{"id":28588,"date":"2022-11-06T12:00:08","date_gmt":"2022-11-06T11:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28588"},"modified":"2022-11-02T13:13:46","modified_gmt":"2022-11-02T12:13:46","slug":"die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-07-11-bis-13-11-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/11\/die-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-07-11-bis-13-11-2022\/","title":{"rendered":"Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 07.11. bis 13.11.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 45. Die \u00dcbersicht zum <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\">Download als PDF<\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc118287056\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287057\">mo \u2013 07.11.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287058\">di \u2013 08.11.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287059\">mi \u2013 09.11.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287060\">do \u2013 10.11.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287061\">fr \u2013\u00a0 11.11.2022. 7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287062\">sa \u2013 12.11.2022. 9<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc118287063\">so \u2013 13.11.2022. 10<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc118287056\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287056\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc118287057\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287057\"><\/a>mo \u2013 07.11.2022<\/h2>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Las Lloronas bei Glatt &amp; Verkehrt 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Name des Trios Las Lloronas ist eine Verbeugung vor der fr\u00fch verstorbenen S\u00e4ngerin Lhasa de Sela, deren erstes Album \u201eLa Llorona\u201c (\u201eDie Klagende\u201c) hie\u00df. Marieke Werner, die aus Deutschland stammende S\u00e4nger-Klarinettistin des Trios, \u00fcbersetzte das am 29. Juli 2022 im Rahmen des Konzerts bei Glatt &amp; Verkehrt in Krems nonchalant mit \u201eDie Heulsusen\u201c -deren Weinen indessen therapeutische Wirkung haben kann und soll. Werner und ihre beiden Kolleginnen, die S\u00e4nger-Gitarristin Amber in \u2018t Veld, deren famili\u00e4re Wurzeln in Spanien und den Niederlanden liegen, sowie Sura Solomon (Stimme, Ukulele, Akkordeon), die aus einer j\u00fcdischen Familie mit Vorfahren in Osteuropa, Spanien und Nordafrika stammt, haben vor einigen Jahren in Br\u00fcssel zusammengefunden. Zu einem gar nicht wehleidigen oder gar sentimentalen Dreigespann, das in Krems das Publikum mit kunstvoll-schlichten Ges\u00e4ngen und instrumentalen Einlagen bezirzte. Die musikalischen Einfl\u00fcsse kamen dabei aus allen Richtungen -und ergaben doch ein charmantes, gut gelauntes und sehr organisches Ganzes. Musik, ganz im Sinne einer der Botschaften von Las Lloronas in dieser virengeplagten Zeit: Make hope contagious! -Macht Hoffnung ansteckend!\u00a0 Gestaltung: J\u00f6rg Duit<\/p>\n<p>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Rock \u2018n\u2019 Roll With Scatman Crothers<\/strong><\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Heute mit: Evelyn Kryger: Live At JazzBaltica 2021 | Yaron Herman: Alma | Diplomat: Dem Deutschen Jazz<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ein Werk mit hunderten Kadenzen \u2013 Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert \u201eMany Many Cadences\u201c von Sky Macklay (2014)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es gibt Werktitel, die dem oder der Zuh\u00f6renden einen Hauch von Ahnung versp\u00fcren lassen, was sie bei einer Komposition erwarten k\u00f6nnen. Es gibt auch Titel, die nichts vom Inhalt des Werkes preisgeben und eine reine Benennungsfunktion erf\u00fcllen. Und dann gibt es Titel, die mit wenigen Worten das Werk zusammenfassen, die quasi das Werk \u201esind\u201c: So im Falle des Streichquartetts \u201eMany Many Cadences\u201c, komponiert von der 1988 geborenen amerikanischen Komponistin Sky Macklay.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Viele, sogar sehr viele Kadenzen und eigentlich ausschlie\u00dflich sehr, sehr viele Kadenzen enth\u00e4lt das Werk, n\u00e4mlich mehrere hundert und: wird dennoch keine Sekunde langweilig, ist doch die Mindestdauer mancher dieser Kadenzen weniger als eine Sekunde. Warum schreibt im Jahre 2014 eine Komponistin ein Werk, das in erster Linie aus Basisbausteinen der tonalen Musik besteht? Und warum ist dieses Werk trotzdem \u2013 oder gerade deswegen \u2013 ein typisch \u201eposttonales\u201c Werk? Und was hat das Ganze mit Heinrich Schenker, Humor und Selbst\u00e4hnlichkeit zu tun?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet \u201eMany Many Cadences\u201c aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazztoday <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Neuer deutscher Klavierjazz: Mit dem Trio des Berliner Pianisten Ludwig Hornung, mit dem Frankfurter Solo-Pianisten Sebastian Sternal und mit dem Quintett des Berliner Pianisten Jonas Timm. