{"id":28766,"date":"2022-12-11T12:00:25","date_gmt":"2022-12-11T11:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28766"},"modified":"2022-12-07T18:52:54","modified_gmt":"2022-12-07T17:52:54","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-12-12-bis-18-12-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/12\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-12-12-bis-18-12-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 12.12. bis 18.12.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 50. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc121331374\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331375\">mo \u2013 12.12.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331376\">di \u2013 13.12.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331377\">mi \u2013 14.12.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331378\">do \u2013 15.12.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331379\">fr \u2013 16.12.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331380\">sa \u2013 17.12.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc121331381\">so \u2013 18.12.2022. 12<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc121331374\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331374\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc121331375\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331375\"><\/a>mo \u2013 12.12.2022<\/h2>\n<p>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: INNt\u00f6ne Jazzfestival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diersbach, \u00d6sterreich. Aufzeichnung vom 03.06.2022. Fergus McCreadie Trio: Fergus McCreadie, Klavier; David Bowden, Bass; Stephen Henderson, Schlagzeug. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Giant Steps in Jazz Extended Version \u2013 Dizzy Gillespie<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Bill Frisell: Four | Free Swing: Tuuri | Alexander \u2018Sandi\u2019 Kuhn: Meandering<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (2\/3) \u2013 Die Streichquartette Nr. 2 und 4 von Beat Furrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wien Modern 2021 widmete Beat Furrer, einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, einen Schwerpunkt \u2013 mit drei Urauff\u00fchrungen, zwei \u00f6sterreichischen Erstauff\u00fchrungen, s\u00e4mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent. Pandemiebedingt konnten nicht alle geplanten Konzerte im Jahr 2021 umgesetzt werden, ein Teil wurde auf 2022 verschoben. \u201eZeit-Ton\u201c greift die Idee der Pr\u00e4sentation aller vier Streichquartette als individueller \u201eKonzertsaal im Wohnzimmer\u201c auf und f\u00fchrt die beiden Wien Modern-Jahrg\u00e4nge in drei Sendungen zusammen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Interpret dieser herausfordernden St\u00fccke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff\u00fchrungen \u2013 zuletzt Sch\u00f6nbergs Quartette vor f\u00fcnf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr\u00fcndet, z\u00e4hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen\u00f6ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St\u00fccke l\u00e4sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die Musiker:innen zu Mitgestalter:innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr\u00e4gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger\u00e4usch eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l\u00e4ngsten mit knapp 50 Minuten, l\u00e4sst er sich auf die Struktur der Kl\u00e4nge ein und l\u00e4sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie\u00dflich die knapp zwanzigmin\u00fctige Urauff\u00fchrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St\u00fccken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer \u00fcber mehrere Jahre hinweg besch\u00e4ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit\u00e4t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl\u00e4nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Bonus-St\u00fcck wird der Mitschnitt von \u201eAkusmata. Sieben kurze St\u00fccke f\u00fcr Vokalensemble und Instrumente nach Fragmenten von Pythagoras\u201c (2020) im ersten Teil der \u201eZeit-Ton\u201c-Serie zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in \u00d6sterreich. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f\u00fcr Komposition an der Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr\u00fcndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro\u00dfen \u00d6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday \u2013 Neues aus der Schweiz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Henning Sieverts pr\u00e4sentiert aktuelle Produktionen des Z\u00fcricher Tenorsaxofonisten Christoph Grab, des Berner Pianisten Joe Haider und vom paneurop\u00e4ischen Sextett \u201eFuzzyduck\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331376\"><\/a>di \u2013 13.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: \u201eEl Tigre\u201c \u2013 Tierische Jazzthemen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gerd Filtgen. Manche Jazz-Titel entstanden mehr oder weniger zuf\u00e4llig. Ein ber\u00fchmtes Beispiel daf\u00fcr ist John Coltranes \u201eMoment\u2019s Notice\u201c, das von dem Saxofonisten im letzten Augenblick im Studio kreiert wurde. Im Gegensatz dazu haben sich Interpreten vom Traditional bis hin zum Modern Jazz, die Tiernamen f\u00fcr ihre St\u00fccke w\u00e4hlten, sicher schon im Vorfeld dar\u00fcber Gedanken gemacht, wie ihre Musik zu den jeweiligen Lebewesen passt. Sch\u00f6ne Beispiele daf\u00fcr sind: Clarence Williams\u2019 His Blue Five mit \u201eWild Cat Blues\u201c, Duke Ellingtons \u201ePurple Gazelle\u201c oder der Tenorsaxofonist Dexter Gordon mit \u201eThe Panther\u201c.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Songs voll Leichtigkeit und Seele<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Olivia Trummer Trio &amp; G\u00e4ste: Olivia Trummer, Piano, Gesang; Rosario Bonaccorso, Kontrabass; Nicola Angelucci, Schlagzeug; Fabrizio Bosso, Trompete; Kurt Rosenwinkel, Gitarre. Aufnahme vom 19.5.2022 beim Jazzfest Bonn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer. T\u00e4nzerisch, melodisch, raffiniert: Die Pianistin und S\u00e4ngerin Olivia Trummer hat ein Talent daf\u00fcr, kleine Song-Kunstwerke zu schaffen. Auf der Platte \u201eFor You\u201c, ihrer ersten gr\u00f6\u00dferen Produktion seit acht Jahren, besch\u00e4ftigt sie sich textlich u.a. mit den Themen Trennung und Neuanfang. Musikalisch h\u00e4lt sie dabei spielend die Balance zwischen kompositorischem Anspruch und Eing\u00e4ngigkeit. Seit einiger Zeit pendelt die geb\u00fcrtige Stuttgarterin zwischen Berlin und Mailand. Aus der lebendigen italienischen Szene kommen auch ihre Trio-Kollegen. Das Konzert im Rahmen des Jazzfest Bonn war das einzige ihrer CD-Release-Tour, bei dem die beiden Gastsolisten der Platte auch live dabei waren: der amerikanische Stargitarrist Kurt Rosenwinkel und der brillante Trompeter Fabrizio Bosso. Beide erhielten ausgiebig Gelegenheit, ihre Klasse improvisatorisch zu beweisen.