erreicht, etwa, wenn Johannes Kreidler in seiner Komposition \u201eFremdarbeit\u201c Kritik an den Marktverh\u00e4ltnissen \u00fcbt, indem er Komponisten aus Billiglohnl\u00e4ndern anstellt, Musik in seinem Stil zu schreiben, und dann nur einen Teil seiner daraus lukrierten Einnahmen an die \u201eNotenarbeiter\u201c weitergibt.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">W\u00e4hrend hier alles, worauf es ankommt, im Konzept liegt, und das H\u00f6ren der Musik geradezu irrelevant wird, stellt sich Aleksandra Gryka in anderer Weise gegen die Bedingungen des Neue-Musik-Betriebs, indem sie ihre Werke nicht kommentiert, keine Interviews gibt und Kritikern Einsicht in ihre Partituren verweigert. So bleibt die Person wie ihre Musik mysteri\u00f6s. Redaktion: Rainer Elstner Gestaltung: Dietmar Hellmich<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc642_3704851577\"><\/a>di &#8211; 03.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>JetztMusik: Carme L\u00f3pez beim Enjoy Jazz Festival 2026<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Konrad Bott. Das spanische Galicien \u2013 nicht zu verwechseln mit dem slawischen Galizien \u2013 ist f\u00fcr Carme L\u00f3pez Heimatland und Forschungsobjekt zugleich. Vor allem der galicische Dudelsack und die m\u00fcndlich \u00fcberlieferten Gesangstraditionen haben es der K\u00fcnstlerin angetan. Die archaischen Kl\u00e4nge, deren Struktur und die Eigenheiten der Instrumente und der Stimmf\u00fchrung stellt sie mit elektronischen Sounds in einen neuen Kontext. So erschafft sie klingende Exponate, die sich and\u00e4chtig von allen akustischen Seiten begutachten lassen. In dieser Sendung pr\u00e4sentieren wir ihren Auftritt beim Enjoy Jazz Festival 2026.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Zeitgen\u00f6ssische Musik aus Afrika \u2013 Neue Musik aus afrikanischen L\u00e4ndern<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In Europas Konzerts\u00e4len finden t\u00e4glich unz\u00e4hlige Konzerte statt. Werke afrikanischer Komponist:innen sind dort nach wie vor selten zu h\u00f6ren. Auch in der musikwissenschaftlichen Forschung ist zeitgen\u00f6ssisches Musikschaffen aus afrikanischen L\u00e4ndern bislang wenig vertreten.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Die Sendung richtet den Blick auf einige Komponist:innen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern Afrikas und fragt nach ihren jeweiligen Zug\u00e4ngen zum Komponieren: Welche Musik hat sie gepr\u00e4gt? Welche Rolle spielen Orte, Sprachen, musikalische Traditionen oder pers\u00f6nliche Erfahrungen? Gestaltung: Susanne Hofinger<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc644_3704851577\"><\/a>mi &#8211; 04.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Gitarristin und S\u00e4ngerin Julia Malischnig pr\u00e4sentiert ihr Projekt \u201eAmistad\u201c im Studio 2 des Wiener RadioKulturhauses<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In ihrem neuen Projekt \u201eAmistad\u201c versammelt die Gitarristin und S\u00e4ngerin Julia Malischnig um sich eine hochkar\u00e4tige Formation, die musikalische Freundschaft als offenen Dialog versteht. Das Programm basiert weitgehend auf Malischnigs neuem Album \u201eAmistad\u201c und verbindet Einfl\u00fcsse aus Jazz, Weltmusik, Klassik und improvisierter Musik zu einem farbenreichen Klangbild. An ihrer Seite steht der mexikanische Gitarristenkollege Cecilio Perera, dessen Spiel mit jenem Malischnigs in einen ebenso virtuosen wie klug abgestimmten Dialog tritt. Klaus Paier erweitert mit seinem Akkordeon das klangliche Spektrum um eine unverwechselbare lyrische und rhythmische Dimension, w\u00e4hrend Saxofonist Wolfgang Puschnig f\u00fcr improvisatorische Freiheit und expressive Akzente sorgt. Mit Cellistin Asja Valcic und Kontrabassist Stefan Gfrerer erh\u00e4lt das Ensemble eine warme, zugleich dynamische klangliche Basis.