{"id":31102,"date":"2024-05-26T12:00:02","date_gmt":"2024-05-26T10:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=31102"},"modified":"2024-05-25T12:12:32","modified_gmt":"2024-05-25T10:12:32","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-27-05-2024-bis-02-06-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/05\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-27-05-2024-bis-02-06-2024\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 27.05.2024 bis 02.06.2024"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 22. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Inhalt<\/strong><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531092\">Senderliste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531093\">mo \u2013 27.05.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531094\">di \u2013 28.05.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531095\">mi \u2013 29.05.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531096\">do \u2013 30.05.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531097\">fr \u2013 31.05.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531098\">sa \u2013 01.06.24<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc167531099\">so \u2013 02.06.24<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531092\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\">radio 3<\/a> \u2013<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr <\/a>kultur \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531093\"><\/a>mo \u2013 27.05.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar: Nina Ogot \u2013 der Sound Kenias, hier und heute &amp; mehr Musik grenzenlos<\/strong><\/p>\n<p>19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Pianist Roberto Magris und \u201eEuroplane for Jazz\u201c im Rahmen des Kulturhauptstadt-Programms 2024 in Bad Goisern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auch der Jazz ist vertreten im Programm \u201eKulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024\u201c: Die Jazzfreunde Bad Ischl unter dem r\u00fchrigen Obmann Emilian Tantana haben heuer einige hochkar\u00e4tige Spezialprojekte programmiert: Am 25. April spielte im Festsaal Bad Goisern der aus Triest stammende Pianist Roberto Magris auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seinem Europlane Orchestra schlug Magris schon in den 1990er Jahren Br\u00fccken zwischen Ost- und Westeuropa. Mit der Pandemie und Russlands Angriff auf die Ukraine scheint das Thema wieder aktuell zu sein, weshalb Magris nun das \u201eEuroplane for Jazz\u201c-Projekt auf die Beine stellte: Mit dem slowakischen Trompeter Luk\u00e1\u0161 Oravec, dem ungarischen Saxofonisten Tony Lakatos, dem \u00f6sterreichischen Saxofonisten Florian Bramb\u00f6ck, dem deutschen Bassisten Rudi Engel und dem slowenischen Schlagzeuger Gasper Bertoncelj hatte er herausragende Musiker um sich geschart, um auf klingende, kreative Weise den paneurop\u00e4ischen Geist zu beschw\u00f6ren.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert \u2013 Funkhauskonzert: David Friedman \/ Michael Schiefel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. David Friedman \/ Michael Schiefel. David Friedman, Vibrafon; Michael Schiefel, Gesang und Electronics. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-amerikanische Vibrafonist David Friedman (Jahrgang 1944) hat in seiner langen Karriere viel erlebt. Er teilte sich mit so unterschiedlichen musikalischen Pers\u00f6nlichkeiten wie Leonard Bernstein, Bobby McFerrin, Yoko Ono und Chet Baker die B\u00fchne bzw. das Studio. Ab Ende der 1980er-Jahre baute er in Berlin die Jazz-Nachwuchsf\u00f6rderung entscheidend mit auf. Zu seinen Sch\u00fclern geh\u00f6rte damals auch der S\u00e4nger Michael Schiefel, der heute selbst Hochschul-Professor ist. Friedman und Schiefel haben \u00fcber die Jahre hinweg immer mal wieder zusammengearbeitet und eine ganz spezielle Duo-Klangfarbe entwickelt. Aktuell pr\u00e4sentieren sie ein spannendes Projekt, in dem sie Jazz-Standards aus dem \u201eGreat American Songbook\u201d auf sehr ungew\u00f6hnliche Art und Weise interpretieren.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 +++ Bremen Zwei<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Near-Future-Krimi im Alpenstaat<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Laura Martinis Kampf gegen den \u00dcberwachungsstaat geht weiter. Ein Whistleblower f\u00fchrt sie ins Epizentrum der Macht. In der Metropole Z\u00fcrich herrscht das SHI, hochger\u00fcstet mit der neuesten Generation KI. Hilfssheriff Emil h\u00e4lt im Outlog verzweifelt die Stellung.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Dianne Reeves war die Stimme ihrer Generation<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit knapp 20 Jahren und 75 Dollar in der Tasche zieht Dianne von Denver nach Los Angeles und begeistert sich zun\u00e4chst f\u00fcr Fusion-Musik. Als S\u00e4ngerin in den Bands von Sergio Mendes und Harry Belafonte entdeckt sie Latin, Pop und World Music und bereist erstmals die ganze Welt. Mit Beginn des Millenniums erreicht ihre wachsende Popularit\u00e4t einen ersten H\u00f6hepunkt: In drei aufeinanderfolgenden Jahren gewinnt sie einen Grammy in der Kategorie \u201eBest Jazz Vocal Performance\u201c. Kurz darauf wird ihr Soundtrack des George- Clooney-Films Good Night, And Good Luck als \u201eBest Jazz Vocal Album\u201c ausgezeichnet. Dianne Reeves\u2019 Karriere w\u00e4re nicht denkbar ohne ihren gr\u00f6\u00dften F\u00f6rderer: den Pianisten und Produzenten George Duke, ihr Cousin\u2026<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Olga Reznichenko Trio | Kathrine Winfeld Sextet | Martin Schulte Quintet<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Michael Laages<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Lachenmanns Lectures in Graz \u2013 Der 88-j\u00e4hrige Komponist Helmut Lachenmann gab seine Erfahrungen in Gespr\u00e4chen und bei Probearbeiten in Graz weiter. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Helmut Lachenmann gilt als der Komponist, der die Welt der Ger\u00e4usche in die Instrumentalmusik gebracht hat. Man denke etwa an die instrumentale Klangwelt seiner Oper \u201eDas M\u00e4dchen mit den Schwefelh\u00f6lzern\u201c oder das Streichquartett \u201eGran Torso\u201c, das statt vom Klang von den mechanischen und energetischen Bedingungen bei der Klang-Erzeugung ausgeht. Kurz gesagt: Nach Lachenmann konnte nicht mehr so komponiert werden wie vor Lachenmann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 88-j\u00e4hrige Komponist war acht Tage lang auf Einladung der KUG in Graz und hat dort nicht nur ein langes Lectures-Gespr\u00e4ch mit seinem Sch\u00fcler Clemens Gadenst\u00e4tter gef\u00fchrt, sondern auch mit Studierenden der Kunstuniversit\u00e4t geprobt. Bewundernswert, mit welcher Offenheit, aber auch Genauigkeit er hier gearbeitet hat. Eine sympathische Direktheit, die auch das einst\u00fcndige Interview bestimmt, das er \u00d61 vom Pianino aus in einem \u00dcbungszimmer der Universit\u00e4t gegeben hat \u2013 inklusive improvisierter Musikbeispiele am Klavier, von Morricone bis Lachenmann. Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Marshall Allen<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531094\"><\/a>di \u2013 28.05.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Katrin Wilke<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar: Nach Haus kommen zu Reinhard Mey &amp; mehr Musik grenzenlos<\/strong><\/p>\n<p>20:03 \u2013 21:00 UHR +++ SWR Kultur Jazz Session<br \/>\n<strong>Jazzfest Berlin 2023 \u2013 Clay Kin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Clay Kin sammelt und wandelt verschiedene akustische und visuelle Aufnahmen \u2013 die beiden Musiker Julian Sartorius und Dan Nicholls arbeiten in diesem Trio zusammen mit der Videok\u00fcnstlerin Lou Zon (Louise Boer). In ihren gemeinsamen Performances improvisieren die Drei mit Perkussion, Feldaufnahmen, Bildern und elektronischen Sounds. Dabei entstehen hypnotisch groovende und vielfach geschichtete audiovisuelle Ereignisse. Der Auftritt von Clay Kin beim Jazzfest Berlin im November 2023 steht im Mittelpunkt unserer heutigen Jazz Session.<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Ein Bericht f\u00fcr eine Akademie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franz Kafka. Regie: Willi Schmidt. Mit: Klaus Kammer. Produktion: SFB 1963. L\u00e4nge: 33\u2019 (mono)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In dem \u201eBericht\u201c, den Max Brod einmal die genialste Satire auf die j\u00fcdische Assimilation genannt hat, beschreibt der Erz\u00e4hler seine beispiellose Karriere vom eingefangenen Affentier zum gebildeten Europ\u00e4er. Um Dressur und Siechtum zu entrinnen, hat er das einzige Schlupfloch gew\u00e4hlt, das ihm mehr Freiraum bietet als der K\u00e4fig: Es ist der Status Mensch. Der Preis ist hoch: \u201eUnd ich lernte, meine Herren. Ach man lernt, wenn man mu\u00df; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt r\u00fccksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand. Die Affennatur raste, sich \u00fcberkugelnd, aus mir hinaus und weg &#8230;\u201c. In der Funkfassung der B\u00fchnenauff\u00fchrung von 1963 brilliert Klaus Kammer in der Rolle des Affen im Gehrock, der wei\u00df, dass die Menschenwelt \u201e\u00e4ffischer\u201c ist als die Welt der Affen.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Musik f\u00fcr Kopf und Bauch \u2013 Lukas K\u00f6nig\u2019s \u201eSound Hazard\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Pat Thomas, Piano; John McCowen, Bassklarinette; Farida Amadou, E-Bass; Luke Stewart, Kontrabass; Lukas K\u00f6nig. Schlagzeug. Aufnahmen vom 18.8.2023 beim Jazzfestival Saalfelden. Am Mikrofon: Anja Buchmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Schlagzeuger und Komponist Lukas K\u00f6nig er\u00f6ffnete 2023 das renommierte Jazzfestival Saalfelden. Mit einem neu zusammengestellten Ensemble pr\u00e4sentierte er rhythmisch Vertracktes, hymnische Melodien und l\u00e4rmende Exzesse. Urspr\u00fcnglich wollte der in Wien und den USA lebende Nieder\u00f6sterreicher sein Konzert auf der Hauptb\u00fchne auch mit den Vokalistinnen Moor Mother und Charmaine Lee gestalten, doch aus terminlichen Gr\u00fcnden gab es personelle Umgestaltungen und letztlich formierte sich eine Quintett-Besetzung. Gemeinsam schuf die Band elektroakustische Klangwelten, die mal durch raumgreifende Gong-Sounds, mal durch perkussives Marimbaspiel, punk-artigen E-Bass, stehende elektronische Kl\u00e4nge oder energetische Soli gepr\u00e4gt waren und vom Publikum gefeiert wurden.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: 20 Jahre Jazzwerkstatt Wien<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">2004 wurde diese Initiative ins Leben gerufen. Seitdem arbeitet die Jazzwerkstatt Wien auf die immer gleiche Art und Weise: K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler kuratieren selbst und laden ihre Kolleginnen und Kollegen ein, fordern sie heraus Neues zu probieren und stellen scheinbar gegens\u00e4tzliche Stile nebeneinander. Dadurch entstand eines der wichtigsten Merkmale der zeitgen\u00f6ssischen Wiener Musikszene: Stilistische Grenzen sind durchl\u00e4ssig, die Genres und das Publikum vermischen sich. All die hermetisch abgegrenzten Szenen, die noch in den 1990er Jahren f\u00fcr sich allein k\u00e4mpften, arbeiten nun zusammen und schaffen einen alternativen \u201eWiener Klang\u201c, spannende neue Projekte und neue Musikformen zwischen den St\u00fchlen. Manuela Krause hat sich mit einigen Gr\u00fcndungsmitgliedern der Jazzwerkstatt Wien unterhalten und nimmt das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um zum Anlass f\u00fcr einen R\u00fcckblick auf eine der wichtigsten Musikinitiativen der letzten beiden Jahrzehnte.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Faszination Neue Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mathias Spahlinger: \u201epassage\/paysage\u201c. Eine Sendung von Enno Poppe und Thorsten Preu\u00df<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz \u2013 heute mit: Blueblut | V-Trio | Halva<\/strong><\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz!: See More Jazz Rostock 2023: Marshall Cooper Brass Band<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Das Ensemble Phace im Wiener Konzerthaus \u2013 Werke von Sarah Nemtsov, Mikel Urquiza, Katharina Rosenberger, Victor Ibarra und Jorge S\u00e1nchez-Chiong. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das seit vielen Jahren in der zeitgen\u00f6ssischen Musikszene sehr erfolgreiche Ensemble Phace z\u00e4hlt zu den innovativsten und vielf\u00e4ltigsten \u00f6sterreichischen Klangk\u00f6rpern f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik. In diesem Konzert, das von \u00d61 am 7. Mai 2024 im Wiener Konzerthaus aufgenommen wurde, pr\u00e4sentieren sie das Programm \u201eAnimal Smileys\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Werk \u201eOpus latericium \u201e ist von einer r\u00f6mischen Lehmziegelbauweise der Kaiserzeit inspiriert. Dreieckige Ziegel, zu einer gepunkteten, polierten, harten und feuerfesten Oberfl\u00e4che vereint: von der Au\u00dfenseite durchbricht die repetitive Musik des spanischen Komponisten Mikel Urquiza zerst\u00f6rerisch h\u00e4mmernd im Zeitraffer die harte Schale, legt die Ruine frei. Auch die Komposition \u201eSechs Zeichen\u201c der deutschen Komponistin Sarah Nemtsov ist auf einem tr\u00fcgerischen Fundament der Instabilit\u00e4t aufgebaut. Was statisch wirkt, beginnt sich zu verselbst\u00e4ndigen und die Gestalt zu wechseln.