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287058\"><\/a>di \u2013 08.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>01:05 bis 05:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Tonart: Jazz \u2013 Moderation: Manuela Krause<\/strong><\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>20:05 \u2013 21:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Nout und das Projekt \u201eBaldwin in Transition\u201c beim Festival Jazzdor Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich Kriest. Gerade findet die 37. Ausgabe von jazzdor in Strasbourg statt \u2013 wir senden heute Aufnahmen von dem Schwesterfestival in Berlin. Zu den K\u00fcnstler*innen, die im Juni dieses Jahres dort im Kesselhaus aufgetreten sind, geh\u00f6rte auch das franz\u00f6sische Trio Nout: Die Musikerinnen verorten sich irgendwo \u201ezwischen Nirvana und Sun Ra\u201c. Au\u00dferdem Eindr\u00fccke aus einem Projekt von St\u00e9phane Payen: In \u201eBaldwin in Transition\u201c wurden Texte des Literaten James Baldwin Ausgangspunkt f\u00fcr einen Dialog mit aktuellen Stimmen der afroamerikanischen Diaspora in Frankreich.<\/p>\n<p>20:05 bis 22:30 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK-Studiokonzert: Simon H\u00f6fele, Trompete; Frank Dupree, Klavier<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">George Gershwin: \u201eAn American in Paris\u201c; Kurt Weill: \u201eLangsamer Fox und Algi-Song\u201c; \u201eBerlin im Licht\u201c; George Antheil: Sonate Nr. 2 \u2013 \u201eThe Airplane\u201c; Sonate; Daniel Schnyder: Sonate; George Enescu: L\u00e9gende; George Gershwin: Three Preludes; \u201eRhapsody in Blue\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ber\u00fchrungs\u00e4ngste? Fehlanzeige! Wenn Simon H\u00f6fele und Frank Dupree Programme schmieden, dann verlassen sich der Trompeter und der Pianist auf ihr Gef\u00fchl und ihr K\u00f6nnen. Stilistische Grenzen interessieren die beiden nicht, denn sie sind in der Klassik genauso zu Hause wie im Jazz und in der Neuen Musik. Komponiertes, Arrangiertes und Improvisiertes wird da zu einer funkenspr\u00fchenden Einheit &#8230;<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: M\u00e4andernde Komplexit\u00e4t \u2013 Anthony Braxton bei der Cologne Jazzweek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anthony Braxton, Altsaxofon; Susana Santos Silva, Trompete; Adam Matlock, Akkordeon. Aufnahme vom 17.8.2022 bei der Cologne Jazzweek, WDR Funkhaus, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Chicagoer Multiinstrumentalist und Komponist Anthony Braxton z\u00e4hlt zu den K\u00fcnstlern, deren Arbeit in keine Schublade passt: Jazz, freie Improvisation, Neue Musik, Philosophie, soziales Engagement sind wichtige Facetten und Inspirationsquellen seines Schaffens. Seine \u00e4sthetischen \u00dcberlegungen hat er in acht B\u00e4nden niedergeschrieben. Mit seinem \u00fcber f\u00fcnf Jahrzehnte umspannenden, hochkomplexen Riesenwerk wurde er zum gro\u00dfen Impulsgeber der amerikanischen Musik. Bei der Cologne Jazzweek pr\u00e4sentierte der 77-J\u00e4hrige seine j\u00fcngste Formation, das Lorraine Trio mit der portugiesischen Trompeterin Susana Santos Silva und dem amerikanischen Akkordeonisten Adam Matlock. Die Musik: ein Spaziergang durch Braxtons abstrakte Ideenwelt, erstaunlich greifbar zum Klingen gebracht.<\/p>\n<p>22:00 bis 00:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Jazz Grooves<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die ganze Welt des Jazz. Bekannte Namen, Newcomer und spannende Entdeckungen, H\u00f6hepunkte aus der Jazzgeschichte, besondere Jazzereignisse und Tipps zum Konzertgeschehen der Region.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz and More: An den R\u00e4ndern des Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Martin Kersten. Heute mit: Richard Galliano New York Tango Trio: Cully 2022 | Oxbow &amp; Peter Br\u00f6tzmann: An Eternal Reminder Of Not Today \u2013 Live at Moers | Khun Fu: Jazz Is Expensive<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Neues von Peter Ruzicka<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Margarete Zander. Die Zeit der pandemiebedingten Absagen und Einschr\u00e4nkungen hat Peter Ruzicka f\u00fcr die Entstehung zweier gr\u00f6\u00dferer Solokonzerte genutzt, die beide Bezug auf den Dichter Paul Celan nehmen, der selbst f\u00fcr das Schaffen von Peter Ruzicka von zentraler Bedeutung ist.