{"id":31007,"date":"2024-05-12T12:00:41","date_gmt":"2024-05-12T10:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=31007"},"modified":"2024-05-08T09:05:54","modified_gmt":"2024-05-08T07:05:54","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-05-2024-bis-19-05-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/05\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-05-2024-bis-19-05-2024\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 13.05.2024 bis 19.05.2024"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 20. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Mit dabei etwas aus dem Bereich der Neuen Musik sowie ausgew\u00e4hlte H\u00f6rspiele und Features.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc165981800\">Senderliste: 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981802\">mo \u2013 13.05.24. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981803\">di \u2013 14.05.24. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981804\">mi \u2013 15.05.24. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981805\">do \u2013 16.05.24. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981806\">fr \u2013 17.05.24. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981807\">sa \u2013 18.05.24. 11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc165981808\">so \u2013 19.05.24. 13<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981801\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.radiodrei.de\/\">radio 3<\/a> \u2013<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr <\/a>kultur \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981802\"><\/a>mo \u2013 13.05.24<\/h2>\n<p>19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Saxofonist Ariel Br\u00ednguez mit \u201eNostalgia Cubana\u201c beim Jazzfestival Leibnitz 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ariel Br\u00ednguez gastierte am 30. September 2023 einer der aktuell bekanntesten kubanischen Jazzsaxofonisten beim Jazzfestival Leibnitz. Der 42-J\u00e4hrige ist aus der legend\u00e4ren Band Irakere von Pianist Chucho Vald\u00e9s hervorgegangen, zudem hat er mit dem puerto-ricanischen Saxofonistenkollegen Miguel Zen\u00f3n gearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz pr\u00e4sentierte der im zentralkubanischen Santa Clara geborene, seit 2009 in Madrid lebende Ariel Br\u00ednguez eine Hommage an seine Heimat: \u201eNostalgia Cubana\u201c thematisiert Kompositionen bekannter kubanischer Musiker wie Eliseo Grenet, Miguel Matamoros und Leo Brouwer, in kraftvolle, sinnliche Jazzarrangements transformiert von ihm selbst an Sopran- und Tenorsaxofon, Pablo Guti\u00e9rrez Calvo (Klavier), Javier Sanchez (Gitarre), Dario Guibert (Kontrabass) und Frederico Marini (Schlagzeug).<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Solo-M\u00fctter: Bewusst alleinerziehend eine Familie gr\u00fcnden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Katja Hanke. F\u00fcr viele ein Tabu: Frauen, die ohne Partner*in ein Kind bekommen und es allein gro\u00dfziehen wollen. F\u00fcnf Jahre lang hat Sabrina M. nach M\u00f6glichkeiten gesucht, wie sie sich ihren Kinderwunsch erf\u00fcllen kann. Mit Mitte 30 beschlie\u00dft sie, per Samenspende schwanger werden zu wollen. Sie hat sich bewusst entschieden und f\u00fchlt sich vorbereitet auf das Leben als alleinerziehende Mutter. Trotzdem wird Frauen wie ihr h\u00e4ufig unterstellt, leichtsinnig und unverantwortlich zu handeln. Solo-M\u00fctter erhalten kaum finanzielle und selten gesellschaftliche Unterst\u00fctzung oder Anerkennung. Das Feature besch\u00e4ftigt sich mit Vorbehalten, \u00c4ngsten und Solo-M\u00fctter-Realit\u00e4ten.<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: jazzahead! H\u00f6hepunkte von den \u201eGerman Showcases\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Messegel\u00e4nde Bremen. Aufzeichnungen vom 12.\/13.04.2024<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">H\u00f6hepunkte von den \u201eGerman Showcases\u201c u.a. mit dem Rebecca Trescher Tentett, dem Julia Kadel Trio, dem Shuteen Erdenebaatar Quartet und der Band Masaa. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die jazzahead! in Bremen setzt auch in diesem Jahr ihren erfolgreichen Weg als wichtigster Treffpunkt f\u00fcr Jazz in Europa fort. Neben der Messe gibt es Jahr f\u00fcr Jahr auch ein gigantisches Konzertprogramm mit verschiedenen Reihen, darunter die \u201eGerman Jazz Expo\u201c, bei der sich acht deutsche Bands einem internationalen Fachpublikum vorstellen. Mit dabei diesmal u.a. das Julia Kadel Trio, das Rebecca Trescher Tentett, das Shuteen Erdenebaatar Quartet und die Band Masaa<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Charles Lloyd | Marc Mean Fields | Fred Hersch<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Thomas Haak<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Dem Raumklang in Hall auf der Spur \u2013 Das Ensemble Names beim Osterfestival Tirol <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit drei Werken, die das Ensemble Names im Rahmen des Konzertes \u201eechoes from afar\u201c beim Osterfestival Tirol spielt, soll erforscht werden, wie sich die Musik in einem ganz speziellen Raum verh\u00e4lt \u2013 in diesem Fall im Salzlager Hall. Das Publikum wird die drei Werke aus verschiedenen Perspektiven erleben: rund um das Ensemble verteilt, das in der Mitte sitzt oder selbst im Zentrum sitzend, vom Klang umflutet. Zuletzt werden sich die Zuh\u00f6renden auch in einer Klanginstallation aus Musikerinnen und Musikern befinden und damit die Komposition gehend erfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Werken von Georg Friedrich Haas (\u201e&#8230;Einklang freier Wesen\u201c), Maja Osojnik (\u201eDorways\u201c) und James Tenney (\u201eIn a Large, Open Space\u201c) Gestaltung: Patrizia Jilg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix: Voices From Planet Love \u2013 The Soulquarians &amp; Co.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik von Eykah Badu, Common, JD, Questlove, James Poyser bis D\u2019Angelo. Wir machen heute einen zweite Zeitreise zu einer stilpr\u00e4genden Au\u00dfenstelle des Planeten Love: in die \u201eElectric Lady Studios\u201c, New York, Greenwich Village. Man schrieb die Jahre 1997 bis 2000. Nicht nur D\u2019Angelo nahm w\u00e4hrend dieser Zeit hier mit Kopilot Questlove sein epochales Album Voodoo auf. Nein, an der zukunftsweisenden Melange aus Soul\/ Funk\/ Jazz\/ R&amp;B, die einpr\u00e4gsam aber vereinfachend das Label Neosoul verpasst bekam, arbeitete ein ganzes Kollektiv, das sich Soulquarians nannte, weil der Kern des Gruppe im Sternzeichen des Wassermanns geboren war. Im \u201eElectric Lady\u201c wurde gejammt, gecroont, meist analog aufgenommen und J Dee lieferte aus Detroit seine Beats dazu. Drei weitere wichtige Alben sind im altehrw\u00fcrdigen Studio von Jimi Hendrix entstanden: Like water for chocolate von Common. Erykah Badus \u201eMama\u2019s Gun\u201c und \u201eThings Fall Apart\u201c von den Roots. Retrospektiv betrachtet, waren diese drei Jahre des Teamworks Generator f\u00fcr den Future R&amp;B bis heute. Judith Schnaubelt verneigt sich mit Respekt und in Liebe vor allen Beteiligten. Wiederholung vom 18. Februar 2023.