{"id":30574,"date":"2024-02-11T12:00:16","date_gmt":"2024-02-11T11:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=30574"},"modified":"2024-02-09T12:24:24","modified_gmt":"2024-02-09T11:24:24","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-12-02-2024-bis-18-02-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2024\/02\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-12-02-2024-bis-18-02-2024\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 12.02.2024 bis 18.02.2024"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 06. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc158373471\">Senderliste: 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373472\">mo \u2013 12.02.2024. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373473\">di \u2013 13.02.2024. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373474\">mi \u2013 14.02.2024. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373475\">do \u2013 15.02.2024. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373476\">fr \u2013 16.02.2024. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373477\">sa \u2013 17.02.2024. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc158373478\">so \u2013 18.02.2024. 11<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373471\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373472\"><\/a>mo \u2013 12.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rbar: Youn Sun Nah: Hommage an \u201eElles\u201c &amp; mehr Musik grenzenlos<\/strong><\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Abdullah Ibrahim | Ethan Iverson | Gush<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Eine englische Klanghauerin in Berlin \u2013 Zeit-Ton Portr\u00e4t: Die Komponistin Rebecca Saunders<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rebecca Saunders ist so etwas wie eine Klanghauerin. Mehrfach hat sie t\u00f6nende Skulpturen erschaffen, die das Publikum gleichsam von innen erleben kann \u2013 umringt von den Ausf\u00fchrenden, die den Saal und teilweise auch das Foyer bev\u00f6lkern, sich bewegen, wechselnde Gruppen formen. F\u00fcr jede und jeden ergibt das ein eigenes, individuelles Erlebnis. 1967 in London geboren und in Edinburgh ausgebildet, setzte Saunders ihre Ausbildung bei Wolfgang Rihm in Karlsruhe fort. Bei ihm hat sie vor allem gelernt, auf sich selbst zu h\u00f6ren, die eigene innere Stimme zu finden. Das hat ihr 2019 eine der h\u00f6chsten Auszeichnungen der Neuen Musik \u00fcberhaupt eingetragen, den Ernst von Siemens Musikpreis: als erste Komponistin und erst zweite Frau (nach der Geigerin Anne-Sophie Mutter). Da war l\u00e4ngst schon Berlin ihre Wahlheimat. \u201eDie Energie und der Klang eines st\u00e4dtischen Ambientes gibt mir das Gef\u00fchl, lebendig zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Saunders. \u201eMir gef\u00e4llt es, meine Ohren scharf zu stellen und immer wieder neu auszurichten.\u201c Aber nat\u00fcrlich will, ja muss sie manchmal auch das haben, was hierzulande gern als \u201eheilige Ruh\u2019\u201c beschrieben wird. \u201eStille ist wie die Leinwand hinter dem Klang\u201c, stellt Saunders fest: Sie rahmt ihn ein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Wiener Musikverein widmet Saunders in der Saison 2023\/24 einen Schwerpunkt. Das Bank Austria Kunstforum zeigt im M\u00e4rz und April 2024 eine Installation, die die K\u00fcnstlerin f\u00fcr den tresor des Museums konzipiert hat. Am Freitag, 8. M\u00e4rz 2024 wird dort eine musikalische Collage mit Werken von Saunders aufgef\u00fchrt. Gestaltung: Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Der Schlagzeuger Heinrich K\u00f6bberling<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373473\"><\/a>di \u2013 13.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 +++ Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 +++ SWR2 Jazz Session<br \/>\n<strong>EIN FEST DER VIELFALT: Musik aus New Orleans<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. Der Karneval Mardi Gras in New Orleans sucht als riesiges Spektakel seinesgleichen in den Vereinigten Staaten. Doch tagt\u00e4glich ist die Stadt von Musik erf\u00fcllt, ob im Radio oder auf der Stra\u00dfe, in kleinen Clubs oder Aufnahmestudios. Unz\u00e4hlige Musikschaffende jeglicher Spielarten haben New Orleans zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht und erhalten so die musikalische Vielfalt. Eine Sendung mit aktuellen Aufnahmen von Jazz bis Zydeco, von Chanson bis zu experimenteller Musik.