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eWer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit\u201c \u2013 Im Gespr\u00e4ch mit der Komponistin Sara Glojnari\u0107<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Drei Urauff\u00fchrungen innerhalb von drei Wochen, das ist allerhand. Da muss man Nerven behalten, Zeitmanagement und Schaffenskraft im Blick haben. All das ist der Komponistin Sara Glojnari\u0107 im November 2022 gelungen. Ihre Auftragswerke zuletzt f\u00fcr das M\u00fcnchner Kammerorchester, das Klangforum Wien und das Radiosinfonieorchester Wien wurden rechtzeitig fertig und mit gro\u00dfem Erfolg uraufgef\u00fchrt. In diesem Jahr bekam die 31-J\u00e4hrige obendrein den Erste-Bank-Kompositionspreis verliehen \u2013 f\u00fcr \u201eeine akzentuierte und tabufreie Betrachtung soziopolitischer Feinmechanik unserer gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft\u201c, wie es in der Laudatio hei\u00dft. Glojnari\u0107 spanne in ihrer Arbeit einen weit gezogenen Bogen, der Popkultur und Kunstmusik gleicherma\u00dfen miteinschlie\u00dfe. Genau diese vitale Erweiterung, ja Entgrenzung hat der aus Zagreb stammenden K\u00fcnstlerin in den letzten sechs Jahren einen starken Karriereschub verschafft. In den Hotspots der Neue-Musik-Szene, ob Wittener Tage f\u00fcr Neue Kammermusik, das Eclat Festival Stuttgart, das Ultraschall Berlin oder Wien Modern, hat sich schnell herumgesprochen, dass Glojnari\u0107\u2019 oftmals intermediale Werke trashig und wild, raffiniert und poetisch, handwerklich virtuos und k\u00fcnstlerisch vision\u00e4r sind. Elektronisch generierte Sounds treffen auf traditionelle Musikinstrumente, Videosequenzen steuern Opernhandlungen, bekannte Klangsprachen werden gegen die Konvention der zeitgem\u00e4\u00dfen Neuen Musik durch ihren Kreativfilter entlarvt und kaleidoskopartig gedreht, gewendet, beleuchtet. Tabuthemen kennt die Komponistin keine. Im Gespr\u00e4ch mit BR-KLASSIK erz\u00e4hlt die Hobbytriathletin von ihrem bisherigen Werdegang, der Notwendigkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen, um daran zu wachsen und wie enorm wichtig es ist, trotz des willkommenen Aufwinds in keine Schublade zu passen. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Stephanie Lottermoser: In-Dependence | Lukas DeRungs: Kosmos Suite | Svaneborg Kardyb: Over Tage<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (3\/3) \u2013 Das Streichquartett Nr. 3 von Beat Furrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wien Modern 2021 widmete Beat Furrer, einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, einen Schwerpunkt \u2013 mit drei Urauff\u00fchrungen, zwei \u00f6sterreichischen Erstauff\u00fchrungen, s\u00e4mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent. Pandemiebedingt konnten nicht alle geplanten Konzerte im Jahr 2021 umgesetzt werden, ein Teil wurde auf 2022 verschoben. \u201eZeit-Ton\u201c greift die Idee der Pr\u00e4sentation aller vier Streichquartette als individueller \u201eKonzertsaal im Wohnzimmer\u201c auf und f\u00fchrt die beiden Wien Modern-Jahrg\u00e4nge in drei Sendungen zusammen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Interpret dieser herausfordernden St\u00fccke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff\u00fchrungen \u2013 zuletzt Sch\u00f6nbergs Quartette vor f\u00fcnf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr\u00fcndet, z\u00e4hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen\u00f6ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St\u00fccke l\u00e4sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die Musiker:innen zu Mitgestalter:innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr\u00e4gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger\u00e4usch eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l\u00e4ngsten mit knapp 50 Minuten, l\u00e4sst er sich auf die Struktur der Kl\u00e4nge ein und l\u00e4sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie\u00dflich die knapp zwanzigmin\u00fctige Urauff\u00fchrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St\u00fccken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer \u00fcber mehrere Jahre hinweg besch\u00e4ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit\u00e4t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl\u00e4nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Bonus-St\u00fcck wird der Mitschnitt von \u201eAkusmata. Sieben kurze St\u00fccke f\u00fcr Vokalensemble und Instrumente nach Fragmenten von Pythagoras\u201c (2020) im ersten Teil der \u201eZeit-Ton\u201c-Serie zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in \u00d6sterreich. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f\u00fcr Komposition an der Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr\u00fcndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro\u00dfen \u00d6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots \u2013 H\u00f6ren wir Gutes und reden dar\u00fcber!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ausgezeichnet mit dem Deutschen Radiopreis 2022 als beste Sendung. Beate Sampson, Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel diskutieren \u00fcber aktuelle Jazzalben<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc121331377\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331377\"><\/a>mi \u2013 14.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Blue hour<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Billie Holiday, Eva Cassidy, Keith Jarrett, Coleman Hawkins, Lester Young und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Ausgepr\u00e4gtes Gesp\u00fcr f\u00fcr das Hybride \u2013 Der Musiker Carl Oesterhelt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Carl Oesterhelt, 1968 in M\u00fcnchen geboren, ersetzte vor gut drei Jahrzehnten die Drummachine bei der Band F.S.K., ver\u00f6ffentlichte unter dem Moniker Carlo Fashion, war Teil des Tied &amp; Tickled Trios. Als Musiker und Komponist arbeitet er an Theatern und f\u00fcr H\u00f6rspiele und changiert dabei zwischen Electronica und Neuer Musik, voller Reverenzen an Anton Bruckner, Theo Parrish, Moondog, Bernhard Herrman oder Les Baxter. Wiederholt arbeitete er dabei mit Johannes Enders, Hans Joachim Irmler, Michaela Meli\u00e1n und Andreas Gerth zusammen.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Gerald Clayton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. Sechs Alben hat der Pianist Gerald Clayton bislang unter eigenem Namen ver\u00f6ffentlicht, zu seiner Diskographie geh\u00f6ren auch Aufnahmen u.a. mit Diana Krall und Roberta Gambarini, Roy Hargrove und Dianne Reeves, John Scofield und Gilad Hekselman, Dayna Stephens und Terri Lyne Carrington, Trompeter Avishai Cohen und Charles Lloyd, Ben Wendel und Ambrose Akinmusire.