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Balkan Project in Wien \u2013 Das Konzerthaus-Deb\u00fct des griechischen Ergon Ensembles<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Auftaktkonzert des Zyklus \u201eNouvelles Aventures\u201c der Saison 2022\/23 bringt das Ergon Ensemble aus Athen erstmals ins Wiener Konzerthaus. Unter dem Titel \u201eBalkan Project\u201c pr\u00e4sentiert es international erfolgreichen Komponistinnen aus Su\u0308dosteuropa und L\u00e4ndern wie Kroatien, Serbien, Griechenland, Rum\u00e4nien, Bulgarien und der Tu\u0308rkei. Den Zentren der zeitgen\u00f6ssischen Musik entsprechend liegen die Lebensmittelpunkte der K\u00fcnstlerinnen vor allem in Deutschland und \u00d6sterreich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kaspar de Roo, erfahrener Dirigent neuer Werke, leitet die Kompositionen von Zeynep Gedizlio\u011flu, Mirela Ivi\u010devi\u0107, Milica Djordjevi\u0107, Diana Rotaru, Alexandra Karastoyanova-Hermentin und Georgia Koumar\u00e1. Ein \u00d61 Mitschnitt vom 3. Oktober 2022. Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: News &amp; Roots<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">News from New York: Mit dem All-Star-Quartett \u201eRedman\/Mehldau\/McBride\/Blade\u201c, mit den Bands der beiden Bassisten Jeff Denson und Joe Fonda sowie mit \u201eKeith Jarrett: Bordeaux Concert\u201c \u2013 die Release eines Solo-Klavierkonzerts von 2016. Auswahl und Moderation: Henning Sieverts<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118287059\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287059\"><\/a>mi \u2013 09.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Classic Sounds in Jazz: Blue and tender<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Aufnahmen von Billie Holiday, Enrico Pieranunzi, John Coltrane, Duke Ellington und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Sonic Wilderness<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Julia Neupert. Diese Reihe unternimmt Expeditionen in Randgebiete und Zwischenwelten des Jazz: Improv, Electronica, Klangkunst, Noise, Ambient oder Rock \u2013 hier kommen Neuver\u00f6ffentlichungen und Entdeckungen zu Geh\u00f6r, die sonst on air kaum zu haben sind. Abenteuerliche Kl\u00e4nge f\u00fcr abenteuerlustige Ohren.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazzfacts: What\u2019s going on? \u2013 Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Neues aus der Sound-Werkstatt vom hr-Jazzensemble<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Bei der letzten Aufnahmesession vom 22. bis 24. August spielte das hr-Jazzensemble etliche neue Kompositionen ein. Mit dabei waren dieses Mal: Christof Lauer, Sebastian Sternal, Bastian Weinig, John Schr\u00f6der, Sebastian Gille und Stefan Lottermann. H\u00f6ren Sie heute den ersten Teil dieser aktuellen Produktion.<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Philipp Weismann<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Nachtmix: Mit Barbara Streidl \u2013 Musik zum Wegdriften<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Songs von Arny Margret, Julia Jacklin und Meskerem Mees. \u201eI\u2019m fixing a hole where the rain gets in and stops my mind from wandering\u201c \u2013 dabei gibt es nichts Besseres, als etwas zu h\u00f6ren, das die Gedanken wandern l\u00e4sst, von hier nach dort und dann noch ganz woandershin. In diesem Nachtmix widersprechen wir dem Beatles-Song \u201eFixing a hole\u201c und stellen Musik vor, die zum gedanklichen Wegdriften einl\u00e4dt: Eher leise als laute Songs, eher nicht so schnell, entweder jazzig wie von der Hannah Weiss Group, oder \u00fcber Sehns\u00fcchte von Julia Jacklin aus Island, von Arny Margret und von Meskerem Mees aus Belgien. Bruce Hornsby teilt sich das Mikrofon mit Ezra Koenig und ganz am Schluss singt Jesca Hoop: \u201eHatred has a mother\u201c. Wer h\u00e4tte das gedacht?<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: Jazz aus N\u00fcrnberg: Studio-Aufnahmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Feierstunde zum 80. Geburtstag des Ausnahmeschlagzeugers Bill Elgart. Moderation und Auswahl: Beate Sampson<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118287060\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287060\"><\/a>do \u2013 10.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Paul Bley und Wolfgang Puschnig beim Jazzfestival Saalfelden 2001 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 25. August 2001 gastiert der Pianist Paul Bley beim Jazzfestival Saalfelden. Auf dem Programm steht ein Duoauftritt mit dem K\u00e4rntner Saxofonisten Wolfgang Puschnig -zum ersten und einzigen Mal in der Karriere beider Musiker. Gespielt werden Eigenkompositionen dieser beiden unverwechselbaren musikalischen Individualisten, wie auch der Carla-Bley-Klassiker \u201eIda Lupino\u201c. Am 11. November j\u00e4hrt sich der Geburtstag des 2016 verstorbenen Paul Bley zum 90. Mal. Ein guter Grund, diese kostbare \u00d61\u00adKonzertaufnahme aus dem Archiv zu holen.