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Joachim K\u00fchn &amp; Ornette Coleman<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc165981803\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981803\"><\/a>di \u2013 14.05.24<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>\u201eOleg Transport\u201c \u2013 Der Fall Senzow und die Annexion der Krim<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Inga Lizengevic. Regie: die Autorin. Produktion: Deutschlandfunk\/rbb 2019. Als Russland im Februar 2014 die Krim besetzt, sitzen Tausende ukrainische Soldaten fest. Der Regisseur Oleg Senzow hilft, sie zu versorgen und organisiert ihre Ausreise. Im Mai 2014 wird er nach Russland verschleppt und zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die russische Annexion der Krim wird in nicht einmal vier Wochen vollzogen. Die Aktion verl\u00e4uft scheinbar unspektakul\u00e4r, ohne gr\u00f6\u00dfere Gewaltanwendung und scheinbar ohne nennenswerte Opfer. Quasi \u00fcber Nacht werden rund zwei Millionen ukrainische Krim-Bewohner zu Russen. Nicht alle sind damit einverstanden. Der in Simferopol geborene ukrainische Filmregisseur Oleg Senzow ist der wohl bekannteste Gegner der Annexion. Im Mai 2018, kurz vor der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft in Russland, tritt er in einen Hungerstreik. Er will vor den Augen der Welt\u00f6ffentlichkeit f\u00fcr die Freilassung der ukrainischen politischen Gefangenen aus russischen Gef\u00e4ngnissen demonstrieren. Zun\u00e4chst ohne Erfolg. Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs wird Oleg Senzow am 7. September 2019 freigelassen und kehrt in die Ukraine zur\u00fcck. Das Feature entstand noch vor seiner Freilassung.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nachhaltig, \u00f6kologisch, sozial \u2013 Die guten Unternehmer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Charlotte Bernstorff. An den Finanzm\u00e4rkten z\u00e4hlen schnelle Erfolge. Investoren m\u00f6chten sehen, dass sich das eingesetzte Kapital rentiert. Unternehmen, die auf langfristigen Erfolg setzen, haben es da mitunter schwer. Das gilt vor allem f\u00fcr Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder, die sozialen oder \u00f6kologischen Werte verfolgen \u2013 und nicht nur schnellen Profit erzielen wollen. Die sollen es in Zukunft leichter haben. Das Stichwort lautet: Verantwortungseigentums. Eine neue Untenehmensform, die es Unternehmen erleichtern soll, ihre Gewinne im Betrieb zu binden und einen \u00fcbergeordneten Zweck in den Vordergrund zu stellen. Eine entsprechende Reform ist auf dem Weg. Vor allem mittelst\u00e4ndische Unternehmen sollen von ihr profitieren.<\/p>\n<p>20:03 \u2013 21:00 UHR +++ SWR Kultur Jazz Session<br \/>\n<strong>Jazzfest Berlin 2023 \u2013 Ellen Arkbro &amp; Johan Graden Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Die schwedische Komponistin Ellen Arkbro und ihr langj\u00e4hriger Kollege und Landsmann, der Pianist und Klarinettist Johan Graden, pr\u00e4sentierten beim letztj\u00e4hrigen Jazzfest Berlin das Projekt \u201eI get along without you very well\u201c. In dem melancholischen Songzyklus, der sich mit einer Trennung auseinandersetzt, trifft Indie auf Jazz. Ellen Arkbros Gesang ist eingebettet in sanft schwebende Kl\u00e4nge, die Graden mit viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen f\u00fcr ein international besetztes Ensemble aus zwei Bl\u00e4sern, Cello, Bass und Schlagzeug arrangiert hat. Das Resultat ist Song-Minimalismus in seiner sch\u00f6nsten Form.<\/p>\n<p>20:10 bis 21:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>\u201eMan kann auch mit M\u00fcllabf\u00e4llen schreien&#8230;\u201c \u2013 Kurt Schwitters politisch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Zenke. Regie: der Autor. Produktion: Deutschlandfunk 2012<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kurt Schwitters (1887-1948) hat immer die Eigengesetzlichkeit der Kunst behauptet. Sie sei kein Werkzeug, nicht zu missbrauchen im Dienst einer Klasse oder Politik. Seine Werke seien indes \u201eweder Idiotie noch ein subjektives Spielen, sondern der Ausdruck unserer (seiner) Zeit, diktiert durch die Zeit selbst\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Merz-K\u00fcnstler Schwitters \u2013 das Kunstwort \u201eMerz\u201c spielt auf \u201eKommerz\u201c an, auf \u201eausmerzen\u201c oder im Homonym \u201eM\u00e4rz\u201c auf Fr\u00fchling, Erneuerung \u2013 war ein leidenschaftlicher Sammler. Er hob Zeitungsausrisse auf und Weggeworfenes, Abgewertetes, Abgelebtes, um \u201eaus den Scherben Neues zu bauen\u201c. Er traf eine Auswahl, transformierte und komponierte, ohne das \u201eEigengift\u201c des Materials unlesbar zu machen. Er verh\u00fcllte also und enth\u00fcllte zugleich den realen Hintergrund. Zeitzeugen verstanden und emp\u00f6rten sich: Schwitters Werke seien aufr\u00fchrerisch, eine Beleidigung der Nation, \u201eundeutsch\u201c.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Maximale Intensit\u00e4t \u2013 Marta Warelis beim J.O.E.-Festival Essen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marta Warelis, Piano. Aufnahmen vom 15.2.2024 aus der Zeche Carl in Essen. Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die polnische Pianistin Marta Warelis lebt seit 2014 in Amsterdam und hat sich seitdem zu einer gefragten Musikerin der dortigen Improvisations-Szene entwickelt. Beim J.O.E.-Festival beeindruckte sie das Publikum mit einem faszinierenden Solokonzert. Auf deutschen B\u00fchnen ist Marta Warelis noch ein Geheimtipp. Bei Auftritten mit der K\u00f6lner Saxofonistin Angelika Niescier oder als Mitglied des neuen, prominent besetzten Dave Douglas Quintetts konnte sie jedoch bereits als spontane Musikerin mit viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen und feiner Technik \u00fcberzeugen, die mit ihren Soli markante Akzente setzt. Welch emotionale Wucht sie aber auch alleine entfachen kann, zeigte sie beim J.O.E.-Festival in Essen: h\u00e4mmernde Staccati und wuchtige Cluster wechselten sich mit impressionistischen Passagen und Momenten konzentrierter Stille ab.