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Gestaltung: Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Live-Mitschnitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufnahmen vom 9. NUEJAZZ Festival in N\u00fcrnberg mit dem Christian Sands Trio. Mit Christian Sands (Piano), Yasushi Nakamura (Bass) und Ryan Sands (Schlagzeug). Eine Aufnahme vom 26. Oktober 2022 aus der Kulturwerkstatt auf AEG. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc121331378\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331378\"><\/a>do \u2013 15.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Taking Sides \u2013 Der Fall Guila Bustabo<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Zweij\u00e4hrige bekommt sie ihre erste Geige, mit neun deb\u00fctiert sie mit dem Chicago Symphony Orchestra. Sie studiert mit Isaac Stern und Yehudi Menuhin an der New Yorker Juilliard School, arbeitet mit Furtw\u00e4ngler und r\u00fchrt Sibelius zu Tr\u00e4nen. Die Amerikanerin Guila Bustabo wird als eines der gr\u00f6\u00dften Geigentalente des 20. Jahrhunderts gehandelt, doch was geschieht dann? 1938 unternimmt die 22-J\u00e4hrige mit ihrer dominanten Mutter eine Europatournee und erobert die Konzerts\u00e4le Nazideutschlands. Der gesinnungstreue Komponist Hans Pfitzner f\u00fchrt sie in h\u00f6chste Parteikreise ein, Bustabo spielt bis 1944 in allen St\u00e4dten des Dritten Reichs. Kein Wunder, dass sie nach dem Krieg auf der \u201eSchwarzen Liste\u201c der politisch Korrumpierten landet \u2013 obwohl sie behauptete, sich immer nur um die Musik gek\u00fcmmert zu haben. Man f\u00fchlt sich an den \u201eFall Furtw\u00e4ngler\u201c erinnert \u2013 doch f\u00fcr Guila Bustabo sind die Folgen weit schlimmer. Ihre Karriere ist beendet, sie spielt einige Jahre als Tuttigeigerin im Symphonieorchester Innsbruck (!) und stirbt 2001 verarmt in Birmingham\/Alabama. BR-KLASSIK stellt diese Biographie vor, die nicht zuletzt die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Kunst und Politik stellt. Eine Sendung von Alexandra Maria Dielitz<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Zwischen den Welten \u2013 Der franz\u00f6sische Gitarrist Romain Pilon<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karl Lippegaus. Was der Franzose Romain Pilon seinem Instrument entlockt, l\u00e4sst vermuten, dass er in K\u00fcrze zur internationalen Spitzengruppe der Jazzgitarristen z\u00e4hlen wird. Mit zehn Jahren begann er, Gitarre zu spielen und schw\u00e4rmte f\u00fcr Led Zeppelin. Als der Musiker aus Grenoble ein Stipendium f\u00fcr die Berklee School in Boston bekam, lernte er den Bassisten Jeff Denson kennen, f\u00fcr dessen Ridgeway-Label zwei fulminante gemeinsame Trio-Alben mit dem Topdrummer Brian Blade entstanden sind, \u201eBetween Two Worlds\u201c und \u201eFinding Light\u201c. Dar\u00fcber hinaus hat Pilon bislang f\u00fcnf Platten unter eigenem Namen ver\u00f6ffentlicht, h\u00e4ufig mit amerikanischen Top-Musikern an seiner Seite. Die Kontakte zur dortigen Szene pflegt er intensiv von seiner Wahlheimat Paris aus. Neben seiner mehrfach ausgezeichneten T\u00e4tigkeit als Musiker ist er heute ein international gefragter Jazzp\u00e4dagoge.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Matthias R\u00fcegg: Das blaue Klavier \/ The Advantage Of Writing Music | Oliver Lutz: RE: CALAMARI 2 | Plume: Holding On<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Reynolds. Hauptsache, spielen. \u2013 30 Jahre Reynolds im Zeit-Ton Portr\u00e4t. Gestaltung: Heinrich Deisl<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das aus Buenos Aires stammende Trio Reynolds feiert sein 30-j\u00e4hriges Band-Jubil\u00e4um. Sie wurden zu einer lateinamerikanischen Super Group und produzierten h\u00f6chst konzeptorientierten Noise-Rock ebenso wie Klang-Installationen mit Pauline Oliveros. Allein 2022 haben sie f\u00fcnf Tontr\u00e4ger herausgebracht. Ein Zeit-Ton-Portr\u00e4t \u00fcber eine Gruppe, die seit 30 Jahren vorexerziert, was Kunst und Inklusion zustande bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Reynolds waren urspr\u00fcnglich die Experimentalmusiker Roberto Conlazo und Alan Courtis. Beide arbeiteten als Musikp\u00e4dagogen f\u00fcr die Escuela de Formaci\u00f3n Integral para M\u00fasicos in ihrer Heimatstadt Buenos Aires. 1992 kam Miguel Tomas\u00edn als Schlagzeuger und S\u00e4nger dazu. Tomas\u00edn wurde der erste Musiker mit Down-Syndrom, der regelm\u00e4\u00dfig im argentinischen TV zu sehen war. 2022 wurde er mit dem renommierten Henry Viscardi Achievement Award f\u00fcr sein Engagement f\u00fcr Menschen mit Behinderung ausgezeichnet. Zu den erkl\u00e4rten Fans der Band z\u00e4hlte u.a. die Gruppe Sonic Youth.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Reynolds haben mehr als 100 Improvisations- und Experimentalmusik-Ver\u00f6ffentlichungen herausgebracht. Ihr Sound ist dem Credo verpflichtet, direkt, spontan und unvermittelt Musik zu machen. Und das oftmals mit charmanter Schelmenhaftigkeit und dadaistisch anmutenden Absurdit\u00e4ten. Courtis umrei\u00dft sie mit dem gleicherma\u00dfen k\u00fcnstlerisch wie p\u00e4dagogisch gemeinten Satz: \u201eStell dich hin und spiele. Egal was. Hauptsache, du spielst.\u201c Wenn Reynolds Konzerte gaben, verbanden Courtis und Conlazo dies meist damit, vor Ort Kreativ-Workshops zu halten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Kreativit\u00e4t ohne Grenzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">W\u00e4hrend Reynolds sich lange mit diversen Spielarten von Noise-Rock auseinandersetzten, haben sie sich in den letzten Jahren besonders mit Space- und Krautrock besch\u00e4ftigt und spielten mit der japanischen Experimentalrock-Band Acid Mothers Temple. Weitere Inspirationen sind die Musiken der indigenen V\u00f6lker Lateinamerikas.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine besondere Beziehung haben Reynolds zu der 2016 verstorbenen Klang-Pionierin Pauline Oliveros. Sie war es, die sie zu ihrer ersten USA-Tour nach New York holte und bereits 1999 ein Internet-Konzert mit ihnen veranstaltete. An die zehn weiteren Alben folgten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zeit-Ton Portr\u00e4t erz\u00e4hlen Reynolds \u00fcber die Band-Geschichte, ihr sozialpolitisches Engagement und wie sie einmal den Eiffel-Turm f\u00fcr ein Klangst\u00fcck verwendeten.\u00a0 Gestaltung: Heinrich Deisl<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Herbert Eimert: \u201eEpitaph f\u00fcr Aikichi Kuboyama\u201c (Richard M\u00fcnch, Sprechstimme; Leopold von Knobelsdorff, Realisation); Wolfgang Jacobi: Suite im alten Stil, op. 10 (Tatjana Blome, Klavier); Herbert Eimert: Sechs Studien f\u00fcr elektronische Musik<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz \u2013 Musikalische Botschafterin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die S\u00e4ngerin und Bandleaderin Ganna Gryniva, geboren in der Ukraine, als Studiogast in der Jazztime. Mit Musik von Ganna Gryniva und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc121331379\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331379\"><\/a>fr \u2013 16.