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der in Caracas geborene und seit langem in \u00d6sterreich beheimatete Komponist Jorge S\u00e1nchez-Chiong geht in \u201eAnimal Smileys \u201e mit ganz anderen Werkzeugen zu werke, um zu einer nicht weniger intensiven Musik zu gelangen. Fremde Streicherkl\u00e4nge, durchs Versuchslabor der elektronischen Effekte geschleift, deformiert, denaturiert und saturiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Kompositionen des Mexikaners Victor Ibarras zeichnen sich meist durch einen sehr pr\u00e4zisen Umgang mit Harmonien und Tonstrukturen und Augenmerk auf rhythmische Akzente aus. Im Gegensatz dazu hinterfragen. Die Werke der geb\u00fcrtigen Schweizerin und in Los Angeles beheimateten Komponistin Katharina Rosenberger beleuchten die musikalischen Produktions- und Rezeptionsgewohnheiten von mehreren Seiten. (Quelle: Ensemble Phace).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben diesem Konzert werden auch Ausschnitte aus weiteren Konzerten des Ensemble Phace zu h\u00f6ren sein. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Jazz goes Sting<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_31103\" aria-describedby=\"caption-attachment-31103\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"31103\" data-permalink=\"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/05\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-27-05-2024-bis-02-06-2024\/rieselfeld-2015-mh\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?fit=1600%2C967&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1600,967\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Dr. Martin Hufner&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Martin Hufner&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Rieselfeld 2015. \u00a9 MH\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Rieselfeld 2015. \u00a9 MH&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Rieselfeld 2015. \u00a9 MH&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?fit=840%2C508&amp;ssl=1\" class=\"size-large wp-image-31103\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=840%2C508&#038;ssl=1\" alt=\"Rieselfeld 2015. \u00a9 MH\" width=\"840\" height=\"508\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=900%2C544&amp;ssl=1 900w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=300%2C181&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=768%2C464&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=1536%2C928&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?resize=1320%2C798&amp;ssl=1 1320w, https:\/\/i0.wp.com\/www.jazzzeitung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Rieselfeld-2015.-%C2%A9-MH.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-31103\" class=\"wp-caption-text\">Rieselfeld 2015. \u00a9 MH<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531095\"><\/a>mi \u2013 29.05.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 H\u00f6ren wir Classics und reden dar\u00fcber!, Vol. 33<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis 2022 als beste Sendung. Kl\u00e4nge neu entdecken im lockeren Schlag-Abtausch. Mit Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel, die sich mit Lieblings-Alben aus der Geschichte des Jazz gegenseitig \u00fcberraschen<\/p>\n<p>21:03 \u2013 22:00 UHR +++ SWR Kultur NOWJazz<br \/>\n<strong>Eklektizismus und Energie \u2013 Der Keyboarder St\u00e5le Storl\u00f8kken<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. St\u00e5le Storl\u00f8kken z\u00e4hlt seit den 1990er-Jahren zu den umtriebigsten Performern und Komponisten der norwegischen Szene. Mit Orgel, E-Piano, Synthesizern und Effekten schafft er schroffe, aber auch z\u00e4rtliche Klangskulpturen, inspiriert von Postrock, Ambient, freier Improvisation und Fusion. Das Album \u201eGhost Caravan\u201c (2021) hat er an einer historischen Kirchenorgel eingespielt. Seine dienst\u00e4lteste Band ist Supersilent, zusammen mit Trompeter Arve Henriksen und Produzent Helge Sten. Ihre Exkursionen zwischen tastender Stille und Ger\u00e4uschexzessen sind auf mittlerweile zw\u00f6lf Tontr\u00e4gern dokumentiert.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Im wei\u00dfen R\u00f6ssl am Central Park (in schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frei nach dem Singspiel \u201eIm wei\u00dfen R\u00f6\u00dfl\u201c von Ralph Benatzky von 1930. Von Johannes M\u00fcller und Philine Rinnert. Unter Verwendung von Texten von Jimmy Berg (1909\u22121988). Mit: Sarai Cole, Hauke Heumann, Dominik Kleinen, Ulrike Schwab, Shlomi Moto Wagner. Komposition: Misha Cvijovi\u0107. Musiker: Jochen Carls, Misha Cvijovi\u0107, Paul H\u00fcbner, Sabrina Ma, Lixue Lin-Siedler. Ton: Torben Utecht. Produktion: Autorenproduktion 2020. L\u00e4nge: 50\u201921<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Nazis verboten, wurde \u201eIm wei\u00dfen R\u00f6\u00dfl\u201c von deutsch-j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlingen in New York als Hommage an die Heimat gefeiert. Das musikalische H\u00f6rspiel geht den Spuren einer legend\u00e4ren Inszenierung im Exil nach.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie baut man sich nach Flucht und Vertreibung eine neue kulturelle Heimat auf? Was nimmt man mit? Was l\u00e4sst man zur\u00fcck? Das Singspiel \u201eIm Wei\u00dfen R\u00f6\u00dfl\u201c von 1930 ist das Heimatst\u00fcck des deutschen Revuetheaters \u2212 und wurde von den Nazis verboten. In zahlreichen Inszenierungen gefl\u00fcchteter Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er lebte es jedoch weiter, zum Beispiel in Jimmy Bergs Bearbeitung \u201eDas Wei\u00dfe R\u00f6ssl am Central Park \u2212 in schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch\u201c, das im Emigranten-Treffpunkt Caf\u00e9 Vienna in New York gespielt wurde. Zwischen Wien, Berlin und New York n\u00e4hern sich Johannes M\u00fcller und Philine Rinnert der Geschichte des emigrierten Autors Jimmy Berg und seiner \u201eR\u00f6ssl\u201c-Version. Archiv-Funde, biografische Bruchst\u00fccke, Interviews mit Weggef\u00e4hrten und die Musik der ber\u00fchmten Revuevorlage verschmelzen zu einem Sing-H\u00f6rspiel \u00fcber j\u00fcdisch-deutsche Fluchterfahrung und die Suche nach Heimat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johannes M\u00fcller, Regisseur f\u00fcr Musiktheater und Philine Rinnert, B\u00fchnenbildnerin,entwickeln gemeinsam seit 2010 Musiktheater-Hybride. Ihre Arbeiten nehmen die Vergangenheit der Oper, ihre Wirkung und Techniken ins Visier, zugleich zeigen sie auch eine Arch\u00e4ologie der Gegenwart, von Entertainment und Queer Culture. Seit 2010 werden sie regelm\u00e4\u00dfig durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung Berlin gef\u00f6rdert. Sie zeigten ihre Arbeiten unter anderem in den Sophiensaelen, Radialsystem V, Kampnagel Hamburg, brut Wien oder der Bayerischen Staatsoper M\u00fcnchen. Sie verbinden in ihren Arbeiten klassische Musik mit aktuellen Diskursen und pop-kulturellen Artefakten. Zuletzt: \u201eEx Machina\u201c f\u00fcr die Staatsoper Stuttgart und \u201eNothing will be archived oder Die Herrin der Welt\u201c f\u00fcr die Sophiensaele Berlin.