{"id":33988,"date":"2026-05-31T12:00:57","date_gmt":"2026-05-31T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=33988"},"modified":"2026-05-29T14:44:09","modified_gmt":"2026-05-29T12:44:09","slug":"die-lgbtqai-radiowoche-vom-25-05-26-bis-31-05-26-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2026\/05\/die-lgbtqai-radiowoche-vom-25-05-26-bis-31-05-26-2\/","title":{"rendered":"Die \u201eLGBTQAI+\u201c-Radiowoche vom 25.05.26 bis 31.05.26"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\"><b>Die \u201eReise um das Mittelmeer\u201c-Radiowoche vom 01.06.26 bis 07.06.26<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">Die \u00dcbersicht zum <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\" name=\"Download des PDF\">Download als PDF<\/a>.<\/u><\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p class=\"western\">Aktuell bekommen wir Informationen von SWR Kultur, \u00d61 und in Sachen Neue Musik von BR-KLASSIK und ebenfalls \u00d61.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc532_2049876245\"><\/a> Senderliste:<\/h2>\n<hr \/>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\" name=\"Link zum ORF\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/u><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\" name=\"Link zum Deutschlandfunk\">Deutschlandfunk<\/a><\/u><\/span> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\" name=\"Link zu Deutschlandfunk Kultur\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\" name=\"Link zu ndr kultur\">ndr Kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrblue\/index.html\" name=\"Link zu ndr blue\"><span lang=\"en-US\">ndr blue<\/span><\/a><\/u><\/span><span lang=\"en-US\"> \u2013 Meet The Music<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\" name=\"Link zu Radio Bremen\">radio bremen<\/a><\/u><\/span> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\" name=\"Link zu Radio 3 von Berlin\">Radio 3<\/a><\/u><\/span> \u2013<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\" name=\"Link zu medr-kultur\">mdr-kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\" name=\"Link zu WDR3\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>W<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>DR<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>3<\/u><\/span><\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\" name=\"Link zu hr2-kultur\">hr2-kultur<\/a><\/u><\/span> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\" name=\"Link zu SR2-Kulturradio\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>S<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>R<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>2 Kulturradio<\/u><\/span><\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\" name=\"Link zu SWR Kuultur\"><span style=\"color: #0563c1;\"><u>S<\/u><\/span><span style=\"color: #0563c1;\"><u>WR<\/u><\/span><u> <\/u><\/a><span style=\"color: #0563c1;\"><u>kultur<\/u><\/span> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\" name=\"Link zu BR-Klassik\">BR-KLASSIK<\/a><\/u><\/span> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\" name=\"Link zu Bayern2\">Bayern 2<\/a><\/u><\/span> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc534_2049876245\"><\/a>Internet:<\/h2>\n<hr \/>\n<ul>\n<li>Schweden: <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/sverigesradio.se\/tabla.aspx?programid=2562\" name=\"Link zu Schwedens Radio P&quot;\">P2<\/a><\/u><\/span> sendet immer Dienstags von 21:00 bis 22:00 und Sonntags von 18:40 bis 20:00 ein Jazzkonzert<\/li>\n<li>Ungarn: <span style=\"color: #0563c1;\"><u><a href=\"https:\/\/mediaklikk.hu\/bartok\/\" name=\"Link zu Bart\u00f3k-Radio\">Bartok Radio<\/a><\/u><\/span> sendet t\u00e4glich von 23:00 bis 23:55 eine Jazzsendung<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc730_1312768861\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\">mo \u2013 01.