{"id":29209,"date":"2023-03-12T12:00:41","date_gmt":"2023-03-12T11:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=29209"},"modified":"2023-03-10T12:44:02","modified_gmt":"2023-03-10T11:44:02","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-03-2023-bis-19-03-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2023\/03\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-13-03-2023-bis-19-03-2023\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 13.03.2023 bis 19.03.2023"},"content":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 11. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. In dieser Ausgabe und hoffentlich auch l\u00e4nger, wieder mit Angaben von NDR und rbb. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc129272313\">Senderliste: 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272314\">mo \u2013 13.03.2023. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272315\">di \u2013 14.03.2023. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272316\">mi \u2013 15.03.2023. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272317\">do \u2013 16.03.2023. 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272318\">fr \u2013 17.03.2023. 10<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272319\">sa \u2013 18.03.2023. 12<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc129272320\">so \u2013 19.03.2023. 14<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc129272313\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272313\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc129272314\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272314\"><\/a>mo \u2013 13.03.2023<\/h2>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die katalanische Trompeterin und S\u00e4ngerin Alba Careta und ihr Quintett beim Jazzfestival Saalfelden 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus Barcelona ist in den letzten Jahren eine erstaunliche Reihe von hochtalentierten jungen Jazzmusikerinnen hervorgegangen, die sich durch besondere Doppelbegabungen auszeichnen: Allen voran Trompeterin und S\u00e4ngerin Andrea Motis, gefolgt etwa von Posaunistin und S\u00e4ngerin Rita Payes. Und von Trompeterin und S\u00e4ngerin Alba Careta, die am 20. August letzten Jahres im Rahmen des Jazzfestivals Saalfelden auf der B\u00fchne des Congress Saalfelden gastierte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 27-j\u00e4hrige Alba Careta, die in Den Haag und Amsterdam studiert hat, gab die Kompositionen ihres zweiten Albums \u201eAlades\u201c (ver\u00f6ffentlicht 2020) zum Besten: Zu erleben war s\u00fcffiger, melodi\u00f6ser Modern Jazz mit kraftvollen Improvisationen von Careta selbst und ihren Quintett-Kollegen Lucas Mart\u00ednez (Tenorsaxofon), Roger Santacana (Klavier), Giuseppe Campisi (Kontrabass) und Josep Cordobes (Schlagzeug).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kompositorische Hommagen ergingen an Bassist Omer Avital und Trompeter Ambrose Akinmusire, Alba Caretas sanfte Stimme kam als wirkungsvoller Kontrast gut zur Geltung. Eine bemerkenswerte Musikerin, von der man in Zukunft noch h\u00f6ren wird, im Rahmen ihres \u00d6sterreich-Deb\u00fcts! Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Clara Haberkamp \/ Oliver Potratz Duo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Funkhauskonzert: Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur. Clara Haberkamp \/ Oliver Potratz Duo. Clara Haberkamp, Piano; Oliver Potratz, Bass. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Clara Haberkamp baut Br\u00fccken zwischen ausgeschriebener Musik und Improvisation, zwischen Klassik und Jazz. Die Pianistin und Komponistin geh\u00f6rt zu den gefragtesten Jazz-Musikerinnen ihrer Generation. Clara Haberkamp hat am Jazzinstitut in Berlin Klavier und in Hamburg Komposition studiert. Sie gibt gerne Solo-Konzerte, ist aber auch besonders h\u00e4ufig mit ihrem Trio zu h\u00f6ren. Bei unserem Funkhauskonzert in Berlin ist sie in einer, f\u00fcr sie seltenen, Duo-Konstellation zu erleben. An ihrer Seite: der wendige und kongeniale Bassist Oliver Potratz.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der geheime Garten des Jazz Extended:\u00a0 Rhythm And Blues in The Night<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW In seiner neuesten Ausgabe des Geheim Jazzgartens pr\u00e4sentiert G\u00f6tz Alsmann ein besonders r\u00e4tselhaftes Album aus dem Jahre 1957. Es enth\u00e4lt Aufnahmen anonymer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus der Zeit von 1949 bis 1954, die schon manchen Musikhistoriker vor ein R\u00e4tsel gestellt haben. Der aktuelle Forschungsstand: Hier wurde eine Restverwertung des Rhythm &amp; Blues-Katalogs des versunkenen Abbey-Labels vorgenommen. Dazu kommen noch Demo Aufnahmen zukunftsloser S\u00e4ngerinnen und vielseitiger Crooner r\u00e4tselhafter Provenienz. Die 32. Folge dieses Podcasts l\u00f6st die meisten R\u00e4tsel \u2013 aber nicht alle.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Jo\u00eblle L\u00e9andre: Zurich Concert | Nissen Mosh: Precious | Emil Brandqvist Trio: Layers Of Life<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Montag mit Mauretta Heinzelmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! \u2013 Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern oder Plattenfirmen und Tipps f\u00fcr Konzerte, B\u00fccher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die gro\u00dfen Momente der Jazzgeschichte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! \u00fcber die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Barockes pur und in zeitgen\u00f6ssischem Gewand: Interpretation, Re-Komposition, Reflexion. Heinrich Ignaz Franz Biber in neuer Klanggestalt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vor 100 Jahren wurde in Salzburg die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Neue Musik gegr\u00fcndet \u2013 mit dem Ziel, zeitgen\u00f6ssische Str\u00f6mungen des Komponierens zu Geh\u00f6r zu bringen. Im Laufe der Zeit entstanden nicht nur zahlreiche Sektionen in \u00fcber 50 L\u00e4ndern, sondern auch verschiedene Zweigsektionen in den \u00f6sterreichischen Bundesl\u00e4ndern. In K\u00e4rnten veranstaltet die IGNM seit mittlerweile 45 Jahren Konzerte mit zeitgen\u00f6ssischer Musik unterschiedlicher Genres und Stilistiken. L\u00e4ngst erklingt dabei nicht mehr nur Komponiert-notiertes, sondern auch frei Improvisiertes.