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr Singspiel \u201eIm Wei\u00dfen R\u00f6ssl am Central Park (in schlechtem Deutsch und ebensolchem Englisch)\u201c entstand unter Verwendung von Texten aus \u201eDas wei\u00dfe R\u00f6ssl am Central Park\u201c\/\u201cThe White Horse Rides again\u201c (Texte von Jimmy Berg) und einzelner Song-Umdichtungen aus dem Nachlass Jimmy Bergs \u2212 mit freundlicher Genehmigung der \u00d6sterreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und von Franz und Gertrude Berg \u2212 sowie unter Verwendung von \u201eIm wei\u00dfen R\u00f6\u00dfl\u201c (Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans M\u00fcller und Erik Charell, Gesangstexte von Robert Gilbert, Musik von Ralph Benatzky, Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz).<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Die Stimme und das Absurde \u2013 der Vokalist Phil Minton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ab Mitte der 1970er Jahre hat Minton in einer Reihe von Soloeinspielungen sein drastisch erweitertes Vokabular entwickelt, in schrille H\u00f6hen und grummelnde Tiefen, ins Verworfene und ins Cartoonhafte, am liebsten alles im schnellen Wechsel- viele Kl\u00e4nge, die Minton mit der Stimme erzeugt, hat er vermutlich erstmals bewusst in einen musikalischen Kontext gebracht. Oft bringt Phil Minton auch literarische Texte, etwa von James Joyce, in seine Musik ein. Ein virtuoser und humorvoller Veteran der freien Improvisation, der im Gespr\u00e4ch \u00fcber seine lange und facettenreiche Karriere reflektiert.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Jakob B\u00e4nsch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Das Quartett des jungen Trompeters Jakob B\u00e4nsch wird beim 55. Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2024 Ende Oktober im hr-Sendesaal auftreten. Die Band spielt zum Gro\u00dfteil die Musik des Bandleaders und diese ist unter anderem inspiriert von Komponist*innen wie Wayne Shorter, Maria Schneider, Maurice Ravel, Alexander Scriabin oder Gustav Mahler. Sie kombiniert dabei lyrische Melodien, virtuosen Jazz, sph\u00e4rische Klangwelten und sinfonische, klassische Elemente.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das komplette Programm des diesj\u00e4hrigen Deutschen Jazzfestivals Frankfurt wird am 5. Juni ver\u00f6ffentlicht und dann beginnt auch der Vorverkauf der Eintrittskarten.<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Michael Laages<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Special<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eCharacter Pieces\u201c \u2013 Das Rebecca Trescher Tentett in concert. Aufnahme vom 21. M\u00e4rz 2024 im Studio Franken<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Beate Sampson. Ihr erstes gro\u00dfes Ensemble hat Rebecca Trescher 2013 gegen Ende ihrer Studienzeit an der Musikhochschule in N\u00fcrnberg gegr\u00fcndet. Dort und an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in M\u00fcnchen hat die geb\u00fcrtige Baden-W\u00fcrttembergerin ihre Abschl\u00fcsse in Jazzklarinette und Komposition gemacht. Viel positives Echo hat Rebecca Trescher schon w\u00e4hrend ihrer Studienzeit f\u00fcr ihre Arbeit geerntet. Unter anderem den Kulturpreis der Stadt N\u00fcrnberg und den Bayerischen Kunstf\u00f6rderpreis. 2019 ging sie als Artist in Residence nach Paris an die Cit\u00e9 Internationale des Arts. Dort fand sie die Inspiration f\u00fcr ihr Tentett-Album \u201eParis Zyklus | The Spirit of the Streets\u201c, mit dessen Titelst\u00fcck sie 2022 den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie \u201eKomposition des Jahres\u201c gewann. Im selben Jahr wurde ihr Tentett in Mannheim bei der 15. Ausgabe des Neuen Deutschen Jazzpreises vom Publikum zur besten Jazzband im Wettbewerb gek\u00fcrt. Sieben Alben hat Rebecca Trescher bis dato herausgebracht. Drei davon \u2013 alle mit ihrem gro\u00dfen Ensemble wurden im Tonstudio des BR Franken eingespielt. Und auch das neue Album \u201eCharacter Pieces\u201c ist eine Koproduktion mit dem BR in N\u00fcrnberg.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Der Pianist Fred Hersch: still, dem Klang lauschend<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531096\"><\/a>do \u2013 30.05.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Die Schauspielerin und S\u00e4ngerin Gisela May: \u201eEs wechseln die Zeiten\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als sie 1957 im Deutschen Theater zu Berlin einige Songs von Kurt Weill zum Besten gab, kam Hans Eisler hinter die B\u00fchne und sagte: \u201eDas m\u00fcssen Sie weitermachen\u201c. Gisela May h\u00f6rte auf ihn und begann eine Karriere, die alle deutsch-deutschen Zeitenwenden \u00fcberdauerte: Als gefeierte Brecht- Interpretin, als linientreue DDR-Staatsk\u00fcnstlerin, als Chansons\u00e4ngerin dies- und jenseits der Mauer, als Fernsehstar nach der Wende. \u201eEs wechseln die Zeiten\u201c \u2013 frei nach Bertolt Brecht \u2013 ist der Titel ihrer Autobiografie \u2013 ihre Stimme und ihr Stil blieben unverwechselbar. Am 31. Mai w\u00e4re Gisela May 100 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p>18:20 bis 20:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Schall und Wahn (4\/4) Dilsey \u2013 Ostersonntag, 08. April 1928 \u2013 Nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komposition: Pierre Oser. H\u00f6rspielbearbeitung und Regie: Walter Adler. Mit Nicole Heesters, Ulrich Noethen, Judith Engel, Robert D\u00f6lle, Christoph Franken, Laurids Sch\u00fcrmann, Kathleen Morgeneyer, Christian Redl, Heinrich Giskes,Steffen Scheumann, Oliver Stokowski u.a. (Produktion: SWR 2024 \u2013 Premiere)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der vierte Teil des bahnbrechenden Romans der Moderne von William Faulkner wird von einem anonymen Erz\u00e4hler au\u00dferhalb der Familie berichtet. Im Mittelpunkt stehen Dilsey, die alte Schwarze Bedienstete und gute Seele des Hauses, und Jason, der das Geld seiner Schwester Caddy, mit dem diese ihre Tochter Quentin unterst\u00fctzen wollte, entwendet hatte. Nun bricht Quentin seine Geldkassette auf und flieht. Zur\u00fcck bleiben der betrogene Betr\u00fcger, seine gef\u00fchlskalte Mutter und sein geistig behinderter Bruder.