{"id":28602,"date":"2022-11-13T12:00:27","date_gmt":"2022-11-13T11:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28602"},"modified":"2022-11-10T13:19:58","modified_gmt":"2022-11-10T12:19:58","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-14-11-bis-20-11-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/11\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-14-11-bis-20-11-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 14.11. bis 20.11.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 45. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc118978523\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978524\">mo \u2013 14.11.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978525\">di \u2013 15.11.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978526\">mi \u2013 16.11.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978527\">do \u2013 17.11.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978528\">fr \u2013 18.11.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978529\">sa \u2013 19.11.2022. 10<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118978530\">so \u2013 20.11.2022. 13<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978523\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc118978524\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978524\"><\/a>mo \u2013 14.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vijay Iyer Trio beim Jazzfestival Saalfelden 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Vijay Iyer beschloss eine pr\u00e4gende Figur der aktuellen US-amerikanischen Improvisationsmusikszene am 21. August das heurige Jazzfestival Saalfelden. Mit Bassist Matt Brewer und Schlagzeuger Jeremy Dutton intonierte der indischst\u00e4mmige, 1971 in den USA geborene Pianist, der immer wieder auch f\u00fcr wohldurchdachte gesellschaftspolitische Statements gut ist, Kompositionen seines aktuellen Albums \u201eUneasy\u201c sowie auch brandneue St\u00fccke: Musik von flie\u00dfender Energie und dichtem Interplay, die im Detail vor allem rhythmisch komplexe Raffinesse offenbarte, w\u00e4hrend sie auf gro\u00dfe, expressive Gesten verzichtete. Ein subtiler Schlusspunkt des Jazzfestivals Saalfelden 2022!\u00a0 Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Giant Steps in Jazz Extended Version: Wayne Shorter<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. Heute mit: Buechi, Hellm\u00fcller, Jerjen: Moon Trail | Jupiter: The Wild East | Marc Copland Quartet: Someday<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Konzertmatinee mit dem Ensemble Resonanz \u2013 Wien Modern 2022. Claudio Abbado-Konzert mit einer Urauff\u00fchrung von Milica Djordjevi\u0107<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Claudio Abbado Konzert im Rahmen von Wien Modern ist traditionell dem gro\u00dfen italienische Dirigenten gewidmet, auf dessen Initiative hin das Festival 1988 gegr\u00fcndet wurde. In diesem Jahr gestaltete es das renommierten Ensemble Resonanz unter der Leitung von Enno Poppe. Von Poppe war im goldenen Saal des Wiener Musikvereins an jenem 6. November 2022 auch eine Komposition namens \u201eWald\u201c f\u00fcr vier Streichquartette zu h\u00f6ren. Ein Streichquartett kam bei \u201eiv 13. Miniaturen f\u00fcr Streichquartett. Nr.10.\u201c von Marc Andre zum Einsatz. Die zwei uraufgef\u00fchrten Werke bei der Konzertmatinee stammten von zwei Komponistinnen: Milica Djordjevi\u0107 schrieb das nach einem Mineral benannte St\u00fcck \u201eJadarit\u201c. Und Isabel Mundry pr\u00e4sentierte mit \u201eSignaturen\u201c ein Werk f\u00fcr zwei Soloklaviere, zwei Streichergruppen und Schlagzeug.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Begonnen hat das Konzert h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich: Im Foyer und in der ehemaligen Kutschendurchfahrt des Musikvereinsgeb\u00e4udes bewegte sich das Publikum durch die Klangr\u00e4ume von Georg Friedrich Haas. Dort wurde sein St\u00fcck \u201eOpen Spaces II. In memory of James Tenney\u201c aufgef\u00fchrt. Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday \u2013 Junger Jazz preisgekr\u00f6nt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Highlights aus dem Finale vom Jungen M\u00fcnchner Jazzpreis 2022. Mit den Finalisten Anna Emmersberger EXP, Jakob B\u00e4nsch Quartett, Shuteen Erdenebaatar Quartett. Aufnahme vom 11. November 2022 im Jazzclub der M\u00fcnchner Unterfahrt. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie klingt junger Jazz aus Deutschland? Das konnte man in den vergangenen zehn Jahren beim Finale des Jungen M\u00fcnchner Jazzpreises erleben: aufregend, \u00fcberraschend, l\u00e4ssig, virtuos! Hochkar\u00e4tige Newcomer der Szene waren Jahr f\u00fcr Jahr beim Konzertfinale im M\u00fcnchner Jazzclub Unterfahrt zu erleben und bei der Jubil\u00e4umsausgabe 2022 wird das nicht anders sein: Die aus der Mongolei stammende, aber in M\u00fcnchen lebende Pianistin Shuteen Erdenebaatar mit ihrem Quartett, Bassistin Anna Emmersberger mit ihrer Band \u201eEXP\u201c und das Ensemble des Pforzheimer Trompeters Jakob B\u00e4nsch sind die diesj\u00e4hrigen Finalisten. Wer gewonnen hat und nat\u00fcrlich musikalische Highlights aus dem diesj\u00e4hrigen Konzertfinale gibt es in der Jazztime am 14. November ab 23.05 Uhr auf BR-KLASSIK.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118978525\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978525\"><\/a>di \u2013 15.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz<\/strong><\/p>\n<p>15:05 bis 16:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioWissen am Nachmittag: Frank Zappa und Andy Warhol<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Zappa: Zwischen Pop und Avantgarde \/ Andy Warhol: Pop oder Art?