{"id":28791,"date":"2022-12-18T12:00:35","date_gmt":"2022-12-18T11:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28791"},"modified":"2022-12-16T13:36:49","modified_gmt":"2022-12-16T12:36:49","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-19-12-bis-25-12-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/12\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-19-12-bis-25-12-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 19.12. bis 25.12.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 51. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc122089896\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089897\">mo \u2013 19.12.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089898\">di \u2013 20.12.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089899\">mi \u2013 21.12.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089900\">do \u2013 22.12.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089901\">fr \u2013 23.12.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089902\">sa \u2013 24.12.2022 (Heilig Abend). 8<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc122089903\">so \u2013 25.12.2022. 9<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc122089896\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc122089896\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc122089897\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc122089897\"><\/a>mo \u2013 19.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vincent Peirani &amp; Jokers beim Jazzfestival Leibnitz 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im April 2018, anl\u00e4sslich einer Carte-blanche-Einladung des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg, testete Vincent Peirani erstmals die Triobesetzung mit dem italienischen Gitarristen Federico Casagrande und dem israelischen Schlagzeuger Ziv Ravitz: Daraus sollte das Trio Jokers entstehen, in dessen Kontext sich der aus Nizza stammende Akkordeonist, der in den vergangenen Jahren -oft Seite an Seite mit Sopransaxofonist \u00c9mile Parisien -zu einem der international erfolgreichsten franz\u00f6sischen Jazzmusiker avanciert ist, doch anders gibt als in den bisherigen Projekten: Im Zuge der im M\u00e4rz 2022 erschienenen CD greifen Peirani und seine Kollegen Musik von Rockbands wie Marilyn Manson oder Nine Inch Nails auf und lassen auch in den Eigenkompositionen schwere Grooves sprechen, ohne die leichtf\u00fc\u00dfige Sinnlichkeit des franz\u00f6sischen Jazz g\u00e4nzlich \u00fcber Bord zu werfen. Am 30. September 2022 gaben der 42-j\u00e4hrige Vincent Peirani und seine Trio-Mitstreiter im Hugo-Wolf \u00adSaal des Kulturzentrums Leibnitz im Rahmen des hiesigen Jazzfestivals das aktuelle Programm zum Besten. Marlene Schnedl pr\u00e4sentiert das hinrei\u00dfende, mit viel Applaus aufgenommene Konzert. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Adrian Rollini Trio<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Britta Virves: Juniper | Jan Harbeck Quartet: Balanced | Felix Schrack: Songs and Thoughts<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Schwertsiks Lehr- und Wanderjahre (1) \u2013 Die Werke Opus 1 \u2013 7 von Kurt Schwertsik enth\u00fcllen Erstaunliches (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre, das sind jene Jahre, in denen der damals junge Komponist Kurt Schwertsik seine ersten sieben, mit Opuszahlen versehenen Werke schreibt. Dieser Schatz wird nun nach Jahrzehnten mit der CD \u201eOpus 1 \u2013 7\u201c endlich gehoben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und was ist so spannend daran? Mit dem \u201eEichendorff-Quintett\u201c aus 1964 \u2013 das ist dann das Opus 8 \u2013 beginnt sich musikalisch jener Kurt Schwertsik zu zeigen, der dann sp\u00e4ter bekannt wird und f\u00fcr dessen Musik gerne Begrifflichkeiten wie \u201edoppelter Boden\u201c oder \u201eironische Sentimentalit\u00e4t\u201c angewandt wurden und werden. Davor aber, eben in Opus 1 \u2013 7, war noch ein ganz anderer Kurt Schwertsik wahrzunehmen. Ein suchender Modernist, der auf seinem Weg mit aufmerksamem Sensorium die Zeitstr\u00f6mungen zwischen Serialismus, Zufallsmanipulationen und Fluxus wahrnimmt und aufnimmt, aber schon damals zu ganz eigenwilligen, kompositorischen Schlussfolgerungen kommt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der ersten von zwei \u201eZeit-Ton\u201c-Sendungen