{"id":28543,"date":"2022-10-30T12:00:06","date_gmt":"2022-10-30T11:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28543"},"modified":"2022-10-26T11:22:20","modified_gmt":"2022-10-26T09:22:20","slug":"die-reduzierte-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-31-10-bis-06-11-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/10\/die-reduzierte-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-31-10-bis-06-11-2022\/","title":{"rendered":"Die reduzierte erweiterte Jazz-Radiowoche vom 31.10. bis 06.11.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 44. <span style=\"text-decoration: line-through;\">Die \u00dcbersicht zum <\/span><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\"><span style=\"text-decoration: line-through;\">Download als PDF<\/span><\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p>Wichtig: <strong>Petition zum Erhalt des \u00f6sterreichischen Musiklebens<\/strong> \u2013 Einladung zum Dialog. <a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/offener-brief-erhalt-des-oesterreichischen-musiklebens-einladung-zum-dialog\/\">Alle wichtigen Informationen zum Thema<\/a>.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc117615909\">mo \u2013 31.10.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615910\">di \u2013 01.11.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615911\">mi \u2013 02.11.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615912\">do \u2013 03.11.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615913\">fr \u2013 04.11.2022. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615914\">sa \u2013 05.11.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc117615915\">so \u2013 06.10.2022. 7<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc117615908\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615908\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc117615909\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615909\"><\/a>mo \u2013 31.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Sieger des Fux-Opernkompositionswettbewerbs \u2013 musikprotokoll 2022. Zwischen physischer und virtueller Realit\u00e4t: Urauff\u00fchrung von Christoph Ressis Oper \u201eAvatara\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In zahlreichen Legenden von G\u00f6ttern, Geistern und anderen Wesen, von der griechischen Mythologie bis zur heutigen Fantasyliteratur ist der der Wunsch, den eigenen K\u00f6rper zu verlassen, tief verwurzelt. Mit der Entwicklung interaktiver digitaler Medien wurde diese Utopie zur (virtuellen) Realit\u00e4t: Die Beschr\u00e4nkungen des eigenen K\u00f6rpers, Alters und biologischen Geschlechts, neben anderem, k\u00f6nnen so \u00fcberwunden werden. Dieses Spannungsfeld von Identit\u00e4t zwischen physischer und virtueller Realit\u00e4t lotet Christoph Ressis Oper \u201eAvatara\u201c aus. Zwei namen-, alters- und geschlechtslose Personen befinden sich in unterschiedlichen virtuellen Welten, die auf merkw\u00fcrdige Weise miteinander verbunden scheinen. Eine einer Irrfahrt durch Raum und Zeit zu ihrem Gegen\u00fcber entspinnt sich.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir bringen Ausschnitte der Urauff\u00fchrung dieses Preistr\u00e4gerwerks des 8. Internationalen Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerbs, das am 10. Oktober 2022 im Grazer MUMUTH aufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ressi ist ein \u00f6sterreichischer Komponist, Arrangeur, Softwareentwickler und Medienk\u00fcnstler. Sein musikalisches Schaffen bewegt sich zwischen Neuer Musik, Jazz und Computer Musik. Er hat ein starkes Interesse an interaktiver Live-Elektronik und audiovisueller Kunst. Derzeit arbeitet er an einer Serie von St\u00fccken, welche die k\u00fcnstlerischen M\u00f6glichkeiten von Computerspielumgebungen erforscht. Er arrangiert Musik f\u00fcr alle m\u00f6glichen Ensembles und Instrumente, darunter auch Big Band und Orchester. Gemeinsam mit dem Klarinettisten Szil\u00e1rd Benes tritt er regelm\u00e4\u00dfig als Duo (Ressi\/Benes) auf. Seine Musik gewann mehrere Preise, darunter den Erste Bank Kompositionspreis 2021. Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc117615910\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615910\"><\/a>di \u2013 01.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Saints and Sinners <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit der Entstehung der afroamerikanischen Spirituals im 19. Jahrhundert dienen die christlichen Heiligen in besonderem Ma\u00dfe als Inspiration f\u00fcr popul\u00e4re Lieder -oder solche, die im Laufe der Zeit popul\u00e4r wurden. Anl\u00e4sslich des heutigen Feiertags bringt diese Sendung eine \u00fcberwiegend lebensbejahende Auswahl an Liedern -sowohl mit vokaler Beteiligung als auch in instrumentalen Fassungen -vom fr\u00fchen 20. Jahrhundert bis zu neueren Zeiten, und von K\u00fcnstler:innen, die auf diese Inspirationsquelle zur\u00fcckgegriffen haben. Musik in Bigband-Besetzung oder f\u00fcr Perkussionsensemble ist dabei, Stars wie Kate Bush oder Bryan Ferry werden zu Geh\u00f6r gebracht.\u00a0 Aber auch das B\u00f6se kommt in dieser Ausgabe von Spielr\u00e4ume Spezial zu Wort!\u00a0 Gestaltung: Colin Mason<\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Spezialensembles in der zeitgen\u00f6ssischen Musik und warum sie so boomen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eInnovativ, flexibel und selbstverst\u00e4ndlich mit flachen Hierarchien.\u201c \u2013 Klingt wie aus der Stellenanzeige eines jungen, hippen Start-ups rausgeklaut? Ist es auch. Okay, \u201edigital\u201c fehlte noch. Doch auch im von Anachronismen durchzogenen Musikbetrieb suchen Musikerinnen und Musiker nach anderen, neuen Strukturen fernab des klassischen Top-Down, wollen selbstbestimmt und agil arbeiten. Spezialensembles zum Beispiel. Als Motor initiieren sie neue St\u00fccke, bespielen au\u00dfergew\u00f6hnliche Settings und probieren neue Formen der Besetzung und des Zusammenspiels aus. Und das teilweise sogar ganz ohne Chef (aka DirigentIn). Wie das funktioniert, davon erz\u00e4hlen die Musikerinnen und Musiker der Ensembles ascolta, Zafraan, LUX:NM und Christian Lillinger und Christopher Dell mit ihren verschiedenen Projekten. Wiederholung vom 7. Januar 2020. Eine Sendung von Kristin Amme<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<h2><a name=\"_Toc117615911\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615911\"><\/a>mi \u2013 02.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: S\u00c5J \u2013 Der Musikperformer Sven-\u00c5ke Johansson<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Nina Polaschegg. Sven-\u00c5ke Johansson: Schlagzeuger, Improvisator, Performer, Komponist, Urgestein der Free-Jazz-Szene Europas. Seit er 1968 von seiner Heimat Schweden nach Berlin \u00fcbersiedelte, widmet sich Sven-\u00c5ke Johansson der Erforschung der musikalischen Welt nicht nur am Schlagzeugset: Zuweilen arbeitet er mit Feuerl\u00f6schern, Traktoren und oft mit Pappkartons. Denn seine Vorliebe gilt Alltagsmaterialien, die er als Perkussionist und Performer zu Musikinstrumenten umdeutet.<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen. Mit u.a. einer Vorschau auf das unlimited Festival im Schlachthof Wels, das diesmal von Agnes Hvizdalek kuratiert wird.\u00a0 Marlene Schnedl<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc117615912\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615912\"><\/a>do \u2013 03.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Lula Romero: \u201eDisplaced\u201c (SWR Symphonieorchester: Titus Engel); \u201eIns Offene\u201c (Zafraan Ensemble); \u201eEntm\u00fcndigung\u201c (Aki Hashimoto, Silke Evers, Sopran; Noa Frenkel, Alt; SWR Experimentalstudio: Detlef Heusinger)<\/p>\n<p>22:50 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR ELF: Neues und Kreatives aus der Welt des Jazz.<\/strong><\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>musikprotokoll 2022. \u00dcber Chaos und Ordnung mit Aleksandra Slyz.