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">17:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>S\u00e4nger Kurt Elling und Gitarrist Charlie Hunter mit ihrem Projekt \u201eSuperBlue\u201c im April 2026 im Wiener Konzerthaus<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSuperBlue\u201c ist das Projekt, in dem der aus Chicago stammende S\u00e4nger Kurt Elling und der in Kalifornien aufgewachsene Gitarrist Charlie Hunter seit einigen Jahren sehr unterschiedliches Songmaterial in Richtung R&amp;B, Funk und Blues-Rock deuten. Die beiden Alben \u201eSuperblue\u201c (2021) und \u201eThe Iridescent Spree\u201c (2024) wurden jeweils f\u00fcr einen Grammy nominiert, am 20. April 2026 stellten Elling und Hunter, beide Jahrgang 1967, das Programm im Gro\u00dfen Saal des Wiener Konzerthauses vor: Groovig unterst\u00fctzt von Kenny Banks (Keyboards) und Marcus Finnie (Schlagzeug), angetrieben auch von<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">sperrig-bluesigen T\u00f6nen auf der achtsaitigen Hybrid-Gitarre von Charlie Hunter, f\u00fchrte Elling durch ein Repertoire mit teilweise kaum wieder zu erkennenden Songs aus dem Repertoire von Manhattan Transfer (\u201eSassy\u201c) bzw. der Feder von Bob Dorough (\u201eNaughty #9\u201c) und Carla Bley (\u201eEndless Lawns\u201c). Auch Johnny Guitar Watsons alter Blues-Hit \u201eGangster of Love\u201c aus dem Jahr 1957 fehlte nicht. Das Publikum nahm das in einem Guss gespielte Konzert mit viel Applaus auf.<\/p>\n<p class=\"western\">20:03 bis 22:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Horizonte: Ernst von Siemens Musikpreis 2026 \u2013 Ausschnitte aus der Preisverleihung vom 23. Mai im M\u00fcnchner Prinzregententheater<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Jahr steht der Ernst von Siemens Musikpreis im Spannungsfeld zwischen Alter und Neuer Musik. Mit Jordi Savall erh\u00e4lt diese hohe Auszeichnung ein K\u00fcnstler, der Pionierarbeit geleistet hat in der Musik des Mittelalters und der Renaissance, der wegweisend war in der historischen Auff\u00fchrungspraxis und der sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr kulturellen Austausch einsetzt. Savall versteht lebendig interpretierte Musik immer als Sprache unserer Zeit, egal aus welchem Jahrhundert die Partituren stammen. Und so wird eine Br\u00fccke geschlagen zu den F\u00f6rderpreistr\u00e4ger:innen des diesj\u00e4hrigen \u201eNobelpreises der Musik\u201c: junge Komponist:innen und Ensembles mit ganz unterschiedlichen Klangsprachen als h\u00f6chst individuelle Stimmen der Neuen Musik. BR Klassik stellt die Preistr\u00e4ger:innen vor und pr\u00e4sentiert Impressionen von der Preisverleihung. Eine Sendung von Florian Heurich<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>ARD Jazz.Spotlight: Darf\u2018s etwas mehr sein? Der Frankfurter Masterstudiengang Bigband<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von J\u00fcrgen Schwab. Der Masterstudiengang Bigband an der Frankfurter Musikhochschule hat in den wenigen Jahren seines Bestehens, seit seiner Gr\u00fcndung 2022, schon Erfolgsgeschichte geschrieben. Das europaweit einzigartige Lernangebot zieht Interessierte aus der ganzen Welt an, \u00fcberzeugt durch das K\u00f6nnen seiner Graduierten und belebt nicht nur die Frankfurter Szene. Mit der F\u00e4zz-Bigband, dem Traumfabrik Jazzorchester und dem Urban Arts Orchestra sind gleich drei junge Bigbands entstanden, in denen hervorragende Komponistinnen und Instrumentalistinnen ihre Faszination f\u00fcr jazzorchestrale Sounds pflegen.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Ingrid Schmoliner im Zeit-Ton Portrait \u2013 Dem Unbegreiflichen auf der Spur<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum der musikalischen Arbeit der Komponistin und Improvisatorin Ingrid Schmoliner steht das Unbegreifliche, \u2013 die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem, was m\u00f6glicherweise danach kommt; die auf die Menschen so mystisch wirkende Ungez\u00e4hmtheit der Natur; das Widerspr\u00fcchliche und Paradoxe, das uns bei jedem Schritt zu begleiten scheint. Schmoliners Hauptinstrument ist dabei das Klavier. Mit ihren ausget\u00fcftelten Pr\u00e4parierungen, f\u00fcr die sie neben Holzst\u00e4bchen, Plastikkl\u00f6tzen, Metall und Gummi etwa auch Stachelschweinstacheln verwendet, schafft es die Musikerin dem Klavier Kl\u00e4nge zu entlocken, die an die unterschiedlichsten Instrumente denken lassen, von diversen Schlaginstrumenten \u00fcber Electronics bis hin zur menschlichen Stimme, aber auch an Walges\u00e4nge f\u00fchlt man sich mitunter erinnert, wenn durch Reibung die Luft in den ausgetrockneten Stachelschweinstacheln in Schwingung ger\u00e4t. Und Ingrid Schmoliner arbeitet gerne mit ihrer Stimme, vom Obertongesang \u00fcber den Jazzgesang bis hin zum Jodeln reicht die Palette an Techniken, die ihr dabei zur Verf\u00fcgung stehen. In diesem Zeit-Ton Portrait tauchen wir hinab zu den Anf\u00e4ngen und h\u00f6ren in Neuerscheinungen hinein, etwa in \u201eHaar\u201c (Trost Records), die dritte Ver\u00f6ffentlichung von Nabel\u00f3se, dem Duo mit Elena Kakaliagou, das von \u00f6sterreichischer und griechischer Volksmusik inspiriert wurde. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc732_1312768861\"><\/a>di \u2013 02.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">17:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Musik aus allen Richtungen.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Cantando Admont singt Krenek und Ockeghem \u2013 Ein musikalischer Dialog \u00fcber Jahrhunderte beim Osterfestival Tirol<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Wie sehr das Osterfestival Tirol bem\u00fcht ist, \u00fcber Zeit und Raum hinauszugreifen und das Verbindende ins Zentrum zu stellen, zeigt das Konzert von Cantando Admont, aufgenommen am 3. April 2026 im Salzlager Hall. Das Vokalensemble unter der Leitung von Cordula B\u00fcrgi verkn\u00fcpft Johannes Ockeghems um 1460 entstandenes Requiem, das als die erste vollst\u00e4ndige Totenmesse der Musikgeschichte gilt, mit Ernst Kreneks \u201cLamentatio Jeremiae Prophetae\u201d. Krenek, der sein Werk 1941\/42 im Exil in den USA geschrieben hat, sp\u00fcrte eine besondere N\u00e4he zu Johannes Ockeghem, der Meisterwerke polyphoner Satzkunst geschaffen hat. Krenek war mit einer Biographie \u00fcber den fl\u00e4mischen Komponisten, die er in den 1950er Jahren ver\u00f6ffentlicht hat, einer der ersten, die sich mit Ockeghems komplexer Musik besch\u00e4ftigt haben. Seine eigenen Lamentationen \u2013 auch sie sind ein kunstvolles Gewebe aus Stimmen \u2013 begann er in einer schwierigen Zeit, kurz vor dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Cantando Admont singen aus dem einst\u00fcndigen Chorwerk die beiden ersten Lamentationen. Gestaltung: Patricia Jilg<\/p>\n<figure id=\"attachment_33989\" aria-describedby=\"caption-attachment-33989\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gruene_pflanze.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"33989\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2026\/05\/die-lgbtqai-radiowoche-vom-25-05-26-bis-31-05-26-2\/gruene_pflanze\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/gruene_pflanze.jpg?fit=1080%2C1080&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1080,1080\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;}\" data-image-title=\"Pflanzerl. 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Foto: Hufner<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc734_1312768861\"><\/a>mi \u2013 03.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Gitarrist Peter Rom und sein Bandprojekt \u201eWanting Machine\u201c<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcnf Jahre nach \u201eWanting Machine\u201c legt der Wiener Gitarrist Peter Rom das Nachfolgealbum vor: \u201eWanting Machine II\u201c. Es ist das zweite Soloalbum von Rom, der auch als Professor an der Musik- und Kunst-Privatuniversit\u00e4t der Stadt Wien (MUK) t\u00e4tig ist. Der Titel \u201eWanting Machine\u201c l\u00e4sst, ohne es ausdr\u00fccklich auszusprechen, an Deleuzes und Guattaris Idee der \u201eBegehrensmaschinen\u201c denken, also an produktive, sich verkettende Energien, an ein Begehren, das nicht den Mangel thematisiert, sondern Bewegung und Hervorbringung. Bei Peter Rom w\u00e4re das eine sehr musikalische Maschine: ein Gef\u00fcge aus Klang, Impuls und Spiel, das er gemeinsam mit Bassist Manu Mayr und Schlagzeuger Lukas K\u00f6nig eigenwillig und originell zum Schwingen bringt. Im ersten Teil des neuen \u00d61 Radiosession-Formats spricht Peter Rom mit Helmut Jasbar anhand eigens ausgew\u00e4hlter und mitgebrachter Musik \u00fcber seine musikalischen Einfl\u00fcsse und Inspirationen.<\/p>\n<p class=\"western\">17:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>ARD Jazz. Das Magazin<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Das w\u00f6chentliche Jazz-Update, pr\u00e4sentiert von Eurer ARD: au\u00dfergew\u00f6hnliche Ver\u00f6ffentlichungen, relevante Ereignisse und aktuelle Debatten. Wir diskutieren Jazz in allen seinen Facetten und suchen auch deutschlandweit die Orte auf, an denen er zu Hause ist. Nicht verpassen!