zu diesem Thema sind auch tats\u00e4chlich die ersten vier St\u00fccke zu h\u00f6ren. Besonders bemerkenswert vielleicht Opus 2, ein Duo, das Schwertsik f\u00fcr seine Freunde Friedrich Cerha, Violine, und Ivan Er\u00f6d, Klavier, schreibt. Es tr\u00e4gt den Titel \u201eDuo &amp; Double\u201c. Schwertsik macht auch in seinen Kommentaren zu diesem St\u00fcck gar kein Geheimnis daraus, dass er auf der Suche nach einem ihm sinnvoll erscheinenden Umgang mit seriellem Denken war. Herausgekommen ist 1957 ein St\u00fcck Serialit\u00e4t vom Allerfeinsten, aber im Wortsinn: fein, hauchzart, bis ins Detail ausgeh\u00f6rt, ein so zartes wie zugleich robustes Gespinst musikalischer Intellektualit\u00e4t. Auch \u00fcber Opus 3, einem Trio f\u00fcr Horn, das spielt Schwertsik selbst, und wieder seine Freunde Cerha und Er\u00f6d, sagt Schwertsik noch: \u201eSpr\u00f6de Kl\u00e4nge in zerbrechlichem Zusammenhang, das war meine \u00e4sthetische Vorliebe.\u201c Gestaltung: Christian Scheib<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus dem Norden: Mit dem finnischen Altsaxophonisten Pekka Pylkkanen, dem d\u00e4nischen Gitarristen Jakob Bro und mit dem schwedischen Tenorsaxophonisten Karl-Martin Almqvist. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc122089898\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 20.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Andreas M\u00fcller<\/strong><\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: SWR2 Jazz College \u2013 Mit Sofia Wills VOLO, dem Philip Weyand Quartett und dem Lukas W\u00f6gler Quartett<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Nach der Premiere im vergangenen Herbst fand Ende November die dritte Ausgabe des SWR2 Jazz College statt. In der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Stuttgart pr\u00e4sentierten sich an einem Konzertabend drei Nachwuchsbands aus den Jazzinstituten in Mannheim, Stuttgart und Mainz. In dieser Jazz Session sind Aufnahmen von dem kleinen Minifestival zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Feinsinnig, dynamisch, inspiriert \u2013 Das Gerald Clayton Trio<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerald Clayton, Piano; Joe Sanders, Bass; Gregory Hutchinson, Schlagzeug. Aufnahme vom 24.7.2022 beim Innt\u00f6ne Festival in Diersbach, \u00d6sterreich. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Abschlusskonzert der diesj\u00e4hrigen Innt\u00f6ne geriet zum H\u00f6hepunkt des \u00f6sterreichischen Bauernhof-Festivals: Gerald Clayton, heute einer der gro\u00dfen Pianisten des Jazz, zelebrierte die Kunst des Klavier-Trios. Der 38-J\u00e4hrige mit Referenzen von Diana Krall \u00fcber Charles Lloyd bis Ambrose Akinmusire pr\u00e4sentierte Eigenkompositionen und Standards im Zeichen eines traditionsbewussten, aber offenen Modern Jazz: ausgefeilt, feinsinnig, dynamisch. Das l\u00e4ndliche Idyll schien seine Band auf ihrer eng getakteten Europa-Tournee zu inspirieren und in beste Spiellaune zu versetzen. Ein mit Ovationen gefeierter Festival-Schlusspunkt.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Horizonte: Eine Hymne auf die Groteske \u2013 Zum 90. Geburtstag des russischen Komponisten Rodion Schtschedrin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg. \u201eWarum nicht?\u201c ist eine von Rodion Schtschedrin gern gestellte Gegenfrage, wenn er nach Tabubr\u00fcchen befragt wird. Einer davon hat ihn als Komponisten besonders popul\u00e4r gemacht: seine \u201eCarmen-Suite\u201c nach Melodien von George Bizet. Schtschedrin hat sie 1967 als Ballettmusik f\u00fcrs Moskauer Bolschoi-Theater geschrieben. Das St\u00fcck, das von der sowjetischen Kulturministerin wegen \u201ezu erotischer Anspielungen\u201c kritisiert wurde, \u00fcberstand seine Absetzung und wurde zu Schtschedrins Welterfolg. Spektakul\u00e4r war auch der Auftritt des Russen beim M\u00fcnchner Klaviersommer 1983, als er mit dem Jazzmusiker Chick Corea spontan als Pianist improvisierte. Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg hat Rodion Schtschedrin damals erlebt. F\u00fcr die Sendung \u201eHorizonte\u201c hat er ihn zum Gespr\u00e4ch getroffen. Seit \u00fcber vierzig Jahren ist M\u00fcnchen die Wahlheimat des Komponisten geworden.