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Shape Konzert Aleksandra Slyz. Die im Auftrag des ORF musikprotokoll entstandene neue elektroakustische Mehrkanal-Komposition \u201eEverything tends towards chaos and order\u201c von Aleksandra Slyz f\u00fcr die Ambisonics-Anlage im Dom im Berg war eine Einladung mit dem ganzen K\u00f6rper zu h\u00f6ren. Intensive Vibrationen, tonnenschwere Glissandi, die das Raum-Zeit-Gef\u00fcge zu dehnen schienen, aber auch Momente des Innehaltens lie\u00dfen den Besuch in Slyzs Klanguniversum zu einer physischen Erfahrung werden, w\u00e4hrend die Klangforscherin deren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten auf die Spur zu kommen versuchte, das geheimnisvolle Wechselspiel zwischen Chaos und Ordnung erkundend, das dem Leben scheinbar zu Grunde liegt. In diesem Zeit-Ton pr\u00e4sentieren wir Ihnen das St\u00fcck in 5.1. Au\u00dferdem h\u00f6ren wir in das neue Album \u201eA Vibrant Touch\u201c von Aleksandra Slyz hinein, das Ende September bei dem Label Warm Winters Ltd. erschienen ist.\u00a0 Susanna Niedermayr<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615913\"><\/a>fr \u2013 04.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Vincent Peirani, Federico Casagrande und Ziv Ravitz 2018 in Hamburg <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 6. April 2018 war Vincent Peirani eingeladen, im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg ein neues Projekt zu pr\u00e4sentieren: Der 1980 in Nizza geborene Akkordeon-Virtuose w\u00e4hlte daf\u00fcr eine Triobesetzung mit dem Italiener Federico Casagrande an der Gitarre und dem Israeli Ziv Ravitz am Schlagzeug. Mit ihnen pr\u00e4sentierte Peirani eine eklektische Mischung verschiedener Stile, postmodern im besten Sinne. Z\u00e4hlt es doch zu seinen St\u00e4rken, nicht unbedingt nach Neuland zu suchen, sondern Altbew\u00e4hrtes neu zu gestalten und mit viel Spielfreude zu durchdringen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So h\u00f6ren wir in diesem Konzert, das zur Geburtsstunde von Vincent Peiranis Trio Jokers avancierte, welches 2022 sein CD-Deb\u00fct vorlegte, eine bunte Mischung aus Crossover-Assoziationen, die von Pat Metheny bis zu Marc Johnson reichen und von Rock bis zu elektronischer Musik. Die drei Musiker tauschen raffiniert, in flie\u00dfenden \u00dcberg\u00e4ngen, ihre Rollen, sodass immer ein anderes Instrument -im Wortsinn -tonangebend ist.\u00a0 Gestaltung: Helmut Jasbar<\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Kl\u00e4nge der Erinnerung \u2013 Musik f\u00fcr Menschen mit Demenz<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Demenz, Tendenz: steigend. Heilen l\u00e4sst sich die Krankheit nicht, aber lindern. Auch mit Musik. Denn wenn die Sprache zerf\u00e4llt, wenn Gegenst\u00e4nde spurlos verschwinden und Namen ihre Bedeutung verlieren, erscheinen vertraute Melodien aus der Jugendzeit wie ein rettender Anker. Musiktherapeuten nutzen alte Lieder, um mit Menschen, die sich aus dem Leben zur\u00fcckgezogen haben, in Kontakt zu kommen, sie zu aktivieren, versch\u00fcttete Erinnerungen auszugraben. In Demenzch\u00f6ren erleben Betroffene nicht nur die Freude am Singen, sondern auch ein Gef\u00fchl der Gemeinschaft. Immer mehr Orchester bieten Konzerte an, die speziell auf die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten sind, um ihnen die Teilhabe am kulturellen Leben zu erm\u00f6glichen. Und eine Studie der Charit\u00e9 ergr\u00fcndet gemeinsam mit der Komischen Oper Berlin, was die Opernbesuche und gemeinsames Singen nicht nur f\u00fcr die Betroffenen, sondern auch f\u00fcr ihre Angeh\u00f6rigen bedeutet. Denn auch deren Leben wird durch die Diagnose gr\u00fcndlich durcheinandergesch\u00fcttelt. Eine Sendung von Eva Blaskewitz<\/p>\n<p>22:00:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>James P. Johnson, Wiellie \u201eThe Lion\u201c Smith, Art Tatum und das Stride-Piano <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit Aufkommen des Bebop in den 1940er Jahren ziehen es die Jazzpianist:innen -besonders im Zusammenspiel mit Bass und Schlagzeug -vor, die linke Hand sparsam einzusetzen. Bud Powell, einer der V\u00e4ter des modernen Jazzklaviers, ben\u00fctzte gerne nur zwei Finger seiner linken Hand, sowohl beim Solieren als auch beim Begleiten -um eben dem Bass und dem Schlagzeug mehr Raum zu geben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gegensatz