<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc736_1312768861\"><\/a>do \u2013 04.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>The Rhythm of the World: Humorvolles, Skurriles und Nachdenkliches<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Kaum legt man das neue Album von Barbara Rektenwalds Trio in den CD-Player, ist man auch schon mittendrin, irgendwo zwischen Buenos Aires und der blauen Donau, hineingezogen in Stimmungen die von \u201eValentine&#8217;s Day\u201c bis zu \u201eZerst\u00f6rung\u201c reichen. \u201eMittendrin\u201c ist also nicht nur der Albumtitel, sondern definitiv Programm auf der CD, die beinahe kein Jazzgenre ausl\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Stilistisch vielf\u00e4ltig haben sich in den letzten Jahren auch Florian Bramb\u00f6ck, Klaus Dickbauer, Christian Maurer und Wolfgang Puschnig gezeigt: sie haben sich einen Ruf aufgebaut als eines der wohl verr\u00fccktesten, humorvollsten und einfallsreichsten Saxophonensembles \u00d6sterreichs. Die Kompositionen und Arrangements der Vier bestechen durch Witz, Charme, Musikalit\u00e4t und Improvisationsfreude.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Anl\u00e4sslich des 35. Jubil\u00e4ums des Quartetts SaxoFour ist 2026 das Album \u201eRhythm of the World\u201c erschienen. Es nimmt die H\u00f6rer und H\u00f6rerinnen mit zu einem skurrilen Streifzug von hier bis anderswo, inklusive selbstbewusster Hommage an Bruckner, Volkstanz, bereiste Orte und bezahlte Steuern.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Auch Fola Dada, ihres Zeichens Gewinnerin des Deutschen Jazzpreises 2022 in der Kategorie \u201eVokal National\u201c, hat etwas zu sagen. Sie legte 2025 mit \u201eSisters &amp; Brothers\u201c ein Album vor, auf dem sie sich selbstbewusst zwischen Jazz, Soul, R&amp;B und Pop bewegt. Ganz laut singt Dada es hinaus: ich bin da und ich bin hier,um zu bleiben. Dabei schreckt sie in den gro\u00dfteils von ihr komponierten Titeln auch nicht davor zur\u00fcck aktuelle gesellschaftspolitische Themen anzusprechen. Achtsamkeit, toxische Verhaltensmuster, Machtmissbrauch oder Diskriminierung. \u00dcber allem schwebt jedoch der Aufruf zur Einigkeit, zur verst\u00e4ndnisvollen Kommunikation zwischen den \u201eSisters\u201c und \u201eBrothers\u201c in unserer Gesellschaft. Anleihe nimmt sie daf\u00fcr auch bei der afroamerikanischen Schriftstellerin und B\u00fcrgerrechtlerin Maya Angelou und schafft so ein Album, dem es definitiv nicht an Authentizit\u00e4t und Sch\u00e4rfe mangelt.<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>Blues&#8217;n&#8217;Roots<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Dagmar Fulle. In dieser Sendung pr\u00e4sentieren wir alte und neue Aufnahmen aus den Bereichen Blues, Jazz, Swing, Rhythm&#8217;n&#8217;Blues, Soul und Country. <i>(\u00dcbernahme von hr2-kultur).<\/i><\/p>\n<p class=\"western\">22:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Jet Lag All Stars Radio Show<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Horizonte: Musik als Metapher f\u00fcr das Unsagbare \u2013 Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMiteinander und voneinander begeistert sind Musik und Wort ein \u00c4rgernis, ein Aufruhr, eine Liebe, ein Eingest\u00e4ndnis\u201c, notiert Ingeborg Bachmann in ihrem Essay \u201eDie wunderliche Musik\u201c. Bereits als Kind interessiert sich die Schriftstellerin f\u00fcr das Komponieren, und zeitlebens bietet ihr die Musik besondere M\u00f6glichkeiten des intensiven Ausdrucks, die ihr Sprache zu verwehren schien. Bedeutung und Aussagekraft von Musik betont sie in zahlreichen Interviews, thematisiert sie aber auch in ihrem literarischen Schaffen in unterschiedlichen Kontexten, in biografischen Bez\u00fcgen oder im pers\u00f6nlichen k\u00fcnstlerischen Austausch mit Komponisten. Dar\u00fcber hinaus tr\u00e4gt Bachmann mit diversen musiktheoretischen Essays zur Diskussion \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Musik und Sprache der Nachkriegszeit bei. Eine Sendung von Yvonne Petitpierre<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc738_1312768861\"><\/a>fr -05.