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Generationen-Treffen \u2013 Simon Nabatovs Fine Mesh-Ensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Simon Nabatov, Klavier; Pascal Klewer, Trompete; Frank Gratkowski, Saxofone, Klarinette; Roger Kintopf, Bass; Gerry Hemingway, Schlagzeug. Aufnahme vom 19.9.2023 aus dem Loft, K\u00f6ln<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Thomas Loewner. Seit Jahren arbeitet Simon Nabatov gerne mit Musikerinnen und Musiker der j\u00fcngeren Generation zusammen. Darunter etwa sein K\u00f6lner Trio mit Stefan Sch\u00f6negg und Dominik Mahnig oder das Quartett mit Sebastian Gille, David Helm und ebenfalls Mahnig. Beim Fine Mesh Ensemble jedoch war die Idee des Pianisten, Musiker aus zwei unterschiedlichen Generationen zusammenzuf\u00fchren. Neben Nabatov selbst sind zwei international renommierte Vertreter des \u201e60er-Clubs\u201c dabei: der amerikanische Schlagzeuger Gerry Hemingway und der deutsche Saxofonist und Klarinettist Frank Gratkowski. Alle drei verbindet eine langj\u00e4hrige musikalische Zusammenarbeit in verschiedensten Kombinationen und Kontexten. Die junge K\u00f6lner Szene ist in der Band durch den Trompeter und Komponisten Pascal Klewer sowie Bassist Roger Kintopf vertreten. Die beiden geh\u00f6ren zur Gruppe der Musiker, die sich \u2013 noch nicht mal 30 Jahre alt \u2013 neben den Veteranen souver\u00e4n behaupten und sie inspirieren. Simon Nabatov schrieb f\u00fcr das Quintett ein neues Programm mit dem Ziel, differenzierte feinmaschige Texturen zu kreieren und so das Beste beider Generationen zu kombinieren.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der norwegische Trompeter und Elektroniker Arve Henriksen<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Schmettern, pusten, wispern \u2013 Die Trompete in der Neuen Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kaum ein Instrument kann so strahlend fanfarenhaft oder im Gegenteil so melancholisch verhangen klingen wie die Trompete. Vor dem Mikrophon nimmt Sava Stoianov \u2013 Trompeter beim renommierten Ensemble Modern \u2013 sein Instrument zur Hand und f\u00fchrt durch die ganz eigene Klangwelt der Trompetenfamilie innerhalb der zeitgen\u00f6ssischen Musik. Er erkl\u00e4rt, warum manche Komponisten das klare Blasen torpedieren und das temperierte System verlassen, warum Edison Denisov viele T\u00f6ne auf engstem Raum anordnet oder warum der Solist bei Gy\u00f6rgy Ligeti nicht nur das schr\u00e4ge Spielen, sondern auch das Pusten und Singen beherrschen muss \u2013 und dass man durch das Mundst\u00fcck auch sprechen kann. Eine Radioreportage von Tilman Urbach<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Youn Sun Nah | DIVR | Adam Ba\u0142dych &amp; Leszek Mo\u017cd\u017cer<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Konzert: Mitschnitt aus der JazzHall vom 25.11.2023 (1\/2)<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Afrodiasporische zeitgen\u00f6ssische Musik \u2013 Alvin Singleton beim ORF musikprotokoll <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eComposing While Black\u201c ist der Titel eines 2023 erschienenen Buches. Zweisprachig, englisch und deutsch. Die Herausgeber: der deutsche Musikwissenschaftler Harald Kisiedu und der US-amerikanische Komponist, Posaunist, Elektroniker und Forschender George Lewis. Der Inhalt: Von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasste Essays \u00fcber zeitgen\u00f6ssische Komponistinnen und<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Komponisten of colour. Denn diese sind hierzulande wie anderenorts bislang kaum auf den Spielpl\u00e4nen zu finden. Zeit, endlich einen Blick zu werfen, \u00fcberkommene Klischees zu revidieren, noch viel zu unbekannte Musik zu entdecken.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alvin Singleton ist einer der Portraitierten. Harald Kisiedu hat ein ausf\u00fchrliches Interview mit dem US-amerikanischen Komponisten gef\u00fchrt. Als Fulbright Stipendiat studierte der 1940 in Brooklyn geborene Komponist bei Gofredo Petrassi an der Akademie St. Cecilia in Rome. Anschlie\u00dfend lebte er von 1972 bis 1985 in Graz und Wien. Und in dieser Zeit entstanden diverse Aufnahmen seiner Kompositionen beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst, einige davon auch als Auftragswerke des Festivals. Diese stehen im Zentrum dieser Sendung. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 ++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Naissam Jalal<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373474\"><\/a>mi \u2013 14.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz \u2013 Blue Kisses<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musikalische K\u00fcsse zum Valentinstag. Mit Nat King Cole, Gonzalo Rubalcaba, Henri Texier und Andrea Motis. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>20:00 bis 21:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen: Rhapsody &amp; Co. \u2013 Klassik meets Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 22:30 +++ SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Musik aus der Region: Hola Astor \u2013 Tango meets Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bandonegro beim Festival \u201eEncore\u201c \u2013 Kultur am Ufer. Bandonegro Tango Orchester: Micha\u0142 G\u0142\u00f3wka, Bandoneon &amp; Akkordeon; Jakub Czechowicz, Violine; Marek Dolecki, Klavier; Marcin Antkowiak, Kontrabass; G\u00e4ste: Dawid Kostka, E-Gitarre; Mateusz Brzostowski, Schlagzeug<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Tangos und Milongas von Astor Piazzolla und Eigenkompositionen. Aufnahme vom 17. August 2023 von der schwimmenden B\u00fchne \u201eEncore\u201c am Theaterschiff Maria Helena in Saarbr\u00fccken<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 +++ SWR2 NOWJazz<br \/>\n<strong>UNERSCH\u00d6PFLICH: L\u00e1szl\u00f3 Juh\u00e1sz und sein Label \u201eInexhaustible Editions\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. \u201eInexhaustible Editions ist ein kleines Label f\u00fcr improvisierte Musik, zeitgen\u00f6ssische Komposition und andere seltsame und sch\u00f6ne Kl\u00e4nge, die wir ver\u00f6ffentlicht sehen wollen\u201c: So beschreibt der geb\u00fcrtige Ungar L\u00e1szl\u00f3 Juh\u00e1sz sein Unternehmen. 