{"id":28475,"date":"2022-10-16T12:00:50","date_gmt":"2022-10-16T10:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/?p=28475"},"modified":"2022-10-12T17:37:41","modified_gmt":"2022-10-12T15:37:41","slug":"die-reduzierte-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-17-10-bis-23-10-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2022\/10\/die-reduzierte-erweiterte-jazz-radiowoche-vom-17-10-bis-23-10-2022\/","title":{"rendered":"Die reduzierte erweiterte Jazz-Radiowoche vom 17.10. bis 23.10.2022"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc87008090\"><\/a><a name=\"_Toc88649037\"><\/a><\/p>\n<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 42. <span style=\"text-decoration: line-through;\">Die \u00dcbersicht zum <\/span><a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/download\/278\/\"><span style=\"text-decoration: line-through;\">Download als PDF<\/span><\/a><span style=\"text-decoration: line-through;\">.<\/span> Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61.<\/p>\n<p>Wichtig: <strong>Petition zum Erhalt des \u00f6sterreichischen Musiklebens<\/strong> \u2013 Einladung zum Dialog. <a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/offener-brief-erhalt-des-oesterreichischen-musiklebens-einladung-zum-dialog\/\">Alle wichtigen Informationen zum Thema<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_Toc116488502\">Senderliste: 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488503\">mo \u2013 17.10.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488504\">di \u2013 18.10.2022. 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488505\">mi \u2013 19.10.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488506\">do \u2013 20.10.2022. 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488507\">fr \u2013 21.10.2022. 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488508\">sa \u2013 22.10.2022. 6<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_Toc116488509\">so \u2013 23.10.2022. 7<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc116488502\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488502\"><\/a>Senderliste:<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/\">ORF \u2013 \u00d61<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/\">Deutschlandfunk<\/a> \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/\">Deutschlandfunk-Kultur<\/a> \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndrkultur\/\">ndr Kultur<\/a> \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.bremenzwei.de\/\">radio bremen<\/a> \u2013 Neugier lohnt sich.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rbbkultur.de\/\">rbb-kultur<\/a> \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/radio\/index.html\">mdr-kultur<\/a> \u2013 Das Radio.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/\">wdr3<\/a> \u2013 Das Kulturradio<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.hr2.de\/index.html\">hr2-kultur<\/a> \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/sr2\/index.html\">sr2 Kulturradio<\/a> \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/\">swr2<\/a> \u2013 Kultur neu entdecken<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/index.html\">BR-KLASSIK<\/a> \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/index.html\">Bayern 2<\/a> \u2013 Preisgekr\u00f6ntes Radio f\u00fcr H\u00f6rer, die mehr wissen wollen<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a name=\"_Toc116488503\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488503\"><\/a>mo \u2013 17.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Richard Bona &amp; Alfredo Rodriguez Trio bei den INNt\u00f6nen 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 23. Juli 2022 beschloss ein besonderes Trio den zweiten Festivalabend der diesj\u00e4hrigen INNt\u00f6ne auf der Open-air-B\u00fchne auf Paul Zauners Buchmannhof im ober\u00f6sterreichischen Diersbach: Der 37-j\u00e4hrige kubanische Pianist Alfredo Rodriguez und der aus Kamerun stammende, seit vielen Jahren in den USA lebende E-Bassist Richard Bona boten gemeinsam mit Schlagzeuger Ludwig Afonso ein virtuoses Ideenfeuerwerk, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kam: Bona servierte launig Erinnerungen aus seiner Zeit in der Band von Joe Zawinul, w\u00e4hrend er und seine kubanischen Kollegen Eigenkompositionen als rassige Saiten-, Tasten und Trommeldialoge inszenierten sowie St\u00fccke aus dem lateinamerikanischen Repertoire rasanten Neudeutungen unterzogen. Ein vom Publikum enthusiastisch aufgenommener H\u00f6hepunkt der diesj\u00e4hrigen INNt\u00f6ne!\u00a0 Gestaltung: Christian Bakonyi<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Legend\u00e4res Ensemble mit Neuem von Komponistinnen (1) \u2013 musikprotokoll 2022. Ensemble Modern (1)<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren, als das Ensemble Modern zum ersten Mal zum ORF musikprotokoll kam. Einer der jungen \u00f6sterreichischen Komponisten, die damals ein Auftragswerk komponierten, Karlheinz Essl, merkte an, wie gro\u00dfartig es sei, f\u00fcr den Rolls Royce des Ensemblespiels schreiben zu k\u00f6nnen. 2022 war es wieder soweit, diesmal spielte das Ensemble Modern ausschlie\u00dflich mit Musik von Komponistinnen. Es stehen Ur- und Erstauff\u00fchrungen von der kroatisch-\u00f6sterreichischen Komponistin Mirela Ivi\u010devi\u0107 und der serbisch-deutschen Komponistin Milica Djordjevi\u0107 auf dem Programm, ebenso wie von der Slowenin Petra Strahovnik, von Just\u0117 Janulyt\u0117 aus Litauen und last, but not least von Tania Le\u00f3n, die 1943 in Havanna geboren wurde und w\u00e4hrend der letzten Jahrzehnte in den USA gelebt hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Teilwiedergabe des musikprotokoll-Konzerts vom 8. Oktober 2022 in der Helmut List Halle Graz mit dem Ensemble Modern unter der Leitung von David Niemann. Der zweite Teil wird am 18. Oktober in \u201eZeit-Ton\u201c gesendet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<hr \/>\n<h2>di \u2013 18.