{"id":31170,"date":"2024-06-10T12:00:07","date_gmt":"2024-06-10T10:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=31170"},"modified":"2024-06-06T10:21:11","modified_gmt":"2024-06-06T08:21:11","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-11-06-2024-bis-16-06-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-11-06-2024-bis-16-06-2024\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 11.06.2024 bis 16.06.2024"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 24. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc168560887\">Senderliste:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560888\">mo \u2013 10.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560889\">di \u2013 11.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560890\">mi \u2013 12.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560891\">do \u2013 13.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560892\">fr \u2013 14.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560893\">sa \u2013 15.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168560894\">so \u2013 16.06.24<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560887\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\">radio 3<\/a> \u2013<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr <\/a>kultur \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560888\"><\/a>mo \u2013 10.06.24<\/h2>\n<p>09:05 bis 09:10 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Kalenderblatt: Vor 20 Jahren: Der US-Musiker Ray Charles gestorben<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Stilpr\u00e4gend war Charles\u2019 Einfluss f\u00fcr die Entwicklung von Blues, Country, Soul, selbst im Jazz hat er seine Spuren hinterlassen. Fr\u00fch erblindet und verwaist schl\u00e4gt Charles sich als Stra\u00dfenmusiker durch, ist Jahrzehnte lang abh\u00e4ngig von Heroin und wird mit seinem vom Gospel gepr\u00e4gten Ton zum musikalischen \u201eGenius\u201c der 1950er- und 1960er-Jahre.<\/p>\n<p>19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Ein Jazzbassistenmeister und vier junge Talente: Christian McBride und sein New Quintet im April 2024 im Wiener Porgy &amp; Bess<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 21. April 2024 pr\u00e4sentierte mit Christian McBride einer der gro\u00dfen Kontrabassisten des Gegenwartsjazz ein neues Ensemble im Jazzclub Porgy &amp; Bess in der Wiener Innenstadt, bestehend aus vier aufstrebenden jungen K\u00f6nnern bzw. K\u00f6nnerinnen der US-Jazz-Szene: Zu h\u00f6ren waren Tenorsaxofonistin Nicole Glover, bekannt als Mitglied des rein weiblich besetzten All-Star-Ensembles Artemis, der 25-j\u00e4hrige, aus Israel stammende Gitarrist Ely Perlman, der Chicagoer Keyboarder Mike King und die in Kalifornien aufgewachsene Schlagzeugerin Savannah Harris, die in \u00d6sterreich bereits im Quartett \u00d8kse mit Saxofonistin Mette Rasmussen und im Trio von Saxofonistin Angelica Niescier zu erleben war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Jazzbassistenmeister und vier junge, fr\u00fchreife Talente: Das bedeutete an diesem Abend eine geballte, dynamische Ladung Modern Jazz, die vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Fabian Dudek | Taranczewski | Helveticus<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Sarah Seidel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Mitschnitte von den Donaueschinger Musiktagen 2023 \u2013 Ein traditionsreiches Festival unter neuer Leitung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1921 gegr\u00fcndeten Donaueschinger Musiktage werden als Urauff\u00fchrungsfestival vom SWR organisiert und gelten als Fixpunkt im Festivalkalender. Die Ausgabe im Herbst 2023 war die erste, bei der die Handschrift der neuen Festivalleiterin Lydia Rilling sich im Programm niedergeschlagen hat \u2013 entsprechend gro\u00df war das Interesse an den vier Festivaltagen. Wir bringen Mitschnitte vom Festival. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Der andere Dizzy \u2013 Aufnahmen des Trompeters Dizzy Reece<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560889\"><\/a>di \u2013 11.06.24<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>20:03 \u2013 21:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz Session<br \/>\n<strong>Homezone \u2013 Jazz in S\u00fcdwest. Mit Juliana Saib<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Konrad Bott. Geerdete Basslinien, verschlungene Voicings und bl\u00fchende Melodien \u2013 die junge Pianistin Juliana Saib l\u00e4sst sich durch delikate Details inspirieren, die sie in Texturen und Strukturen von Flora und Fauna entdeckt. Dazu malt sie Bilder, die sie digital zur Bewegung animiert, von minimalistischen schwarz-wei\u00df F\u00e4den bis hin zu grellen Blumenmonstern mit Biss. Im SWR-Studio T\u00fcbingen ist Juliana Saib mit ihrem Quartett aufgetreten und hat gezeigt, dass ihre Musik auch im Radio \u2013 ohne den visuellen Aspekt \u2013 strahlt.<\/p>\n<p>20:04 bis 22:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: 88 Tasten von Casablanca bis Kapstadt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marokko, \u00c4gypten, Kongo, Mosambik, S\u00fcdafrika: bei ihren Reisen durch Afrika hat die italienische Pianistin und Musikwissenschaftlerin Silvia Belfiore vielf\u00e4ltigste Klaviermusik von zeitgen\u00f6ssischen afrikanischen Komponisten f\u00fcr sich entdeckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie ist stets auf der Suche nach Neuem: Silvia Belfiore interessiert sich f\u00fcr Klassik, Neue Musik und Jazz genauso wie f\u00fcr au\u00dfereurop\u00e4ische Musikkulturen. Seit vielen Jahren erkundet sie die Szene der zeitgen\u00f6ssischen Klaviermusik in Afrika und pr\u00e4sentiert in ihren Konzerten und auf Aufnahmen deren ungeheure Vielfalt: von der hypnotischen Wirkung eines Wiegenliedes aus dem Kongo von Andr\u00e9 Vindu, bei dem sich kunstvoll Rhythmen verschieben, \u00fcber das tr\u00e4umerische \u201eThe Sheperd with the Flute\u201c des \u00e4thiopischen Komponisten Girma Yifrashewa bis hin zu einem Klagelied von Gamal Abdel Rahim aus \u00c4gypten, der die traditionelle Musik seines Heimatlandes mit westlichen Techniken verbindet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Pianistin Silvia Belfiore l\u00e4dt ein zu einer faszinierenden Reise durch die Klangwelten Afrikas. Werke von Andr\u00e9 Bangambula Vindu, Est\u00eav\u00e3o Filipe Chissano, Nabil Benabdeljalil, Gamal Abdel Rahim, Girma Yifrashewa, Akin Euba u. a. Silvia Belfiore, Klavier<\/p>\n<p>21:03 bis 22:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>JetztMusik: Soccer Sounds \u2013 Die Neue Musik und der Fu\u00dfball<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Lutz Neitzert. Das Spielerische, das Martialische, das Euphorische, das Melancholische oder die bewegten Stadionmassen haben auch Komponisten der Neuen Musik immer wieder inspiriert. Mal als mitf\u00fchlende Fans, mal eher karikierend, mal mitrei\u00dfend, mal augenzwinkernd schufen sie Werke rund um das runde Leder. So entstanden fu\u00dfballinspirierte Werke \u2013 mal in Form verspielter Minimal-Music, mal als pathetische Hymne, als Soundscape oder als Ger\u00e4uschperformance. P\u00fcnktlich zur EM widmet sich die JetztMusik den Korrelationen von Anpfiff, Abseits und Avantgarde.