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So zu h\u00f6ren im zweiten Teil des zweiten Festivalabends anl\u00e4sslich des IGNM-Jubil\u00e4ums in K\u00e4rnten im Oktober 2022. Die Geigerin Annelie Gahl und der Organist Klaus Lang interpretierten Werke Heinrich Ignaz Franz Bibers und Kompositionen von Klaus Lang. Dazu erklangen zwei St\u00fccke des Italieners Giacinto Scelsi. Im Anschluss daran: erneut Biber, doch in zeitgen\u00f6ssischem Gewand. Interpretiert von zwei schwedischen Musikern, dem Geiger George Kentros und dem Elektroniker Mattias Petersson. Gemeinsam bilden sie das Duo \u201ethere are no more four seasons\u201c. In mehrstufigem Kompositionsprozess haben sie Bibers ber\u00fchmte \u201ePassacaglia\u201c, Schlussst\u00fcck bzw. Nachklang zu dessen \u201eRosenkranzsonaten\u201c, in eine komponierte Interpretation gefasst. Konzertmitschnitte nach dem Motto: Interpretation, Re-Komposition, Reflexion. Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum 90.Geburtstag von Quincy Jones: Henning Sieverts feiert den amerikanischen Meister-Arrangeur und Produzenten \u2013 ein perfektionistischer Allesk\u00f6nner mit einem riesigen Spektrum von swingendem Jazz \u00fcber Blues, Soul bis zu Pop.<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Jazz Club Stories (3): Caf\u00e9 Society \u2013 The wrong place for the Right people<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272315\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272315\"><\/a>di \u2013 14.03.2023<\/h2>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: AUS DEM ARCHIV \u2013 Charles Lloyd in Karlsruhe und Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Die eigent\u00fcmliche Karriere des in Memphis, Tennessee geb\u00fcrtigen Saxofonisten Charles Lloyd verlief unstet. Auf die internationalen Crossover-Erfolge der sp\u00e4ten 1960er-Jahre mit seinem Quartett folgte ein R\u00fcckzug aus dem Musikbusiness, um sich spirituellen und musikalischen Studien zu widmen. Die ECM-Jahre ab 1989 mit Bobo Stenson, Anders Jormin und wechselnden Schlagzeugern, an die die heutige Sendung erinnern soll, erwiesen sich als eine Wiedergeburt aus dem Off, die allerdings bis zum heutigen Tag andauert. Morgen, am 15. M\u00e4rz, begeht Charles Lloyd seinen 85. Geburtstag.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: In der Tradition der Tenor Titanen \u2013 Das Denis G\u00e4bel Quartett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denis G\u00e4bel, Tenorsaxofon; Sebastian Sternal, Piano; Martin Gjakonovski, Kontrabass; Silvio Morger, Schlagzeug. Aufnahme vom 14.5.2022 aus der Brotfabrik beim Jazzfest Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wenige in Deutschland k\u00f6nnen Denis G\u00e4bel auf seinem Gebiet das Wasser reichen. Der Tenorsaxofonist spielt in der modernen Tradition der amerikanischen Meister: zupackend, elastisch, spannend und bis in die Ver\u00e4stelungen ausgestaltet. 2022 hat der Wahl-K\u00f6lner eine Saxofonprofessur in Wien aufgegeben, um sich auf einen neuen Job als Mitglied der hr-Bigband zu konzentrieren. Aber daneben gibt er gerne Konzerte mit kleinen Besetzungen. Mit seinem festen deutschen Quartett (es gibt auch ein amerikanisches) macht er zeitgen\u00f6ssischen Straight-Ahead-Jazz auf h\u00f6chstem Niveau. Beim Jazzfest Bonn stellte er u.a. das Repertoire seiner j\u00fcngsten, im Herbst 2022 ver\u00f6ffentlichten Quartettplatte vor.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Something Special \u2013 Musik, die aus dem Rahmen f\u00e4llt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ray Anderson zum Beispiel l\u00e4sst alles vermeintlich \u00dcberfl\u00fcssige weg. Der Posaunist und S\u00e4nger mit Spa\u00df am Skelettierten hat bereits in Bands gearbeitet, die um seine Musik nur noch ein wenig Blech gruppiert hatten. Manchmal verzichtet er aber auch darauf und stellt sich alleine auf die B\u00fchne. Die Saxophonistin Luise Volkmann hingegen geht den entgegengesetzten Weg und setzt auf Kooperation, indem sie ihr Ensemble nicht nur leitet, sondern die Musik auch von anderen wiederverarbeiten l\u00e4sst. Hier geht es um die Vielfalt der F\u00fclle, wie letztlich auch bei Matthias Schriefl. Denn der Trompeter wollte schon immer ein Album im kreativen Gespr\u00e4ch mit Kirchenglocken machen. Unl\u00e4ngst war es dann soweit und er pr\u00e4sentiert daher sein sehr pers\u00f6nliches \u201eGel\u00e4ut\u201c.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Georg Friedrich Haas: Saxofonkonzert (Marcus Weiss, Saxofon; WDR Sinfonieorchester: Emilio Pomarico); Helmut Lachenmann: \u201eSakura-Variationen \u00fcber ein japanisches Volkslied\u201c (Helmut Lachenmann, Stimme; Marcus Weiss, Saxofon; Nicolas Hodges; Klavier; Christian Dierstein, Schlagzeug)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Trilok Gurtu: One Thought Away | Pulsar Trio: We Smell in Stereo | Jean-Marie Machado: Cantos Brujos<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! See More Jazz 2022: Emil Brandqvist Trio &amp; Jakob Manz Project<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Play Jazz! \u2013 Konzert werden Liveaufnahmen des NDR aus dem Rolf-Liebermann-Studio, aus Clubs und von Festivals im Sendegebiet gesendet. Mitschnitte von JazzBaltica, Elbjazz, Eldenaer Jazz Evenings, See More Jazz oder der Jazzwoche Hannover zeigen die Vielfalt der Festivallandschaft im Norden. Neben aktuellen Aufnahmen ist Dienstagabend auch der Platz f\u00fcr Konzertsch\u00e4tze aus den Archiven des NDR.