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Markus Stockhausens Quadrivium 2018 in Hamburg <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der aus K\u00f6ln stammende Markus Stockhausen ist einer der interessantesten Jazztrompeter in Europa, stets an der Schnittstelle zwischen Jazz, Klassik, zeitgen\u00f6ssischer Musik und elektronischen Experimenten unterwegs. Seit 2004 tritt er im Trio Lichtblick mit Pianist Angelo Comisso und Schlagzeuger Christian Thom\u00e9 auf. Markus Stockhausens Quadrivium wiederum baut auf diesen Erfahrungen auf und erweitert das Trio um den Cellovirtuosen J\u00f6rg Brinkmann. Dessen Beitr\u00e4ge f\u00fcgen sich harmonisch in den Ensembleklang ein, wie am 14. September 2018 zu h\u00f6ren war, als die vier Musiker ein konzentriertes und kontemplatives Konzert im Rolf-Liebermann-Studio des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg gaben. Die Kompositionen an diesem Abend stammten von Stockhausen, Comisso und Brinkmann. In ihnen gelang eine erstaunliche Synthese von zeitgen\u00f6ssischem Jazz und europ\u00e4ischer Kunstmusik. Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Das Musik-Feature: Das Trapez aus dem Morgenland \u2013 Das Hackbrett als Welt-Klassikinstrument<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrike Z\u00f6ller. Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr. Es dient nicht dem Zerkleinern von Kalbs- oder Kohlk\u00f6pfen. Das etwas brutale deutsche Wort \u201eHackbrett\u201c f\u00fcr dieses einf\u00fchlsame Instrument ist durchaus irref\u00fchrend. \u201eDulce Melos\u201c \u2013 s\u00fc\u00dfer Klang wurde eines der vielen trapezf\u00f6rmigen Instrumente im Mittelalter passender genannt. Hackbrettinstrumente sind im europ\u00e4ischen Raum bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wegen ihres silbrigen Klangs bis ins 18. Jahrhundert beliebte Kammermusikinstrumente. Eigentlich aber stammt es wohl aus Persien und wird in der klassischen Musik Chinas oder Wei\u00dfrusslands in ungebrochener Tradition kammermusikalisch oder orchestral eingesetzt. Dass heute in Europa, nach einer jahrhundertelangen Zeit der Vernachl\u00e4ssigung neben zeitgen\u00f6ssischen Werken Folk, Rock, Jazz, Blues oder Techno mit dem Hackbrett gespielt wird: Das trapezf\u00f6rmige Instrument nimmts mit Fassung und dankt f\u00fcr die neue Aufmerksamkeit mit Cs\u00e1rd\u00e1s-Seele und Country-Mood, im Konzert- oder Clubstil. Oder auch ganz entspannt im Hier und Jetzt, wenn indische Ragameister ihm meditative Kl\u00e4nge entlocken.<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Trio Ilse Riedler\/Ingrid Oberkanins\/Lorenz Raab <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus dem KlangTheater. Drei Musikpers\u00f6nlichkeiten, deren Wege sich schon in der Vergangenheit immer wieder gekreuzt haben, vereinen ihre Kr\u00e4fte: Die Saxofonistin Ilse Riedler, der Trompeter Lorenz Raab und die Perkussionistin<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ingrid Oberkanins haben schon eine Reihe von Ensembles mitgepr\u00e4gt. Pr\u00e4zises Zusammenspiel, ein spielerischer Umgang mit der Formensprache des Jazz und dar\u00fcber hinaus das Erkunden der Klangm\u00f6glichkeiten ihrer Instrumente kennzeichnen ihr eben erst entstandenes Trio. Eine Radiopremiere auf der B\u00fchne des KlangTheaters, begleitet im Gespr\u00e4ch von Johann Kneihs. Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p>22:01:00 [???] | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Geschichte des Techno <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was ist Techno? Das h\u00e4ngt davon ab, wem die Frage gestellt wird. F\u00fcr Menschen, die in den 1990er Jahren Teenager waren, ist Techno jene globale elektronische Tanzmusik, deren repetitive Arrangements mit minimalistischen, von der Basstrommel dominierten Grundrhythmen auf einem elektronischen Instrumentarium erzeugt wurden. Der Begriff \u201eTechno\u201c etablierte sich aber bereits im Jahr 1982, also vor 40 Jahren. Angeblich wurde er zu dieser Zeit von Mitgliedern der britischen Electro-Pop-Szene gepr\u00e4gt. Verb\u00fcrgt ist, dass im selben Jahr mehrere Aufnahmen mit \u201eTechno\u201c im Titel ver\u00f6ffentlicht wurden, zum Beispiel \u201eTechno Trax\u201c des legend\u00e4ren New Yorker Produzenten Man Parrish. Plattengesch\u00e4fte in Deutschland begannen zu dieser Zeit, eine Kategorie namens \u201eTechno\u201c f\u00fcr elektronisch produzierte Musik anzulegen. Technomusik hat sich im Verlauf der Jahrzehnte in unterschiedliche Richtungen entwickelt, die Idee der vom Menschen programmierten Maschinenmusik, wie sie die deutsche Band Kraftwerk bereits im Jahr 1978 mit dem Album \u201eDie Mensch-Maschine\u201c postuliert hatte, blieb aber im Wesentlichen erhalten. Die Spielr\u00e4ume-Nachtausgabe beleuchtet die Geschichte des Techno. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: Zwischen Tradition und Freiheit \u2013 Der Altsaxofonist Jackie McLean in Aufnahmen der 1960er-Jahre<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Niklas Wandt. Jackie McLean, Jahrgang 1931, kam schon als Teenager zum Jazz, auf dem H\u00f6hepunkt des Bebop. F\u00fcr das Altsaxofon entschied er sich unter dem \u00fcberragenden Einfluss Charlie Parkers. Nicht nur dessen Musik war anziehend, auch der unb\u00fcrgerliche Lebenswandel. So kam McLean ebenfalls noch als Teenager bereits mit den Schattenseiten des Musikerdaseins in Ber\u00fchrung \u2013 die Heroinsucht sollte ihn bis in die 60er-Jahre verfolgen. Viele seiner fr\u00fcheren Aufnahmen lassen bereits sein Talent erkennen, leiden aber h\u00f6rbar unter mangelnder \u00dcbung und Vorbereitung \u2013 sein Saxofon war in dieser Zeit laut eigener Aussage permanent beim Pfandleiher. Das \u00e4nderte sich ab 1959, als er begann, auf Blue Note Records zu ver\u00f6ffentlichen. \u201eJackie\u2019s Bag\u201d von 1960 zeigt McLean als begabten Komponisten und agilen Improvisator im Hardbop-Idiom, mit eigenartig schroffem, bluesigem und stets ein bisschen zu hoch eingestimmtem Ton. Wenig sp\u00e4ter beginnt sich seine Musik erneut sp\u00fcrbar zu wandeln, hin zu einer behutsamen Freiheit. Alben wie \u201eOne step beyond\u201d (1963) oder \u201eAction\u201d (1964) mit ihren kryptischen Themen und ausgedehnten modalen Improvisationen sind eindrucksvolle Beispiele.