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Jazz, Flamenco und viel mehr<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daniel Garcia Trio: Daniel Garcia, Klavier; Reinier Elizarde \u201eEl Negr\u00f3n\u201c, Bass; Michael Olivera, Schlagzeug. Aufnahme vom 22.2.2024 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er z\u00e4hlt zu den f\u00fchrenden Pianisten Spaniens: Daniel Garcia vereint Jazz mit Traditionen der iberischen Halbinsel, u.a. auch mit Flamenco. Geboren und aufgewachsen in Salamanca, lebt der 41-J\u00e4hrige heute in der N\u00e4he von Madrid. Der Sohn eines Schlagzeugers absolvierte zun\u00e4chst ein Klassik-Studium, anschlie\u00dfend besuchte er das Berklee College of Music in Boston. Danilo P\u00e9rez, der Gr\u00fcnder und Leiter des dortigen Global Jazz Institute, wurde zu seinem wichtigsten Mentor und motivierte ihn, Elemente der eigenen Kultur st\u00e4rker einzubinden. Genau das charakterisiert die Musik des Daniel Garcia Trios, wie auch das Konzert im Bonner Beethoven-Haus eindrucksvoll zeigte: neben klassischen Ankl\u00e4ngen Einfl\u00fcsse aus Nord- und S\u00fcdamerika, der Karibik, aus Afrika, dem gesamten Mittelmeerraum und nat\u00fcrlich auch des Flamenco.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eUtopien \u2013 Luigi Nono zum 100. Geburtstag\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ensemble oktopus. Leitung: Armando Merino \u2013 Mario Lavista: \u201eBocetos para una rama\u201c; Olga Neuwirth: \u201eQuasare\/Pulsare\u201c; Fausto Romitelli: \u201eDomeniche alla periferia dell\u2019imperio\u201c; Luigi Nono: Canti per 13; Ana Lara: \u201eDarkness visible\u201c. Aufnahme vom 10. Mai 2024 in der M\u00fcnchner Reaktorhalle<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An den R\u00e4ndern des Jazz | heute mit: Paolo Fresu | Mega Mass | Benjamin Koppel<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Hamburg Jazz Open 2023: Eva Klesse Quartett &amp; Jazzkombinat<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Der Komponist Manos Tsangaris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er ist Komponist, Perkussionist und Dichter und eine der originellsten Pers\u00f6nlichkeiten der Neue-Musik-Szene. Mit seinen oft multimedialen Arbeiten, in denen Musiktheater, Installation, Musik, Schauspiel und Bildende Kunst eine Symbiose eingehen, beleuchtet er unsere Wahrnehmung von Kunst aus einem \u00fcberraschend erhellenden, bisweilen auch durchaus humoristischen Blickwinkel.<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Die Endrunde des \u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreises \u2013 Die Finalistinnen und Finalisten des mit 10.000 Euro dotierten Wettbewerbs im Portr\u00e4t <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der \u00d61 Talenteb\u00f6rse Kompositionspreis richtet sich an Nachwuchs-Komponistinnen und -Komponisten, die an einer der f\u00fcnf \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten studieren: Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien, Musik und Kunst Privatuniversit\u00e4t der Stadt Wien, Anton Bruckner Privatuniversit\u00e4t Linz, Universit\u00e4t Mozarteum Salzburg, Kunstuniversit\u00e4t Graz. Wer gewinnt, wird am Dienstag, 11. Juni 2024 ermittelt \u2013 der Preis ist mit dem Kompositionsauftrag eines kammermusikalischen Werkes verbunden. Der \u00d61 Talenteb\u00f6rse-Kompositionspreis wird dieses Jahr bereits zum neunten Mal vergeben. Unterst\u00fctzt wird dieser einzigartige Musikpreis in der H\u00f6he von 10.000 Euro von der Oesterreichischen Nationalbank. Gestaltung: Daniela Fietzek<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Die Kontrabassistin Jo\u00eblle L\u00e9andre \u2013 Kompromisslos, risikofreudig, selbstironisch<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560890\"><\/a>mi \u2013 12.06.24<\/h2>\n<p>09:05 bis 12:00 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Bayern 2 Nah dran: Gesellschaft Wissen Dialog<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>9.20 Bayern 2 Radiowissen: John Coltrane \u2013 Jazz-Legende und Sinnsucher<\/li>\n<li>9.50 Bayern 2 Kalenderblatt: 12.06.1963 \u201eCleopatra\u201c uraufgef\u00fchrt<\/li>\n<li>10.05 Bayern 2 Gesundheitsgespr\u00e4ch: Probleme mit der Galle: Was steckt dahinter? Mit Dr. Wajima Safi, Internistin<\/li>\n<li>11.10 Nahaufnahme: Werden Igel verschwinden? Bedrohtes \u201eWildtier des Jahres 2024\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 Blue Magic<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Ella Fitzgerald, Kenny Barron, Charles Lloyd, Joe Pass und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Feature: \u201eDie T\u00e4tigen rollen, wie der Stein rollt, gem\u00e4\u00df der Dummheit der Mechanik.\u201c \u00dcber die Faulheit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Wessel. \u201eM\u00fc\u00dfiggang ist aller Laster Anfang\u201c \u2013 der Satz wird dem Franziskanerm\u00f6nch Berthold von Regensburg aus dem 13. Jahrhundert zugeschrieben. In der Antike hatte Faulheit keinen so schlechten Ruf. Erst das Christentum machte sie zur Tods\u00fcnde, und die b\u00fcrgerliche Gesellschaft griff das Diktum schnell auf. Doch haben wir nicht die Pflicht zur Faulheit? F\u00fchrt Flei\u00df nicht zu immer mehr und immer gr\u00f6\u00dferen Autos, zu mehr und mehr Plastikm\u00fcll? Andererseits kann Faulheit auch Treiberin von Entwicklungen sein. Hat nicht ein Fauler das Rad erfunden, weil er die schweren Dinge nicht schleppen wollte, oder die Fertiggerichte, weil er nicht mehr kochen wollte? Und wenn Faulheit mehr ist als Tr\u00e4gheit oder Bequemlichkeit: Wie k\u00f6nnte eine Kultur der Faulheit aussehen?<\/p>\n<p>21:03 \u2013 22:00 UHR\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 +++ SWR Kultur NOWJazz<br \/>\n<strong>Mit vielen Stimmen \u2013 Die Bassklarinettistin Susanna Gartmayer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Bassklarinettistin, Improvisatorin, Sessionleaderin. Eigentlich hat Susanna Gartmayer Bildende Kunst in Wien studiert. Inzwischen aber hat sich die k\u00fcnstlerische Arbeit der \u00d6sterreicherin l\u00e4ngst ganz auf die Musik verlagert und ihr Name ist aus der europ\u00e4ischen Improvisationsszene nicht mehr wegzudenken. Zum Lineup der vielen verschiedenen Bands, in denen Susanna Gartmayer aktiv ist, z\u00e4hlen aber auch zahlreiche K\u00fcnstler*innen der internationalen Szene.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Sarah Seidel<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das italienische Trio \u201eRed Emma\u201c im Jazzstudio N\u00fcrnberg. Mit Trompeter Matteo Pontegavelli, Gitarrist Michele Paccagnella und Schlagzeuger Giacomo Ganzerli. Aufnahme vom 24. Februar 2024. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Portraits, Talks, Hintergr\u00fcnde und Ausfl\u00fcge in die Jazzgeschichte<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560891\"><\/a>do \u2013 13.06.24<\/h2>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Feature: Deep Science \u2013 Wer rettet die Erde? (5\/5) \u2013 Doping f\u00fcr den Ozean<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tomma Schr\u00f6der. Ein Start-up will bis 2050 mithilfe von Gesteinsmehl zehn Gigatonnen CO2 im Meer \u201eentsorgen\u201c. Ist das endlich der gro\u00dfe Beitrag zur Klimarettung \u2013 oder Greenwashing?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Will Burt ist Meereschemiker. Als leitender Forscher des Unternehmens Planetary Technologies wird er in diesem Herbst den weltweit gr\u00f6\u00dften Versuch zur Alkalinisierung des Ozeans leiten und erstmals gr\u00f6\u00dfere Mengen an alkalischen L\u00f6sungen in eine Bucht einleiten. Bis 2050 will das Unternehmen auf diese Weise zehn Gigatonnen CO2 im Meer \u201eentsorgen\u201c. Das entspricht immerhin einem Viertel der weltweiten Emissionen pro Jahr. Ein interessanter Ansatz zur Rettung des Klimas. Aber warum findet der Versuch in Strandn\u00e4he statt \u2013 und warum f\u00e4rben sie die Br\u00fche ausgerechnet blutrot?<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>LIVE \u2013 Jim McNeely und die hr-Bigband in Frankfurt \u2013 \u201eInner Visions\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eBarefoot Dances and Other Visions\u201c ist eine siebenteilige Suite, die Jim McNeely 2014 den Musikern der hr-Bigband auf den Leib geschrieben hat. Schon w\u00e4hrend des Komponierens der St\u00fccke hatte er die entsprechenden Protagonisten vor dem geistigen Auge und h\u00f6rte sie in Gedanken seine Noten spielen. (\u00dcbertragung aus dem hr-Sendesaal)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zehn Jahre sp\u00e4ter gilt es f\u00fcr den Composer in Residence, zum Abschied einen Blick auf das Ensemble zu werfen, das er seit so vielen Jahren kennt. Einige neue Gesichter sind in der Band seitdem dazugekommen und liefern einen neuen Background f\u00fcr eigene Geschichten, die McNeely in Musik verwandeln wird. Wohl dem, der mit einem so vielseitigen Ensemble arbeiten kann und seinen Ideen entsprechend freien Lauf lassen kann!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jim McNeely wird dieses Konzert zum Anlass nehmen, sich nach seiner langen Zeit enger Verbundenheit mit der hr-Bigband von seinem Publikum in Frankfurt zu verabschieden.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Deutschlandreise (1): Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Bundeshauptstadt, Millionen-Metropole, Schmelztiegel der Kulturen \u2013 auch in Sachen Jazz hat Berlin viel zu bieten. Der Auftakt der neuen \u201eJazzFacts\u201c-Reihe liefert einen Blick auf die aktuelle Szene. In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung zog das g\u00fcnstige und gro\u00dfz\u00fcgige Raumangebot internationale Musikerinnen und Musiker nach Berlin. Heute kann man an jedem Tag der Woche in kleinen Offspaces, in Bars und Galerien improvisierte Musik h\u00f6ren. Hochqualifizierter Nachwuchs folgt auch \u00fcber das renommierte Jazzinstitut Berlin stetig nach. Versuche, die freie Szene zu institutionalisieren, scheiterten aber bislang. Pl\u00e4ne, die \u201eAlte M\u00fcnze\u201c im Stadtteil Mitte als neues Jazz-Zentrum zu etablieren, wurden gekippt. Im Gespr\u00e4ch erl\u00e4utern Veranstalter, Kuratorinnen und nat\u00fcrlich Musikerinnen und Musiker ihre Sicht auf die Jazz-Stadt Berlin.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eTime Travels\u201c \u2013 CD mit Musik von Enjott Scheider<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">S\u00fcdwestdeutsche Philharmonie Konstanz: Gabriel Venzago. Solisten: Christoph Enzel, Saxofon, Reinhold Friedrich, Piccolotrompete; Wu Wei, Sheng<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Alexis Valet | Gilbert Holmstr\u00f6m | Philipp Br\u00e4mswig Trio<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! <\/strong><strong>Coulours are Gray: Steve Gray und die NDR Bigband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Henry Altmann blickt immer donnerstags auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikerinnen und Musikern, pr\u00e4sentiert frische Aufnahmen und berichtet \u00fcber Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der aus dem Saarland stammende K\u00f6lner Pianist und Komponist Felix Hauptmann gilt als einer der vielversprechendsten Jazzmusiker des Landes \u2013 auch, weil er seine Musik anders angeht, anders denkt als viele seiner Kollegen. Er betreibt etwa ein aufregendes Klavier Trio namens \u201ePercussion\u201c, das mit herk\u00f6mmlichen Piano-Bass-Schlagzeug-Besetzungen wenig gemein hat. Bis Ende Juni ist Hauptmann noch Stipendiat in der Feldafinger Villa Waldberta, wo er unter anderem die Musik seines neuen und aufw\u00e4ndigen Projekts \u201eSerpentine\u201c ausarbeiten konnte. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc168560892\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 14.06.24<\/h2>\n<p>14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Bassist Avishai Cohen und seine Band Iroko beim spanischen L\u2019Estartit Jazz Festival 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der israelische Bassist Avishai Cohen pr\u00e4sentierte im vergangenen Jahr eine neue Band auf den internationalen Konzertb\u00fchnen. Neun Jahre nach seinem Deb\u00fct beim Jazzfestival im katalanischen L\u2019Estartit kehrte er so auch an die Costa Brava zur\u00fcck, um das Projekt \u201eIroko\u201c vorzustellen, mit der energiegeladenen afrokaribischen Rumba im Fokus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daf\u00fcr hatte Cohen eine multikulturelle Band zusammengestellt, bestehend aus dem amerikanischen Meister-Perkussionisten puertoricanischer Herkunft Abraham Rodr\u00edguez Jr., den Kubanern Horacio El Negro Hern\u00e1ndez (Schlagzeug, Perkussion), Yosvany Terry (Saxofon) und Jos\u00e9 \u00c1ngel (Perkussion, Gesang) sowie dem Argentinier Diego Urcola (Trompete) und der gro\u00dfartigen Madrider S\u00e4ngerin Virginia Alves.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Namen \u201eIroko\u201c hatte Cohen einem afrikanischen Baum entlehnt, dem im traditionellen Volksglauben magische Eigenschaften nachgesagt werden \u2013 was auf jeden Fall f\u00fcr die Musik dieses Konzerts gilt.