dazu steht das Stride-Piano, ein Solo-Klavierstil, der in der Fr\u00fchzeit des Jazz in den USA entwickelt worden ist. Die linke Hand \u00fcbernimmt die Funktion des Basses und markiert die Harmonien, was aufgrund der weiten Spr\u00fcnge, die dadurch fallweise zu bew\u00e4ltigen sind, eine gro\u00dfe technische Herausforderung darstellt. Dies erfordert teilweise auch entsprechend gro\u00dfe H\u00e4nde, m\u00fcssen doch Akkorde in Oktaven, Dezimen und teilweise sogar Duodezimen gegriffen werden. Fr\u00fche Protagonisten dieses Stils, der auf den Ragtime zur\u00fcckgeht, waren die afroamerikanischen Pianisten James P. Johnson und Willie \u201eThe Lion\u201c Smith, als absoluter Meister gilt Art Tatum. In der Swing-\u00c4ra haben auch K\u00f6nner wie Teddy Wilson im Bandkontext Stride-Piano gespielt. Gerade bei Solodarbietungen greifen auch heutzutage junge Pianist:innen gerne auf diese Technik zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume-Nachtausgabe begibt sich auf eine musikalische Zeitreise und folgt den Spuren des Stride-Pianos von den Anf\u00e4ngen bis in die Gegenwart.\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Spielr\u00e4ume Nachtausgabe: Der Jazzklavierstil, der aus dem Ragtime kommt \u2013 Titel: James P. Johnson, Wiellie \u201eThe Lion\u201c Smith, Art Tatum und das Stride-Piano<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit Aufkommen des Bebop in den 1940er Jahren ziehen es die Jazzpianist:innen \u2013 besonders im Zusammenspiel mit Bass und Schlagzeug \u2013 vor, die linke Hand sparsam einzusetzen. Bud Powell, einer der V\u00e4ter des modernen Jazzklaviers, ben\u00fctzte gerne nur zwei Finger seiner linken Hand, sowohl beim Solieren als auch beim Begleiten \u2013 um eben dem Bass und dem Schlagzeug mehr Raum zu geben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Gegensatz dazu steht das Stride-Piano, ein Solo-Klavierstil, der in der Fr\u00fchzeit des Jazz in den USA entwickelt worden ist. Die linke Hand \u00fcbernimmt die Funktion des Basses und markiert die Harmonien, was aufgrund der weiten Spr\u00fcnge, die dadurch fallweise zu bew\u00e4ltigen sind, eine gro\u00dfe technische Herausforderung darstellt. Dies erfordert teilweise auch entsprechend gro\u00dfe H\u00e4nde, m\u00fcssen doch Akkorde in Oktaven, Dezimen und teilweise sogar Duodezimen gegriffen werden. Fr\u00fche Protagonisten dieses Stils, der auf den Ragtime zur\u00fcckgeht, waren die afroamerikanischen Pianisten James P. Johnson und Willie \u201eThe Lion\u201c Smith, als absoluter Meister gilt Art Tatum. In der Swing-\u00c4ra haben auch K\u00f6nner wie Teddy Wilson im Bandkontext Stride-Piano gespielt. Gerade bei Solodarbietungen greifen auch heutzutage junge Pianist:innen gerne auf diese Technik zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume-Nachtausgabe begibt sich auf eine musikalische Zeitreise und folgt den Spuren des Stride-Pianos von den Anf\u00e4ngen bis in die Gegenwart. Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc117615914\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615914\"><\/a>sa \u2013 05.11.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung). James P. Johnson, Willie \u201eThe Lion\u201c Smith, Art Tatum und das Stride-Piano <\/strong><\/p>\n<p>09:05 \u2013 10:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikstunde: Jazz across the border<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von G\u00fcnther Huesmann. Der wohl auffallendste Trend im aktuellen Jazz ist seine fortschreitende Globalisierung. Entstanden um 1900 in den USA als hybride Musik, ist der Jazz durch die Idee gro\u00df geworden, dass es sich immer lohnt, wenn man sich auch mit etwas Anderem besch\u00e4ftigt als nur mit sich selbst. Die in der Improvisation angelegte Idee des Dialogs erleichtert es Jazzmusikern, sich anderen Stilen und Musikkulturen zu \u00f6ffnen. So ist Jazz zu einer \u201eglobal language\u201c geworden. \u201eJazz across the border\u201c h\u00f6rt auf unterhaltsam-informative Weise hin.<\/p>\n<p>14.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Das \u00d61 H\u00f6rspiel: \u201eKing Kong Theorie\u201c. Von Virginie Despentes. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Nora Abdel-Maksoud und Jule B\u00f6we. Ton: Jean-Boris Szymczak. \u00dcbersetzung: Kerstin Krolak. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Putz (DLR 2014)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eIch schreibe aus dem Land der H\u00e4sslichen und f\u00fcr die H\u00e4sslichen (\u2026) f\u00fcr alle vom gro\u00dfen Markt der tollen Frauen Ausgeschlossenen. Und ich sage gleich, damit das klar ist: Ich entschuldige mich f\u00fcr nichts und ich werde nicht jammern.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit siebzehn Jahren wurde Virginie Despentes vergewaltigt und mit den Folgen sich selbst \u00fcberlassen. Sie fand einen eigenen Weg, um das Trauma zu bew\u00e4ltigen, einen Weg, der \u00fcber Punkrock, Sexarbeit und Filmkunst schlie\u00dflich zur Schriftstellerei gef\u00fchrt hat. In dem autobiografisch gepr\u00e4gten Text fragt sie, in welche Worte diese Gewalterfahrung gefasst wird und wie sie mit gesellschaftlichen Machtverh\u00e4ltnissen verbunden ist. Destruktive Geschlechter- und Rollenklischees analysiert Despentes hellsichtig und pr\u00e4zise: in der Sprache, in der Sexualit\u00e4t und in den Auspr\u00e4gungen des Begehrens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr kraftvoller Text wendet sich gegen die Fortschreibung von hierarchischen Geschlechterrollen und ermutigt Menschen jeden Geschlechts zum Unangepasstsein. King Kong ist f\u00fcr Despentes dabei Metapher f\u00fcr eine Sexualit\u00e4t vor der Unterscheidung der Geschlechter: ein hybrides Gesch\u00f6pf mit Sinn f\u00fcr Humor, das zu z\u00e4rtlichen Beziehungen f\u00e4hig ist, aber auch effektiv seine Macht demonstriert. Im H\u00f6rspiel wurde der Text mit Ausz\u00fcgen aus Interviews mit Virginie Despentes verwoben, dazu kommen Ausschnitte aus dem Film \u201eKing Kong\u201c.<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 Uhr | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Kl\u00e4nge der Erinnerung \u2013 Musik f\u00fcr Menschen mit Demenz<\/strong><\/p>\n<p>17:50 \u2013 18:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>JAZZ VOR SECHS<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Entdeckungsfreudig oder klassisch \u2013 wir pr\u00e4sentieren t\u00e4glich aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen sowie Aufnahmen aus unserem Archiv.<\/p>\n<p>20:00 \u2013 24:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: Live vom Jazzfest Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von N.N. Zum 59. Mal findet das Jazzfest Berlin in diesem Jahr statt \u2013 das Festival geh\u00f6rt zu den traditionsreichsten Jazzveranstaltungen in Deutschland. In einer vierst\u00fcndigen Konzert\u00fcbertragung senden wir live von den verschiedenen B\u00fchnen der diesj\u00e4hrigen Jazzfestausgabe. Mit dabei das KOM\u00cfOUSSUL\u00c1-Projekt um die ukrainische Pianistin Kateryna Ziabliuk, Matana Roberts \u201eCoin Coin Chapter Four: Memphis\u201c, Isaiah Collier &amp; The Chosen Few und das Quintett der Kontrabassistin Sun-Mi Hong.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Saxofonist und Komponist Tobias Hoffmann zu Gast im Studio, \u00d8KSE beim Jazzfestival Saalfelden 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am G\u00e4ste-Sessel des \u00d61 Jazznacht-Studios nimmt diesmal der Komponist und Saxofonist Tobias Hoffmann Platz. 1988 in G\u00f6ppingen geboren, pendelt er nach Studien in Hannover, Groningen und Wien seit einigen Jahren zwischen Graz und der \u00f6sterreichischen Bundeshauptstadt. Und mittlerweile z\u00e4hlt das Komponieren f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere und gro\u00dfe Formationen zu seinen Spezialgebieten: Die 2019 erschienene CD des Tobias Hoffmann Nonetts belegt beim Wettbewerb um den \u201eMade in New York Jazz Award\u201c den 1. Platz, 2021 schafft es das St\u00fcck \u201eUniversal Language\u201c auf den zweiten Platz beim Karel-Krautgartner-Kompositionswettbewerb f\u00fcr Jazzorchester in Prag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit \u201eConspiracy\u201c liegt nun Hoffmanns erste