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Timo Kurth. Heute mit: Liun &amp; The Science Fiction Band: Lily Of The Nile | Andreas Ihlebaek: Nowhere Everything | GANNA: Home<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Schwertsiks Lehr- und Wanderjahre (2) \u2013 Die Werke Opus 1 \u2013 7 von Kurt Schwertsik enth\u00fcllen Erstaunliches (2)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Fortsetzung und Erweiterung der gestrigen \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung: Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre, das sind jene Jahre, in denen der damals junge Komponist Kurt Schwertsik seine ersten sieben, mit Opuszahlen versehenen Werke schreibt. Dieser Schatz wird nun nach Jahrzehnten mit der CD \u201eOpus 1 \u2013 7\u201c endlich gehoben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und was ist so spannend daran? Mit dem \u201eEichendorff-Quintett\u201c aus 1964 \u2013 das ist dann das Opus 8 \u2013 beginnt sich musikalisch jener Kurt Schwertsik zu zeigen, der dann sp\u00e4ter bekannt wird und f\u00fcr dessen Musik gerne Begrifflichkeiten wie \u201edoppelter Boden\u201c oder \u201eironische Sentimentalit\u00e4t\u201c angewandt wurden und werden. Davor aber, eben im Opus 1 \u2013 7, war noch ein ganz anderer Kurt Schwertsik wahrzunehmen. Ein suchender Modernist, der auf seinem Weg mit aufmerksamem Sensorium die Zeitstr\u00f6mungen zwischen Serialismus, Zufallsmanipulationen und Fluxus wahrnimmt und aufnimmt, aber schon damals zu ganz eigenwilligen, kompositorischen Schlussfolgerungen kommt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im zweiten dieser beiden, diesem Thema und der neuen CD Schwertsiks Opus 1 \u2013 7 gewidmeten \u201eZeit-Ton\u201c-Folgen, h\u00f6rt man, wie Schwertsik sich inzwischen weiterbewegt hat. Er hat den Komponisten Cornelius Cardew kennengelernt, aber auch Christian Wolff und David Tudor. 1961 in Rom treffen sich einige der Erw\u00e4hnten, Stockhausen kommt \u00fcbrigens auch noch vorbei, und die Musik von Morton Feldman wird langsam bekannt. In Rom schreibt Schwertsik das Ensemblest\u00fcck \u201eSalotto Romano\u201c f\u00fcr zw\u00f6lf tiefe Instrumente und mit heutigen Ohren kann man vielleicht die erw\u00e4hnte Entstehungszeit und ihre Begegnungen sogar heraush\u00f6ren: Es ist ein zauberhaft atmosph\u00e4risches St\u00fcck, irgendwie behutsam und selbstsicher gleichzeitig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht zu untersch\u00e4tzen ist Schwertsiks Freundschaft mit Cornelius Cardew, die ihm Sicherheit und Herausforderung gleichzeitig war. \u201eDeswegen bin ich auch froh, dass Cornelius Cardew mein Freund war. Erschrocken, aber ruhig ist er seinen Weg gegangen.\u201c Zum Abschluss sind in dieser \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung auch noch die legend\u00e4ren \u201eLiebestr\u00e4ume\u201c Opus 7 zu h\u00f6ren, die ebenfalls auf der neuen Schwertsik-CD zu finden sind. \u00dcber dieses St\u00fcck, seine Entstehung und die Absichten dahinter, l\u00e4sst sich im Booklet und in der Sendung viel erfahren, hier nur soviel: Man versteht, warum in den Jahren der St\u00fccke \u201eLiebestr\u00e4ume\u201c und \u201eEden-Bar Seefeld\u201c der Fluxusk\u00fcnstler Nam June Paik eine legend\u00e4re Postkarte an Kurt Schwertsik nach Wien geschickt hat.\u00a0 Gestaltung: Christian Scheib<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neues aus Berlin: mit \u201eDiplomat\u201c, \u201eKaluza\/Roder\u201c, \u201eAapuz\u201c und \u201eKastanie Night\u201c. Moderation und Auswahl: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc122089899\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>mi \u2013 21.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eHerz, Seele, Blues\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazz mit Aufnahmen von Sonny Rollins, Chet Baker, Lia Pale, dem Modern Jazz Quartet\u00a0und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz. Gitarre als Klavier \u2013 Der israelische Gitarrist Tal Arditi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Tal Arditi ist sehr jung. Und sehr gut. Als Inspirationen nennt der Gitarrist Pianisten: Keith Jarrett, Brad Mehldau und \u2013 Johann Sebastian Bach! Und so klingen seine sechs Saiten \u201ewie 88 Klaviertasten\u201c, mit einer ganz eigenen Spieltechnik kann Arditi mehrere Linien und Rhythmen gleichzeitig verfolgen. Zwei Trio-Aufnahmen unter eigenem Namen, Auftritte beim Umbria Jazz oder beim Red Sea Jazz Festival machten das israelische Gitarren-Wunderkind innerhalb kurzer Zeit bekannt und begehrt. Ein Vielf\u00e4ltiger und Weitgereister, der in der Multikulti-Stadt Berlin seine Heimat gefunden hat.