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Klaus Lippitsch (Perkussion) und Marina Razumovskaja (Kastagnetten) setzen zus\u00e4tzliche rhythmische Akzente und bringen einen Hauch spanischer Klangwelt ins Spiel. \u201eAmistad\u201c (spanisch f\u00fcr \u201eFreundschaft\u201c) ist dabei nicht nur Titel, sondern musikalisches Programm: ein Konzert \u00fcber N\u00e4he, Neugier und die Lust am gemeinsamen Musizieren.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im ersten Teil dieser \u00d61 Radiosession spricht Julia Malischnig anhand eigens ausgew\u00e4hlter und mitgebrachter Musik \u00fcber ihre musikalischen Einfl\u00fcsse und Inspirationen.<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>ARD Jazz. Das Magazin<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Habersetzer. Das w\u00f6chentliche Jazz-Update, pr\u00e4sentiert von Eurer ARD: Au\u00dfergew\u00f6hnliche Ver\u00f6ffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zuhause ist. Nicht verpassen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc646_3704851577\"><\/a>do &#8211; 05.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>Blues\u2019n\u2019Roots<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Dagmar Fulle. In dieser Sendung pr\u00e4sentieren wir alte und neue Aufnahmen aus den Bereichen Blues, Jazz, Swing, Rhythm&#8217;n&#8217;Blues, Soul und Country. <i>(\u00dcbernahme von hr2-kultur.)<\/i><\/p>\n<p class=\"western\">23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Horizonte: Heimat, die nicht existiert \u2013 Auf den Spuren von Ruth Sch\u00f6nthal<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In einem Interview hat die Komponistin Ruth Sch\u00f6nthal einmal diesen Satz gesagt: \u201eVielleicht ist Heimat immer da, wo ich nicht bin.\u201c Schon als Kind wird sie aus Nazideutschland vertrieben, weil ihre Familie j\u00fcdisch ist &#8211; und danach beginnt f\u00fcr sie eine Reise um die ganze Welt, die nie wirklich zu Ende geht. Ihr vision\u00e4res Werk ist gerade heute relevant, denn es erz\u00e4hlt von Vertreibung, von Migration, von der Sehnsucht nach einem Zuhause, das nicht existiert. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck entdecken Musikerinnen und Forscher ihr hochaktuelles Werk in diesen Jahren wieder.\u00a0Eine Sendung von Hannah Schmidt<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc648_3704851577\"><\/a>fr &#8211; 06.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Die \u00f6sterreichische Band Nifty&#8217;s und ihr unorthodoxer Klezmer-Sound<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2019 entsenden europ\u00e4ische Rundfunkstationen vielversprechende K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler ihres Landes zum Euroradio Folk Festival, das allj\u00e4hrlich im Rahmen des Rudolstadt-Festivals, dieses renommierten europ\u00e4ischen Festivals f\u00fcr Folk-, Volks- und Rootsmusik, \u00fcber die B\u00fchnen der Stadt in Th\u00fcringen geht.