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Das Renato Borghetti Quartett im M\u00e4rz 2025 in Stockholm<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Seit nunmehr 40 Jahren zeigt der 1963 in Rio Grande do Sul geborene Akkordeonist Renato Borghetti in seinen \u00fcber 25 Alben und in vielen mitrei\u00dfenden Konzerten, wie reich die Musiktraditionen Brasiliens auch abseits der Exportschlager Samba und Bossa Nova sind, und dass Stile wie Milonga, Chaman\u00e9 oder Chacarera aus dem brasilianischen S\u00fcden in einer Ann\u00e4herung an den Jazz ebenfalls eine unverwechselbar gute Figur machen, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Sein virtuoses Spiel auf der Gaita Ponto, dem typischen Knopfakkordeon der brasilianischen Ga\u00fachos, ist voller Witz und Energie, kann aber auch verbl\u00fcffend lyrisch klingen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Gemeinsam mit seinen bew\u00e4hrten Quartettpartnern Daniel S\u00e1 (Gitarre), Vitor Peixoto (Klavier) und Pedro Figueiredo (Saxofon und Fl\u00f6te) begeisterte Borghetti am 20. M\u00e4rz 2025 das Publikum im auf Folk- und Weltmusik spezialisierten Konzert- und Tanzvenue Stallet in Stockholm und lie\u00df sich am Ende des Konzerts sogar auf eine augenzwinkernde Kontaktaufnahme mit dem Bai\u00e3o ein, dieser g\u00e4nzlich anders gearteten, aber \u00e4hnlich tanzorientierten Akkordeonmusik aus dem Nordosten Brasiliens.<\/p>\n<p class=\"western\">17:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs.<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">19:03 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Musikfeature<\/b> <b>zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">\u201eFreisch\u00fctz trifft Gamsbock\u201c \u2013 Carl Maria von Weber und seine jodelnde Sopranistin**\u00a0** \u201eIn den Boudoir\u2019s der vornehmsten Damen, wie in der gemeinsten Bude, auf Militairparaden, aus einsamen Dachfenstern etc. h\u00f6rt man Melodien aus dem Freisch\u00fctz, die gespielt, gesungen, gepfiffen oder geheult werden; es herrscht hier eine wahre Freisch\u00fctzwuth.\u201c Carl Maria von Webers neue Oper war in M\u00fcnchen eingeschlagen wie eine Bombe. Mit beteiligt an diesem Erfolg war M\u00fcnchens Opernstar: Clara Metzger-Vespermann als \u00c4nnchen. \u201eEinzig und unerreichbar\u201c schw\u00e4rmte Weber von ihrem Gesang. In \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen in der Vorstadt aufgewachsen wurde sie Pflegetochter des damals f\u00fchrenden M\u00fcnchner Dirigenten und Komponisten Peter von Winter. Schon fr\u00fch eroberte sie als Tirolerknabe jodelnd die Opernb\u00fchne. Es folgten Hauptpartien in Urauff\u00fchrungen von Winter, Aiblinger und Weber quer durch Deutschland und Engagements bis zur Mail\u00e4nder Scala. Vespermann bewegte sich im Netzwerk der bedeutenden Komponisten der Zeit, darunter Weber und Winter aus der s\u00fcddeutsch-mannheimischen Schule. 1822 sang sie die Agathe in der M\u00fcnchner \u201eFreisch\u00fctz\u201c-Premiere, 1825 die Eglantine in \u201eEuryanthe\u201c. Doch es war nicht nur die Musik, die Sopranistin und Komponisten verband \u2013 beide liebten den Starnberger See. Weber schrieb dort 1811 mit dem Klarinettisten Heinrich Baermann am 2. Klarinettenkonzert. Und von Vespermann wird berichtet, wie sie am Ufer stand und f\u00fcr die anderen Besucher \u201emit hinrei\u00dfender Bravour\u201c sang. Keine Arie aus dem \u201eFreisch\u00fctz\u201c, nein, sondern \u201eWenn der Gamsbock \u00fcbern Stiegel springt\u201c. Und am Ende jeder Strophe jodelte sie \u201emit unglaublicher Kraft und Gewandtheit\u201c. Zum Jahrestag von Webers Tod entdeckt BR Klassik das M\u00fcnchner Musikleben des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts zwischen \u201eFreisch\u00fctz\u201c-Arien und Alpenjodlern. Eine Sendung von Andreas Pehl<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Alexander Kranabetter im \u201eZeit-Ton\u201c mit Portr\u00e4t und Konzert \u2013 Trompete mit Elektronik<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Ein \u201eZeit-Ton Extended\u201c ganz im Zeichen von Alexander Kranabetter: Vom Jazz kommend, hat der Trompeter und Hornist sein Schaffen immer mehr zu Improvisation und Klangkunst ausgedehnt. Viele internationale und heimische Zusammenarbeiten unterstreichen das, aktuell etwa mit Ingrid Schmoliner im Duo Drank. In der ersten Stunde gibt es ein Portr\u00e4t zu h\u00f6ren, in der zweiten die Aufnahme eines Konzerts des Trios m o s Ende 2025 im Radiokulturhaus.