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Franz Kafka in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00dcber keinen deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts wurde so viel geschrieben wie \u00fcber Franz Kafka. Und man darf davon ausgehen, dass im 100. Todesjahr Kafkas 2024 noch einmal einiges dazu kommen wird. Die klaustrophobischen Welten seiner Romane und Erz\u00e4hlungen, das verh\u00e4ngnisvolle Wirken undurchschaubarer, obrikeitsstaatlicher Mechanismen und Strukturen faszinieren Leserinnen und Leser ebenso wie Literaturwissenschaftler ungebrochen. Auch Komponisten f\u00fchlten und f\u00fchlen sich von Kafkas unrealistisch-realistischen Alptraumwelten zu Werken inspiriert, etwa Aribert Reimann, der eine Oper nach \u201eDas Schlo\u00df\u201c schrieb, oder Hans Werner Henze, der ein Werk nach der Erz\u00e4hlung \u201eEin Landarzt\u201c komponierte. \u00dcberm\u00e4\u00dfig viele Komponisten sind es allerdings nicht, die Kafka-Texte vertont haben. Vielleicht mag es damit zu tun haben, dass Kafka sich selbst als unmusikalisch bezeichnete? Die \u201eHorizonte\u201c-Sendung begibt sich auf Spurensuche nach Kafka-Vertonungen und ihren Besonderheiten. Von Robert Jungwirth<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Conex\u00e3o Berlin | Skyjack | Armand van Wijck<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! See More Jazz Rostock 2023: Andorra &amp; Triotop<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Lehrer, Komponist, Improvisator \u2013 Ein Zeit-Ton Portr\u00e4t zum 70. Geburtstag von Gerhard Pirklbauer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eNat\u00fcrlich erfinde und erzeuge ich nicht Musik nach einer gleichbleibenden Technik und auch nicht in gleichbleibender Stilistik oder auferlegten formalen oder sonstigen Zw\u00e4ngen. Immer wieder genie\u00dfe ich die Freiheit, mein musikalisches Material nach evidenten oder latenten dodekaphonischen Strukturen zu organisieren. In meiner Musik kombiniere ich etwa mit betont rhythmischer Strukturierung auch afrikanische Rhythmen oder jazzartige Grooves.\u201c So beschrieb der Salzburger Komponist Gerhard Pirklbauer einmal seinen Kompositionsstil. Pirklbauer, der ein Dirigier- und Kompositionsstudium an der Universit\u00e4t Mozarteum absolvierte, unterrichte sp\u00e4ter selbst viele Jahre an dieser renommierten Ausbildungsst\u00e4tte \u2013 so hatte er am Mozarteum ab dem Jahr 2000 eine au\u00dferordentliche Professur f\u00fcr Tonsatz inne. Er schrieb unter anderem Ensemble- und Orchesterwerke f\u00fcr das Mozarteumorchester Salzburg oder das \u00d6sterreichische Ensemble f\u00fcr Neue Musik. Pirklbauer ist auch ein vorz\u00fcglicher Improvisator am Klavier und gestaltete unter anderem Stummfilmabende mit Live-Pianobegleitung. Am 3. Mai 2024 feierte Gerhard Pirklbauer seinen 70. Geburtstag. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Long Story Short<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981804\"><\/a>mi \u2013 15.05.24<\/h2>\n<p>15:00 bis 16:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Caravan durch Harlem \u2013 Klassisches von Duke Ellington<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Nicht nur s\u00fc\u00df und lieblich<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen des Gerry Mulligan Sextets, von Trompeter Avishai Cohen, Pianist Fred Hersch, S\u00e4nger Frank Sinatra, Klarinettist Artie Shaw und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Frieden schaffen mit immer mehr Waffen? Wie Abschreckung und Abr\u00fcstung neu balanciert werden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Andreas Beckmann. (aktualisierte Wdh. v. 26.07.2023). Konfliktforscher diskutieren, wie nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wieder Vertrauen hergestellt werden kann. Helfen die Erfahrungen aus der Kuba-Krise und den Abr\u00fcstungsverhandlungen der 1980er-Jahre?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die einst von Albert Einstein gegr\u00fcndete Vereinigung der Atomwissenschaftler sieht die Welt angesichts des Ukraine-Kriegs am Rande einer nuklearen Katastrophe \u2013 \u00e4hnlich wie 1962 w\u00e4hrend der Kuba-Krise oder in den 1980er-Jahren, als neue Mittelstreckenraketen in Europa aufgestellt wurden. Damals konnte eine verheerende Konfrontation vermieden werden, mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Gespr\u00e4chsbereitschaft. K\u00f6nnen die Erfahrungen von damals helfen, im 21. Jahrhundert eine neue Sicherheitsarchitektur f\u00fcr Europa aufzubauen? Um vielleicht wieder zu Abkommen zu finden, auf die sich gro\u00dfe wie kleine Staaten verlassen k\u00f6nnen? Konfliktforscher und Historikerinnen gehen der Frage nach, ob und wie nach einem m\u00f6glichen Ende des russischen Angriffskriegs wieder Zusammenarbeit m\u00f6glich werden und wieder Vertrauen entstehen kann.<\/p>\n<p>20:00 bis 21:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen<\/strong><\/p>\n<p>21:03 \u2013 22:00 UHR +++ SWR Kultur NOWJazz<br \/>\n<strong>Sonic Wilderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Der kaukasische Kreidekreis \u2013 Nach dem gleichnamigen Theaterst\u00fcck von Bertolt Brecht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bearbeitung und Regie: Helgard Haug. Mit: Remo Beuggert, Robin Gilly, Simone Gisler, Minhye Ko, Tiziana Pagliaro und Simon Stuber. Komposition und technische Realisation: Barbara Morgenstern. Aufnahmen: Rozenn Li\u00e8vre. Ton: Elmar Peinelt. Dramaturgie: Ivna \u017dic, Marcel Bugiel, Cordula Huth. Produktion: HR\/ORF in Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen, Rimini Apparat, Theater HORA sowie HAU Hebbel am Ufer Berlin, Theater Winterthur, Staatstheater Mainz &amp; Grenzenlos Kultur Theaterfestival 2023. L\u00e4nge: 53\u201958<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit einem Kreidekreis wird bestimmt, wer die wahre Mutter des Kindes ist: n\u00e4mlich diejenige, die es aus dem Kreis zu sich heranzerrt. Brechts Lehrst\u00fcck erf\u00e4hrt in der Inszenierung von Helgard Haug eine neue Verfremdung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem Schweizer Theater HORA, bei dem Menschen mit kognitiven Einschr\u00e4nkungen performen, entsteht ein \u00fcberraschendes Spiel \u00fcber Mutterliebe. \u201eGut, ich mach die Probe noch einmal, dass ich\u2019s endg\u00fcltig hab\u201c, sagt Richter Azdak, bevor er das Kind ein zweites Mal in den Kreidekreis bittet und die beiden Frauen ein zweites Mal auffordert, es zu sich zu ziehen. Soweit ist Brechts St\u00fcck bekannt, wie auch der Ausgang dieser Probe: Der \u201em\u00fctterlichen\u201c Frau, die das Kind eher losl\u00e4sst als ihm wehzutun, wird das Kind zugesprochen \u2212 und das ist nicht unbedingt die leibliche Mutter. Was aber, wenn dem Kind die Wahl \u00fcbertragen wird?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Helgard Haug von Rimini Protokoll nimmt Text und Handlung von Brechts Parabel auseinander. In wiederholten Proben mit dem Theater HORA wird die Frage der Mutterschaft aus einem immer anderen Blickwinkel gestellt. Welche Person k\u00e4me noch als Mutter in Frage? Ist Liebe das einzig Wichtige f\u00fcr ein Kind? Und: H\u00e4tte die liebevolle Magd Grusche das Kind auch aufgenommen, wenn es krank gewesen w\u00e4re? H\u00e4tte die Frau des Gouverneurs, die leibliche Mutter, ein krankes Kind \u00fcberhaupt bekommen?