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Kalenderblatt: 15.11.1884. Afrika wird auf Kongokonferenz verteilt. Von Brigitte Kohn<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Frank Zappa \u2013 zwischen Pop und Avantgarde \u2013 Autor: Markus M\u00e4hner \/ Regie: Rainer Schaller. Wie gerne h\u00e4tten sie ihn zur Ikone gehabt, die Hippies! Ihn, den Ankl\u00e4ger aller b\u00fcrgerlichen Konventionen: Frank Vincent Zappa, der 1965 verknackt wurde, weil er f\u00fcr eine angebliche \u201eHerrenparty\u201c eine Tonaufnahme machte. Eine Tonaufnahme, bei der sich schon fr\u00fch zeigte, was Frank von der US-amerikanischen Pr\u00fcderie hielt! Die Proklamation der freien Liebe, das ungeschminkte Ansprechen auch extremer sexueller Fantasien, das lag Zappa ein Leben lang. Und damit stimmte er mit den Hippies \u00fcberein! Nur: Er, dessen ber\u00fchmtes Klo-Nackfoto wohl in jeder 68er-Studentenbude hing, konnte mit den Hippies, denen er latente Humorlosigkeit attestierte, genauso wenig anfangen wie mit dem konservativen Amerika. Seine Musik changierte zwischen Parodie, Popmusik, Klangcollage, Jazz und zeitgen\u00f6ssischer Klassik. Er schrieb Kompositionen f\u00fcr Streich-Orchester genauso wie f\u00fcr Synthesizer. Er schw\u00e4rmte gleicherma\u00dfen f\u00fcr kurze Doowop-Songs wie f\u00fcr ellenlange E-Gitarrensoli. Zappa war und bleibt eine zwiesp\u00e4ltige Pers\u00f6nlichkeit: Popstar und zugleich Avantgardist, Revolution\u00e4r und zugleich Gesch\u00e4ftsmann, Kultfigur und zugleich Enfant Terrible, das sich von niemanden einnehmen lassen wollte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Andy Warhol \u2013 Pop oder Art?_ Autorin: Joana Ortmann \/ Regie: Sabine Kienh\u00f6fer. Am besten hat er es selbst auf den Punkt gebracht: \u201eDie Pop-Art handelt einfach von Dingen\u201c, hat Andy Warhol (1928 -1987) gern gesagt, wenn er gefragt wurde, was er da eigentlich treibe. Warhol zeigte wie kein zweiter seiner Generation, wie m\u00e4chtig die Bilder, Produkte und Codes der Massenkultur werden k\u00f6nnen: Campell\u2019s Tomatensuppe, sensationsl\u00fcsterne Fotos von Autounf\u00e4llen, Siebdrucke von Marilyn Monroe und Liz Taylor. W\u00e4hrend die meisten K\u00fcnstler in den 1950ern und 60ern die grenzenlose Reproduktion des Immergleichen, die daraus erwachsende Welt des Konsums und der Werbung und \u00fcberhaupt alles, was die Moderne mit sich brachte, verteufelten, sah er darin die Chance seines Lebens: \u201eIn Zukunft wird jeder f\u00fcr 15 Minuten weltber\u00fchmt sein\u201c, prophezeite Warhol, der Einwanderersohn aus Pittsburgh, der zuerst ein sehr erfolgreicher Werbegrafiker in New York war, bevor er in den 1960er-Jahren kometenartig zum Star der internationalen Kunstszene aufstieg. Wie richtig er damit lag, zeigt die digitale Gegenwart. Erstsendung 5. Februar 2019. Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http:\/\/br.de\/s\/5AgZ83<\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>20:03 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: H\u00f6rprobe \u2013 Konzertreihe mit deutschen Musikhochschulen. Hochschule f\u00fcr Musik und Theater K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Michel Blavet: Sonata seconada f\u00fcr Traversfl\u00f6te und Basso continuo h-Moll op. 3 Nr. 2 \/ Sophia Aretz, Traversfl\u00f6te. Michael Borgstede, Cembalo *** Franz Schubert: Nacht und Tr\u00e4ume D 827 | Edvard Grieg: Ein Traum aus: 6 Lieder op.48 \/ Yewon Kim, Sopran. Misol Kim, Klaver *** Felix Mendelssohn Bartholdy: 1. Satz aus: Trio Nr.2 c-moll Op.66 \/ Trio Namu *** Maurice Ravel: Allegretto und Blues, aus: Sonate f\u00fcr Violine und Klavier \/ Ji Seon Seo, Violine;\u00a0 Julia Okruashvili, Klavier *** Peter Tschaikowsky: Ouvert\u00fcre zum Ballett \u201eNussknacker\u201c op. 71 (bearbeitet von Raaf Hekkema) | Claude Debussy: \u201eChildren\u2019s Corner\u201c (Ausschnitte, bearbeitet von Raaf Hekkema) \/ Kepheus Ensemble: Annika Liebe, Oboe; Antonia Jaeger, Klarinette; Luisa Gehlen, Bassklarinette; Christine Petersen, Saxofon; Adrian H\u00f6rner, Fagott *** Sarah Nemtsov: \u201eVerlassene Orte \/ Berlin (2010)\u201c, aus: \u201eA Long Way Away. Passagen\u201c \/ Ensemble f\u00fcr Neue Musik: ColLAB Cologne. Leitung: Sebastian Gottschick *** Chrysalis: Emilia Golos, Jazzklavier. Moderation: Miriam Stolzenwald<\/p>\n<p>20:05 bis 22:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Konzertabend der musica viva \u2013 Surround: Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Leitung: Johannes Kalitzke; Solist: Ilya Gringolts, Violine. Nicolaus Richter de Vroe: Violinkonzert (Urauff\u00fchrung); Iannis Xenakis: \u201eJalons\u201c; Milica Djordjevi\u0107: \u201eMit o ptici\u201c (Urauff\u00fchrung). Aufnahme vom 28. Oktober 2022 im Herkulessaal der M\u00fcnchner Residenz<\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Aus dem Archiv: Chant for five \u2013 Das Vocal Summit beim NEWJazz Meeting 1982<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Mit dem vokalen Gipfeltreffen in Baden-Baden von 1982 wurden dem Gesang im Ensemble g\u00e4nzlich neue T\u00fcren ge\u00f6ffnet. Erstmals stand nicht eine einzelne S\u00e4ngerin oder ein einzelner S\u00e4nger im Mittelpunkt, sondern eine Gruppe hochindividueller Stimmen mit einem enormen Innovationspotential: F\u00fcnf der seinerzeit herausragenden und experimentierfreudigsten Vokalist*innen, Jay Clayton, Urszula Dudziak, Jeanne Lee, Lauren Newton und Bobby McFerrin feierten mit einem selbstbestimmten Repertoire und furiosen Improvisationen die Befreiung vokalen Ausdrucks von den Fesseln der Konvention.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Mitrei\u00dfend und ausdrucksstark \u2013 Die portugiesische S\u00e4ngerin Maria Jo\u00e3o<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Maria Jo\u00e3o, Gesang. Jo\u00e3o Farinha, Keyboards, Computer und Electronics; Silvan Strauss, Schlagzeug. Aufnahme vom 9.5.2022 beim Jazzfest Bonn. Am Mikrofon: Thomas Loewner<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schillernde Garderobe, temperamentvolle B\u00fchnenpr\u00e4senz, extrem wandlungsf\u00e4hige Stimme: Maria Jo\u00e3o schl\u00e4gt ihr Publikum im Handumdrehen in den Bann. Mal klingt ihre Stimme beinahe naiv-kindlich, dann wieder grollt sie mit dunklem Timbre, und voller Inbrunst kann sie sich auch dem Melos des Fado hingeben. Nicht ohne Ironie: In Bonn bot die wohl bekannteste Jazzs\u00e4ngerin ihres Landes eine hinrei\u00dfende Persiflage auf dieses portugiesische \u00c4quivalent des Blues. Mit ihrem Trio Ogre bezieht sich Jo\u00e3o au\u00dferdem auf Elemente elektronischer Musik, gibt die klassische Diva zu Streicherkl\u00e4ngen aus dem Synthesizer oder kombiniert funky Grooves mit Sprechgesang. Vor allem zeigte ihr Auftritt in Bonn: Auch nach rund 40 Jahren im professionellen Musikgesch\u00e4ft steckt Maria Jo\u00e3o voll Vitalit\u00e4t und Begeisterungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Niklas Wandt<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: VolksKunstMusik \u2013 Neue Musik und Flamenco<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der andalusische Cante Jondo st\u00f6\u00dft auf