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Alexander Kranabetter wurde 1988 im Lauterach (Vorarlberg) geboren und war in den fr\u00fchen 2010er Jahren an der Linzer Bruckner-Uni, wo er Trompete studierte. Aus jener Zeit stammen auch die Gr\u00fcndungen von m o s sowie des Sextetts Gnigler mit dem Saxofonisten Jakob Gnigler.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In den letzten Jahren haben sich Kranabetters Projekte vervielfacht. So gab es Produktionen mit dem Schlagzeuger Lukas K\u00f6nig zusammen mit der S\u00e4ngerin Anja Plaschg (aka Soap &amp; Skin), und mit Plaschg trat er in der Formation Exit Void am diesj\u00e4hrigen donaufestival auf.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im Fr\u00fchling 2025 ist mit \u201eBreath in Definition\u201c das Deb\u00fct-Album mit der Pianistin Ingrid Schmoliner erschienen. Von der \u00d61 \u201eJazznacht\u201c wurde es wegen \u201eseiner improvisierten Soundscapes zwischen kantablen Trompetenlyrismen, elektronischen Klangb\u00e4ndern und repetitiven Patterns des pr\u00e4parierten Klaviers\u201c gelobt. Drank spielten dann u.a. bei den Festivals Wien Modern und Unlimited in Wels. Umfangreiche Ankn\u00fcpfungspunkte also zwischen Jazz, Elektroakustik und Experimentalmusik, immer wieder auch mit Hang zu Pop und Abstraktion.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">In der zweiten Stunde pr\u00e4sentiert der \u201eZeit-Ton extended\u201c ein Konzert von m o s, das sie im Dezember 2025 im Radiokulturhaus gegeben hatten. Das Trio spielte Musik aus seinem Album \u201emnemonic\u201c, das auf col legno herausgekommen ist. m o s sind Ivo Fina (Gitarre), Johannes Wakolbinger (Schlagzeug) und Alexander Kranabetter (Trompete). Jazz, Postrock und Elektronik verbunden zu einem ebenso elegischen wie fordernden Klangerlebnis. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc740_1312768861\"><\/a>sa \u2013 06.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">09:04 \u2013 10:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>Musikstunde. Jazz global: Swingende Slowakei<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Babette Michels. Zwischen Donau, Berg und Stadt: In der Slowakei leben Jazz und improvisierte Musik. Ob welt-gewandte Jazzhybride des Multiinstrumentalisten Milo\u0161 \u017delez\u00f2\u00e1k und der S\u00e4ngerin Anna oder swingende Romani-Songs von J\u00falia Koz\u00e1kov\u00e1, Flamenco-gef\u00e4rbter Gitarrenjazz von Bra\u0148o Kraj\u010do oder Folkjazz der singenden Musikethnologin Mirka Z\u00e1humensk\u00e1: Babette Michel erkundet aktuelle Trends im Jazz-Land Slowakei.<\/p>\n<p class=\"western\">14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<b>Musikfeature<\/b> <b>zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">\u201eFreisch\u00fctz trifft Gamsbock\u201c \u2013 Carl Maria von Weber und seine jodelnde Sopranistin**\u00a0** \u201eIn den Boudoir\u2019s der vornehmsten Damen, wie in der gemeinsten Bude, auf Militairparaden, aus einsamen Dachfenstern etc. h\u00f6rt man Melodien aus dem Freisch\u00fctz, die gespielt, gesungen, gepfiffen oder geheult werden; es herrscht hier eine wahre Freisch\u00fctzwuth.\u201c Carl Maria von Webers neue Oper war in M\u00fcnchen eingeschlagen wie eine Bombe. Mit beteiligt an diesem Erfolg war M\u00fcnchens Opernstar: Clara Metzger-Vespermann als \u00c4nnchen. \u201eEinzig und unerreichbar\u201c schw\u00e4rmte Weber von ihrem Gesang. In \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen in der Vorstadt aufgewachsen wurde sie Pflegetochter des damals f\u00fchrenden M\u00fcnchner Dirigenten und Komponisten Peter von Winter. Schon fr\u00fch eroberte sie als Tirolerknabe jodelnd die Opernb\u00fchne. Es folgten Hauptpartien in Urauff\u00fchrungen von Winter, Aiblinger und Weber quer durch Deutschland und Engagements bis zur Mail\u00e4nder Scala. Vespermann bewegte sich im Netzwerk der bedeutenden Komponisten der Zeit, darunter Weber und Winter aus der s\u00fcddeutsch-mannheimischen Schule. 