2015 hat er es in Ljubljana gegr\u00fcndet und betreibt es seitdem von hier aus mit kuratorischer Mithilfe von Nata\u0161a Serec und Robertina \u0160ebjani\u00e8. Ein Zuhause findet auf dem Label experimentelle Musik aus Ungarn, Slowenien und der Welt..<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Ralf Dombrowski<\/strong><\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die neue Live-CD des Schlagzeugers Jonas Sorgenfrei. Mit Saxophonist Florian Tr\u00fcbsbach, Gitarrist Philipp Br\u00e4mswig und Bassist Matthias Akeo Nowak. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Round Midnight: Portraits, Talks, Hintergr\u00fcnde und Ausfl\u00fcge in die Jazzgeschichte<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373475\"><\/a>do \u2013 15.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Hawa Kass\u00e9 Mady Diabat\u00e9, Mamadou Kouyat\u00e9 und Special Guests im J\u00e4nner 2023 in Glasgow <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">18 Tage, 25 Veranstaltungsorte, 300 Veranstaltungen und mehr als 100.000 Besucher:innen -das waren 2023 die spektakul\u00e4ren Zahlen beim Folk-, Roots-und Weltmusikfestival Celtic Connections in Glasgow anl\u00e4sslich seines 30-j\u00e4hrigen Bestehens. Nicht minder beeindruckend war die musikalische Originalit\u00e4t und Vielfalt, denn das Wort \u201eConnections\u201c im Festivalnamen wird hier traditionell st\u00e4rker gewichtet als das Wort \u201eCeltic\u201c -und so brachte die Veranstaltung auch diesmal wieder ganz unterschiedliche Musikerinnen und Musiker aus allen mlichen Weltgegenden f singul\u00e4re Konzerte zusammen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 20. J\u00e4nner 2023 teilten sich in der Glasgower Royal Concert Hall Kstlerinnen und Kstler aus gleich drei Kontinenten die Bne. Als Kern des Abends war das Griot-Ensemble Trio Da Kali aus Mali geplant. Wegen Problemen mit dem Einreisevisum f\u00fcr Balafon-Spieler Fod\u00e9 Lassana Diabat\u00e9 mussten S\u00e4ngerin Hawa Kass\u00e9 Mady Diabat\u00e9 und Mamadou Kouyat\u00e9 an der Ngoni-Laute allerdings als Duo auftreten. Im besten Sinne spontan und improvisiert war in der Folge auch ihr Zusammentreffen mit Banjo-Spieler Dirk Powell und Fiddler Cedric Watson aus den USA, dem senegalesischen Kora-Virtuosen Seckou Keita sowie Gitarrist Innes White, Flist Ross Ainslie, Pianist und Akkordeonist Donald Shaw und den S\u00e4ngerinnen Jenna Cumming und Kim Carnie aus Schottland. World Music at its best!<\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 +++ SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: Exquisit absurd und ohne Ironie? <\/strong><strong>Der finnische Gitarrist Petri Kumela<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hoch dekoriert ist er, und ob er wirklich der \u201ebeste Gitarrist ist, der zur Zeit in Finnland Platten aufnimmt\u201c, wie es der finnische Rundfunk sagt, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass \u201eExquisitly absurd\u201c ein ganz fabelhaftes Album ist, und das ist \u201eWithout Irony\u201c gemeint, wie eines der St\u00fccke hei\u00dft.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neben hochkar\u00e4tiger Gitarrenkunst gibt es Ankl\u00e4nge an Jazz, Rock, Klangkunst und Elektonik \u2013 einer der seltenen F\u00e4lle, wo St\u00fccke versammelt sind, die nicht nur f\u00fcr, sondern auch in Zusammenarbeit mit dem ausf\u00fchrenden Musiker entstanden sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bei den St\u00fccken von Antti Auvinen, Riikka Talvitie und Lotta Wenn\u00e4koski handelt es allesamt um Titel, die f\u00fcr Kumela geschrieben und von ihm uraufgef\u00fchrt worden sind. Es begleitet die Tapiola Sinfonietta unter der Leitung von Dima Slobodeniouk.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Alfred Huber: Sonate, op. 20 \u2013 \u201eImpossibile\u201c (Othmar M\u00fcller, Violoncello; Catherine Klipfel, Klavier; Martin Kerschbaum, Schlagzeug); Klaviertrio, op. 35 \u2013 \u201ePlus lucis\u201c (Morgenstern Trio); Fantasie, op. 36 \u2013 \u201eIncubus\u201c (Elena Denisova, Violine; Alexei Kornienko, Klavier; Alfred Huber, Elektronik)<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Trance und Ritual \u2013 Die syrisch-franz\u00f6sische Fl\u00f6tistin Na\u00efssam Jalal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karl Lippegaus. Na\u00efssam Jalal studierte in Damaskus und Kairo das traditionelle Spiel auf der Ney-Fl\u00f6te. Dort entwickelte sie einen faszinierenden Querfl\u00f6tenklang und einen Musikstil, der viele unterschiedliche Einfl\u00fcsse in einer ganz pers\u00f6nlichen Sprache vereint. \u201eDass ich Araberin bin, hei\u00dft nicht, dass ich keinen Jazz spiele\u201c, sagt Na\u00efssam Jalal. F\u00fcr ihre musikalische Vision waren und sind der sp\u00e4te John Coltrane und sein Partner Pharoah Sanders besonders pr\u00e4gend. \u00c4gyptische und indische Musik, die sie auch sehr liebt, flie\u00dfen in einen neuen Kontext ein. \u201eWie dringt Musik beim Ritual in den K\u00f6rper,\u201c fragt die Pariser K\u00fcnstlerin mit syrischen Eltern, \u201ewie n\u00e4hrt sie unseren Geist mit Hoffnung?