experimentelle Kl\u00e4nge. Der komplexe Rhythmus einer Buler\u00eda wird nach den Parametern der Neuen Musik verarbeitet. Die in der Volkskunst verhaftete Lyrik von Federico Garc\u00eda Lorca ist Inspirationsquelle f\u00fcr aktuelle Komponist:innen. Auf unterschiedliche Art und Weise flie\u00dft der Flamenco in die zeitgen\u00f6ssische Musik ein: als musikalisches Material, als rhythmisches Muster, als literarisch-kulturelles Gedankengut, als emotionale Quelle. Komponist*innen wie Mauricio Sotelo, Elena Mendoza, Diana P\u00e9rez Custodio, Rafael D\u00edaz oder Jes\u00fas Torres treten in einen kreativen Dialog mit der traditionellen Musik aus S\u00fcdspanien, die teils Folklore, teils ausgefeilte Kunst ist. Dabei trifft Volkskultur auf Hochkultur, m\u00fcndliche \u00dcberlieferung auf ein schriftlich festgelegtes Werk und das Spanische auf eine interkulturelle Musiksprache. BR-KLASSIK geht den Spuren des Flamenco in der Neuen Musik nach. Eine Sendung von Florian Heurich<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Bianca Schwarz. Heute mit: Jon Balke Siwan: Hafla | JoVia Armstrong: The Antidote Suite | Synasthetic4: Ah Wow Ha<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Schwindelgef\u00fchle auf den schwarzen Seiten \u2013 Wien Modern 2022. Black Page Orchestra <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit gut zwei Jahren besitzt das Black Page Orchestra auch im Musikverein Heimatrecht und schl\u00e4gt in dessen umtriebigem Kellergescho\u00df die eher schwermetallh\u00e4ltigen Seiten der Neuen Musik auf. Zum Beispiel im Rahmen des Festivals Wien Modern, das sich in diesem Jahr bekanntlich den Sto\u00dfseufzer \u201eWenn alles so einfach w\u00e4re\u201c zum Motto erkoren hat. Was komplex ersonnen ist, muss deshalb nicht schwierig zu h\u00f6ren sein \u2013 selbst wenn einen beim H\u00f6ren der Musik von Mark Andre, Rapha\u00ebl Cendo, B\u00e1ra G\u00edslad\u00f3ttir, Svetlana Mara\u0161, Hugo Morales Murguia und Fausto Romitelli manchmal schwindeln k\u00f6nnte: ein spannender Abend, geleitet von der Dirigentin Yalda Zamani.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein aktueller Konzertzyklus, so das Black Page Orchestra, sei \u201eeine Reise ins Innere, in die Tiefen des menschlichen Bewusstseins und zu verborgenen Orten der Psyche.\u201c Dieses Konzert mit dem Titel \u201eVertigo\u201c, widme sich Kompositionen, \u201ederen ambivalenter Charakter perspektivische Wechsel und Wahrnehmungsverschiebungen forcieren, der \u2018Schwindel\u2019 sowohl als Trugbild wie auch als das Schwanken der Grundfeste der Realit\u00e4t versteht. Beginnend mit maximalem Kontrast zwischen Mark Andres mystischer Innerlichkeit in \u2018\u00fcg\u2019 und Rapha\u00ebl Cendo hypersaturierter Klanglawine \u2018Berlin Toccata\u2019, f\u00fchrt Hugo Morales Murguias \u2018Vortices generated in fluids such as air\u2019 fast wortw\u00f6rtlich die Strudel der physikalischen Realit\u00e4t des Schalls vor Ohren. Dem gegen\u00fcbergestellt werden wiederum St\u00fccke, die der Wirklichkeit in psychedelische Traumwelten entschwinden, das Schwindelerregende durch st\u00e4ndiges Wanken und klanglicher Metamorphosen in Fausto Romitellis \u2018Professor Bad Trip Lesson III\u2019 oder bei B\u00e1ra G\u00edslad\u00f3ttirs \u2018Music to accompany your sweet splatter dreams\u2019. Vervollst\u00e4ndigt wird das Programm mit einer Urauff\u00fchrung von Svetlana Mara\u0161, einer Komponistin, deren Schaffen an der Schnittstelle von klassischen Kompositionen, elektronischer Musik und Radiokunst angesiedelt ist.\u201c Walter Weidringer<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Big is beautiful: Henning Sieverts pr\u00e4sentiert neue Produktionen im Gro\u00dfformat, mit dem \u201eFlorian Ross Octet\u201c aus K\u00f6ln, dem \u201eJazz Orchestra of the Concertgebouw and Jim McNeely\u201c aus Amsterdam und mit der posthumen Release eines mitreissenden Konzerts des \u201eGil Evans Orchestra\u201c von 1986.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978526\"><\/a>mi \u2013 16.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: \u201eSterne, Liebe, Herbstbl\u00e4tter\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Cannonball Adderley, Lee Konitz, Warne Marsh, Sarah Vaughan, Norma Winstone und anderen. Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann<\/p>\n<p>20:00 bis 21:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen \u2013 \u201eSoll ich mit dir geh\u2019n?\u201c \u2013 Das Lied vom Leiermann<\/strong><\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: SWR NEWJazz Meeeting 2022 \u2013 Ein Ausblick<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Das SWR NEWJazz Meeting ist das legend\u00e4re Rundfunk-Klanglabor f\u00fcr improvisierte Musik. Es wurde 1966 vom ehemaligen SWF-Jazzredakteur Joachim-Ernst Berendt gegr\u00fcndet und findet Ende November zum 54. Mal statt. Kurator ist diesmal der amerikanische Pianist Micah Thomas, \u201eeiner der aufregendsten Musiker seiner Generation\u201c (Aaron Parks). Eine Woche lang wird Thomas mit seinem neu formierten Sextett Forest im Rundfunkstudio in Baden-Baden experimentieren und das Ergebnis dann in Konzerten in Karlsruhe, Mannheim und T\u00fcbingen pr\u00e4sentieren. Wir stellen den Shooting Star der New Yorker Szene vor.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Bei der letzten Aufnahmesession vom 22. bis 24. August spielte das hr-Jazzensemble etliche neue Kompositionen ein. Mit dabei waren dieses Mal: Christof Lauer, Sebastian Sternal, Bastian Weinig, John Schr\u00f6der, Sebastian Gille und Stefan Lottermann. H\u00f6ren Sie heute den zweiten Teil dieser aktuellen Produktion.