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Jazzrausch Bigband<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Sarah Seidel. Bekannt geworden ist die Jazzrausch Bigband durch ihre Techno-Programme, mit denen sie fast so etwas wie ein neues Genre erfunden hat. Doch alle Jahre wieder, schon seit der Gr\u00fcndung 2014, geht die Gruppe am Jahresende mit einem Weihnachtsprogramm auf Tour. Passend dazu erscheint in diesem Jahr das Album \u201eAlle Jahre wieder!\u201c<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Best of 2022. \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist das letzte Zeit-Ton Magazin des Jahres und wir setzen unsere Tradition fort und pr\u00e4sentieren einige unserer ganz pers\u00f6nlichen Highlights 2022, \u2013 Konzerte, Neuerscheinungen und Interviews, die uns in Erinnerung bleiben. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDer sch\u00f6ne Klang von Weltschmerz\u201c \u2013 Aufnahmen mit Vinicius Cantuaria &amp; Jesse Harris, Jean-Charles Richard, Marc Copland, Claudia Solal, Vincent Segal, Maria Mendes, Hank Roberts, Kazalpin und anderen. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc122089900\"><\/a>do \u2013 22.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Musiktalente auf der Flucht \u2013 junge ukrainische Musiker erz\u00e4hlen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war ein besonderes Konzert in Hallbergmoos im November. 12 junge hochtalentierte Musikerinnen und Musiker aus der Ukraine im Alter zwischen 12 und 19 Jahren haben als Solisten, in Duos und Quartetten die B\u00fchne im Gemeindesaal erobert. Zum Gro\u00dfteil sind sie aus der Ukraine vor dem Krieg gefl\u00fcchtet \u2013 nach London, Bern, Z\u00fcrich, Ljubljana\u2026 Viele von ihnen konnten dank Denis Severin die Ukraine verlassen. Denis Severin, Professor f\u00fcr Violoncello an der Hochschule f\u00fcr Musik Genf und an der Hochschule der K\u00fcnste Bern, stammt selbst aus dem ukrainischen Charkiw. Durch die Reisen in seine Heimat und seine zahlreichen Meisterkurse hat er begabte junge Cellisten in der Ukraine kennengelernt. Seit dem russischen \u00dcberfall auf das Land hat er viele Hebel f\u00fcr die jungen Musiker in Bewegung gesetzt. Sieben von ihnen konnte Denis Severin die Ausreise aus den Kriegsgebieten, Lern- und Studienpl\u00e4tze sowie Stipendien in der Schweiz erm\u00f6glichen. Jede dieser Lebensgeschichten ist f\u00fcr sich einmalig. F\u00fcr die Sendung \u201eMusiktalente auf der Flucht\u201c sprach BR-KLASSIK mit jungen, hoch begabten Musikern und ihrem Patron, dem Celloprofessor Denis Severin. Eine Sendung von Julia Smilga<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Jenseits der Genres \u2013 Der wild-melancholisch-intellektuelle Jazz des Bassisten Felix Henkelhausen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Niklas Wandt. Felix Henkelhausen wuchs in Oldenburg auf, begann fr\u00fch mit Klavier- und Cellounterricht und studierte Kontrabass in Bremen und Berlin. Schon mit Anfang 20 wurde er zu einem gefragten Sideman mit beachtlicher stilistischer Spannbreite. Ob im Grenzbereich von freier Improvisation und zeitgen\u00f6ssischer komponierter Musik, etwa mit dem Pianisten Achim Kaufmann und dem Trompeter Nate Wooley, ob in den luftigen Jazzpop-Entw\u00fcrfen der S\u00e4ngerin Mirna Bogdanovi\u0107, dem Modern Jazz des Pianisten Pablo Held oder seit 2020 als Teil des Jim Black Trios mit seinem lyrischen und doch widerborstigen Indie Jazz \u2013 Henkelhausen meistert sehr unterschiedliches Material gleicherma\u00dfen souver\u00e4n. 2021 erschien sein Deb\u00fctalbum \u201eMisanthropic Tendencies\u201d in Quintettbesetzung, auf dem er sich auch als origineller Komponist pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Malin B\u00e5ng: \u201eInterlude: Berlin objects\u201c (Curious Chamber Players: Rei Munakata); \u201eSplinters of ebullient rebellion\u201c (SWR Symphonieorchester: Pascal Roph\u00e9); \u201e&#8230; N\u00e4r Korpen Vitnar\u201c (Karin Hellqvist, Violine); \u201eBlooming brume\u201c (Ensemble Modern: Enno Poppe)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Dan Cavanagh &amp; James Miley: Another Life | Timo Vollbrecht FLY MAGIC: Givers &amp; Takers | Tonwerkstatt: Kunstwesen<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die transmediale Performance \u201eBrauchen\u201c im Reaktor \u2013 Wien Modern 2022. Erforschung von Ritualen des Konzertbetriebs.