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Heuer wurde von \u00d61 das Ensemble Nifty&#8217;s auserkoren, \u00d6sterreich bzw. den ORF in Rudolstadt zu vertreten. Das von Gitarrist Fabian Pollack geleitete Ensemble hat sich nach dem Spitznamen des Klarinettisten Naftule Brandwein benannt, der 1908 in die USA emigrierte, um dort zum \u201eKing of Klezmer\u201c aufzusteigen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Klezmermusik steht auch an der Basis der Band Nifty&#8217;s, doch oft bleiben davon nur Melodiefragmente, die von wabernden Gitarren und treibenden Beats zwischen Polka-Punk und Surf-Rock hin- und hergebeutelt werden. Mag Naftule Brandwein auch ihr namensgebender Pate sein, bei ihrem Auftritt im Heinrich-Heine-Park in Rudolstadt am 3. Juli 2026 zeigte sich einmal mehr, dass die f\u00fcnf Musiker eher beim dekonstruktivistischen und eklektischen Klezmer-Zugang von Leuten wie John Zorn und Marc Ribot zu Hause sind, und dass f\u00fcr sie spielfreudiger Einfallsreichtum und das Schlagen musikalischer Haken stets mehr z\u00e4hlen als Brauchtumspflege.<\/p>\n<p class=\"western\">19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Die S\u00e4ngerin und Songautorin Lia Pale pr\u00e4sentiert ihr neues Album \u201eWoman and I\u201c live aus dem RadioCafe<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Wieder beginnt f\u00fcr die Musikerin Lia Pale etwas Neues. Ihr aktuelles Album \u201eWoman and I\u201c zeigt sie als Songwriterin &#8211; die sich intensiv mit ihrer Rolle und ihren Erfahrungen auseinandersetzt. Die Lieder seien \u201eeine Verneigung vor der Sch\u00f6nheit und Widerspr\u00fcchlichkeit des Menschseins\u201c, erkl\u00e4rt Lia Pale im Begleittext dazu.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Die S\u00e4ngerin, Pianistin und Fl\u00f6tistin aus Ober\u00f6sterreich mit internationaler Karriere blickt bereits auf eine Palette k\u00fcnstlerischer Erscheinungsformen zur\u00fcck. Ihr Durchbruch kam mit dem Album \u201eGone Too Far\u201c, Mathias R\u00fceggs und ihrer jazzigen Neukonzeption von Schuberts \u201eWinterreise\u201c. Darauf lie\u00df das Duo neue Interpretationen der Musik von H\u00e4ndel, Brahms und des Great American Songbook folgen. Schon davor hatte Lia Pale mit einer eigenen Elektropop-Band deb\u00fctiert, vor Kurzem ver\u00f6ffentlichte sie die EP \u201eBegin Again\u201c unter ihrem zivilen Namen Julia Pallanch.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Auch in Lia Pales neuen Liedern geht es um Weiterentwicklung, dabei gleichzeitig um die Heimkehr zu sich selbst &#8211; das demonstriert sie live und erz\u00e4hlt sie im Gespr\u00e4ch mit Johann Kneihs.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d6<br \/>\n<b>Neue Musik nach Elfriede Jelinek \u2013 Wien Modern 2026.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Das Black Page Orchestra pr\u00e4sentiert Kompositionen von Olga Neuwirth und anderen Komponist:innen nach Texten der Literaturnobelpreistr\u00e4gerin.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen einer Kooperation der \u201cMusikverein Perspektiven: Elfriede Jelinek\u201d und Wien Modern spielte das Black Page Orchestra am 2. November 2026 im Gl\u00e4sernen Saal des Musikvereins. Auf dem Programm standen Kompositionen von Olga Neuwirth, \u00d3scar Escudero, Belenish Moreno-Gil, Ying Wang und Cezary Duchnowski, darunter mehrere Urauff\u00fchrungen nach Texten der Literaturnobelpreistr\u00e4gerin.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Musik spielt im Leben und Werk der ausgebildeten Organistin Elfriede Jelinek eine zentrale Rolle. Mit der \u00f6sterreichischen Komponistin Olga Neuwirth verbindet sie seit mehr als drei Jahrzehnten eine enge k\u00fcnstlerische Zusammenarbeit. Zuletzt entstand daraus die gemeinsame Oper \u201eMonster\u2019s Paradise\u201c. F\u00fcr die \u201cMusikverein Perspektiven: Elfriede Jelinek\u201d und Wien Modern hat Neuwirth ein sechsteiliges Video-Oratorium auf Grundlage eines Textes von Jelinek komponiert, das am 2. November 2026 zur Urauff\u00fchrung kam. Das Black Page Orchestra spielte unter der Leitung von Juan Mart\u00edn Miceli. Gestaltung: Susanne Hofinger<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc650_3704851577\"><\/a>sa &#8211; 07.