<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Mostly Vocal \u2013 \u201eVoices with and without words\u201d \u2013 mit Aufnahmenvon Lauren Newton, Mathias R\u00fcegg, Andreas Schaerer, Kadri Voorandund anderen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann. Sie hecheln, pfeifen, kr\u00e4chzen, gurren, s\u00e4useln, seufzen und jodeln \u2013 innovativ, experimentierfreudig und in rasantem Tempo. Lautmalerisch erobern sich die Vokalistinnen und Vokalisten dieser Stunde ihre Welten. Unfassbar erfinderisch ist die S\u00e4ngerin und Komponistin Kadri Voorand, 1986 in Estland geboren: In ihren mitrei\u00dfenden Sound-Collagen verbindet sie Rock, Elektro, Jazz und Folklore aus ihrer Heimat zu Unikaten. Die 46-J\u00e4hrige Lisette Spinnler hat das Vokabular einer Lautsprache so selbstverst\u00e4ndlich verinnerlicht, als sei es ihre Muttersprache. Akrobatisch jongliert sie Silben und scheut sich nicht vor rhythmischen Vertracktheiten. Ein Geburtstagskind ist mit der Vokal-Improvisatorin Lauren Newton mit dabei. In Oregon wuchs sie auf, seit vielen Jahren lebt sie in Stuttgart. Heute wird sie 70. Zu singen, das bedeutet f\u00fcr sie nicht, mit Melodie und Text im herk\u00f6mmlichen Sinne umzugehen \u2013 sie benutzt ihre Stimme wie ein Instrument, m\u00f6chte mit ihr ausdr\u00fccken, was sie f\u00fchlt in der Melodie, erz\u00e4hlte sie in einem Interview. Mit gro\u00dfer Gestaltungslust macht sich Lauren Newton, die auch Buch-Autorin und Hochschullehrerin ist, zu stimmlichen Abenteuer-Reisen auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aus einem Fundus schier unbegrenzter M\u00f6glichkeiten bedienen sich die Stimmakrobatinnen und -akrobaten dieser Stunde, ob sie mit oder ohne Text singen oder ihre Instrumentenstimme h\u00f6ren lassen: \u201eVoices with and without words\u201d nannte Beatrix Gillmann diese Ausgabe der Jazztime.<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118978527\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978527\"><\/a>do \u2013 17.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Zarte Dompteurin \u2013 Die tschechische Komponistin V\u00edt\u00eczslava Kapr\u00e1lov\u00e1<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eSo ein zartes, stilles M\u00e4dchen und so viel Wildheit und Gr\u00f6\u00dfe in seiner Musik!\u201c, urteilte der Dirigent V\u00e1clav Talich \u00fcber seine Studentin V\u00edt\u00eczslava Kapr\u00e1lov\u00e1. Gegen den nachvollziehbaren Ratschlag ihres Vaters, es als Frau gar nicht erst zu versuchen, studierte Kapr\u00e1lov\u00e1 in den 1930er Jahren neben Dirigieren auch Komposition \u2013 beides damals ausschlie\u00dflich von M\u00e4nnern besetzte Berufe. Mit gerade einmal Anfang zwanzig stand sie am Pult so renommierter Klangk\u00f6rper wie der Tschechischen Philharmonie oder des BBC Symphony Orchestra, wo sie eigene Werke dirigierte. Au\u00dfer mit ihrer Musik machte sie als femme fatale von sich reden, der die M\u00e4nner zu F\u00fc\u00dfen lagen \u2013 darunter ihr Mentor Bohuslav Martin\u016f, der sie sein \u201eeinziges, s\u00fc\u00dfestes Liedchen\u201c nannte. BR-KLASSIK stellt die charismatische K\u00fcnstlerin vor, deren vielversprechende Karriere mit ihrem fr\u00fchen Tod, 25-j\u00e4hrig, ein j\u00e4hes Ende nahm. Eine Sendung von Michaela Fridrich<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Feingeist und Freigeist \u2013 Ein Portrait des italienischen Pianisten Enrico Pieranunzi<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M\u00fctzelfeldt. Seit Jahrzehnten z\u00e4hlt der geb\u00fcrtige R\u00f6mer Enrico Pieranunzi zu den brillantesten Pianisten Europas. Er vereint klassisches Erbe mit amerikanischer Jazz-Tradition und hat mit zahllosen wichtigen Improvisatoren der Alten und Neuen Welt gespielt, von Chet Baker bis Phil Woods. Pieranunzi gilt als feinsinniger Lyriker unter den Klavierspielern. Seine umfangreiche Diskografie mit fast 100 Alben unter eigenem Namen umfasst orchestrale und kammermusikalische Projekte, diverse Solo- und Duo-Einspielungen. Seine beeindruckendsten Aufnahmen aber machte er im Trioformat. Pieranunzi hat sich auch der freien Improvisation ge\u00f6ffnet; ein wichtiger Teil seines Schaffens ist au\u00dferdem die kreative und klischeefreie Auseinandersetzung mit der europ\u00e4ischen Klassik \u2013 ein Feld, auf dem er als langj\u00e4hriger Professor am Konservatorium in Rom profunde Kenntnisse besitzt.<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Anja Buchmann<\/strong><\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Meredith Monk: \u201eWinter Variation\u201c (Todd Reynolds Quartet); \u201eOur Lady of Late\u201c (Meredith Monk, Stimme, Glas; Collin Walcott, Glas, Perkussion); \u201eSpider Web Anthem\u201c (Meredith Monk, Katie Geissinger, Allison Sniffin, Stimme, Violine, Klavier; John Hollenbeck, Marimba)<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Eva Klesse Quartett: Songs Against Loneliness | Franco Ambrosetti with Strings: Nora | Swiss Jazz Orchestra &amp; Christoph Irniger: The Music of Pilgrim<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>The Voice: Salvador Sobral<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Ortrun Sch\u00fctz. Er geh\u00f6rt zu den international bekanntesten K\u00fcnstlern Portugals. Der S\u00e4nger und Pianist stammt aus einer portugiesischen Adelsfamilie. Er hat sein Psychologiestudium abgebrochen und in Barcelona Jazzmusik studiert. Zurecht. Zusammen mit seiner Schwester Lu\u00edsa Sobral konnte er den Eurovision Song Contest 2017 in Kiew gewinnen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war der erste Sieg f\u00fcr Portugal in der Geschichte des Song Contests. Heute ist Salvador Sobral zur\u00fcck bei dem Sound, der ihm eher liegt: Er ver\u00f6ffentlicht neue Songs und Alben mit Jazz und brasilianischen Einfl\u00fcssen. Und das, obwohl er zwischenzeitlich auf der Intensivstation um sein Leben k\u00e4mpfen musste. Mittlerweile scheint er sein Spenderherz gut zu vertragen und traut sich zu dem ein oder anderen Live Konzert auf die B\u00fchne.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pia Palme und Susanne Kogler \u00fcber feministisches Komponieren \u2013 musikprotokoll 2022. Sounding Fragilities.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Rahmen des k\u00fcnstlerischen Forschungsprojekts \u201eOn the Fragility of Sounds\u201c standen f\u00fcr Pia Palme drei Jahre lang die Themen Komposition, Musiktheater und Feminismus aus der Position der K\u00fcnstlerin im Fokus ihrer Arbeit. Am Zentrum f\u00fcr Genderforschung der Kunstuniversit\u00e4t Graz war das von ihr geleitete Projekt angesiedelt und im Rahmen des heurigen musikprotokoll pr\u00e4sentierte Palme in einer Lecture ihre Anthologie \u201eSounding Fragilites\u201c, die sie gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlerin Irene Lehmann herausgegeben hat. Am Beginn stand der performative Aufruf \u201eMore Radically\u201c mit Text, Video und Musik. Eine Reflexion \u00fcber zeitgen\u00f6ssische Komposition, Fragilit\u00e4t und Forschung, feministisches Komponieren und komponierende Frauen*, Politik und k\u00fcnstlerische Aktivit\u00e4t und eine Einladung zum Mith\u00f6ren und Mitreden. \u201eOn the Fragility of Sounds\u201c wurde durch das \u201eProgramm zur Entwicklung und Erschlie\u00dfung der K\u00fcnste\u201c (PEEK) des Wissenschaftsfonds FWF gef\u00f6rdert. Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hommage an Rolf K\u00fchn mit Joachim K\u00fchn: Aufnahmen des gro\u00dfen deutschen Jazzpianisten Joachim K\u00fchn, die seinem vor kurzem verstorbenenen Bruder, dem Klarinettisten Rolf K\u00fchn, gewidmet sind. Sowie gemeinsame Aufnahmen der beiden K\u00fchn-Br\u00fcder aus unterschiedlichen Zeiten. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978528\"><\/a>fr \u2013 18.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ivan Radivojevic Quartet, Tobias Tammearu Trio, Kongle Trio und Prospectus beim Jazzfestival Marciac 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2006 veranstaltet die European Broadcasting Union (EBU) die Euroradio Jazz Competition, deren Finale wie schon 2018 auch heuer wieder im Rahmen des Festivals \u201eJazz in Marciac\u201c in der gleichnamigen Stadt im D\u00e9partement Gers in S\u00fcdfrankreich \u00fcber die B\u00fchne ging. Je eine Band pro Land kann von europ\u00e4ischen Radiostationen f\u00fcr diesen Wettbewerb ins Rennen geschickt werden, wobei das Durchschnittsalter der maximal f\u00fcnf Bandmitglieder 30 Jahre nicht \u00fcberschreiten darf. Bands aus Serbien, Estland, Norwegen und Frankreich erreichten heuer das Finale und pr\u00e4sentierten sich am 25. Juli in kurzen Sets der vierk\u00f6pfigen Jury, der auch der Leiter der \u00d61\u00adJazzredaktion, Andreas Felber, angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In Concert pr\u00e4sentiert Ausschnitte der vier Konzerte mit dem Quartett des serbischen Trompeters Ivan Radivojevic, dem Trio des estnischen Saxofonisten Tobias Tammearu, dem Kongle Trio aus Norwegen und der Gewinnerband Prospectus aus Frankreich, bestehend aus Henri Peyrous (Sopransaxofon und Bassklarinette), Julien Ducoin (Kontrabass), Florentin Hay (Schlagzeug) sowie Altsaxofonistin und Fl\u00f6tistin L\u00e9a Ciechelski, die auch als beste Solistin ausgezeichnet wurde.\u00a0 Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eBey meinem teglich mehr abnemenden Kr\u00e4fften\u201c \u2013 Zum 350. Todestag von Heinrich Sch\u00fctz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 6. November 1672 stirbt Heinrich Sch\u00fctz, im Alter von 87 Jahren. Noch in seinem letzten Lebensjahr verfasste er sein musikalisches Verm\u00e4chtnis, den \u201eSchwanengesang\u201c. Vielen Zeitgenossen galt er als Vater der deutschen \u201emodernen Musik\u201c, auch als der \u201eallerbeste Teutsche Componist\u201c. Sein Handwerk lernte er in Venedig, wo Andrea und Giovanni Gabrieli und auch Claudio Monteverdi ihre neuen Kompositionsideen entwickelten; eine fruchtbare Zusammenarbeit verband ihn mit dem Dichter Martin Opitz. Arno Paduch, Zinkenist und Pr\u00e4sident der Internationalen Heinrich-Sch\u00fctz-Gesellschaft, r\u00fchmt ihn: \u201eHeinrich Sch\u00fctz ist wirklich ein herausragender Komponist: Er ist der erste Komponist, der in der damaligen Zeit diese absolut neuen Elemente schl\u00fcssig und sinnvoll in die deutsche Musik einbaut. Ohne Sch\u00fctz w\u00e4re die Musik danach, w\u00e4re unsere Musik, die wir heute kennen, nicht so, wie sie w\u00e4re. Er ist eine ganz alleinstehende Pers\u00f6nlichkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem kommen Hans-Christoph Rademann, der das Gesamtwerk von Sch\u00fctz aufgenommen hat, und Ausstellungsmacher*innen, die das Verm\u00e4chtnis Heinrich Sch\u00fctzens aufrechterhalten \u2013 im Sch\u00fctz-Haus in Bad K\u00f6stritz, im Sch\u00fctz-Haus in Wei\u00dfenfels sowie der S\u00e4chsischen Landesbibliothek \u2013 zu Wort. Eine Sendung von Gudrun Petruschka<\/p>\n<p>20:00 bis 22:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Jazz Berlin: Oliwood und Hertenstein<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Dirk H\u00fchner. Zwei spannende internationale Acts standen vor kurzem in der Reihe \u201eJazzexzess\u201c in Berlin auf der B\u00fchne: OLIWOOD FEAT. PETER EVANS, Robert Landferman &amp; RUDI MAHALL mit OLIVER STEIDLE an den Drums. Dazu dann die grade entstandene Formation von Joe Hertenstein mit seinen New Yorker Freunden JON IRABAGON und ANTHONY COLEMAN. Ein Abend voller Improvisation, vorgestellt von Dirk H\u00fchner.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Milestones \u2013 Jazzklassiker: Dialog auf Augenh\u00f6he \u2013 Jeanne Lee &amp; Ran Blake<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Michael Frank. Im Laufe ihrer langj\u00e4hrigen Zusammenarbeit entwickelten die S\u00e4ngerin Jeanne Lee und der Pianist Ran Blake einen ganz eigenst\u00e4ndigen und avantgardistischen Umgang mit Songs zwischen Jazz, Gospel und zeitgen\u00f6ssischer Popmusik. Der mit dem Klassik und Jazz verm\u00e4hlenden \u201eThird Stream\u201c assoziierte Blake wuchs dabei weit \u00fcber die Rolle eines reinen Begleiters hinaus. Und Jeanne Lee besa\u00df eine so stupende Intonationssicherheit, dass sie mit ihrer warmen Altstimme trotz der oft ungew\u00f6hnlich dissonanten Akkordfolgen Blakes nie die melodische Orientierung verlor. Gemeinsam war der Afroamerikanerin und ihrem wei\u00dfen Kollegen eine dezidiert antirassistische Einstellung, die sie auch in ihrer Songauswahl zum Ausdruck brachten. Nach ihrem Deb\u00fct \u201eThe Newest Sound\u201c von 1962 dokumentieren nur drei weitere Alben den einzigartigen musikalischen Dialog von Ran Blake und der im Jahr 2000 verstorbenen Jeanne Lee.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Moderation: Thomas Mau<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>DJ. Krush. Zum 60. Geburtstag eines japanischen DJ-Pioniers. \u2013 60 Jahre DJ Krush<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 29. Juli 1962 kommt in Tokyo, Japan unter dem b\u00fcrgerlichen Namen Ishi Hideaki ein Junge auf die Welt, dessen Zukunft zun\u00e4chst wenig rosig aussieht: Er bricht schon fr\u00fch die Schule ab, tritt zuerst einer kleinen, dann einer gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Stra\u00dfengang bei. Nach einigen Jahren in der kriminellen Unterwelt Japans beschlie\u00dft er aber ebendiese zu verlassen und sich der Musik zuzuwenden. Er widmet sich den Turntables, den Beats, dem Hip Hop \u2013 DJ Krush ist geboren. Dieses Jahr feiert er sein 30-j\u00e4hriges B\u00fchnenjubil\u00e4um indem er fortsetzt was er seither macht: Er produziert Instrumental-Alben und Alben mit Rapper:innen und geht jedes Jahr auf weltumspannende Tourneen. Seine Produktionen sind gepr\u00e4gt durch Samples von akustischen Instrumenten, gemischt mit experimentellen Sounds. Au\u00dferdem ist er dem Jazz stehts nahe und produziert unter anderem ein Album mit dem Free Jazz-Trompeter Toshinori Kondo. Anl\u00e4sslich seines 60. Geburtstag, den DJ Krush heuer gefeiert hat, unternimmt der Zeit-Ton eine Reise durch das Schaffen dieses DJs, der als einer der Pioniere des japanischen Hip Hops gilt.