\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Landschaft mit Ensembles: Eine Diskussion von den Donaueschinger Musiktagen 2022 (mit Musik)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wie ist die Situation der Ensembles Neuer Musik heute? Was geht \u00e4sthetisch, was finanziell? Was fehlt, was ist vielleicht gar zu viel? Dar\u00fcber und \u00fcber anderes gilt es, ins (selbst-)kritische Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00dcber 150 Ensembles, spezialisiert auf Zeitgen\u00f6ssisches, kennt die aktuelle Musiklandschaft Deutschlands. Und sie sorgen f\u00fcr weit mehr als 95% der j\u00e4hrlichen Urauff\u00fchrungen in den Konzerts\u00e4len. Ob als Nonett oder 20-k\u00f6pfige Solistenformation, in meist internationaler Besetzung, \u00fcbernehmen Ensembles Neuer Musik seit Jahren und Jahrzehnten viele der Aufgaben, die im 19. Jahrhundert Sinfonieorchester wahrnahmen: \u00e4sthetische Statements heutiger Komponist*innen h\u00f6rbare Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist nur m\u00f6glich durch Freude am Experiment, Courage und Engagement sowie \u2013 und hier verlangt die Gegenwartsmusik viel und vieles \u2013 erstklassige Beherrschung des jeweiligen Klangwerkzeugs und die unerm\u00fcdliche Bereitschaft, sich Unbekanntes anzueignen. Trompete oder Geige auf h\u00f6chstem Niveau spielen zu k\u00f6nnen gen\u00fcgt den Musikerfindern im 20.\/21. Jahrhundert nicht. Interpret*innen f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssisches m\u00fcssen auch sprechen, singen, tanzen, rezitieren, schauspielern k\u00f6nnen. All das und noch einiges mehr leisten unsere Ensembles \u2013 fernab von pekuni\u00e4ren Sicherheiten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lena Krause, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von FREO \u2013 Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. \/ Iris ter Schipphorst, Komponistin \/ Clemens K. Thomas, k\u00fcnstlerischer Leiter des ensemble recherche, Freiburg i.Br. \/ Dietmar Wiesner, Fl\u00f6tist und Mitbegr\u00fcnder des Ensemble Modern, Frankfurt am Main. Moderation: Stefan Fricke (hr2-kultur)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Iris ter Schiphorst, Samir Odeh-Tamimi und Milica Djordjevic (gespielt vom ensemble ascolta). Wiedergabe einer Veranstaltung von den Donaueschinger Musiktagen am 13. Oktober 2022. Eine Koproduktion von BR-KLASSIK, SWR2 und hr2-kultur<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Blick zur\u00fcck nach vorn \u2013 Die Standard-Bearbeitungen des Bandleaders Florian Ross<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Solo und Big Band, mit Streichern und Blechbl\u00e4sern, akustisch und elektrisch: In all diesen Formaten hat Pianist Florian Ross schon Platten gemacht. Aber bisher waren es immer welche mit eigenen St\u00fccken. F\u00fcr \u201eTunes &amp; Explorations\u201c, eingespielt in Oktettbesetzung im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, hatte er sich erstmals fast ausschlie\u00dflich Standards und \u00e4ltere Fremdkompositionen vorgenommen. Klassiker wie \u201eHoneysuckle Rose\u201c sind dabei, aber auch weniger Bekanntes wie Bill Evans\u2019 \u201eFun Ride\u201c. Das Ergebnis: eine Perlenschnur unterschiedlicher Arrangement-Einf\u00e4lle. In der Sendung erz\u00e4hlt Ross von seinen Ideen hinter den Bearbeitungen und den Gr\u00fcnden f\u00fcr seine Auswahl.<\/p>\n<p>22:30 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz Now: Aus dem Dschungel der Neuver\u00f6ffentlichungen <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. Heute mit: Louis Sclavis: Les cadences du monde | Florian Ross Octet: Tunes &amp; Explorations | AAAPUZ: Live in Algovia<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Klang in 360\u00b0: Die Student 3D Audio Production Competition \u2013 musikprotokoll 2022. Die Student 3D Audio Production Competition. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestaltung: Heinrich Deisl. Die Student 3D Audio Production Competition ist seit 2017 ein Wettbewerb zu aktueller r\u00e4umlicher Audiotechnik und -produktion, initiiert vom Institut f\u00fcr Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversit\u00e4t Graz und dem Verband Deutscher Tonmeister. Heuer ist das musikprotokoll zum ersten Mal mit dabei: Im Zeit-Ton sind die Siegerbeitr\u00e4ge der Kategorie Computermusik zu h\u00f6ren, die beim Grazer Festival auf der Ambisonics-Anlage im Dom im Berg pr\u00e4sentiert wurden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bei der Student 3D Audio Production Competition wird das sogenannte Ambisonics-Format verwendet, das wegen seiner Einsetzbarkeit in Virtueller Realit\u00e4t und in 360\u00b0-Videos in den letzten Jahren hohe Popularit\u00e4t erfahren hat. Grund daf\u00fcr ist auch, dass es \u00fcber eine gro\u00dfe Bandbreite an Wiedergabesystemen ausgespielt werden kann. F\u00fcr Studierende, Audiotechniker:innen und Komponist:innen bietet Ambisonics die M\u00f6glichkeit, mit virtuellen Lautsprechern und besonders f\u00fcr Kopfh\u00f6rer-Situationen den Raum erfahr- und gestaltbar zu machen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Wettbewerb findet in den Kategorien Zeitgen\u00f6ssische bzw. Computermusik, Audio- und Studioproduktion statt. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem musikprotokoll ging es darum, junge Komponist:innen und Klangk\u00fcnstler:innen bei ihrer Arbeit mit 3D-Audiotechnologien zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beim musikprotokoll wurden die Preistr\u00e4gerst\u00fccke der Student 3D Audio Production Competition 2022 aus dem CUBE des IEM live gestreamt und auf der Ambisonics-Anlage des Dom im Berg gab es eine Public Listening Session.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zeit-Ton sind die drei Gewinnerst\u00fccke der Kategorie Computermusik in einem speziell f\u00fcrs \u00d61 Radio erarbeiteten Raumklang-Sound zu h\u00f6ren und mit Franz Zotter, stellvertretender Leiter des IEM, sowie Matthis Frank, Vize-Leiter der dortigen Abteilung Elektrotechnik-Toningenieur, erz\u00e4hlen zwei Mitentwickler des Ambisonics-Systems vom Wettbewerb.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach der Zeit-Ton-Sendung sind diese St\u00fccke auch auf dem Dynamic Streaming Online-Player des musikprotokolls quasi mittendrin nachzuh\u00f6ren. Heinrich Deisl<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: All that Jazz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ralf Dombroski<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118287061\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287061\"><\/a>fr \u2013 \u00a011.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 100. Todestag des Komponisten Carl Michael Ziehrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon bei seinem ersten \u00f6ffentlichen Auftreten als Kapellmeister und Komponist kursierte das Ger\u00fccht, Carl Michael Ziehrer habe \u201eden Schmarren, den er im Druck erscheinen l\u00e4sst, nicht selbst gearbeitet.\u201c So zumindest formulierte es Johann Strau\u00df, der wenig erfreut \u00fcber den neuen Konkurrenten war. Trotzdem wurde Ziehrer zu einem \u00fcberaus popul\u00e4ren Repr\u00e4sentanten der Wiener Musik, schrieb \u00fcber 600 Walzer und T\u00e4nze sowie 23 Operetten. Bis heute wei\u00df man nicht, welchen Anteil seine Mitarbeiter an Ziehrers Kompostionen hatten. Als es kurz vor seinem 60. Geburtstag deswegen zum Prozess kam, waren s\u00e4mtliche Autographe unauffindbar verschwunden. Und obwohl Karl Kraus die Hintergr\u00fcnde dieses Krimis enth\u00fcllte, wurde Ziehrer kurz darauf zum vierten und letzten k.k. Hofballdirektor ernannt und starb hoch geehrt als letzter Repr\u00e4sentant der \u201eechten Wiener Musik\u201c. Eine Sendung von Stefan Frey<\/p>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Violinist Johannes Dickbauer zu Gast im Wiener KlangTheater <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Live aus dem Wiener KlangTheater. Der aus Ober\u00f6sterreich stammende Violinist Johannes Dickbauer hat in den letzten Jahren als vielseitiger Saitenk\u00fcnstler mit wachsender Neigung f\u00fcr improvisierte Gefilde auf sich aufmerksam gemacht. Und zwar u. a. im radio.string.quartet, das zu dieser Zeit noch den Namenszusatz \u201eVienna\u201c aufwies und international sehr erfolgreich war, wie auch im Dickbauer Collective mit Onkel Klaus und Bruder Stephan Dickbauer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zuletzt stand der 38-J\u00e4hrige, der Violine am Curtis Institute in Philadelphia, am Mozarteum Salzburg (bei Benjamin Schmid) und an der Wiener Musikuniversit\u00e4t studiert hat und bis heute auch als klassischer Interpret u. a. von Werken Mozarts und Kreneks in Erscheinung tritt, mit seinem Quartett J.D.Hive im Rampenlicht: Dieses wird durch Sebastian Schneider (Klavier), Andreas Waelti (Kontrabass) und Andr\u00e1s D\u00e9s (Perkussion) komplettiert und pr\u00e4sentierte am 21. Oktober im Wiener RadioKulturhaus die Deb\u00fct-CD \u201eIsn\u2019t Dinner Lovely Tonight?\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das ironisch betitelte Werk, seine schwungvolle Musik und die in den Kompositionen verhandelten gesellschaftspolitischen Themen -von Klimakrise bis Corona-Pandemie -werden denn auch im Mittelpunkt des Jazztime-Gespr\u00e4chs mit Andreas Felber im KlangTheater des Wiener RadioKulturhauses stehen. Allerdings werden auch Johannes Dickbauers volksmusikalische Wurzeln und das Festival \u201eJazz am Bauernhof\u201c zur Sprache kommen, das er allj\u00e4hrlich zu Sommerbeginn im heimatlichen Kremsm\u00fcnster organisiert. Zudem wird Dickbauer auf der Violine einige Live-Kostproben zum Besten geben.\u00a0 Gestaltung: Andreas Felber<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Goat Song Project. Kollektiv und aus dem Prozess heraus \u2013 musikprotokoll 2022. Goat Song Project.