{"id":31136,"date":"2024-06-02T12:00:34","date_gmt":"2024-06-02T10:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=31136"},"modified":"2024-05-31T11:30:46","modified_gmt":"2024-05-31T09:30:46","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-03-06-2024-bis-10-06-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-03-06-2024-bis-10-06-2024\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 03.06.2024 bis 10.06.2024"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 23. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Inhalt<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045927\">Senderliste:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045928\">mo \u2013 03.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045929\">di \u2013 04.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045930\">mi \u2013 05.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045931\">do \u2013 06.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045932\">fr \u2013 07.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045933\">sa \u2013 08.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc168045934\">so \u2013 09.06.24. 14<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168045927\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\">radio 3<\/a> \u2013<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr <\/a>kultur \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168045928\"><\/a>mo \u2013 03.06.24<\/h2>\n<p>19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Kabane 13 mit Christian Tesak und das Duo Andyman im M\u00e4rz 2024 im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Abend des 14. M\u00e4rz 2024 stand im Gro\u00dfen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses im Zeichen des neuen Wienerlieds: Das Duo Andyman, bestehend aus Andreas Kurz (Stimme und Kontrabass) und Andreas Haidecker (Stimme und Gitarre), betrieb in seinen Lied-Geschichten Seelenschau, von ber\u00fchrender Melancholie im Lied \u00fcber die alte Frau vom Lemoniberg bis zu sanftem Grant gegen\u00fcber \u201eBiskottenzuzlern\u201c, \u201eBeschwichtigungshofr\u00e4ten\u201c und \u201eGroscherlfuchsern\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im zweiten Teil betraten das Trio Kabane 13 in Gestalt von Amanda Rotter (Gesang), Stefan Angerer (Gitarre, Komposition, Gesang) und Andreas Teufel (chromatische Knopfharmonika) sowie Dauergast Christian Tesak (Gesang) die B\u00fchne und boten Lieder wie Karl Hodinas \u201eDeine Hoa\u201c wie auch launige Wiener Chansons aus eigener Feder dar, wobei Tesaks \u201eU-Bahn-Gstanzln\u201c und auch Jodler-Einlagen nicht fehlen durften.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">J\u00f6rg Duit pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte des vom Publikum heftig akklamierten Abends.<\/p>\n<p>22:00 bis 23:30 +++ MDR Kultur<br \/>\n<strong>Kein Brief gestern, keiner heute \u2013 H\u00f6rspiel nach Texten von Franz Kafka \/ von Matthias Baxmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDie beste Neuigkeit habe ich mir bis zum Schluss aufgespart. Ich habe mich mit einem Fr\u00e4ulein Frieda Brandenfeld verlobt\u201c, hei\u00dft es in Franz Kafkas Erz\u00e4hlung \u201eDas Urteil\u201c, die er nach der ersten Begegnung mit der Berlinerin Felice Bauer schrieb. Sie wird zur Repr\u00e4sentantin einer Welt, in der Kafka verzweifelt Fu\u00df zu fassen sucht. In den folgenden f\u00fcnf Jahren wird seine Leidenschaft zu Felice zum Anlass eines literarischen Angriffs, der sich in Form von Briefen an sie entl\u00e4dt: \u201eLiebste F., So wie ich bin, darf ich zur Not leben, ich w\u00fcte nach innen, qu\u00e4le nur in Briefen, sobald wir aber zusammen leben, werde ich ein gef\u00e4hrlicher Narr, den man verbrennen sollte.\u201c Einer Anzahl von \u00fcber 500 Briefen stehen nur gut ein Dutzend pers\u00f6nlicher Begegnungen gegen\u00fcber, die fast ausnahmslos scheiterten. Die Montage von literarischen Texten, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen Kafkas gibt Einblick in die vermeintlichen Ursachen seines Lebensgef\u00fchls und die ihm m\u00f6glichen Lebensentw\u00fcrfe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Matthias Baxmann, 1957 in Berlin geboren, studierte zwei Semester Chemie, bevor er eine T\u00e4tigkeit als Archivar im Bertolt-Brecht-Archiv aufnahm und sp\u00e4ter als Graphikdrucker arbeitete. Studium an der Berliner Schauspielschule, Abschluss 1987 als Diplom-Puppenspieler. Er wurde am Berliner Puppentheater engagiert und war auch freischaffend t\u00e4tig. Mitte der 90er Jahre Zuwendung zum Radiofeature und H\u00f6rspiel. Seither \u00fcber hundert Radioproduktionen und mehrere umfangreiche serielle Reportageformate gemeinsam mit Matthias Eckoldt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eKein Brief gestern, keiner heute\u201c ist Baxmann erstes H\u00f6rspiel. Die Inszenierung von Barbara Plensat wurde im Jahr 2003 von der Deutschen Akademie der darstellenden K\u00fcnste als \u201eH\u00f6rspiel des Jahres\u201c gew\u00fcrdigt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Barbara Plensat. Komposition: Peter Kaizar. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2003<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Aki Takase Japanic | Yelena Eckemoff | Philipp Gerschlauer &amp; Gebhard Ullmann<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Thomas Wally analysiert Steve Reich \u2013 Neue Musik auf der Couch. \u201eDifferent Trains\u201c f\u00fcr Streichquartett und Tonband von Steve Reich (1988)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDifferent Trains\u201c geh\u00f6rt zu jenen Werken des amerikanischen Komponisten Steve Reich, deren musikalisches Material seinen Ursprung in sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Sprachaufnahmen hat: kurze Sprachsamples, die klar erkennbare Tonh\u00f6hen und Rhythmen haben, werden in einen vielstimmigen musikalischen Satz eingewoben \u2013 und auch immer wieder von Instrumenten begleitet und imitiert. Die Inspiration f\u00fcr dieses Werk gewann Reich einerseits aus den zahlreichen Zugfahrten als Kind von 1939 bis 1942 zwischen Los Angeles und New York, den Wohnorten seiner getrennten Eltern, andererseits aus der \u00dcberlegung, dass die Zugfahrten, w\u00e4re er zu der Zeit in Europa gewesen, f\u00fcr ihn als j\u00fcdisches Kind wohl eine andere Bedeutung gehabt h\u00e4tten und er mit \u201edifferent trains\u201c h\u00e4tte fahren m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet Reichs \u201eDifferent Trains\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir wiederholen diese erhellende Analyse vom 6. M\u00e4rz 2023, weil das Kronos Quartet dieses St\u00fcck bei seinen Jubil\u00e4umskonzerten zum 50. Geburtstag mit im Gep\u00e4ck hat. Am 28. Mai 2024 war ihr Wiener Geburtstagsauftritt aus dem Wiener Konzerthaus in \u201eDas \u00d61 Konzert\u201c zu h\u00f6ren. Somit stehen unseren H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern die historische Produktion und die aktuelle Liveaufnahme zum Vergleichenden Nachh\u00f6ren zur Verf\u00fcgung. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight \u2013 Lady Liberty #42: Sisters in Jazz \u2013 Netzwerke<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc168045929\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 04.06.24<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann<\/strong><\/p>\n<p>20:03 \u2013 21:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz Session. Aus dem Archiv<br \/>\n<strong>Monty Alexander zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Konrad Bott. Was kam aus Jamaika in den Schwarzwald und macht nach wie vor jede Menge Freude? Die Musik von Monty Alexander! Der Pianist mit dem zupackenden Ton hat sich Evergreens, Standards, Rock- und Pop-Klassiker zu eigen gemacht und jede Menge eigene Musik geschrieben. 1974 hat er mit \u201eWe\u2019ve Only Just Begun\u201c sein erstes Album beim Plattenlabel MPS aus Villingen ver\u00f6ffentlicht \u2013 der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Jetzt, 50 Jahre sp\u00e4ter, wird Monty Alexander 80 Jahre alt. Dazu spielen wir Aufnahmen mit ihm aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Letzte Reise \u2013 Von Ria Endres<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Ulrich Lampen. Mit: Donata H\u00f6ffer, Krista Posch, Peter Roggisch, Heinrich Giskes und Walter Laugwitz. Komposition: Cornelius Schwehr<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ton und Technik: Roland Seiler, Bernd F\u00fctterer und Regina Kraus. Produktion: SWF 1996. L\u00e4nge: 46\u201910<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Milena begibt sich auf eine letzte Reise. \u201eVon Wien nach Prag und von Prag nach Wien \u2013 gleichzeitig\u201c. Eine imagin\u00e4re Zugfahrt auf den Spuren der tschechischen Journalistin Milena Jesensk\u00e1, der \u00dcbersetzerin und Geliebten Franz Kafkas.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Begleitet wird sie auf dieser imagin\u00e4ren Reise von ihrer Jugendfreundin Jarmila, ihrem Alter Ego. Die Zugfahrt zwischen Prag und Wien ist auch der Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft: Alles passiert gleichzeitig. Figuren aus der Welt Kafkas mischen sich ein, aus der Erinnerung tauchen sch\u00f6ne und h\u00e4ssliche Szenen auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das H\u00f6rspiel verbindet das Leben Milenas, ihre Liebe, ihre Sehnsucht, auch ihr Sterben im Konzentrationslager Ravensbr\u00fcck mit Fragmenten der ausweglosen Welt in Kafkas Literatur. Dieses Universum kennt nur die Bewegung auf der Stelle. Und so wird Milenas letzte Reise immer wieder von Neuem beginnen, solange die Unsterblichkeit dauert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ria Endres, geboren 1946 in Buchloe, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main. Sie ver\u00f6ffentlichte Romane, Essays, Theaterst\u00fccke und H\u00f6rspiele. Zuletzt f\u00fcr den Deutschlandfunk: \u201eReise nach Michigan. Wie ich die Stimme meines toten Vaters fand\u201c (2011).<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Wechselbad der Emotionen \u2013 Eyolf Dale Solo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eyolf Dale, Klavier. Aufnahme vom 26.1.2024 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Der Jazz-Pianist Eyolf Dale hat zuletzt vor allem als Leiter seines eigenen Trios international f\u00fcr Aufmerksamkeit gesorgt, seine ersten beiden Alben unter eigenem Namen hat der 1985 in Skien, Norwegen geborene Musiker allerdings im Alleingang eingespielt. Doch die Aufnahmen und anschlie\u00dfenden Konzerttouren ganz ohne Kollegen haben ihn emotional stark gefordert. Auf der Suche nach mehr musikalischer und sozialer Interaktion konzentrierte sich Dale in den n\u00e4chsten Jahren verst\u00e4rkt auf die Arbeit mit Bands. Inzwischen spielt er auch wieder einige Solokonzerte. Bei seinem Auftritt im Bonner Beethoven-Haus begeisterte er das Publikum mit fein ausbalanciertem Pianospiel: virtuos und sinnlich, kraftvoll und sensibel, mit Einfl\u00fcssen aus Jazz, Klassik und traditioneller Musik und mit gutem Gesp\u00fcr f\u00fcr starke Melodien.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Vater unser (2\/2) \u2013 Otto Muehl und der Umgang mit T\u00e4terkunst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sebastian Meissner. Ton und Regie: der Autor. Mit: Bernhard Sch\u00fctz, Anjorka Strechel, Helmut Mooshammer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2023. L\u00e4nge: 54\u201930<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zweiter Teil des Features \u00fcber den Umgang mit der Kunst des autokratischen Kommunenf\u00fchrers Otto Muehl. Mit ehemaligen Angeh\u00f6rigen der Otto-Muehl-Kommune, Mitgliedern von Opfergruppen, Akteuren des Kunstbetriebs, Filmemachern und Kunstsachverst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Fortsetzung des zweiteiligen Features \u00fcber das Nachleben der Kommune von Otto Muehl und die Frage, wie man mit Kunst umgehen sollte, die nicht ohne den gewaltvollen Zusammenhang ihrer Entstehung gedacht werden kann. Die Protagonistinnen des Features sind Angeh\u00f6rige der ersten und der zweiten Generation der Otto-Muehl-Kommune, Galeristen, Kuratoren und Verleger, die heute seine Werke vermarkten und verkaufen; Filmemacher, Angeh\u00f6rige von Opfergruppen und Kunsthistorikerinnen, die diesen Prozess kritisch begleiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sebastian Meissner, geboren 1969 im polnischen Cz\u00eastochowa, studierte P\u00e4dagogik und Soziologie. Er schreibt Features und H\u00f6rspiele, ist Regisseur und Komponist, realisiert B\u00fchnenproduktionen, Filmsoundtracks und Klanginstallationen. St\u00fccke u.a.: \u201eVodou-Ikone \u2212 Die schwarze Madonna von Cz\u00eastochowa zwischen Polen und Haiti\u201c (Deutschlandfunk Kultur\/WDR 2017), \u201eUkropolis\u201c (WDR 2023), \u201eKanak Klass Del\u00fcxe\u201c, ein Kurzfeature f\u00fcr die Reihe \u201eFeature-Antenne\u201c, und zuletzt zum Komplex Otto Muehl: \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit &amp; Otto Muehl: Werkschau am T\u00e4terort\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2022).<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Erinnerungen an das Esbj\u00f6rn Svensson Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 2023 wurde das 30. Jubil\u00e4um des beliebten Trios gefeiert. Hierf\u00fcr haben sich Schlagzeuger Magnus \u00d6str\u00f6m und Bassist Dan Berglund mit befreundeten Musikern zu zwei Auff\u00fchrungen getroffen, um einige e.s.t. Tracks zu spielen. Diese Konzerte, unter anderem in der K\u00f6lner Philharmonie, wurden mitgeschnitten und aktuell ver\u00f6ffentlicht. WDR 3 Jazz nimmt dieses neue Album als Anlass, ein wenig in den vergangenen aber immer noch pr\u00e4senten e.s.t.-Welten zu st\u00f6bern.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Im Gespr\u00e4ch mit der Pianistin Masha Dimitrieva<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eUnbekanntes bekannt machen\u201c \u2013 das ist das Motto der russischen Pianistin Masha Dimitrieva. Das gilt nicht nur f\u00fcr den amerikanischen Eremiten-Komponisten Gordon Sherwood, dessen Gesamtwerk sie dabei ist, auf CD herauszubringen, sondern auch f\u00fcr kaum ausgetretene Repertoire-Pfade ihrer zweiten Heimat Ingolstadt, sei es in Gespr\u00e4chskonzerten oder Festivals, die sie auf die Beine stellt. In den \u201eHorizonten\u201c auf BR-KLASSIK spricht sie \u00fcber ihren Werdegang und stellt Musik vor, die es wert ist, geh\u00f6rt zu werden. Eine Sendung von Johann Jahn<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An den R\u00e4ndern des Jazz | heute mit: Oluma | Ghost-Note | Alex Conde<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! <\/strong><strong>See More Jazz Rostock 2023: Peter Somuah Group<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Neuerscheinungen und andere Entdeckungen \u2013 Aktuelle Aufnahmen zeitgen\u00f6ssischer Musik <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zweimal im Monat pr\u00e4sentieren wir in \u201eSoundart: Zeit-Ton\u201c Neuerscheinungen aus dem Feld der neuen und experimentellen Musik. Diesmal mit Ausschnitten aus \u201egrain\u201c, dem neuen Album von innode (Stefan N\u00e9meth, Steven Hess und Bernhard Breuer), herausgekommen bei Editions Mego. Mit einem Beitrag von Rainer Elstner zum mehrj\u00e4hrig angelegten Komponistinnen-Projekt \u201eAkademie Zweiter Moderne\u201c. Die ersten beiden Konzerte mit neuen Werken von Komponistinnen aus aller Welt finden am 8. und 9. Juni 2024 im Wiener RadioKulturhaus statt. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Que vadis Elbjazz?<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168045930\"><\/a>mi \u2013 05.06.24<\/h2>\n<p>19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 \u201eJune Tunes\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen mit Regina Carter, June Christy, Nat King Cole, Mathias Eick, Chris Gall &amp; Bernhard Schimpelsberger und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Feature: In 80 Welten ohne Zeit \u2013 \u00dcber die Ver\u00e4nderung der Reisegeschwindigkeit seit Jules Verne \u2013 Von Florian Felix Weyh<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor gut 150 Jahren ver\u00f6ffentlichte Jules Verne \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c. Viele Reisende umrundeten seither die Welt, oft auch in k\u00fcrzerer Zeit. Das Reisen hat sich immens beschleunigt \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jules Vernes Roman \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c war nicht nur sein erfolgreichstes Buch, sondern l\u00f6ste eine Welle aus: Nicht nur zig Verfilmungen hat der Text erlebt, sondern auch Dutzende von Verwirklichungen. Was Verne nur erfunden hatte, begannen schon die Zeitgenossen umzusetzen. Und sie unterboten die Marke von 80 Tagen immer rascher. Seit Erfindung von Automobil und Flugzeug, bei Verne noch keine Mittel, war das freilich keine Kunst, wenngleich die Weltumrundung des NDR-Mannes Ernst Schnabel 1951 mit PanAm-Stratocruisern angesichts der Unfallrate dieses Flugzeugtyps immer noch waghalsig war. Beschleunigung zeichnet die Reiseentwicklung seit 150 Jahren aus \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen: So ritt der franz\u00f6sische Philosoph Gaspard Koenig k\u00fcrzlich die Reise Montaignes von 1580 (Bordeaux-Rom) mit dem Pferd nach. Ein PS statt derer Tausend, wie sie die Dampfmaschinen bei Jules Verne aufbringen. Dem heutigen Leser mag auffallen, wie dezidiert der Romancier die fossilen Energien in den Blick nahm, als Entfesselungsmotiv des 19. Jahrhunderts schlechthin: Kraft durch Kohle und Gas. Doch die letzte Weltumrundung in Verne\u2019scher Tradition fand 2016 unter neuer Perspektive statt: fossilfrei, im Solarflugzeug.<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Kammerkonzert: La Luna de Seda<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kontrabass und Leitung: Renaud Garcia-Fons. Zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo. Aufnahme vom 16. Mai 2024 im KulturForum F\u00fcrth im Rahmen der Reihe \u201ePassagen\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eRenaud Garcia-Fons zuzuh\u00f6ren bedeutet, den Kontrabass komplett neu zu entdecken\u201c, schreibt das Online-Magazin \u201eAll about Jazz\u201c. Er hat seinem Instrument eine f\u00fcnfte Saite hinzugef\u00fcgt: So befreite er den Kontrabass aus seiner Rolle als reines Begleitinstrument und machte ihn zum gleichberechtigt improvisierenden Mitglied der Jazz-Band. Mit speziellen Streich- und Pizzicato-Techniken hat Renaud Garcia-Fons seine eigene unverwechselbare Handschrift entwickelt. Musikalisch war er nie in nur einem Metier zuhause: Er verbindet seit jeher Jazz mit Klassik, Neuer Musik und Weltmusik. Zu den PASSAGEN, der gemeinsamen Konzertreihe von BR-KLASSIK Franken, Stadttheater und Kulturforum F\u00fcrth, kam Renaud Garc\u00eda-Fons Mitte Mai mit seinem Quartett \u201eLa Luna de Seda\u201c \u2013 \u201eDer Seidenmond\u201c. Vier Saiteninstrumente aus unterschiedlichen Kulturen des Orients und Okzidents wie Kanoun, Kemence, Flamenco-Gitarre und Kontrabass vereinigten sich zu einem neuen Klangk\u00f6rper mit ungeahnten Klangfacetten. Ein Abend der interkulturellen Klangr\u00e4ume zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo.<\/p>\n<p>21:03 \u2013 22:00 UHR +++ SWR2 Kultur NOWJazz<br \/>\n<strong>Sonic Wilderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Rex Osterwald \u2013 Von Michel Decar<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: der Autor. Mit: Wolfram Koch. Besetzung: Peter Regenbrecht. Komposition: Max Andrzejewski. Ton und Technik: Alexander Brennecke und Christoph Richter. Dramaturgie: Barbara Gerland. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 51\u201915<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rex Osterwald will Kanzler werden und wehrt sich wacker dagegen, T-Rex genannt zu werden. Freundlich pr\u00e4sentiert er on air sein Wohlf\u00fchlprogramm f\u00fcr ein besseres Deutschland, da geht es mit ihm durch \u2026<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rex Osterwald geht on air: Er m\u00f6chte mal einiges richtigstellen, denn es ist unfair und verletzend, dass die Presse ihn st\u00e4ndig einen T-Rex nennt. Eine infame L\u00fcge. Gerade jetzt, im Wahlkampf, da Rex Kanzler werden will, sollen sich die Leute bitte ihre eigene Meinung bilden. Schlie\u00dflich m\u00f6chte er \u201edie gro\u00dfe gesamtdeutsche Erfrischung\u201c, denn \u201eDeutschland nicht zu lieben, ist quasi das Grundproblem\u201c. Also raus aus dem Mief der Vergangenheit, hin zu einem Land des gemeinsamen Aufbruchs, der Liebe und der gerechten Regeln. Schluss mit Bevormundungen aus Br\u00fcssel, mit Antifa-Krawallos, \u00d6ko-Miesepetern und \u00dcberfremdung. Rex Osterwald will vers\u00f6hnen und vereinen, merkt sich genau, wer gegen ihn war, und wird wieder f\u00fcr gute Laune sorgen. Und der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk bietet Sendezeit, auch f\u00fcr diesen Kandidaten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Seine St\u00fccke wurden an zahlreichen Theatern im In- und Ausland inszeniert (u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Residenztheater M\u00fcnchen, Schauspielhaus Z\u00fcrich) und mit Preisen ausgezeichnet. H\u00f6rspiele f\u00fcr Deutschlandfunk Kultur u.a.: \u201eJonas Jagow\u201c (2014), \u201eJenny Jannowitz\u201c (2015), \u201eSchere, Faust, Papier\u201c (2016, H\u00f6rspiel des Monats Januar 2017), \u201ePhilipp Lahm\u201c (2018) und \u201eDie besten Spr\u00fcche aller Zeiten\u201c (2020).<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Sarah M\u00fcrter<\/strong><\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz &amp; Beyond<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIn a Piano Mood\u201d \u2013 mit Jazz von Omer Avital, Matthieu Bordenave, Monty Alexander, Charles Lloyd und Anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Klaviert\u00f6nen in unterschiedlichen Schattierungen und Besetzungen k\u00f6nnen Sie heute die letzte Stunde des Tages verbringen: \u201eIn a Piano Mood\u201c entf\u00fchrt Sie in andere Welten. Der rote Faden: das Instrument mit den 88 Tasten. Das Klavier f\u00fcgt sich erstaunlich gut in den Klang einer Gruppe ein; als Soloinstrument besitzt es gro\u00dfe Aussagekraft. Gelassenheit und Virtuosit\u00e4t kommen hinzu, etwa wenn es der jamaikanische Pianist Monty Alexander spielt. Am 6. Juni wird dieser Musiker 80 Jahre alt. Ein starker Interpret, der sehr viel T\u00f6ne in kurzer Zeit unterbringen und dabei unfassbar viele Facetten zeigen kann. Zum Meilenstein seiner Laufbahn wurde ein Trio-Konzert von 1976 beim ber\u00fchmten Montreux Jazz Festival. Im Quartett des US-amerikanischen Fl\u00f6tisten und Saxophonisten Charles Lloyd (*1938) ist seit vielen Jahren Jason Moran der Mann an den Tasten. Au\u00dferdem ist in dieser Ausgabe der Jazztime eine BR-Aufnahme eines sehr erfolgreichen Klaviertrios mit groovendem Sound und kantigen Rock-Drive dabei: e.s.t. aus Schweden. Eine klingende Hommage an Pianist Esbj\u00f6rn Svensson, der am 14. Juni 2008 bei einem Tauchunfall ums Leben kam.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: \u201eMonty\u2019s Magic Moments\u201c \u2013 Monty Alexander zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168045931\"><\/a>do \u2013 06.06.24<\/h2>\n<p>16:00 bis 18:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Am Nachmittag: Gespr\u00e4ch mit der Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Rebecca Trescher<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eCharacter Pieces\u201c von Rebecca Trescher. \u201eDarf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so f\u00fcr den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?\u201c schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verwies damit auf ihre Begeisterung f\u00fcr gro\u00dfe Klangk\u00f6rper. Die vielfach ausgezeichnete Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin ver\u00f6ffentlichte gerade unter dem Titel \u201eCharacter Pieces\u201c ein neues Album mit ihrem Rebecca Trescher Tentett. Die vision\u00e4re, starke Pers\u00f6nlichkeit, hat sich alles selbst von der Pike auf erarbeitet. Sie stammt aus einer Familie vom Dorf mit vier Kindern und jobbte schon in fr\u00fchen Jahren, um sich den Klarinettenunterricht zu erm\u00f6glichen. Per Anhalter fuhr sie zum Unterricht in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt und gr\u00fcndete mit 27 Jahren ihr erstes Tentett. Zwischen Jazz und zeitgen\u00f6ssischer Musik spielt sie Kompositionen, die sowohl durch den Perspektivwechsel in der Natur angeregt sind, aber auch durch das Schlendern durch die Stra\u00dfen von Paris. \u00dcber Ihr achtes Album \u201eCharacter Pieces\u201c sprechen wir mit Rebecca Trescher in hr2-kultur ab 17:10 Uhr.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Odilo Clausnitzer<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zur Urauff\u00fchrung von Sch\u00f6nbergs \u201eErwartung\u201c (6. Juni 1924)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Arnold Sch\u00f6nberg: \u201eErwartung\u201c, Monodram in einem Akt, op. 17 (Anja Silja, Sopran; Wiener Philharmoniker: Christoph von Dohn\u00e1nyi); F\u00fcnf Klavierst\u00fccke, op. 23 (Martin Rasch, Klavier); Suite f\u00fcr Klavier, op. 25 (Martin Rasch, Klavier)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Chantal Acda &amp; The Atlantic Drifters | Wadada Leo Smith &amp; Amina Claudine Myers | Adam Forkelid<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! NDR Bigband Magazin | Juni<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Great Moments: Mit Musik von Kathrin Pechlof, Ganna Gryniva, Enrico Rava, Wolfgang Muthspiel, Carles Lloyd und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc168045932\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 07.06.24<\/h2>\n<p>14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eA Jazz Dream\u201c: Bassbariton Thomas Quasthoff mit Jazzband im M\u00e4rz 2007 im Wiener Musikverein<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 19. M\u00e4rz 2007 steht der deutsche S\u00e4nger Thomas Quasthoff mit einem Star-gespickten Jazzensemble auf der B\u00fchne des Goldenen Saals im Wiener Musikverein. Quasthoff hat seine Weltkarriere als Bassbariton zuerst im klassischen Fach gemacht (und mittlerweile beendet), aber bereits in seiner Jugend auch Jazz gesungen. Das Programm \u201eA Jazz Dream\u201c besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Jazzstandards wie \u201eThe Lady Is a Tramp\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Begleitet wird er von Trompeter Till Br\u00f6nner, Gitarrist Chuck Loeb, Pianist Alan Broadbent und Bassist Dieter Ilg. Die Trommeln r\u00fchrt ein Mann aus New Jersey, der am 5. Juni 2024 seinen 70. Geburtstag gefeiert hat: Es ist Peter Erskine, der sich seine ersten Sporen in der Bigband des Trompeters Maynard Ferguson verdient hat und als Schlagzeuger auf bislang \u00fcber 700 Tontr\u00e4gern zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Demontage der Demokratie \u2013 Doku \u00fcber Viktor Orb\u00e1ns Propaganda und Ungarns milliardenschwere Meinungsmacher \u2013 Von Peter Kreysler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">(Produktion: MDR 2024). Am 9. Juni 2024 wird in Europa gew\u00e4hlt. Bereits jetzt zeigt sich, dass ungarische Netzwerke aus Denkfabriken, Medienfirmen, PR-Agenturen bestehen, die Stimmung gegen Europa machen. Das demokratische System soll unterwandert werden. In der Zeit des russischen Krieges gegen die Ukraine und anderer Krisen werden einfache Botschaften und L\u00f6sungen von Rechtsau\u00dfen in den sozialen Netzwerken digital verbreitet und verfangen. Aber wie funktioniert das im Einzelnen? Ist Meinungsbeeinflussung in einer solchen Form wirklich effizient? Woher stammt die Finanzierung, und wie gehen die Akteure vor?<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Musica: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 00:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Romanische Nacht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Romanische Nacht aus der Basilika St. Maria im Kapitol ist der H\u00f6hepunkt des allj\u00e4hrlichen stattfindenden Romanischen Sommers in K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dieses Jahr treten bis Mitternacht f\u00fcnf Ensembles auf. Nach dem Auftakt mit Frank Martins doppelch\u00f6riger \u201eMesse\u201c, dargeboten vom preisgekr\u00f6nten Bonner Kammerchor widmet sich das Minguet Quartett Luigi Nonos \u201eFragmente \u2013 Stille, An Diotima\u201c f\u00fcr Streichquartett.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das virtuose Vokalensemble Cinquecento f\u00fchrt vom 20. Jahrhundert zur\u00fcck in die Renaissance mit Werken von Heinrich Isaac und Guillaume Dufay, gefolgt von der Formation Uwaga, die Grenz\u00fcberschreitungen in der Besetzung Violine, Jazzgeige, Akkordeon und Kontrabass \u00fcber Werke von Johann Sebastian Bach bietet, die zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan angesiedelt sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Abend beschlie\u00dft das A-Cappella-Trio Insingizi aus Zimbabwe, u.a. bekannt durch die Anti-Aids-Hymne \u201eBantu-Nonke-Sugar Daddy\u201c, das seinem Publikum mit Bewegungs-Choreografien, Percussion Sounds und Grooves begeistert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Martin: Messe f\u00fcr Doppelchor a cappella; Bonner Kammerchor, Leitung: Georg Hage \/ Luigi Nono: Fragmente \u2013 Stille, An Diotima f\u00fcr Streichquartett; Minguet Quartett \/ Heinrich Isaac: O decus ecclesiae, Motette f\u00fcr 5 Stimmen; Cinquecento \/ Guillaume Dufay: Se la face ay pale, Missa f\u00fcr 4 Stimmen; Cinquecento \/ Anonymus: Gregorianische Ges\u00e4nge; Cinquecento \/ Johann Sebastian Bach: Ausschnitte aus dem Werk Johann Sebastian Bachs in Durchleuchtungen und Grenz\u00fcberschreitungen zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan; Ensemble Uwaga \/ Simon Mahlaba Banda \/ Vusa Mkhaya \/ Dumisani Moyo \/ Joseph Shabalala \/ Zibusiso Nkomo: \u00a0Traditionelle afrikanische Ges\u00e4nge; Vokal-Trio Insingizi. \u00dcbertragung aus St. Maria im Kapitol, K\u00f6ln<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Georg Nussbaumer im Portr\u00e4t \u2013 Von Hall und Schall im Oeuvre des \u00f6sterreichischen K\u00fcnstlers Georg Nussbaumer <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kunstvoll bimmelt es durch die Landschaft, als im J\u00e4nner 2024 der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c auf der Bahnstrecke zwischen Attnang-Puchheim und Stainach-Irdning das Kulturhauptstadtjahr Bad Ischl einl\u00e4utet. Die \u201ekinetische Klangskulptur\u201c von Georg Nussbaumer besteht aus einem Eisenbahnwaggon, der mit Glocken und Schellen best\u00fcckt ist. F\u00fcr ihr Gel\u00e4ut sorgt der Fahrtwind. Die Kirchenglocken, an denen der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c vorbeif\u00e4hrt, antworten auf ihre Weise.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c ist der erste von insgesamt vier Teilen des Projekts \u201eSalzkammer(sc)hall\u201c. Georg Nussbaumer setzt sich darin mit vier klingenden S\u00e4ulen in der Kultur des Salzkammerguts auseinander. Neben dem bereits erw\u00e4hnten Waggon, sucht Nussbaumer mit Ch\u00f6ren, Musikkapellen und als n\u00e4chstes auch Prangersch\u00fctzen \u201elustvolle Ver-R\u00fcckungen des\u201a immer schon Dagewesenen\u2019\u201e zu schaffen. Am 9. Juni 2024 erstellt Nussbaumer beim \u201eLangsamen Schuss\u201c aus hunderten Einzelsch\u00fcssen ein tempor\u00e4res akustisches Relief des Salzkammerguts.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00e4ngige Ansichten \u00fcber Menschen, die Welt und die Kunst in Frage stellen, das ist das \u00fcbergeordnete Ziel von Georg Nussbaumer. 1964 in Linz geboren, lebt der Gesamtkunstwerker in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen von Komposition, Installationskunst, Performance und Theater. Gestaltung: Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 f\u00fcr Omer Klein (Klavier)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 8. Mai 2024 im Studio 2 des M\u00fcnchner Funkhauses. Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Als eine Reaktion auf den Zustand der Welt versuche er, mit seiner Musik zu tr\u00f6sten und Sch\u00f6nheit als positive Kraft anzubieten. Dies sagte der Pianist und Komponist Omer Klein im Jahr 2017 im Interview in der \u201eJazztime\u201c auf BR-Klassik anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung des Albums \u201eSleepwalkers\u201c, das er mit seinem Trio im BR\/Studio Franken eingespielt hatte. In den St\u00fccken, die er daf\u00fcr komponiert hatte, spiegelte sich seine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst im Informationszeitalter wider. Der ECHO JAZZ wurde Omer Klein f\u00fcr dieses Album verliehen. Seitdem sind vier weitere Alben von ihm erschienen. Elf hat der 1982 in Israel geborene und seit 2009 in Deutschland lebende Musiker insgesamt ver\u00f6ffentlicht und \u00fcber hundert Kompositionen geschrieben. Als Stipendiat am New England Conservatory hat er in Boston bei Danilo Perez und Ran Blake studiert und sp\u00e4ter in New York bei Fred Hersch.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem, seit zehn Jahren bestehenden Trio mit Bassist Haggai Cohen-Milo und Schlagzeuger Amir Bresler, aber auch in Duos mit dem Mandolinen-Star Avi Avital und dem klassischen Perkussionisten Alexej Gerassimez, im Verbund mit dem Aris Streichquartett und als Solist spielte er Konzerte u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Queen Elisabeth Hall und der Alten Oper Frankfurt. Mozart, Brahms, Bartok und Debussy inspirieren ihn ebenso wie Bill Evans, McCoy Tyner und Keith Jarrett. Seine Musik ist das Ergebnis einer lebenslangen Erkundung ohne Grenzen und eines entsprechend geweiteten, musikalischen Horizonts. Diesen wird er auch dem Publikum bei seinem Solokonzert im Studio 2 er\u00f6ffnen.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc168045933\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>sa \u2013 08.06.24<\/h2>\n<p>00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>01:05-02:00 Jazz Live: Musik f\u00fcr Kopf und Bauch. Lukas K\u00f6nig\u2019s \u201eSound Hazard\u201c. Aufnahmen vom 18.8.2023 beim Jazzfestival Saalfelden. Am Mikrofon: Anja Buchmann<\/li>\n<li>02:07-03:00 JazzFacts: \u201eJazzFacts Klanghorizonte\u201c \u2013 Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams. Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/li>\n<li>03:05-03:55 Rock et cetera: Durchwachsener Jahrgang \u2013 Das Rockjahr 1974. Von Fabian Els\u00e4\u00dfer<\/li>\n<li>04:05-05:00 On Stage: History \u2013 Liebliche Weisen, h\u00f6llische Texte. Die schwedische Lounge-Metal-Band Hellsongs. Aufnahme vom 21.10.2009 aus dem Musikens Hus, G\u00f6teborg. Am Mikrofon: Fabian Els\u00e4\u00dfer<\/li>\n<li>05:05-05:30 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>05:40-06:00 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<\/ul>\n<p>09:00 bis 09:35 +++ MDR Kultur<br \/>\n<strong>Der Wunderheiler aus Bad K\u00f6sen \u2013 Von Peter Strau\u00df<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Georg Groddeck wurde am 13. Oktober 1866 in Bad K\u00f6sen an der Saale geboren. Er war Sch\u00fcler und sp\u00e4ter Assistent von Ernst Schwenninger, dem Leibarzt von Reichskanzler Otto von Bismarck. Seine medizinischen Forschungen galten K\u00f6rper und Geist des Menschen. Und so wurde Georg Groddeck zum Begr\u00fcnder der psychosomatischen Medizin mit dem Schwerpunkt Psychoanalyse. Sein Sanatorium in Baden-Baden, die ber\u00fchmte Marienh\u00f6he, war Anziehungspunkt vieler bedeutender Zeitgenossen. Auch seine Schriften mit dem Hauptwerk \u201eDas Buch vom Es\u201c, eine witzige Sammlung von erfundenen Briefen, in denen er die Psychoanalyse erkl\u00e4rt, begr\u00fcndeten seine internationale Anerkennung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den letzten Jahren seines Lebens glaubte Groddeck durch Therapie Hitler von seiner antisemitischen Haltung befreien zu k\u00f6nnen. Um den Mediziner vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu sch\u00fctzen, lockten ihn Freunde zu Vortr\u00e4gen in die Schweiz. Am 11. Juni 1934 starb Georg Groddeck in Z\u00fcrich an einem Schlaganfall.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Strauss war viele Jahre Leiter der Feature-Abteilung des Hessischen Rundfunk; schrieb zahlreiche Dokumentationen und Features. (29 Min.). Regie: Stefan Kanis. Produktion: MDR 2007<\/p>\n<p>13:04 bis 15:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Unerschrockenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Brad Mehldau, Salom\u00e9 Kammer, Julian Lage, Angelika Niescier und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da \u2013 Vom Leben als Nachtb\u00fcrgermeister. Von Sascha Wundes<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Alexander Schuhmacher. Mit: Anja Herden und Torben Kessler sowie Dimitri Hegemann, Christoph Stemann und Anna Lafrentz im O-Ton. Sounddesign: Sascha Wundes. Ton und Technik: Kai Schliekelmann und Chris Richter. Produktion: NDR 2023. L\u00e4nge: 54\u201922<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachtbeauftragte sind da, wo es abgeht: Sie vermitteln zwischen Clubbesitzern und Anwohnern, Beh\u00f6rden und K\u00fcnstlern in Sachen L\u00e4rm, M\u00fcll, Sicherheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nachtb\u00fcrgermeisterinnen und Nachtb\u00fcrgermeister gibt es, zumindest in Deutschland, erst seit Kurzem. Sie kommen bei Konflikten im Nachtleben zum Einsatz, in Bezug auf L\u00e4rm, M\u00fcll, Beschwerden und Fragen der Sicherheit rund um Clubs und Bars. Den ersten deutschen Nachtb\u00fcrgermeister gibt es seit 2018 in Mannheim. Auch angefeuert durch die Corona-Pandemie, das Tanzverbot und die dadurch entstandenen Probleme, vor denen viele Clubs standen und immer noch stehen, ziehen weitere St\u00e4dte nach. Der Autor reist ins Ruhrgebiet, nach Berlin und nach Hamburg, um zu erkunden, wie sich das Nachtleben ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sascha Wundes, geboren 1971 in Solingen, studierte Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Er lebt seit 2005 in Dortmund, wo er mit gefl\u00fcchteten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Seit 2008 schreibt er ab und zu f\u00fcr den H\u00f6rfunk. Zuletzt: \u201eDas letzte Mal\u201c (SWR 2017, gef\u00f6rdert durch ein H\u00f6rspiel-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW) und \u201e18 Etagen Abriss \u2212 wie Wohnraum vor die Hunde geht\u201c (WDR 2023).<\/p>\n<p>18:20 \u2013 19:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz<br \/>\n<strong>When Jazz Talks \u2013 Jazz in Anekdoten (1\/3)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. \u201eWei\u00dft du noch als \u2026?\u201c Jazzmusiker spielen gern, und wenn sie nicht spielen, dann reden sie \u00fcbers Spielen \u2013 Anekdoten geh\u00f6ren zum Jazz wie Triolen. Geschichten \u00fcber den Jazz sind aber auch eine Geschichte des Jazz. Anekdoten vertreiben Musikern die Zeit auf Tourneen, sie spiegeln aber auch das Leben innerhalb und au\u00dferhalb der Jazzszene, in der Begegnung mit Veranstaltern und Konzertbesuchern, mit b\u00fcrgerlichen Normen oder purem Rassismus. Und nicht zuletzt zeigen sie, wie gewandt und gewitzt Musiker*innen mit der Schwerkraft der Verh\u00e4ltnisse umgehen.