\u00a0 Xavier Plus<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz auf Reisen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Brothers in Life, Brothers in Jazz: Das Duo Rolf &amp; Joachim K\u00fchn 2014 im Jazzclub Birdland in Neuburg an der Donau. Ausschnitte aus einem besonderen Gastspiel zweier Leuchtt\u00fcrme des deutschen Jazz \u2013 mit Interview-Ausz\u00fcgen und Eigenkompositionen beider Musiker sowie einem Jazz-Klassiker. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118978529\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978529\"><\/a>sa \u2013 19.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Das \u00d61 H\u00f6rspiel <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eTACET \u2013 Die Stille. Umgehen.\u201c H\u00f6rst\u00fcck von Stefan Weber nach einem Text von John Cage. Mit Sylvie Rohrer. Partitur, Klangk\u00f6rper und Regie: Stefan Weber (Autorenproduktion 2022)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Artists-Club in der 8. Stra\u00dfe von New York City performt John Cage 1949 erstmals seinen \u201eVortrag \u00fcber Nichts\u201c, einen in der experimentellen Literatur heute zentralen Text. Er steckt mitten in einer Sinnkrise, gilt den einen als genialer Vordenker und Erfinder experimenteller Kompositionstechniken, andere stempeln ihn als Hofnarr der Avantgarde ab. Der k\u00fcnstlerische Erfolg ist jedenfalls m\u00e4\u00dfig, das Geld knapp. Die lokale Kunstszene lauscht jetzt also im Club. Eine Zuh\u00f6rerin springt auf und schreit: \u201eJohn, ich mag Dich sehr, aber ich halte es keine Minute l\u00e4nger aus!\u201c \u2013 Stille. \u2013 Nur unterbrochen vom unbeirrt weiterlesenden Cage: \u201eLangsam, w\u00e4hrend der Vortrag weitergeht, langsam haben wir das Gef\u00fchl, wir gelangen nirgendwo hin. Das ist ein Vergn\u00fcgen.\u201c Dann knallt die T\u00fcre. Und die Kl\u00e4nge, T\u00f6ne, die Ger\u00e4usche und die Stimme nehmen entlang der Textfragmente des Vortrags ihren befreiten Lauf.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eBey meinem teglich mehr abnemenden Kr\u00e4fften\u201c \u2013 Zum 350. Todestag von Heinrich Sch\u00fctz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 6. November 1672 stirbt Heinrich Sch\u00fctz, im Alter von 87 Jahren. Noch in seinem letzten Lebensjahr verfasste er sein musikalisches Verm\u00e4chtnis, den \u201eSchwanengesang\u201c. Vielen Zeitgenossen galt er als Vater der deutschen \u201emodernen Musik\u201c, auch als der \u201eallerbeste Teutsche Componist\u201c. Sein Handwerk lernte er in Venedig, wo Andrea und Giovanni Gabrieli und auch Claudio Monteverdi ihre neuen Kompositionsideen entwickelten; eine fruchtbare Zusammenarbeit verband ihn mit dem Dichter Martin Opitz. Arno Paduch, Zinkenist und Pr\u00e4sident der Internationalen Heinrich-Sch\u00fctz-Gesellschaft, r\u00fchmt ihn: \u201eHeinrich Sch\u00fctz ist wirklich ein herausragender Komponist: Er ist der erste Komponist, der in der damaligen Zeit diese absolut neuen Elemente schl\u00fcssig und sinnvoll in die deutsche Musik einbaut. Ohne Sch\u00fctz w\u00e4re die Musik danach, w\u00e4re unsere Musik, die wir heute kennen, nicht so, wie sie w\u00e4re. Er ist eine ganz alleinstehende Pers\u00f6nlichkeit.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem kommen Hans-Christoph Rademann, der das Gesamtwerk von Sch\u00fctz aufgenommen hat, und Ausstellungsmacher*innen, die das Verm\u00e4chtnis Heinrich Sch\u00fctzens aufrechterhalten \u2013 im Sch\u00fctz-Haus in Bad K\u00f6stritz, im Sch\u00fctz-Haus in Wei\u00dfenfels sowie der S\u00e4chsischen Landesbibliothek \u2013 zu Wort. Eine Sendung von Gudrun Petruschka<\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Entspannten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Jim Hall, Chet Baker, Marc-Andr\u00e9 Hamelin, Cyrille Aim\u00e9e und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: In Memoriam \u2013 Joey DeFrancesco (1971-2022) | Ystad Sweden Jazz Festival, August 2019<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. In Memoriam \u2013 Joey DeFrancesco (1971-2022) || Joey DeFrancesco, Hammond B3\/Nord, tp, ts | Troy Roberts, db, ts | Khary Abdul-Shaheed, dr | Ystad Sweden Jazz Festival, Theatre, Ystad, Schweden, August 2019<\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: WDR Big Band \u2013 Data Lords<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Fokus dieses Konzertabends stehen mit Maria Schneider, Christina Fuchs und Caroline Thon drei Komponistinnen des zeitgen\u00f6ssischen Big Band Jazz. Maria Schneider ist eine Pionierin des orchestralen Jazz. Seit Anfang der 1990er-Jahre kultiviert die amerikanische Bandleaderin und Komponistin einen unverwechselbaren Sound \u2013 expressiv und tiefgr\u00fcndig. Ihr neues, Grammy-gekr\u00f6ntes Projekt \u201eData Lords\u201c, das sie mit der WDR Big Band im Fr\u00fchjahr in der Berliner Philharmonie aufgef\u00fchrt hat, setzt sich mit der Macht der gro\u00dfen Datenkonzerne auseinander und mit der (Ohn-)Macht der Menschen in der digitalen Welt. Im zweiten Teil des Radiokonzerts dann ein herausragendes Ensemble aus NRW: Das Fuchsthone Orchestra von Christina Fuchs und Caroline Thon vereint 22 herausragende und vielfach ausgezeichnete K\u00f6lner Musikerinnen und Musiker und steht f\u00fcr einen aktuellen, orchestralen Sound, der genrespezifisch \u00fcber bisherige Grenzen hinausweist und das Publikum auf eine spektakul\u00e4re Klangreise mitnimmt. Das von den beiden Komponistinnen Christina Fuchs und Caroline Thon geleitete Jazzorchester gastierte am 18. Juni 2022 bei den 26. Hildener Jazztagen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">WDR Big Band, Arrangement und Leitung: Maria Schneider. Fuchsthone Orchestra, Arrangement und Leitung: Christina Fuchs und Caroline Thon. Aufnahmen aus der Berliner Philharmonie und von den Hildener Jazztagen<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Mut und Eleganz \u2013 Der Kontrabassist Ron Carter<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Bert Noglik. Sein Name gleicht einem Qualit\u00e4tssiegel. Zudem z\u00e4hlt Ron Carter zu den am meisten aufgenommenen Bassisten des Jazz. Was ihn so begehrt macht, ist seine swingende Eleganz, gepaart mit einem in Erstaunen versetzenden Improvisationstalent. An der Seite von Miles Davis, mit Wayne Shorter und Herbie Hancock hat er Jazzgeschichte mitgeschrieben. Doch Ron Carter denkt nicht daran, sich zur\u00fcckzulehnen und als Legende feiern zu lassen. In diesem Jahr 85 geworden, ist er noch immer die H\u00e4lfte des Jahres auf Tourneen unterwegs. Carter gilt als einer der Universalisten auf dem Kontrabass, als Souver\u00e4n und zugleich auch als perfekter Teamplayer.