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das H\u00f6rspiel entstand 2023 parallel zur Inszenierung und Urauff\u00fchrung bei den Salzburger Festspielen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Helgard Haug, geboren 1969 in Sindelfingen, ist Autorin und Regisseurin und arbeitet in verschiedenen Konstellationen unter dem Label Rimini Protokoll. Sie entwickelt St\u00fccke f\u00fcr die B\u00fchne, im Stadtraum und f\u00fcr das Radio, mit denen neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit er\u00f6ffnet werden. Als Mitglied von Rimini Protokoll erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 57. H\u00f6rspielpreis der Kriegsblinden f\u00fcr \u201eKarl Marx: Das Kapital, Erster Band\u201c (Deutschlandfunk\/WDR 2007), den Deutschen H\u00f6rbuchpreis f\u00fcr \u201eQualit\u00e4tskontrolle oder Warum ich die R\u00e4uspertaste nicht dr\u00fccken werde\u201c (WDR 2014) und den Deutschen H\u00f6rspielpreis der ARD f\u00fcr \u201eChinchilla Arschloch, waswas\u201c (WDR 2018, zusammen mit Thilo Guschas). Zuletzt: \u201eAll right. Good night.\u201c (WDR 2022, H\u00f6rspiel des Monats M\u00e4rz 2022), dessen Erz\u00e4hlung 2023 in die Form eines gleichnamigen Romans gefunden hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Barbara Morgenstern, geboren 1971 in Hagen, lebt seit 1994 als Komponistin, Produzentin und Live-Musikerin in Berlin. Sie ver\u00f6ffentlicht seit 1998 Solo-Alben, die zwischen Elektronik und Songwriting liegen. Seit 2012 arbeitet sie eng mit der Theatergruppe Rimini Protokoll zusammen, bisher sind sieben gemeinsame Produktionen entstanden.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: J\u00f6rg Heyd<\/strong><\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Thomas Haak<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal \u2013 \u201eVocal Visions\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musikalische Visionen zwischen Jazz, Pop und Country: Stars\u00e4ngerin Norah Jones und ihr neues Album \u201eVisions\u201c. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Hayden Chisholm<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc165981805\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981805\"><\/a>do \u2013 16.05.24<\/h2>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen. Feature: Deep Science \u2013 Wer rettet die Erde? (3\/5) \u2013 Freeze! Neues Eis f\u00fcr die Arktis<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Tomma Schr\u00f6der. Cian Sherwin will Meerwasser auf das Eis der Arktis pumpen. Es soll das Eis \u00fcberfrieren, haltbarer machen \u2013 und die Schmelze aufhalten. Schon 2030 k\u00f6nnte die Arktis im Sommer eisfrei sein. Doch es gibt einige Aktivisten und Forscher, die das verhindern wollen. Einer von ihnen ist der Zoologe Cian Sherwin. Mit seinem Startup m\u00f6chte er Pumpen in der Arktis installieren, die das Eis im Winter dicker und haltbarer machen. Angesichts der schnellen Schmelze scheint das Unterfangen absurd aussichtslos. Was bringt ihn und andere dazu, es trotzdem zu versuchen? Und was passiert, wenn sie scheitern?<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 +++ SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Fantaisie m\u00e9canique, the Schubert-Blues und Entm\u00fcndigung<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unsuk Chin, Lula Romero und Graciela Paraskeva\u00eddis sind wichtige Stimmen und setzen neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr k\u00fcnstlerische Exzellenz. Alle haben auf ihre Art der Neuen Musik wichtige Impulse gegeben und: Sie kommen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und Traditionen. Welche Themen besch\u00e4ftigen sie? Eine Spurensuche zwischen Fantasie, Entm\u00fcndigung, Schubert und Spiritualit\u00e4t.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 +++ MDR Kultur<br \/>\n<strong>MDR KULTUR Jazz<\/strong><\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Paniberische Vielfalt \u2013 Die aktuelle Jazz-Szene Spaniens<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Katrin Wilke. Ohne den Flamenco, die erste musikalische Assoziation, ist auch der Jazz des Landes kaum denkbar. Doch geht der noch viele andere Allianzen ein, klingt facettenreich und trotz regionaler Bez\u00fcge weltgewandt. Gro\u00df ist der Reichtum an regionalen Volksmusiktraditionen samt all der historischen und aktuellen \u00dcberseeverbindungen Spaniens. Entsprechend vielgestaltig, aufgeschlossen und auch international gibt sich der spanische Jazz. Und auch im Windschatten der vitalen, stilistisch wie altersm\u00e4\u00dfig breitgef\u00e4cherten Szenen Madrids oder Barcelonas tummeln sich innovative Unruhegeister, etwa die zwei so traditionsverbundenen wie modernen Provinzen Galicien und Baskenland.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Im Vorfeld der Verleihung: Siemens-Preistr\u00e4ger:innen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unsuk Chin: \u201eAkrostichon-Wortspiel\u201c, Sieben M\u00e4rchenszenen (Piia Komsi, Sopran; Ensemble Intercontemporain); Benjamin Britten: \u201eLachrymae \u2013 Reflections on a song of Dowland\u201c, op. 48a (Tabea Zimmermann, Viola; Ensemble Resonanz); Helmut Lachenmann: Aus \u201eReigen seliger Geister\u201c (Arditti Quartett); Friedrich Cerha: Drei St\u00fccke (Boulanger Trio). Am 18. Mai wird der diesj\u00e4hrige Ernst von Siemens Musikpreis vergeben, heuer an Unsuk Chin. Im Vorfeld der Verleihung w\u00fcrdigt BR-KLASSIK nicht nur die aktuelle Preistr\u00e4gerin, sondern blickt auch zur\u00fcck auf andere Gr\u00f6\u00dfen der Musikgeschichte.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Noah Haidu | Joachim Ullrich Family of Choice | Fergus McCreadie Trio<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz!: Im Rausch der Entgrenzung \u2013 NDR Bigband &amp; Kinan Azmeh auf US-Tour<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc165981806\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981806\"><\/a>fr \u2013 17.05.24<\/h2>\n<p>00:05 bis 01:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst<\/strong><\/p>\n<p>14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Ein Grandseigneur des franz\u00f6sischen Chansons: Charles Aznavour 1994 in Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Geboren wurde Shahnourgh Vaghinag Aznavourian am 22. Mai 1924 in Paris, als Charles Aznavour wurde er weit \u00fcber die Grenzen Frankreichs hinaus ber\u00fchmt. Der armenisch-franz\u00f6sische Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler hat weltweit fast 200 Millionen Tontr\u00e4ger verkauft und war eine der herausragenden Pers\u00f6nlichkeiten des Chansons. \u00dcber tausend Lieder hat Aznavour komponiert und in f\u00fcnf Sprachen interpretiert. Wenn es manchmal allzu sentimental und kitschig wurde, blieb da immer noch seine ber\u00fchrende Stimme \u2013 und ein Vortrag, der stets von ganzem Herzen kam.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jahr 1994 trat der 2018 verstorbene S\u00e4nger in seiner Heimatstadt im Palais des congr\u00e8s mit einem Orchester unter der Leitung von Herve Roy auf und spielte alle seine gro\u00dfen Hits wie \u201eTu t\u2019laisses aller\u201c oder \u201eComme ils disent\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Concert w\u00fcrdigt einen (k\u00f6rperlich) kleinen Mann, der als Musiker ein Gro\u00dfer gewesen ist, anl\u00e4sslich seines 100. Geburtstags.