\u201c Auch Tagtr\u00e4ume am Flussufer beim Mondschein inspirieren ihre bis zur Trance sich steigernden St\u00fccke. Ihr aktuelles Album \u201eHealing Rituals\u201c nahm sie nach Erfahrungen als Musiktherapeutin in Krankenh\u00e4usern auf.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Kompromisslos kreativ \u2013 Henry Threadgill zum 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bekannt geworden ist Henry Threadgill im Umfeld der Chicagoer Musikerinitiative AACM, die den jungen Free Jazz in neue, originelle Bahnen lenkte. Aber auch Blues, Gospel, Bebop und klassische Musik haben ihn gepr\u00e4gt. Mit \u201eAir\u201c definierte er in den 1970-er Jahren das Format Saxofontrio neu. In seinen folgenden Bands \u201eSextett\u201c, \u201eVery Very Circus\u201c und \u201eMakin\u2019 A Move\u201c hat er mit Groove und abstrakten Texturen, mit eing\u00e4ngigen Songs und komplexen Formen experimentiert. Schlie\u00dflich hat er f\u00fcr seine aktuelle Formation \u201eZooid\u201c ein neues, eigenes Tonsystem entwickelt. Letztes Jahr erschien seine faszinierende Autobiografie. Heute, am 15. Februar 2024, wird Henry Threadgill 80 Jahre alt \u2013 aber ans K\u00fcrzertreten denkt er gar nicht.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">heute mit: Henning Sieverts | Emmeluth\u2019s Amoeba | Eddy Sonnenschein Quartett<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! NDR Bigband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Henry Altmann blickt immer donnerstags auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikerinnen und Musikern, pr\u00e4sentiert frische Aufnahmen und berichtet \u00fcber Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach vielen Jahren der auch krankheitsbedingten Ver\u00f6ffentlichungspause brachte der kalifornische Bassist, Multi-Instrumentalist, Komponist, Produzent und Ton-Ingenieur Todd Sickafoose endlich ein neues Album heraus: \u201eBear Proof\u201c. Das ist musikalisch ein gro\u00dfer Wurf, eine Suite in ungew\u00f6hnlicher Instrumentierung mit verr\u00fcckten Klangeinw\u00fcrfen, Sound-Ideen und Texturen. Gro\u00dfes Kino f\u00fcr die Ohren. All That Jazz wirft auch einen Blick zur\u00fcck auf die drei weiteren Alben des Amerikaners, der so eine Art Underground-Held ist. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc158373476\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 16.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Avantgarde unterm Eiffelturm: Zum 125. Geburtstag des Komponisten Georges Auric<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war der j\u00fcngste von sechs wilden Parisern, die w\u00e4hrend der 1920er die klassische Moderne ihrer Zeit geh\u00f6rig aufmischten. Allein als Mitglied der einflussreichen \u201eGroupe de Six\u201c hat sich George Auric einen Stammplatz im Musiklexikon gesichert. Der vor 125 Jahren geborene Sohn einer Hoteliers-Familie aus Montpellier war jedoch ein Mann mit mehreren k\u00fcnstlerischen Gesichtern. So stieg er im Windschatten des legend\u00e4ren Avantgardisten Jean Cocteau auf zu einem der erfolgreichsten und vielf\u00e4ltigsten europ\u00e4ischen Filmkomponisten. Aurics Soundtrack zum Blockbuster \u201eDer Gl\u00f6ckner von Notre-Dame\u201c gilt heute als einer der Klassiker des Genres. BR-KLASSIK erz\u00e4hlt von einem Komponisten, dem es gelang, Widerspr\u00fcchliches in sich zu vereinen, Kunst und Kommerz, Bildungsb\u00fcrgertum und Sozialismus, und der trotzdem immer er selbst blieb. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>19:30:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Perkussionist und Komponist Andr\u00e1s D\u00e9s zu Gast im Wiener RadioCaf\u00e9 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was er angreift, wird zu Musik: Das kann Laub sein, ein Zweig, ein Baumstumpf -der Wald wird zum Musiksaal auf Andr\u00e1s D\u00e9s\u2019 j\u00fcngstem Album \u201eeinschlie\u00dflich\u201c. Seine Diskografie umfasst rund 100 Produktionen, Kreativit\u00e4t und Vielseitigkeit des Perkussionisten sind viel gefragt. In der traditionellen Volksmusik seines Heimatlands Ungarn ist er ebenso zu Hause wie in den verschiedenen Richtungen des internationalen Jazz.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Jazztime-Gespr\u00e4ch mit Johann Kneihs, aufgenommen am 2. Februar 2024 im RadioCafe, erz\u00e4hlt Andr\u00e1s D\u00e9s von seinen musikalischen Wurzeln und seinem Umzug von Budapest nach Wien. Gemeinsam mit Trompeter Martin Eberle und Gitarrist Kenji Herbert pr\u00e4sentiert er konzertant Eckpunkte des demn\u00e4chst erscheinenden Albums \u201eUnimportant Things\u201c.