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz am Feiertag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sarah Chaksad Large Ensemble | Leibnitz International Jazz Festival, \u00d6sterreich, September 2023. Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Sarah Chaksad Large Ensemble || Sarah Chaksad, sax | Leibnitz International Jazz Festival, Kulturzentrum, Hugo-Wolf-Saal, \u00d6sterreich, September 2023<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: \u201eJazzFacts Klanghorizonte\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams. Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Henri Dutilleux: \u201eMyst\u00e8re de l\u2019instant\u201c (Collegium Musicum: Paul Sacher); Anders Hillborg: \u201eSirens\u201c (Hannah Holgersson, Ida Falk Winland, Sopran; Eric Ericson Kammerchor; Philharmonisches Orchester Stockholm: Esa-Pekka Salonen); \u201eShared Solitude 1\u201c (Anders Paulsson, Theo Hillborg, Saxofon)<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Der unrebellische Revolution\u00e4r \u2013 NDR Bigband plays Peter Herbolzheimer (2\/2)<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Chronik des Jazz (43): \u201e Jelly Roll Blues\u201c \u2013 Aufnahmen vom Juni 1924. Moderation: Benedikt Schregle. Manuskript und Auswahl: Marcus A. Woelfle<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc167531097\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 31.05.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Schlagzeuger G\u00fcnter \u201eBaby\u201c Sommer und seine Hommage an die Brotherhood of Breath bei JazzBaltica 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Spitznamen \u201eBaby\u201c erhielt G\u00fcnter Sommer in Anlehnung an eines seiner fr\u00fchen Idole am Schlagzeug, den afroamerikanischen Drummer Warren \u201eBaby\u201c Dodds. Es war allerdings vor allem der Schlagzeuger Stu Martin, dem der in Dresden geborene Sommer in den 1960er Jahren nacheiferte, und den er bis ins kleinste Detail kopierte. Bis eines Abends der Zufall das US-amerikanische Original und seinen deutschen Nachahmer auf derselben B\u00fchne zusammenbrachte \u2013 und Sommer erkennen musste, wie wichtig die Entwicklung eines eigenen Stils ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Davon (und von vielem mehr) erz\u00e4hlte der altgediente und hochaktive Schlagzeuger launig bei seinem Konzert am 25. Juni 2023 auf der B\u00fchne des Maritim-Seehotels im norddeutschen Timmendorfer Strand im Rahmen des Festivals JazzBaltica, wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sp\u00e4testens in den 1970er Jahren avancierte Sommer zu einer der wichtigen und originellen Stimmen im europ\u00e4ischen (Free) Jazz. Dass der Verzicht auf Imitation bewusste Hommagen jedoch nicht ausschlie\u00dft, das beweist er mit seinem Bigband-Projekt \u201eBrotherhood &amp; Sisterhood\u201c, das der Brotherhood of Breath Tribut zollt, dieser spektakul\u00e4ren Band um Pianist Chris McGregor, die Ende der 1960er Jahre von s\u00fcdafrikanischen Auswanderern in London gegr\u00fcndet und zu einer der Keimzellen des Ethnojazz wurde. G\u00fcnter \u201eBaby\u201c Sommer hat den freien Musiziergeist der Brotherhood of Breath aufgegriffen und mit handverlesenen Protagonisten und Protagonistinnen der aktuellen Improvisationsszene zu neuem Leben erweckt.<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Musica: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar: Susan Wolf \u2013 zur\u00fcck mit Songwriterpop &amp; mehr Musik grenzenlos<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Thomas Mau<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Bluesklassiker: Tom Waits \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c (1974)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Tim Schauen. Es ist Blues, es ist bei Tom Waits oft auch Jazz , es ist im Fall des 1974 erschienenen Albums \u201eThe Heart of Saturday Night\u201c durchaus beides \u2013 vor allem ist das zweite Studioalbum des 1949 in Pomona geborenen Kaliforniers emotional einnehmend und neben Schlagzeug, Kontrabass, Gitarren, Piano und Fender Rhodes u.a. mit Streichern und H\u00f6rnern originell und geschmackssicher orchestriert. Und dann dieser Frontmann: Waits ist zu diesem Zeitpunkt keine 25 Jahre alt, er tr\u00e4gt seine real-lyrischen Alltags-Gauner-Geschichten \u00fcber Verliebte, Verlorene und Verluste mit noch klarer Gesangsstimme vor. Zu seinem knorzigen Stil sollte er erst sp\u00e4ter finden. Waits\u2019 Zweitling aus dem Jahr 1974 hat nichts an Frische und Aktualit\u00e4t verloren. Ob beim ersten H\u00f6ren oder dem hundertsten \u2013 dieses Album ist ein Klassiker.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Michael Laages<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Disposable Instruments \u2013 Eine Klangmeditation \u00fcber die Wegwerfgesellschaft.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum der Werkreihe \u201eDisposable Instruments\u201c stehen Objekte, zu denen wir oftmals gar keine bewusste Beziehung haben, obwohl sie einen gewichtigen Platz in unserem Leben einnehmen. Plastiksackerl, PET-Flaschen, Cellophan Folien, \u2013 gerade erst gekauft, werfen wir die so genannten Einwegverpackungen auch schon in den M\u00fcll. Nicht selten kommen sie unbemerkt zur\u00fcck, in Form von Mikroplastik \u00fcber unsere Nahrungsketten. Nach der Initialz\u00fcndung gefragt, erz\u00e4hlt noid vom klangreichen Rascheln und Knistern eines Plastiksackerls auf einem Gem\u00fcsemarkt in Seoul, dem er schlie\u00dflich eine Komposition widmete. Bald darauf tauchten die ersten Gesetzesinitiativen auf, die helfen sollten, die rasant wachsenden Plastikm\u00fcllberge einzud\u00e4mmen. Diese seien nat\u00fcrlich grunds\u00e4tzlich zu begr\u00fc\u00dfen, so noid, aber trotzdem h\u00e4tte er sich gefragt, welche Kl\u00e4nge wir damit verlieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir haben den Musiker und Klangk\u00fcnstler eingeladen, seine Werkreihe \u201eDisposable Instruments\u201c im Rahmen einer Shape+ Artist Recidency beim ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst 2023 wieder aufzugreifen und weiterzuentwickeln. In den Fokus der gemeinsamen Klanguntersuchungen mit Anthea Caddy und Elisabeth Flunger r\u00fcckten dabei noch weitere Materialien, wie etwa Blechdosen, Glasbeh\u00e4lter und Kartonagen. Den Klangreichtum, der in ihnen steckt, konnten die Besucher:innen in einer Installation selbst erkunden. Und noid und Elisabeth Flunger haben ihre \u201eDisposable Instruments\u201c auch selbst gespielt, \u2013 am letzten Festivaltag des ORF musikprotokoll im esc medien kunst labor. Anthey Caddy konnte aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden leider nicht nach Graz kommen. Umso mehr freuen wir uns dar\u00fcber, Ihnen das Projekt nun noch ein zweites Mal pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, am 7. Juni beim Festival MUSIC AFTER NATURE in den SOHO STUDIOS in Wien Ottakring.