<\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 +++ SWR Kultur<br \/>\n<strong>Nutztiere \u2013 Renate, Beatrix und Sau 6614<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christiane Seiler. (Produktion: DLF 2023)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">94 Prozent aller S\u00e4ugetiere sind Nutztiere. Um drei von ihnen geht es in diesem Feature: Renate, eine Hochleistungskuh, die Freilandziege Beatrix und Zuchtsau 6614. Renate steht in einem digitalisierten Stall. Alles ist z\u00fcchterisch optimiert f\u00fcr das Leben mit dem Melkroboter. Dass Ziege Beatrix keine Milch gibt, ist auf dem \u00d6kohof kein Problem, ihr Nebenjob ist Landschaftspflege. Sau 6614 lebt in einer wissenschaftlichen Versuchsanlage. Ihr Dasein bewegt sich zwischen Besamung, Tr\u00e4chtigkeit, Ferkel geb\u00e4ren und s\u00e4ugen. Wie schauen wir heute auf die jahrtausendealte Praxis der Nutztierhaltung?<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Musica: NDR Jazz Konzerte #5 2023\/24: Vibe Factor<\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Zum 85. Geburtstag von Volker Braun \u2013 Werktage I<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Teil 1: Training des aufrechten Gangs. von Volker Braun. Textfassung: Kristin Schulz<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Musik als Beruf \u2013 Traumjob oder Psychofalle?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leistungsdruck, Lampenfieber, Angstst\u00f6rungen und Depression \u2013 ein Gro\u00dfteil der professionellen Musikerinnen und Musiker ist davon betroffen. Woher kommen diese psychischen Probleme? Sind musizierende Menschen besonders sensibel? H\u00e4ufig stehen sie schon von klein auf unter enormem Druck \u2013 und stecken in einem Teufelskreis aus \u00dcbestress, hohen Erwartungen, Versagens\u00e4ngsten und Misserfolgen. Wie steht es wirklich um den Mythos vom Traumjob B\u00fchne? Gerade Freiberuflern fehlt h\u00e4ufig die Sicherheit, um ihren Beruf entspannt aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie labil das System ist. Zugleich r\u00fcckte die Pandemie aber auch das Thema mentale Gesundheit in den Fokus der Gesellschaft. Es ist l\u00e4ngst kein Tabuthema mehr. Und es gibt Hilfe \u2013 auch f\u00fcr Aus\u00fcbende in der Musikbranche. Da ist einiges in Bewegung. Und auch Musikerinnen und Musiker k\u00f6nnen selbst etwas dazu beitragen, um mental gesund zu bleiben. Eine Sendung von Susanna Felix<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00. +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Anja Buchmann<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Thomas Haak<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>forest floodlights beim musikprotokoll 2023 \u2013 Klangerkundungen im \u00f6sterreichisch-tschechischen Grenzgebiet <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen einer Shape+ Artist Residency tauchten Franziska Thurner, Abby Lee Tee und Manja Ristic in die W\u00e4lder des \u00f6sterreichisch-tschechischen Grenzgebiets ein, folgten den Spuren von Ameisen, Bibern, Flusskrebsen und Fischottern, erforschten die Hydrogeomorphologie verschiedener Waldb\u00e4che und lauschten Sedimenten oder Insektench\u00f6ren. Eine von kleinen, aber wasserreichen Gew\u00e4ssern und Waldh\u00e4ngen durchzogene Landschaft, in der fast greifbar Vergangenheit und Gegenwart, Natur und moderne Gesellschaft, pers\u00f6nliche und kollektive Geschichte mitschwingen. Die heute unsichtbare Grenze entlang des fr\u00fcheren Eisernen Vorhangs wird nur noch durch verschiedene Arten der Landnutzung und dem Verh\u00e4ltnis zu Naturr\u00e4umen sichtbar.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei St\u00fccke sind im Anschluss an einen mehrt\u00e4gigen SHAPE+ Artist Residency-Aufenthalt f\u00fcr das ORF Festival musikprotokoll im steirischen herbst entstanden. Nachdem wir Ihnen \u201eWater Whispers\u201c bereits im Oktober vergangenen Jahres pr\u00e4sentiert haben, h\u00f6ren Sie heute den Mitschnitt der Performance \u201eforest floodlights\u201c, die am Er\u00f6ffnungsabend unserer Festivalausgabe 2023 im Grazer Dom im Berg zu erleben war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 10. Mai h\u00f6rten Sie ein Zeit-Ton Portrait \u00fcber Manja Ristic. Manja Ristic ist Shape+ Artist 2023\/24, nominiert vom ORF musikprotokoll. Shape+ ist die Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound. Gef\u00f6rdert wird Shape+ durch das Programm \u201eCreative Europe\u201c der Europ\u00e4ischen Union. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen \u2013 Der funkelnde Kommunikator<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Trio des Pianisten Joe Webb \u2013 mit Special Guest Rob Luft (Gitarre) in zwei St\u00fccken. Aufnahme im Jazzkeller im Mautnerschloss Burghausen w\u00e4hrend der Internationalen Jazzwoche 2024. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc165981807\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981807\"><\/a>sa \u2013 18.05.24<\/h2>\n<p>00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">01:05-02:00 Jazz Live: Explosives Orgeltrio \u2013 Deadeye beim J.O.E.-Festival Essen. Aufnahmen vom 15.2.2024 aus der Zeche Carl, Essen. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">02:07-03:00 JazzFacts: Freir\u00e4ume f\u00fcr Lyrik \u2013 Portr\u00e4t des Saxofonisten Christoph M\u00f6ckel. Von Michael Kuhlmann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">03:05-03:55 Rock et cetera: Das Magazin \u2013 Neues aus der Szene. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">04:05-05:00 On Stage: Grits &amp; Greens (USA). Aufnahme vom 27.5.2023 beim Bluesfestival Sch\u00f6ppingen. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">05:05-05:30 Spielraum: Unter dem Radar \u2013 Neue Bands, neue Sounds \u2013 Am Mikrofon: Tim Baumann<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">05:40-06:00 Spielraum: Unter dem Radar \u2013 Neue Bands, neue Sounds \u2013 Am Mikrofon: Tim Baumann<\/p>\n<p>13:04 bis 15:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Musik als Beruf \u2013 Traumjob oder Psychofalle?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leistungsdruck, Lampenfieber, Angstst\u00f6rungen und Depression \u2013 ein Gro\u00dfteil der professionellen Musikerinnen und Musiker ist davon betroffen. Woher kommen diese psychischen Probleme? Sind musizierende Menschen besonders sensibel? H\u00e4ufig stehen sie schon von klein auf unter enormem Druck \u2013 und stecken in einem Teufelskreis aus \u00dcbestress, hohen Erwartungen, Versagens\u00e4ngsten und Misserfolgen. Wie steht es wirklich um den Mythos vom Traumjob B\u00fchne? Gerade Freiberuflern fehlt h\u00e4ufig die Sicherheit, um ihren Beruf entspannt aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie labil das System ist. Zugleich r\u00fcckte die Pandemie aber auch das Thema mentale Gesundheit in den Fokus der Gesellschaft. Es ist l\u00e4ngst kein Tabuthema mehr. Und es gibt Hilfe \u2013 auch f\u00fcr Aus\u00fcbende in der Musikbranche. Da ist einiges in Bewegung. Und auch Musikerinnen und Musiker k\u00f6nnen selbst etwas dazu beitragen, um mental gesund zu bleiben. Eine Sendung von Susanna Felix<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zersetzung 2.0 \u2013 Opfer von DDR-Unrecht werden zweimal bestraft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Alexa Hennings. Regie: Claudia Kattanek. Produktion: Deutschlandfunk 2024. Seit 2019 k\u00f6nnen erstmals die Opfer von \u201eZersetzung\u201c durch die Stasi eine einmalige Entsch\u00e4digung von 1.500 Euro beantragen. Doch es hagelt Absagen von den Gerichten. So setzt sich altes Unrecht bis heute fort.