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Mau<\/strong><\/p>\n<p>22:20:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Roland Hanslmeier im Interview, Lukas Kigs \u201eSound Hazard\u201c beim Jazzfestival Saalfelden 2023 <\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Ralf Dorschel<\/strong><\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Schwarm-Sounds von Robert Schwarz \u2013 Robert Schwarz im Zeit-Ton Portrait<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst 2023 pr\u00e4sentierte Robert Schwarz \u201eOSWYC\u201c: In dieser Werkserie untersucht der Wiener Klang- und Medienk\u00fcnstler musikalische Ph\u00e4nomene, die er aus Schwarmbildungen und Synchronisationen von Zeit extrahiert. Am Er\u00f6ffnungsabend des Grazer Festivals zeigte er im Dom im Berg Positionen aktueller Forschungsergebnisse zwischen strenger Formal\u00e4sthetik und \u00fcberbordender Clubkultur.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Anfang stehen die Feldaufnahmen: Robert Schwarz studierte in Wien Architektur, in Berlin Sound Studies und lie\u00df sich am Wiener ELAK in Elektroakustischer Komposition ausbilden. In diesen interdisziplin\u00e4ren Ans\u00e4tzen geht es stets um eine Art Basisverst\u00e4ndnis von dem, was uns unmittelbar umgibt. So verweisen Feldaufnahmen in Schwarz\u2019 Konzepten auf zuf\u00e4llige \u2013 quasi stochastische \u2013 Momente, die durch elektronische Bearbeitung so geformt werden, dass sie rezipierbar, sprich: h\u00f6rbar, werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als K\u00fcnstler war Schwarz an Ausstellungen des MAK Los Angeles und der Ars Electronica beteiligt, er kuratiert das Festival PARKEN zur Vermittlung experimenteller Musik und als Musiker hat er auf Labels wie dem auf Feldaufnahmen spezialisierten Gruenrekorder ver\u00f6ffentlicht. Sein aktuelles Album \u201eClear Cues\u201c ist im April 2022 auf Etat, dem Label des Wiener Musikers und Klangk\u00fcnstlers Stefan Juster, erschienen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eOSWYC\u201c ist eine Fortsetzung bzw. Vertiefung der dort pr\u00e4sentierten Ans\u00e4tze: Es sind Studien dar\u00fcber, wie eng Kultur und Natur miteinander verwoben sind, wie sich sowohl menschliche wie tierische Schw\u00e4rme verhalten, welche Sounds und Intelligenzen sie erzeugen: post-anthropoz\u00e4nische Soundtracks.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Robert Schwarz wurde vom ORF musikprotokoll 2023\/24 f\u00fcr SHAPE+ nominiert. SHAPE+ ist die Plattform f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound. Sie wurde 2014 vom ORF musikprotokoll mitgegr\u00fcndet. SHAPE+ wird durch das Creative Europe-Programm der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rdert. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Quintett um die beiden Saxofonisten Eric Alexander und Vincent Herring. Eine Aufnahme vom 16. November 2023 im Jazzclub Birdland Neuburg. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373477\"><\/a>sa \u2013 17.02.2024<\/h2>\n<p>00:05 bis 06:00 +++ Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>01:05-02:00 Jazz Live: Big Band-Power und subtile Vokalkunst \u2013 Jan Schreiner Feat. Spielvereinigung Sued &amp; Sjaella. Aufnahme vom 15.10.2023 aus dem Stadtgarten, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/li>\n<li>02:07-03:00 JazzFacts: Der Klare aus dem Norden \u2013 Ein Portr\u00e4t des finnischen Trompeters Verneri Pohjola. Vn Karsten M\u00fctzelfeldt<\/li>\n<li>03:05-03:55 Rock et cetera: Das Magazin \u2013 Neues aus der Szene \u2013 Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>04:05-05:00 On Stage: Rock-Groove mit Pop-Dramatik \u2013 Die norwegische Band Maldito. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>05:05-05:30 Spielraum: Soul City \u2013 Neues aus der Black Music-Szene. Am Mikrofon: Jan Tengeler<\/li>\n<li>05:40-06:00 Spielraum: Soul City \u2013 Neues aus der Black Music-Szene \u2013 Am Mikrofon: Jan Tengeler<\/li>\n<\/ul>\n<p>13:04 bis 15:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Avantgarde unterm Eiffelturm: Zum 125. Geburtstag des Komponisten Georges Auric<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war der j\u00fcngste von sechs wilden Parisern, die w\u00e4hrend der 1920er die klassische Moderne ihrer Zeit geh\u00f6rig aufmischten. Allein als Mitglied der einflussreichen \u201eGroupe de Six\u201c hat sich George Auric einen Stammplatz im Musiklexikon gesichert. Der vor 125 Jahren geborene Sohn einer Hoteliers-Familie aus Montpellier war jedoch ein Mann mit mehreren k\u00fcnstlerischen Gesichtern. So stieg er im Windschatten des legend\u00e4ren Avantgardisten Jean Cocteau auf zu einem der erfolgreichsten und vielf\u00e4ltigsten europ\u00e4ischen Filmkomponisten. Aurics Soundtrack zum Blockbuster \u201eDer Gl\u00f6ckner von Notre-Dame\u201c gilt heute als einer der Klassiker des Genres. BR-KLASSIK erz\u00e4hlt von einem Komponisten, dem es gelang, Widerspr\u00fcchliches in sich zu vereinen, Kunst und Kommerz, Bildungsb\u00fcrgertum und Sozialismus, und der trotzdem immer er selbst blieb. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Feinen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Josefine Cronholm, Natalia Lafourcade, Olaf Taranczewski, Paul Desmond, Reinbert de Leeuw und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Konzerte, die es (noch) nicht oder nie auf Platte gibt.