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: John Scofield Trio | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Oktober 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Julian Camargo. John Scofield Trio || John Scofield, g | Vicente Archer, b | Bill Stewart, dr | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2023<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Kl\u00e4nge des Sommers<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sommerd\u00fcfte, Sommerwind, Sommerlaune \u2013 mit dem Juni beginnt die hei\u00dfe Jahreszeit, und die s\u00fc\u00dfe Rosenbl\u00fcte einer schwarzen Sch\u00f6nheit steckt auch in irischen Fl\u00f6tent\u00f6nen. Bunte Falter, V\u00f6gel, wie sie sich im Wind treiben lassen \u2013 davon erz\u00e4hlen Kl\u00e4nge aus Schweden und dem Libanon. Lauschig-lauschendes Musizieren an warmen Sommerabenden l\u00e4dt n\u00f6rdlich der Alpen zu neuen musikalischen Begegnungen ein. In S\u00fcdeuropa inspirieren die Kraft und Hitze der Sonne zu feurigem Gesang, in manchen hei\u00dfen, staubigen Gegenden in Nordindien und Nordafrika \u201espielt\u201c man Regen herbei. Der feine Sommerwind kennt keine Grenzen. Mit ihm schicken viele Musikerinnen und Musiker ihre Gedanken auf die Reise. Mit dem Wunsch, dass sie irgendwo geh\u00f6rt werden. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Fischvibe \u2013 Von Leander Fischer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Regie: Leonhard Koppelmann. Mit Anna-Sophie Friedmann, Merle Wasmuth, Sabine Waibel, Stefko Hanushevsky, Anika Baumann, Wolfgang Michalek, Andreas Grothgar, Wolf Aniol. Gesang: Barbara Schachtner. Komposition und E-Bass: Janko Hanushevsky. Ton und Technik: Christoph Rieseberg, Wolfgang Rixius, Oliver Dannert. Produktion: Deutschlandfunk 2021. L\u00e4nge: 70\u2019<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wasserwesen und Landratten begegnen sich am Ufer der Donau. Der Flussgott wettert noch gegen die Menschen. Seine T\u00f6chter tauschen bereits Flossen und Stimmen gegen Beine. Sie tanzen und feiern die endlose Nacht. Der Pegel steigt und die Donaufischer fl\u00fcchten in die Stadt. Ein abgehalfterter Wiener wird magisch von Statuen angezogen, die heilige, gefallene und mythische Frauen darstellen. Einem verkrachten Elternpaar verregnet es den Ausflug. Eine h\u00f6rspielbesessene Kommissarin findet eine Wasserleiche und ein verwirrter J\u00fcngling sein nasses Grab. Nachts wacht der Weinbauer, die kommenden Horden zu vertreiben. Morgens springen zwei, die einander fanden, von einer Br\u00fccke ins Wasser.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leander Fischer wurde 1992 in Ober\u00f6sterreich geboren. Er studierte in Berlin, Hildesheim und Wien. 2019 nahm er in Klagenfurt am Bachmann-Wettbewerb teil und wurde mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. 2020 erschien sein Roman \u201eDie Forelle\u201c, der den \u00d6sterreichischen Buchpreis f\u00fcr das beste Deb\u00fct erhielt. Er publizierte in Anthologien und Literaturzeitschriften. \u201eFischvibe\u201c ist sein erstes H\u00f6rspiel.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy &amp; Bess<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dem 20-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um der Jazzwerkstatt Wien hat \u00d61 bereits am 30. April im Rahmen des \u00d61-Jazztags einen Schwerpunkt gewidmet. Das von Pianist Clemens Wenger initiierte Kollektiv, das l\u00e4ngst international zum Modell geworden ist, feiert seinen runden Geburtstag selbst mit einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Namen \u201e20 Jahre JazzWerkstatt Wien \u2013 All The Things You Are\u201c. Darunter mit dem Mammutprojekt \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c von 8. auf 9. Juni, 16 bis 16 Uhr, im Wiener Porgy &amp; Bess.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00d61 klinkt sich f\u00fcr f\u00fcnf Stunden in diesen 24-teiligen Konzertmarathon ein und \u00fcbertr\u00e4gt live die Performances von Anja Om, Pamelia Stickney und Georg Vogel, dem Trio MASH (Vincent Pongracz\/Mahan Mirarab\/Andr\u00e1s D\u00e9s), Raphael Preuschl und Asja Valcic sowie der Band Well Behaved um Bassistin\/Rapperin Mina Franzke.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dazwischen bittet Andreas Felber die Musiker und Musikerinnen zum Gespr\u00e4ch, um \u00fcber den Spirit der Jazzwerkstatt Wien einst und heute zu r\u00e4sonieren.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: The Sound Of Chant \u2013 ein neues New Yorker Label stellt den Jazz auf den Kopf<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Chant Records ist ein neues New Yorker Label, das von den beiden Musikern Jon Madof und Shanir Ezra Blumenstein gef\u00fchrt wird. Beide kommen aus dem unmittelbaren Umfeld von John Zorn und vertreten \u00e4hnliche musikalische Ansichten. Auf ihrem Label Chant Records haben sie eine Plattform geschaffen, auf der sie Avantgarde Jazz, frei improvisierte Musik und experimentelle Klezmer Music zu einer Einheit f\u00fchren. Die k\u00fcnstlerische Palette auf Chant Records reicht von Axel D\u00f6rner und Martin Siewert \u00fcber Robert Dick und Jessica Lurie bis zu Kobi Israelite und den Klezmatics. Wolf Kampmann sprach mit Jon Madof \u00fcber das interessante Projekt und stellt einige der wichtigsten Ver\u00f6ffentlichungen auf Chant Records vor. Moderation: Wolf Kampmann<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Ohne Limit: Zeit wie im Fieber \u2013 B\u00fcchner Schrapnell \u2013 H\u00f6rspiel von Bj\u00f6rn SC Deigner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Stuttgarter Schauspiel-Ensemble: Sylvana Krappatsch, Paula Skorupa, Gabriele Hintermaier, Marco Massafra und David M\u00fcller. Komposition und Musikproduktion: Lukas Huber. H\u00f6rspielbearbeitung und Regie: Zino Wey. (Produktion: SWR 2024 in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart \u2013 Premiere)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alte Texte \u201e\u00fcberschreiben\u201c \u2013 Vergangenheit mit Gegenwart verlinken? Der in Heidelberg geborenen Dramatiker Bj\u00f6rn SC Deigner hat Georg B\u00fcchners Revolutionspamphlet des \u201eHessischen Landboten\u201c von 1834 auf seine Tauglichkeit f\u00fcr die Stadt Stuttgart, in der die Wut-B\u00fcrger sich 2010 erhoben, \u00fcbertragen. Das Theater-Spektakel f\u00fcr Stuttgart wird im SWR-H\u00f6rspiel zu einem virtuoses Sprach- und Sprechkunst-Kondensat, das Klischees und Wahrheitsanspr\u00fcche b\u00fcrgerlicher Politik-Partizipation ins Absurde-Komische dreht \u2013 und in Verzweiflung m\u00fcndet.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc168045934\"><\/a>so \u2013 09.06.24<\/h2>\n<p>00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung); Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy &amp; Bess<\/strong><\/p>\n<p>17:20:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Mister Guitar: Chet Atkins<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 20.Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag des 2001 in Nashville verstorbenen Chester Burton \u201eChet\u201c Atkins zum 100. Mal. Der US-amerikanische Gitarrist, (Country)Musiker und Produzent galt als einer der Begr\u00fcnder des sogenannten \u201eNashville Sound\u201c: Country wurde hier mit Pop vermischt. Atkins war mit seinem eleganten Gitarrenstil, in den er m\u00fchelos auch Jazzeinfl\u00fcsse integrieren konnte, ein wahrer Crossover-K\u00fcnstler. Seine mit einem sogenannten Fingerpick erzeugten warmen Gitarrenkl\u00e4nge lassen bei vielen Gitarristinnen und Gitarristen die Herzen h\u00f6herschlagen. Unter seinen Fans sind (bzw. waren) die Pilzk\u00f6pfe George Harrison und Paul McCartney. Mark Knopfler von den Dire Straits hat sich mehr als einen Trick von Chet abgeschaut und auch ein Album mit seinem Idol aufgenommen.<\/p>\n<p>19:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet und ihr Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet ist heute mit ihrem Ensemble zu Gast, bestehend weiters aus Emily Stewart (Gesang, Violine) sowie zwei Cellist:innen der Wiener Symphoniker, Zs\u00f3fia G\u00fcnther- M\u00e9sz\u00e0ros und Michael G\u00fcnther.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Violet, in Costa Rica geboren, seit Jahren in Wien beheimatet, bietet ein besonderes Programm: Sie thematisiert in ihrem Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c (\u201eDu und ich\u201c) die romantische Liebe \u2013 von der Kunst der Verf\u00fchrung bis zum Zeitpunkt, an dem sich die Wege trennen. Phoebe Violet zeigt die Wandlungen auf, denen das Ph\u00e4nomen der wechselseitigen zwischenmenschlichen Anziehung oft unterliegt. Wobei popkulturelle Stereotype wie Abh\u00e4ngigkeit und Besitzverhalten in diesem kleinen \u201eDrama in Liedern\u201c au\u00dferhalb der Definition von \u201eLiebe\u201c liegen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Kompositionen sind von klassischer und lateinamerikanischer Musik beeinflusst, au\u00dferdem von Pop und Minimal Music. Das Resultat klingt poetisch, intim und schmerzhaft ehrlich.<\/p>\n<p>19:28 \u2013 20:00 Uhr +++ SWR Kultur Big Time Jazz<br \/>\n<strong>Jazz-Orchester, Big Band, Oktett \u2013 hier kommt Musik mit Vielen! <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Big Time Jazz stellen wir f\u00fcr Sie jede Woche interessante und sch\u00f6ne Kl\u00e4nge zusammen \u2013 von gro\u00dfen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr eine Zeit, die ganz den gro\u00dfen Kl\u00e4ngen geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazztime<br \/>\n<strong>K\u00fchn und kontemplativ \u2013 J\u00fcdische Musiker*innen in Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. Berlin ist die Wahlheimat zahlreicher Musiker*innen aus Israel, aus ehemaligen Sowjetrepubliken und den Vereinigten Staaten. Die j\u00fcdischen Musikschaffenden mehrerer Generationen gestalten eine bemerkenswerte Vielfalt an elektronischer Musik, Performance, Klangkunst und Filmmusik, Jazz und Folk. Eine Entdeckungsreise mit aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen und Stimmen zur gegenw\u00e4rtigen Situation vor dem Hintergrund des starken Anstiegs von Antisemitismus.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Der 10. <\/strong><strong>JIB-Jazz-Preistr\u00e4ger ist der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik begeistert mit seiner intensiven, in sich ruhenden und dennoch \u00e4u\u00dferst spannenden Musik, die sich im Grenzbereich zwischen Neuer Musik und freier Improvisation bewegt. Daher wurde er auch als 10. JIB-Jazz- Preistr\u00e4ger ausgezeichnet. Zu h\u00f6ren sind Ausschnitte aus dem Preistr\u00e4gerkonzert vom 23. Januar 2024 aus dem Georg-Neumann-Saal im Jazz Institut Berlin.<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Die erste Komposition einer Frau in der Hofburgkapelle \u2013 Musikgeschichte im Sakralraum: Johanna Doderers \u201eFriedensmesse\u201c als historische erste Urauff\u00fchrung der Messe einer Komponistin in der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle (Mitschnitt vom 19. Mai 2024)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDona nobis pacem\u201c: Von jeher endet das Ordinarium Missae, also der \u00fcbers ganze Jahr gleichbleibende lateinische Text des katholischen Gottesdienstes, im Agnus Dei mit der Bitte um Frieden. Ist schon der innere Frieden f\u00fcr jeden einzelnen Menschen ein kostbares, oft gar nicht leicht zu erreichendes und erhaltendes Gut, muss die Menschheit als Ganzes nach wie vor um den \u00e4u\u00dferen Frieden flehen: um die Abwesenheit von Krieg, um das Ende allen nationalen oder internationalen, organisierten Blutvergie\u00dfens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1498, also seit Kaiser Maximilian I., pflegt die Wiener Hofmusikkapelle die ehrw\u00fcrdige Tradition der Kirchenmusik \u2013 und war dabei selbstredend immer auch ein Ort zeitgen\u00f6ssischen Kunstschaffens. Im sechsten Jahrhundert ihres Bestehens hat diese \u00e4lteste Musikinstitution \u00d6sterreichs nun erstmals einen Kompositionsauftrag in weibliche H\u00e4nde gelegt: Johanna Doderer war die erste Frau, die eingeladen wurde, eine Messe f\u00fcr die Hofmusikkapelle zu schreiben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1969 geborene \u00f6sterreichische Komponistin kann bereits auf ein umfangreiches \u0152uvre in den Gattungen Oper, Kammermusik und Orchestermusik verweisen. Mit der \u201eFriedensmesse\u201c widmet sie sich nun auch der geistlichen Musik. Interpretiert wurde die Messe bei ihrer Urauff\u00fchrung im Rahmen der Sonntagsmesse am 28. April 2024 sowie bei der Folgeauff\u00fchrung am Pfingstsonntag, dem 19. Mai 2024, von Mitgliedern der Wiener Hofmusikkapelle, also der Wiener S\u00e4ngerknaben sowie des Herrenchors und des Orchesters der Wiener Staatsoper. Organist war Wolfgang Kogert, am Dirigentenpult stand Johannes Ebenbauer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Bedingungen der Auftragskomposition erkl\u00e4rt Johanna Doderer so: \u201eDer lateinische Text, die Besetzung und die Dauer waren festgelegt. Meine kompositorische Sprache hei\u00dft auch, den Anspruch an zeitgen\u00f6ssische Musik mit diesen Vorgaben zu verbinden. Ich w\u00fcrde die Komposition als neue Musik beschreiben, die Tonalit\u00e4t nicht ausschlie\u00dft\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Titel \u201eFriedensmesse\u201c beziehe sich auf den Text: \u201eDie Sprache des lateinischen Messtextes ist wie ein Schl\u00fcssel, der \u00fcber Jahrhunderte in verschiedensten klanglichen Farben gemalt wurde. Zwei Punkte daraus sind die Vergebung und N\u00e4chstenliebe, welche auch heute besonders wichtig sind. Daher Friedensmesse.\u201c Au\u00dferdem betont sie: \u201eEs ist mir eine besondere Freude, f\u00fcr so einen historisch interessanten und wichtigen Ort wie die Wiener Hofburgkapelle zu komponieren, denn die Akustik darin und auch die R\u00e4umlichkeiten sind einzigartig.\u201c Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Das israelische Yamma-Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Michaela Fridrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 03. bis 10. 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Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Die Radiowoche 03.06.24 bis 10.06.24 1 Senderliste: 2 mo \u2013 03.06.24 3 di \u2013 04.06.24 4 mi \u2013 05.06.24 6 do \u2013 06.06.24 8 fr \u2013 07.06.24 9 sa \u2013 08.06.24 11 so \u2013 09.06.24 14 Senderliste: \u2022 ORF \u2013 \u00d61 \u2022 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c \u2022 Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c \u2022 ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen \u2022 radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. \u2022 radio 3 \u2013 \u2022 mdr-kultur \u2013 Das Radio. \u2022 wdr3 \u2013 Das Kulturradio \u2022 hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. \u2022 sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. \u2022 swr kultur \u2013 Kultur neu entdecken \u2022 BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. \u2022 Bayern 2 \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen \u2003 mo \u2013 03.06.24 19:30:00 +++ \u00d61 Kabane 13 mit Christian Tesak und das Duo Andyman im M\u00e4rz 2024 im Wiener RadioKulturhaus Der Abend des 14. M\u00e4rz 2024 stand im Gro\u00dfen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses im Zeichen des neuen Wienerlieds: Das Duo Andyman, bestehend aus Andreas Kurz (Stimme und Kontrabass) und Andreas Haidecker (Stimme und Gitarre), betrieb in seinen Lied-Geschichten Seelenschau, von ber\u00fchrender Melancholie im Lied \u00fcber die alte Frau vom Lemoniberg bis zu sanftem Grant gegen\u00fcber \u201eBiskottenzuzlern\u201c, \u201eBeschwichtigungshofr\u00e4ten\u201c und \u201eGroscherlfuchsern\u201c. Im zweiten Teil betraten das Trio Kabane 13 in Gestalt von Amanda Rotter (Gesang), Stefan Angerer (Gitarre, Komposition, Gesang) und Andreas Teufel (chromatische Knopfharmonika) sowie Dauergast Christian Tesak (Gesang) die B\u00fchne und boten Lieder wie Karl Hodinas \u201eDeine Hoa\u201c wie auch launige Wiener Chansons aus eigener Feder dar, wobei Tesaks \u201eU-Bahn-Gstanzln\u201c und auch Jodler-Einlagen nicht fehlen durften. J\u00f6rg Duit pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte des vom Publikum heftig akklamierten Abends. 22:00 bis 23:30 +++ MDR Kultur Kein Brief gestern, keiner heute \u2013 H\u00f6rspiel nach Texten von Franz Kafka \\\/ von Matthias Baxmann \u201eDie beste Neuigkeit habe ich mir bis zum Schluss aufgespart. Ich habe mich mit einem Fr\u00e4ulein Frieda Brandenfeld verlobt\u201c, hei\u00dft es in Franz Kafkas Erz\u00e4hlung \u201eDas Urteil\u201c, die er nach der ersten Begegnung mit der Berlinerin Felice Bauer schrieb. Sie wird zur Repr\u00e4sentantin einer Welt, in der Kafka verzweifelt Fu\u00df zu fassen sucht. In den folgenden f\u00fcnf Jahren wird seine Leidenschaft zu Felice zum Anlass eines literarischen Angriffs, der sich in Form von Briefen an sie entl\u00e4dt: \u201eLiebste F., So wie ich bin, darf ich zur Not leben, ich w\u00fcte nach innen, qu\u00e4le nur in Briefen, sobald wir aber zusammen leben, werde ich ein gef\u00e4hrlicher Narr, den man verbrennen sollte.\u201c Einer Anzahl von \u00fcber 500 Briefen stehen nur gut ein Dutzend pers\u00f6nlicher Begegnungen gegen\u00fcber, die fast ausnahmslos scheiterten. Die Montage von literarischen Texten, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen Kafkas gibt Einblick in die vermeintlichen Ursachen seines Lebensgef\u00fchls und die ihm m\u00f6glichen Lebensentw\u00fcrfe. Matthias Baxmann, 1957 in Berlin geboren, studierte zwei Semester Chemie, bevor er eine T\u00e4tigkeit als Archivar im Bertolt-Brecht-Archiv aufnahm und sp\u00e4ter als Graphikdrucker arbeitete. Studium an der Berliner Schauspielschule, Abschluss 1987 als Diplom-Puppenspieler. Er wurde am Berliner Puppentheater engagiert und war auch freischaffend t\u00e4tig. Mitte der 90er Jahre Zuwendung zum Radiofeature und H\u00f6rspiel. Seither \u00fcber hundert Radioproduktionen und mehrere umfangreiche serielle Reportageformate gemeinsam mit Matthias Eckoldt. \u201eKein Brief gestern, keiner heute\u201c ist Baxmann erstes H\u00f6rspiel. Die Inszenierung von Barbara Plensat wurde im Jahr 2003 von der Deutschen Akademie der darstellenden K\u00fcnste als \u201eH\u00f6rspiel des Jahres\u201c gew\u00fcrdigt. Regie: Barbara Plensat. Komposition: Peter Kaizar. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2003 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: G\u00f6tz Alsmann Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt. 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Aki Takase Japanic | Yelena Eckemoff | Philipp Gerschlauer & Gebhard Ullmann 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Montag mit Ralf Dorschel 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Thomas Wally analysiert Steve Reich \u2013 Neue Musik auf der Couch. \u201eDifferent Trains\u201c f\u00fcr Streichquartett und Tonband von Steve Reich (1988) \u201eDifferent Trains\u201c geh\u00f6rt zu jenen Werken des amerikanischen Komponisten Steve Reich, deren musikalisches Material seinen Ursprung in sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Sprachaufnahmen hat: kurze Sprachsamples, die klar erkennbare Tonh\u00f6hen und Rhythmen haben, werden in einen vielstimmigen musikalischen Satz eingewoben \u2013 und auch immer wieder von Instrumenten begleitet und imitiert. Die Inspiration f\u00fcr dieses Werk gewann Reich einerseits aus den zahlreichen Zugfahrten als Kind von 1939 bis 1942 zwischen Los Angeles und New York, den Wohnorten seiner getrennten Eltern, andererseits aus der \u00dcberlegung, dass die Zugfahrten, w\u00e4re er zu der Zeit in Europa gewesen, f\u00fcr ihn als j\u00fcdisches Kind wohl eine andere Bedeutung gehabt h\u00e4tten und er mit \u201edifferent trains\u201c h\u00e4tte fahren m\u00fcssen. Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet Reichs \u201eDifferent Trains\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\\\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Wir wiederholen diese erhellende Analyse vom 6. M\u00e4rz 2023, weil das Kronos Quartet dieses St\u00fcck bei seinen Jubil\u00e4umskonzerten zum 50. Geburtstag mit im Gep\u00e4ck hat. Am 28. Mai 2024 war ihr Wiener Geburtstagsauftritt aus dem Wiener Konzerthaus in \u201eDas \u00d61 Konzert\u201c zu h\u00f6ren. Somit stehen unseren H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern die historische Produktion und die aktuelle Liveaufnahme zum Vergleichenden Nachh\u00f6ren zur Verf\u00fcgung. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight \u2013 Lady Liberty #42: Sisters in Jazz \u2013 Netzwerke di \u2013 04.06.24 01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann 20:03 \u2013 21:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz Session. Aus dem Archiv Monty Alexander zum 80. Geburtstag Von Konrad Bott. Was kam aus Jamaika in den Schwarzwald und macht nach wie vor jede Menge Freude? Die Musik von Monty Alexander! Der Pianist mit dem zupackenden Ton hat sich Evergreens, Standards, Rock- und Pop-Klassiker zu eigen gemacht und jede Menge eigene Musik geschrieben. 1974 hat er mit \u201eWe\u2019ve Only Just Begun\u201c sein erstes Album beim Plattenlabel MPS aus Villingen ver\u00f6ffentlicht \u2013 der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Jetzt, 50 Jahre sp\u00e4ter, wird Monty Alexander 80 Jahre alt. Dazu spielen wir Aufnahmen mit ihm aus unserem Archiv. 20:10 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk H\u00f6rspiel: Letzte Reise \u2013 Von Ria Endres Regie: Ulrich Lampen. Mit: Donata H\u00f6ffer, Krista Posch, Peter Roggisch, Heinrich Giskes und Walter Laugwitz. Komposition: Cornelius Schwehr Ton und Technik: Roland Seiler, Bernd F\u00fctterer und Regina Kraus. Produktion: SWF 1996. L\u00e4nge: 46\u201910 Milena begibt sich auf eine letzte Reise. \u201eVon Wien nach Prag und von Prag nach Wien \u2013 gleichzeitig\u201c. Eine imagin\u00e4re Zugfahrt auf den Spuren der tschechischen Journalistin Milena Jesensk\u00e1, der \u00dcbersetzerin und Geliebten Franz Kafkas. Begleitet wird sie auf dieser imagin\u00e4ren Reise von ihrer Jugendfreundin Jarmila, ihrem Alter Ego. Die Zugfahrt zwischen Prag und Wien ist auch der Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft: Alles passiert gleichzeitig. Figuren aus der Welt Kafkas mischen sich ein, aus der Erinnerung tauchen sch\u00f6ne und h\u00e4ssliche Szenen auf. Das H\u00f6rspiel verbindet das Leben Milenas, ihre Liebe, ihre Sehnsucht, auch ihr Sterben im Konzentrationslager Ravensbr\u00fcck mit Fragmenten der ausweglosen Welt in Kafkas Literatur. Dieses Universum kennt nur die Bewegung auf der Stelle. Und so wird Milenas letzte Reise immer wieder von Neuem beginnen, solange die Unsterblichkeit dauert. Ria Endres, geboren 1946 in Buchloe, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main. Sie ver\u00f6ffentlichte Romane, Essays, Theaterst\u00fccke und H\u00f6rspiele. Zuletzt f\u00fcr den Deutschlandfunk: \u201eReise nach Michigan. Wie ich die Stimme meines toten Vaters fand\u201c (2011). 21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk Jazz Live: Wechselbad der Emotionen \u2013 Eyolf Dale Solo Eyolf Dale, Klavier. Aufnahme vom 26.1.2024 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Der Jazz-Pianist Eyolf Dale hat zuletzt vor allem als Leiter seines eigenen Trios international f\u00fcr Aufmerksamkeit gesorgt, seine ersten beiden Alben unter eigenem Namen hat der 1985 in Skien, Norwegen geborene Musiker allerdings im Alleingang eingespielt. Doch die Aufnahmen und anschlie\u00dfenden Konzerttouren ganz ohne Kollegen haben ihn emotional stark gefordert. Auf der Suche nach mehr musikalischer und sozialer Interaktion konzentrierte sich Dale in den n\u00e4chsten Jahren verst\u00e4rkt auf die Arbeit mit Bands. Inzwischen spielt er auch wieder einige Solokonzerte. Bei seinem Auftritt im Bonner Beethoven-Haus begeisterte er das Publikum mit fein ausbalanciertem Pianospiel: virtuos und sinnlich, kraftvoll und sensibel, mit Einfl\u00fcssen aus Jazz, Klassik und traditioneller Musik und mit gutem Gesp\u00fcr f\u00fcr starke Melodien. 22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Feature: Vater unser (2\\\/2) \u2013 Otto Muehl und der Umgang mit T\u00e4terkunst Von Sebastian Meissner. Ton und Regie: der Autor. Mit: Bernhard Sch\u00fctz, Anjorka Strechel, Helmut Mooshammer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2023. L\u00e4nge: 54\u201930 Zweiter Teil des Features \u00fcber den Umgang mit der Kunst des autokratischen Kommunenf\u00fchrers Otto Muehl. Mit ehemaligen Angeh\u00f6rigen der Otto-Muehl-Kommune, Mitgliedern von Opfergruppen, Akteuren des Kunstbetriebs, Filmemachern und Kunstsachverst\u00e4ndigen. Die Fortsetzung des zweiteiligen Features \u00fcber das Nachleben der Kommune von Otto Muehl und die Frage, wie man mit Kunst umgehen sollte, die nicht ohne den gewaltvollen Zusammenhang ihrer Entstehung gedacht werden kann. Die Protagonistinnen des Features sind Angeh\u00f6rige der ersten und der zweiten Generation der Otto-Muehl-Kommune, Galeristen, Kuratoren und Verleger, die heute seine Werke vermarkten und verkaufen; Filmemacher, Angeh\u00f6rige von Opfergruppen und Kunsthistorikerinnen, die diesen Prozess kritisch begleiten. Sebastian Meissner, geboren 1969 im polnischen Cz\u00eastochowa, studierte P\u00e4dagogik und Soziologie. Er schreibt Features und H\u00f6rspiele, ist Regisseur und Komponist, realisiert B\u00fchnenproduktionen, Filmsoundtracks und Klanginstallationen. St\u00fccke u.a.: \u201eVodou-Ikone \u2212 Die schwarze Madonna von Cz\u00eastochowa zwischen Polen und Haiti\u201c (Deutschlandfunk Kultur\\\/WDR 2017), \u201eUkropolis\u201c (WDR 2023), \u201eKanak Klass Del\u00fcxe\u201c, ein Kurzfeature f\u00fcr die Reihe \u201eFeature-Antenne\u201c, und zuletzt zum Komplex Otto Muehl: \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit & Otto Muehl: Werkschau am T\u00e4terort\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2022). 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz: Erinnerungen an das Esbj\u00f6rn Svensson Trio Im Jahr 2023 wurde das 30. Jubil\u00e4um des beliebten Trios gefeiert. Hierf\u00fcr haben sich Schlagzeuger Magnus \u00d6str\u00f6m und Bassist Dan Berglund mit befreundeten Musikern zu zwei Auff\u00fchrungen getroffen, um einige e.s.t. Tracks zu spielen. Diese Konzerte, unter anderem in der K\u00f6lner Philharmonie, wurden mitgeschnitten und aktuell ver\u00f6ffentlicht. WDR 3 Jazz nimmt dieses neue Album als Anlass, ein wenig in den vergangenen aber immer noch pr\u00e4senten e.s.t.-Welten zu st\u00f6bern. 22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Horizonte: Im Gespr\u00e4ch mit der Pianistin Masha Dimitrieva \u201eUnbekanntes bekannt machen\u201c \u2013 das ist das Motto der russischen Pianistin Masha Dimitrieva. Das gilt nicht nur f\u00fcr den amerikanischen Eremiten-Komponisten Gordon Sherwood, dessen Gesamtwerk sie dabei ist, auf CD herauszubringen, sondern auch f\u00fcr kaum ausgetretene Repertoire-Pfade ihrer zweiten Heimat Ingolstadt, sei es in Gespr\u00e4chskonzerten oder Festivals, die sie auf die Beine stellt. In den \u201eHorizonten\u201c auf BR-KLASSIK spricht sie \u00fcber ihren Werdegang und stellt Musik vor, die es wert ist, geh\u00f6rt zu werden. Eine Sendung von Johann Jahn 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz and More An den R\u00e4ndern des Jazz | heute mit: Oluma | Ghost-Note | Alex Conde 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! See More Jazz Rostock 2023: Peter Somuah Group 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Neuerscheinungen und andere Entdeckungen \u2013 Aktuelle Aufnahmen zeitgen\u00f6ssischer Musik Zweimal im Monat pr\u00e4sentieren wir in \u201eSoundart: Zeit-Ton\u201c Neuerscheinungen aus dem Feld der neuen und experimentellen Musik. Diesmal mit Ausschnitten aus \u201egrain\u201c, dem neuen Album von innode (Stefan N\u00e9meth, Steven Hess und Bernhard Breuer), herausgekommen bei Editions Mego. Mit einem Beitrag von Rainer Elstner zum mehrj\u00e4hrig angelegten Komponistinnen-Projekt \u201eAkademie Zweiter Moderne\u201c. Die ersten beiden Konzerte mit neuen Werken von Komponistinnen aus aller Welt finden am 8. und 9. Juni 2024 im Wiener RadioKulturhaus statt. Gestaltung: Heinrich Deisl 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight: Que vadis Elbjazz? mi \u2013 05.06.24 19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 \u201eJune Tunes\u201c Aufnahmen mit Regina Carter, June Christy, Nat King Cole, Mathias Eick, Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson 19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Zeitfragen. Feature: In 80 Welten ohne Zeit \u2013 \u00dcber die Ver\u00e4nderung der Reisegeschwindigkeit seit Jules Verne \u2013 Von Florian Felix Weyh Vor gut 150 Jahren ver\u00f6ffentlichte Jules Verne \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c. Viele Reisende umrundeten seither die Welt, oft auch in k\u00fcrzerer Zeit. Das Reisen hat sich immens beschleunigt \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen. Jules Vernes Roman \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c war nicht nur sein erfolgreichstes Buch, sondern l\u00f6ste eine Welle aus: Nicht nur zig Verfilmungen hat der Text erlebt, sondern auch Dutzende von Verwirklichungen. Was Verne nur erfunden hatte, begannen schon die Zeitgenossen umzusetzen. Und sie unterboten die Marke von 80 Tagen immer rascher. Seit Erfindung von Automobil und Flugzeug, bei Verne noch keine Mittel, war das freilich keine Kunst, wenngleich die Weltumrundung des NDR-Mannes Ernst Schnabel 1951 mit PanAm-Stratocruisern angesichts der Unfallrate dieses Flugzeugtyps immer noch waghalsig war. Beschleunigung zeichnet die Reiseentwicklung seit 150 Jahren aus \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen: So ritt der franz\u00f6sische Philosoph Gaspard Koenig k\u00fcrzlich die Reise Montaignes von 1580 (Bordeaux-Rom) mit dem Pferd nach. Ein PS statt derer Tausend, wie sie die Dampfmaschinen bei Jules Verne aufbringen. Dem heutigen Leser mag auffallen, wie dezidiert der Romancier die fossilen Energien in den Blick nahm, als Entfesselungsmotiv des 19. Jahrhunderts schlechthin: Kraft durch Kohle und Gas. Doch die letzte Weltumrundung in Verne\u2019scher Tradition fand 2016 unter neuer Perspektive statt: fossilfrei, im Solarflugzeug. 20:05 bis 22:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Kammerkonzert: La Luna de Seda Kontrabass und Leitung: Renaud Garcia-Fons. Zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo. Aufnahme vom 16. Mai 2024 im KulturForum F\u00fcrth im Rahmen der Reihe \u201ePassagen\u201c \u201eRenaud Garcia-Fons zuzuh\u00f6ren bedeutet, den Kontrabass komplett neu zu entdecken\u201c, schreibt das Online-Magazin \u201eAll about Jazz\u201c. Er hat seinem Instrument eine f\u00fcnfte Saite hinzugef\u00fcgt: So befreite er den Kontrabass aus seiner Rolle als reines Begleitinstrument und machte ihn zum gleichberechtigt improvisierenden Mitglied der Jazz-Band. Mit speziellen Streich- und Pizzicato-Techniken hat Renaud Garcia-Fons seine eigene unverwechselbare Handschrift entwickelt. Musikalisch war er nie in nur einem Metier zuhause: Er verbindet seit jeher Jazz mit Klassik, Neuer Musik und Weltmusik. Zu den PASSAGEN, der gemeinsamen Konzertreihe von BR-KLASSIK Franken, Stadttheater und Kulturforum F\u00fcrth, kam Renaud Garc\u00eda-Fons Mitte Mai mit seinem Quartett \u201eLa Luna de Seda\u201c \u2013 \u201eDer Seidenmond\u201c. Vier Saiteninstrumente aus unterschiedlichen Kulturen des Orients und Okzidents wie Kanoun, Kemence, Flamenco-Gitarre und Kontrabass vereinigten sich zu einem neuen Klangk\u00f6rper mit ungeahnten Klangfacetten. Ein Abend der interkulturellen Klangr\u00e4ume zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo. 21:03 \u2013 22:00 UHR +++ SWR2 Kultur NOWJazz Sonic Wilderness Von Niklas Wandt. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren. 22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur H\u00f6rspiel: Rex Osterwald \u2013 Von Michel Decar Regie: der Autor. Mit: Wolfram Koch. Besetzung: Peter Regenbrecht. Komposition: Max Andrzejewski. Ton und Technik: Alexander Brennecke und Christoph Richter. Dramaturgie: Barbara Gerland. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 51\u201915 Rex Osterwald will Kanzler werden und wehrt sich wacker dagegen, T-Rex genannt zu werden. Freundlich pr\u00e4sentiert er on air sein Wohlf\u00fchlprogramm f\u00fcr ein besseres Deutschland, da geht es mit ihm durch \u2026 Rex Osterwald geht on air: Er m\u00f6chte mal einiges richtigstellen, denn es ist unfair und verletzend, dass die Presse ihn st\u00e4ndig einen T-Rex nennt. Eine infame L\u00fcge. Gerade jetzt, im Wahlkampf, da Rex Kanzler werden will, sollen sich die Leute bitte ihre eigene Meinung bilden. Schlie\u00dflich m\u00f6chte er \u201edie gro\u00dfe gesamtdeutsche Erfrischung\u201c, denn \u201eDeutschland nicht zu lieben, ist quasi das Grundproblem\u201c. Also raus aus dem Mief der Vergangenheit, hin zu einem Land des gemeinsamen Aufbruchs, der Liebe und der gerechten Regeln. Schluss mit Bevormundungen aus Br\u00fcssel, mit Antifa-Krawallos, \u00d6ko-Miesepetern und \u00dcberfremdung. Rex Osterwald will vers\u00f6hnen und vereinen, merkt sich genau, wer gegen ihn war, und wird wieder f\u00fcr gute Laune sorgen. Und der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk bietet Sendezeit, auch f\u00fcr diesen Kandidaten. Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Seine St\u00fccke wurden an zahlreichen Theatern im In- und Ausland inszeniert (u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Residenztheater M\u00fcnchen, Schauspielhaus Z\u00fcrich) und mit Preisen ausgezeichnet. H\u00f6rspiele f\u00fcr Deutschlandfunk Kultur u.a.: \u201eJonas Jagow\u201c (2014), \u201eJenny Jannowitz\u201c (2015), \u201eSchere, Faust, Papier\u201c (2016, H\u00f6rspiel des Monats Januar 2017), \u201ePhilipp Lahm\u201c (2018) und \u201eDie besten Spr\u00fcche aller Zeiten\u201c (2020). 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Sarah M\u00fcrter 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Ralf Dorschel 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz & Beyond \u201eIn a Piano Mood\u201d \u2013 mit Jazz von Omer Avital, Matthieu Bordenave, Monty Alexander, Charles Lloyd und Anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann Mit Klaviert\u00f6nen in unterschiedlichen Schattierungen und Besetzungen k\u00f6nnen Sie heute die letzte Stunde des Tages verbringen: \u201eIn a Piano Mood\u201c entf\u00fchrt Sie in andere Welten. Der rote Faden: das Instrument mit den 88 Tasten. Das Klavier f\u00fcgt sich erstaunlich gut in den Klang einer Gruppe ein; als Soloinstrument besitzt es gro\u00dfe Aussagekraft. Gelassenheit und Virtuosit\u00e4t kommen hinzu, etwa wenn es der jamaikanische Pianist Monty Alexander spielt. Am 6. Juni wird dieser Musiker 80 Jahre alt. Ein starker Interpret, der sehr viel T\u00f6ne in kurzer Zeit unterbringen und dabei unfassbar viele Facetten zeigen kann. Zum Meilenstein seiner Laufbahn wurde ein Trio-Konzert von 1976 beim ber\u00fchmten Montreux Jazz Festival. Im Quartett des US-amerikanischen Fl\u00f6tisten und Saxophonisten Charles Lloyd (*1938) ist seit vielen Jahren Jason Moran der Mann an den Tasten. Au\u00dferdem ist in dieser Ausgabe der Jazztime eine BR-Aufnahme eines sehr erfolgreichen Klaviertrios mit groovendem Sound und kantigen Rock-Drive dabei: e.s.t. aus Schweden. Eine klingende Hommage an Pianist Esbj\u00f6rn Svensson, der am 14. Juni 2008 bei einem Tauchunfall ums Leben kam. 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight: \u201eMonty\u2019s Magic Moments\u201c \u2013 Monty Alexander zum 80. Geburtstag do \u2013 06.06.24 16:00 bis 18:00 +++ hr2-kultur Am Nachmittag: Gespr\u00e4ch mit der Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Rebecca Trescher \u201eCharacter Pieces\u201c von Rebecca Trescher. \u201eDarf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so f\u00fcr den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?\u201c schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verwies damit auf ihre Begeisterung f\u00fcr gro\u00dfe Klangk\u00f6rper. Die vielfach ausgezeichnete Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin ver\u00f6ffentlichte gerade unter dem Titel \u201eCharacter Pieces\u201c ein neues Album mit ihrem Rebecca Trescher Tentett. Die vision\u00e4re, starke Pers\u00f6nlichkeit, hat sich alles selbst von der Pike auf erarbeitet. Sie stammt aus einer Familie vom Dorf mit vier Kindern und jobbte schon in fr\u00fchen Jahren, um sich den Klarinettenunterricht zu erm\u00f6glichen. Per Anhalter fuhr sie zum Unterricht in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt und gr\u00fcndete mit 27 Jahren ihr erstes Tentett. Zwischen Jazz und zeitgen\u00f6ssischer Musik spielt sie Kompositionen, die sowohl durch den Perspektivwechsel in der Natur angeregt sind, aber auch durch das Schlendern durch die Stra\u00dfen von Paris. \u00dcber Ihr achtes Album \u201eCharacter Pieces\u201c sprechen wir mit Rebecca Trescher in hr2-kultur ab 17:10 Uhr. 