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anthea Caddy ist Shape+ Artist 2023\/24, nominiert vom ORF musikprotokoll. Shape+ ist die Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound. Gef\u00f6rdert wird Shape+ durch das Programm \u201eCreative Europe\u201c der Europ\u00e4ischen Union. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz Unlimited \u2013 Die innige Grenzenlosigkeit des Solo-Klavierjazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das neue Album \u201eSilent, Listening\u201c des amerikanischen Pianisten Fred Hersch. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531098\"><\/a>sa \u2013 01.06.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>01:05-02:00 Jazz Live: Rituale und Kalimba-Grooves \u2013 Das Kahil El\u2019Zabar Quartet beim Enjoy Jazz Festival. Aufnahmen vom 2.10.2023 aus dem Karlstorbahnhof, Heidelberg. Am Mikrofon: Jan Paersch<\/li>\n<li>02:07-03:00 JazzFacts: \u201eEs ist ein Spiel!\u201c \u2013 Portr\u00e4t des amerikanischen Pianisten Sullivan Fortner. Von Karsten M\u00fctzelfeldt<\/li>\n<li>03:05-03:55 Rock et cetera: Roadtrip f\u00fcrs Wohnzimmer \u2013 Die US-amerikanische Indie-Rockband Dehd. Von Mike Herbstreuth<\/li>\n<li>04:05-05:00 On Stage: Zeitgen\u00f6ssisch alt \u2013 Das Duo Hat Fitz &amp; Cara. Aufnahme vom 15.5.2016 beim Bluesfestival Sch\u00f6ppingen. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>05:05-06:00 Spielraum: Bluestime \u2013 Neues aus Americana, Blues und Roots. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<\/ul>\n<p>09:04 \u2013 10:00 Uhr +++ SWR Kultur Musikstunde<br \/>\n<strong>Die Liebe zwischen indischer Musik und Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Babette Michel. Musiker*innen des Jazz und der indischen Musik haben etwas gemeinsam, findet Babette Michel: Sie sind neugierig und m\u00f6gen sich! Die Liebe zur karnatischen Musik hat Charlie Mariano in sein Saxofonspiel einflie\u00dfen lassen. Die Suche nach den eigenen Wurzeln hat den deutsch-indischen Pianisten Jarry Singla nach Mumbai gef\u00fchrt. Die Freude am Improvisieren bringt die Band Shakti nach 50 Jahren wieder zusammen. Neue Wege mit der Langhalslaute Sitar gehen Hindol Deb, das Trio Benares und die Band Ragawerk, w\u00e4hrend der Jazzmusiker Baiju Bhatt den Klang der Geige mit indischen Einfl\u00fcssen versieht.<\/p>\n<p>13:00 bis 14:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar \u2013 Moderation: Karmen Mikovic<\/strong><\/p>\n<p>13:04 bis 15:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Besonnenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Lisa Wulff, Fred Hersch, Charles Lloyd, Zsofia Boros und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:20 \u2013 19:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazz<br \/>\n<strong>Me and My Music \u2013 Julia Kadel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. \u201ePowerful vulnerability\u201c \u2013 so hei\u00dft Julia Kadels letztes Album. Sie hat daf\u00fcr musikalisch dem positiven Potential, der Kraft von Verletzlichkeit nachgesp\u00fcrt. Es ist die vierte Trio-Ver\u00f6ffentlichung der Pianistin mit Psychologie-Vordiplom. Unterst\u00fctzt von ihren neuen Triopartner*innen Athina Kontou und Devin Grey beginnt sie hier ein neues Kapitel ihrer k\u00fcnstlerischen Biografie. In \u201eMe and My Music\u201c beschreibt Julia Kadel, was sie als Musikerin gerade umtreibt und besch\u00e4ftigt \u2013 im Zwiegespr\u00e4ch mit ihren eigenen Kl\u00e4ngen.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Aki Takase &amp; Alexander von Schlippenbach<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazzfest Berlin 2023, Haus der Berliner Festspiele, November 2023. Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr+++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Basar \u2013 Aktuelles aus der Szene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Stunde vor 20 Uhr stellt Ihnen BR-KLASSIK im Basar neue Alben aus verschiedenen L\u00e4ndern der Welt vor. Wir schauen in Norwegen bei der Trompeterin Hildegunn \u00d8iseth vorbei. In ihrem Quartett nimmt Bassist Magne Thormods\u00e6ter einen festen Platz ein. Der hat ein eigenes Ensemble und ist auch als Komponist sehr gefragt. Coole Gitarrensounds kommen aus der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz von Louis Matute. Witzig, ironisch-neckend, melancholisch besingt das neapolitanische Trio \u201eSuonno d\u2019Ajere\u201c die Liebe in all ihren Facetten. Im musikalischen Wortschatz der Jazzbands \u201eHotel Bossa Nova\u201c und \u201eConex\u00e2o Berlin\u201c finden sich luftig-wiegende Rhythmen aus Portugal und Brasilien. Mit S\u00e4ngerin Laureena McKennitt (Kanada) und Ann Savoy (Vereinigte Staaten) sind zwei aktuelle Stimmen aus der Folk- und Cajun-Szene dabei. Die musikalische Reise beginnt mit dem Fiddle-Duo Emilia Lajunen &amp; Suvi Oskala in: Finnland. Eine Sendung von Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Neuigkeiten aus der Welt des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konzertempfehlungen f\u00fcr die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.<\/p>\n<p>23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Pianist und P\u00e4dagoge Harald Huber im Studiogespr\u00e4ch, Max Gaier und Willi Landl im Dezember 2023 im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im \u00d61 Jazznacht-Studio zu Gast ist Harald Huber. Anl\u00e4sslich seines 70. Geburtstags am 9. Juni verr\u00e4t er Wissenswertes und Humorvolles \u00fcber die drei Seelen, die in seiner Brust schlummern \u2013 ist der geb\u00fcrtige Nieder\u00f6sterreicher doch zugleich P\u00e4dagoge, Musiker und Musikwissenschaftler.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Harald Huber war Initiator und lange Jahre Professor des Instituts f\u00fcr Popularmusik der Musikuniversit\u00e4t Wien. Als l\u00e4ngj\u00e4hriger Pr\u00e4sident bzw. (seit Februar 2024) Vizepr\u00e4sident des \u00d6sterreichischen Musikrats setzte und setzt er sich f\u00fcr die Musikszene ein und ist u. a. federf\u00fchrend bei der Wiedereinf\u00fchrung des \u00d6sterreichischen Jazzpreises aktiv, den es 2024 nach 14-j\u00e4hriger Pause wieder geben wird.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Aufnahmen vom Afro Arabiq Walzer Archestra bis zum rockig-funkigen Ensemble Donaukrach werden die vielen Facetten des Pianisten und Komponisten Harald Huber gew\u00fcrdigt, wobei mittels rarer Aufnahmen aus dem ORF-Archiv auch Schlaglichter auf die Karriereanf\u00e4nge geworfen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der \u00d61-Konzertaufnahme dieser \u00d61 Jazznacht treffen mit Max Gaier und Willi Landl zwei gro\u00dfartige, in Wien lebende S\u00e4nger und Texter aufeinander. In der Reihe \u201eSoloTogether\u201c pr\u00e4sentierten die beiden am 12. Dezember 2023 im Wiener Radiokulturhaus Songs zwischen Tiefgang und Leichtigkeit, zwischen Kunstlied, Popsong und Chanson.