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Bescheidenen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Carla Bley, Steve Swallow, John Coltrane, Silke Avenhaus und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:20 \u2013 19:00 UHR +++ SWR Kultur Jazz<br \/>\n<strong>Rendezvous mit dem Kino \u2013 Jazz in der Nouvelle Vague<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. K\u00fchle Kl\u00e4nge und Lieder f\u00fcr Leider, No-Future in Schwarzwei\u00df; in der Nouvelle Vague der 1950er-Jahre wurde Jazz zum Akteur. Sound entstand aus Setting. Man legte Platten auf, sang, spielte, sprach \u00fcber Musik oder tanzte zu Songs aus der Jukebox. Manchmal erz\u00e4hlte die Musik sogar etwas anderes als das Bild. Cooler Jazz von Michel Legrand, Barney Wilen oder Raymond Le S\u00e9n\u00e9chal wurde zum Soundtrack einer Epoche. Zur 77. Ausgabe der Filmfestspiele in Cannes holen wir die Musik von damals zur\u00fcck ins Klangkino.<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Harold L\u00f3pez-Nussa Quartet &amp; Conic Rose | jazzahead! 2023, Bremen, April 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Harold L\u00f3pez-Nussa Quartet | Harold L\u00f3pez-Nussa, p, synths, voc | Gr\u00e9goire Maret, har | Luques Curtis, db | Ruy Adrian L\u00f3pez-Nussa, dr | jazzahead! 2023, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen, April 2023. Conic Rose | Konstantin D\u00f6ben, tp, flh, sound effects, samples | Johannes Arzberger, p, ep, keyb | Franziska Aller, eb | Bertram Burkert, eg | Nicholas Stampf, dr | jazzahead! 2023, Messe &amp; Congress Centrum Bremen, Halle 7.2, April 2023. Am Mikrofon: Julian Camargo<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Neuigkeiten aus der Welt des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konzertempfehlungen f\u00fcr die kommende Woche, Buchbesprechungen, Kurznachrufe und aktuelle Meldungen.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Echos aus dem Rachenraum \u2013 Die S\u00fcdtiroler Komponistin Manuela Kerer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Rainer Schlenz. Manuela Kerer ist 1980 in Brixen geboren. Dort in S\u00fcdtirol lebt und arbeitet sie. Die Komponistin ist zugleich promovierte Juristin und promovierte Psychologin. Letztere F\u00e4cher flie\u00dfen in ihre Musik ein. Auch das Spirituelle findet darin seinen Niederschlag \u2013 und der Sch\u00e4del des Interpreten als Ort f\u00fcr das Unbewusste. Kerer komponiert Orchesterst\u00fccke und Kammermusik, hat aber auch eine Vorliebe f\u00fcr Jodeln, Hirtenrufe und f\u00fcr die Zither. Die K\u00fcnstlerin kommt jedoch nie folkloristisch daher. Manuela Kerer betrachtet traditionellen Instrumente und Lautbildungen vielmehr als kaum erkundetes Potenzial f\u00fcr neue Klangwelten. Autor Rainer Schlenz portr\u00e4tiert die K\u00fcnstlerin mit Sensibilit\u00e4t und Sinn f\u00fcr Humor.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz \u2013 Gebhard Ullmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Saxophonist und Multiinstrumentalist Gebhard Ullmann geh\u00f6rt zu den Gro\u00dfen des Berliner Jazz. Mit seinen 66 Jahren ist der geb\u00fcrtige Bad Godesberger und seit 40 Jahren Wahl-Berliner kein bisschen m\u00fcde \u2013 auch wenn sich das Gesch\u00e4ft als Jazz-Musiker auch f\u00fcr ihn ziemlich ver\u00e4ndert hat. Seine musikalische Offenheit reicht weit, das zeigen seine vielen Projekte und Bands mit unterschiedlichsten Formationen und Sound: Vom intimen Duo bis zum komplexen Gro\u00dfprojekt ist alles dabei \u2013 alle tragen irgendwie seine Handschrift und seinen wieder erkennbaren, ungest\u00fcmen Sound. Zuletzt hat er eine ganze Menge Neues ver\u00f6ffentlicht \u2013 zu h\u00f6ren in Late Night Jazz mit Nabil Atassi, ebenfalls ein Blick zur\u00fcck auf mehr als drei Jahrzehnte musikalische Karriere. Moderation: Nabil Atassi<\/p>\n<p>23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Victoria Pfeil, Oliver Steger, Christoph \u201ePepe\u201c Auer und Andreas See \u00fcber ihre Programme f\u00fcr zuk\u00fcnftige Jazzfans<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz f\u00fcr Kinder ist eines der Themen der heutigen \u00d61 Jazznacht. Zu Gast im Studio sind: Die Saxofonistin Victoria Pfeil, die vor kurzem ihr Kinderjazzprogramm mit dem Gedankenreiseorchester ver\u00f6ffentlicht hat, Bassist Oliver Steger, der sich seit Jahren auch als Jazz-Kinderbuch-Autor bet\u00e4tigt, Klarinettist und Saxofonist Christoph \u201ePepe\u201c Auer, der soeben in der K\u00f6lner Philharmonie ein neues einschl\u00e4giges Konzertformat pr\u00e4sentiert hat, und Saxofonist Andreas See, der sein Projekt \u201eDas verr\u00fcckte Jazzkonzert\u201c vorstellt. Im Gespr\u00e4ch mit Christian Bakonyi werden die einzelnen Konzepte und sowie Bedeutung und Strategien von Jazzprojekten f\u00fcr Kinder diskutiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss pr\u00e4sentiert Bakonyi das Konzert des australischen Fusion-Trios Brekky Boy, aufgenommen am 19. August 2023 beim Jazzfestival Saalfelden.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc165981808\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc165981808\"><\/a>so \u2013 19.05.24<\/h2>\n<p>00:03 bis 02:00 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Bayern 2 Radiojazznacht: Klassiker, neue Alben und Live-Musik<br \/>\n<\/strong>Mit Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<p>00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung); Victoria Pfeil, Oliver Steger, Christoph \u201ePepe\u201c Auer und Andreas See \u00fcber ihre Programme f\u00fcr zuk\u00fcnftige Jazzfans<\/strong><\/p>\n<p>14:00 bis 15:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>100. Todestag Franz Kafka. KAFKA UNCHAINED.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein H\u00f6rcomic von Malgorzata Zerwe und David Zane Mairowitz. Kafka? Ist Kafka komisch, oder ist gerade das Komische daran kafkaesk? Wird Kafka gerecht, wer seine Romane als Comic pr\u00e4sentiert? Kommt Kafka n\u00e4her, wer seine Texte vertont, gar als Rap darbietet? Und was sagen die Schulmeister dazu?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zwei namhafte Comic-Zeichner \u2013 Robert Crumb und Chantal Montellier \u2013 haben Kafka erfolgreich illustriert. Jaromir 99, mit seiner \u201eKafka Band\u201c aus Prag, singt unbek\u00fcmmert Kafka, und der junge Schwabe Tobias Stoll erfreut seinen Deutschlehrer als \u201eKafka Rapper\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 100 Jahren, im August 1914, begann Franz Kafka, den Prozess zu schreiben. Anlass f\u00fcr den l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen H\u00f6rcomic! F\u00fcr den entfesselten Kafka, befreit vom Vorurteil des vermeintlich D\u00fcster-Kafkaesken!