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Klassik exklusiv \u2013 Inklusion in der Musikszene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ist f\u00fcr alle da. Theoretisch ja, praktisch nein. Die Realit\u00e4t an deutschen Opernh\u00e4usern, Musikkonservatorien, Symphonieorchestern oder Musikschulen sieht anders aus. Auch wenn die UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf kulturelle Teilhabe festschreibt, wird es nur bedingt gelebt. Kultur ist noch lange nicht barrierefrei. Nur wenige Pl\u00e4tze f\u00fcr Rollstuhlfahrer*innen in Konzerth\u00e4usern, mittelm\u00e4\u00dfige Ausbildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung, Konzertrituale, die nicht f\u00fcr alle Menschen taugen, mangelhafte, bauliche Barrierefreiheit. Muss das so sein? Einzelne Opern- und Konzerth\u00e4user sagen Nein und \u00f6ffnen ihre H\u00e4user tats\u00e4chlich f\u00fcr alle Menschen \u2013 im Dialog mit denen, die es betrifft. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4uft auch gesellschaftlich ein Prozess des Umdenkens an. BR-KLASSIK fragt nach, wie es steht mit der Inklusion in der Musikszene. Klassik exklusiv? Eine Sendung von Uta Sailer<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Sarah Seidel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Tahereh Nourani: Langsamkeit als Haltung \u2013 Tahereh Nourani im \u201eZeit-Ton\u201c-Portr\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Komponistin und Klangk\u00fcnstlerin Tahereh Nourani lebt seit 2005 in Wien. Sie studierte an der Kunstuniversit\u00e4t in Teheran sowie an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien klassische Fl\u00f6te und unterrichtete, bevor sie sich vor allem der elektroakustischen und experimentellen Musik widmete. Langsamkeit und Stille wie auch die Verkn\u00fcpfung von Klang, Text und Video stehen stets am Beginn ihrer k\u00fcnstlerischen Entdeckungsreisen. Mit freier Improvisation, erweiterten Spieltechniken, verst\u00e4rkten Objekten, minimaler Live-Elektronik schafft sie reduzierte, organische und archaische Klangarchitekturen, die einen Bogen zwischen ASMR (Autonomous Sensory Memory Response) und Noise spannen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2019 ver\u00f6ffentlichte sie ihr Solodeb\u00fct \u201eancient child\u201c. F\u00fcr ihre Komposition \u201eThe Funambulist\u201c f\u00fcr pr\u00e4parierten E-Bass erhielt Tahereh Nourani 2021 den PhonoECHOES-Preis der Austrian Composers Association, zudem ist sie SHAPE+ Artist (2023\/2024).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im heutigen Zeit-Ton Portr\u00e4t sp\u00fcren wir mit Tahereh Nourani der Langsamkeit nach, entdecken weite Klangr\u00e4ume und h\u00f6ren ihre 2023 erschienen Suite \u201ewirks\u201c, bestehend aus vier Teilen (Erde \u2013 Feuer \u2013 Luft \u2013 Wasser), die Nourani 2020 w\u00e4hrend ihres Artists-in-Residence-Projekts im Hotel Pupik (in Schrattenberg, Steiermark) zu komponieren begann und ihre musikalische Neuerweckung beschreibt. Tahereh Nourani: \u201eIn den darauffolgenden Jahren distanzierte ich mich von tonaler Musik und ich begann die Welt der Kl\u00e4nge zu erforschen. Ich begann mit neuen Instrumenten \u2013 verst\u00e4rkten Objekten, Stimme und Elektronik \u2013 zu arbeiten, was zu meiner Transformation von Musikerin zur Klangk\u00fcnstlerin f\u00fchrte.\u201c Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560893\"><\/a>sa \u2013 15.06.24<\/h2>\n<p>00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>01:05-02:00 Jazz Live: Wechselbad der Emotionen \u2013 Eyolf Dale Solo. Aufnahme vom 26.1.2024 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/li>\n<li>02:07-03:00 JazzFacts: Neues von der improvisierten Musik. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/li>\n<li>03:05-03:55 Rock et cetera: Das Magazin \u2013 Neues aus der Szene \u2013 Am Mikrofon: Fabian Els\u00e4\u00dfer<\/li>\n<li>04:05-05:00 On Stage: Henrik Freischlader Band (D) (1\/2) \u2013 Aufnahme vom 3.4.2024 in der Blues Garage, Isernhagen. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>05:05-05:30 Lied- und Folkgeschichte(n): Die Farbe des Regens \u2013 Der irische Songwriter Oisin Leech. Von Anke Behlert<\/li>\n<li>05:40-06:00 Lied- und Folkgeschichte(n): Die Farbe des Regens \u2013 Der irische Songwriter Oisin Leech. Von Anke Behlert<\/li>\n<\/ul>\n<p>09:00 bis 09:35 +++ MDR Kultur<br \/>\n<strong>Die Bev\u00f6lkerung wird gebeten \u2026Auf der Suche nach dem Ausbrecher aus dem Gef\u00e4ngnis Bautzen II \/ Von Holger Jackisch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anders als das unter dem Namen \u201eGelbes Elend\u201c weithin bekannte Bautzener Gef\u00e4ngnis war die Strafanstalt Bautzen II, mitten in der Stadt gelegen, gesichert wie ein Untersuchungsgef\u00e4ngnis und Gefangenen vorbehalten, die besonders isoliert werden sollten. Erich Loest hat hier gesessen, Walter Janka und Wolfgang Harich. Den B\u00fcrgern von Bautzen war die Existenz dieses Sondergef\u00e4ngnisses im Herzen der Stadt bekannt, eine Rolle in ihrem Alltag und ihren Gespr\u00e4chen hat es indes nie gespielt. Das Schweigen war allgemein \u2013 bis auf eine Ausnahme.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 28. November 1967 gelingt dem Strafgefangenen Dieter Hoetger, wovon andere nur tr\u00e4umen. Er durchbricht die Zellenwand, l\u00e4uft durch den Innenhof und \u00fcberklettert die \u00e4u\u00dfere Absperrung, wobei er Alarm ausl\u00f6st. Der Ausbrecher war 27 Jahre alt und unter den Gefangenen als \u201eTunneldieter\u201c bekannt. 1961 hatte er sich in Berlin am Bau eines Fluchttunnels beteiligt, um seiner Ehefrau, von der er durch den Mauerbau getrennt worden war, die Flucht in den Westen zu erm\u00f6glichen. Das Vorhaben wurde verraten, Dieter Hoetger zu neun Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine Flucht aus Bautzen, sechs Jahre sp\u00e4ter, l\u00f6st eine der gr\u00f6\u00dften Suchaktionen in der Geschichte der DDR-Volkspolizei aus. Dieter Hoetger aber ist wie vom Erdboden verschluckt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So wird in diesem Fall die Bev\u00f6lkerung, sonst verschont von den Vorg\u00e4ngen hinter den Mauern, um Mithilfe gebeten. In allen Verkaufsstellen der Stadt h\u00e4ngen Steckbriefe mit dem Foto Dieter Hoetgers aus, und auf Hinweise wird eine Pr\u00e4mie von 1.000 Mark ausgesetzt \u2013 damals mehr als zwei Monatsl\u00f6hne. Die Stadt erlebt Stra\u00dfensperren und Hubschraubereins\u00e4tze. F\u00fcr dieses eine Mal ist das Gef\u00e4ngnis pr\u00e4sent im Alltag der Stadt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Autor, selbst in Bautzen aufgewachsen und damals als Sch\u00fcler Zeuge der Vorg\u00e4nge, erinnert sich an die Atmosph\u00e4re jener Tage. Er geht der Frage nach, wie eine Stadt funktioniert, in deren Mitte Tausende gefangen gehalten werden. Und er erz\u00e4hlt von seiner eigenen Suche nach Dieter Hoetger. Der war nach neun Tagen Flucht gefangen und zu weiteren neun Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden \u2013 f\u00fcr jeden Tag in Freiheit ein Jahr. In der Bev\u00f6lkerung aber wurde verbreitet, der H\u00e4ftling sei nach den Strapazen der Flucht an einer Lungenentz\u00fcndung verstorben. Mehr als drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter hat der Autor den Ausbrecher von damals getroffen und sich die Geschichte seiner Flucht erz\u00e4hlen lassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Holger Jackisch (1959-2001) wurde in Bautzen geboren. Nach dem Abitur arbeitete er als Krankenpfleger, studierte sp\u00e4ter an der Ingenieurschule f\u00fcr Bauwesen in Leipzig. Nach einem Studium am Institut f\u00fcr Literatur \u201eJohannes R. Becher\u201c in Leipzig arbeitete er als Redakteur bei der unabh\u00e4ngigen Wochenzeitung \u201eDie andere Zeitung\u201c in Leipzig und \u00fcbernahm ab 1994 die Leitung der Feature-Redaktion bei MDR-KULTUR. Er schrieb Features, H\u00f6rspiele und Erz\u00e4hlungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Sabine Ranzinger. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2000. Mitwirkende: Daniel Minetti, Thomas Thieme. (58 Min.)<\/p>\n<p>13:04 bis 15:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert.<\/p>\n<p>14.00 Uhr +++ Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>\u201eLIBIDOdialoge \u2013 eine Datingsinfonie in drei S\u00e4tzen \u2013 2. Satz: FUCK YOU!\u201c von Elisabeth Weilenmann. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Lou Strenger, Isaak Dentler, Anika Baumann, Viola Pobitschka, Hannes Wegener, Michael Sch\u00fctz, Klaus Kr\u00fcckemeyer, Miguel Medina, Jesko von Schwichow, J\u00fcrgen Rasper und Matthias Redlhammer. Ton: Thomas Rombach, Melanie Inden und Martin Leitner. Regie: Elisabeth Weilenmann (HR\/ORF 2024)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hannah ist 35. Hannah ist frisch geschieden. Hannah geht online. Zum ersten Mal \u2013 auf Seiten, die die gro\u00dfe Liebe versprechen und auf Seiten, die leidenschaftliche Abenteuer ank\u00fcndigen. Wem sie begegnet in diesem Kosmos des Onlinedatings? Das ist zu h\u00f6ren: in den LIBIDOdialogen von Elisabeth Weilenmann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2. Teil: \u201eFUCK YOU!\u201c \u2014 Hannah: \u201eBei Vincent ist vieles anders. Ich beginne mich zu binden. Auf meine Art.\u201c Die Begegnung mit Vincent ist der Beginn eines Spiels: aus N\u00e4he, Abneigung, Macht, Leidenschaft, Wahrheitsanspr\u00fcchen. Und Hannah hasst dieses Spiel. Es tritt eine Lawine los \u2013 aus Bildern ihrer Vergangenheit. Sie zwingen Hannah zur Ehrlichkeit: mit sich selbst und mit anderen.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Klassik exklusiv \u2013 Inklusion in der Musikszene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik ist f\u00fcr alle da. Theoretisch ja, praktisch nein. Die Realit\u00e4t an deutschen Opernh\u00e4usern, Musikkonservatorien, Symphonieorchestern oder Musikschulen sieht anders aus. Auch wenn die UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf kulturelle Teilhabe festschreibt, wird es nur bedingt gelebt. Kultur ist noch lange nicht barrierefrei. Nur wenige Pl\u00e4tze f\u00fcr Rollstuhlfahrer*innen in Konzerth\u00e4usern, mittelm\u00e4\u00dfige Ausbildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigung, Konzertrituale, die nicht f\u00fcr alle Menschen taugen, mangelhafte, bauliche Barrierefreiheit. Muss das so sein? Einzelne Opern- und Konzerth\u00e4user sagen Nein und \u00f6ffnen ihre H\u00e4user tats\u00e4chlich f\u00fcr alle Menschen \u2013 im Dialog mit denen, die es betrifft. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4uft auch gesellschaftlich ein Prozess des Umdenkens an. BR-KLASSIK fragt nach, wie es steht mit der Inklusion in der Musikszene. Klassik exklusiv? Eine Sendung von Uta Sailer<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Zeitgem\u00e4\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Ganna Gryniva, Fred Hersch, Joshua Redman, Anja Lechner und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:20 \u2013 19:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz<br \/>\n<strong>When Jazz Talks \u2013 Jazz in Anekdoten (2\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. \u201eWei\u00dft du noch als \u2026?\u201c Jazzmusiker spielen gern, und wenn sie nicht spielen, dann reden sie \u00fcbers Spielen \u2013 Anekdoten geh\u00f6ren zum Jazz wie Triolen. Geschichten \u00fcber den Jazz sind aber auch eine Geschichte des Jazz. Anekdoten vertreiben Musikern die Zeit auf Tourneen, sie spiegeln aber auch das Leben innerhalb und au\u00dferhalb der Jazzszene, in der Begegnung mit Veranstaltern und Konzertbesuchern, mit b\u00fcrgerlichen Normen oder purem Rassismus. Und nicht zuletzt zeigen sie, wie gewandt und gewitzt Musiker*innen mit der Schwerkraft der Verh\u00e4ltnisse umgehen.<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Flog ein Vogel federlos \u2013 Von Christine Nagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: die Autorin. Mit: Carolin Haupt, Ilse Ritter, Frieder Venus, Mia Sperling, Hedi Kriegeskotte, Linda Bl\u00fcmchen, Franziskus Claus, Nadja Schulz-Berlinghoff, Paul Hentze, Manuel Bittorf. Komposition: Dietrich Eichmann. Musik (Fagott, Tuba u.a. Blasinstrumente): Johannes Schwarz. Ton und Technik: Tito Knapp. Dramaturgie: Sabine K\u00fcchler. Produktion: Deutschlandfunk\/BR 2024. L\u00e4nge: ca 60\u2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Kleinstadt Mitte der 80er-Jahre. Eine heile Familie in ihrer kleinen Welt. Tschernobyl, Aufr\u00fcstung und Umweltzerst\u00f6rung haben da keinen Platz. Dann verschwindet die Tochter in sich selbst. Ein St\u00f6rfall. Der K\u00f6rper als Seismograf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In \u201eFlog ein Vogel federlos\u201c versucht die Protagonistin das Geschehen anhand von Dokumenten und Tagebuchaufzeichnungen zu rekonstruieren. Doch ein Nachempfinden der Situation ist ihr mehr als 30 Jahre sp\u00e4ter ebenso unm\u00f6glich wie eine schl\u00fcssige Geschichte herzustellen. Es ergeben sich Bausteine der Geschichte eines nahezu stummen M\u00e4dchens, das sich den gesellschaftlichen Normen und \u00c4ngsten durch Essensverweigerung entzieht. Unbewusst. Der reale oder eingebildete Druck f\u00fchrt zu inneren Konflikten, die sich in diesem Fall in einer restriktiven Form von Anorexia Nervosa manifestieren. Alle reden \u00fcber das M\u00e4dchen. Sie spricht nur mit sich, im Tagebuch. Der k\u00f6rperliche Schaden, der offensichtlich ist, wird von ihr kaum wahrgenommen. Pfleger, \u00c4rzte und Therapeuten f\u00fchren dar\u00fcber Protokoll. Die Familie leidet ebenso wie die Betroffene. Der distanzierte Blick der Erz\u00e4hlerin befreit die zweifelnden und verzweifelten Figuren mit Komik und einf\u00fchlsamer Zuwendung aus ihrer Verstrickung. Zur Erarbeitung des St\u00fcckes hospitierte die Autorin f\u00fcr einige Wochen auf der Station einer Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aus den Gespr\u00e4chen mit Betroffenen, \u00c4rzten, Betreuern und Eltern entstand ein multiperspektivisches Kaleidoskop.