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Maschinenmusik, vom Menschen programmiert \u2013 Die Geschichte des Techno<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Was ist Techno? Das h\u00e4ngt davon ab, wem die Frage gestellt wird. F\u00fcr Menschen, die in den 1990er Jahren Teenager waren, ist Techno jene globale elektronische Tanzmusik, deren repetitive Arrangements mit minimalistischen, von der Basstrommel dominierten Grundrhythmen auf einem elektronischen Instrumentarium erzeugt wurden. Der Begriff \u201eTechno\u201c etablierte sich aber bereits im Jahr 1982, also vor 40 Jahren. Angeblich wurde er zu dieser Zeit von Mitgliedern der britischen Electro-Pop-Szene gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verb\u00fcrgt ist, dass im selben Jahr mehrere Aufnahmen mit \u201eTechno\u201c im Titel ver\u00f6ffentlicht wurden, zum Beispiel \u201eTechno Trax\u201c des legend\u00e4ren New Yorker Produzenten Man Parrish. Plattengesch\u00e4fte in Deutschland begannen zu dieser Zeit, eine Kategorie namens \u201eTechno\u201c f\u00fcr elektronisch produzierte Musik anzulegen. Technomusik hat sich im Verlauf der Jahrzehnte in unterschiedliche Richtungen entwickelt, die Idee der vom Menschen programmierten Maschinenmusik, wie sie die deutsche Band Kraftwerk bereits im Jahr 1978 mit dem Album \u201eDie Mensch-Maschine\u201c postuliert hatte, blieb aber im Wesentlichen erhalten. Die Spielr\u00e4ume-Nachtausgabe beleuchtet die Geschichte des Techno. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGypsy Today\u201c: Aktuelle Hommage an die Musik Django Reinhardts. Mit Jermaine Landsberger, Klvier, Stochelo Rosenberg, Gitarre, Andr\u00e9 Ceccarelli, Schlagzeugd, und Darryl Hall, Kontrabass. Aufnahme vom 13. Oktober 2022 aus dem Audi-Forum Ingolstadt. Auftakt-Konzert aus dem 12. Birdland Radio Jazz Festival. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc121331380\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331380\"><\/a>sa \u2013 17.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Die Geschichte des Techno <\/strong><\/p>\n<p>12:05 bis 13:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Zeit f\u00fcr Bayern: Gehackt und geschlagen. Himmlische T\u00f6ne aus Bayern!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Manche sind mehrere Tonnen schwer, andere hingegen nur wenige Millimeter klein. Sie k\u00fcnden vom Anfang und Ende, sie sagen die Zeit an, sie machen Musik, sie warnen, nerven und verzaubern. Kirchenglocken, Narrenrollen, Froschmaulschellen, Kuhglocken \u2013 um nur wenige zu nennen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit vielen Jahrhunderten fertigen Glockengie\u00dfer in einem aufwendigen Verfahren unterschiedliche Glockenarten an. Aus Bronze, Metall, Eisen und sogar Holz. So unterschiedlich die Beschaffenheit und Formen, so vielf\u00e4ltig die Bedeutungen ihres Klangs.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob wirklich jede Glocke anders klingt? Was sind Ausschellglocken und wof\u00fcr braucht man automatische Christkindgl\u00f6ckchen? Und was wohl ein Handglockenchor f\u00fcr Werke auff\u00fchrt? Ein Feature mit glockenreinem Klang.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gehackt, nicht gestrichen \u2013 Mit dem Hackbrett zwischen allen St\u00fchlen. Von Andreas Pehl Es gibt kaum ein Instrument, das einen unmusikalischeren Namen tr\u00e4gt als das Hack-Brett \u2013 meint Birgit Stolzenburg und betont, dass ihr Instrument nichts mit einem K\u00fcchenger\u00e4t zu tun hat. Stolzenburg ist Professorin f\u00fcr eben dieses Hackbrett an der Musikhochschule in M\u00fcnchen und beweist, dass man auf diesem Instrument trotz seines groben Namens mit Grobmotorik nicht weit kommt. Doch die Unsicherheiten h\u00f6ren beim Namen nicht auf: Ist das Hackbrett ein klassisches Instrument, \u201enur\u201c ein alpenl\u00e4ndisches Volksmusikinstrument oder ein Instrument f\u00fcr Cross-over?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hackbrett bedeutet nicht nur \u201eSoatnmusi\u201c, Auftritte in der \u201estaaden Zeit\u201c im Hintergrund unz\u00e4hliger Weihnachtsfeiern oder Heimatsound. Das beweist das Hackbrett-Jugendorchester Bayern, das unter der Leitung von Lisa Sch\u00f6ttl das Instrument ins Rampenlicht holen m\u00f6chte. Bis zu 20 Jugendliche zeigen hier, was am Hackbrett so alles m\u00f6glich ist. Viele hundert Jahre ist es alt, Komponisten wie Antonio Vivaldi haben daf\u00fcr geschrieben. In den 1930er Jahren hat Tobi Reiser eine Standardform entwickelt, die in Bayern meist gespielt wird. Doch anders als im Geigenbau, der mit Stradivari schon lang seinen H\u00f6hepunkt erreicht hat, wird beim Hackbrett immer noch viel experimentiert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zusammen mit dem Hackbrettbauer Klemens Kleitsch, den Hackbrettvirtuosinnen Lisa Sch\u00f6ttl und Birgit Stolzenburg und dem Schweizer Jazzhackbrettspieler T\u00f6bi Tobler besch\u00e4ftigt sich Andreas Pehl mit einem oft untersch\u00e4tzten und h\u00f6chst virtuosen Instrument mit vielen M\u00f6glichkeiten, das nicht nur an Weihnachten im Schatten seines eigenen Namens steht.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Zeit f\u00fcr Bayern: Gehackt und geschlagen. Himmlische T\u00f6ne aus Bayern!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrike Z\u00f6ller. Es dient nicht dem Zerkleinern von Kalbs- oder Kohlk\u00f6pfen. Das etwas brutale deutsche Wort \u201eHackbrett\u201c f\u00fcr dieses einf\u00fchlsame Instrument ist durchaus irref\u00fchrend. \u201eDulce Melos\u201c \u2013 s\u00fc\u00dfer Klang wurde eines der vielen trapezf\u00f6rmigen Instrumente im Mittelalter passender genannt. Hackbrettinstrumente sind im europ\u00e4ischen Raum bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wegen ihres silbrigen Klangs bis ins 18. Jahrhundert beliebte Kammermusikinstrumente. Eigentlich aber stammt es wohl aus Persien und wird in der klassischen Musik Chinas oder Wei\u00dfrusslands in ungebrochener Tradition kammermusikalisch oder orchestral eingesetzt. Dass heute in Europa, nach einer jahrhundertelangen Zeit der Vernachl\u00e4ssigung neben zeitgen\u00f6ssischen Werken Folk, Rock, Jazz, Blues oder Techno mit dem Hackbrett gespielt wird: Das trapezf\u00f6rmige Instrument nimmts mit Fassung und dankt f\u00fcr die neue Aufmerksamkeit mit Cs\u00e1rd\u00e1s-Seele und Country-Mood, im Konzert- oder Clubstil. Oder auch ganz entspannt im Hier und Jetzt, wenn indische Ragameister ihm meditative Kl\u00e4nge entlocken.