Jazzorchester-CD vor, erschienen beim deutschen Label Mons. Im Interview spricht Tobias Hoffmann \u00fcber die Herausforderungen und Gl\u00fccksmomente beim Organisieren und Aufnehmen des Projekts in schwierigen Zeiten, begleitet von einigen H\u00f6hepunkten aus diesem kompositorisch wie klanglich brillanten Album. Im Anschluss bietet die Jazznacht Kontrastprogramm. Sie h\u00f6ren eine \u00d61-Konzertaufnahme aus Saalfelden: Das Projekt \u00d8KSE war eine Festival-Auftragsarbeit der d\u00e4nischen Saxofonistin Mette Rasmussen und der US-Schlagzeugerin Savannah Harris f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Ausgabe des Festivals. Zusammen mit dem Bassisten Petter Eldh pr\u00e4sentierten die beiden Musikerinnen am 21. August 2022 auf der Hauptb\u00fchne des Congress Saalfelden klug strukturierte freie Improvisationsenergien, um interessante wie ungew\u00f6hnliche Sound-Ebenen erweitert durch die Klangt\u00fcftlerin Val Jeanty.\u00a0 Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc117615915\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc117615915\"><\/a>so \u2013 06.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:00 \u2013 06:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz: ARD Jazznacht vom Jazzfest Berlin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Ulrich Habersetzer &amp; Julia Neupert. An die Live-\u00dcbertragung vom Jazzfest Berlin schlie\u00dft ab Mitternacht die ARD-JazzNacht an. Dort pr\u00e4sentieren wir musikalische Highlights der ersten Festivaltage; unter anderem mit der Europapremiere des Hemphill Stringtets, Hamid Drake&#8216; s Turiya feat. Na\u00efssam Jalal und dem jungen Trio Kirke Karja\/Ludwig Wandinger\/Etienne Renard. Au\u00dferdem gibt es Aufnahmen von dem legend\u00e4ren Performer Sven-\u00c5ke Johansson und dem Trio \u201eCatch of a Ghost\u201c mit Peter Br\u00f6tzmann, Ma\u00e2lem Mokhtar Gania und Hamid Drake. Interviews mit K\u00fcnstler*innen, Eindr\u00fccke aus dem Festivalgeschehen und Gespr\u00e4che mit G\u00e4sten erg\u00e4nzen das Programm.<\/p>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Saxofonist und Komponist Tobias Hoffmann zu Gast im Studio, \u00d8KSE beim Jazzfestival Saalfelden 2022 <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Gitarrist, Multiinstrumentalist und Produzent Blake Mills <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der 1986 in Santa Monica, Kalifornien, geborene Blake Mills gilt trotz seiner erst 36 Lebensjahre als einer der wichtigsten Produzenten und Musiker der Popmusik der Gegenwart. Sein erstes Instrument ist die Gitarre, auf der er mit eigenwilligen Techniken und ungew\u00f6hnlichen harmonischen Ideen einen einzigartigen Sound entwickelt hat. Weiters bedient er m\u00fchelos Orgel, Klavier, Schlagzeug, Perkussion und einiges mehr. Das wussten bereits K\u00fcnstler:innen wie Bob Dylan, Fiona Apple, die Alabama Shakes, Conor Oberst, Jack Johnson und viele mehr zu sch\u00e4tzen, sie buchten ihn als Instrumentalisten und\/oder Produzenten f\u00fcr ihre Alben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den letzten Jahren hat sich Blake Mills aber auch selbst als Songwriter und Performer etabliert, das 2020 erschienene Album \u201eMutable Set\u201c wurde von allen Seiten f\u00fcr seinen Tiefgang und seine Raffinesse gelobt. Die Spielr\u00e4ume Spezial pr\u00e4sentieren eine kleine Auswahl an Arbeiten aus dem Schaffen dieses Musikers, dessen Ideen den Pop-Sound der letzten zehn Jahre deutlich mitgepr\u00e4gt haben.\u00a0 Gestaltung: Xavier Plus<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>S\u00e4ngerin Mara Miletic und Pianist Urs Hager im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Interpretation von Balladen aus dem Great American Songbook ist so etwas wie die K\u00f6nigsdisziplin f\u00fcr Jazzs\u00e4ngerinnen und Jazzs\u00e4nger. Da z\u00e4hlt jede gesungene Note, jede Phrase muss mit Sinn erf\u00fcllt werden, und auch die Intonation sollte souver\u00e4n gemeistert werden. Die junge serbische S\u00e4ngerin Mara Miletic stellt sich dieser Herausforderung und interpretiert bei der heutigen \u00d61 Radiosession zusammen mit dem ebenfalls in \u00d6sterreich lebenden deutschen Pianisten Urs Hager ein reines Balladenprogramm. Vorhang auf also f\u00fcr \u201eNever Let Me Go\u201c, \u201eWild Is The Wind\u201c und andere Perlen aus dem Repertoire der Jazzstandards.