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc167531099\"><\/a>so \u2013 02.06.24<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung); Pianist und P\u00e4dagoge Harald Huber im Studiogespr\u00e4ch, Max Gaier und Willi Landl im Dezember 2023 im Wiener RadioKulturhaus<\/strong><\/p>\n<p>14:00 bis 15:30 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel- Premiere | Kaf*KI von Robert Schoen \u2013 Kafkas literarisches Universum durch die KI gejagt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den dunklen G\u00e4ngen von Kafkas literarischem Universum entsteht ein einzigartiges *na ja, \u00fcbertreib mal nicht* H\u00f6rspielprojekt, das die Grenzen zwischen Mensch und K\u00fcnstlicher Intelligenz verwischt. \u201eKafkas Labyrinth\u201c *Kaf*KI \u2013 noch entscheide ich, wie das St\u00fcck hei\u00dfen soll!!* ist ein k\u00fchnes Unterfangen, das die r\u00e4tselhaften Werke Franz Kafkas als Grundlage nutzt und sie durch die Linse von ChatGPT *und anderer KIs* neu interpretiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Projekt gehen Autor und KI in einen tiefgr\u00fcndigen *wie tief-gr\u00fcndig, bleibt abzuwarten* Dialog, der sowohl die Schaffensprozesse als auch die daraus resultierenden Werke beleuchtet. Die Zuh\u00f6rer werden in ein Netz aus d\u00fcsteren Interpretationen *Kafka soll auf Lesungen \u00fcbrigens oft laut gelacht haben, aber der Humor wird in der Auseinandersetzung mit ihm oft gar nicht beleuchtet, also soooo d\u00fcster nun auch wieder nicht!* und verschlungenen Pfaden gef\u00fchrt, wobei stets die Frage im Raum steht: Wird dieses gewagte Zusammenspiel gelingen? Dieses H\u00f6rspiel verspricht *reichlich vollmundig*, nicht nur, die Geheim-nisse Kafkas zu ergr\u00fcnden, sondern auch die unerforschten M\u00f6glichkeiten K\u00fcnstlicher Intelligenz zu erkunden. Bereiten Sie sich auf ein Erlebnis vor, das sowohl fasziniert als auch herausfordert. *Erwarten Sie nicht zu viel.*<\/p>\n<p>17:04 bis 18:03 +++ SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>H\u00f6rspielZeit: Gras wachsen h\u00f6ren \u2013 Das biolingua Institut wird 100 Jahre alt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">von Liquid Penguin Ensemble (SR 2007). Das Liquid Penguin Ensemble feiert in diesem Jahr 25j\u00e4hriges Jubil\u00e4um! Grund genug, sich an ihrem preisgekr\u00f6nten H\u00f6rspiel (Dt. H\u00f6rspielpreis der ARD u. ARD Online Award 2008) \u00fcber die Kommunikation und ja, Intelligenz von Pflanzen zu erfreuen. Das LPE hat sich dazu im weit verzweigten Forschungsarchiv des biolingua Instituts umgesehen und eigene Experimente unternommen. Ziel des 1907 gegr\u00fcndeten Instituts ist Sammlung und Forschung im weiten Feld \u201epflanzlich-menschlicher Beziehungsgeflechte\u201c und pflanzlicher Kommunikations-Codes. Auch das St\u00fcck ORGAN\u00b2\/ASLSP (as slow as possible) von John Cage spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.<\/p>\n<p>17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Die Singer\/Songwriterin Adrianne Lenker im Portr\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>18:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: In der Strafkolonie \u2013 Nach der gleichnamigen Erz\u00e4hlung von Franz Kafka<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bearbeitung und Regie: Willi Schmidt. Mit: Willi Schmidt. Komposition: Erwin Hartung. Produktion: RIAS Berlin 1963. L\u00e4nge: 60\u201935<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Forschungsreisender erh\u00e4lt Einblick in eine Strafkolonie auf einer weit abgelegenen Insel. Der Rechtsordnung dort folgend, wird dem Angeklagten keine M\u00f6glichkeit gegeben, sich zu verteidigen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Strafkolonie herrscht der Grundsatz: \u201eDie Schuld ist immer zweifellos.\u201c Das Urteil wird vollstreckt, ohne es vorher zu verk\u00fcnden: Eine Apparatur f\u00fchrt den Hinrichtungsprozess durch, indem sie dem Verurteilten das Gebot, das er \u00fcbertreten hat, in die Haut einritzt. F\u00fcr Kafka selbst stellte \u201eIn der Strafkolonie\u201c einen H\u00f6hepunkt seines literarischen Schaffens dar. In einem Brief vom 11. Oktober 1916 an seinen Verleger Kurt Wolff \u00e4u\u00dferte er in Bezug auf diese Erz\u00e4hlung: \u201eGott wei\u00df, wie tief ich auf diesem Weg gekommen w\u00e4re, wenn ich weitergeschrieben h\u00e4tte oder besser, wenn mir meine Verh\u00e4ltnisse und mein Zustand das, mit allen Z\u00e4hnen in allen Lippen, ersehnte Schreiben erlaubt h\u00e4tten.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Franz Kafka (1883\u22121924) geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Moderne. Er wurde als Sohn j\u00fcdischer Eltern in Prag geboren, studierte Jura und arbeitete f\u00fcr die \u201eArbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt\u201c. Zu seinen bekanntesten Werken geh\u00f6ren die Erz\u00e4hlungen \u201eDas Urteil\u201c und \u201eDie Verwandlung\u201c. Nach dem fr\u00fchen Tod Kafkas an Tuberkulose ver\u00f6ffentlichte sein Nachlassverwalter Max Brod die hinterlassenen Arbeiten gegen den Willen des Autors, darunter die Romane \u201eDas Schloss\u201c und \u201eAmerika\u201c.<\/p>\n<p>19:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Das Bramb\u00f6ck\/Kuttler Jazz Collective, aufgenommen im ORF-Landesstudio Tirol<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Tiroler Saxofonist Florian Bramb\u00f6ck, der u. a. als Mitglied des Vienna Art Orchestra, von Saxofour und Gansch &amp; Roses seit Jahrzehnten nicht nur die heimische Jazzszene bereichert, feiert am 31. Mai seinen 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass wartet ein weiteres Projekt darauf, heute der breiteren \u00d6ffentlichkeit vorgestellt zu werden. In Anlehnung an die pianolose Besetzung des klassischen Gerry- Mulligan-Chet-Baker-Quartetts der fr\u00fchen 1950er Jahre verarbeitet das Bramb\u00f6ck\/Kuttler Jazz Collective Kompositionen Bramb\u00f6cks und des jungen, aufstrebenden Jazztrompeters Alexander Kuttler. Dieser ist u. a. im Outreach Orchestra und in Alexander\u2019s Swing-Time Orchestra sowie in der in New York City ans\u00e4ssigen Composers Concordance Big Band aktiv. Im Jazz Collective tr\u00e4gt Kuttler zu einem schillernden Amalgam aus Swing, Blues, Funk, Latin und weltmusikalischen Einfl\u00fcssen bei. Der dadurch entstehende Mix ist lebendig, facettenreich und fesselnd.