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">09:04 \u2013 10:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>Musikstunde. Jazz global: Los Otros somos Nosotros \u2013 Lateinamerikanischer Jazz weltweit<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Konrad Bott. \u201eAmerika\u201c &#8211; dieses Wort wird oft als Synonym f\u00fcr die USA verwendet. Dabei sind die Vereinigten Staaten nicht mal das gr\u00f6\u00dfte Amerika. Lateinamerika, das sich \u00fcber die Sprache der Kolonialm\u00e4chte definiert, ist fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig doppelt so umfangreich. Und selbstverst\u00e4ndlich entspringen den zahlreichen L\u00e4ndern dort viele gro\u00dfartige Jazz-Musikerinnen und -Musiker. In dieser Sendung heften wir uns an die Fersen von Latinas und Latinos aller Couleur, die in ihren Herkunftsl\u00e4ndern oder aber als Globetrotter ihre eigene Kultur mit improvisierter Musik verbinden.<\/p>\n<p class=\"western\">14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>KlassikPlus: Club der toten Komponisten \u2013 Der Friedhof P\u00e8re Lachaise in Paris<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Er ist ein gewaltiges Meer aus Grabsteinen, Gedenksteinen und Mausoleen. Der Friedhof P\u00e8re Lachaise im Westen von Paris ist eine der beeindruckendsten Totenst\u00e4dte der Welt. Viele Pers\u00f6nlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Kultur haben auf dem 44 Hektar gro\u00dfen Areal ihre letzte Ruhe gefunden, darunter ber\u00fchmte Musiker und Musikerinnen, wie Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin, Georges Bizet, Gioachino Rossini oder Edith Piaf. Manche Gr\u00e4ber einstiger Gr\u00f6\u00dfen liegen unbeachtet im Verborgenen, andere, wie das des Doors-S\u00e4ngers Jim Morrison, sind zu Pilgerst\u00e4tten geworden, die j\u00e4hrlich von unz\u00e4hligen Menschen aufgesucht werden. Wer sich auf P\u00e8re Lachaise umsieht, entdeckt viele Musikgeschichten, sowohl tragische, als auch kuriose. Eine Sendung von Markus Vanhoefer (Wdh. vom November 2018)<\/p>\n<p class=\"western\">18:20 \u2013 19:00 UHR +++ SWR KULTUR\u00a0<b>Jazz: Homezone \u2013 Jazz in S\u00fcdwest Aufbruch ins Abseits (2\/2)<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Das (auch heroische) Scheitern hat das Besteck des Jazz-Diskurses f\u00fcr die Geschichte reserviert. Die Gegenwart des Jazz signalisiert Marktges\u00e4ttigtheit und bietet im Ausgleich eine Handvoll nicht transparenter F\u00f6rdert\u00f6pfe. Mit welchen Strategien und \u00dcberlegungen begegnen junge Musiker*innen der stark eingeschr\u00e4nkten Aufmerksamkeits\u00f6konomie der Szene, um ihre Kunst sicht- und h\u00f6rbar zu machen, ohne \u201edenen ihr Spiel\u201c zu spielen? Eine Gespr\u00e4chsrunde zur Lage, ihren Widerspr\u00fcchen, Hoffnungen und Utopien \u2013 u.a. mit Tim Stohmeier, Marco Sickinger, Iris Eckert, Lars Toepperwien, Samuel Restle.<\/p>\n<p class=\"western\">22:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Neuigkeiten aus der Welt des Jazz<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Konzertempfehlungen f\u00fcr die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:30 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Schlagzeuger Jan Samson Krizanic im Gespr\u00e4ch und mit dem Trio Polycrisis im Wiener RadioKulturhaus<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Der aus Graz stammende und in Wien lebende Schlagzeuger Jan Samson Krizanic hat in den letzten Jahren nicht nur als gefragter Sideman aufgezeigt (u. a. in den Bands von Saxofonist Florian Supancic), sondern auch als (Co-)Bandleader: Etwa mit seinem Sextett High Touring (CD \u201eHigh Touring Collective\u201c, 2022), in dessen Rahmen Krizanic auch als (Hard-)Rock-beeinflusster Komponist origin\u00e4re Ans\u00e4tze erkennen l\u00e4sst. Oder im exzessiven Free-Metal-Hardcore-Trio Saugbagger &#8211; Krizanic spielt hier vor allem E-Bass.