<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: \u201eSterne, Wiegenlieder und ein Walzer\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Martin Tingvall, Matt Carmichael, Richard Galliano und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Archie Shepp \u2013 There is Love | Glatt &amp; Verkehrt Festival, \u00d6sterreich, Juli 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Archie Shepp \u2013 There is Love | Archie Shepp, sax, voc | Marion Rampal, voc | Michel Benita, db | Pierre-Fran\u00e7ois Blanchard, p | Glatt &amp; Verkehrt Festival, Winzer Krems, Sandgrube 13, Krems an der Donau, \u00d6sterreich, Juli 2022<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Hildener Jazztage 2022<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pianist Daniel Garc\u00eda ist ein Eklektiker. Ein Musiker, der wei\u00df, dass spanische Musik von Vielem gepr\u00e4gt ist. Vom Dreiklang j\u00fcdischer, maurischer und christlicher Einfl\u00fcsse aus der Zeit von Al-Andalus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Den Nahen Osten und Kuba, das Mittelalter und das Zeitalter der Elektronik \u2013 all das vereint Daniel Garc\u00eda in seiner Musik. Er hat sein Handwerk als klassischer Pianist erlernt. Bei Danilo P\u00e9rez am Berklee College of Music in Boston tauchte er in den Jazz ein. Von seinem Lehrer ermutigt, seine eigene Musik zu schaffen, wird Danilo P\u00e9rez jetzt selbst zum Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen. Durch Improvisation und Jazz setzt der 29-J\u00e4hrige spanische Musik in neue Kontexte. Stilistische Trennlinien verschwinden. Dabei wird er von kubanischen Jazzmusikern mit Bass und Schlagzeug begleitet. Klavier, Bass und Schlagzeug: Genau diese Instrumente werden auch in der Band von Roberta Gambarini gespielt. Die italienische S\u00e4ngerin geh\u00f6rte ebenfalls zu den internationalen Stars der Hildener Jazztage 2022.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daniel Garc\u00eda Trio \/ Roberta Gambarini &amp; Band. Aufnahmen aus der Stadthalle Hilden<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Zeit f\u00fcr Bayern: Gehackt und geschlagen. Himmlische T\u00f6ne aus Bayern!<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Eva Klesse \u2013 Shooting Star der europ\u00e4ischen Jazzszene<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Carsten Beyer. Eva Klesse hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Karriere hingelegt \u2013 und das am Schlagzeug, einem Instrument, an dem sonst oft die M\u00e4nner dominieren. Den Echo Jazz hat sie gewonnen und den SWR Jazz Award \u2013 und der DAAD schickte sie f\u00fcr zwei Jahre an die Uni nach New York, wo sie ihre Technik noch verfeinern konnte. Heute ist Eva Klesse selbst Professorin und feiert mit ihrem Quartett Erfolge in ganz Europa. In Late Night Jazz stellt Eva Klesse ihr neues Album \u201eSongs against Loneliness\u201c vor und sie erz\u00e4hlt, warum sie mittlerweile mehr als nur einen Koffer in Berlin hat.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Musik der Welt: Der Freigeist vom Albaicin \u2013 Der Flamencos\u00e4nger Enrique Morente<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Portr\u00e4t zu seinem 80. Geburtstag. Von Florian Heurich. Zuerst galt er als Rebell, der sich gerade unter den Puristen der Flamencokunst keineswegs nur Freunde machte. Mittlerweile ist er eine Legende und wird als einer der gro\u00dfen Neuerer des Flamenco verehrt. Enrique Morente kannte die Tradition dieser Musik genau, wusste um den Gesangsstil und die verschiedenen Formen des Flamenco. Er konnte den ganz urspr\u00fcnglichen \u201ecante jondo\u201c singen und war dennoch am Puls der Zeit. Er fusionierte den Flamenco mit Jazz, Rock oder Folklore aus anderen L\u00e4ndern und literarisierte diese aus dem Volk hervorgegangene Musik, indem er Texte von Federico Garc\u00eda Lorca, Antonio Machado oder Miguel Hern\u00e1ndez vertonte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anl\u00e4sslich des 80. Geburtstags von Enrique Morente am 25. Dezember zeichnet Florian Heurich das Portr\u00e4t eines Flamencos\u00e4ngers, der auf die nachfolgende Generation wirkt wie wohl kein zweiter. Dabei kommen Weggef\u00e4hrten und aktuelle Musiker zu Wort.<\/p>\n<p>23:15:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz im Gespr\u00e4ch, das Ralph Mothwurf Orchestra in Graz 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Schlagzeugerin Judith Schwarz und die Saxofonistin und Klarinettistin Lisa Hofmaninger sind nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit bestens aufeinander eingespielt: Sie bilden das Duo Sound Collector und die Rhythm-Section des Quintetts chuffDrone, weiters sind sie Teil von Christian Muthspiels Orjazztra Vienna. F\u00fcr die im Dezember erscheinende Deb\u00fct-CD von Sound Collector (Edition \u00d61 -Jazz Contemporary) haben sich die beiden Musikerinnen auf die Suche nach internationalen Kollaborateur:innen begeben und sind unter anderem in Rum\u00e4nien, der T\u00fcrkei und in Brasilien f\u00fcndig geworden. Im Jazznacht-Studio erz\u00e4hlen Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz von der Arbeit mit diesen unterschiedlichen Musikschaffenden. Aber auch die neue chuffDrone-CD \u201eMosaik\u201c wird thematisiert und vorgestellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Anschluss h\u00f6ren Sie ein Konzert des Ralph Mothwurf Orchestra, aufgezeichnet im Rahmen des Big Band Bang in Graz am 2. Mai 2022. Der geb\u00fcrtige Linzer Ralph Mothwurf gilt als einer der talentiertesten jungen Orchester-Komponisten des Landes, sein Ensemble wei\u00df auch live mit dem Programm der vielgelobten CD \u201eZelt\u201c zu \u00fcberzeugen, wie im Rahmen dieser Jazznacht zu h\u00f6ren ist. Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc121331381\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc121331381\"><\/a>so \u2013 18.12.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht: Mit Peter Veit \u2013 Neues aus den Jazz-Charts<\/strong><\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz im Gespr\u00e4ch, das Ralph Mothwurf Orchestra in Graz 2022 <\/strong><\/p>\n<p>10:00 bis 11:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Alte und neue Weihnachtsmusik: 13 Konzerte der Union Europ\u00e4ischer Rundfunkanstalten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist seit vielen Jahren Tradition: Im Advent stimmen wir Sie wieder mit internationaler Musik auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Mit 13 Konzerten aus 11 L\u00e4ndern erwarten Sie die unterschiedlichsten Stilrichtungen: von Alter Musik \u00fcber Barock, Klassik und Romantik bis zu Jazz und Folklore.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie vielf\u00e4ltig die Musik zu Weihnachten klingt, k\u00f6nnen Sie im Stundentakt h\u00f6ren, dabei reisen wir von Helsinki und G\u00f6teborg \u00fcber Prag und Paris bis nach Reykjav\u00edk und machen dabei dreimal Station in Deutschland: Konzerte aus M\u00fcnchen, Saarbr\u00fccken und Frankfurt sind auch dabei.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus M\u00fcnchen: BR-Chor; Max Hanft, Orgel; B\u00e9la Szer\u00e9nyi jr., Drehleier; Hansj\u00f6rg Profanter, Lukas Gassner und Csaba Wagner, Posaunen; Marije Grevink, Violine; Christiane H\u00f6rr, Viola; Leitung: Howard Arman<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Howard Arman: Weihnachtsgeschichte nach der apokryphen Offenbarung des Jakobus mit Musik von J.H. Schein, N. Zangius, H. Praetorius, H.L. Hassler und M. Vulpius (Aufnahme vom 11. Dezember aus dem Studio 1 des BR)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Weihnachtsgeschichte wird hier vollst\u00e4ndig von Solisten in verschiedenen Rollen nach den Apokryphen erz\u00e4hlt, also nach Evangelien, die nicht von der Kirche authorisiert sind. Offiziell, nach der Bibel, kennen wir nur das Lukasevangelium, doch die apokryphen Texte sind genauer und alles basiert auf ihnen. Zum Beispiel findet die Heilige Familie Schutz in einer H\u00f6hle und nicht in einem Stall. Diese Erz\u00e4hlung wurde von Howard Arman geschrieben, der auch das Konzert dirigiert. Die Solisten kommen alle aus dem Chor.