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Odilo Clausnitzer 22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Horizonte: Zur Urauff\u00fchrung von Sch\u00f6nbergs \u201eErwartung\u201c (6. Juni 1924) Arnold Sch\u00f6nberg: \u201eErwartung\u201c, Monodram in einem Akt, op. 17 (Anja Silja, Sopran; Wiener Philharmoniker: Christoph von Dohn\u00e1nyi); F\u00fcnf Klavierst\u00fccke, op. 23 (Martin Rasch, Klavier); Suite f\u00fcr Klavier, op. 25 (Martin Rasch, Klavier) 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Chantal Acda & The Atlantic Drifters | Wadada Leo Smith & Amina Claudine Myers | Adam Forkelid 23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur Play Jazz! NDR Bigband Magazin | Juni 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz Great Moments: Mit Musik von Kathrin Pechlof, Ganna Gryniva, Enrico Rava, Wolfgang Muthspiel, Carles Lloyd und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel fr \u2013 07.06.24 14:05:00 +++ \u00d61 \u201eA Jazz Dream\u201c: Bassbariton Thomas Quasthoff mit Jazzband im M\u00e4rz 2007 im Wiener Musikverein Am 19. M\u00e4rz 2007 steht der deutsche S\u00e4nger Thomas Quasthoff mit einem Star-gespickten Jazzensemble auf der B\u00fchne des Goldenen Saals im Wiener Musikverein. Quasthoff hat seine Weltkarriere als Bassbariton zuerst im klassischen Fach gemacht (und mittlerweile beendet), aber bereits in seiner Jugend auch Jazz gesungen. Das Programm \u201eA Jazz Dream\u201c besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Jazzstandards wie \u201eThe Lady Is a Tramp\u201c. Begleitet wird er von Trompeter Till Br\u00f6nner, Gitarrist Chuck Loeb, Pianist Alan Broadbent und Bassist Dieter Ilg. Die Trommeln r\u00fchrt ein Mann aus New Jersey, der am 5. Juni 2024 seinen 70. Geburtstag gefeiert hat: Es ist Peter Erskine, der sich seine ersten Sporen in der Bigband des Trompeters Maynard Ferguson verdient hat und als Schlagzeuger auf bislang \u00fcber 700 Tontr\u00e4gern zu h\u00f6ren ist. 15:05 bis 16:00 +++ SWR Kultur Feature: Demontage der Demokratie \u2013 Doku \u00fcber Viktor Orb\u00e1ns Propaganda und Ungarns milliardenschwere Meinungsmacher \u2013 Von Peter Kreysler (Produktion: MDR 2024). Am 9. Juni 2024 wird in Europa gew\u00e4hlt. Bereits jetzt zeigt sich, dass ungarische Netzwerke aus Denkfabriken, Medienfirmen, PR-Agenturen bestehen, die Stimmung gegen Europa machen. Das demokratische System soll unterwandert werden. In der Zeit des russischen Krieges gegen die Ukraine und anderer Krisen werden einfache Botschaften und L\u00f6sungen von Rechtsau\u00dfen in den sozialen Netzwerken digital verbreitet und verfangen. Aber wie funktioniert das im Einzelnen? Ist Meinungsbeeinflussung in einer solchen Form wirklich effizient? Woher stammt die Finanzierung, und wie gehen die Akteure vor? 18:00 bis 19:00 +++ NDR Kultur Musica: Jazz 20:04 bis 00:00 +++ WDR 3 WDR 3 Konzert live: Romanische Nacht Die Romanische Nacht aus der Basilika St. Maria im Kapitol ist der H\u00f6hepunkt des allj\u00e4hrlichen stattfindenden Romanischen Sommers in K\u00f6ln Dieses Jahr treten bis Mitternacht f\u00fcnf Ensembles auf. Nach dem Auftakt mit Frank Martins doppelch\u00f6riger \u201eMesse\u201c, dargeboten vom preisgekr\u00f6nten Bonner Kammerchor widmet sich das Minguet Quartett Luigi Nonos \u201eFragmente \u2013 Stille, An Diotima\u201c f\u00fcr Streichquartett. Das virtuose Vokalensemble Cinquecento f\u00fchrt vom 20. Jahrhundert zur\u00fcck in die Renaissance mit Werken von Heinrich Isaac und Guillaume Dufay, gefolgt von der Formation Uwaga, die Grenz\u00fcberschreitungen in der Besetzung Violine, Jazzgeige, Akkordeon und Kontrabass \u00fcber Werke von Johann Sebastian Bach bietet, die zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan angesiedelt sind. Den Abend beschlie\u00dft das A-Cappella-Trio Insingizi aus Zimbabwe, u.a. bekannt durch die Anti-Aids-Hymne \u201eBantu-Nonke-Sugar Daddy\u201c, das seinem Publikum mit Bewegungs-Choreografien, Percussion Sounds und Grooves begeistert. Frank Martin: Messe f\u00fcr Doppelchor a cappella; Bonner Kammerchor, Leitung: Georg Hage \\\/ Luigi Nono: Fragmente \u2013 Stille, An Diotima f\u00fcr Streichquartett; Minguet Quartett \\\/ Heinrich Isaac: O decus ecclesiae, Motette f\u00fcr 5 Stimmen; Cinquecento \\\/ Guillaume Dufay: Se la face ay pale, Missa f\u00fcr 4 Stimmen; Cinquecento \\\/ Anonymus: Gregorianische Ges\u00e4nge; Cinquecento \\\/ Johann Sebastian Bach: Ausschnitte aus dem Werk Johann Sebastian Bachs in Durchleuchtungen und Grenz\u00fcberschreitungen zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan; Ensemble Uwaga \\\/ Simon Mahlaba Banda \\\/ Vusa Mkhaya \\\/ Dumisani Moyo \\\/ Joseph Shabalala \\\/ Zibusiso Nkomo: Traditionelle afrikanische Ges\u00e4nge; Vokal-Trio Insingizi. \u00dcbertragung aus St. Maria im Kapitol, K\u00f6ln 23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Freitag mit Ralf Dorschel 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Georg Nussbaumer im Portr\u00e4t \u2013 Von Hall und Schall im Oeuvre des \u00f6sterreichischen K\u00fcnstlers Georg Nussbaumer Kunstvoll bimmelt es durch die Landschaft, als im J\u00e4nner 2024 der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c auf der Bahnstrecke zwischen Attnang-Puchheim und Stainach-Irdning das Kulturhauptstadtjahr Bad Ischl einl\u00e4utet. Die \u201ekinetische Klangskulptur\u201c von Georg Nussbaumer besteht aus einem Eisenbahnwaggon, der mit Glocken und Schellen best\u00fcckt ist. F\u00fcr ihr Gel\u00e4ut sorgt der Fahrtwind. Die Kirchenglocken, an denen der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c vorbeif\u00e4hrt, antworten auf ihre Weise. Der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c ist der erste von insgesamt vier Teilen des Projekts \u201eSalzkammer(sc)hall\u201c. Georg Nussbaumer setzt sich darin mit vier klingenden S\u00e4ulen in der Kultur des Salzkammerguts auseinander. Neben dem bereits erw\u00e4hnten Waggon, sucht Nussbaumer mit Ch\u00f6ren, Musikkapellen und als n\u00e4chstes auch Prangersch\u00fctzen \u201elustvolle Ver-R\u00fcckungen des\u201a immer schon Dagewesenen\u2019\u201e zu schaffen. Am 9. Juni 2024 erstellt Nussbaumer beim \u201eLangsamen Schuss\u201c aus hunderten Einzelsch\u00fcssen ein tempor\u00e4res akustisches Relief des Salzkammerguts. G\u00e4ngige Ansichten \u00fcber Menschen, die Welt und die Kunst in Frage stellen, das ist das \u00fcbergeordnete Ziel von Georg Nussbaumer. 1964 in Linz geboren, lebt der Gesamtkunstwerker in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen von Komposition, Installationskunst, Performance und Theater. Gestaltung: Marie-Theres Himmler 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 f\u00fcr Omer Klein (Klavier) Aufnahme vom 8. Mai 2024 im Studio 2 des M\u00fcnchner Funkhauses. Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Als eine Reaktion auf den Zustand der Welt versuche er, mit seiner Musik zu tr\u00f6sten und Sch\u00f6nheit als positive Kraft anzubieten. Dies sagte der Pianist und Komponist Omer Klein im Jahr 2017 im Interview in der \u201eJazztime\u201c auf BR-Klassik anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung des Albums \u201eSleepwalkers\u201c, das er mit seinem Trio im BR\\\/Studio Franken eingespielt hatte. In den St\u00fccken, die er daf\u00fcr komponiert hatte, spiegelte sich seine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst im Informationszeitalter wider. Der ECHO JAZZ wurde Omer Klein f\u00fcr dieses Album verliehen. Seitdem sind vier weitere Alben von ihm erschienen. Elf hat der 1982 in Israel geborene und seit 2009 in Deutschland lebende Musiker insgesamt ver\u00f6ffentlicht und \u00fcber hundert Kompositionen geschrieben. Als Stipendiat am New England Conservatory hat er in Boston bei Danilo Perez und Ran Blake studiert und sp\u00e4ter in New York bei Fred Hersch. Mit seinem, seit zehn Jahren bestehenden Trio mit Bassist Haggai Cohen-Milo und Schlagzeuger Amir Bresler, aber auch in Duos mit dem Mandolinen-Star Avi Avital und dem klassischen Perkussionisten Alexej Gerassimez, im Verbund mit dem Aris Streichquartett und als Solist spielte er Konzerte u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Queen Elisabeth Hall und der Alten Oper Frankfurt. Mozart, Brahms, Bartok und Debussy inspirieren ihn ebenso wie Bill Evans, McCoy Tyner und Keith Jarrett. Seine Musik ist das Ergebnis einer lebenslangen Erkundung ohne Grenzen und eines entsprechend geweiteten, musikalischen Horizonts. Diesen wird er auch dem Publikum bei seinem Solokonzert im Studio 2 er\u00f6ffnen. sa \u2013 08.06.24 00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk Deutschlandfunk Radionacht 01:05-02:00 Jazz Live: Musik f\u00fcr Kopf und Bauch. Lukas K\u00f6nig\u2019s \u201eSound Hazard\u201c. Aufnahmen vom 18.8.2023 beim Jazzfestival Saalfelden. Am Mikrofon: Anja Buchmann 02:07-03:00 JazzFacts: \u201eJazzFacts Klanghorizonte\u201c \u2013 Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams. Am Mikrofon: Thomas Loewner 03:05-03:55 Rock et cetera: Durchwachsener Jahrgang \u2013 Das Rockjahr 1974. Von Fabian Els\u00e4\u00dfer 04:05-05:00 On Stage: History \u2013 Liebliche Weisen, h\u00f6llische Texte. Die schwedische Lounge-Metal-Band Hellsongs. Aufnahme vom 21.10.2009 aus dem Musikens Hus, G\u00f6teborg. Am Mikrofon: Fabian Els\u00e4\u00dfer 05:05-05:30 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen 05:40-06:00 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen 09:00 bis 09:35 +++ MDR Kultur Der Wunderheiler aus Bad K\u00f6sen \u2013 Von Peter Strau\u00df Georg Groddeck wurde am 13. Oktober 1866 in Bad K\u00f6sen an der Saale geboren. Er war Sch\u00fcler und sp\u00e4ter Assistent von Ernst Schwenninger, dem Leibarzt von Reichskanzler Otto von Bismarck. Seine medizinischen Forschungen galten K\u00f6rper und Geist des Menschen. Und so wurde Georg Groddeck zum Begr\u00fcnder der psychosomatischen Medizin mit dem Schwerpunkt Psychoanalyse. Sein Sanatorium in Baden-Baden, die ber\u00fchmte Marienh\u00f6he, war Anziehungspunkt vieler bedeutender Zeitgenossen. Auch seine Schriften mit dem Hauptwerk \u201eDas Buch vom Es\u201c, eine witzige Sammlung von erfundenen Briefen, in denen er die Psychoanalyse erkl\u00e4rt, begr\u00fcndeten seine internationale Anerkennung. In den letzten Jahren seines Lebens glaubte Groddeck durch Therapie Hitler von seiner antisemitischen Haltung befreien zu k\u00f6nnen. Um den Mediziner vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu sch\u00fctzen, lockten ihn Freunde zu Vortr\u00e4gen in die Schweiz. Am 11. Juni 1934 starb Georg Groddeck in Z\u00fcrich an einem Schlaganfall. Peter Strauss war viele Jahre Leiter der Feature-Abteilung des Hessischen Rundfunk; schrieb zahlreiche Dokumentationen und Features. (29 Min.). Regie: Stefan Kanis. Produktion: MDR 2007 13:04 bis 15:00 +++ WDR 3 WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert. 18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Unerschrockenen Mit Musik von Brad Mehldau, Salom\u00e9 Kammer, Julian Lage, Angelika Niescier und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel 18:05 bis 19:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Feature: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da \u2013 Vom Leben als Nachtb\u00fcrgermeister. Von Sascha Wundes Regie: Alexander Schuhmacher. Mit: Anja Herden und Torben Kessler sowie Dimitri Hegemann, Christoph Stemann und Anna Lafrentz im O-Ton. Sounddesign: Sascha Wundes. Ton und Technik: Kai Schliekelmann und Chris Richter. Produktion: NDR 2023. L\u00e4nge: 54\u201922 Nachtbeauftragte sind da, wo es abgeht: Sie vermitteln zwischen Clubbesitzern und Anwohnern, Beh\u00f6rden und K\u00fcnstlern in Sachen L\u00e4rm, M\u00fcll, Sicherheit. Nachtb\u00fcrgermeisterinnen und Nachtb\u00fcrgermeister gibt es, zumindest in Deutschland, erst seit Kurzem. Sie kommen bei Konflikten im Nachtleben zum Einsatz, in Bezug auf L\u00e4rm, M\u00fcll, Beschwerden und Fragen der Sicherheit rund um Clubs und Bars. Den ersten deutschen Nachtb\u00fcrgermeister gibt es seit 2018 in Mannheim. Auch angefeuert durch die Corona-Pandemie, das Tanzverbot und die dadurch entstandenen Probleme, vor denen viele Clubs standen und immer noch stehen, ziehen weitere St\u00e4dte nach. Der Autor reist ins Ruhrgebiet, nach Berlin und nach Hamburg, um zu erkunden, wie sich das Nachtleben ver\u00e4ndert hat. Sascha Wundes, geboren 1971 in Solingen, studierte Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Er lebt seit 2005 in Dortmund, wo er mit gefl\u00fcchteten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Seit 2008 schreibt er ab und zu f\u00fcr den H\u00f6rfunk. Zuletzt: \u201eDas letzte Mal\u201c (SWR 2017, gef\u00f6rdert durch ein H\u00f6rspiel-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW) und \u201e18 Etagen Abriss \u2212 wie Wohnraum vor die Hunde geht\u201c (WDR 2023). 18:20 \u2013 19:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz When Jazz Talks \u2013 Jazz in Anekdoten (1\\\/3) Von Henry Altmann. \u201eWei\u00dft du noch als \u2026?\u201c Jazzmusiker spielen gern, und wenn sie nicht spielen, dann reden sie \u00fcbers Spielen \u2013 Anekdoten geh\u00f6ren zum Jazz wie Triolen. Geschichten \u00fcber den Jazz sind aber auch eine Geschichte des Jazz. Anekdoten vertreiben Musikern die Zeit auf Tourneen, sie spiegeln aber auch das Leben innerhalb und au\u00dferhalb der Jazzszene, in der Begegnung mit Veranstaltern und Konzertbesuchern, mit b\u00fcrgerlichen Normen oder purem Rassismus. Und nicht zuletzt zeigen sie, wie gewandt und gewitzt Musiker*innen mit der Schwerkraft der Verh\u00e4ltnisse umgehen. 19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur Live Jazz: John Scofield Trio | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Oktober 2023 Am Mikrofon: Julian Camargo. John Scofield Trio || John Scofield, g | Vicente Archer, b | Bill Stewart, dr | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2023 19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Musik der Welt: Kl\u00e4nge des Sommers Sommerd\u00fcfte, Sommerwind, Sommerlaune \u2013 mit dem Juni beginnt die hei\u00dfe Jahreszeit, und die s\u00fc\u00dfe Rosenbl\u00fcte einer schwarzen Sch\u00f6nheit steckt auch in irischen Fl\u00f6tent\u00f6nen. Bunte Falter, V\u00f6gel, wie sie sich im Wind treiben lassen \u2013 davon erz\u00e4hlen Kl\u00e4nge aus Schweden und dem Libanon. Lauschig-lauschendes Musizieren an warmen Sommerabenden l\u00e4dt n\u00f6rdlich der Alpen zu neuen musikalischen Begegnungen ein. In S\u00fcdeuropa inspirieren die Kraft und Hitze der Sonne zu feurigem Gesang, in manchen hei\u00dfen, staubigen Gegenden in Nordindien und Nordafrika \u201espielt\u201c man Regen herbei. Der feine Sommerwind kennt keine Grenzen. Mit ihm schicken viele Musikerinnen und Musiker ihre Gedanken auf die Reise. Mit dem Wunsch, dass sie irgendwo geh\u00f6rt werden. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel 20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue NDR Kultur Jazz 20:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk H\u00f6rspiel: Fischvibe \u2013 Von Leander Fischer Regie: Leonhard Koppelmann. Mit Anna-Sophie Friedmann, Merle Wasmuth, Sabine Waibel, Stefko Hanushevsky, Anika Baumann, Wolfgang Michalek, Andreas Grothgar, Wolf Aniol. Gesang: Barbara Schachtner. Komposition und E-Bass: Janko Hanushevsky. Ton und Technik: Christoph Rieseberg, Wolfgang Rixius, Oliver Dannert. Produktion: Deutschlandfunk 2021. L\u00e4nge: 70\u2019 Wasserwesen und Landratten begegnen sich am Ufer der Donau. Der Flussgott wettert noch gegen die Menschen. Seine T\u00f6chter tauschen bereits Flossen und Stimmen gegen Beine. Sie tanzen und feiern die endlose Nacht. Der Pegel steigt und die Donaufischer fl\u00fcchten in die Stadt. Ein abgehalfterter Wiener wird magisch von Statuen angezogen, die heilige, gefallene und mythische Frauen darstellen. Einem verkrachten Elternpaar verregnet es den Ausflug. Eine h\u00f6rspielbesessene Kommissarin findet eine Wasserleiche und ein verwirrter J\u00fcngling sein nasses Grab. Nachts wacht der Weinbauer, die kommenden Horden zu vertreiben. Morgens springen zwei, die einander fanden, von einer Br\u00fccke ins Wasser. Leander Fischer wurde 1992 in Ober\u00f6sterreich geboren. Er studierte in Berlin, Hildesheim und Wien. 2019 nahm er in Klagenfurt am Bachmann-Wettbewerb teil und wurde mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. 2020 erschien sein Roman \u201eDie Forelle\u201c, der den \u00d6sterreichischen Buchpreis f\u00fcr das beste Deb\u00fct erhielt. Er publizierte in Anthologien und Literaturzeitschriften. \u201eFischvibe\u201c ist sein erstes H\u00f6rspiel. 22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge 22:05:00 +++ \u00d61 Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy & Bess Dem 20-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um der Jazzwerkstatt Wien hat \u00d61 bereits am 30. April im Rahmen des \u00d61-Jazztags einen Schwerpunkt gewidmet. Das von Pianist Clemens Wenger initiierte Kollektiv, das l\u00e4ngst international zum Modell geworden ist, feiert seinen runden Geburtstag selbst mit einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Namen \u201e20 Jahre JazzWerkstatt Wien \u2013 All The Things You Are\u201c. Darunter mit dem Mammutprojekt \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c von 8. auf 9. Juni, 16 bis 16 Uhr, im Wiener Porgy & Bess. \u00d61 klinkt sich f\u00fcr f\u00fcnf Stunden in diesen 24-teiligen Konzertmarathon ein und \u00fcbertr\u00e4gt live die Performances von Anja Om, Pamelia Stickney und Georg Vogel, dem Trio MASH (Vincent Pongracz\\\/Mahan Mirarab\\\/Andr\u00e1s D\u00e9s), Raphael Preuschl und Asja Valcic sowie der Band Well Behaved um Bassistin\\\/Rapperin Mina Franzke. Dazwischen bittet Andreas Felber die Musiker und Musikerinnen zum Gespr\u00e4ch, um \u00fcber den Spirit der Jazzwerkstatt Wien einst und heute zu r\u00e4sonieren. 23:00 bis 00:00 +++ radio3 Late Night Jazz: The Sound Of Chant \u2013 ein neues New Yorker Label stellt den Jazz auf den Kopf Chant Records ist ein neues New Yorker Label, das von den beiden Musikern Jon Madof und Shanir Ezra Blumenstein gef\u00fchrt wird. Beide kommen aus dem unmittelbaren Umfeld von John Zorn und vertreten \u00e4hnliche musikalische Ansichten. Auf ihrem Label Chant Records haben sie eine Plattform geschaffen, auf der sie Avantgarde Jazz, frei improvisierte Musik und experimentelle Klezmer Music zu einer Einheit f\u00fchren. Die k\u00fcnstlerische Palette auf Chant Records reicht von Axel D\u00f6rner und Martin Siewert \u00fcber Robert Dick und Jessica Lurie bis zu Kobi Israelite und den Klezmatics. Wolf Kampmann sprach mit Jon Madof \u00fcber das interessante Projekt und stellt einige der wichtigsten Ver\u00f6ffentlichungen auf Chant Records vor. Moderation: Wolf Kampmann 23:03 bis 00:00 +++ SWR Kultur Ohne Limit: Zeit wie im Fieber \u2013 B\u00fcchner Schrapnell \u2013 H\u00f6rspiel von Bj\u00f6rn SC Deigner Mit dem Stuttgarter Schauspiel-Ensemble: Sylvana Krappatsch, Paula Skorupa, Gabriele Hintermaier, Marco Massafra und David M\u00fcller. Komposition und Musikproduktion: Lukas Huber. H\u00f6rspielbearbeitung und Regie: Zino Wey. (Produktion: SWR 2024 in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart \u2013 Premiere) Alte Texte \u201e\u00fcberschreiben\u201c \u2013 Vergangenheit mit Gegenwart verlinken? Der in Heidelberg geborenen Dramatiker Bj\u00f6rn SC Deigner hat Georg B\u00fcchners Revolutionspamphlet des \u201eHessischen Landboten\u201c von 1834 auf seine Tauglichkeit f\u00fcr die Stadt Stuttgart, in der die Wut-B\u00fcrger sich 2010 erhoben, \u00fcbertragen. Das Theater-Spektakel f\u00fcr Stuttgart wird im SWR-H\u00f6rspiel zu einem virtuoses Sprach- und Sprechkunst-Kondensat, das Klischees und Wahrheitsanspr\u00fcche b\u00fcrgerlicher Politik-Partizipation ins Absurde-Komische dreht \u2013 und in Verzweiflung m\u00fcndet. so \u2013 09.06.24 00:05:00 +++ \u00d61 (Fortsetzung); Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy & Bess 17:20:00 +++ \u00d61 Mister Guitar: Chet Atkins Am 20.Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag des 2001 in Nashville verstorbenen Chester Burton \u201eChet\u201c Atkins zum 100. Mal. Der US-amerikanische Gitarrist, (Country)Musiker und Produzent galt als einer der Begr\u00fcnder des sogenannten \u201eNashville Sound\u201c: Country wurde hier mit Pop vermischt. Atkins war mit seinem eleganten Gitarrenstil, in den er m\u00fchelos auch Jazzeinfl\u00fcsse integrieren konnte, ein wahrer Crossover-K\u00fcnstler. Seine mit einem sogenannten Fingerpick erzeugten warmen Gitarrenkl\u00e4nge lassen bei vielen Gitarristinnen und Gitarristen die Herzen h\u00f6herschlagen. Unter seinen Fans sind (bzw. waren) die Pilzk\u00f6pfe George Harrison und Paul McCartney. Mark Knopfler von den Dire Straits hat sich mehr als einen Trick von Chet abgeschaut und auch ein Album mit seinem Idol aufgenommen. 19:10:00 +++ \u00d61 S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet und ihr Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet ist heute mit ihrem Ensemble zu Gast, bestehend weiters aus Emily Stewart (Gesang, Violine) sowie zwei Cellist:innen der Wiener Symphoniker, Zs\u00f3fia G\u00fcnther- M\u00e9sz\u00e0ros und Michael G\u00fcnther. Violet, in Costa Rica geboren, seit Jahren in Wien beheimatet, bietet ein besonderes Programm: Sie thematisiert in ihrem Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c (\u201eDu und ich\u201c) die romantische Liebe \u2013 von der Kunst der Verf\u00fchrung bis zum Zeitpunkt, an dem sich die Wege trennen. Phoebe Violet zeigt die Wandlungen auf, denen das Ph\u00e4nomen der wechselseitigen zwischenmenschlichen Anziehung oft unterliegt. Wobei popkulturelle Stereotype wie Abh\u00e4ngigkeit und Besitzverhalten in diesem kleinen \u201eDrama in Liedern\u201c au\u00dferhalb der Definition von \u201eLiebe\u201c liegen. Die Kompositionen sind von klassischer und lateinamerikanischer Musik beeinflusst, au\u00dferdem von Pop und Minimal Music. Das Resultat klingt poetisch, intim und schmerzhaft ehrlich. 