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kollektiv versus solistisch, vorfixiert versus aus dem Prozess heraus entwickelt, global versus lokal, komponiert versus improvisiert, traditionsbezogen versus experimentell, menschenbezogen versus maschinengeneriert. Diese Begriffspaare zu hinterfragen, hat sich das Goat Song Project zur Aufgabe gemacht. Eine Auseinandersetzung \u201e\u00fcber Rhythmus zwischen Karlheinz Stockhausen und Aphex Twin\u201c habe den Ausschlag gegeben, schreibt die Dirigentin, Komponistin und S\u00e4ngerin Yalda Zamani, Erfinderin und Leiterin dieser unter dem Namen Goat Song Project laufenden Versuchsanordnung. \u201eExperimentelles und Erprobtes, Wagnis und Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c sollten zusammenspielen. Die Projektmitglieder wurden sorgsam auserkoren, um schon im Vorfeld kompositorisch t\u00e4tig sein zu k\u00f6nnen. Musiker:innen aus dem In- und Ausland waren beteiligt. Beim musikprotokoll standen Yalda Zamani, Jorge Sanchez-Chiong und Rojin Sharafi sowie das \u00f6sterreichische Experimentalduo Nimikry \u2013 Fl\u00f6tist Alessandro Baticci und Violinist Rafal Zalech, die selbst entwickelte, erweiterte Versionen ihrer Instrumente spielten \u2013 und Bassist John Eckhardt auf der B\u00fchne. Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazztime: BR Jazzclub \u2013 \u201eAuf freiem Feld\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Quartett \u201eField\u201c des Berliner Saxophonisten Uli Kempendorff mit Vibraphonist Christopher Dell, Bassist Jonas Westergaard und Schlagzeuger Peter Bruun mit instrumentaler Jazz-Poesie von kantiger Sch\u00f6nheit. Aufnahme vom 6. Februar 2022 im Jazzclub der \u201eM\u00fcnchner Unterfahrt\u201c. Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118287062\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287062\"><\/a>sa \u2013 12.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>S\u00e4ngerin Efrat Alony im Interview, das Duo Fabian Rucker\/Andreas Waelti im Mai 2022 im Salzburger Jazzit<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der \u00d61 Jazznacht pr\u00e4sentiert Gerhard Graml heute ein Konzert eines \u00f6sterreichisch-schweizerischen Power-Doppelpacks, das am 6. Mai 2022 im Salzburger Jazzit aufgetreten ist, aus Anlass des 20\u00adj\u00e4hrigen Bestehens des beliebten Clubs: Fabian Rucker, Saxofonist aus Salzburg, und der in Thun geborene Bassist Andreas Waelti erwiesen sich bei ihrer Duo-Premiere als gro\u00dfartiges Tandem, das das Publikum mit Musik im Spannungsfeld von Jazz, popul\u00e4rer Musik und Zeitgen\u00f6ssisch -Freit\u00f6nendem \u00fcberzeugte. Die Pluralit\u00e4t musikalischer Konzepte und der eigene unverkennbare Sound standen dabei im Vordergrund.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem steht ein Interview mit der S\u00e4ngerin Efrat Alony auf dem Programm, die im Jazznacht-Studio \u00fcber ihr vielgelobtes Projekt \u201eHollywood isn\u2019t Calling\u201c sprechen wird, welches ihr den Deutschen Jazzpreis 2022 f\u00fcr das beste Vokalalbum eingebracht hat. Die in Bagdad geborene und in Israel aufgewachsene S\u00e4ngerin, Komponistin und Gesangsp\u00e4dagogin arbeitet vorwiegend in Deutschland und beeindruckt mit ihrer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stimme und den unverwechselbaren Kompositionen. Die experimentierfreudige Vokalistin wird \u201eHollywood isn\u2019t Calling\u201c am 3. Dezember im Wiener Theater Hamakom in Originalbesetzung pr\u00e4sentieren. Au\u00dferdem erwarten Sie wie immer ein Jazznacht-Magazin mit aktuellen Terminen, zudem ein Beitrag zum 90. Geburtstag von Richard Oesterreicher sowie Neuerscheinungen aus nah und fern.\u00a0 Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>14.00 Uhr, Das \u00d61 H\u00f6rspiel<br \/>\n<strong>Oskar Werner 100. GT am 13.11.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eLeonce und Lena\u201c. Von Georg B\u00fcchner. Mit Oskar Werner (Leonce), Gertrud K\u00fcckelmann (Lena), Werner Krau\u00df (Valerio), Armin Waldek-S\u00fc\u00dfenguth (K\u00f6nig Peter), Nicole Heesters (Rosetta) und Alma Seidler (Gouvernante). Ton: Friedrich Wilhelm Schulz. Musik: Peter Zwetkoff. Regie: Gert Westphal (SWF 1958)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er war einer der f\u00fchrenden Theater- Filmschauspieler der Nachkriegszeit, er war \u2013 sp\u00e4testens seit seiner Rolle in Fran\u00e7ois Truffauts \u201eJules et Jim\u201c \u2013 ein internationaler Star. 1958, ein Jahr vor seiner R\u00fcckkehr ans Burgtheater, nahm Oskar Werner, gemeinsam mit seinen k\u00fcnstlerischen \u201eWahleltern\u201c Werner Krau\u00df und Alma Seidler, eine H\u00f6rspielfassung von Georg B\u00fcchners Lustspiel \u201eLeonce und Lena\u201c auf. B\u00fcchners St\u00fcck, das dieser 1836 im Alter von 23 Jahren schrieb, mit dem m\u00fcden und zynischen Prinzen Leonce im Reiche Popo als Hauptfigur, l\u00e4sst sich auch als Polit-Satire lesen, als angewandte \u201eTheory of the Leisure Class\u201c, als radikale Kritik an der Provinzialit\u00e4t des deutschen Adels und an dessen als Genie-Attit\u00fcde verkl\u00e4rtem irrationalen Eskapismus. Gesellschaftskritik \u2013 vermittelt und veredelt durch die Stimmen au\u00dfergew\u00f6hnlicher Schauspieler\/innen.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Zum 100. Todestag des Komponisten Carl Michael Ziehrer<\/strong><\/p>\n<p>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Politisches Feuilleton<\/strong><\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>BR-KLASSIK \u2013 Jazz und mehr: Die Melancholischen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Ella Fitzgerald, Coleman Hawkins, dem Rosenberg Trio, Canadian Brass, Francis Poulenc, Eug\u00e8ne Ysaye, Lee Konitz, Miki Yamanaka und anderen. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: UnbedingT \u2013 \u2018Zirkus Bizarr\u2019 | Leibnitz International Jazz Festival, \u00d6sterreich, September 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Daniella Baumeister. UnbedingT \u2013 \u2018Zirkus Bizarr\u2019 || J\u00fcrgen Kupke, cl | Florian Bergmann, bcl | J\u00f6rg Schippa, g | Christian Marie, dr | Leibnitz International Jazz Festival, Weinkeller Schloss Seggau, \u00d6sterreich, September 2021<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Red Hot Blue Notes \u2013 Jazz in der UdSSR<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Henry Altmann. Jazz in der UdSSR, das war, je nach Politik, eine mal verfolgte, eine mal gef\u00f6rderte Musik, im 2. Weltkrieg eine staatserhaltende Macht, danach als kapitalistische Ausgeburt verboten. Und dann wurde der Jazz schlie\u00dflich zum \u201eKlassenkampf\u201c gegen den US-Kapitalismus wieder aus Gef\u00e4ngnis und Untergrund hervorgeholt. Jazz in der UdSSR ist zugleich eine Geschichte voller Einfallsreichtum, Absurdit\u00e4ten und Widerborstigkeit, vor allem aber die Geschichte einer Liebe, die \u00fcber Leben, Arbeitslager oder Tod entscheiden konnte. Mit Musik u. a. von Eddie Rosner, Alexandr Tsfasman, Matvej Blantner und Sergei Kuriochin.<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Kl\u00e4nge aus dem ewigen Eis \u2013 Musikkulturen in Gr\u00f6nland<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war der Trommeltanz, der fr\u00fcher das Leben in Gr\u00f6nland pr\u00e4gte. Die Trommelt\u00e4nze dienten dem \u00dcberlebenskampf in der arktischen Welt, dem Kontakt mit Tieren und Geistern. Mit den Missionsstationen kamen neue Nahrungsgewohnheiten, christliche Hymnen, und mit den Walf\u00e4ngern kam die Polka ins ewige Eis. In der neuen, europ\u00e4ischen Gesellschaft galt der traditionelle Trommeltanz als verp\u00f6nt und s\u00fcndig. Das traf den Lebensnerv der Inuit-J\u00e4gerkultur, wer trotzdem trommelte, wurde von den Wohltaten der Mission ausgeschlossen. Seit den siebziger Jahren entpuppt sich die gr\u00f6nl\u00e4ndische Rockmusik als gemeinschaftsspendendes Ventil. Sie greift alte Traditionen wieder auf und ist eine Stimme gegen soziale Entwurzelung, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc118287063\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc118287063\"><\/a>so \u2013 13.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>13:00 bis 14:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Kaisers Kl\u00e4nge \u2013 Musikalische Entdeckungsreisen \u2013 \u201eSoll ich mit dir geh\u2019n?\u201c \u2013 Das Lied vom Leiermann<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schuberts Winterreise wird von vielen gesungen und ist oft bearbeitet worden. Ganz besonders angetan aber hat es den meisten Interpreten das letzte Lied des Zyklus: Der Leiermann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob Pops\u00e4nger Sting, Jazzerin Greta Keller, die Volksmusiker von Franui oder Hannes Wader an der Gitarre \u2013 sie alle stellen sich in ihren je ganz eigenen Interpretationen die Frage: \u201eWunderlicher Alter, soll ich mit dir geh\u2019n?\u201c<\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die \u201eNebengsch\u00e4ftln\u201c und Satellitenprojekte von Popstar Prince <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Prince war einer jener vor Kreativit\u00e4t nur so spr\u00fchenden K\u00fcnstler, bei denen sich Genialit\u00e4t und Innovationskraft auf der einen Seite und enorme quantitative Produktivit\u00e4t auf der anderen paaren und nicht gegenseitig ausschlie\u00dfen. Und so sind nicht nur die Archive des 2016 verstorbenen Tausendsassas heute noch prall gef\u00fcllt mit unver\u00f6ffentlichtem Material, es fiel auch zu seinen Lebzeiten stets noch etwas f\u00fcr andere ab, wenn sich Prince mit einer \u00dcberf\u00fclle an Ideen seine ureigene Schneise durch die Popindustrie bahnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Quasi mit links betrieb er so vor allem in den 1980er Jahren auch einige Satellitenprojekte, bei denen er \u00admeist unter Pseudonymen -als Mastermind, Komponist und Musiker aktiv war, um jene Dinge zu verwirklichen, die ihm stilistisch nicht ganz in den eigenen Pfad passten. So entstanden etwa die Formationen The Time und The Family, die auf ziemlich vordergr\u00fcndige Erotik gestylten Frauen-Trios Vanity 6 und Apollonia 6 oder die fast schon als fiktional zu bezeichnende Band namens Madhouse, bei der Prince gemeinsam mit seinem Saxofonisten Eric Leeds s\u00e4uberlich nummerierten Instrumental-Jazz-Funk auf zwei Alben bannte.\u00a0 Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>hr-Bigband: Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Jarry Singla \u201eMumbai Project\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab. m September 2017 war der deutsch-indische Klavierindividualist Jarry Singla mit seinem Mumbai Project zu Gast in Frankfurt. Die \u00fcberwiegend von Jarry Singla komponierten St\u00fccke wurden hierzu exklusiv f\u00fcr die hr-Bigband arrangiert. 