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Trio-Dreamteam spielt Lachenmann: Wien Modern 2022. Pierre-Laurent Aimard, Jean-Guihen Queyras und Mark Simpson spielen Helmut Lachenmanns hochkomplexes Klaviertrio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00d61 Mikrophone durften bei einer interpretatorischen Sternstunde dabei sein: Ein Trio-Dreamteam mit Pierre-Laurent Aimard (Klavier), Jean-Guihen Queyras (Violoncello) und Mark Simpson (Klarinette) interpretierte im Rahmen von Wien Modern Helmut Lachenmanns 30-min\u00fctiges \u201eAllegro sostenuto\u201c. Die drei Musiker, die f\u00fcr die scheinbar m\u00fchelose Bew\u00e4ltigung der schwierigsten technischen H\u00fcrden bekannt sind, meisterten an diesem Abend dieses herausfordernde Werk, das perfekt zum Motto von Wien Modern 2022 passte. \u201eWenn alles so einfach W\u00e4re\u201c lautete der Titel des Festivals, das \u201eden guten Umgang mit Komplexit\u00e4t\u201c zu erforschen trachtete. Die drei erfahrenen Virtuosen absolvierten f\u00fcr dieses Konzert mehrere Probetage mit Lachenmann h\u00f6chstpers\u00f6nlich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht weniger komplex waren die anderen Werke des Abends: Solost\u00fccke von Rebecca Saunders, Marco Stroppa sowie von Mark Simpson selbst, der mit \u201eDarkness moves\u201c neue Spieltechniken pr\u00e4sentierte und damit die Grenzen des Klarinettenklangs weiter verschob.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Mitschnitt aus dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses vom 19. November 2022. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots \u2013 H\u00f6ren wir Gutes und reden dar\u00fcber!, Vol. 17<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis 2022 als beste Sendung. Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel diskutieren \u00fcber aktuelle Jazzalben<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Portraits, Talks, Hintergr\u00fcnde und Ausfl\u00fcge in die Jazzgeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272316\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272316\"><\/a>mi \u2013 15.03.2023<\/h2>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gunter Dornheim: Concerto I (Mitglieder der N\u00fcrnberger Symphoniker: Max Loy); Vier Klavierst\u00fccke (Ernst Gr\u00f6schel, Klavier); Bl\u00e4sertrio (Roseau-Quintett); Franz Reizenstein: Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur (Raymund Havenith, Klavier; N\u00fcrnberger Symphoniker: G\u00fcnter Neidlinger); Franz M\u00f6ckl: Klarinettenkonzert (Wolfgang Meyer, Klarinette; Hofer Symphoniker: Howard Golden); Heinrich Hartl: \u201eLied der Jahre\u201c, op. 174 (M\u00e4hrische Philharmonie Olomouc: Dan Kalousek)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 11. M\u00e4rz w\u00e4re der 2003 verstorbene Komponist Gunter Dornheim 90 Jahre alt geworden. Geboren 1933 in Naila, studierte er nach dem Abitur Komposition in M\u00fcnchen bei Wilhelm Killmayer. Danach war er als freischaffender Komponist und freier Mitarbeiter f\u00fcr den Verlag B. Schotts S\u00f6hne t\u00e4tig. Er erstellte Klavierausz\u00fcge und richtete zahlreiche Werke f\u00fcr den Druck ein. Sein kompositorisches Schaffen reicht von Kammermusik bis hin zu zwei Symphonien. Einige seiner Orchesterwerke wurden von den Hofer Symphonikern uraufgef\u00fchrt. Bereits 1966 spielten die N\u00fcrnberger Symphoniker das Concerto f\u00fcr Jazztrompete und weitere Instrumente f\u00fcr den Bayerischen Rundfunk in N\u00fcrnberg ein, mit dem wir das Concerto bavarese in Erinnerung an Gunter Dornheim er\u00f6ffnen. Au\u00dferdem stehen Klavierst\u00fccke und ein Bl\u00e4sertrio auf dem Programm.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eBeseelte Stimmen, beswingte T\u00f6ne\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Frank Sinatra, Charles Lloyd, Esbj\u00f6rn Svensson, Clark Terry und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz Session: TRAVELIN\u2019 WORLDS \u2013 Elina Duni &amp; Rob Luft beim Festival Enjoy Jazz 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ssirus W. Pakzad. Als das Duo Elina Duni\/Rob Luft im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz Festivals in der Heidelberger Providenzkirche auftrat, begeisterte es das Publikum mit Songs, die sich um Themen wie Heimat und Exil drehen. Die Musik der albanischen S\u00e4ngerin und des britischen Gitarristen ist zugleich eine Reise durch verschiedene Regionen des Planeten: Der Balkan und S\u00fcdafrika klingen etwa durch im Repertoire der beiden.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Helge Schneider<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sarah Seidel. Helge Schneider \u2013 ein Meister des Rollenspiels, zurzeit unterwegs als stolzer Torero. So zu sehen auf dem Cover von Schneiders gleichnamigen Album \u201eTorero\u201c, das er begleitet vom langj\u00e4hrigen Bandkollegen, dem Gitarristen Sandro Giampietro, aufgenommen hat. Mit Spanien und Stierkampf hat das wenig zu tun. Eher mit einer spontanen Laune, wie so oft bei diesem Musiker und Kom\u00f6dianten. Das neue Album pr\u00e4sentiert eine Vielfalt an Stilrichtungen und absurden Geschichten. Helge Schneider hat daf\u00fcr wieder mal alle Instrumenten bearbeitet, die ihm unter die Finger kamen. Ein neues musikalisches H\u00f6rspiel-Abenteuer, das ganz nebenbei seine Liebe zum Jazz in einem wilden Ritt durch die Geschichte dokumentiert. Mit anarchischem Humor und herzhaften Pointen.<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Mittwoch mit Mauretta Heinzelmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! \u2013 Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern oder Plattenfirmen und Tipps f\u00fcr Konzerte, B\u00fccher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die gro\u00dfen Momente der Jazzgeschichte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! \u00fcber die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zeit-Ton Magazin: R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p>Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal \u2013 Such Beauty<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen mit Elsa Johanna Mohr, Veronika Stalder, Rapha\u00eblle Brochet und Adriana Calcanhotto. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Der Saxofonist Charles Lloyd<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272317\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272317\"><\/a>do \u2013 16.03.2023<\/h2>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Dynamischer Melancholiker \u2013 Ein Portr\u00e4t des New Yorker Pianisten Micah Thomas<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R\u00fcsenberg. Es gibt wohl kaum einen Pianisten der aktuellen New Yorker Jazz-Szene, \u00fcber den mehr geredet wird als \u00fcber Micah Thomas. Ganz gleich, ob als Sideman oder Solist: Sein harmonisches Verst\u00e4ndnis und seine technischen Fertigkeiten verbl\u00fcffen Kolleginnen und Kollegen wie Publikum gleicherma\u00dfen. Wer im Herbst 2022 die Deutschland-Konzerte des Quartetts um den Saxofonisten Immanuel Wilkins beim Jazzfest Berlin oder im K\u00f6lner \u201eKing Georg\u201c erlebt hat, dem hat sich aus den hitzigen Auftritten ein Moment eingebrannt: die Solo-Kadenz des Pianisten Micah Thomas. Es ist kaum zu glauben, mit welcher Kenntnis der Tradition, mit welcher Raffinesse und mit welchem Eigensinn der 25-j\u00e4hrige Tastenvirtuose sein Spiel ausbreitet. Und wie schwierig es ist, einzelne darin enthaltene Einfl\u00fcsse herauszufiltern. Ein Solo-Album mit 12 Standards zeugt davon, ein Trio-Album, die Einladung zum SWR New Jazz Meeting 2022 und j\u00fcngst ein Solo-Konzert im Bonner Beethoven-Haus.