19:28 \u2013 20:00 Uhr +++ SWR Kultur Big Time Jazz Jazz-Orchester, Big Band, Oktett \u2013 hier kommt Musik mit Vielen! Im Big Time Jazz stellen wir f\u00fcr Sie jede Woche interessante und sch\u00f6ne Kl\u00e4nge zusammen \u2013 von gro\u00dfen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr eine Zeit, die ganz den gro\u00dfen Kl\u00e4ngen geh\u00f6rt. 20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue NDR Kultur Jazz 22:00 bis 00:00 +++NDR Kultur NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge 22:03 \u2013 23:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazztime K\u00fchn und kontemplativ \u2013 J\u00fcdische Musiker*innen in Berlin Von Franziska Buhre. Berlin ist die Wahlheimat zahlreicher Musiker*innen aus Israel, aus ehemaligen Sowjetrepubliken und den Vereinigten Staaten. Die j\u00fcdischen Musikschaffenden mehrerer Generationen gestalten eine bemerkenswerte Vielfalt an elektronischer Musik, Performance, Klangkunst und Filmmusik, Jazz und Folk. Eine Entdeckungsreise mit aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen und Stimmen zur gegenw\u00e4rtigen Situation vor dem Hintergrund des starken Anstiegs von Antisemitismus. 23:00 bis 00:00 +++ radio3 Late Night Jazz: Der 10. JIB-Jazz-Preistr\u00e4ger ist der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik Der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik begeistert mit seiner intensiven, in sich ruhenden und dennoch \u00e4u\u00dferst spannenden Musik, die sich im Grenzbereich zwischen Neuer Musik und freier Improvisation bewegt. Daher wurde er auch als 10. JIB-Jazz- Preistr\u00e4ger ausgezeichnet. Zu h\u00f6ren sind Ausschnitte aus dem Preistr\u00e4gerkonzert vom 23. Januar 2024 aus dem Georg-Neumann-Saal im Jazz Institut Berlin. 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Die erste Komposition einer Frau in der Hofburgkapelle \u2013 Musikgeschichte im Sakralraum: Johanna Doderers \u201eFriedensmesse\u201c als historische erste Urauff\u00fchrung der Messe einer Komponistin in der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle (Mitschnitt vom 19. Mai 2024) \u201eDona nobis pacem\u201c: Von jeher endet das Ordinarium Missae, also der \u00fcbers ganze Jahr gleichbleibende lateinische Text des katholischen Gottesdienstes, im Agnus Dei mit der Bitte um Frieden. Ist schon der innere Frieden f\u00fcr jeden einzelnen Menschen ein kostbares, oft gar nicht leicht zu erreichendes und erhaltendes Gut, muss die Menschheit als Ganzes nach wie vor um den \u00e4u\u00dferen Frieden flehen: um die Abwesenheit von Krieg, um das Ende allen nationalen oder internationalen, organisierten Blutvergie\u00dfens. Seit 1498, also seit Kaiser Maximilian I., pflegt die Wiener Hofmusikkapelle die ehrw\u00fcrdige Tradition der Kirchenmusik \u2013 und war dabei selbstredend immer auch ein Ort zeitgen\u00f6ssischen Kunstschaffens. Im sechsten Jahrhundert ihres Bestehens hat diese \u00e4lteste Musikinstitution \u00d6sterreichs nun erstmals einen Kompositionsauftrag in weibliche H\u00e4nde gelegt: Johanna Doderer war die erste Frau, die eingeladen wurde, eine Messe f\u00fcr die Hofmusikkapelle zu schreiben. Die 1969 geborene \u00f6sterreichische Komponistin kann bereits auf ein umfangreiches \u0152uvre in den Gattungen Oper, Kammermusik und Orchestermusik verweisen. Mit der \u201eFriedensmesse\u201c widmet sie sich nun auch der geistlichen Musik. Interpretiert wurde die Messe bei ihrer Urauff\u00fchrung im Rahmen der Sonntagsmesse am 28. April 2024 sowie bei der Folgeauff\u00fchrung am Pfingstsonntag, dem 19. Mai 2024, von Mitgliedern der Wiener Hofmusikkapelle, also der Wiener S\u00e4ngerknaben sowie des Herrenchors und des Orchesters der Wiener Staatsoper. Organist war Wolfgang Kogert, am Dirigentenpult stand Johannes Ebenbauer. Die Bedingungen der Auftragskomposition erkl\u00e4rt Johanna Doderer so: \u201eDer lateinische Text, die Besetzung und die Dauer waren festgelegt. Meine kompositorische Sprache hei\u00dft auch, den Anspruch an zeitgen\u00f6ssische Musik mit diesen Vorgaben zu verbinden. Ich w\u00fcrde die Komposition als neue Musik beschreiben, die Tonalit\u00e4t nicht ausschlie\u00dft\u201c. Der Titel \u201eFriedensmesse\u201c beziehe sich auf den Text: \u201eDie Sprache des lateinischen Messtextes ist wie ein Schl\u00fcssel, der \u00fcber Jahrhunderte in verschiedensten klanglichen Farben gemalt wurde. Zwei Punkte daraus sind die Vergebung und N\u00e4chstenliebe, welche auch heute besonders wichtig sind. Daher Friedensmesse.\u201c Au\u00dferdem betont sie: \u201eEs ist mir eine besondere Freude, f\u00fcr so einen historisch interessanten und wichtigen Ort wie die Wiener Hofburgkapelle zu komponieren, denn die Akustik darin und auch die R\u00e4umlichkeiten sind einzigartig.\u201c Gestaltung: Walter Weidringer 23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Musik der Welt: Das israelische Yamma-Ensemble Eine Sendung von Michaela Fridrich\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/2024\\\/06\\\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-03-06-2024-bis-10-06-2024\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 03.06.2024 bis 10.06.2024\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\",\"name\":\"JazzZeitung\",\"description\":\"Jazz-News und Jazz-Kontroverses\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#organization\",\"name\":\"JazzZeitung online\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/08\\\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2015\\\/08\\\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1\",\"width\":499,\"height\":200,\"caption\":\"JazzZeitung online\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/JazzZeitung\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/b9a4e5ac765d94fb8f617bfa8f1fc5f7\",\"name\":\"Martin Hufner\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/07\\\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=15fcc31aa94540751a3b804516452be00\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/07\\\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/07\\\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=1\",\"caption\":\"Martin Hufner\"},\"description\":\"Martin Hufner ist freier Autor der JazzZeitung.\",\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.kritische-masse.de\\\/logbuch\",\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/hufner\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/admin\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 03.06.2024 bis 10.06.2024 - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-03-06-2024-bis-10-06-2024\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 03.06.2024 bis 10.06.2024 - JazzZeitung","og_description":"Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. 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Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Die Radiowoche 03.06.24 bis 10.06.24 1 Senderliste: 2 mo \u2013 03.06.24 3 di \u2013 04.06.24 4 mi \u2013 05.06.24 6 do \u2013 06.06.24 8 fr \u2013 07.06.24 9 sa \u2013 08.06.24 11 so \u2013 09.06.24 14 Senderliste: \u2022 ORF \u2013 \u00d61 \u2022 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c \u2022 Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c \u2022 ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen \u2022 radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. \u2022 radio 3 \u2013 \u2022 mdr-kultur \u2013 Das Radio. \u2022 wdr3 \u2013 Das Kulturradio \u2022 hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. \u2022 sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. \u2022 swr kultur \u2013 Kultur neu entdecken \u2022 BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. \u2022 Bayern 2 \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen \u2003 mo \u2013 03.06.24 19:30:00 +++ \u00d61 Kabane 13 mit Christian Tesak und das Duo Andyman im M\u00e4rz 2024 im Wiener RadioKulturhaus Der Abend des 14. M\u00e4rz 2024 stand im Gro\u00dfen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses im Zeichen des neuen Wienerlieds: Das Duo Andyman, bestehend aus Andreas Kurz (Stimme und Kontrabass) und Andreas Haidecker (Stimme und Gitarre), betrieb in seinen Lied-Geschichten Seelenschau, von ber\u00fchrender Melancholie im Lied \u00fcber die alte Frau vom Lemoniberg bis zu sanftem Grant gegen\u00fcber \u201eBiskottenzuzlern\u201c, \u201eBeschwichtigungshofr\u00e4ten\u201c und \u201eGroscherlfuchsern\u201c. Im zweiten Teil betraten das Trio Kabane 13 in Gestalt von Amanda Rotter (Gesang), Stefan Angerer (Gitarre, Komposition, Gesang) und Andreas Teufel (chromatische Knopfharmonika) sowie Dauergast Christian Tesak (Gesang) die B\u00fchne und boten Lieder wie Karl Hodinas \u201eDeine Hoa\u201c wie auch launige Wiener Chansons aus eigener Feder dar, wobei Tesaks \u201eU-Bahn-Gstanzln\u201c und auch Jodler-Einlagen nicht fehlen durften. J\u00f6rg Duit pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte des vom Publikum heftig akklamierten Abends. 22:00 bis 23:30 +++ MDR Kultur Kein Brief gestern, keiner heute \u2013 H\u00f6rspiel nach Texten von Franz Kafka \/ von Matthias Baxmann \u201eDie beste Neuigkeit habe ich mir bis zum Schluss aufgespart. Ich habe mich mit einem Fr\u00e4ulein Frieda Brandenfeld verlobt\u201c, hei\u00dft es in Franz Kafkas Erz\u00e4hlung \u201eDas Urteil\u201c, die er nach der ersten Begegnung mit der Berlinerin Felice Bauer schrieb. Sie wird zur Repr\u00e4sentantin einer Welt, in der Kafka verzweifelt Fu\u00df zu fassen sucht. In den folgenden f\u00fcnf Jahren wird seine Leidenschaft zu Felice zum Anlass eines literarischen Angriffs, der sich in Form von Briefen an sie entl\u00e4dt: \u201eLiebste F., So wie ich bin, darf ich zur Not leben, ich w\u00fcte nach innen, qu\u00e4le nur in Briefen, sobald wir aber zusammen leben, werde ich ein gef\u00e4hrlicher Narr, den man verbrennen sollte.\u201c Einer Anzahl von \u00fcber 500 Briefen stehen nur gut ein Dutzend pers\u00f6nlicher Begegnungen gegen\u00fcber, die fast ausnahmslos scheiterten. Die Montage von literarischen Texten, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen Kafkas gibt Einblick in die vermeintlichen Ursachen seines Lebensgef\u00fchls und die ihm m\u00f6glichen Lebensentw\u00fcrfe. Matthias Baxmann, 1957 in Berlin geboren, studierte zwei Semester Chemie, bevor er eine T\u00e4tigkeit als Archivar im Bertolt-Brecht-Archiv aufnahm und sp\u00e4ter als Graphikdrucker arbeitete. Studium an der Berliner Schauspielschule, Abschluss 1987 als Diplom-Puppenspieler. Er wurde am Berliner Puppentheater engagiert und war auch freischaffend t\u00e4tig. Mitte der 90er Jahre Zuwendung zum Radiofeature und H\u00f6rspiel. Seither \u00fcber hundert Radioproduktionen und mehrere umfangreiche serielle Reportageformate gemeinsam mit Matthias Eckoldt. \u201eKein Brief gestern, keiner heute\u201c ist Baxmann erstes H\u00f6rspiel. Die Inszenierung von Barbara Plensat wurde im Jahr 2003 von der Deutschen Akademie der darstellenden K\u00fcnste als \u201eH\u00f6rspiel des Jahres\u201c gew\u00fcrdigt. Regie: Barbara Plensat. Komposition: Peter Kaizar. Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2003 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: G\u00f6tz Alsmann Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt. 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Aki Takase Japanic | Yelena Eckemoff | Philipp Gerschlauer & Gebhard Ullmann 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Montag mit Ralf Dorschel 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Thomas Wally analysiert Steve Reich \u2013 Neue Musik auf der Couch. \u201eDifferent Trains\u201c f\u00fcr Streichquartett und Tonband von Steve Reich (1988) \u201eDifferent Trains\u201c geh\u00f6rt zu jenen Werken des amerikanischen Komponisten Steve Reich, deren musikalisches Material seinen Ursprung in sorgf\u00e4ltig ausgew\u00e4hlten Sprachaufnahmen hat: kurze Sprachsamples, die klar erkennbare Tonh\u00f6hen und Rhythmen haben, werden in einen vielstimmigen musikalischen Satz eingewoben \u2013 und auch immer wieder von Instrumenten begleitet und imitiert. Die Inspiration f\u00fcr dieses Werk gewann Reich einerseits aus den zahlreichen Zugfahrten als Kind von 1939 bis 1942 zwischen Los Angeles und New York, den Wohnorten seiner getrennten Eltern, andererseits aus der \u00dcberlegung, dass die Zugfahrten, w\u00e4re er zu der Zeit in Europa gewesen, f\u00fcr ihn als j\u00fcdisches Kind wohl eine andere Bedeutung gehabt h\u00e4tten und er mit \u201edifferent trains\u201c h\u00e4tte fahren m\u00fcssen. Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet Reichs \u201eDifferent Trains\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Wir wiederholen diese erhellende Analyse vom 6. M\u00e4rz 2023, weil das Kronos Quartet dieses St\u00fcck bei seinen Jubil\u00e4umskonzerten zum 50. Geburtstag mit im Gep\u00e4ck hat. Am 28. Mai 2024 war ihr Wiener Geburtstagsauftritt aus dem Wiener Konzerthaus in \u201eDas \u00d61 Konzert\u201c zu h\u00f6ren. Somit stehen unseren H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern die historische Produktion und die aktuelle Liveaufnahme zum Vergleichenden Nachh\u00f6ren zur Verf\u00fcgung. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight \u2013 Lady Liberty #42: Sisters in Jazz \u2013 Netzwerke di \u2013 04.06.24 01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Vincent Neumann 20:03 \u2013 21:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz Session. Aus dem Archiv Monty Alexander zum 80. Geburtstag Von Konrad Bott. Was kam aus Jamaika in den Schwarzwald und macht nach wie vor jede Menge Freude? Die Musik von Monty Alexander! Der Pianist mit dem zupackenden Ton hat sich Evergreens, Standards, Rock- und Pop-Klassiker zu eigen gemacht und jede Menge eigene Musik geschrieben. 1974 hat er mit \u201eWe\u2019ve Only Just Begun\u201c sein erstes Album beim Plattenlabel MPS aus Villingen ver\u00f6ffentlicht \u2013 der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Jetzt, 50 Jahre sp\u00e4ter, wird Monty Alexander 80 Jahre alt. Dazu spielen wir Aufnahmen mit ihm aus unserem Archiv. 20:10 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk H\u00f6rspiel: Letzte Reise \u2013 Von Ria Endres Regie: Ulrich Lampen. Mit: Donata H\u00f6ffer, Krista Posch, Peter Roggisch, Heinrich Giskes und Walter Laugwitz. Komposition: Cornelius Schwehr Ton und Technik: Roland Seiler, Bernd F\u00fctterer und Regina Kraus. Produktion: SWF 1996. L\u00e4nge: 46\u201910 Milena begibt sich auf eine letzte Reise. \u201eVon Wien nach Prag und von Prag nach Wien \u2013 gleichzeitig\u201c. Eine imagin\u00e4re Zugfahrt auf den Spuren der tschechischen Journalistin Milena Jesensk\u00e1, der \u00dcbersetzerin und Geliebten Franz Kafkas. Begleitet wird sie auf dieser imagin\u00e4ren Reise von ihrer Jugendfreundin Jarmila, ihrem Alter Ego. Die Zugfahrt zwischen Prag und Wien ist auch der Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft: Alles passiert gleichzeitig. Figuren aus der Welt Kafkas mischen sich ein, aus der Erinnerung tauchen sch\u00f6ne und h\u00e4ssliche Szenen auf. Das H\u00f6rspiel verbindet das Leben Milenas, ihre Liebe, ihre Sehnsucht, auch ihr Sterben im Konzentrationslager Ravensbr\u00fcck mit Fragmenten der ausweglosen Welt in Kafkas Literatur. Dieses Universum kennt nur die Bewegung auf der Stelle. Und so wird Milenas letzte Reise immer wieder von Neuem beginnen, solange die Unsterblichkeit dauert. Ria Endres, geboren 1946 in Buchloe, lebt als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main. Sie ver\u00f6ffentlichte Romane, Essays, Theaterst\u00fccke und H\u00f6rspiele. Zuletzt f\u00fcr den Deutschlandfunk: \u201eReise nach Michigan. Wie ich die Stimme meines toten Vaters fand\u201c (2011). 21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk Jazz Live: Wechselbad der Emotionen \u2013 Eyolf Dale Solo Eyolf Dale, Klavier. Aufnahme vom 26.1.2024 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Der Jazz-Pianist Eyolf Dale hat zuletzt vor allem als Leiter seines eigenen Trios international f\u00fcr Aufmerksamkeit gesorgt, seine ersten beiden Alben unter eigenem Namen hat der 1985 in Skien, Norwegen geborene Musiker allerdings im Alleingang eingespielt. Doch die Aufnahmen und anschlie\u00dfenden Konzerttouren ganz ohne Kollegen haben ihn emotional stark gefordert. Auf der Suche nach mehr musikalischer und sozialer Interaktion konzentrierte sich Dale in den n\u00e4chsten Jahren verst\u00e4rkt auf die Arbeit mit Bands. Inzwischen spielt er auch wieder einige Solokonzerte. Bei seinem Auftritt im Bonner Beethoven-Haus begeisterte er das Publikum mit fein ausbalanciertem Pianospiel: virtuos und sinnlich, kraftvoll und sensibel, mit Einfl\u00fcssen aus Jazz, Klassik und traditioneller Musik und mit gutem Gesp\u00fcr f\u00fcr starke Melodien. 22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Feature: Vater unser (2\/2) \u2013 Otto Muehl und der Umgang mit T\u00e4terkunst Von Sebastian Meissner. Ton und Regie: der Autor. Mit: Bernhard Sch\u00fctz, Anjorka Strechel, Helmut Mooshammer. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2023. L\u00e4nge: 54\u201930 Zweiter Teil des Features \u00fcber den Umgang mit der Kunst des autokratischen Kommunenf\u00fchrers Otto Muehl. Mit ehemaligen Angeh\u00f6rigen der Otto-Muehl-Kommune, Mitgliedern von Opfergruppen, Akteuren des Kunstbetriebs, Filmemachern und Kunstsachverst\u00e4ndigen. Die Fortsetzung des zweiteiligen Features \u00fcber das Nachleben der Kommune von Otto Muehl und die Frage, wie man mit Kunst umgehen sollte, die nicht ohne den gewaltvollen Zusammenhang ihrer Entstehung gedacht werden kann. Die Protagonistinnen des Features sind Angeh\u00f6rige der ersten und der zweiten Generation der Otto-Muehl-Kommune, Galeristen, Kuratoren und Verleger, die heute seine Werke vermarkten und verkaufen; Filmemacher, Angeh\u00f6rige von Opfergruppen und Kunsthistorikerinnen, die diesen Prozess kritisch begleiten. Sebastian Meissner, geboren 1969 im polnischen Cz\u00eastochowa, studierte P\u00e4dagogik und Soziologie. Er schreibt Features und H\u00f6rspiele, ist Regisseur und Komponist, realisiert B\u00fchnenproduktionen, Filmsoundtracks und Klanginstallationen. St\u00fccke u.a.: \u201eVodou-Ikone \u2212 Die schwarze Madonna von Cz\u00eastochowa zwischen Polen und Haiti\u201c (Deutschlandfunk Kultur\/WDR 2017), \u201eUkropolis\u201c (WDR 2023), \u201eKanak Klass Del\u00fcxe\u201c, ein Kurzfeature f\u00fcr die Reihe \u201eFeature-Antenne\u201c, und zuletzt zum Komplex Otto Muehl: \u201eZentrum f\u00fcr Politische Sch\u00f6nheit & Otto Muehl: Werkschau am T\u00e4terort\u201c (Deutschlandfunk Kultur 2022). 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz: Erinnerungen an das Esbj\u00f6rn Svensson Trio Im Jahr 2023 wurde das 30. Jubil\u00e4um des beliebten Trios gefeiert. Hierf\u00fcr haben sich Schlagzeuger Magnus \u00d6str\u00f6m und Bassist Dan Berglund mit befreundeten Musikern zu zwei Auff\u00fchrungen getroffen, um einige e.s.t. Tracks zu spielen. Diese Konzerte, unter anderem in der K\u00f6lner Philharmonie, wurden mitgeschnitten und aktuell ver\u00f6ffentlicht. WDR 3 Jazz nimmt dieses neue Album als Anlass, ein wenig in den vergangenen aber immer noch pr\u00e4senten e.s.t.