<\/strong><\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 +++ WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikkulturen: Desert Blues, Choro, und Bossa Nova in Bielefeld und Rudolstadt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In seinem Ensemble Anewal hat sich Alhousseini Anivolla, der ehemalige Lead-Gitarrist und S\u00e4nger der ber\u00fchmten W\u00fcstenbluesband Etran Finatawa aus Niger, mit zwei Musikern weiterer westafrikanischer L\u00e4nder zusammengetan, um auf der Basis traditioneller afrikanischer Melodien neue Klangwelten zu entwickeln. In seinen tranceartigen Songs erz\u00e4hlt Anewal von der Sch\u00f6nheit der W\u00fcste, dem Leben der Nomaden aber auch von Isolation, Flucht, Ver\u00e4nderung und Neubeginn.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Songs der Kubanerin Ana Carla Maza sind so bunt wie ihre Biographie. Vor 28 Jahren geboren in Havanna als Tochter eines chilenischen Musikers und einer kubanischen Musikerin, begann sie in Kuba klassisches Cello zu studieren. Nur wenige Jahre nach ihrem Umzug mit ihren Eltern nach Spanien, ging Ana Carla Maza im Alter von 17 Jahren nach Paris. In ihren Kompositionen bewegt sich die temperamentvolle Musikerin zwischen Stilen wie dem Son, der Habanera und der Salsa aus Kuba, l\u00e4sst aber auch Musikelemente aus Brasilien anklingen, dem Jazz und der Klassik.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Brasiliens mehrfacher Gewinner eines Latin-Grammys und diverser brasilianischer Musikpreise Hamilton de Holanda hat auch den Ruf als \u201eJimmy Hendrix des Bandolim\u201c, wie die brasilianische Variante der Mandoline genannt wird. Tief verwurzelt im brasilianischen Musikstil Choro, der als Vater der Samba gilt und so etwas wie der Gro\u00dfvater des Bossa Nova ist, spielte Hamilton de Holanda beim Rudolstadt-Festival 2023 nicht nur viele seiner eigenen Kompositionen, sondern auch viele weltber\u00fchmte Bossa Nova Songs von Tom Jobim, der zu Hamilton de Holandas musikalischen Helden geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anewal: Alhousseini Anivolla, Gesang, Gitarre, Musikbogen; Segb\u00e8gnon Jean Gnonlonfoun, Gesang, Bass, afrikanische Perkussion; Babatunde Agonglo, Gesang, Perkussion \/ Ana Carla Maza: Ana Carla Maza, Gesang, Cello; Norman Peplow, Piano, Keyboards; Luis Guerra, Percussion; Marc Ayza, Schlagzeug \/ Hamilton De Holanda: Hamilton de Holanda, Gesang, Bandolim; Salom\u00e3o Soares, Keyboards; Renato Galvan, Schlagzeug. Aufnahmen aus der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld und von der Heidecksburg, Rudolstadt<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 +++ SWR2 Jazztime<br \/>\n<strong>FREIGEIST AN DER KLARINETTE: Der Berliner Musiker J\u00fcrgen Kupke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Klassisches Klarinettenstudium in der DDR, dann Theatermusiker in Brandenburg und Berlin, nebenher Improvisator in Dixieland und Free Jazz \u2026Freiheit und Vielseitigkeit sind J\u00fcrgen Kupkes gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rken. \u201eIch liebe es, zwischen den Stilistiken zu wechseln\u201c, sagt er. \u201eIm Jazz spiele ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Ich wei\u00df auch gar nicht, ob Jazz immer zwingend swingen muss. Jazz kann so vieles sein.\u201c Der Grenzg\u00e4nger J\u00fcrgen Kupke ist Berlins wohl gefragtester Universal-Klarinettist. Wir h\u00f6ren ihn in Aufnahmen mit Silke Eberhard, J\u00f6rg Schippa, Gebhard Ullmann und Hannes Zerbe..<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00. +++ rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Jazzanova &amp; Golden Dawn Arkestra<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit Mitte der 90er Jahre ist das Berliner Kollektiv aus Produzenten, Musikern und DJs stilbildend f\u00fcr NuJazz. Jazzanova haben zun\u00e4chst vor allem im Studio produziert. L\u00e4ngst aber haben sie ihr Konzept auch auf die B\u00fchne \u00fcbertragen und eine grandiose Live-Band zusammengestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihren glitzernden Umh\u00e4ngen sehen die Mitglieder des Golden Dawn Arkestra aus wie die Erben von Sun Ra und Sly Stone. Sie laden ihr Publikum ein auf einen kosmischen Trip aus intergalaktischem Discofunk, psychedelischem Funk und pulsierendem Afrobeat. Konzertaufnahmen vom Elbjazz Festival 2022. Moderation: Claudia Hartmann<\/p>\n<p>23:03:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Roland Hanslmeier im Interview, Lukas Kigs \u201eSound Hazard\u201c beim Jazzfestival Saalfelden 2023 <\/strong><\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Der letzte Rhapsode \u2013 Zum 70. Geburtstag des rum\u00e4nischen Musikers Grigore Le\u0219e<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Grigore Le\u0219e einmal beklagte, die traditionelle Bauernkultur Rum\u00e4niens w\u00fcrde Schaden nehmen, wenn die alten Holzh\u00e4user nach und nach durch Betonbauten ersetzt w\u00fcrden, war das nicht lediglich ein nostalgischer Impuls nach dem Motto \u201efr\u00fcher war alles besser\u201c. Seine Kritik hatte auch nicht nur mit der Bausubstanz von H\u00e4usern zu tun. Der rum\u00e4nische S\u00e4nger, Instrumentalist und Musikethnologe setzt sich seit Langem f\u00fcr die traditionelle Kultur seines Landes ein, weil darin nach seiner Ansicht die kollektive