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Deb\u00fct-Programm \u201eAlpine Lions\u201c werden Eigenkomposition und in Vergessenheit geratene Songs aus dem Great American Songbook kombiniert. Neben Florian Bramb\u00f6ck und Alexander Kuttler erf\u00fcllen zwei weitere Individualisten, Kontrabassist Darko Peranovic sowie Schlagzeuger Johannes Auer, die durchaus ungew\u00f6hnliche Formation mit frischem Geist und Virtuosit\u00e4t und \u00fcberzeugen mit groovigen und energiegeladenen Improvisationen.<\/p>\n<p>20:00 bis 00:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Hildener Jazztage 2024<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Hildener Jazztage haben sich seit 1996 zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe in der Festivalszene etabliert. Der k\u00fcnstlerische Leiter Peter Baumg\u00e4rtner hat f\u00fcr die 28. Ausgabe des Festivals zw\u00f6lf Bands ausgesucht. Vier davon nimmt die Jazzredaktion von WDR 3 auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die beiden Konzertabende, die WDR 3 mitschneidet, kombinieren jeweils eine junge Band aus der deutschen Jazzszene mit einer international renommierten Band.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 24. Mai 2024 tritt in der Stadthalle Hilden zun\u00e4chst das Quartett der gerade mit dem WDR Jazzpreis ausgezeichneten Bassistin und Bandleaderin Caris Hermes auf. Anschlie\u00dfend folgt das Trio um den Vibraphon nisten David Friedman. Er feiert in diesem Jahr mit seiner Eighties Anniversary Tour seinen 80. Geburtstag. Er hat in seiner langen Karriere mit so unterschiedlichen Stars wie Chet Baker, Horace Silver, Wayne Shorter, Billy Joel, Aretha Franklin oder George Benson gespielt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Konzert am 25. Mai 2024 beginnt der junge Trompeter Jakob B\u00e4nsch mit seinem Quartett. Der 21-J\u00e4hrige hat gerade sein Deb\u00fctalbum \u201eOpening\u201c ver\u00f6ffentlicht. Bereits in jungen Jahren war er Mitglied des Bundesjazzorchesters und der Elbphilharmonie Jazz Academy. 2022 wurde ermit dem Solistenpreis des M\u00fcnchner Jazzpreises ausgezeichnet. In ihrer mehr als vier Jahrzehnte dauernden Geschichte z\u00e4hlen die Yellowjackets zu den treibendenden Kr\u00e4ften in der Fusion-Jazz-Szene. Seit 1990 geh\u00f6rt der Saxophonist Bob Mintzer zu den Yellowjackets.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der auch als Chefdirigent der WDR Bigband bekannte Komponist und Arrangeur ist f\u00fcr die Arrangements der vierk\u00f6pfigen Band verantwortlich. Keyboarder Russell Ferrante geh\u00f6rt zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der Yellowjackets.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Caris Hermes Quartett; Jakob B\u00e4nsch Quartett; The Yellowjackets. Aufnahmen aus der Stadthalle vom 24. und 25. Mai<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Back to Mono \u2013 Mehr als ein Kanal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Volker Zander und Olaf Karnik. Regie: Thomas Wolfertz. Produktion: Deutschlandfunk 2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mono war einmal? Wurde abgel\u00f6st von Hi-Fi, Stereo oder Dolby Surround? Die galten einmal als Ma\u00df aller Dinge, wenn es um klangliche Komplexit\u00e4t und R\u00e4umlichkeit ging. Doch Mono war nie weg.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bass und Basstrommeln werden seit jeher in die Mono-Mitte gemixt. Zudem hat sich im 21. Jahrhundert die H\u00f6r\u00e4sthetik monophonisch zur\u00fcckentwickelt: Rock- und Jazz-Klassiker werden durch ihre historischen Mono-Mixe neu entdeckt, Retro-Rocker fr\u00f6nen dem Mono-Sound der Nachkriegsjahrzehnte, experimentelle Musiker setzen auf die Monotonie von Drones und Hip-Hop rappt mono aus unseren Handys. Mono ist Mitte. Mono is the message. Eine zentralperspektivische Klangreise auf einem alten Kanal.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 Uhr +++ SWR Kultur Jazztime<br \/>\n<strong>\u00d6ko Jazz? Naturkl\u00e4nge in der Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Es begann in den 60er-Jahren in Indien: Der Fl\u00f6tist Paul Horn setzt sich allein ins Mausoleum Taj Mahal und spielt mit dem Echo der Mauern; die zun\u00e4chst privat gemachten Aufnahmen werden ein \u00dcberraschungserfolg. Sie gelten als fr\u00fches Fanal der New Age Music. Auch sp\u00e4ter zieht es improvisierende Musiker immer wieder in die Natur. Sie spielen im Canyon (James Newton) oder im Schwarzwald (Br\u00f6tzmann\/Bennink); sie kommunizieren mit den Walen (Paul Winter) und den V\u00f6geln (David Rothenberg). J\u00fcngst nahm sich Schlagzeuger Julian Sartorius beim Alpenwandern auf. Gibt es eine Tradition des \u00d6ko-Jazz?.<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Karl-Heinz Sch\u00fctz bei Thomas Larchers Festival \u2013 Die Solost\u00fccke zum Fl\u00f6tenkonzert von Clemens Gadenst\u00e4tter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Konzert \u201ePremieren\u201c endete am 11. Mai 2024 die zweite Ausgabe des Festivals listening closely, das der Tiroler Komponist Thomas Larcher ins Leben gerufen hat und k\u00fcnstlerisch leitet. Auf dem Programm des Konzertes mit Lawrence Power und Karl-Heinz Sch\u00fctz standen auch zwei Urauff\u00fchrungen. \u201e4 soliloquies on \u2018making of \u2013 intimacy\u2019\u201e schrieb Clemens Gadenst\u00e4tter f\u00fcr Karl-Heinz Sch\u00fctz, den aus Tirol stammenden Solofl\u00f6tisten der Wiener Philharmoniker. Gadenst\u00e4tter verlangt seinem Interpreten die gesamte Palette neuer Spieltechniken ab, von mikrotonaler Umspielung der Hauptnote bis zum zeitgleichen Spielen mit Text. Das St\u00fcck basiert auf dem gro\u00df angelegten Fl\u00f6tenkonzert \u201emaking of \u2013 intimacy\u201c, das Gadenst\u00e4tter f\u00fcr das ORF musikprotokoll geschrieben hatte, ein gemeinsamer Kompositionsauftrag mit der Biennale Zagreb.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die zweite Urauff\u00fchrung des Abends war \u201eLeitfaden zum Sterben mit Heilpflanzen\u201c von Nava Hemyari f\u00fcr Sopran, Fl\u00f6te, Viola und Harfe. Die iranisch-\u00f6sterreichische Komponistin schrieb dieses Werk inspiriert von einer persischen Novelle von Atiye Attarzadeh. Das Buch erz\u00e4hlt von einer erblindeten jungen Frau, deren Welt aus Ger\u00fcchen besteht. Zwei weitere Werke standen au\u00dferdem auf dem Programm: Sofia Gubaidulinas \u201eGarten der Freuden und Traurigkeiten\u201c und Claude Debussys Sonate f\u00fcr Fl\u00f6te, Viola und Harfe. Gestaltung: Patrizia Jilg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 27. Mai bis zum 02. Juni 2024.<br \/>\nAuch als PDF zum Download \u2013 #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche \u2013 Ein Service unserer Online-Redaktion<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":31103,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 27. Mai bis zum 02. 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