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR).\u00a0 Gestaltung: Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die Aufnahmen von Blind Willie Dunn und Lonnie Johnson 1928\/29 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Salvatore Massaro (1902-1933) war nicht nur ein gro\u00dfer Pionier der Jazzgitarre, sondern auch ein kluger Mann. So wie er bereits als 17-J\u00e4hriger erkannt hatte, dass er mit dem K\u00fcnstlernamen Eddie Lang als Jazzmusiker in den USA eher Erfolg haben w\u00fcrde als mit seinem italienischen Namen, so war ihm auch klar, dass er auf sogenannten \u201erace records\u201c (also an ein afroamerikanisches Publikum gerichteten Plattenproduktionen) wiederum als eben dieser Eddie Lang wenig glaubhaft wirken w\u00fcrde. Daher legte er sich auch noch den \u00e4u\u00dferst authentisch \u201eschwarz\u201c klingenden Namen Blind Willie Dunn zu, als er in den Jahren 1928\/29 mit dem tats\u00e4chlichen Afroamerikaner Lonnie Johnson zusammentraf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Johnson (1899-1970) war ebenfalls ein eingefleischter Jazzgitarrist, der allerdings eher darunter litt, wegen seiner Hautfarbe sowie der im Jazz noch wenig etablierten Gitarre zun\u00e4chst vor allem als Bluesmusiker betrachtet zu werden. Diese sehr unterschiedlichen Backgrounds hielten die beiden nicht davon ab, gemeinsam f\u00fcr das Label OKeh feinste Gitarrenmusik aufzunehmen, deren Bedeutung kaum \u00fcbersch\u00e4tzt werden kann, und ohne die sp\u00e4ter auch Django Reinhardt in Paris wohl ganz anders geklungen h\u00e4tte.\u00a0 Gestaltung: Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eLebenszeichen\u201c mit Liedphantasien zwischen Salbe, Mond und sich verbei\u00dfenden Z\u00e4hnen \u2013 Carinthischen Sommer 2022. Neue und alte Lieder aus dem Alpen-Adria-Raum<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2017 kuratiert der in Wien lebende Komponist Akos Banlaky f\u00fcr den renommierten Carinthischen Sommer die Konzertreihe \u201eLebenszeichen\u201c, die Raum f\u00fcr Urauff\u00fchrungen schaffen m\u00f6chte. Junge Sopranstimmen und historische Instrumente trafen auf Ur\u0161ka Pompes \u201eEna shavba\u201c, Otto Wankes \u201eAbwendig h\u00e4ngt der Mond im Dunst\u201c, Viola Falbs \u201eWenn sich die Z\u00e4hne am Speichel verbei\u00dfen\u201c und die \u201e15. Liedphantasie op. 75 nach Gedichten von Giovanni Meli\u201c des Kurators Akos Banlaky.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Urauff\u00fchrungen, die mit schlichten K\u00e4rntnerliedern, Werken der Renaissance und Volksliedern der s\u00fcdlichen Nachbarregionen K\u00e4rntens in einem Konzertprogramm vereinigt, Grenzen in mehrfacher Hinsicht aufzul\u00f6sen gedachten. Die B\u00fchne daf\u00fcr bildete das markante Baudenkmal moderner Architektur am Ossiacher See: Das Domenig Steinhaus. An jenem lauen Sommerabend im Augst dieses Jahres mit weit ge\u00f6ffnetem Innenraum verschmolzen auch B\u00fchne und Publikumsbereich mit dem n\u00e4chtlich dunklen Strand des Sees.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Johanna Rosa Falkinger, Hedwig Ritter und Hannah Fheodoroff (Sopran), Maria Danneberg und Eva M\u00fcnzberg (Gamben) und Klaus Haidl (Laute). Aufgenommen am 17. August 2022 im Domenig Steinhaus, Steindorf am Ossiachersee in K\u00e4rnten. Christine Pleschberger \u2013 K\u00e4rnten<\/p>\n<p>23.00 Uhr | \u00d61<br \/>\n<strong>Radiokunst-Kunstradio: \u201eRed Rooms oder sieben Episoden \u00fcber ein prek\u00e4res Verh\u00e4ltnis: Rotk\u00e4ppchen und der Wolf\u201c von Ang\u00e9lica Castell\u00f3<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Radiomusiktheater inspiriert von Louise Bourgeois&#8216; Installation Red Room (Child) und Red Room (Parents) \u00fcber Wahrheit und L\u00fcge, \u00fcber Lust und Missbrauch, \u00fcber Liebe und Macht f\u00fcr Stimmen, Kammerensemble, Blockfl\u00f6tentrio, Revox-Tonbandmaschine, Radios, Kassettenspieler