Seele der Menschen ihren Ausdruck findet. Besonders in den musikalischen Br\u00e4uchen der Vergangenheit liegt f\u00fcr Grigore Le\u0219e eine Kraft, die der Bev\u00f6lkerung auch heute noch viel zu geben hat \u2013 sofern sie nicht in popul\u00e4re Formen gepresst zur blo\u00dfen Unterhaltung verk\u00fcmmert. Deshalb hat die Authentizit\u00e4t bei der Pr\u00e4sentation der traditionellen Lieder bei seinen Auftritten eine hohe Priorit\u00e4t. Das Engagement des K\u00fcnstlers kommt gut an bei seinen Landsleuten, denn das Bewusstsein f\u00fcr die eigene Kultur wie f\u00fcr ihren drohenden Verlust nimmt in der letzten Zeit wieder zu. Und Grigore Le\u0219e ist derzeit nicht nur einer ihrer engagiertesten Verfechter, sondern auch einer ihrer bedeutendsten Vertreter. BR-KLASSIK gratuliert dem K\u00fcnstler, der heuer 70 Jahre alt wird. Eine Sendung von Michaela Fridrich<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc158373478\"><\/a>so \u2013 18.02.2024<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung); Roland Hanslmeier im Interview, Lukas Kigs \u201eSound Hazard\u201c beim Jazzfestival Saalfelden 2023 <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Johnny Winter 1944-2015 <\/strong><\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 +++ hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: Play! \u2013 With Darcy<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Der Kanadier Darcy James Argue ist einer, der ein gro\u00dfes Faible f\u00fcr das Orchestrale hat. Seine \u201eSecret Society\u201c ist als wegweisendes Jazzorchester in der aktuellen Szene bekannt. Argue kennt die Vergangenheit des Jazz und verbindet sie mit zeitgen\u00f6ssischen Einfl\u00fcssen. Er liebt die Vermischung von Genres. Es wurde Zeit, ihn nun auf die n\u00e4chste Generation Studierende des Masterstudienganges Bigband an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt loszulassen! H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil dieser Studioproduktion aus dem November vergangenen Jahres.<\/p>\n<p>19:05:00 +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Franziska Hatz, Richie Winkler, Andrea Fr\u00e4nzel und Sasa Nikolic intonieren groovige Eigenkompositionen <\/strong><\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 +++ Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht! \u2013 M\u00e4dchench\u00f6re \u2013 endlich!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gudrun Petruschka. Knabench\u00f6re gibt es schon ewig, manche existieren sogar seit mehr als 1000 Jahren. Die Tradition der reinen M\u00e4dchench\u00f6re dagegen ist wesentlich k\u00fcrzer: M\u00e4dchen und Frauen war das Singen in der Kirche \u00fcber Jahrhunderte hinweg nicht erlaubt. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurden landauf, landab M\u00e4dchench\u00f6re gegr\u00fcndet, die oftmals in eine Dommusik eingegliedert sind und sich h\u00e4ufig sehr schnell etabliert haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Genau wie ein Knabenchor einen unverwechselbaren Klang hat, klingen auch M\u00e4dchench\u00f6re ganz eigen: tiefe Stimmen gibt es nicht, wie ein Kinderchor klingt es trotzdem nicht. S\u00e4ngerinnen, Chorleiter und Publikum schw\u00e4rmen von einen schlanken, klaren Klang, den die M\u00e4dchen, meist im Alter zwischen zehn und 20 Jahren, kreieren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei M\u00e4dchench\u00f6re portr\u00e4tieren wir in dieser Musik f\u00fcr Bayern: 1. die M\u00e4dchenkantorei Bamberg, die bereits seit 35 Jahren besteht und nach einer kurzen Durststrecke seit vorletztem Jahr wieder einen neuen Chorleiter hat. 2. die M\u00e4dchenkantorei Regensburg, einen Chor, der gegr\u00fcndet wurde, weil die Studierenden der Hochschule f\u00fcr katholische Kirchenmusik und Musikp\u00e4dagogik einen \u00dcbungschor brauchen und der sich mittlerweile in der Region einen Namen gemacht hat. 3. den M\u00e4dchenchor der Regensburger Domspatzen, der genau wie der Knabenchor der Domspatzen sonntags im Dom singt und in dem die M\u00e4dchen eine ebenso intensive Ausbildung erhalten<\/p>\n<p>19:33 \u2013 20:00 +++ SWR2 Jazz<br \/>\n<strong>TIEF UND LEICHT: Caris Hermes und ihre Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Konrad Bott. Eine geradlinige Tonsprache \u2013 sauber und geschmackvoll. Das ist das Erste, was an Caris Hermes Bassspiel auff\u00e4llt. Aber wer ist diese Frau, die 2024 den WDR-Jazzpreis verliehen bekommt? Und was entdecken wir vielleicht noch in ihrer Musik, wenn wir mehr von der Musikerin selbst erfahren? Sie h\u00f6ren einen kleinen Ausflug \u00fcber dicke Saiten und transparente Resonanz ins traditionsbewusste Sounddesign einer jungen K\u00fcnstlerin.