<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Alessandro Alessandroni, der Kunstpfeifer von Ennio Morricone <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer kennt sie nicht, die ber\u00fchmten gepfiffenen Kantilenen in den Sergio-Leone-Western \u201eF\u00fcr eine Handvoll Dollar\u201c oder \u201eF\u00fcr ein paar Dollar mehr\u201c? F\u00fcr das Einspielen der Melodien haben Sergio Leone und Ennio Morricone ihren Jugendfreund Alessandro Alessandroni ins Studio geholt, der viel mehr als ein Kunstpfeifer war. Alessandroni (1925-2017) spielte mehr als 50 Instrumente und pr\u00e4gte den Sound der ber\u00fchmten Italo-Western wesentlich mit. Seine Experimentierfreude war eine der Inspirationen f\u00fcr die Entwicklung von Ennio Morricones einzigartiger musikalischer Handschrift, die auch vom Einsatz au\u00dfergew\u00f6hnlicher Instrumente und Ger\u00e4usche (Peitschenschlag, Sitar, Okarina usw.) lebte. Mit seinem Chor \u201eI Cantori Moderni di Alessandroni\u201c wurde Alessandro Alessandroni in den 1960er und 70er Jahren vielfach ins Studio geholt, beispielsweise von Piero Umiliani f\u00fcr das bekannte St\u00fcck \u201eMah N\u00e0 Mah N\u00e0\u201c. Alessandronis musikalische Bandbreite umfasste Ausfl\u00fcge in viele Genres, von Kunstpfeifer-Parts in Strawinsky-Kompositionen \u00fcber Barock-Jazz-Fusionen und Hirtenlieder aus dem Latium bis hin zu Musik f\u00fcr Western, Horrorfilme, Exploitation-Movies und \u201eGiallo Criminale\u201c-Soundtracks f\u00fcr Thriller. Er komponierte und spielte Experimental-und Ambient-Music-Alben ein, die inzwischen bei Plattensammlern H\u00f6chstpreise erzielen. Alessandro Alessandronis Musik wird heute auch mit Psychedelic Jazz, Crime-&amp;-Mystery-Sounds, Dolce-Vita-Feeling, Afro-Funk und fr\u00fchem Industrial-Sound assoziiert. Wir stellen also vor: Alessandro, \u201eun fischio da Leone\u201c -\u201cdas Pfeiferl\u201c von Sergio Leone und Ennio Morricone. Gestaltung: Katja Schr\u00f6ckenstein; Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>18:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: \u00dcberweben \u2013 Von Etel Adnan<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bearbeitung: Klaudia Ruschkowski und Ulrike Haage; Mit: Ilse Ritter, Valery Tscheplanowa und August Diehl; Komposition und Regie: Ulrike Haage; Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Gunda Herke; Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020. L\u00e4nge: 56\u201917<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan schreibt \u00fcber die Kunst des Webens. Ein poetisches H\u00f6rspiel nach ihren 1968 verfassten Briefen an ihre Freundin in Beirut \u2212 zur Bedeutsamkeit der \u00e4ltesten Kulturtechnik der Menschheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dem H\u00f6rspiel liegen Briefe Etel Adnans zugrunde. 1968 verfasst sie als Dozentin f\u00fcr Philosophy of the Arts am San Rafael College in Kalifornien zehn \u201eMontagsbriefe\u201c an ihre Freundin Claire Paget in Beirut. Darin geht es um das sogenannte primitive Weben, die Kunst und das Forschungsgebiet der Weberin Ida Grae. Adnan berichtet von ihren Erfahrungen in einem zehnw\u00f6chigen Kurs, in dem sie Kunststudentinnen das Weben als urspr\u00fcnglichen Akt im Umgang mit der Natur vermittelt und ihnen die Herstellung von Farben aus nat\u00fcrlichen Substanzen und von Webrahmen aus Fundst\u00fccken beibringt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eHeute und im Zuge der Pandemie, die unmittelbar mit unserem Umgang mit der Natur und der ma\u00dflosen Ausbeutung des Blauen Planeten zu tun hat, haben Etel Adnans Briefe die Qualit\u00e4t einer R\u00fcckblende, eines Innehaltens, einer Reflexion, die wie Balsam f\u00fcr besch\u00e4digte oder verloren gegangene Seelen wirkt. Dazu z\u00e4hlen auch ihre vielen Assoziationen, die poetischen Einsch\u00fcbe, die Beschreibungen der Kulturrevolution der 60er-Jahre in Kalifornien. Zugleich zeugen die Briefe vom Zeitgeist eines widerspr\u00fcchlichen Amerikas, damals wie heute gekennzeichnet von Rassismus, von der Unterdr\u00fcckung der indigenen V\u00f6lker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die zugrunde liegende Publikation \u201eLife is a Weaving\u201c enth\u00e4lt Abbildungen einiger abstrakter Teppichentw\u00fcrfe von Etel Adnan. Einem imagin\u00e4ren Bildbetrachter kommt die Aufgabe zu, sie f\u00fcr die H\u00f6rer ebenso sichtbar werden zu lassen wie die fantasievollen Teppiche der jungen Weberinnen und Weber in der vom Architekten Wissa Wassef begr\u00fcndeten Webschule im \u00e4gyptischen Harrania.\u201c (Ulrike Haage)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Etel Adnan (1925\u22122021) geh\u00f6rte zu den wichtigsten Stimmen der arabischen Welt und galt als Grande Dame der arabischen Literatur. Sie war Schriftstellerin, Essayistin, Philosophin und Malerin. Ihre Bilder, Zeichnungen und K\u00fcnstlerb\u00fccher waren 2012 in eigenen R\u00e4umen auf der documenta13 zu sehen. H\u00f6rspiele bei Deutschlandfunk Kultur u.a. \u201eSchiff im Sturm Berg Mond Meer ganz und gar schwerelos. Etel Adnans Reise durch Leben und L\u00e4nder\u201c (2008), \u201eNacht\u201c (2017, H\u00f6rspiel des Monats) und \u201eA Funeral March for the first Kosmonaut\u201c (2019).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ulrike Haage, geboren in Kassel, arbeitet an der Schnittstelle von Jazz, Avantgarde, klassischer Musik und Literatur. Neben ihrer Arbeit als Komponistin, Autorin und Regisseurin von H\u00f6rspielen schreibt sie Filmmusik und ist als Solopianistin und Scriptautorin t\u00e4tig. Auszeichnung u.a. G\u00fcnter-Eich-Preis f\u00fcr ihr Lebenswerk 2022. Sie lebt in Berlin.<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht! Mit Tobias F\u00f6hrenbach.<\/p>\n<p>19:30 \u2013 20:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Geschichte eines Jazzstandards (44): Fascinatin\u2019 Rhythm<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Hans-J\u00fcrgen Schaal. Tats\u00e4chlich war es am Anfang nur ein Rhythmus, der George Gershwin immer wieder verfolgte, wenn er am Klavier sa\u00df. Als er schlie\u00dflich ein Musikst\u00fcck daraus machte (1924), verfolgte dieser Rhythmus bald Millionen von Menschen. Die unregelm\u00e4\u00dfigen Scheintakte dieses Motivs erschwerten Ira Gershwin, dem Bruder des Komponisten, die Betextung und Fred Astaire, dem Meistert\u00e4nzer, die Choreografie. Weil man \u00fcber den \u201efaszinierenden Rhythmus\u201c so richtig stolpern kann, h\u00f6rt man ihn selten bei lockeren Jamsessions. Daf\u00fcr haben Arrangeure aller Art ihre Freude am Spiel mit der Unregelm\u00e4\u00dfigkeit.