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo \u2013 Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Andere Saiten aufziehen \u2013 aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen von Jazzgitarrist*innen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenn man an Jazz denkt, denkt man an viele Instrumente: Saxofon, Klavier, Kontrabass, Trompete \u2026 An die Gitarre denkt man erst mal nicht. Auch gibt es nur wenige Namen von Jazzgitarrist*innen, die einer breiteren \u00d6ffentlichkeit bekannt sind: Seit Wes Montgomery w\u00e4ren da nur Bill Frisell, Pat Metheny und John Scofield zu nennen. Dabei finden sich gerade im zeitgen\u00f6ssischen Jazz viele h\u00f6renswerte Gitarristen und Gitarristinnen. Mary Halvorson ist sicher eine der profiliertesten. Sie hat drei Jahre hintereinander den Downbeat Critics Poll als beste Gitarristin gewonnen. Trotzdem hat sie sich nicht nur als Instrumentalistin einen Namen gemacht, auch als Komponistin wird sie hochgesch\u00e4tzt. Eva Garthe pr\u00e4sentiert Musik aus dem Album \u201eCloudward\u201c. Und auch die Gitarristen Leo Takami aus Japan sowie Julien Tassin aus Belgien haben in letzter Zeit spannende Alben ver\u00f6ffentlicht. Moderation: Eva Garthe<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Ohne Limit: Der schlecht gefesselte Prometheus \u2013 H\u00f6rspiel nach der gleichnamigen Erz\u00e4hlung von Andr\u00e9 Gide<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Franz\u00f6sischen von Maria Schaefer-R\u00fcmelin. Mit: Kurt Lieck (Prometheus), Erwin Klietsch, Arthur Mentz, Alexander Hegarth u. a.. H\u00f6rspielbearbeitung: Helmut F. Hilke. Komposition: Karl Sczuka. Regie: Gerd Beermann. (Produktion: SWF 1951)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Prometheus brachte den Menschen die Beherrschung des Feuers bei \u2013 und somit Helligkeit, W\u00e4rme und aufkl\u00e4rerische Erkenntnis. Zeus bestraft den unsterblichen Gott und ein Adler frisst seitdem regelm\u00e4\u00dfig seine nachwachsende Leber. Der franz\u00f6sische Romancier Andr\u00e9 Gide (1869 \u2013 1951) l\u00e4sst Prometheus sich von seinen Fesseln befreien und mitsamt seinem Adler in ein Pariser Gasthaus einkehren in diesem heiter-absurd-doppelb\u00f6digen H\u00f6rspiel.<\/p>\n<p>23:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Cellist Clemens Sainitzer im Gespr\u00e4ch, Saraswati String Quartett um Klaus Falschlunger im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast im \u00d61 Jazznachtstudio ist der Celllist Clemens Sainitzer, der sein aktuelles Album \u201eSolo #2\u201c vorstellt. Clemens Sainitzer wirkt, ausgebildet sowohl in klassischer als auch in improvisierter Musik, seit vielen Jahren in unz\u00e4hligen Projekten verschiedenster Richtungen mit. Daraus entstand der Wunsch, ein Solo-Programm zu erarbeiten, den er sich 2019 mit \u201eSolo #1\u201c erstmals erf\u00fcllt hat. Nun also die zweite Auflage, in der Sainitzer abermals die Vielseitigkeit des Cellos und dessen perfekte Eignung f\u00fcr improvisierte Musik beweist, aber auch Elektronik, eigene Texte und musikalische G\u00e4ste in den eklektischen Stilmix integriert. Im Interview wird Clemens Sainitzer \u00fcber den Entstehungsprozess des Albums und seine vielf\u00e4ltigen weiteren Projekte Auskunft geben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Live-Mitschnitt der \u00d61 Jazznacht gibt es ein Konzert vom 5. April dieses Jahres mit dem Saraswati String Quartett zu h\u00f6ren, das derzeit als eines der interessantesten Kammermusikensembles Europas gilt. Initiiert von Sitarspieler Klaus Falschlunger und Kontrabassist Clemens Rofner, die auch f\u00fcr die Eigenkompositionen verantwortlich sind, \u00fcberzeugt das Quartett, komplettiert durch Lydia Kurz an Violine und Viola und Irina Zehm am Violoncello, mit einer faszinierenden Mischung aus exotischen und wohlbekannten Kl\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben Neuerscheinungen aus nah und fern steht au\u00dferdem ein Jazznacht-Magazin mit Ank\u00fcndigungen aktueller Konzertveranstaltungen auf dem Programm. An den US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Lucky Thompson wird aus Anlass der 100. Wiederkehr seines Geburtstags am 16. Juni erinnert. Der 2005 verstorbene Musiker schuf mit anmutigem Sound und einer fl\u00fcssigen, einfallsreichen Spielweise eine Verbindung zwischen dem traditionellen und dem modernen Jazz, was er auch an der Seite von Gr\u00f6\u00dfen wie Miles Davis oder Thelonious Monk bewies.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168560894\"><\/a>so \u2013 16.06.24<\/h2>\n<p>00:03 bis 02:00 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Bayern 2 Radiojazznacht: Klassiker, neue Alben und Live-Musik \u2013\u00a0<\/strong>Mit Marcus Woelfle<\/p>\n<p>00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung); Cellist Clemens Sainitzer im Gespr\u00e4ch, Saraswati String Quartett um Klaus Falschlunger im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p>07:00 bis 08:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Mikado H\u00f6rspiel: Kinderh\u00f6rspiel: Das Wunder von Bj\u00f6rn \u2013 Fu\u00dfball-Krimih\u00f6rspiel von J\u00f6rgpeter Ahlers <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit: Anton Sprick, Christoph Bantzer, Uta Stammer, J\u00fcrgen Uter u.v.a. Musik: Bernd Keul. Regie: J\u00f6rgpeter von Clarenau<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 10-j\u00e4hrige Bj\u00f6rn spielt begeistert Fu\u00dfball, ist aber ersch\u00fctternd untalentiert. \u201eDer wei\u00df ja noch nicht mal, wie man richtig auf der Reservebank sitzt\u201c, geh\u00f6rt noch zu den milderen Kommentaren seiner Mitspieler vom SV Tetenb\u00fcttel.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bj\u00f6rn erregt das Mitleid des Platzwart-Ehepaars. Platzwart Sparwasser, ein gro\u00dfer T\u00fcftler, schenkt Bj\u00f6rn selbst erfundene Krakenhandschuhe. Ab sofort h\u00e4lt Bj\u00f6rn den Kasten sauber. Die Presse schreibt \u00fcber den \u201eTeufelskerl im Tor\u201c und die Radioreporter (in einer Gastrolle: Bundesligareporter Rolf Rainer Gecks) \u00fcberschlagen sich beim Schildern von Bj\u00f6rns Heldentaten. Doch der Erfolg ruft schnell Neider und gemeine Diebe auf den Plan. Vereinspr\u00e4sident Schlonzke (J\u00fcrgen Uter), der sich mit betr\u00fcgerischen Fu\u00dfballwetten eine goldene Nase verdient, stellt Bj\u00f6rn ein Bein. Der muss jetzt zeigen, dass er auch ohne Wunderhandschuhe bestehen kann.