1822 sang sie die Agathe in der M\u00fcnchner \u201eFreisch\u00fctz\u201c-Premiere, 1825 die Eglantine in \u201eEuryanthe\u201c. Doch es war nicht nur die Musik, die Sopranistin und Komponisten verband \u2013 beide liebten den Starnberger See. Weber schrieb dort 1811 mit dem Klarinettisten Heinrich Baermann am 2. Klarinettenkonzert. Und von Vespermann wird berichtet, wie sie am Ufer stand und f\u00fcr die anderen Besucher \u201emit hinrei\u00dfender Bravour\u201c sang. Keine Arie aus dem \u201eFreisch\u00fctz\u201c, nein, sondern \u201eWenn der Gamsbock \u00fcbern Stiegel springt\u201c. Und am Ende jeder Strophe jodelte sie \u201emit unglaublicher Kraft und Gewandtheit\u201c. Zum Jahrestag von Webers Tod entdeckt BR Klassik das M\u00fcnchner Musikleben des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts zwischen \u201eFreisch\u00fctz\u201c-Arien und Alpenjodlern. Eine Sendung von Andreas Pehl<\/p>\n<p class=\"western\">18:20 \u2013 19:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>Jazz: Me and My Music \u2013 Tobias Hoffmann<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Adrian Brenneisen. In unserer Sendereihe \u201eMe and My Music\u201c stellen sich Musiker*innen in einer Wort-Musik-Collage selbst vor: Sie erz\u00e4hlen \u00fcber ihren Werdegang, \u00fcber die Beziehung zu ihrem Instrument, \u00fcber Vorbilder, \u00fcber Inspirationen oder das, was sie k\u00fcnstlerisch momentan besonders interessiert. Heute im klingenden Selbstportr\u00e4t: der K\u00f6lner Gitarrist Tobias Hoffmann.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:30 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Pianistin Kristina Miller und Niki Neuspiel im Interview, das Schweizer Trio Fris3er bei den New Adits 2025<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im Jazznacht-Studio sind heute die aus Moskau stammende klassische Pianistin Kristina Miller und der Wiener Film- und Musikproduzent Niki Neuspiel: Sie sind die K\u00f6pfe hinter der LP \u201eMiller&#8217;s Peterson \u2013 Oscar Peterson Replay Concert\u201c, f\u00fcr die Kristina Miller Teile der ORF-Aufnahme des Konzerts des Oscar-Peterson-Trios vom 9. November 1968 im Wiener Konzerthaus (die dieser Tage in der Edition \u201e\u00d61 Jazz Treasures\u201c auf Doppel-Vinyl erscheint) Note f\u00fcr Note transkribierte, um das Resultat (inklusive Petersons Improvisationen!) dann mit Kontrabassist Tibor Fonay und Schlagzeuger Gerg\u00f6 Borlai zu neuem klingenden Leben zu erwecken. Im Interview mit Andreas Felber erz\u00e4hlen Miller und Neuspiel \u00fcber die Idee hinter dem Projekt, das in K\u00fcrze beim Liszt-Festival in Raiding und bei der Styriarte in Graz live zu erleben sein wird.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem: Die Aufnahme des Schweizer Trios Fri3ser beim Festival New Adits 2025 in Klagenfurt. Hinter Fri3ser stehen der in Basel lebende Pianist und Komponist Lucca Fries, er fungiert auch als Bandleader, zudem Sarah Zaugg (E-Bass) und Luca Ramella (Schlagzeug). Das Trio entwickelte am 21. November 2025 in der Klagenfurter Villa for Forest repetitive Strukturen von gro\u00dfer Sogwirkung.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"western\"><a name=\"__RefHeading___Toc742_1312768861\"><\/a>so \u2013 07.06.2026<\/h2>\n<hr \/>\n<p class=\"western\">00:03 \u2013 06:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>ARD Jazz. Die Nacht: Eine Reise um das Mittelmeer<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Haak. Der Mittelmeerraum ist die Wiege vieler Hochkulturen und in deren Nachfolge ein kultureller Schmelztiegel, der in den letzten Dekaden hochspannende Hybride aus Jazz und lokalen Musikarten hervorgebracht hat. Wie in Spanien den Flamenco-Jazz, von \u201eblauen Noten\u201c durchsetzte Skalen in Nordafrika oder auf Sardinien eine neue Art der Polyphonie. Nicht zu vergessen panmediterrane Musiker und Gruppen wie Renaud Garcia-Fons, Mare Nostrum oder Masaa, die aus dem gesamten Kulturraum sch\u00f6pfen. Sie alle werden in der Jazznacht zu h\u00f6ren sein \u2013 ebenso wie Gerardo Nu\u00f1ez, Anouar Brahem und Vincent Peirani.