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 11. November fand im Wiener Reaktor ein performativer Konzertabend mit dem Titel \u201eBrauchen\u201c statt. Die Br\u00e4uche, Rituale und Normen des (klassischen) Konzertbetriebs wurden hier reflektiert und zu einem vielschichtig erfahrbaren Werk verwoben. Komponenten wie Raum, Gesten oder der Auff\u00fchrungsrhythmus eines Konzertbesuchs waren Teil der analytischen Auseinandersetzung. Auch das Verh\u00e4ltnis zwischen B\u00fchne und Publikum wurde thematisiert. Marco D\u00f6ttlinger, Peter Jakober und Alexander Martinz komponierten daf\u00fcr neue Werke, gespielt vom ensemble]h[iatus. Weiters wirkten mit: Peter Kozek (Choreografie, Kost\u00fcm, interaktive Objekte), Thomas H\u00f6rl (Videocollage, Choreografie), sowie als Produktionsleiter:innen Sebastian Jobst und Anna Resch, die ebenso interaktive Objekte beisteuerten. Zeit-Ton bringt den Mitschnitt dieses transmedialen Konzertabends im Rahmen von Wien Modern 2022. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Texaner Mike Moreno geh\u00f6rt zu den begehrtesten Gitarristen der amerikanischen Jazz-Szene. Terence Blanchard, Joshua Redman, Kendrick Scott, John Ellis, Robert Glasper, Nicholas Payton, Dayna Stephens und viele andere namhafte Bandleader verpflichteten den in Houston geborenen und in New York lebenden Instrumentalisten bereits. Auf seinem neuesten Solo-Album interpretiert der 44j\u00e4hrige heutige Jazz-Standards, die in klassischen Hollywood-Filmen ihren ersten Einsatz hatten. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc122089901\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2>fr \u2013 23.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Hendrika Entzian &amp; Euroradio Jazz Orchestra 2022 in K\u00f6ln <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 1965 entsenden die in der European Broadcasting Union (EBU) zusammen geschlossenen Rundfunkanstalten allj\u00e4hrlich einen hochtalentierten Musiker bzw. eine Musikerin in das Euroradio Jazz Orchestra. Damit diese im ebenso j\u00e4hrlich wechselnden Gastgeberland mit einem arrivierten Profi ein Programm erarbeiten und auff\u00fchren. 2019 war das Euroradio Jazz Orchestra auf Einladung von \u00d61 in Wien zu Gast, nach zwei Jahren Pandemie-Pause kamen im Oktober 2022 17 junge Musiker:innen aus ganz Europa in K\u00f6ln zusammen, auf Einladung des Westdeutschen Rundfunks. Aus \u00d6sterreich war der steirische Posaunist Matthias Bernsteiner mit dabei, entsandt von der \u00d61-Jazzredaktion. Mit Bassistin Hendrika Entzian konnte eine wichtige Exponentin der K\u00f6lner Szene als Komponistin und Leiterin gewonnen werden. Am 22. Oktober 2022 gastierte das Euroradio Jazz Orchestra im K\u00f6lner Stadtgarten. Andreas Felber pr\u00e4sentiert die H\u00f6hepunkte des Abends, der einen Blick auf m\u00f6gliche Zentralfiguren des europ\u00e4ischen Jazz von morgen er\u00f6ffnete! Gestaltung; Andreas Felber<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Rudi bringt\u2019s \u2013 Musikalische Sack- und Packgeschichten im Advent<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dreimal hat Howard Arman, der ehemalige Chef des BR-Chores, in seiner Amtszeit und passend zur Weihnachtszeit ein buntes musikalisches Programmbereitet. \u201eChristmas Surprises\u201c nennt er seine Arrangements bekannter Weihnachtsmelodien, die er mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks jeweils auf CD gebracht hat. Auf l\u00e4ssig listige Weise schmuggelt er darin Stilzitate aus allen Epochen der Musikgeschichtemit hinein. Very british. Da ist manches Kabinettst\u00fcckchen dabei, meist aber versteckt wie in einem \u00dcberraschungspaket. Um Pakete geht es auch in \u201eRudi bringt\u2019s\u201c. Denn Rudi ist der Paketbote, der Tag f\u00fcr Tag ein musikalisches P\u00e4ckchen f\u00fcr Howard Arman ausliefert: jeweils gef\u00fcllt mit einem der klingenden Weihnachtsarrangements. Doch musikalisch ist der Zusteller regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberfordert, denn schlie\u00dflich ist er kein Musikkenner, sondern musikinteressierter Laie. Dann hilft nur noch ein Anruf bei Meister Arman selbst, um die Besonderheiten der Kompositionen zu erkennen, zu verstehen und zu genie\u00dfen. Eine Sendung von Johannes Jansen<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Nahtlose \u00dcberg\u00e4nge mit dem Studio Dan\u00a0 \u2013 100 Jahre IGNM. 45 Jahre IGNM K\u00e4rnten. Das Festkonzert mit Studio Dan.