<\/p>\n<p>14:00 bis 15:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Feature: Not. Lust. <\/strong><strong>Seyn \u2013 Zu Fu\u00df auf Spuren des Dichters Friedrich H\u00f6lderlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Astrid Alexander. Der junge H\u00f6lderlin war voller Ideale, einer, der die Welt neu denken wollte. Ein Supergenie. Ein Zweifler. Ein Wanderer. Zum Denken und Schreiben brauchte er das Laufen. Im Fr\u00fchjahr 1795 unternahm der Dichter nach einem dunklen Winter \u201eeine kleine Fu\u00dfreise\u201c: 300 km in sieben Tagen, von Jena nach Halle, Dessau und Leipzig. Astrid Alexander begibt sich mit zwei K\u00fcnstlerinnen, der S\u00e4ngerin Anne Schneider und der Akkordeonistin Susanne Stock, die einen Konzertabend zu Friedrich H\u00f6lderlin entwickeln, auf Spurensuche. Sie versuchen, mit dem Poeten Schritt zu halten, laufen einen Teil seiner Strecke nach, 20 bis 25 Kilometer am Tag. Sie ersp\u00fcren Rhythmus und Musikalit\u00e4t seiner komplexen Sprache, die sich im Schreiten entfalten. So n\u00e4hern sie sich der scheinbar schwer zug\u00e4nglichen Poesie und transportieren seine Themen ins Hier und Jetzt: unterwegs sein, Grenzen \u00fcberschreiten, scheitern, weitermachen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Autor und Regie: Astrid Alexander. Sprecher*innen: Astrid Alexander, Urs St\u00e4mpfli. Ton: Kaspar Wollheim. Schnitt: Venke Decker. Regieassistenz: Andreja Andrisevi\u0107. Produktion: rbb\/Dlf 2020<\/p>\n<p>14:04 bis 15:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Kalter Entzug \u2013 Die Angst vor dem Schmerz der Erinnerung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alfred Behrens. Ein Erz\u00e4hler begibt sich in eine Berliner Suchtklinik, weil sein famili\u00e4res Umfeld ihm das nahegelegt hat: Alkohol und Tabletten-Abh\u00e4ngigkeit. Der Mann schreibt auf, was er h\u00f6rt und sieht. 15 Tage lang. 15 Tage, in denen er auch seinem fr\u00fcheren Leben begegnet. Dem, der er war, vor l\u00e4ngerer Zeit. Der Erz\u00e4hler begegnet seiner Tochter, die er verloren hat als sie dreieinhalb Jahre alt war. Dieses H\u00f6rst\u00fcck handelt von Schlaflosigkeit, von Angst, vom Schmerz des Erinnerns, von der Durchquerung eines unwiederbringlichen Lebensabschnitts. Es handelt vom Tod und von einer Liebe, die nie aufh\u00f6rt. (SWR 2022)<\/p>\n<p>17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 80. Geburtstag von Francisco Buarque de Hollanda<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Jugendlicher erlebte Chico Buarque fasziniert die (g\u00e4nzlich unpolitische) Revolution der Bossa Nova und tr\u00e4umte davon, zu dichten wie Vin\u00edcius de Moraes, zu komponieren wie Ant\u00f4nio Carlos Jobim und zu singen und zu spielen wie Jo\u00e3o Gilberto. Es ist deutlich mehr aus ihm geworden, n\u00e4mlich einer der gr\u00f6\u00dften Lyriker, der seine Texte sowohl als Komponist wie auch als Interpret auch noch in musikalische Meisterwerke verwandelt hat \u2013 die k\u00fcnstlerisch-intellektuelle Spitze unter den Singer-Songwritern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kaum einer verstand es, so elegant und poetisch wie er gegen die brasilianische Milit\u00e4rdiktatur (1964-1985) anzusingen, etwa schon im Song \u201eRoda Viva\u201c (\u201edas lebendige Rad\u201c, r\u00fcckw\u00e4rts gelesen \u201eA Viva Dor\u201c \u2013 \u201eDer lebendige Schmerz\u201c), der im Oktober 1967 beim Festival der Brasilianischen Popmusik den dritten Platz belegte und den Veranstalter TV Record als unfreiwillige Plattform f\u00fcr Widerstand in Verlegenheit brachte. Oder noch 1984 im Samba \u201eVai Passar\u201c (\u201eEs wird vorbei gehen\u201c), unter dessen fr\u00f6hlicher Karnevals-Oberfl\u00e4che harsche Regimekritik brodelt.<\/p>\n<p>14:04 bis 15:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Kalter Entzug \u2013 Die Angst vor dem Schmerz der Erinnerung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alfred Behrens. Ein Erz\u00e4hler begibt sich in eine Berliner Suchtklinik, weil sein famili\u00e4res Umfeld ihm das nahegelegt hat: Alkohol und Tabletten-Abh\u00e4ngigkeit. Der Mann schreibt auf, was er h\u00f6rt und sieht. 15 Tage lang. 15 Tage, in denen er auch seinem fr\u00fcheren Leben begegnet. Dem, der er war, vor l\u00e4ngerer Zeit. Der Erz\u00e4hler begegnet seiner Tochter, die er verloren hat als sie dreieinhalb Jahre alt war. Dieses H\u00f6rst\u00fcck handelt von Schlaflosigkeit, von Angst, vom Schmerz des Erinnerns, von der Durchquerung eines unwiederbringlichen Lebensabschnitts. Es handelt vom Tod und von einer Liebe, die nie aufh\u00f6rt. (SWR 2022)<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Feature: Was ich Dir noch erz\u00e4hlen wollte \u2013 Das Projekt Familienh\u00f6rbuch | Dieter Wulf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Anfang stand eine Routineuntersuchung. Nicole, Ende 30, wollte ihre Stelle wechseln. Voraussetzung: eine Blutuntersuchung. Alles schien perfekt, bis das Ergebnis kam, Blutkrebs. Full Stop. Sie k\u00f6nne noch 20 Jahre leben, sagen die \u00c4rzte, vielleicht aber in drei Monaten auch tot sein. Nicole lebt am Stadtrand von Frankfurt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Grundschulalter. Was kann sie den Kindern davon erz\u00e4hlen? Was versteht ein Sechsj\u00e4hriger?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Medizinjournalistin Judith Gr\u00fcmmer hatte sich schon vor 20 Jahren genau diese Frage gestellt. Was w\u00fcrde ich machen, wenn ich eine verheerende Diagnose bek\u00e4me? Was w\u00fcrde ich meinen Kindern erz\u00e4hlen? Langsam entwickelte sie ein Konzept und gr\u00fcndete 2019 die gemeinn\u00fctzige Familienh\u00f6rbuch GmbH. Mittlerweile haben sich einige Dutzend Journalisten zu sogenannten Audiobiographen ausbilden lassen. Jeder mit einer absehbar t\u00f6dlichen Diagnose und minderj\u00e4hrigen Kindern kann sich bewerben, kostenlos. Alles finanziert \u00fcber Spenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Tage lang kommen die Biographen zu dem Kranken nach Hause oder wo immer es passt. Wenn n\u00f6tig ans Sterbebett. Und nehmen all das auf, was der- oder diejenige \u00fcber sich und ihr Leben besonders den Kindern noch erz\u00e4hlen m\u00f6chte. Geschichten aus der eigenen Kindheit, der Jugend, oder Dinge die man dem eigenen Kind sonst vielleicht sp\u00e4ter mal h\u00e4tte berichten wollen. So entsteht eine Lebensgeschichte, oft mit viel Musik und historischen Tonaufnahmen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das sei ein unglaubliches Geschenk meint Johanna. Vor etwa vier Jahren hatte ihr Mann seine Diagnose bekommen und starb vor anderthalb Jahren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr Sohn ist jetzt knapp f\u00fcnf. Seit einiger Zeit h\u00f6rt er abends zum Einschlafen dem Papa zu. \u201eDa liege ich dann bei meinem Sohn und h\u00f6re meinem Mann beim Geschichtenerz\u00e4hlen zu\u201c, sagt Johanna. Das sei unglaublich sch\u00f6n und bewegend. Denn all das, was ihren Mann so ausmachte, k\u00f6nne man in seiner Stimme noch h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Feature begleitet die H\u00f6rbuchmacher. L\u00e4sst Betroffene und Angeh\u00f6rige zu Wort kommen und berichtet von der Kraft und Bedeutung der eigenen Stimme.<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ Bremen Zwei<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den Masuren finden Taucher einen Toten, W\u00fcrgemale am Hals, nackt, keine Identit\u00e4t. Doch eine Narbe an seiner H\u00fcfte verr\u00e4t ein k\u00fcnstliches H\u00fcftgelenk mit registrierter Nummer und f\u00fchrt die polnische Polizei direkt nach Berlin, wo Ariane Kruse und Christian Wonder den Fall auf den Tisch bekommen.