<\/p>\n<p>22:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz extra: 12. Birdland Radio Jazzfestival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musik von Gypsy Today, Samo Salamon, Arild Andersen und Ra Kalam Bob Moses, Daniele di Bonaventura Band\u2019Union, Samuel Blaser Trio, Pablo Martin Caminero Trio, Johannes Faber, Philip Catherine. Moderation: Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel. Fortsetzung um 0.03 Uhr auf Bayern 2<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jazzstars im Gew\u00f6lbe. Ganz nah dran. Beim Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau spielen Weltklasse-Musiker in der Intimit\u00e4t eines Clubs. In einem gem\u00fctlichen Kellergew\u00f6lbe sowie bei einem ausgelagerten Konzert im Audi-Forum Ingolstadt spielen diesmal international herausragende Musiker wie der norwegische Bassist Arild Andersen und der niederl\u00e4ndische Gitarrist Stochelo Rosenberg. Dieses Festival, das 2011 vom Programmgestalter des Birdland Neuburg, Manfred Rehm, mit Hilfe des BR aus der Taufe gehoben wurde, findet jetzt zum 12. Mal statt. Auch w\u00e4hrend der Corona-Jahre hat Club-Chef Manfred Rehm sich stark engagiert, um die Kontinuit\u00e4t des Festivals zu wahren und Musiker:innen Auftrittsm\u00f6glichkeiten zu garantieren. So ist es auch diesmal. Am 19.\/20. November 2022 sendet der BR vier Stunden live vom Finale dieses auf mehrere Wochenenden verteilten Festivals. Die Sendung beginnt mit der \u00dcbertragung einer Band um den jungen deutschen Trompeter Michel Schroeder (Jahrgang 1995) \u2013 live von der Kellerb\u00fchne des Birdland Neuburg. Danach sind, neben Interview-Ausz\u00fcgen und Statements von Studiog\u00e4sten, Highlights des ganzen Festivals zu h\u00f6ren \u2013 aus Konzerten mit Gitarrist Samo Salamon, Bandoneon-Spieler Daniele di Bonaventura, Posaunist Samuel Blaser und Trompeter Johannes Faber: letzterer ein M\u00fcnchner Gew\u00e4chs mit Wahl-Wohnsitz in Italien, der am 7. November 2022 seinen 70. Geburtstag feiert und zehn Tage sp\u00e4ter in Neuburg mit Jan Eschke am Klavier, Thomas Stabenow am Bass und Matthias Gmelin am Schlagzeug gastiert. Mehrere Generationen und viele Facetten des Jazz \u2013 und alle in besonderer N\u00e4he zum Publikum. BR-Klassik, 19. November 2022, 22.05 bis 24.00 Uhr. Bayern 2, 20. November 2022, 0.03 Uhr bis 2.00 Uhr.<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Meredith Monk. Ikone und Pionierin. \u2013 Zum 80. Geburtstag von Meredith Monk <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die geb\u00fcrtige New Yorkerin Meredith Monk gilt als Ikone und Pionierin der erweiterten Gesangstechnik und interdisziplin\u00e4ren Performance. Sie begann in den 1960er Jahren mit ihrer Stimme zu experimentieren und mit dieser Erkundung der Stimme als Instrument erweiterte sie die Grenzen musikalischer Komposition. Sie schafft Klanglandschaften, die intensive Gef\u00fchle, Energien und Erinnerungen erzeugen. Davon ausgehend hat sie ihre ganz eigene \u00c4sthetik in der Performance gefunden: irgendwo angesiedelt zwischen Tanz, Theater und Installation mit Licht und Objekten, stets mit einem sehr sinnlich-poetischen Zugang, zeitlos und trotzdem der Gegenwart verpflichtet, entstanden aus einem feministischen Ansatz der ersten Stunde. Sie hat \u00fcber 100 Werke komponiert, vom Solo f\u00fcr Stimme \u00fcber konzertante Ensemblest\u00fccke bis hin zu Oper, Film, Konzeptalben und internetspezifischen Kunstformen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Meredith Monk ist nach wie vor als Musikperformerin zu erleben, der Guardian attestierte der K\u00fcnstlerin, \u201eihre schelmische Anziehungskraft wirkt umso subversiver, als sie mindestens eine Generation \u00e4lter ist als diejenigen, die mit ihr die B\u00fchne teilen\u201c. Meredith Monk begeht heute ihren 80. Geburtstag. \u201eMonk wird manchmal mit ihren m\u00e4nnlichen Zeitgenossen aus der US-Minimal-Szene in einen Topf geworfen, aber w\u00fcrde einer von ihnen ein Konzert mit einer Solo-Zugabe beenden, die ein stimmliches und k\u00f6rperliches Portr\u00e4t einer M\u00fccke ist?\u201c (The Guardian, im April 2022) Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Rudi Staeger im Interview, S\u00e4ngerin Dana Masters &amp; Band bei den INNt\u00f6nen 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gast im \u00d61 Jazznacht-Studio ist Schlagzeuger Rudi Staeger, der am 22. November seinen 75. Geburtstag feiert. Katharina Osztovics verr\u00e4t er, warum Nusskipferl, Torten und andere s\u00fc\u00dfe Leckereien ihn vom Anfang seiner Musikerkarriere bis heute begleiten. Weiters spricht er \u00fcber seine Rock-Band Acid, seine Zusammenarbeit mit dem Klarinettisten Fatty George sowie sein Label RST-Records. Im Anschluss erwarten Sie die in Irland lebende US-amerikanische S\u00e4ngerin Dana Masters und ihre Band, bestehend aus Cian Bylan am Piano, Dave Redmond am Bass und Darren Beckett am Schlagzeug.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 23. Juli 2022 gastierten sie beim INNt\u00f6ne-Festival am Buchmannhof in Diersbach, Katharina Osztovics liefert die \u00d61-Konzertaufnahme frei Haus! Weiters hat in dieser Jazznacht Nancy Wilson ein Loblied auf den Oktober parat, aber nicht nur sie hat dem Herbstmonat ein musikalisches Denkmal gesetzt: Auch Sun Ra, Art Porter und Omer Avital steuern Musik bei. In der letzten Jazznacht-Stunde locken schlie\u00dflich verf\u00fchrerisch klingende Gustost\u00fcckerl und s\u00fc\u00dfe Musik-Schmankerl zum Zuh\u00f6ren: Es ist der internationale Tag der K\u00f6ch:innen -und von Kuchen bis Eintopf ist alles dabei, was das Herz begehrt.\u00a0 Gestaltung: Katharina Osztovics<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118978530\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118978530\"><\/a>so \u2013 20.