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Wiederum anders ausgerichtet ist das Konzept des von Jan Samson Krizanic gegr\u00fcndeten Trios Polycrisis mit dem in Wien lebenden Gitarristen Kenji Herbert und dem bis 2025 am Jazzinstitut der Grazer Kunstuniversit\u00e4t lehrenden Saxofonisten Heinrich von Kalnein: Hier wird dem freien, intuitiven Trialog gefr\u00f6nt, um die einzelnen Stimmen im dichten Interplay zu einer gemeinsamen Ganzen zu verzahnen &#8211; unberechenbar, kontrastreich und dennoch von erz\u00e4hlerischer und oft auch melodischer Stringenz. Das bei Kalneins Label Natango Music erscheinende erste Polycrisis-Album \u201eProbably Possible\u201c wurde am 16. Oktober 2026 im Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses im Rahmen der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c pr\u00e4sentiert. Andreas Felber pr\u00e4sentiert die Konzertaufnahme und bittet Jan Samson Krizanic zum Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc652_3704851577\"><\/a>so &#8211; 08.11.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Schlagzeuger Jan Samson Krizanic im Gespr\u00e4ch und mit dem Trio Polycrisis im Wiener RadioKulturhaus<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Der aus Graz stammende und in Wien lebende Schlagzeuger Jan Samson Krizanic hat in den letzten Jahren nicht nur als gefragter Sideman aufgezeigt (u. a. in den Bands von Saxofonist Florian Supancic), sondern auch als (Co-)Bandleader: Etwa mit seinem Sextett High Touring (CD \u201eHigh Touring Collective\u201c, 2022), in dessen Rahmen Krizanic auch als (Hard-)Rock-beeinflusster Komponist origin\u00e4re Ans\u00e4tze erkennen l\u00e4sst. Oder im exzessiven Free-Metal-Hardcore-Trio Saugbagger &#8211; Krizanic spielt hier vor allem E-Bass.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Wiederum anders ausgerichtet ist das Konzept des von Jan Samson Krizanic gegr\u00fcndeten Trios Polycrisis mit dem in Wien lebenden Gitarristen Kenji Herbert und dem bis 2025 am Jazzinstitut der Grazer Kunstuniversit\u00e4t lehrenden Saxofonisten Heinrich von Kalnein: Hier wird dem freien, intuitiven Trialog gefr\u00f6nt, um die einzelnen Stimmen im dichten Interplay zu einer gemeinsamen Ganzen zu verzahnen &#8211; unberechenbar, kontrastreich und dennoch von erz\u00e4hlerischer und oft auch melodischer Stringenz. Das bei Kalneins Label Natango Music erscheinende erste Polycrisis-Album \u201eProbably Possible\u201c wurde am 16. Oktober 2026 im Studio 3 des Wiener RadioKulturhauses im Rahmen der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c pr\u00e4sentiert. Andreas Felber pr\u00e4sentiert die Konzertaufnahme und bittet Jan Samson Krizanic zum Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p class=\"western\">17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Kapellmeister, Orchestergr\u00fcnder und Meister der Unterhaltungsmusik: Johannes Fehring<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Eine Spielr\u00e4ume-Spezial-Sendung anl\u00e4sslich des 100. Geburtstags von Johannes Fehring, der am 14. November 1926 in Wien geboren wurde. Einer Juristenfamilie entstammend, entwickelte er sich zu einer der pr\u00e4genden Musikerpers\u00f6nlichkeiten \u00d6sterreichs, bekannt vor allem als Arrangeur und Leiter seines eigenen Tanzorchesters. Fehring pr\u00e4gte \u00fcber Jahrzehnte die \u00f6sterreichische Musikszene, lieferte den zeitgem\u00e4\u00dfen Soundtrack f\u00fcr Film- und Schlagerstars der 1950er und 60er Jahre und versammelte au\u00dferdem in seinen Bigbands zahlreiche herausragende Musiker der \u00f6sterreichischen Jazzszene.