und Elektronik in sieben Akten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Color is stronger than language. It&#8217;s a subliminal communication. Red is an affirmation at any cost \u2013 regardless of the dangers in fighting \u2013 of contradictions, of aggressions. It symbolizes the intensity of the emotions involved. (Louise Bourgeois)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Auf der B\u00fchne werden sich drei K\u00e4fige und eine in ihren eigenen Mustern gefangene Familie \u2013 Mutter, Sohn und Enkelin befinden. Sie h\u00f6ren Radio, reden, singen, trinken, essen, schlafen, k\u00fcssen, ficken, kotzen, schei\u00dfen &#8230; Das Radio sendet Interviews, Nachrichten und Werbespots von Radio Roja, erkennbar auf Deutsch, Englisch, Franz\u00f6sisch, Spanisch. Auf der B\u00fchne hingegen wird mit Stimmen und anderen Klangerzeugern eine wilde Mischung aus Kunstsprache, Lautmalerei, Ger\u00e4uschen, Literatur- und Tagebuchzitaten produziert. Die Musik spricht gleichsam die Sprache von Ang\u00e9lica Castell\u00f3: Traumhafte Langsamkeit und Anti-Virtuosit\u00e4t, Minimalismus und schr\u00e4ge Reibungen, die unerschrockene Zweckentfremdung von alter Musik (Gibbons, Ockeghem, Monteverdi), Popmusik und anderen objets trouv\u00e9s. Ruhige Passagen treffen auf W\u00e4nde aus Noise, Rock, Drones, Sinuswellen und tiefen Frequenzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und w\u00e4hrend sich immer wieder das Radio einschaltet, bildet die Revox-Tonbandmaschine gewisserma\u00dfen den Darm, durch den alles hindurchgeht, die Eingeweide, in denen alle ankommenden Rohmaterialien gefressen und verwandelt werden. (Apropos Fressen: Irgendwo im Wald, tief im Unterbewusstsein der Red Rooms, leben die Gro\u00dfmutter, Rotk\u00e4ppchen und der Wolf, und zwar gleich in verschiedensten Inkarnationen.)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die inneren und \u00e4u\u00dferen R\u00e4ume \u2013 wobei \u201einnen\u201c nicht nur f\u00fcr die Psyche steht und \u201eau\u00dfen\u201c nicht nur f\u00fcr Gesellschaft oder Kultur -, er\u00f6ffnen existenzielle Erfahrungen in unterschiedlichen Abstraktionsgraden. In sieben Episoden kommen Verhaltensmuster famili\u00e4rer, moralischer oder erotischer Natur an die Oberfl\u00e4che. Das Radio ist zugleich Tatort und Tempel, Ort der Erinnerungen und der Ereignisse. Das Radiopublikum wird zum lauschenden Voyeur einer klaustrophobisch-immersiven Welt voller Unschuld, Gefahr, Leben, Tod, Sex und Eros.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die B\u00fchnenversion von \u201eRed Rooms oder sieben Episoden \u00fcber ein prek\u00e4res Verh\u00e4ltnis: Rotk\u00e4ppchen und der Wolf\u201c wird im Rahmen des Wien Modern Festivals am 02.11.2022 gemeinsam mit PHACE im Schauspielhaus Wien uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ang\u00e9lica Castell\u00f3: Idee, Konzept, Komposition, Musikalische Leitung | Miguel \u00c1ngel Gaspar: Konzept, Regie, Movement | Ximena Escalante: Dramaturgie | Ximena Escalante, Ang\u00e9lica Castell\u00f3, Miguel \u00c1ngel Gaspar: Libretto | Radiostimmen: Wolfram Berger, Hagnot Elischka, Christian Reiner, Martina Spitzer, Sabine Marte, Natascha Gangl, Miki Mal\u00f6r und Elisabeth Findeis.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Produktion i5haus mit freundlicher Unterst\u00fctzung der Stadt Wien Kultur, BMK\u00d6S, Sistema Nacional de Creadores de Arte (FONCA) Mexico, SKE der Austro Mechana in Koproduktion mit Wien Modern, PHACE, Musica Strasbourg, La Muse en Circuit und ORF \u00d61 Kunstradio, sowie in Kooperation Schauspielhaus Wien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 44. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Wichtig: Petition zum Erhalt des \u00f6sterreichischen Musiklebens \u2013 Einladung zum Dialog. Alle wichtigen Informationen zum Thema. mo \u2013 31.10.2022. 2 di \u2013 01.11.2022. 2 mi \u2013 02.11.2022. 3 do \u2013 03.11.2022. 3 fr \u2013 04.11.2022. 4 sa \u2013 05.11.2022. 6 so \u2013 06.10.2022. 7 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. 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