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:03 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioJazznacht extra: 12. Birdland Radio Jazzfestival<\/strong><\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Rudi Staeger im Interview, S\u00e4ngerin Dana Masters &amp; Band bei den INNt\u00f6nen 2022 <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Klaus Trabitsch feiert 30 Jahre \u201eDorf-Weltmusik\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">431 Einwohner z\u00e4hlt die Gemeinde Prigglitz am Fu\u00df von Schneeberg und Rax. Wiesen mit Obstb\u00e4umen, die H\u00fcgel bedeckt Wald in rotgoldenen Herbstfarben. Das ist die eine, die geografische Heimat des Gitarristen und Komponisten Klaus Trabitsch. Die andere ist schwerer zu bestimmen -die Karibik geh\u00f6rt dazu, Louisiana und die amerikanischen S\u00fcdstaaten, Afrika.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In vielen unterschiedlichen Situationen ist Klaus Trabitsch als Instrumentalist schon zu erleben gewesen, an der Seite von Willi Resetarits und Erika Pluhar; anfangs in den 1980er Jahren mit den Liederlich Spielleut, sp\u00e4ter mit Richard Weihs. Er hat den Papalagi (die Reden des S\u00fcdseeh\u00e4uptlings Tuiavii) zu Musik gesetzt und Kinderlieder neu vertont, mit Otto Lechner und den \u201eBethlehem All Stars\u201c Weihnachtslieder neu eingekleidet, beginnend vor 25 Jahren mit der schon klassischen CD \u201eStill\u201c. In den Musikprojekten des K\u00fcnstlers Wolfgang Temmel wie dem Bonsai Garden Orchestra durfte und darf er auch nicht fehlen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Heuer feiert Klaus Trabitsch seinen 60. Geburtstag -und 30 Jahre \u201eDorf-Weltmusik\u201c, wie er sie nennt, festgehalten auf einem Doppelalbum. Da erklingen Sensen und Steeldrums, Kuhglocken und Kettens\u00e4gen, man h\u00f6rt Insekten surren und in der Abendstimmung Hunde bellen. Und da gehen die Alpenausl\u00e4ufer unmerklich in die Appalachen und ein Jodler in einen Calypso \u00fcber.\u00a0 Gestaltung: Johann Kneihs<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Combo Simpatico im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Trio mit dem augenzwinkernden Namen \u201eCombo Simpatico\u201c besteht aus den beiden herausragenden Gitarristen Andy Bartosh und Martin Spitzer, das tief t\u00f6nende rhythmisch-klangliche Fundament der Band legt Joschi Schneeberger am Kontrabass. Das Zusammenspiel der drei ist entspannt, leichtf\u00fc\u00dfig und virtuos. Hier sind gestandene M\u00e4nner am Werk, die nichts mehr beweisen m\u00fcssen und deshalb stressfrei und mit kammermusikalischer Raffinesse agieren k\u00f6nnen. Das Programm umfasst Titel aus dem Great American Songbook sowie Tunes von J.J. Cale, den Beatles und eigene St\u00fccke. Mit dieser in vielen Liveauftritten erprobten Mischung bewegen sich Bartosh, Spitzer und Schneeberger entspannt und locker zwischen Jazz und Pop.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR).\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Deb\u00fctalbum der S\u00e4ngerin Helen Merrill (1954) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jelena Ana Milcetic, geboren 1930 als Tochter kroatischer Einwanderer in New York, begann bereits im zarten Alter von vierzehn Jahren in den Jazz-Clubs der Bronx zu singen und sammelte an der Seite von Gr\u00f6\u00dfen wie Charlie Parker, Miles Davis und Bud Powell musikalische Erfahrung. Ihren Namen amerikanisierte sie, und ab diesem Zeitpunkt war die Karriere nicht mehr aufzuhalten: \u201eHelen Merrill\u201c, das Album, das gleich am Beginn ihrer Diskografie steht, wurde im Dezember 1954 aufgenommen und machte sie im darauffolgenden Jahr ber\u00fchmt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sie pr\u00e4sentierte sich darauf als sensible Songinterpretin mit zart hauchender Stimme und einem gef\u00fchlsintensiven Vortrag. \u201eThe Sigh of New York\u201c, das Seufzen von New York, wurde Helen Merrill fortan genannt. Die Arrangements der im Sextett eingespielten St\u00fccke stammen von niemand Geringerem als Quincy Jones und umfassen sowohl Balladen und St\u00fccke in raschen Tempi wie auch unwiderstehlich swingenden Bop. Clifford Brown, der auf tragische Weise viel zu fr\u00fch im Alter von 25 Jahren verstorbene Trompeter, ist eindeutig der Starsolist der Einspielung und wird entsprechend prominent pr\u00e4sentiert. Doch \u00fcber all dem schwebt die sehnsuchtsvolle, erhabene und zugleich wehm\u00fctige Stimme der Protagonistin. Helen Merrill ist ein wundervoll-eleganter und geschmeidiger Gegenpart zu Browns rauem Trompetenton, die Gef\u00fchlstiefe und Originalit\u00e4t ihrer Interpretationen begr\u00fcnden ihren Ruf als eine der gr\u00f6\u00dften Vokalistinnen, die der Jazz hervorgebracht hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese Deb\u00fct-LP, sp\u00e4ter auch unter dem Titel \u201eHelen Merrill with Clifford Brown\u201c ver\u00f6ffentlicht, legt den Grundstein zu einer wechselhaften Karriere, und es ist Merrills Stimme, die die Aufnahme zu einem Ereignis macht, bet\u00f6rend, unwiderstehlich, stets stark emotional gef\u00e4rbt und hochmusikalisch. Ein Glanzst\u00fcck des anspruchsvoll-melodi\u00f6sen Vokal-Jazz der F\u00fcnfzigerjahre.\u00a0 Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: ACT wird 30: Nils Landgren \u201e3 Generations\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Holger Zimmer. Nils Landgren \u2013 der Mann mit der roten Posaune \u2013 ist in Berlin kein Unbekannter, er hat jahrelang das Jazzfest geleitet und gastiert hier regelm\u00e4\u00dfig. Nun hat der S\u00e4nger, Posaunist, Komponist, Bandleader Nils Landgren zum 30. Jubil\u00e4um des Jazz-Labels \u201eACT\u201c ein 3er Album ver\u00f6ffentlicht. \u201eNils Landgren &amp; Three Generations\u201c. Darin bringt Nils Landgren zusammen mit Produzent und ACT-Gr\u00fcnder Siggi Loch drei Generationen von ACT-K\u00fcnstler*innen in verschiedenen Besetzungen zusammen. Eine interessante Reise durch Zeit und Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 45. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 14.11.2022. 2 di \u2013 15.11.2022. 3 mi \u2013 16.11.2022. 6 do \u2013 17.11.2022. 7 fr \u2013 18.11.2022. 9 sa \u2013 19.11.2022. 10 so \u2013 20.11.2022. 13 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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