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Neben einem jungen Joe Zawinul finden sich da Namen wie Erich Kleinschuster oder Hans Salomon, die Weltstars wie Caterina Valente, Ella Fitzgerald oder Gilbert Becaud begleiteten. Johannes Fehring setzte damit Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die professionelle Bigband- und Unterhaltungsmusik des Landes. Aus seinem Ensemble ging 1971 die ORF-Bigband hervor, die ein Jahrzehnt lang zu den tonangebenden Klangk\u00f6rpern des \u00f6sterreichischen Musiklebens z\u00e4hlen sollte. Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Trompeter Art Farmer, insbesondere beim Album \u201eGentle Eyes\u201c, z\u00e4hlt zu den bemerkenswertesten Kapiteln der \u00f6sterreichischen Jazzgeschichte. Die Spielr\u00e4ume Spezial, pr\u00e4sentiert von Gerhard Graml, erinnern an den 2004 verstorbenen Komponisten, Produzenten und Bandleader und stellen ausgew\u00e4hlte Kompositionen und Arrangements aus verschiedenen Schaffensphasen Johannes Fehrings vor, von leichter Kost aus Filmlustspielen von Franz Antel \u00fcber Musicalbearbeitungen bis zu anspruchsvollen Arrangements sowohl aus dem klassischen als auch aus dem Bigband-Repertoire.<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>NOWJazz: Mana \u2013 Die Posaunistin Kalia Vandever<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Kalia Vandever studierte Jazz an der Juilliard School in New York und wird seit ihrem 2019 erschienenen Deb\u00fctalbum als eine der gro\u00dfen neuen Stimmen des US-Jazz gehandelt. Ihre St\u00fccke, ob im Quartett oder komplett solistisch mit effektierter Posaune, Klavier und Gesang, durchziehen eine tiefe Melancholie, Zweifel und Zerrissenheit \u2013 f\u00fcr Vandever ist Musik auch ein Heilmittel in der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, mit Unrecht und Traumata. Auf dem aktuellen Soloalbum \u201eMana\u201c beschw\u00f6rt sie die titelgebende Kraft und das Wissen ihrer hawaiianischen Vorfahren.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Musik der Welt: Reise zum Propheten \u2013 Ein musikalischer Stimmungsbericht aus Medina<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Um die Prophetenmoschee in Medina, die Masjid an-Nabawi, herrscht rund um die Uhr reges Treiben. Wenn zum Gebet gerufen wird, str\u00f6men die Menschen in Massen herbei und versammeln sich unter den gigantischen Sonnenschirmen auf dem Vorplatz, die mittlerweile zum Wahrzeichen Medinas geworden sind. Neben Mekka ist Medina die zweite heilige Stadt des Islam. Muslime aus der ganzen Welt pilgern oder reisen hierher nach Saudi-Arabien, um das Grab des Propheten Mohammed zu besuchen. Sie kommen aus Fernost, Zentralasien, Schwarzafrika, der T\u00fcrkei oder der arabischen Welt. Sie haben nicht nur ihren Glauben dabei, der sie trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft vereint, sie haben auch ihre eigenen Ges\u00e4nge zum Lobpreis des Propheten dabei, die zusammen mit den Rufen des Muezzin und den klassischen Rezitationen eine einzigartige Ger\u00e4uschkulisse bilden. Eine Sendung von Florian Heurich<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Zeit-Ton Magazin \u2013<\/b> <b>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Sonntag pr\u00e4sentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und spannende Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 02.11.26 bis zum 08.11.26. 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