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Anja Buchmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Zum 80. Geburtstag von Horst Lohse<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 16. M\u00e4rz wird der Bamberger Komponist Horst Lohse 80 Jahre alt. Ein gro\u00dfer Teil seines Schaffens ist von Literatur und von den Mythen der Antike inspiriert. Dazu habe ihn einst Hans-Werner Henze ermutigt, wie Lohse erz\u00e4hlt: \u201eSeine h\u00e4ufig angewandte Kompositionsmethode, der oft ein sprachlicher Text, ein epischer Mythos als Rohstoff und als Gedankenmaterial dient, das sich restlos in Klang verwandelt, in Musik aufl\u00f6st, hatte gro\u00dfen Einfluss auf mein kompositorisches Schaffen.\u201c Exemplarisch daf\u00fcr stehen zwei Werke, die BR-KLASSIK Franken in \u201eHorizonte\u201c sendet: \u201eA. Schmidts Monde\u201c f\u00fcr Kammerensemble und das Symphonische Fragment \u201eSisyphos\u201c. Zu h\u00f6ren ist aber auch eine aktuelle Neueinspielung: Das \u201eDuo concertant\u201c f\u00fcr Violine und Violoncello. Horst Lohse kam am 16. M\u00e4rz 1943 in Kulmbach zur Welt. Nach einem Studium an der P\u00e4dagogischen Hochschule Bayreuth arbeitete er zun\u00e4chst als Lehrer und Chorleiter, parallel dazu begann er, als Autodidakt zu komponieren. 1970 ging er nach Salzburg, um am Mozarteum Elementare Musikp\u00e4dagogik, Violine sowie Komposition bei Helmut Eder zu belegen. Seine Kompositions-Studien vertiefte er danach an der Musikhochschule W\u00fcrzburg bei Bertold Hummel. Seinen Beruf als Lehrer \u00fcbte Horst Lohse weiterhin in Musikmodellklassen in einer Bamberger Grundschule aus. Daneben unterrichtete er zeitweise an der Musikhochschule W\u00fcrzburg und als Dozent bei Kompositionskursen der \u201eJeunesses musicales\u201c im Rahmen des Projekts \u201eSch\u00fcler komponieren\u201c. Von 1986 bis 2011 war Lohse k\u00fcnstlerischer Leiter der Tage der Neuen Musik in Bamberg. Eine Sendung von Wolfgang Schicker und Thorsten Preu\u00df<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Sunna Gunnlaugs: Becoming | 8 Octopi: Errors in Disguise | Theo J\u00f6rgensmann Contact 4tett: Wundert\u00fcte<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! NDR Bigband: NDR Small Band mit Percy Pursglive<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Welche Konzerte stehen im Kalender? Wer ist zu Gast bei der NDR Bigband und realisiert ein neues musikalisches Konzept? Henry Altmann blickt immer donnerstags auf aktuelle und kommende Projekte, Konzerte und CD-Produktionen der NDR Bigband. Dazu spricht er mit Musikerinnen und Musikern, pr\u00e4sentiert frische Aufnahmen und berichtet \u00fcber Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Atrin Madani<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Susanne Papawassiliu. Der Berliner Jazzs\u00e4nger mit persischen Wurzeln hat sein Deb\u00fctalbum herausgebracht. \u201eWhere are we now\u201c ist eine Sammlung von Jazz- und Popklassikern, mit der Atrin Madani auf seine unverwechselbare Art vermeintliche Genre-Grenzen ignoriert. Der Geschichtenerz\u00e4hler mit der traumhaft sch\u00f6nen Stimme will mit seiner Kunst Menschen ber\u00fchren und verzaubern.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Anestis Logothetis elektroakustisch: Ann\u00e4herungen mit einer 5-LP-Box.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Festival Wien Modern stand 2021 ganz im Zeichen des 100. Geburtstags von Anestis Logothetis. Vor allem seine Werke mit grafischen Partituren wurden dort aufgef\u00fchrt. Vor kurzem hat das deutsche Label Vinyl On Demand eine Box herausgebracht, die erstmals s\u00e4mtliche zwischen 1960 und 1980 komponierten elektroakustische St\u00fccke Logothetis\u2019 auf f\u00fcnf LPs zusammenfasst. Kuratiert wurde dieses Projekt von Matija Schellander, der im Zeit-Ton diese Ver\u00f6ffentlichung pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anestis Logothetis (1921\u20131994) war einer der ersten Komponisten am Wiener Elektroakustischen Studio, dem ELAK. Die Box \u201eAnestis Logothetis: Electroacoustic Works 1960\u201380\u201c reicht von einer technischen Probe bei den Darmst\u00e4dter Ferienkursen bis zu Aufnahmen am Stockholmer Elektronikmusikstudio EMS. Dazwischen liegen so pr\u00e4gende St\u00fccke wie \u201eFantasmata\u201c: Immerhin gilt dieses Werk als eine der ersten in \u00d6sterreich produzierten Tonbandkompositionen \u00fcberhaupt, die zudem deswegen so legend\u00e4r wurde, weil sie auch die erste Produktion von Hellmut Gottwald war, der dann am ELAK die Tonmeister-Ausbildung etablierte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Logothetis neu beschreiben<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zusammengestellt wurde diese 25 St\u00fccke umfassende Box vom Wiener Kontrabassisten und Elektroakustik-Komponisten Matija Schellander, der neben Solo- und Ensembleprojekten das Duo Rde\u010da Raketa mit der Fl\u00f6tistin und S\u00e4ngerin Maja Osojnik hat. Gemeinsam mit der Wiener Autorin Natascha Gangl gestalteten Rde\u010da Raketa f\u00fcr Wien Modern 2021 im Radiokulturhaus das Werk \u201eEinsame Ameisen Amnesie. Ein Klangcomic frei nach Anestis Logothetis.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In diesem Zeit-Ton pr\u00e4sentiert Matija Schellander \u2013 dem am 10.3.2023 ein Zeit-Ton-Portr\u00e4t gewidmet war \u2013 Ausschnitte aus \u201eElectroacoustic Works 1960\u201380\u201c und er erz\u00e4hlt \u00fcber die Beitr\u00e4ge in dem mehr als 30-seitigen Booklet der Box sowie \u00fcber Verbindungen beziehungsweise Diskrepanzen zwischen grafischen und elektroakustischen Ans\u00e4tzen bei Anestis Logothetis. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Zum 85. Geburtstag von Charles Lloyd<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Der Bassist Pablo Martin Caminero<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272318\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272318\"><\/a>fr \u2013 17.03.2023<\/h2>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das italienische Quartett Roots Magic beim Jazzfestival in Sant\u2019Anna Arresi 2020 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was verbindet den rauen Blues von Legenden wie Charley Patton, Skip James oder Blind Willie Johnson aus der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts mit den ebenfalls oft rauen Ausdrucksformen des Free Jazz und der frei improvisierten Musik von Pionieren wie Ornette Coleman, Sun Ra oder Roscoe Mitchell aus der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Antwort geben vier Italiener: Alberto Popolla (Klarinetten), Errico De Fabritiis (Saxofone), Gianfranco Tedeschi (Kontrabass) und Fabrizio Spera (Schlagzeug) haben sich zum (immer wieder auch durch Gastmusiker erweiterten) Quartett Roots Magic zusammengefunden und mittlerweile drei Alben ver\u00f6ffentlicht, auf denen sie einige der alten, expressiven Songs der fr\u00fchen Blues-\u00c4ra aufgreifen und \u00adebenso expressiv -aus neuer Perspektive w\u00fcrdigen. Am 6. September 2020 waren sie zu Gast beim Festival \u201eAi Confini tra Sardegna e Jazz\u201c in Sant\u2019Anna Arresi im S\u00fcden Sardiniens und begeisterten das Publikum mit ihrer eigenen Begeisterung f\u00fcr die Magie der US-amerikanischen Roots Music. Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Zum 150. Geburtstag von Max Reger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er konnte zum Fr\u00fchst\u00fcck ein Dutzend Wei\u00dfw\u00fcrste verdr\u00fccken, und nach einem Konzert verbl\u00fcffte er im Restaurant den Ober mit der Bestellung: \u201eBringen Sie mir bitte zwei Stunden lang Wiener Schnitzel!\u201c Kaffee trank er \u201ebadewannenweise\u201c, wie er selbst sagte, und t\u00e4glich rauchte er an die zwanzig schwere Brasilzigarren &#8230; Max Reger, ein Komponist, Organist, Pianist und Dirigent aus der Oberpfalz. Ma\u00dflosigkeit war sein Markenzeichen in fast jeder Hinsicht \u2013 im Essen und Trinken, im Tabak- und Alkoholkonsum, in seinem derben, schlagfertigen Humor und auch in seiner Musik. Max Reger schrieb das l\u00e4ngste Klavierkonzert, das l\u00e4ngste Violinkonzert, er komponierte \u2013 neben dem fr\u00fchen Sch\u00f6nberg \u2013 die verwickeltste chromatische Polyphonie, die dichtesten Texturen und f\u00fchrte dabei die durmolltonale Harmonik an die Grenzen zur Atonalit\u00e4t. Schwindelerregend sind auch die exzessiven Wechsel in seiner Musik zwischen den dynamischen Extremen des dreifachen Pianissimo und des dreifachen Forte. Und Max Reger war auch flei\u00dfig im \u00dcberma\u00df: In seinem kurzen, nur f\u00fcnfundzwanzig Jahre w\u00e4hrenden Arbeitsleben komponierte er 146 Opus-Werke und 80 Werke ohne Opuszahl. Am 19. M\u00e4rz 2023 j\u00e4hrt sich sein Geburtstag zum 150. Mal. Eine Sendung von Klaus Meyer<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>On Stage: Groovende Mimikry zwischen Pop und Jazz \u2013 Die schwedische Band Dirty Loops<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahme vom 24.6.2022 bei JazzBaltica, Timmendorfer Strand. Am Mikrofon: Jan Tengeler. Die drei Musiker der schwedischen Band Dirty Loops hatten sich in Stockholm bereits als Sessionmusiker einen Namen gemacht. Als sie 2008 gemeinsam begannen, Pop-Hits von Lady Gaga, Rihanna oder Justin Bieber in Fusionjazz-Versionen zu verwandeln und diese bei YouTube ver\u00f6ffentlichten, entwickelte sich ein Hype, der bis heute anh\u00e4lt. Inzwischen hat die Band auch Erfolg mit eigenen Kompositionen und nat\u00fcrlich mit ihren fulminanten Shows, f\u00fcr die sie auch in Asien gefeiert wird: Live \u00fcberzeugen die Schweden durch punktgenaues Handwerk, Energie und intelligente Kreativit\u00e4t. Getragen von der wandelbaren Stimme Jonah Nilssons, spielt sich die Band durch eine Mischung aus Pop und Fusionjazz, aber auch mal mit Elementen von Country bis Rock.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Mau<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: Jazz und Malerei \u2013 Bobby Prevites \u201eThe 23 Constellations Of Joan Mir\u00f3\u201d<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karl Lippegaus. 2001 schrieb der Schlagzeuger Bobby Previte zu einer Bilderserie von Joan Mir\u00f3 einen klanglich ausgefallenen, h\u00f6chst originell konzipierten und spannend umgesetzten Chamber Jazz. Mir\u00f3, der sich anfangs prim\u00e4r von Lyrik inspirieren lie\u00df, holte sich sp\u00e4ter vor allem aus der Musik Bachs und Mozarts Ideen f\u00fcr seine Kreationen und experimentierte mit Zufallsformen, \u201eum eine kompositorische Balance zu erreichen\u201c. 1945 wurden Mir\u00f3s \u201eKonstellationen\u201c, 23 kleinformatige Gouachen auf Papier, erstmals in New York gezeigt und brachten dem Katalanen den internationalen Durchbruch. Bobby Previte, Jahrgang 1951, nutzte die vielen Parallelen zur improvisierten Musik, um einen exzellenten Pool an Instrumentalisten aus der New Yorker Downtown-Szene zu stimulieren, ihre klangmalerischen Spiele mit dem Zufall \u201eals Antwort\u201c auf Mir\u00f3s Miniaturen umzusetzen. Das Album erntete begeisterte Kritiken in der internationalen Presse und gilt als eines von Prevites Meisterwerken.<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Magazin am Freitag mit Mauretta Heinzelmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Montag, Mittwoch und Freitag berichtet das Play Jazz! \u2013 Magazin aus der gesamten Welt des Jazz. Auf dem Programm stehen jede Woche das Album der Woche, andere aktuelle CDs, Klassiker, Portraits von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern oder Plattenfirmen und Tipps f\u00fcr Konzerte, B\u00fccher oder Filme.Das Magazin geht neuen Trends nach und erinnert an die gro\u00dfen Momente der Jazzgeschichte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Besonders im Blick: die norddeutsche Jazzszene. Mit Interviews und Reportagen informiert Play Jazz! \u00fcber die Arbeit von Clubs, Jazzinitiativen und Festivals.