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Volker Kriegel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konzerte und Produktionen u.a. mit: Mild Maniac \u2013 Volker Kriegel | hr-Bigband feat. Martin Scales &amp; Jesse van Ruller cond. by Jim McNeely | Theater R\u00fcsselsheim, R\u00fcsselsheim am Main, M\u00e4rz 2024, Teil 1<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kaum ein anderer deutscher Musiker hat den Jazz hin zu Fusion und Rock so ge\u00f6ffnet wie Volker Kriegel. Mit dem Dave Pike Set, seinem eigenen Mild Maniac Orchestra und dem United Jazz + Rock Ensemble begeisterte er sein Publikum. F\u00fcr diese Hommage betreten zwei herausragende Gitarristen der n\u00e4chsten Generation die B\u00fchne: Martin Scales aus der hr-Bigband und der Niederl\u00e4nder Jesse van Ruller. Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab<\/p>\n<p>19:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eShared Drums\u201c als treibender Rhythmusgarant: Marina &amp; The Kats<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marina &amp; The Kats, die Band um S\u00e4ngerin Marina Zettl, ver\u00f6ffentlicht diesen Monat ihr bereits f\u00fcnftes Album, betitelt \u201eFriendly Fire\u201c. Seit Jahren z\u00e4hlt das Quartett, zu dem weiters Thomas Mauerhofer (Gitarre und Stimme), Hari Baumgartner (Stimme, Schlagzeug) sowie Peter Sch\u00f6nbauer (E-Bass, Schlagzeug, Stimme) z\u00e4hlen, zu den aufregendsten Live-Bands des Landes und haben auch international f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Wer je in den Genuss einer der vor Energie berstenden Shows gekommen ist, kann das best\u00e4tigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gleich drei der vier Bandmitglieder spielen (auch) Schlagzeug. \u201eShared Drums\u201c nennen sie dieses Konzept. Das ist die Marina-&amp;-The-Kats-Trademark: ein eigenst\u00e4ndiger Sound, der die Songs vorantreibt und daf\u00fcr sorgt, dass sich bei den Konzerten niemand dem Groove entziehen kann. Indierock-Kl\u00e4nge treffen auf klassischen (Gypsy-)Swing.<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazztime<br \/>\n<strong>Mutige Muster \u2013 Die S\u00e4ngerin und Komponistin Miriam Elhajli<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie-Emilie Beha. Miriam Elhajli ist Folks\u00e4ngerin, Komponistin, Improvisatorin und Musikwissenschaftlerin. Sie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen der lebendigen Avantgarde und den folkloristischen Gemeinschaften von Brooklyn. Sie webt filigrane, ausdrucksstarke Kompositionen und Improvisationen aus den unterschiedlichsten Stoffen und Materialien: der folkloristischen Musik S\u00fcd- und Nordamerikas, modernem Jazz und zeitgen\u00f6ssischer klassischer Musik. Ihre Musik ver\u00f6ffentlicht Elhajli unter anderem auf dem selbstgegr\u00fcndeten Label Numina Records.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Jazzahead \u2013 Steph Richards und Na\u00efssam Jalal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Late Night Jazz gibt es immer wieder Mitschnitte von der Jazzahead in Bremen. Da trifft sich jedes Jahr die Gegenwart und Zukunft des Jazz. Mit dabei dieses Mal: die US-amerikanische Trompeterin Steph Richards und ihr Projekt \u201eSupersense\u201c und die Fl\u00f6tistin Na\u00efssam Jalal mit ihrem Ensemble \u201eRhythms of Resistance\u201c. Zwei Frauen als Bandleaderinnen mit einem ganz eigenen Sound.<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>20 Jahre Neue Musik St. Ruprecht \u2013 Aktuelle Kl\u00e4nge, live aus der \u00e4ltesten Kirche Wiens<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Konzertreihe der Neuen Musik St. Ruprecht in Wiens \u00e4ltester Kirche begeht heuer ihr 20-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Derzeit steht sie unter der Leitung von Gobi Drab und Klaus Haidl. \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt eine Veranstaltung, die zus\u00e4tzlich zur regul\u00e4ren Konzertreihe stattfindet und ausschlie\u00dflich diesem Jubil\u00e4um gewidmet ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Um diese 20 Jahre zu zelebrieren, wurden vom aktuellen Leitungsteam die Gr\u00fcndungsmitglieder, also die ersten Protagonistinnen und Protagonisten eingeladen, den Abend gemeinsam zu gestalten. Angelica Castello, Thomas Grill, Katharina Klement und Burkhard Stangl werden solistisch, als Ensemble und installativ die historische Kirche mit aktuellen Kl\u00e4ngen erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gespr\u00e4ch mit Astrid Schwarz und Rainer Elstner wird gemeinsam zur\u00fcck und nach vorne geblickt. Die letzten 20 Jahre waren reich an hochkar\u00e4tigen Konzerten, Installationen, Performances und Kollaborationen. Die Veranstalter freuen sich schon auf die n\u00e4chsten 20 Jahre im Dienste von \u201e\u2018peripheren\u2019 Musiken \u00f6sterreichischer und internationaler Provenienz: radikal und vielf\u00e4ltig, unspektakul\u00e4r und konsequent\u201c, wie Burkhard Stangl in seinem \u201eManifest Neue Musik St. Ruprecht\u201c schreibt. Gestaltung: Rainer Elstner und Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Kunst f\u00fcr alle \u2013 Zum 125. Geburtstag des mexikanischen Komponisten Carlos Ch\u00e1vez<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er hat Kl\u00e4nge aus der indigenen Musik Mexikos und der mexikanischen Folklore mit Kompositionstechniken der Avantgarde kombiniert, um einen eigenen Nationalstil zu schaffen. Als Dirigent und Gr\u00fcnder des Nationalen Symphonieorchesters von Mexiko hat er ein neues Repertoire in sein Land gebracht, das vorher dort nicht gespielt wurde. Und als Kulturpolitiker hat Carlos Ch\u00e1vez Pionierarbeit geleistet in der Verbreitung und Institutionalisierung klassischer Musik in Mexiko. Er war der \u00dcberzeugung, dass Musik und Kunst f\u00fcr alle da sind, unabh\u00e4ngig von sozialen oder finanziellen Verh\u00e4ltnissen. Damit hat er ab den 1930er-Jahren sowohl k\u00fcnstlerisch als auch politisch dazu beigetragen, dass sich Mexiko als eine moderne Kulturnation entwickelte. BR-KLASSIK hat sich mit dem aktuellen Chefdirigenten des Orquesta Sinf\u00f3nica Nacional de Mexico Ludwig Carrasco und mit Ch\u00e1vez\u2019 Urenkelin Jana Angulo unterhalten und zeichnet das Portr\u00e4t eines Komponisten auf der Suche nach der mexikanischen Musik. Eine Sendung von Florian Heurich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 11. bis 16. Juni 2024.<br \/>\nAuch als PDF zum Download \u2013 #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche \u2013 Ein Service unserer Online-Redaktion<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":31171,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 11.06.2024 bis 16.06.2024. 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