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Autoren zur Seite stehen weiterhin: der Kafkaologe Mbaye Seye aus dem Senegal, der Kafka in der Wolof-Sprache zitiert, und ein gewisser Franz Kafka \u2013 aus Salzburg!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Felix von Manteuffel und Leslie Malton. Regie: Malgorzata Zerwe und David Zane Mairowitz. DLF\/ORF 2014<\/p>\n<p>17:05 bis 18:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Do Re Mikro: Antonio Vivaldi \u2013 Der rote Priester \u2013 H\u00f6rspiel f\u00fcr Kinder<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Katharina Neuschaefer. Venedig 1703 \u2013 Im st\u00e4dtischen Waisenhaus f\u00fcr M\u00e4dchen herrscht Aufregung. Ein neuer Lehrer \u00fcbernimmt den Unterricht. Er ist Priester, er ist rothaarig und er ist ganz anders als alle anderen vor ihm. Denn er ist ein Genie, er ist: Antonio Vivaldi. Von nun an \u00e4ndert sich alles im Ospedale della Piet\u00e0. Aus einem Haufen kichernder Teenager werden B\u00fchnenstars, das Essen wird besser und die ganze Welt scheint sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr das schmuddelige Waisenhaus und seinen \u201eroten Priester\u201c zu interessieren. Auch Chiara und ihre Freundin Francesca tun alles, um dem gro\u00dfen Antonio Vivaldi zu gefallen. Aber leider gibt es da ja noch die ebenso h\u00fcbsche wie begabte Anna-Maria, und dann passiert auch noch die bl\u00f6de Sache mit dem Liebesbrief &#8230;<\/p>\n<p>17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Magic Bus (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Welt der Busse ist ein sozialer Mikrokosmos, der sich deutlich von jenem der Z\u00fcge abhebt, auch in der Musik. Zumindest im innerst\u00e4dtischen und l\u00e4ndlichen Bereich sind Bushaltestellen ja oft nur wenig attraktive Orte, die meistens nicht an den Flair eines Bahnhofs herankommen, ja nicht einmal den einer Stra\u00dfenbahnhaltestelle. Aber nat\u00fcrlich wird auch hier gewartet, geredet, geflirtet, getr\u00e4umt, getrauert und gehofft, wenngleich man vielleicht sogar ohne Dach im Regen stehen muss. Auf den gro\u00dfen Busterminals der Fernbusse wiederum kommt nur selten jene Reise-Romantik auf, die gro\u00dfe, alte Bahnh\u00f6fe gerne hervorrufen. Und doch locken auch sie mit der Befriedigung von Fern- oder Heimweh, nur eben auf ihre eigene, etwas spr\u00f6de Weise. Im Bus selbst ist die Atmosph\u00e4re ebenfalls v\u00f6llig anders als in der Bahn, schlie\u00dflich befinden sich alle Passagiere samt Lenker oder Lenkerin gemeinsam in einem \u00fcberschaubaren Raum.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das hat auch politische Dimensionen; es ist wohl kein Zufall, dass mutige Afroamerikanerinnen wie Irene Morgan und Rosa Parks gerade im Bus mit ihrem Protest gegen Diskriminierung B\u00fcrgerrechtsgeschichte geschrieben haben. Dar\u00fcber wurde in den USA ebenso gesungen wie \u00fcber Fahrten in den ber\u00fchmten Langstreckenbussen der Greyhound Lines: \u201eThere\u2019s a Greyhound going somewhere, think I might just go there, too!\u201c singt Bobbie Gentry in ihrer Sehnsucht nach einer langen Fahrt ins Irgendwo. Und Bluesmusiker Robert Johnson w\u00fcnscht sich gar neben dem Highway begraben zu werden, auf dass seine rastlose Seele jederzeit einen Greyhound erwischen m\u00f6ge.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nat\u00fcrlich waren auch die Doppeldecker des Vereinigten K\u00f6nigreichs Inspiration f\u00fcr allerlei Songs, etwa bei The Who, die den st\u00e4dtischen Bus auf dem Weg zur Liebsten gar zum \u201eMagic Bus\u201c erkoren, obwohl sie die eine Meile dorthin ruhig auch zu Fu\u00df h\u00e4tten gehen k\u00f6nnen. Egal ob verliebt oder nicht, Busfahren birgt magische Momente. Und so ist \u201eMagic Bus\u201c auch passender Titel f\u00fcr diese dreitielige Serie der Spielr\u00e4ume Spezial \u00fcber eines der wichtigsten Verkehrsmittel \u00fcberhaupt, nicht nur im angels\u00e4chsischen Raum.<\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00fchner \u2013 Eine stereophone Dokumentation | Peter Leonhard Braun<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Peter Leonhard Braun, Jahrgang 1929, hat mit seinen Radio-Features Rundfunkgeschichte geschrieben. Legend\u00e4r sind bis heute seine Sendungen, die die damals neuen akustischen M\u00f6glichkeiten der Stereofonie ausforschten. Im Pfingstprogramm stellen wir heute sein Radiofeature \u201eH\u00fchner\u201cvon 1967 vor. Es war die erste Dokumentarsendung in Stereotechnik und wurde im gleichen Jahr von der ARD zum Prix Italia nominiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Huhn ist das erste Tier, auf das der Mensch mit enormem Kapitaleinsatz die neuen Erkenntnisse der Veterin\u00e4rmedizin, der Futterforschung und Genetik losgelassen hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Denaturierung der H\u00fchnerzucht zur industrialisierten Legehennenbatterie wird h\u00f6rbar. Der Schrei der zigtausend K\u00fcken, die aus dem Brutkasten st\u00fcrmen, das Picken und H\u00e4mmern, wenn das Futterband vorbeir\u00fcttelt, sind Laute, die in Dialog treten mit den Erl\u00e4uterungen zur Wirtschaftlichkeit der Anlage und zur angeblich artgerechten Haltung. Vieles ist heute anders als 1967 \u2013 manches ist sogar besser geworden f\u00fcr die H\u00fchner. Aber sie bleiben \u201eNutz\u201ctiere, deren Individualit\u00e4t und deren Lebensgl\u00fcck keine Rolle spielen. 1967<\/p>\n<p>18:30 bis 20:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Cousine Lisbeth (1\/2) \u2013 Von C\u00e9cile Wajsbrot nach Honor\u00e9 de Balzac<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00dcbersetzung aus dem Franz\u00f6sischen von Nathalie M\u00e4lzer und Paul Zech. Regie: Christiane Ohaus. Mit: Gerd Wameling, Astrid Meyerfeldt, Imogen Kogge, Gustav Peter W\u00f6hler, Felix von Manteuffel, Leonie Rainer, Katja Sieder, Patrick G\u00fcldenberg, Lisa Hrdina, Martin Engler, Tonio Arango, Martin Seifert, Marguerite Gateau, Friedhelm Ptok. Komposition: Michael Riessler. Musik: Jean-Louis Matinier (Akkordeon), Michael Riessler (Bassklarinette). Ton: Thomas Monnerjahn. Produktion: Deutschlandradio Kultur\/RB 2017. L\u00e4nge: 82\u201900<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Baron Hulot hat das Familienverm\u00f6gen f\u00fcr seine Geliebte verschwendet. Tochter Hortense soll heiraten und verliebt sich in einen K\u00fcnstler, den Geliebten ihrer Tante.