<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Martin Listabarth Trio im Studio 2 des ORF Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Martin Listabarth hat den Ruf eines Grenzg\u00e4ngers: Der Wiener, Jahrgang 1991, hat an der hiesigen Musikuniversit\u00e4t sowohl Jazz-als auch klassisches Klavier studiert. Neben seinen Soloklaviereinspielungen existiert auch ein Trioprojekt mit dem Bassisten Christian \u201eGidi\u201c Kalchhauser und dem Schlagzeuger Alex Riepl. Das doppelte Studium Listabarths schl\u00e4gt sich in der Musik des Trios durchaus nieder. Neben Jazzeinfl\u00fcssen etwa von Seiten der Tastenk\u00fcnstler Esbj\u00f6rn Svensson und Brad Mehldau tun sich auch Bez\u00fcge zur abendl\u00e4ndischen Tradition auf: Die Kompositionen von Martin Listabarth erinnern in ihrem Fluss an Klavierwerke der Romantik. Und sie stellen sich demselben Anspruch wie ein Charakterst\u00fcck jener Zeit, n\u00e4mlich Stimmungsbilder zu malen. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR). Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ramsey Lewis: \u201eThem Changes\u201c (1970) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der am 12. September d. J. verstorbene Ramsey Lewis war ein Jazzpianist, der es nie darauf angelegt hat, zu experimentieren oder sich einen intellektuellen Anstrich zu geben. Eingefleischte Jazzfans r\u00fcmpfen deshalb auch gern ein bisschen die Nase: zu \u201esmooth\u201c, zu harmlos, zu kommerziell sei die Musik des 1935 in Chicago geborenen Afroamerikaners, der immer wieder auch gern die Pop-Hits der Zeit in leichten Showbiz-Jazz verwandelte. Doch wie fast immer lohnt es sich, zu differenzieren und genauer hinzuh\u00f6ren. In der gro\u00dfen Diskografie von Ramsey Lewis finden sich nicht nur einige Perlen aus der fr\u00fchen Karrierephase, sondern auch aus genau jener Zeit, in welcher der kommerzielle Erfolg mit \u201eWohlf\u00fchlmusik\u201c sein Schaffen dominierte: allen voran der Mitschnitt eines Liveauftritts in Minneapolis vom Mai 1970, wo einfach alles zusammenpasste. Vor einem h\u00f6rbar begeisterten Publikum spielen sich Ramsey Lewis an Klavier und Fender Rhodes, Gitarrist Phil Upchurch, Bassist Cleveland Eaton und Schlagzeuger Morris Jennings wie in Trance durch bekannte Gospel-Hits wie auch durch soulig-funkige Eigenkompositionen. Am Beginn steht eine cool\u00adreduzierte, atemberaubende Interpretation des damals gerade brandaktuellen Hits \u201eThem Changes\u201c von Buddy Miles, nach dem dann auch die beim Label Cadet erschienene Platte betitelt wurde. Perfekt aufeinander abgestimmt und mit viel Feingef\u00fchl grooven die vier, was das Zeug h\u00e4lt, und beweisen, dass auch \u201eHappy-Jazz\u201c absolut mitrei\u00dfend sein kann -vor allem live! Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kurt Schwertsik empfiehlt: Die Lieblingskompositionen von Kurt Schwertsik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 25. Juni feiert Kurt Schwertsik seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass haben wir ihn gebeten, f\u00fcr uns Musik zusammenzustellen, die ihn gepr\u00e4gt und inspiriert hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schwertsik, am 25. Juni 1935 in Wien geboren, studierte in den 1950er-Jahren an der Wiener Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Komposition und Horn. Ab 1960 nahm er wiederholt an den Internationalen Ferienkursen f\u00fcr Neue Musik in Darmstadt teil, wo er unter anderen durch Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel und John Cage wichtige Anregungen f\u00fcr seine kompositorische Arbeit erhielt. 1958 gr\u00fcndete er mit Friedrich Cerha das Ensemble \u201edie reihe\u201c, 1965 veranstaltete Schwertsik gemeinsam mit Otto M. Zykan in Wien die ersten \u201eSalonkonzerte\u201c, 1968 kreierte er f\u00fcr ein gemeinsam mit HK Gruber und Zykan gegr\u00fcndetes Ensemble den Namen \u201eMOB art &amp; tone ART\u201c. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2003 lehrte Schwertsik als ordentlicher Professor f\u00fcr Komposition an der Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Kunstsonntag: Radiokunst \u2013 Kunstradio: \u201eSocial Music II\u201c \u2013 Folge 4:\u00a0 On radio life, zusammenstellt von Brandon LaBelle <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die vierteilige \u00d61 Kunstradio-Serie \u201eSocial Music II\u201c markiert das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der ersten Ausgabe von \u201eSocial Music\u201c, die von Brandon LaBelle kuratiert wurde, produziert vom \u00d61 Kunstradio.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSocial Music II\u201c besch\u00e4ftigt sich mit Klang als sozialem Material sowie mit der Art und Weise, wie das H\u00f6ren dynamische Formen der Relationalit\u00e4t erm\u00f6glichen kann. Von Stimme und Sprache bis hin zu den konsonanten und dissonanten Kl\u00e4ngen, die das Zusammensein pr\u00e4gen, erforscht die Reihe, wie Klang auf unterschiedliche Weise zur Gestaltung von Gemeinschaft beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sound wird oft als eine Kraft angesehen, die Verbindungen schafft. Von der resonanten bis zur rhythmischen Synchronisation, von der Schwingungsverbindung bis zur klanglichen Einstimmung \u2013 Klang f\u00fchrt zu einer Reihe von Beziehungsintensit\u00e4ten. In Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Soundk\u00fcnstlern und -forschern wird der Klang als Beziehungskraft untersucht. Indem die Erfahrung klanglicher Intimit\u00e4t sowie die Art und Weise, wie der Sound uns in Kontakt bringt in den Mittelpunkt ger\u00fcckt und untersucht werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Intimit\u00e4t und die einf\u00fchlsame Betreuung werden zu Bezugspunkten, die zu einem klanglichen Erkenntnisprozess f\u00fchren. Denn Intimit\u00e4t bedeutet nicht nur, den Dingen nahe zu kommen, sondern auch, andere auf eine Art und Weise kennenzulernen, die das eigene k\u00f6rperliche, affektive Empfinden tiefgreifend pr\u00e4gt. In diesem Sinne geht es in der Arbeit um eine Radikalisierung der Sympathie, indem eine \u00c4sthetik des Kontakts zum Ausdruck gebracht wird, indem Gesten der F\u00fcrsorge und des Schutzes ausge\u00fcbt sowie Situationen der Ann\u00e4herung geschaffen werden. Sie suggerieren eine Art mehr-als-soziale Bewegung, die ein mehr-als-soziales Zuh\u00f6ren erfordert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 50. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 12.12.2022. 2 di \u2013 13.12.2022. 3 mi \u2013 14.12.2022. 5 do \u2013 15.12.2022. 6 fr \u2013 16.12.2022. 7 sa \u2013 17.12.2022. 9 so \u2013 18.12.2022. 12 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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