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen des Festivals \u201eeinhundert \/ 100 jahre IGNM \u00f6sterreich \/ 45 Jahre IGNM K\u00e4rnten\u201c in Klagenfurt Ende Oktober pr\u00e4sentierte das Studio Dan Werke von Anthony Braxton, Daniel Riegler und Michael Tiefenbacher.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit einiger Zeit hat sich das Studio Dan mit dem Werk des Saxophonisten, Klarinettisten und Komponisten Anthony Braxton auseinandergesetzt. Braxton hat seine kompositorische Klangsprache aus seiner Erfahrung als Free Jazz Musiker und freier Improvisator einerseits und intensiven Studien zeitgen\u00f6ssischer Musik andererseits entwickelt. Hohe Komplexit\u00e4t zeichnen seine unz\u00e4hligen Werke aus. Sie erfordern Interpretinnen und Interpreten, die in beiden Welten gleicherma\u00dfen zu Hause sind. Die erforderten Kompetenzen: hervorragendes Notenlesen und ebensolches Improvisieren. Musik also, die pr\u00e4destiniert ist, vom Studio Dan erarbeitet zu werden. F\u00fcr das Konzert im Rahmen des Festivals \u201eeinhundert \/ 100 jahre IGNM \u00f6sterreich \/ 45 Jahre IGNM K\u00e4rnten\u201c in Klagenfurt haben sie zwei Werke Braxtons ausgew\u00e4hlt. Daniel Riegler hat sich f\u00fcr seine K\u00f6rperstudien von einem dieser St\u00fccke inspirieren lassen, w\u00e4hrend Michael Tiefenbacher diese wiederum als Impuls f\u00fcr seine musikalischen Gedanken genommen hat.\u00a0\u00a0 Gestaltung: Nina Polaschegg<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Das Jazzkonzert \u2013 Die Nacht, der Club und das Bandoneon\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der italienische Bandoneon-Virtuose Daniele di Bonaventura und seine Band \u201eUnion\u201c mit bezaubernden und leidenschaftlichen Jazzkl\u00e4ngen. Aufnahme vom 22. Oktober 2022 im Birdland Jazzclub in Neuburg an der Donau. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc122089902\"><\/a>sa \u2013 24.12.2022 (Heilig Abend)<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 06:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Deutschlandfunk Radionacht<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>01:05-02:00 Jazz Live \u2013 Feinsinnig, dynamisch, inspiriert<\/li>\n<li>02:07-03:00 JazzFacts \u2013 Jenseits der Genres. Der wild-melancholisch-intellektuelle Jazz des Bassisten Felix Henkelhausen. Von Niklas Wandt<\/li>\n<li>03:05-03:55 Rock et cetera: S\u00fcdlicher Bluesrock aus dem Norden. Die kanadische Band Bywater Call. Von Tim Baumann<\/li>\n<li>04:05-05:00 On Stage: Der Sohn des Vaters. Ronnie Baker Brooks &amp; Band. Aufnahme vom 4.6.2022 beim Bluesfestival Sch\u00f6ppingen. Am Mikrofon: Tim Schauen<\/li>\n<li>05:40-06:00 Milestones \u2013 Jazzklassiker: Zwischen Tradition und Freiheit. Der Altsaxofonist Jackie McLean in Aufnahmen der 1960er-Jahre. Am Mikrofon: Niklas Wandt<\/li>\n<\/ul>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz unterm Baum: Jazzer erweisen dem Kindlein die Ehre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Wir haben eine Kollektion weihnachtlicher Jazz-Einspielungen f\u00fcr Sie, in abwechslungsreicher Mischung von Klassikern mit ganz neuen Aufnahmen \u2013 mehr wird aber jetzt noch nicht verraten. Weihnachtsgeschenke d\u00fcrfen immer erst an Heiligabend ausgepackt werden.<\/p>\n<p>23:00:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Trio Slowklang im Gespr\u00e4ch und konzertant im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Heilige Abend klingt aus mit charmanter Musik in der Besetzung Stimme\/Saxofon\/Bass. Mit diesen Instrumenten erschafft das in Wien beheimatete Trio Slowklang unorthodoxe, entschleunigte Klangwelten zwischen Songform und avancierter Improvisation. Standards wie \u201eOut of This World\u201c oder \u201eThe Windmills of Your Mind\u201c werden in \u00fcberraschungsreiche, kammermusikalische Kleinode transformiert. Mit der nieder\u00f6sterreichischen S\u00e4ngerin Amina Bouroyen, dem K\u00e4rntner Saxofonisten Robert Unterk\u00f6fler (\u00d61 Jazzstipendiengewinner 2018) und dem aus Melk stammenden E-Bassisten Robin Gadermaier stehen drei spannende junge Talente des \u00f6sterreichischen Jazz hinter Slowklang, und sie sch\u00e4rfen mit dem originellen Output dieses Trios ihr Profil in markanter Weise. Andreas Felber bittet Bouroyen, Unterk\u00f6fler und Gadermair zum Gespr\u00e4ch und pr\u00e4sentiert die Aufnahme des Konzerts, das das Trio am 18. November 2022 im Wiener KlangTheater in der Reihe \u201e5 Millionen Pesos\u201c f\u00fcr jungen Jazz in und aus \u00d6sterreich gegeben hat. Au\u00dferdem steht Musik von Saxofonist Joe Lovano auf dem Programm, der am 29. Dezember seinen 70. Geburtstag feiert. Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: \u201eEs war an einem Heiligabend&#8230;\u201c \u2013Jazz, der am 24. Dezember aufgenommen wurde<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Eigentlich ist der \u201eChristmas Eve\u201c in den meisten Staaten der USA ein ganz normaler Arbeitstag. Kein Wunder also, dass auch mehrere Jazzplatten an einem solchen Datum aufgenommen wurden. Mindestens drei davon sind zu absoluten Klassikern geworden: Miles Davis &amp; The Modern Jazz Giants (1954), Wayne Shorter \u201eSpeak No Evil\u201c (1964) und Don Cherry \u201eComplete Communion\u201c (1965). Auch das zweite von John Hammonds folgenreichen \u201eFrom Spirituals to Swing\u201c-Konzerten in der Carnegie Hall fand 1939 an einem 24. Dezember statt. Alles Heiligabend-Produktionen \u2013 wundervolle Musik, ganz ohne Weihnachts-Kitsch.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc122089903\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc122089903\"><\/a>so \u2013 25.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Das Trio Slowklang im Gespr\u00e4ch und konzertant im Wiener KlangTheater<\/strong><\/p>\n<p>16:05 \u2013 17:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Xmas Jazz: Nordic Sounds <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. P\u00fcnktlich zum Fest serviert SWR2 wieder Mountain Jazz aus dem hohen Norden. Ganz gleich, ob es sich um Aufnahmen handelt, die als Weihnachtsmusik gedacht sind oder nicht: Jazz aus Skandinavien liefert zuverl\u00e4ssig Stoff f\u00fcr einen stimmungsvollen Weihnachts-Soundtrack. Darunter aktuelle Aufnahmen der Pianisten Ketil Bj\u00f8rnstad und Tord Gustavsen, Marius Nesets strahlendes Saxofon, atmosph\u00e4rische Soundscapes aus Trompeten- und Elektronikkl\u00e4ngen von Arve Henriksen oder Erlend Apneseth, der sich auf der norwegischen Hardanger Fiddle faszinierend zwischen Tradition und Moderne bewegt.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Reinhard Mey: Ein Mann und seine Gitarre <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Reinhard Mey, auch bekannt unter den Pseudonymen Fr\u00e9d\u00e9rik Mey oder Alfons Yondraschek, gilt als einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher. Geboren am 21. Dezember 1942 in Berlin, begeistert Reinhard Mey seit \u00fcber 50 Jahren mit seiner Stimme, seiner Gitarre und seinen Texten. In den Liedern erz\u00e4hlt Mey von Alltagsthemen und wichtigen Momenten seines Lebens. Die Geburt seiner Kinder schl\u00e4gt sich ab 1977 in Arbeiten wie \u201eDu hast mir schon Fragen gestellt\u201c oder \u201eMenschenjunges\u201c nieder. Aber auch die Leidensgeschichte und der tragische Tod seines Sohnes Max im Jahr 2014 werden im am Krankenbett komponierten Lied \u201eDrachenblut\u201c thematisiert. Seit den 1990er Jahren bezieht Reinhard Mey vermehrt politisch Stellung und r\u00fcckt etwa in \u201eDie Waffen nieder\u201c, \u201eHeimatlos\u201c oder \u201eFrieden\u201c seine pazifistische Haltung in den Fokus. Speziell das Lied \u201eNein meine S\u00f6hne geb\u2019 ich nicht\u201c hat seit dem 24. Februar 2022 wieder in erschreckender Weise an Aktualit\u00e4t gewonnen. Die Spielr\u00e4ume Spezial gratulieren Reinhard Mey zum 80. Geburtstag. Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Duo Folkoteque im Studio 2 des ORF Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der spanische Klarinettist Oscar Antoli und der serbische Akkordeonist Milos Todorovski haben bereits beim ersten musikalischen Aufeinandertreffen eine besondere Chemie im Zusammenspiel wahrgenommen. Der Name ihres Duos Folkoteque ist Programm: Einfl\u00fcsse verschiedener europ\u00e4ischer Volksmusiken werden in die Eigenkompositionen der beiden in Wien lebenden Musiker ebenso integriert wie Kl\u00e4nge aus dem Orient und lateinamerikanische Rhythmen. Aus dem Jazz kommen harmonische Ideen und unterschiedliche Improvisationskonzepte. Milos und Oscar r\u00fccken so traditionelle T\u00e4nze wie die Mazurka, den Walzer, den Schottisch oder die Bourr\u00e9e in ein neues Licht. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Geri Allen: \u201eGrand River Crossings\u201c (2013) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die 1957 in Pontiac, Michigan, geborene Pianistin Geri Allen etabliert sich im Laufe ihrer Karriere als eine der wichtigsten Musikerinnen des Modern Jazz. In ihrem Klavierspiel vereint sie die Tradition des Jazz mit Einfl\u00fcssen von Gospel, Soul und aktuellem Pop. Ihr Tod im Jahr 2017 -sie erliegt 60-j\u00e4hrig einem Krebsleiden -hinterl\u00e4sst eine gro\u00dfe L\u00fccke in der Jazz-Community, auch weil viele junge Musiker:innen sie als gro\u00dfen Einflussfaktor sehen. In den letzten Jahren ihres Lebens entdeckt Geri Allen zunehmend die Solo-Piano-Besetzung f\u00fcr sich. Zuvor meist in Trios und gr\u00f6\u00dferen Ensembles unterwegs, erscheint 2010 das erste von drei Soloalben. Diese Trilogie endet 2013 mit \u201eGrand River Crossings\u201c, ihrer vorletzten Arbeit. Hier widmet sich Allen den musikalischen Gr\u00f6\u00dfen der Stadt Detroit: Dem Label Motown, Marvin Gaye, Stevie Wonder und vielen mehr. Neben Neuinterpretationen von Titeln aus der Detroiter Musikgeschichte intoniert Allen auch eigenkomponierte St\u00fccke, als pers\u00f6nliche Ode an die Stadt. In einigen fungiert der Trompeter Marcus Belgrave als musikalischer Gast, auf einem Cut der Saxofonist David McMurray. F\u00fcnf Jahre nach dem viel zu fr\u00fchen Ableben der Pianistin sei dieser Meilenstein unter den Soloklavier-Einspielungen wieder aus dem Regal geholt. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit \u2013Gedankenspr\u00fcnge aus dem Musterbuch des Jetlags<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio: Getriebenheiten: Lullabies to wake up &amp; Motorenherz von Christine Sch\u00f6rkhuber, Verena D\u00fcrr, Zorka Wollny<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christine Sch\u00f6rkhuber ist Klangk\u00fcnstlerin und Medienk\u00fcnstlerin mit einem breiten Interesse an der Dynamik von Beziehungen und Ordnungssystemen auf sozialer, physikalischer und technologischer Ebene.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das experimentelle H\u00f6rst\u00fcck \u201eMotorherz\u201c mit der Literatin Verena D\u00fcrr verhandelt Antrieb und Getriebenheiten in einer von den Auswirkungen der Industralisierung gepr\u00e4gten Lebenswelt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eLullabies to wake up\u201c ist ein Konzeptalbum zwischen Chorgesang, abstrakter Stimme, Kinderlied, Vocal Noise und H\u00f6rspiel, das gemeinsam mit der polnischen Medienk\u00fcnstlerin Zorka Wollny entstand .\u201cWelche Fragen gehen dir vor dem Einschlafen durch den Kopf? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigten sich f\u00fcnfzig Personen aus drei L\u00e4ndern und aus drei Ch\u00f6ren und \u00fcbersetzten sie in vokale Interpretationen.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: \u201eEvening Prayer\u201c \u2013 Winter- und Weihnachtswelten des Norwegers Ola Gjeilo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Uralte finnische Texte und moderne Klanglandschaften \u2013 diese Mixtur beschert dem finnischen Sextett Okra Playground immer wieder Pl\u00e4tze in diversen World Music Charts. Vor 12 Jahren kamen die exzellenten Musikerinnen und Musiker zum ersten Mal zusammen und entwickelten sich seither zu einem kreativen Power-House. In diesen Wochen legen sie ihr drittes Album vor. Der Name \u201eOkra Playground\u201c ist Programm: Die Band betrachtet ihr musikalisches Tun als \u201eSpielplatz\u201c, auf dem traditionelle Volksinstrumente wie Kantele und Bogenleier in Dialog mit modernen Instrumenten und electronic Beats treten. Dabei entsteht ein aufregender Sound voll mystischer Energie, getragen von den kehlig kr\u00e4ftigen Stimmen der drei S\u00e4ngerinnen. Viele der Songs nehmen sich Zeit zur Entwicklung und entfalten \u2013 nicht zuletzt durch die markant raue finnische Sprache \u2013 eine mitrei\u00dfende Kraft, die die Finnen zu gefragten Festivalg\u00e4sten werden l\u00e4sst. Eine Sendung von Roland Kunz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 51. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. 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