-Welten zu st\u00f6bern. 22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Horizonte: Im Gespr\u00e4ch mit der Pianistin Masha Dimitrieva \u201eUnbekanntes bekannt machen\u201c \u2013 das ist das Motto der russischen Pianistin Masha Dimitrieva. Das gilt nicht nur f\u00fcr den amerikanischen Eremiten-Komponisten Gordon Sherwood, dessen Gesamtwerk sie dabei ist, auf CD herauszubringen, sondern auch f\u00fcr kaum ausgetretene Repertoire-Pfade ihrer zweiten Heimat Ingolstadt, sei es in Gespr\u00e4chskonzerten oder Festivals, die sie auf die Beine stellt. In den \u201eHorizonten\u201c auf BR-KLASSIK spricht sie \u00fcber ihren Werdegang und stellt Musik vor, die es wert ist, geh\u00f6rt zu werden. Eine Sendung von Johann Jahn 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz and More An den R\u00e4ndern des Jazz | heute mit: Oluma | Ghost-Note | Alex Conde 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! See More Jazz Rostock 2023: Peter Somuah Group 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Neuerscheinungen und andere Entdeckungen \u2013 Aktuelle Aufnahmen zeitgen\u00f6ssischer Musik Zweimal im Monat pr\u00e4sentieren wir in \u201eSoundart: Zeit-Ton\u201c Neuerscheinungen aus dem Feld der neuen und experimentellen Musik. Diesmal mit Ausschnitten aus \u201egrain\u201c, dem neuen Album von innode (Stefan N\u00e9meth, Steven Hess und Bernhard Breuer), herausgekommen bei Editions Mego. Mit einem Beitrag von Rainer Elstner zum mehrj\u00e4hrig angelegten Komponistinnen-Projekt \u201eAkademie Zweiter Moderne\u201c. Die ersten beiden Konzerte mit neuen Werken von Komponistinnen aus aller Welt finden am 8. und 9. Juni 2024 im Wiener RadioKulturhaus statt. Gestaltung: Heinrich Deisl 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight: Que vadis Elbjazz? mi \u2013 05.06.24 19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 \u201eJune Tunes\u201c Aufnahmen mit Regina Carter, June Christy, Nat King Cole, Mathias Eick, Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson 19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Zeitfragen. Feature: In 80 Welten ohne Zeit \u2013 \u00dcber die Ver\u00e4nderung der Reisegeschwindigkeit seit Jules Verne \u2013 Von Florian Felix Weyh Vor gut 150 Jahren ver\u00f6ffentlichte Jules Verne \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c. Viele Reisende umrundeten seither die Welt, oft auch in k\u00fcrzerer Zeit. Das Reisen hat sich immens beschleunigt \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen. Jules Vernes Roman \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c war nicht nur sein erfolgreichstes Buch, sondern l\u00f6ste eine Welle aus: Nicht nur zig Verfilmungen hat der Text erlebt, sondern auch Dutzende von Verwirklichungen. Was Verne nur erfunden hatte, begannen schon die Zeitgenossen umzusetzen. Und sie unterboten die Marke von 80 Tagen immer rascher. Seit Erfindung von Automobil und Flugzeug, bei Verne noch keine Mittel, war das freilich keine Kunst, wenngleich die Weltumrundung des NDR-Mannes Ernst Schnabel 1951 mit PanAm-Stratocruisern angesichts der Unfallrate dieses Flugzeugtyps immer noch waghalsig war. Beschleunigung zeichnet die Reiseentwicklung seit 150 Jahren aus \u2013 doch es gibt Gegenbewegungen: So ritt der franz\u00f6sische Philosoph Gaspard Koenig k\u00fcrzlich die Reise Montaignes von 1580 (Bordeaux-Rom) mit dem Pferd nach. Ein PS statt derer Tausend, wie sie die Dampfmaschinen bei Jules Verne aufbringen. Dem heutigen Leser mag auffallen, wie dezidiert der Romancier die fossilen Energien in den Blick nahm, als Entfesselungsmotiv des 19. Jahrhunderts schlechthin: Kraft durch Kohle und Gas. Doch die letzte Weltumrundung in Verne\u2019scher Tradition fand 2016 unter neuer Perspektive statt: fossilfrei, im Solarflugzeug. 20:05 bis 22:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Kammerkonzert: La Luna de Seda Kontrabass und Leitung: Renaud Garcia-Fons. Zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo. Aufnahme vom 16. Mai 2024 im KulturForum F\u00fcrth im Rahmen der Reihe \u201ePassagen\u201c \u201eRenaud Garcia-Fons zuzuh\u00f6ren bedeutet, den Kontrabass komplett neu zu entdecken\u201c, schreibt das Online-Magazin \u201eAll about Jazz\u201c. Er hat seinem Instrument eine f\u00fcnfte Saite hinzugef\u00fcgt: So befreite er den Kontrabass aus seiner Rolle als reines Begleitinstrument und machte ihn zum gleichberechtigt improvisierenden Mitglied der Jazz-Band. Mit speziellen Streich- und Pizzicato-Techniken hat Renaud Garcia-Fons seine eigene unverwechselbare Handschrift entwickelt. Musikalisch war er nie in nur einem Metier zuhause: Er verbindet seit jeher Jazz mit Klassik, Neuer Musik und Weltmusik. Zu den PASSAGEN, der gemeinsamen Konzertreihe von BR-KLASSIK Franken, Stadttheater und Kulturforum F\u00fcrth, kam Renaud Garc\u00eda-Fons Mitte Mai mit seinem Quartett \u201eLa Luna de Seda\u201c \u2013 \u201eDer Seidenmond\u201c. Vier Saiteninstrumente aus unterschiedlichen Kulturen des Orients und Okzidents wie Kanoun, Kemence, Flamenco-Gitarre und Kontrabass vereinigten sich zu einem neuen Klangk\u00f6rper mit ungeahnten Klangfacetten. Ein Abend der interkulturellen Klangr\u00e4ume zwischen orientalischem Maqam und andalusischem Cante Jondo. 21:03 \u2013 22:00 UHR +++ SWR2 Kultur NOWJazz Sonic Wilderness Von Niklas Wandt. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren. 22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur H\u00f6rspiel: Rex Osterwald \u2013 Von Michel Decar Regie: der Autor. Mit: Wolfram Koch. Besetzung: Peter Regenbrecht. Komposition: Max Andrzejewski. Ton und Technik: Alexander Brennecke und Christoph Richter. Dramaturgie: Barbara Gerland. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 51\u201915 Rex Osterwald will Kanzler werden und wehrt sich wacker dagegen, T-Rex genannt zu werden. Freundlich pr\u00e4sentiert er on air sein Wohlf\u00fchlprogramm f\u00fcr ein besseres Deutschland, da geht es mit ihm durch \u2026 Rex Osterwald geht on air: Er m\u00f6chte mal einiges richtigstellen, denn es ist unfair und verletzend, dass die Presse ihn st\u00e4ndig einen T-Rex nennt. Eine infame L\u00fcge. Gerade jetzt, im Wahlkampf, da Rex Kanzler werden will, sollen sich die Leute bitte ihre eigene Meinung bilden. Schlie\u00dflich m\u00f6chte er \u201edie gro\u00dfe gesamtdeutsche Erfrischung\u201c, denn \u201eDeutschland nicht zu lieben, ist quasi das Grundproblem\u201c. Also raus aus dem Mief der Vergangenheit, hin zu einem Land des gemeinsamen Aufbruchs, der Liebe und der gerechten Regeln. Schluss mit Bevormundungen aus Br\u00fcssel, mit Antifa-Krawallos, \u00d6ko-Miesepetern und \u00dcberfremdung. Rex Osterwald will vers\u00f6hnen und vereinen, merkt sich genau, wer gegen ihn war, und wird wieder f\u00fcr gute Laune sorgen. Und der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk bietet Sendezeit, auch f\u00fcr diesen Kandidaten. Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Seine St\u00fccke wurden an zahlreichen Theatern im In- und Ausland inszeniert (u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Residenztheater M\u00fcnchen, Schauspielhaus Z\u00fcrich) und mit Preisen ausgezeichnet. H\u00f6rspiele f\u00fcr Deutschlandfunk Kultur u.a.: \u201eJonas Jagow\u201c (2014), \u201eJenny Jannowitz\u201c (2015), \u201eSchere, Faust, Papier\u201c (2016, H\u00f6rspiel des Monats Januar 2017), \u201ePhilipp Lahm\u201c (2018) und \u201eDie besten Spr\u00fcche aller Zeiten\u201c (2020). 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Sarah M\u00fcrter 22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Ralf Dorschel 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Jazz & Beyond \u201eIn a Piano Mood\u201d \u2013 mit Jazz von Omer Avital, Matthieu Bordenave, Monty Alexander, Charles Lloyd und Anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann Mit Klaviert\u00f6nen in unterschiedlichen Schattierungen und Besetzungen k\u00f6nnen Sie heute die letzte Stunde des Tages verbringen: \u201eIn a Piano Mood\u201c entf\u00fchrt Sie in andere Welten. Der rote Faden: das Instrument mit den 88 Tasten. Das Klavier f\u00fcgt sich erstaunlich gut in den Klang einer Gruppe ein; als Soloinstrument besitzt es gro\u00dfe Aussagekraft. Gelassenheit und Virtuosit\u00e4t kommen hinzu, etwa wenn es der jamaikanische Pianist Monty Alexander spielt. Am 6. Juni wird dieser Musiker 80 Jahre alt. Ein starker Interpret, der sehr viel T\u00f6ne in kurzer Zeit unterbringen und dabei unfassbar viele Facetten zeigen kann. Zum Meilenstein seiner Laufbahn wurde ein Trio-Konzert von 1976 beim ber\u00fchmten Montreux Jazz Festival. Im Quartett des US-amerikanischen Fl\u00f6tisten und Saxophonisten Charles Lloyd (*1938) ist seit vielen Jahren Jason Moran der Mann an den Tasten. Au\u00dferdem ist in dieser Ausgabe der Jazztime eine BR-Aufnahme eines sehr erfolgreichen Klaviertrios mit groovendem Sound und kantigen Rock-Drive dabei: e.s.t. aus Schweden. Eine klingende Hommage an Pianist Esbj\u00f6rn Svensson, der am 14. Juni 2008 bei einem Tauchunfall ums Leben kam. 23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur Round Midnight: \u201eMonty\u2019s Magic Moments\u201c \u2013 Monty Alexander zum 80. Geburtstag do \u2013 06.06.24 16:00 bis 18:00 +++ hr2-kultur Am Nachmittag: Gespr\u00e4ch mit der Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Rebecca Trescher \u201eCharacter Pieces\u201c von Rebecca Trescher. \u201eDarf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so f\u00fcr den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?\u201c schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung und verwies damit auf ihre Begeisterung f\u00fcr gro\u00dfe Klangk\u00f6rper. Die vielfach ausgezeichnete Jazzklarinettistin, Komponistin und Bandleaderin ver\u00f6ffentlichte gerade unter dem Titel \u201eCharacter Pieces\u201c ein neues Album mit ihrem Rebecca Trescher Tentett. Die vision\u00e4re, starke Pers\u00f6nlichkeit, hat sich alles selbst von der Pike auf erarbeitet. Sie stammt aus einer Familie vom Dorf mit vier Kindern und jobbte schon in fr\u00fchen Jahren, um sich den Klarinettenunterricht zu erm\u00f6glichen. Per Anhalter fuhr sie zum Unterricht in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt und gr\u00fcndete mit 27 Jahren ihr erstes Tentett. Zwischen Jazz und zeitgen\u00f6ssischer Musik spielt sie Kompositionen, die sowohl durch den Perspektivwechsel in der Natur angeregt sind, aber auch durch das Schlendern durch die Stra\u00dfen von Paris. \u00dcber Ihr achtes Album \u201eCharacter Pieces\u201c sprechen wir mit Rebecca Trescher in hr2-kultur ab 17:10 Uhr. 22:04 bis 23:00 +++ WDR 3 WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Odilo Clausnitzer 22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Horizonte: Zur Urauff\u00fchrung von Sch\u00f6nbergs \u201eErwartung\u201c (6. Juni 1924) Arnold Sch\u00f6nberg: \u201eErwartung\u201c, Monodram in einem Akt, op. 17 (Anja Silja, Sopran; Wiener Philharmoniker: Christoph von Dohn\u00e1nyi); F\u00fcnf Klavierst\u00fccke, op. 23 (Martin Rasch, Klavier); Suite f\u00fcr Klavier, op. 25 (Martin Rasch, Klavier) 22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur Jazz Now Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen | heute mit: Chantal Acda & The Atlantic Drifters | Wadada Leo Smith & Amina Claudine Myers | Adam Forkelid 23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur Play Jazz! NDR Bigband Magazin | Juni 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz Great Moments: Mit Musik von Kathrin Pechlof, Ganna Gryniva, Enrico Rava, Wolfgang Muthspiel, Carles Lloyd und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel fr \u2013 07.06.24 14:05:00 +++ \u00d61 \u201eA Jazz Dream\u201c: Bassbariton Thomas Quasthoff mit Jazzband im M\u00e4rz 2007 im Wiener Musikverein Am 19. M\u00e4rz 2007 steht der deutsche S\u00e4nger Thomas Quasthoff mit einem Star-gespickten Jazzensemble auf der B\u00fchne des Goldenen Saals im Wiener Musikverein. Quasthoff hat seine Weltkarriere als Bassbariton zuerst im klassischen Fach gemacht (und mittlerweile beendet), aber bereits in seiner Jugend auch Jazz gesungen. Das Programm \u201eA Jazz Dream\u201c besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Jazzstandards wie \u201eThe Lady Is a Tramp\u201c. Begleitet wird er von Trompeter Till Br\u00f6nner, Gitarrist Chuck Loeb, Pianist Alan Broadbent und Bassist Dieter Ilg. Die Trommeln r\u00fchrt ein Mann aus New Jersey, der am 5. Juni 2024 seinen 70. Geburtstag gefeiert hat: Es ist Peter Erskine, der sich seine ersten Sporen in der Bigband des Trompeters Maynard Ferguson verdient hat und als Schlagzeuger auf bislang \u00fcber 700 Tontr\u00e4gern zu h\u00f6ren ist. 15:05 bis 16:00 +++ SWR Kultur Feature: Demontage der Demokratie \u2013 Doku \u00fcber Viktor Orb\u00e1ns Propaganda und Ungarns milliardenschwere Meinungsmacher \u2013 Von Peter Kreysler (Produktion: MDR 2024). Am 9. Juni 2024 wird in Europa gew\u00e4hlt. Bereits jetzt zeigt sich, dass ungarische Netzwerke aus Denkfabriken, Medienfirmen, PR-Agenturen bestehen, die Stimmung gegen Europa machen. Das demokratische System soll unterwandert werden. In der Zeit des russischen Krieges gegen die Ukraine und anderer Krisen werden einfache Botschaften und L\u00f6sungen von Rechtsau\u00dfen in den sozialen Netzwerken digital verbreitet und verfangen. Aber wie funktioniert das im Einzelnen? Ist Meinungsbeeinflussung in einer solchen Form wirklich effizient? Woher stammt die Finanzierung, und wie gehen die Akteure vor? 18:00 bis 19:00 +++ NDR Kultur Musica: Jazz 20:04 bis 00:00 +++ WDR 3 WDR 3 Konzert live: Romanische Nacht Die Romanische Nacht aus der Basilika St. Maria im Kapitol ist der H\u00f6hepunkt des allj\u00e4hrlichen stattfindenden Romanischen Sommers in K\u00f6ln Dieses Jahr treten bis Mitternacht f\u00fcnf Ensembles auf. Nach dem Auftakt mit Frank Martins doppelch\u00f6riger \u201eMesse\u201c, dargeboten vom preisgekr\u00f6nten Bonner Kammerchor widmet sich das Minguet Quartett Luigi Nonos \u201eFragmente \u2013 Stille, An Diotima\u201c f\u00fcr Streichquartett. Das virtuose Vokalensemble Cinquecento f\u00fchrt vom 20. Jahrhundert zur\u00fcck in die Renaissance mit Werken von Heinrich Isaac und Guillaume Dufay, gefolgt von der Formation Uwaga, die Grenz\u00fcberschreitungen in der Besetzung Violine, Jazzgeige, Akkordeon und Kontrabass \u00fcber Werke von Johann Sebastian Bach bietet, die zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan angesiedelt sind. Den Abend beschlie\u00dft das A-Cappella-Trio Insingizi aus Zimbabwe, u.a. bekannt durch die Anti-Aids-Hymne \u201eBantu-Nonke-Sugar Daddy\u201c, das seinem Publikum mit Bewegungs-Choreografien, Percussion Sounds und Grooves begeistert. Frank Martin: Messe f\u00fcr Doppelchor a cappella; Bonner Kammerchor, Leitung: Georg Hage \/ Luigi Nono: Fragmente \u2013 Stille, An Diotima f\u00fcr Streichquartett; Minguet Quartett \/ Heinrich Isaac: O decus ecclesiae, Motette f\u00fcr 5 Stimmen; Cinquecento \/ Guillaume Dufay: Se la face ay pale, Missa f\u00fcr 4 Stimmen; Cinquecento \/ Anonymus: Gregorianische Ges\u00e4nge; Cinquecento \/ Johann Sebastian Bach: Ausschnitte aus dem Werk Johann Sebastian Bachs in Durchleuchtungen und Grenz\u00fcberschreitungen zwischen Klassik, Jazz, Pop und Balkan; Ensemble Uwaga \/ Simon Mahlaba Banda \/ Vusa Mkhaya \/ Dumisani Moyo \/ Joseph Shabalala \/ Zibusiso Nkomo: Traditionelle afrikanische Ges\u00e4nge; Vokal-Trio Insingizi. \u00dcbertragung aus St. Maria im Kapitol, K\u00f6ln 23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur Play Jazz! Magazin am Freitag mit Ralf Dorschel 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Georg Nussbaumer im Portr\u00e4t \u2013 Von Hall und Schall im Oeuvre des \u00f6sterreichischen K\u00fcnstlers Georg Nussbaumer Kunstvoll bimmelt es durch die Landschaft, als im J\u00e4nner 2024 der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c auf der Bahnstrecke zwischen Attnang-Puchheim und Stainach-Irdning das Kulturhauptstadtjahr Bad Ischl einl\u00e4utet. Die \u201ekinetische Klangskulptur\u201c von Georg Nussbaumer besteht aus einem Eisenbahnwaggon, der mit Glocken und Schellen best\u00fcckt ist. F\u00fcr ihr Gel\u00e4ut sorgt der Fahrtwind. Die Kirchenglocken, an denen der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c vorbeif\u00e4hrt, antworten auf ihre Weise. Der \u201eGl\u00f6gglwaggon\u201c ist der erste von insgesamt vier Teilen des Projekts \u201eSalzkammer(sc)hall\u201c. Georg Nussbaumer setzt sich darin mit vier klingenden S\u00e4ulen in der Kultur des Salzkammerguts auseinander. Neben dem bereits erw\u00e4hnten Waggon, sucht Nussbaumer mit Ch\u00f6ren, Musikkapellen und als n\u00e4chstes auch Prangersch\u00fctzen \u201elustvolle Ver-R\u00fcckungen des\u201a immer schon Dagewesenen\u2019\u201e zu schaffen. Am 9. Juni 2024 erstellt Nussbaumer beim \u201eLangsamen Schuss\u201c aus hunderten Einzelsch\u00fcssen ein tempor\u00e4res akustisches Relief des Salzkammerguts. G\u00e4ngige Ansichten \u00fcber Menschen, die Welt und die Kunst in Frage stellen, das ist das \u00fcbergeordnete Ziel von Georg Nussbaumer. 1964 in Linz geboren, lebt der Gesamtkunstwerker in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen von Komposition, Installationskunst, Performance und Theater. Gestaltung: Marie-Theres Himmler 23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: B\u00fchne frei im Studio 2 f\u00fcr Omer Klein (Klavier) Aufnahme vom 8. Mai 2024 im Studio 2 des M\u00fcnchner Funkhauses. Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Als eine Reaktion auf den Zustand der Welt versuche er, mit seiner Musik zu tr\u00f6sten und Sch\u00f6nheit als positive Kraft anzubieten. Dies sagte der Pianist und Komponist Omer Klein im Jahr 2017 im Interview in der \u201eJazztime\u201c auf BR-Klassik anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung des Albums \u201eSleepwalkers\u201c, das er mit seinem Trio im BR\/Studio Franken eingespielt hatte. In den St\u00fccken, die er daf\u00fcr komponiert hatte, spiegelte sich seine Auseinandersetzung mit dem Wesen der Kunst im Informationszeitalter wider. Der ECHO JAZZ wurde Omer Klein f\u00fcr dieses Album verliehen. Seitdem sind vier weitere Alben von ihm erschienen. Elf hat der 1982 in Israel geborene und seit 2009 in Deutschland lebende Musiker insgesamt ver\u00f6ffentlicht und \u00fcber hundert Kompositionen geschrieben. Als Stipendiat am New England Conservatory hat er in Boston bei Danilo Perez und Ran Blake studiert und sp\u00e4ter in New York bei Fred Hersch. Mit seinem, seit zehn Jahren bestehenden Trio mit Bassist Haggai Cohen-Milo und Schlagzeuger Amir Bresler, aber auch in Duos mit dem Mandolinen-Star Avi Avital und dem klassischen Perkussionisten Alexej Gerassimez, im Verbund mit dem Aris Streichquartett und als Solist spielte er Konzerte u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Queen Elisabeth Hall und der Alten Oper Frankfurt. Mozart, Brahms, Bartok und Debussy inspirieren ihn ebenso wie Bill Evans, McCoy Tyner und Keith Jarrett. Seine Musik ist das Ergebnis einer lebenslangen Erkundung ohne Grenzen und eines entsprechend geweiteten, musikalischen Horizonts. Diesen wird er auch dem Publikum bei seinem Solokonzert im Studio 2 er\u00f6ffnen. sa \u2013 08.06.24 00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk Deutschlandfunk Radionacht 01:05-02:00 Jazz Live: Musik f\u00fcr Kopf und Bauch. Lukas K\u00f6nig\u2019s \u201eSound Hazard\u201c. Aufnahmen vom 18.8.2023 beim Jazzfestival Saalfelden. Am Mikrofon: Anja Buchmann 02:07-03:00 JazzFacts: \u201eJazzFacts Klanghorizonte\u201c \u2013 Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams. Am Mikrofon: Thomas Loewner 03:05-03:55 Rock et cetera: Durchwachsener Jahrgang \u2013 Das Rockjahr 1974. Von Fabian Els\u00e4\u00dfer 04:05-05:00 On Stage: History \u2013 Liebliche Weisen, h\u00f6llische Texte. Die schwedische Lounge-Metal-Band Hellsongs. Aufnahme vom 21.10.2009 aus dem Musikens Hus, G\u00f6teborg. Am Mikrofon: Fabian Els\u00e4\u00dfer 05:05-05:30 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen 05:40-06:00 Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974). Am Mikrofon: Tim Schauen 09:00 bis 09:35 +++ MDR Kultur Der Wunderheiler aus Bad K\u00f6sen \u2013 Von Peter Strau\u00df Georg Groddeck wurde am 13. Oktober 1866 in Bad K\u00f6sen an der Saale geboren. Er war Sch\u00fcler und sp\u00e4ter Assistent von Ernst Schwenninger, dem Leibarzt von Reichskanzler Otto von Bismarck. Seine medizinischen Forschungen galten K\u00f6rper und Geist des Menschen. Und so wurde Georg Groddeck zum Begr\u00fcnder der psychosomatischen Medizin mit dem Schwerpunkt Psychoanalyse. Sein Sanatorium in Baden-Baden, die ber\u00fchmte Marienh\u00f6he, war Anziehungspunkt vieler bedeutender Zeitgenossen. Auch seine Schriften mit dem Hauptwerk \u201eDas Buch vom Es\u201c, eine witzige Sammlung von erfundenen Briefen, in denen er die Psychoanalyse erkl\u00e4rt, begr\u00fcndeten seine internationale Anerkennung. In den letzten Jahren seines Lebens glaubte Groddeck durch Therapie Hitler von seiner antisemitischen Haltung befreien zu k\u00f6nnen. Um den Mediziner vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu sch\u00fctzen, lockten ihn Freunde zu Vortr\u00e4gen in die Schweiz. Am 11. Juni 1934 starb Georg Groddeck in Z\u00fcrich an einem Schlaganfall. Peter Strauss war viele Jahre Leiter der Feature-Abteilung des Hessischen Rundfunk; schrieb zahlreiche Dokumentationen und Features. (29 Min.). Regie: Stefan Kanis. Produktion: MDR 2007 13:04 bis 15:00 +++ WDR 3 WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert. 18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Unerschrockenen Mit Musik von Brad Mehldau, Salom\u00e9 Kammer, Julian Lage, Angelika Niescier und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel 18:05 bis 19:00 +++ Deutschlandfunk Kultur Feature: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da \u2013 Vom Leben als Nachtb\u00fcrgermeister. Von Sascha Wundes Regie: Alexander Schuhmacher. Mit: Anja Herden und Torben Kessler sowie Dimitri Hegemann, Christoph Stemann und Anna Lafrentz im O-Ton. Sounddesign: Sascha Wundes. Ton und Technik: Kai Schliekelmann und Chris Richter. Produktion: NDR 2023. L\u00e4nge: 54\u201922 Nachtbeauftragte sind da, wo es abgeht: Sie vermitteln zwischen Clubbesitzern und Anwohnern, Beh\u00f6rden und K\u00fcnstlern in Sachen L\u00e4rm, M\u00fcll, Sicherheit. Nachtb\u00fcrgermeisterinnen und Nachtb\u00fcrgermeister gibt es, zumindest in Deutschland, erst seit Kurzem. Sie kommen bei Konflikten im Nachtleben zum Einsatz, in Bezug auf L\u00e4rm, M\u00fcll, Beschwerden und Fragen der Sicherheit rund um Clubs und Bars. Den ersten deutschen Nachtb\u00fcrgermeister gibt es seit 2018 in Mannheim. Auch angefeuert durch die Corona-Pandemie, das Tanzverbot und die dadurch entstandenen Probleme, vor denen viele Clubs standen und immer noch stehen, ziehen weitere St\u00e4dte nach. Der Autor reist ins Ruhrgebiet, nach Berlin und nach Hamburg, um zu erkunden, wie sich das Nachtleben ver\u00e4ndert hat. Sascha Wundes, geboren 1971 in Solingen, studierte Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Er lebt seit 2005 in Dortmund, wo er mit gefl\u00fcchteten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Seit 2008 schreibt er ab und zu f\u00fcr den H\u00f6rfunk. Zuletzt: \u201eDas letzte Mal\u201c (SWR 2017, gef\u00f6rdert durch ein H\u00f6rspiel-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW) und \u201e18 Etagen Abriss \u2212 wie Wohnraum vor die Hunde geht\u201c (WDR 2023). 18:20 \u2013 19:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz When Jazz Talks \u2013 Jazz in Anekdoten (1\/3) Von Henry Altmann. \u201eWei\u00dft du noch als \u2026?\u201c Jazzmusiker spielen gern, und wenn sie nicht spielen, dann reden sie \u00fcbers Spielen \u2013 Anekdoten geh\u00f6ren zum Jazz wie Triolen. Geschichten \u00fcber den Jazz sind aber auch eine Geschichte des Jazz. Anekdoten vertreiben Musikern die Zeit auf Tourneen, sie spiegeln aber auch das Leben innerhalb und au\u00dferhalb der Jazzszene, in der Begegnung mit Veranstaltern und Konzertbesuchern, mit b\u00fcrgerlichen Normen oder purem Rassismus. Und nicht zuletzt zeigen sie, wie gewandt und gewitzt Musiker*innen mit der Schwerkraft der Verh\u00e4ltnisse umgehen. 19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur Live Jazz: John Scofield Trio | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Oktober 2023 Am Mikrofon: Julian Camargo. John Scofield Trio || John Scofield, g | Vicente Archer, b | Bill Stewart, dr | 54. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2023 19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Musik der Welt: Kl\u00e4nge des Sommers Sommerd\u00fcfte, Sommerwind, Sommerlaune \u2013 mit dem Juni beginnt die hei\u00dfe Jahreszeit, und die s\u00fc\u00dfe Rosenbl\u00fcte einer schwarzen Sch\u00f6nheit steckt auch in irischen Fl\u00f6tent\u00f6nen. Bunte Falter, V\u00f6gel, wie sie sich im Wind treiben lassen \u2013 davon erz\u00e4hlen Kl\u00e4nge aus Schweden und dem Libanon. Lauschig-lauschendes Musizieren an warmen Sommerabenden l\u00e4dt n\u00f6rdlich der Alpen zu neuen musikalischen Begegnungen ein. In S\u00fcdeuropa inspirieren die Kraft und Hitze der Sonne zu feurigem Gesang, in manchen hei\u00dfen, staubigen Gegenden in Nordindien und Nordafrika \u201espielt\u201c man Regen herbei. Der feine Sommerwind kennt keine Grenzen. Mit ihm schicken viele Musikerinnen und Musiker ihre Gedanken auf die Reise. Mit dem Wunsch, dass sie irgendwo geh\u00f6rt werden. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel 20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue NDR Kultur Jazz 20:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk H\u00f6rspiel: Fischvibe \u2013 Von Leander Fischer Regie: Leonhard Koppelmann. Mit Anna-Sophie Friedmann, Merle Wasmuth, Sabine Waibel, Stefko Hanushevsky, Anika Baumann, Wolfgang Michalek, Andreas Grothgar, Wolf Aniol. Gesang: Barbara Schachtner. Komposition und E-Bass: Janko Hanushevsky. Ton und Technik: Christoph Rieseberg, Wolfgang Rixius, Oliver Dannert. Produktion: Deutschlandfunk 2021. L\u00e4nge: 70\u2019 Wasserwesen und Landratten begegnen sich am Ufer der Donau. Der Flussgott wettert noch gegen die Menschen. Seine T\u00f6chter tauschen bereits Flossen und Stimmen gegen Beine. Sie tanzen und feiern die endlose Nacht. Der Pegel steigt und die Donaufischer fl\u00fcchten in die Stadt. Ein abgehalfterter Wiener wird magisch von Statuen angezogen, die heilige, gefallene und mythische Frauen darstellen. Einem verkrachten Elternpaar verregnet es den Ausflug. Eine h\u00f6rspielbesessene Kommissarin findet eine Wasserleiche und ein verwirrter J\u00fcngling sein nasses Grab. Nachts wacht der Weinbauer, die kommenden Horden zu vertreiben. Morgens springen zwei, die einander fanden, von einer Br\u00fccke ins Wasser. Leander Fischer wurde 1992 in Ober\u00f6sterreich geboren. Er studierte in Berlin, Hildesheim und Wien. 2019 nahm er in Klagenfurt am Bachmann-Wettbewerb teil und wurde mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. 2020 erschien sein Roman \u201eDie Forelle\u201c, der den \u00d6sterreichischen Buchpreis f\u00fcr das beste Deb\u00fct erhielt. Er publizierte in Anthologien und Literaturzeitschriften. \u201eFischvibe\u201c ist sein erstes H\u00f6rspiel. 22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge 22:05:00 +++ \u00d61 Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy & Bess Dem 20-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um der Jazzwerkstatt Wien hat \u00d61 bereits am 30. April im Rahmen des \u00d61-Jazztags einen Schwerpunkt gewidmet. Das von Pianist Clemens Wenger initiierte Kollektiv, das l\u00e4ngst international zum Modell geworden ist, feiert seinen runden Geburtstag selbst mit einer Reihe von Veranstaltungen unter dem Namen \u201e20 Jahre JazzWerkstatt Wien \u2013 All The Things You Are\u201c. Darunter mit dem Mammutprojekt \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c von 8. auf 9. Juni, 16 bis 16 Uhr, im Wiener Porgy & Bess. \u00d61 klinkt sich f\u00fcr f\u00fcnf Stunden in diesen 24-teiligen Konzertmarathon ein und \u00fcbertr\u00e4gt live die Performances von Anja Om, Pamelia Stickney und Georg Vogel, dem Trio MASH (Vincent Pongracz\/Mahan Mirarab\/Andr\u00e1s D\u00e9s), Raphael Preuschl und Asja Valcic sowie der Band Well Behaved um Bassistin\/Rapperin Mina Franzke. Dazwischen bittet Andreas Felber die Musiker und Musikerinnen zum Gespr\u00e4ch, um \u00fcber den Spirit der Jazzwerkstatt Wien einst und heute zu r\u00e4sonieren. 23:00 bis 00:00 +++ radio3 Late Night Jazz: The Sound Of Chant \u2013 ein neues New Yorker Label stellt den Jazz auf den Kopf Chant Records ist ein neues New Yorker Label, das von den beiden Musikern Jon Madof und Shanir Ezra Blumenstein gef\u00fchrt wird. Beide kommen aus dem unmittelbaren Umfeld von John Zorn und vertreten \u00e4hnliche musikalische Ansichten. Auf ihrem Label Chant Records haben sie eine Plattform geschaffen, auf der sie Avantgarde Jazz, frei improvisierte Musik und experimentelle Klezmer Music zu einer Einheit f\u00fchren. Die k\u00fcnstlerische Palette auf Chant Records reicht von Axel D\u00f6rner und Martin Siewert \u00fcber Robert Dick und Jessica Lurie bis zu Kobi Israelite und den Klezmatics. Wolf Kampmann sprach mit Jon Madof \u00fcber das interessante Projekt und stellt einige der wichtigsten Ver\u00f6ffentlichungen auf Chant Records vor. Moderation: Wolf Kampmann 23:03 bis 00:00 +++ SWR Kultur Ohne Limit: Zeit wie im Fieber \u2013 B\u00fcchner Schrapnell \u2013 H\u00f6rspiel von Bj\u00f6rn SC Deigner Mit dem Stuttgarter Schauspiel-Ensemble: Sylvana Krappatsch, Paula Skorupa, Gabriele Hintermaier, Marco Massafra und David M\u00fcller. Komposition und Musikproduktion: Lukas Huber. H\u00f6rspielbearbeitung und Regie: Zino Wey. (Produktion: SWR 2024 in Kooperation mit dem Schauspiel Stuttgart \u2013 Premiere) Alte Texte \u201e\u00fcberschreiben\u201c \u2013 Vergangenheit mit Gegenwart verlinken? Der in Heidelberg geborenen Dramatiker Bj\u00f6rn SC Deigner hat Georg B\u00fcchners Revolutionspamphlet des \u201eHessischen Landboten\u201c von 1834 auf seine Tauglichkeit f\u00fcr die Stadt Stuttgart, in der die Wut-B\u00fcrger sich 2010 erhoben, \u00fcbertragen. Das Theater-Spektakel f\u00fcr Stuttgart wird im SWR-H\u00f6rspiel zu einem virtuoses Sprach- und Sprechkunst-Kondensat, das Klischees und Wahrheitsanspr\u00fcche b\u00fcrgerlicher Politik-Partizipation ins Absurde-Komische dreht \u2013 und in Verzweiflung m\u00fcndet. so \u2013 09.06.24 00:05:00 +++ \u00d61 (Fortsetzung); Konzertmarathon \u201eThe Music Never Stops \u2013 24 Stunden mit der JazzWerkstatt\u201c: \u00d61 \u00fcbertr\u00e4gt live aus dem Wiener Porgy & Bess 17:20:00 +++ \u00d61 Mister Guitar: Chet Atkins Am 20.Juni j\u00e4hrt sich der Geburtstag des 2001 in Nashville verstorbenen Chester Burton \u201eChet\u201c Atkins zum 100. Mal. Der US-amerikanische Gitarrist, (Country)Musiker und Produzent galt als einer der Begr\u00fcnder des sogenannten \u201eNashville Sound\u201c: Country wurde hier mit Pop vermischt. Atkins war mit seinem eleganten Gitarrenstil, in den er m\u00fchelos auch Jazzeinfl\u00fcsse integrieren konnte, ein wahrer Crossover-K\u00fcnstler. Seine mit einem sogenannten Fingerpick erzeugten warmen Gitarrenkl\u00e4nge lassen bei vielen Gitarristinnen und Gitarristen die Herzen h\u00f6herschlagen. Unter seinen Fans sind (bzw. waren) die Pilzk\u00f6pfe George Harrison und Paul McCartney. Mark Knopfler von den Dire Straits hat sich mehr als einen Trick von Chet abgeschaut und auch ein Album mit seinem Idol aufgenommen. 19:10:00 +++ \u00d61 S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet und ihr Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c S\u00e4ngerin und Violinistin Phoebe Violet ist heute mit ihrem Ensemble zu Gast, bestehend weiters aus Emily Stewart (Gesang, Violine) sowie zwei Cellist:innen der Wiener Symphoniker, Zs\u00f3fia G\u00fcnther- M\u00e9sz\u00e0ros und Michael G\u00fcnther. Violet, in Costa Rica geboren, seit Jahren in Wien beheimatet, bietet ein besonderes Programm: Sie thematisiert in ihrem Liederzyklus \u201eT\u00fa y yo\u201c (\u201eDu und ich\u201c) die romantische Liebe \u2013 von der Kunst der Verf\u00fchrung bis zum Zeitpunkt, an dem sich die Wege trennen. Phoebe Violet zeigt die Wandlungen auf, denen das Ph\u00e4nomen der wechselseitigen zwischenmenschlichen Anziehung oft unterliegt. Wobei popkulturelle Stereotype wie Abh\u00e4ngigkeit und Besitzverhalten in diesem kleinen \u201eDrama in Liedern\u201c au\u00dferhalb der Definition von \u201eLiebe\u201c liegen. Die Kompositionen sind von klassischer und lateinamerikanischer Musik beeinflusst, au\u00dferdem von Pop und Minimal Music. Das Resultat klingt poetisch, intim und schmerzhaft ehrlich. 19:28 \u2013 20:00 Uhr +++ SWR Kultur Big Time Jazz Jazz-Orchester, Big Band, Oktett \u2013 hier kommt Musik mit Vielen! Im Big Time Jazz stellen wir f\u00fcr Sie jede Woche interessante und sch\u00f6ne Kl\u00e4nge zusammen \u2013 von gro\u00dfen Ensembles aus dem Jazz und der improvisierten Musik. Wir bergen Archivaufnahmen und durchforsten Neuver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr eine Zeit, die ganz den gro\u00dfen Kl\u00e4ngen geh\u00f6rt. 20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue NDR Kultur Jazz 22:00 bis 00:00 +++NDR Kultur NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge 22:03 \u2013 23:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazztime K\u00fchn und kontemplativ \u2013 J\u00fcdische Musiker*innen in Berlin Von Franziska Buhre. Berlin ist die Wahlheimat zahlreicher Musiker*innen aus Israel, aus ehemaligen Sowjetrepubliken und den Vereinigten Staaten. Die j\u00fcdischen Musikschaffenden mehrerer Generationen gestalten eine bemerkenswerte Vielfalt an elektronischer Musik, Performance, Klangkunst und Filmmusik, Jazz und Folk. Eine Entdeckungsreise mit aktuellen Ver\u00f6ffentlichungen und Stimmen zur gegenw\u00e4rtigen Situation vor dem Hintergrund des starken Anstiegs von Antisemitismus. 23:00 bis 00:00 +++ radio3 Late Night Jazz: Der 10. JIB-Jazz-Preistr\u00e4ger ist der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik Der Gitarrist und Komponist Tobija Hudnik begeistert mit seiner intensiven, in sich ruhenden und dennoch \u00e4u\u00dferst spannenden Musik, die sich im Grenzbereich zwischen Neuer Musik und freier Improvisation bewegt. Daher wurde er auch als 10. JIB-Jazz- Preistr\u00e4ger ausgezeichnet. Zu h\u00f6ren sind Ausschnitte aus dem Preistr\u00e4gerkonzert vom 23. Januar 2024 aus dem Georg-Neumann-Saal im Jazz Institut Berlin. 23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61 Die erste Komposition einer Frau in der Hofburgkapelle \u2013 Musikgeschichte im Sakralraum: Johanna Doderers \u201eFriedensmesse\u201c als historische erste Urauff\u00fchrung der Messe einer Komponistin in der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle (Mitschnitt vom 19. Mai 2024) \u201eDona nobis pacem\u201c: Von jeher endet das Ordinarium Missae, also der \u00fcbers ganze Jahr gleichbleibende lateinische Text des katholischen Gottesdienstes, im Agnus Dei mit der Bitte um Frieden. Ist schon der innere Frieden f\u00fcr jeden einzelnen Menschen ein kostbares, oft gar nicht leicht zu erreichendes und erhaltendes Gut, muss die Menschheit als Ganzes nach wie vor um den \u00e4u\u00dferen Frieden flehen: um die Abwesenheit von Krieg, um das Ende allen nationalen oder internationalen, organisierten Blutvergie\u00dfens. Seit 1498, also seit Kaiser Maximilian I., pflegt die Wiener Hofmusikkapelle die ehrw\u00fcrdige Tradition der Kirchenmusik \u2013 und war dabei selbstredend immer auch ein Ort zeitgen\u00f6ssischen Kunstschaffens. Im sechsten Jahrhundert ihres Bestehens hat diese \u00e4lteste Musikinstitution \u00d6sterreichs nun erstmals einen Kompositionsauftrag in weibliche H\u00e4nde gelegt: Johanna Doderer war die erste Frau, die eingeladen wurde, eine Messe f\u00fcr die Hofmusikkapelle zu schreiben. Die 1969 geborene \u00f6sterreichische Komponistin kann bereits auf ein umfangreiches \u0152uvre in den Gattungen Oper, Kammermusik und Orchestermusik verweisen. Mit der \u201eFriedensmesse\u201c widmet sie sich nun auch der geistlichen Musik. Interpretiert wurde die Messe bei ihrer Urauff\u00fchrung im Rahmen der Sonntagsmesse am 28. April 2024 sowie bei der Folgeauff\u00fchrung am Pfingstsonntag, dem 19. Mai 2024, von Mitgliedern der Wiener Hofmusikkapelle, also der Wiener S\u00e4ngerknaben sowie des Herrenchors und des Orchesters der Wiener Staatsoper. Organist war Wolfgang Kogert, am Dirigentenpult stand Johannes Ebenbauer. Die Bedingungen der Auftragskomposition erkl\u00e4rt Johanna Doderer so: \u201eDer lateinische Text, die Besetzung und die Dauer waren festgelegt. Meine kompositorische Sprache hei\u00dft auch, den Anspruch an zeitgen\u00f6ssische Musik mit diesen Vorgaben zu verbinden. Ich w\u00fcrde die Komposition als neue Musik beschreiben, die Tonalit\u00e4t nicht ausschlie\u00dft\u201c. Der Titel \u201eFriedensmesse\u201c beziehe sich auf den Text: \u201eDie Sprache des lateinischen Messtextes ist wie ein Schl\u00fcssel, der \u00fcber Jahrhunderte in verschiedensten klanglichen Farben gemalt wurde. Zwei Punkte daraus sind die Vergebung und N\u00e4chstenliebe, welche auch heute besonders wichtig sind. Daher Friedensmesse.\u201c Au\u00dferdem betont sie: \u201eEs ist mir eine besondere Freude, f\u00fcr so einen historisch interessanten und wichtigen Ort wie die Wiener Hofburgkapelle zu komponieren, denn die Akustik darin und auch die R\u00e4umlichkeiten sind einzigartig.\u201c Gestaltung: Walter Weidringer 23:03 bis 00:00 Uhr +++ BR-KLASSIK Musik der Welt: Das israelische Yamma-Ensemble Eine Sendung von Michaela Fridrich"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/06\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-03-06-2024-bis-10-06-2024\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 03.06.2024 bis 10.06.2024"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#website","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/","name":"JazzZeitung","description":"Jazz-News und Jazz-Kontroverses","publisher":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#organization","name":"JazzZeitung online","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/JAZZZEITUNGDE_Logo_Neu.png?fit=499%2C200&ssl=1","width":499,"height":200,"caption":"JazzZeitung online"},"image":{"@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/JazzZeitung\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/#\/schema\/person\/b9a4e5ac765d94fb8f617bfa8f1fc5f7","name":"Martin Hufner","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=15fcc31aa94540751a3b804516452be00","url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/huf-06.jpg?resize=96%2C96&ssl=1","caption":"Martin Hufner"},"description":"Martin Hufner ist freier Autor der JazzZeitung.","sameAs":["https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch","https:\/\/www.facebook.com\/hufner"],"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/admin\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":true,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"Jazz im Radio","source_text":"\u00a9 Martin Hufner","source_url":"https:\/\/www.kritische-masse.de\/logbuch"},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/HMOriginal-BD95741D-3453-45CD-AA85-BF7FE9F028BE.jpg?fit=2000%2C2000&ssl=1","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-86c","jetpack-related-posts":[{"id":22236,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2020\/03\/die-jazz-radiowoche-vom-30-03-20-bis-05-04-20\/","url_meta":{"origin":31136,"position":0},"title":"Die Jazz-Radiowoche vom 30.03.20 bis 05.04.20","author":"Martin Hufner","date":"29. 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