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>30 Jahre Zeit-Ton: Die Emil Breisach Kompositionsauftr\u00e4ge (1): 30 Jahre Zeit-Ton. Neue Werke zu Ehren des musikprotokoll-Gr\u00fcnders<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00d6sterreichs Kulturlandschaft s\u00e4he ohne den vision\u00e4ren Schriftsteller, Kulturmanager und Rundfunkintendanten Emil Breisach (1923-2015) heute anders aus. Breisach war Begr\u00fcnder des ORF musikprotokoll, Urheber des Festivals \u201eLa Strada\u201c, Initiator des \u00f6sterreichischen Skulpturenparks, erster Pr\u00e4sident des Forum Stadtpark und Mitbegr\u00fcnder des steirischen herbst. Nach seiner Pensionierung gr\u00fcndete er die Akademie Graz. Am 21. M\u00e4rz 2023 w\u00e4re Breisach 100 Jahre alte geworden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst vergibt in W\u00fcrdigung der Leistungen Breisachs seit 2013 j\u00e4hrlich einen \u201eEmil Breisach Kompositionsauftrag\u201c. Im Rahmen der Reihe \u201e30 Jahre Zeit-Ton\u201c senden wir die klingenden Ergebnisse dieser ORF-Kompositionsauftr\u00e4ge an Katharina Klement, Erin Gee, Wen Liu, Gerhard E.Winkler, Peter Jakober, William Dougherty, Oxana Omelchuck, Andrea Sodomka, Svetlana Mara\u0161 und Shiva Feshareki.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Breisach war von 1958 bis 1967 Pr\u00e4sident des Forum Stadtpark, einer Aktionsgemeinschaft von K\u00fcnstler:innen, Wissenschaftler:innen und Kulturschaffenden. In seiner Zeit als Intendant des ORF Landesstudio Steiermark (1967-1988) gr\u00fcndete er gemeinsam mit dem Kulturredakteur und Komponisten Peter Vujica das ORF musikprotokoll.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das ORF musikprotokoll steht damit in einer Reihe wichtiger Urauff\u00fchrungsfestivals, die von \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten getragen werden, wie etwa die Donaueschinger Musiktage (SWR), die Wittener Tage f\u00fcr neue Kammermusik (WDR), die Biennale f\u00fcr aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main (hr) und ultraschall berlin (rbb Kultur und Deutschlandfunk Kultur).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eWas ich damals im Sinn hatte\u201c, erinnerte sich Emil Breisach an die Zeit Ende der 1960er Jahre, als er zum Intendanten des neuen Landesstudios in Graz ernannt wurde, \u201eentsprang einem Gespr\u00e4ch mit Gerd Bacher, der mir abschlug, als k\u00fcnftiger Intendant des Landesstudios das Forum Stadtpark weiterzuf\u00fchren. Doch dort war in n\u00e4chtlichen Gespr\u00e4chen mit Hanns Koren die Idee entstanden, einen steirischen herbst unter Einbeziehung aller Kunstsparten zu gr\u00fcnden. Ich erz\u00e4hlte von diesem wagemutigen Plan und schlug Bacher vor, durch das Landesstudio ein Programm mit neuer Musik und Literatur einzubringen. Er zeigte sich einverstanden.\u201c Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gitarren-Highlight: das Trio des belgischen Gitarrenstars Philip Catherine beim 12. Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau. Mit Paulo Morello (Gitarre) und Sven Faller (Bass). Aufnahme vom 18. November 2022 im Jazzclub Birdland. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Sound &amp; Space<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden. In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272319\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272319\"><\/a>sa \u2013 18.03.2023<\/h2>\n<p>13:04 bis 15:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Pers\u00f6nlich mit G\u00f6tz Alsmann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00f6tz Alsmann pr\u00e4sentiert in WDR 3 seine ganz spezielle Auffassung von Jazzmusik: Swingend, stilbergreifend, manches puristisch, einiges eher Jazz-\u00e4hnlich, durchaus sentimental und immer gerne unterhaltend. Wenn der Sound und das musikalische Gef\u00fchl stimmen, wird der Kreis dessen, was \u201eJazz\u201c ist, auch gerne erweitert.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musikfeature: Zum 150. Geburtstag von Max Reger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er konnte zum Fr\u00fchst\u00fcck ein Dutzend Wei\u00dfw\u00fcrste verdr\u00fccken, und nach einem Konzert verbl\u00fcffte er im Restaurant den Ober mit der Bestellung: \u201eBringen Sie mir bitte zwei Stunden lang Wiener Schnitzel!\u201c Kaffee trank er \u201ebadewannenweise\u201c, wie er selbst sagte, und t\u00e4glich rauchte er an die zwanzig schwere Brasilzigarren &#8230; Max Reger, ein Komponist, Organist, Pianist und Dirigent aus der Oberpfalz. Ma\u00dflosigkeit war sein Markenzeichen in fast jeder Hinsicht \u2013 im Essen und Trinken, im Tabak- und Alkoholkonsum, in seinem derben, schlagfertigen Humor und auch in seiner Musik. Max Reger schrieb das l\u00e4ngste Klavierkonzert, das l\u00e4ngste Violinkonzert, er komponierte \u2013 neben dem fr\u00fchen Sch\u00f6nberg \u2013 die verwickeltste chromatische Polyphonie, die dichtesten Texturen und f\u00fchrte dabei die durmolltonale Harmonik an die Grenzen zur Atonalit\u00e4t. Schwindelerregend sind auch die exzessiven Wechsel in seiner Musik zwischen den dynamischen Extremen des dreifachen Pianissimo und des dreifachen Forte. Und Max Reger war auch flei\u00dfig im \u00dcberma\u00df: In seinem kurzen, nur f\u00fcnfundzwanzig Jahre w\u00e4hrenden Arbeitsleben komponierte er 146 Opus-Werke und 80 Werke ohne Opuszahl. Am 19. M\u00e4rz 2023 j\u00e4hrt sich sein Geburtstag zum 150. Mal. Eine Sendung von Klaus Meyer<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>18:00 bis 19:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Talente und Karrieren: Die Bassposaunistin Maxine Troglauer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Kamilla Kaiser. \u201eEs gibt nur zwei Arten von Musik: gute und schlechte. Es kommt nicht darauf an, was du spielst, sondern wie du spielst.\u201c Wie wahr dieses Zitat von Louis Armstrong ist, zeigt auch die Musikerin Maxine Troglauer. Sie bewegt sich zwischen den Genres, \u00fcberzeugt mit Klassik, Free Jazz oder auch Neuer Musik. Studiert hat sie in Berlin, Hannover und New York und ist k\u00fcrzlich mit dem Ritter Preis ausgezeichnet worden. Ein Gespr\u00e4ch mit Maxine Troglauer \u00fcber ihr Instrument und ihre aktuellen Projekte.