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 +++ NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 +++ NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 +++ rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Made in Germany<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">K\u00f6ln, Hamburg, M\u00fcnchen, Leipzig \u2013 in den vielen Jazz-Zentren hierzulande wird geforscht und experimentiert, Kollektive gr\u00fcnden sich, Festivals und Konzertreihen werden selbst organisiert. An Nachwuchs fehlt es der Jazzszene in Deutschland nicht \u2013 den zahlreichen Jazzstudieng\u00e4ngen sei Dank. Vor allem Berlin wirkt wie ein Magnet auch auf die internationale Szene. Wir h\u00f6ren heute einige aktuelle Platten aus hiesiger Produktion: Mit dabei ist der 22-j\u00e4hrige Saxofon-Newcomer Jakob Manz, der in K\u00f6ln studiert. Professor in Leipzig ist der Pianist Michael Wollny, der ein Duo-Album mit Joachim K\u00fchn vorgelegt hat. Und ebenfalls im Duo zu h\u00f6ren ist der Gitarrist und Wahlberliner Kurt Rosenwinkel, der aus Philadelphia stammt. Moderation: Eva Garthe<\/p>\n<p>23:03 bis 24:00 Uhr +++ \u00d61<br \/>\n<strong>Schillernde Multiphonics und eine musikalische Utopie \u2013 Urauff\u00fchrungen von Isabel Mundry und Judith Unterpertinger beim Wien Modern Festival 2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eigentlich h\u00e4tte es ein St\u00fcck \u00fcber das Wesen des Konflikts werden sollen. Mit \u201eInvisible\u201c lenkt die Komponistin Isabel Mundry unsere Aufmerksamkeit auf jene Menschen, die unter dem Druck der Mehrheitsgesellschaft im Verborgenen zu verschwinden drohen. Und sie wollte wissen, welche klanglichen Auswirkungen es hat, wenn Musiker:innen andere Musiker:innen im R\u00fccken haben, ist ein gemeinsamer Schaffensprozess dann \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich? Geworden ist es schlie\u00dflich eine musikalische Utopie, die das Zuh\u00f6ren und die positive Kraft der Resonanz feiert. Im Wiener Reaktor erlebte \u201eInvisible\u201c beim Wien Modern Festival 2023 mit dem Ensemble PHACE und dem Vokalensemble Exaudi seine Urauff\u00fchrung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenige Tage zuvor lud Wien Modern in das Stift Klosterneuburg, wo die Premiere von Judith Unterpertingers Komposition \u201eZeitenverwesung II\u201c f\u00fcr drei Violoncelli und drei Kontrab\u00e4sse auf dem Programm stand. Im Kreuzgang des Stiftes Klosterneuburg bed\u00e4chtig ihre Runden drehend, konnten die Besucher:innen in ein zartes Gewebe aus sich langsam entspinnenden Multiphonics eintauchen, die Gesch\u00e4ftigkeit der Welt f\u00fcr einen kurzen Moment der Entschleunigung hinter sich lassend.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beide Konzerte fanden im Rahmen einer Festivalwoche statt, die von dem Stararchitekten und Musikliebhaber Peter Zumthor co-kuratiert wurde, in einer Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien als Teil der Reihe \u201eMusikverein Perspektiven\u201c. Und auch Sohn Peter Conradin Zumthor war in Klosterneuburg zu Gast, um dort den altehrw\u00fcrdigen Stiftsglocken mit einem \u201econ sordino f\u00fcr pr\u00e4parierte Kirchenglocken\u201c eine bislang ungeh\u00f6rt sanfte Musik zu entlocken. Gestaltung: Susanna Niedermayr.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 +++ BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Musica Fiorentina \u2013 Kl\u00e4nge aus der Stadt der italienischen Renaissance<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Florenz der Renaissance, oder des Rinascimento, pr\u00e4gte in Architektur, Bildhauerei und Malerei in seiner einzigartigen Sch\u00f6nheit eine Epoche und es pr\u00e4gt Europa bis heute. Die Mystik des Mittelalters wurde abgel\u00f6st, der seelisch und k\u00f6rperlich bewegte Mensch r\u00fcckt in den Mittelpunkt aller Kunst, und die Wissenschaft \u00f6ffnet den Weg in die Neuzeit. Malerf\u00fcrsten wie Brunelleschi, Ghiberti, Raffaello und nat\u00fcrlich Michelangelo gestalteten Florenz und auch Galileo Galilei arbeitete hier unter dem Schutz der Medici. Der Einfluss, den Italien mit dem Rinascimento weltweit auf die Kunstgeschichte genommen hat, ist nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzen. Wie aber war es mit der Musik? Man singt von der Harmonie der Sph\u00e4ren. Die Harmonie steigt auf die Erde herab, begleitet von Sirenen, Schicksalsg\u00f6ttinnen und Planeten. Die Sterblichen werden eingeladen, mit dem Brautpaar zu feiern bei den Hochzeiten der Familie Medici. Weltlich, also vulg\u00e4r im besten Sinne, sind Aufnahmen anonymer Komponisten des f\u00fcnfzehnten Jahrhunderts, gefunden in den Archiven in Florenz, zum Beispiel \u201eIl trionfo di Bacco \u2013 Der Triumph des Gottes Bacchus\u201c, oder auch die weltlichen Madrigale des M\u00f6nchs Paolo da Firenze. Und was sangen die jungen Leute in Boccaccios \u201eDecamerone\u201c? Die Karnevalesken sind die eigentlichen Vorfahren der Gattung Oper, die in Florenz entstand: Eine Wiedergeburt der griechischen Kultur, der Antike sollte das Rinascimento werden, es wurde die Geburtsstunde der bildgebenden Epoche Europas und die einer neuen weltlichen musikalischen Gattung, die Geburtsstunde der europ\u00e4ischen Oper schlug um 1600 in Florenz. Eine Sendung von Friederike Haupt (Wiederholung vom 18. Mai 2014)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 06. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 2 mo \u2013 12.02.2024. 3 di \u2013 13.02.2024. 3 mi \u2013 14.02.2024. 5 do \u2013 15.02.2024. 6 fr \u2013 16.02.2024. 7 sa \u2013 17.02.2024. 9 so \u2013 18.02.2024. 11 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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