2013 ging Singla f\u00fcr sechs Monate nach Mumbai, um dort zu recherchieren, zu komponieren und mit indischen Musikern zusammen zu spielen. So entstand das Mumbai-Project, in dem das Trio um drei anerkannte Virtuosen der nordindischen Klassik erweitert wird. Zusammen machen sie eine Musik \u201ezwischen halsbrecherischer rhythmischer Rasanz und kontemplativer Klangversenkung\u201c (Jazzthing).<\/p>\n<p>19:30 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Musik f\u00fcr Bayern: Klassik, Pop und Jazz \u2013 Selbst gemacht!<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Gudrun Petruschka<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Claus Spechtl Trio im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Wiener Jazzgitarrist Claus Spechtl ist mit einem erlesenen Trio in der \u00d61 Radiosession zu Gast: Am Schlagzeug ist Gernot Bernroider, am Kontrabass Gina Schwarz zu h\u00f6ren. Beide sind erprobte Bandleader -und heute einf\u00fchlsame Partner im Rahmen von Spechtls Modern-Jazz-Exkursen auf den Spuren der Gitarristen Jim Hall und Wes Montgomery. Diese seine gro\u00dfen Vorbilder stehen im Zentrum der heute zu h\u00f6renden Hommage an die Pionierzeit der elektrischen Gitarre.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR).\u00a0 Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Pat Martino: \u201eFootprints\u201c (1972) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 1. November des letzten Jahres ist der aus Philadelphia stammende US-amerikanische Gitarrist Patrick Carmen Azzara alias Pat Martino im 78. Lebensjahr verstorben. Vor 50 Jahren, im Fr\u00fchjahr 1972, nahm er zusammen mit dem Gitarristen Bobby Rose, dem Bassisten Richard Davis und dem Schlagzeuger Billy Higgins das Album \u201eThe Visit\u201c auf, welches sp\u00e4ter unter dem Namen \u201eFootprints\u201c vertrieben wurde. Dieser Tontr\u00e4ger genie\u00dft unter Jazzgitarristinnen und -gitarristen Kultstatus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ausnahme eines Bass-Solos von Richard Davis ist es ausschlie\u00dflich Pat Martino, der in St\u00fccken wie dem Jazzstandard \u201eAlone Together\u201c oder der Wes -Montgomery-Komposition \u201eRoad Song\u201c als Solist in Erscheinung tritt. Das Album ist auch eine Art Tribut an den legend\u00e4ren, 1968 verstorbenen Gitarristenkollegen. Pat Martino verwendet mehrmals die von Montgomery popularisierte Oktavtechnik, die es erm\u00f6glicht, melodische Linien in Oktavintervallen zu spielen. Vor allem pr\u00e4sentiert er aber seine ph\u00e4nomenale Technik mit virtuosen, dabei immer melodischen und perfekt phrasierten L\u00e4ufen. \u201eFootprints\u201c ist ein echter Meilenstein der modernen Jazzgitarre.\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Lieblingsmusik von Lothar Zagrosek \u2013 Eine Musikauswahl von Dirigent Lothar Zagrosek zu dessen 80. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lothar Zagrosek ist einer der zentralen Pers\u00f6nlichkeiten der zeitgen\u00f6ssischen Musikszene. Der deutsche Dirigent feiert heute seinen 80. Geburtstag und stellt in dieser Sendung Werke vor, die ihn gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zagrosek hat unz\u00e4hlige Kompositionen initiiert und uraufgef\u00fchrt. Weiters hat er sich besonders um die fr\u00fche Moderne des 20. Jahrhunderts und die sogenannte \u201eentartete Musik\u201c verdient gemacht (als legend\u00e4r gilt etwa die Auff\u00fchrung von Walter Braunfels\u2019 Oper \u201eDie V\u00f6gel\u201c bei den Tiroler Festspielen in Erl im Jahr 2019).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein dirigentisches Handwerk hat Zagrosek bei Hans Swarowsky, Istv\u00e0n Kert\u00e9sz, Bruno Maderna und Herbert von Karajan gelernt. Von 1982 bis 1987 war er Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters, es folgten Posten als Directeur musicale der Grand Oper\u00e1 de Paris sowie als Chief Guest Conductor des BBC Symphony Orchestra in London. Die Staatsoper Stuttgart wurde w\u00e4hrend seiner Amtszeit als Generalmusikdirektor (1997-2006) f\u00fcnf Mal zum Opernhaus des Jahres gew\u00e4hlt, drei Mal k\u00fcrte ihn die Zeitschrift \u201eOpernwelt\u201c zum Dirigenten des Jahres. Rainer Elstner<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Zwischen Tradition und Experiment \u2013 Die S\u00e4ngerin Kamilya Jubran<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Sendung von Michaela Fridrich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 45. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 07.11.2022. 2 di \u2013 08.11.2022. 3 mi \u2013 09.11.2022. 4 do \u2013 10.11.2022. 5 fr \u2013\u00a0 11.11.2022. 7 sa \u2013 12.11.2022. 9 so \u2013 13.11.2022. 10 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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