<\/p>\n<p class=\"western\">00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>(Fortsetzung). Pianistin Kristina Miller und Niki Neuspiel im Interview, das Schweizer Trio Fris3er bei den New Adits 2025<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Das bunte Parallel-Universum der meist-gecoverten Band des Universums<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Dem \u00d61-Publikum ist Norbert Klinge vielleicht als Fotograf bekannt; von ihm stammen nicht selten die eindr\u00fccklichen Portr\u00e4ts von Musikerinnen und Musikern, die auf der \u00d61-Website Sendungen mit Konzertmitschnitten von Festivals wie Innt\u00f6ne oder Saalfelden illustrieren. Im Hauptberuf ist Klinge Grafikdesigner, er war aber auch jahrzehntelang als DJ im Bereich \u201eBlack Music\u201c aktiv. In seiner Freizeit ist er unter anderem akribischer Sammler von Beatles-Songs aus aller Welt.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt ja gewisse Musikrichtungen (wie etwa Reggae, Bossa Nova oder Bluegrass), die aufgrund ihrer markanten und stereotypen Stilistik an sich schon dazu einladen, stilfremde Songs in ihrem Geist neu zu interpretieren. Und dann wiederum gibt es die Beatles, deren Songs aufgrund ihrer enormen Popularit\u00e4t zu Standards geworden sind, die sich jede und jeder in ureigener Interpretation zu eigen machen darf, die sich aber auch f\u00fcr Parodien geradezu aufdr\u00e4ngen. Und schlie\u00dflich haben nicht wenige Beatles-Songs auch noch ganz bestimmte melodi\u00f6se, harmonische, rhythmische oder textliche Qualit\u00e4ten, aufgrund derer sie in der \u00dcbertragung in spezifische neue Kontexte eine besonders gute Figur machen, Qualit\u00e4ten, die in einer gekonnten Neuinterpretation besonders betont oder sogar erst freigelegt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Jedenfalls haben die Songs der Fab Four im Laufe der Jahrzehnte in verschiedensten Genres und Kultursph\u00e4ren Widerhall gefunden. Einige Perlen aus der reichen Plattensammlung von Norbert Klinge werden in diesen Spielr\u00e4umen erklingen.<\/p>\n<p class=\"western\">19:31 \u2013 20:00 UHR +++ SWR KULTUR\u00a0<b>Big Time Jazz. Jazz-Orchester, Big Band, Oktett \u2013 hier kommt Musik mit Vielen!<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Im Big Time Jazz stellen wir f\u00fcr Sie interessante und sch\u00f6ne Kl\u00e4nge zusammen \u2013 von gro\u00dfen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr eine Zeit, die ganz den gro\u00dfen Kl\u00e4ngen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"western\">22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR KULTUR<br \/>\n<b>NOWJazz: Stimmakrobatin, Performerin, Ikone \u2013 Die Welt der Meredith Monk<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Von Maxi Broecking. Trillern, Kichern, Fl\u00fcstern, Atmen: Mit ihren sich \u00fcber vier Oktaven erstreckenden Stimmmodulationen hat die US-amerikanische S\u00e4ngerin, Performancek\u00fcnstlerin und Filmemacherin Meredith Monk die vokalen M\u00f6glichkeiten des Gesangs grundlegend erweitert und wurde damit zur Ikone des Jazz und der Neuen Musik. Sie beeinflusste au\u00dferdem Popgr\u00f6\u00dfen wie David Byrne und Bj\u00f6rk. Gerade wurde die 83-j\u00e4hrige K\u00fcnstlerin mit dem Gro\u00dfen Kunstpreis Berlin f\u00fcr ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet sie als Pina-Pausch-Gastprofessorin an der Folkwang Universit\u00e4t an einem neuen St\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"western\">23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<b>Zeit-Ton Magazin \u2013<\/b> <b>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen<\/b><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Sonntag pr\u00e4sentieren wir Ihnen in der ersten Zeit-Ton-Stunde ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und spannende Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 01.06.26 bis zum 07.06.26. 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Dezember 2020","format":false,"excerpt":"Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 50 im Radio. Der ist dieses mal so klein, es steht da n\u00e4mlich gar nichts drin.Grund daf\u00fcr: Die Suchmaschine f\u00fcr Radiosendungen der ARD gibt am dem 7.12.2020 keine Ergebnisse heraus. Versuche der Kontaktaufnahme mit der ARD sind ohne Echo verhallt. Aktuell bleibt es bei\u2026","rel":"","context":"In &quot;News&quot;","block_context":{"text":"News","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/thema\/nachrichten\/"},"img":{"alt_text":"Jazz im Radio. 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