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Erf\u00fcllten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Elina Duni, Brad Mehldau, Linda Fredriksson, Augustin Wiedemann und anderen.\u00a0 Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: The Vijay Iyer Trio | Saalfelden Jazz Festival, \u00d6sterreich, August 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. The Vijay Iyer Trio || Vijay Iyer, p | Matt Brewer, db | Jeremy Dutton, dr | Saalfelden Jazz Festival, Congresszentrum, Main Stage, \u00d6sterreich, August 2022<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 | NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Der Gitarrenheld, der lieber Saxofonist geworden w\u00e4re: Das Ph\u00e4nomen Allan Holdsworth<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michael R\u00fcsenberg. Wenige Tage vor seinem Tod im April 2017 erschien ein Gro\u00dfteil seiner Alben in einer Box: \u201eThe Man Who Changed Guitar Forever!\u201c. Der Titel ist keine \u00dcbertreibung, sondern eine angemessene W\u00fcrdigung. Scharen von Gitarristen, inklusive John McLaughlin und Frank Zappa, haben bewundernd ger\u00e4tselt, wie der Mann aus Bradford das erreicht, was er macht. Auch die Formel des Kollegen Robben Ford \u201eJohn Coltrane der Gitarre\u201c trifft zu. Man kann Verwandtschaften in den extrem schnellen Linien finden. Und: H\u00e4tte die Familie das Geld gehabt, w\u00e4re der junge Allan lieber Coltrane auf dem Saxofon gefolgt.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Tastenzauberer heute<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Eva Garthe. Heute greift sich Late Night Jazz aus den aktuellen Neuver\u00f6ffentlichungen ein paar Favoriten heraus und pr\u00e4sentiert mehrere unterschiedliche Definitionen von zeitgem\u00e4\u00dfem Pianojazz. Mit dabei sind u. a. Ivo Neame, Sebastian Sternal, Yaron Herman und Olga Reznichenko.<\/p>\n<p>23:25:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Dieter Glawischnig im Interview und mit Ewald Oberleitner und Co. beim Geburtstagskonzert im November 2022 in Eggersdorf <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu Gast in der Jazznacht ist Dieter Glawischnig. Der 1938 in Graz geborene Pianist und Komponist feierte am 7. M\u00e4rz seinen 85. Geburtstag. Im Gespr\u00e4ch mit Christian Bakonyi l\u00e4sst Glawischnig seine Musikerlaufbahn Revue passieren und erz\u00e4hlt \u00fcber die Zeit als Leiter der Jazzabteilung der Musikhochschule Graz, \u00fcber die Jahre mit der NDR-Bigband in Hamburg sowie \u00fcber die Zusammenarbeit u. a. mit Anthony Braxton, Albert Mangelsdorff und vielen anderen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die \u00d61-Konzertaufnahme stammt aus Eggersdorf bei Graz: Da spielten Dieter Glawischnig und Kontrabassist Ewald Oberleitner, sein musikalisches Alter Ego seit den sp\u00e4ten 1950er Jahren (und sp\u00e4ter in der legend\u00e4ren Gruppe Neighbours), am 4. November letzten Jahres gro\u00df auf. Gemeinsam mit Altsaxofonistin Tanja Feichtmair, Schlagzeuger Vladimir Tarasov, Violinist Andi Schreiber sowie Alipio Carvalho Neto (Tenorsaxofon) und Alfred Lang (Trompete) feierten Glawischnig und Oberleitner an diesem Abend ihre 85. Geburtstage h\u00f6chst agil auf der Konzertb\u00fchne. Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc129272320\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc129272320\"><\/a>so \u2013 19.03.2023<\/h2>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Dieter Glawischnig im Interview und mit Ewald Oberleitner und Co. beim Geburtstagskonzert im November 2022 in Eggersdorf <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zwei T\u00f6ne und mehr. In memoriam Terence Hall (19.3.1959-18.12.2022) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1979: Punk hat die britische Musikszene kr\u00e4ftig durchgesch\u00fcttelt, die New Wave-Szene bl\u00fcht. In der englischen Industriestadt Coventry ist Two-tone entstanden: Spr\u00f6\u00dflinge von eingewanderten Familien aus der Karibik vermischen Reggae, Ska, Rocksteady mit den neuen Kl\u00e4ngen. Schwarze und wei\u00dfe Musiker:innen entwickeln den neuen Stil, daf\u00fcr steht das schwarzwei\u00dfe Logo des Labels 2 Tone Records.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum des Geschehens: der zwanzigj\u00e4hrige Terry Hall. Auch er hat als Enkel eines deutsch\u00adj\u00fcdischen Gro\u00dfvaters \u201eMigrationshintergrund\u201c. Die von ihm 1979 mitbegr\u00fcndete Band The Specials pr\u00e4gt den Sound jener Jahre mit Songs wie \u201eA Message to You Rudy\u201c oder \u201eToo Much Too Young\u201c. Der Nummer-eins-Hit \u201eGhost Town\u201c dr\u00fcckt den Zeitgeist zu Beginn der \u00c4ra Thatcher aus, als Fabriken geschlossen werden, die Arbeitslosigkeit steigt und ganze St\u00e4dte im Niedergang begriffen sind.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr Terry Hall ist die Entwicklung damit nicht zu Ende. Mit einer Reihe weiterer Bands -Fun Boy Three, The Colourfield, Vegas, mit zahlreichen musikalischen Partnerschaften und mit seinen Soloalben zeigt er sich als Songwriter zwischen Style und Sensibilit\u00e4t. \u00dcber vielen seiner Lieder h\u00e4ngt dabei eine dunkle Wolke -der Schatten der Erfahrung von Missbrauch in jungen Jahren, der ihm lebenslange Depressionen beschert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 18. Dezember 2022 starb Terry Hall an Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs. Die Spielr\u00e4ume w\u00fcrdigen einen kreativen Kopf der britischen Musikszene. Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Cristina Branco<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Gregor Praml. Cristina Branco z\u00e4hlt nicht nur zu den bekanntesten und einflussreichsten Fadistas Portugals, sie hat den Fado auch immer wieder mit anderen musikalischen Einfl\u00fcssen bereichert. Im Januar 2019 stand sie mit der hr-Bigband in Frankfurt auf der B\u00fchne des hr-Sendesaals. Zusammen mit dem Pianisten M\u00e1rio Laginha zeigte Cristina Branco, wie souver\u00e4n sie sich auch in Jazzgefilden bewegen kann.