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Balzac skizziert das Leben einer Pariser Familie in der Mitte des 19. Jahrhunderts \u00fcber mehrere Jahre hinweg: Er veranschaulicht dabei eindr\u00fccklich die sozialen und politischen Zust\u00e4nde des B\u00fcrgertums und des degradierten Adels sowie die zunehmende Dominanz kapitalistischer Strukturen und Denkweisen. Die Handlung beginnt im Paris des Jahres 1838. Madame Adeline Hulot, eine attraktive Dame aus Lothringen in ihren besten Jahren, steht vor der M\u00f6glichkeit, die Hochzeit ihrer Tochter Hortense durch Zugest\u00e4ndnisse an die Avancen des Hauptmanns der Ehrengarde und Parf\u00fcmfabrikanten Crevel zu finanzieren, entscheidet sich jedoch dagegen. Das Familienverm\u00f6gen ist durch die Verschwendung ihres Ehemannes verloren gegangen. Aus dem Schatten heraus beobachtet Cousine Lisbeth, die ihre Zeit im Familienpalais verbringt, das Geschehen. In einer verborgenen Wohnung in einer d\u00fcsteren Stra\u00dfe in der N\u00e4he des Louvre h\u00fctet sie ein Geheimnis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Honor\u00e9 de Balzac (1799\u22121850) ist der Verfasser der Romanzyklus \u201eDie menschliche Kom\u00f6die\u201c, eines umfassenden Portr\u00e4ts der Pariser Gesellschaft im fr\u00fchen 19. Jahrhundert. \u201eLa Cousine Bette\u201c (dt. \u201eTante Lisbeth\u201c) entstand 1846, gleichzeitig mit dem Roman \u201eDer Vetter Pons\u201c, vier Jahre vor Balzacs Heirat mit Ewelina Ha\u00f1ska und seinem Tod wenig sp\u00e4ter.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">C\u00e9cile Wajsbrot, geboren 1954 in Paris, schreibt Romane, Essays, H\u00f6rspiele und \u00fcbersetzt aus dem Englischen. Die Mittlerin zwischen Frankreich und Deutschland lebt in Paris und Berlin. In ihre Bearbeitung von \u201eCousine Lisbeth\u201c flie\u00dft ihre leidenschaftliche Balzaclekt\u00fcre ein.<\/p>\n<p>19:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Unorthodox Radio aus Graz pr\u00e4sentiert zug\u00e4ngliche Musik mit Anspruch<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unorthodox Radio ist eine multikulturelle f\u00fcnfk\u00f6pfige Band, bestehend aus Saxofonist Armin Jambor, Schlagzeuger Gregor Spener, Keyboarder Benjamin Foris, Bassist Jakob G\u00f6nitzer und Vokalistin Michaela Fr\u00f6hlich. Die Musiker und die Musikerin lernten sich im Zuge ihres Studiums an der Kunstuniversit\u00e4t Graz kennen, die Band besteht seit Herbst 2022.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Mai 2024 ver\u00f6ffentlicht das Quintett seinen ersten Tontr\u00e4ger namens \u201eBroadcasting\u201c. Poppige Melodien werden mit anspruchsvollen Arrangements versehen. Durch das Einbeziehen von Einfl\u00fcssen verschiedener Genres wie R&amp;B, Neo-Soul und Jazz kreiert die Formation ihren eigenen \u201eUnorthodox Radio-Sound\u201c.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert live: Moers Festival 2024<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 53. Mal berauscht das Moers Festival zu Pfingsten mit Musik, die sich zwischen Jazz, Improvisation,Tradition und Avantgarde bewegt, besinnlich ist, mitunter politisch und von lokalen bis internationalen Musiker:innen auf die B\u00fchne gebracht wird. \u201eJazzfestival f\u00fcr Musik\/ Besinnung\/ Politik\/ Medienkunst und: ZUSAMMENSEIN!\u201c hat sich die diesj\u00e4hrige Ausgabe des 53. Moers Festival auf die Fahne geschrieben. 2024 pr\u00e4sentiert das viert\u00e4gige Festival mit Weltruf am langen Pfingstwochenende wieder in bew\u00e4hrt kreativer Art eine gro\u00dfe Menge an Konzerten, in denen K\u00fcnstler:innen aus Moers, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europa und \u00dcbersee zu erleben sind. Die meisten von ihnen kommen aus dem Bereich des avantgardistischen Jazz und der zeitgen\u00f6ssischen Improvisation und experimentieren gern. Einige pflegen zudem die alt\u00fcberlieferten musikalischen Traditionen ihrer Herkunftsl\u00e4nder. Einen besonderen Fokus richtet das Moers Festival dieses Jahr auf Musik aus Japan und Namibia. Das Programm lockt mit zahlreichen Acts aus der japanischen Improvisationsszene und verschiedenen namibischen Projekten. Daran beteiligt sind unter anderem Angeh\u00f6rige der Ju\/\u2019Hoansi. Die Buschleute aus dem s\u00fcdlichen Afrika z\u00e4hlen als Untergruppe der San Ethnie zu den \u00e4ltesten V\u00f6lkern der Welt. Das Festivalteam bezeichnet alle Musikschaffenden, die diesmal in Moers auftreten, als Superheld:innen, die mit ihren Kl\u00e4ngen das B\u00f6se zu verdr\u00e4ngen verm\u00f6gen und Menschen sich besinnen lassen, vers\u00f6hnlich zusammen zu kommen. Um das zu unterstreichen, werden sie im Programm im Stil der Pop Art dargestellt.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 UHR +++ SWR Kultur Jazztime<br \/>\n<strong>The Healing Force of the Universe? <\/strong><strong>Spiritualit\u00e4t und Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Zu den Eigenarten, die dem Jazz routiniert nachger\u00fchmt werden, geh\u00f6rt nicht zuletzt aufgrund seiner Geschichte eine unterstellte N\u00e4he zur Spiritualit\u00e4t. Nun ist Spiritualit\u00e4t ein recht unscharf gefasster Begriff, dem durchaus Momente von Esoterik, Pathos und Kitsch, aber auch eine Dimension von Verbindlichkeit und Selbstvergewisserung innewohnen. Zu fragen ist, wie es um den Vertrag zwischen Musiker*innen, Publikum und eventuell Auff\u00fchrungsort bestellt ist. Zumal in s\u00e4kularen Gesellschaften, in denen Spiritualit\u00e4t verinnerlicht und vereinzelt als pers\u00f6nliche Erfahrung gilt.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ radio3<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Quiet Night<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An diesem Pfingstsonntag unternimmt Ulf Drechsel eine entspannte Reise am Ende der Woche: \u201eQuiet Night\u201c mit Jazz, Elektronik und Klassik an diesem hoffentlich sonnigen und turbulenten Pfingstwochenende. Moderation: Ulf Drechsel<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Musikalische Highlights beim Kaleidophon 2024 \u2013 Ulrichsberger Kaleidophon: Neue Leitung und unver\u00e4ndert hochkar\u00e4tiges Programm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alles neu macht der Mai? Nein, nicht alles, denn mit Julius Winter hat das Ulrichsberger Kaleidophon zwar einen neuen, jungen Leiter, doch das Festival f\u00fchrt er mit seinem Team auf unver\u00e4ndert hohem Niveau weiter. Auch die 38. Ausgabe des Festivals um das erste Maiwochenende pr\u00e4sentierte Musik aus Jazz und improvisierter Musik, eine Mischung verschiedener Stile und Energien. Ob reduziert und strukturell pr\u00e4zise gedacht, ob energiegeladen vorw\u00e4rts dr\u00e4ngend oder verspielt mit Verweisen agierend. In der heutigen Ausgabe von Supernova pr\u00e4sentieren wir Ihnen einige der Highlights. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 13. bis zum 19. Mai 2024.<br \/>\nAuch als PDF zum Download \u2013 #Jazz #JazzZeitung #Radio #Radiowoche \u2013 Ein Service unserer Online-Redaktion<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":31008,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Jazz im Radio \u2013 Jeden Sonntag gibt es um 12 Uhr unsere \u00dcbersicht f\u00fcr die jeweils nachfolgende Woche. Die #Jazz-Radiowoche vom 13. bis zum 19. 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