<\/p>\n<p>19:15 \u2013 20:00 | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: GESCHICHTE EINES JAZZSTANDARDS \u2013 Cherokee (45)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Im Jahr 1938 schrieb der englische Bandleader Ray Noble seine \u201eIndian Suite\u201c. Jeder der f\u00fcnf S\u00e4tze bezog sich auf ein anderes Volk der Native Americans. Der erste Satz \u2013 \u201eCherokee\u201c oder \u201eIndian Love Song\u201c \u2013 wurde in der Swing \u00c4ra zu einer Erfolgsnummer der Big Bands. Die Musiker des Bebop und Cool Jazz entdeckten die Harmonien von \u201eCherokee\u201c auch als Grundlage f\u00fcr Improvisationen und machten das St\u00fcck zum Jamsession-Klassiker. Sie schrieben sogar neue Melodien daf\u00fcr und gaben ihnen h\u00e4ufig Titel, die ebenfalls einen Bezug zu den Natives hatten (\u201eThe Injuns\u201c, \u201eSwinging The Indian\u201c).<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pianist Matyas Bartha und sein Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie hat es Duke Ellington so pr\u00e4gnant im Titel einer seiner Kompositionen ausgedr\u00fcckt? \u201eIt don\u2019t mean a thing if it ain\u2019t got that swing!\u201c Das gilt jedenfalls f\u00fcr den in Wien lebenden ungarischen Pianisten Matyas Bartha. Bartha ist ein profunder Interpret des Great American Songbook. Seine eigenen Kompositionen und Arrangements zeichnen sich durch gro\u00dfe Liebe zum Swing aus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der US-amerikanische Bassist Danny Ziemann und der Schlagzeuger Christian Salfellner begleiten Matyas, agieren dabei Team-orientiert, ohne ihr pers\u00f6nliches K\u00f6nnen in den Vordergrund zu stellen. Wenn jedoch der Moment kommt, in dem sie im Rampenlicht stehen, spielen Bass und Schlagzeug mit gro\u00dfem Feuer und Professionalit\u00e4t. Obwohl M\u00e1ty\u00e1s Barthas Spiel eine starke Verbindung zum Stride-Piano und anderen fr\u00fcheren Klavierstilen aufweist, stehen bei seinem 2021 erschienenen Deb\u00fctalbum \u201eSelf-Reflection\u201c modernere Einfl\u00fcsse im Vordergrund. Das wird auch heute zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 | NDR Blue<br \/>\n<strong>NDR Kultur Jazz<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>JazzNow: Classic \u2013 Das Bossarenova-Trio beim Jazzfestival St. Ingbert 2014<\/strong><\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Leichtigkeit und Sinnlichkeit: Bassistin und S\u00e4ngerin Esperanza Spalding und ihr Deb\u00fct \u201eJunjo\u201c (2006) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unbeschwertheit und Verspieltheit pr\u00e4gen den Gesang und das Kontrabassspiel der US-Amerikanerin Esperanza Spalding im Rahmen ihres 2006 ver\u00f6ffentlichten Deb\u00fctalbums \u201eJunjo\u201c. Die Musik m\u00e4andert zwischen zeitgen\u00f6ssischem Jazz, lateinamerikanischen Einfl\u00fcssen und freien Momenten. Spalding l\u00e4sst ihre Stimme von der Musik tragen, sie scattet mit Virtuosit\u00e4t und Leichtigkeit, nur selten verwendet sie Worte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Esperanza Spalding, geboren und aufgewachsen in Portland, Oregon, und zum Zeitpunkt der Aufnahme im April 2005 erst 20 Jahre alt, komponiert, arrangiert und produziert \u201eJunjo\u201c im Alleingang -und doch ist das Album eine Gemeinschaftsarbeit mit ihren beiden Mitstreitern, dem Pianisten Aruan Ortiz und dem Schlagzeuger Francisco Mela. Das Repertoire ist vielf\u00e4rbig: Neben dem Opener, einer Cover-Version von Jimmy Rowles\u2019 Evergreen \u201eThe Peacocks\u201c, finden sich eine dunkel get\u00f6nte Fassung von Chick Coreas \u201eHumpty Dumpty\u201c sowie eine Bearbeitung von Egberto Gismontis \u201eLoro\u201c auf dem Album. Ansonsten zeichnen Spaldings Eigenkompositionen ein starkes Bild der Anfangsjahre der oft als Wunderkind bezeichneten Musikerin. 2005, im Alter von 20 Jahren, war Esperanza Spalding als j\u00fcngste Lehrbeauftragte ans Bostoner Berklee College of Music berufen worden, an dem sie zuvor selbst studiert hatte. \u201eJunjo\u201c zeigt die hochtalentierte Musikerin am Sprung zur Weltkarriere. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>NDR Kultur Neo: Im Rausch der Kl\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Christian Lillinger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Nabil Atassi. Nabil Atassi im Gespr\u00e4ch mit Schlagzeuger Christian Lillinger, seine Arbeit als Musiker und Dozent sowie als Produzent seines Labels Plaist.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Vom Orient zu neuen Horizonten \u2013 Der irakische Musiker Bassem Hawar<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Michaela Fridrich. Die Musik hat ihm mehrfach das Leben gerettet. So blieb dem irakischen Komponisten und Instrumentalisten Bassem Hawar als jungem Mann aufgrund seiner musikalischen Ausnahmebegabung der Dienst in der Armee erspart. Zudem war es ihm dank seiner Engagements als Musiker erlaubt, ins Ausland zu reisen. Diese M\u00f6glichkeit nutzte Bassem Hawar im Jahr 2000, um der Gefahr einer Einberufung zum Milit\u00e4r dauerhaft zu entkommen. Seither lebt und arbeitet der K\u00fcnstler in Deutschland und entfaltet eine gro\u00dfe Bandbreite musikalischer Aktivit\u00e4ten. Dazu geh\u00f6rt auch seine Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Ensembles v\u00f6llig unterschiedlicher Stilrichtungen, von traditioneller Musik \u00fcber Alte Musik, Jazz, bis hin zu Neuer Musik. Den klassisch orientalischen Hintergrund h\u00f6rt man dabei allerdings immer deutlich heraus \u2013 was auch an seinem Instrument liegt, der Djoze. Die arabische Kniegeige steht sonst h\u00e4ufig im Schatten der bekannteren Instrumente wie der Oud-Laute oder der Kanun-Zither. Bassem Hawar hat die Bauweise der Djoze weiterentwickelt und ihr damit nicht nur neue Ausdruckm\u00f6glichkeiten erschlossen, sondern auch zu mehr Popularit\u00e4t verholfen. Mit Michaela Fridrich spricht er \u00fcber seinen pers\u00f6nlichen Weg als Musiker und \u00fcber seine aktuellen Projekte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 11. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. In dieser Ausgabe und hoffentlich auch l\u00e4nger, wieder mit Angaben von NDR und rbb. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 2 mo \u2013 13.03.2023. 3 di \u2013 14.03.2023. 4 mi \u2013 15.03.2023. 6 do \u2013 16.03.2023. 8 fr \u2013 17.03.2023. 10 sa \u2013 18.03.2023. 12 so \u2013 19.03.2023. 14 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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