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>20:05 \u2013 21:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Aus dem Archiv \u2013 Charles Mingus 1972 in Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Franziska Buhre. Sich selbst und der Jazz-Tradition treu geblieben \u2013 so pr\u00e4sentiert der Bassist und Komponist Charles Mingus sein Sextett im November 1972 in der Liederhalle Stuttgart. Zwanzig Jahre zuvor hatte er den \u201eJazz Workshop\u201c in New York gegr\u00fcndet, eine Plattform f\u00fcr profilierte Improvisatoren und Nachwuchsmusiker. F\u00fcr seine zweite Europatour in diesem Jahr wachsen zwei Trompeter, ein Holzbl\u00e4ser und die Rhythmusgruppe unter F\u00fchrung von Mingus zusammen. Seine Kompositionen bilden einen zeitlosen Rahmen f\u00fcr Referenzen an Blues und Bebop und f\u00fcr die Entfaltung der Solisten.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Bildhauerin der Kl\u00e4nge \u2013 Die Komponistin Rebecca Saunders<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eMit dem Komponieren immer wieder an das Gleiche heranzutreten und es aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten\u201c \u2013 das fasziniere sie an ihrer Arbeit besonders, bekannte Rebecca Saunders einmal. Die 1967 in England geborene K\u00fcnstlerin war 2019 die erste komponierende Frau, die den so prestigetr\u00e4chtigen wie hochdotierten Ernst von Siemens Musikpreis entgegennehmen durfte. Dass in diesem Zusammenhang um ihr Frausein so viel Wirbel gemacht wurde, fand sie allerdings ziemlich irritierend. Denn f\u00fcr ihre Arbeit spielt das Geschlecht keine Rolle. Daf\u00fcr l\u00e4sst sie sich gerne von literarischen Texten oder von bildender Kunst zu ihren Werken inspirieren: Samuel Beckett, James Joyce und Mark Rothko sind einige der K\u00fcnstler, deren Schaffen ihre Kreativit\u00e4t triggert. Die Musik von Rebecca Saunders lebt dabei von starken Gegens\u00e4tzen und orientiert sich oft an den R\u00e4umen, f\u00fcr die sie geschrieben ist. Dabei entwickeln ihre Kl\u00e4nge eine geradezu skulpturale Qualit\u00e4t, die man fast mit H\u00e4nden greifen m\u00f6chte. Eine Sendung von Michaela Fridrich<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Legend\u00e4res Ensemble mit Neuem von Komponistinnen (2) \u2013 musikprotokoll 2022. Ensemble Modern (2) Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es war in den sp\u00e4ten 1980er-Jahren, als das Ensemble Modern zum ersten Mal zum musikprotokoll kam. Einer der jungen \u00f6sterreichischen Komponisten, die damals ein Auftragswerk komponierten, Karlheinz Essl, merkte an, wie gro\u00dfartig es sei, f\u00fcr den Rolls Royce des Ensemblespiels schreiben zu k\u00f6nnen. Den Rolls Royce konnte sich das musikprotokoll eher selten leisten, aber 2022 ist es wieder soweit, und diesmal gibt es ausschlie\u00dflich Musik von Komponistinnen zu h\u00f6ren. Es stehen Ur- und Erstauff\u00fchrungen von der kroatisch-\u00f6sterreichischen Komponistin Mirela Ivi\u010devi\u0107 und der serbisch-deutschen Komponistin Milica Djordjevi\u0107 auf dem Programm, ebenso wie von der Slowenin Petra Strahovnik, von Just\u0117 Janulyt\u0117 aus Litauen und last, but not least von Tania Le\u00f3n, die 1943 in Havanna geboren wurde und w\u00e4hrend der letzten Jahrzehnte in den USA gelebt hat. (musikprotokoll)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Teilwiedergabe des musikprotokoll-Konzerts vom 8. Oktober 2022 in der Helmut List Halle Graz mit dem Ensemble Modern unter der Leitung von David Niemann. Der erste Teil wurde am 17. Oktober in \u201eZeit-Ton\u201c gesendet. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc116488505\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488505\"><\/a>mi \u2013 19.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>21:05 \u2013 22:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz:\u00a0 freejazzblog on air. Live Jazz \u2013 Die Young?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Martin Schray \/ Julia Neupert. Der \u00fcberraschende Tod vom Jaimie Branch am 22. August hat die Jazzwelt ersch\u00fcttert, auch weil Musiker*innen in der improvisierten Musik heutzutage eher selten fr\u00fch versterben. Das war aber nicht immer so. Man muss gar nicht einmal die ber\u00fchmtesten Beispiele wie Charlie Parker oder Billie Holiday bem\u00fchen. Auch in der Free Jazz Szene war der fr\u00fche Tod allgegenw\u00e4rtig: John Coltrane und Johnny Dyani starben mit 40 Jahren, Albert Ayler wurde nur 44 Jahre alt, Lowell Davidson 48 Jahre. Woran liegt es, dass das heute \u2013 zumindest in der Jazzszene \u2013 nicht mehr so ist?<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>R\u00fcckblick, Vorschau und aktuelle Ver\u00f6ffentlichungen \u2013 Zeit-Ton Magazin <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jeden Mittwoch pr\u00e4sentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps f\u00fcr die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuver\u00f6ffentlichungen, heute dehnen wir den Ank\u00fcndigungszeitraum auf die kommenden vierzehn Tage aus, denn Mittwoch n\u00e4chste Woche \u2013 am Nationalfeiertag \u2013 entf\u00e4llt das Zeit-Ton Magazin. Deshalb h\u00f6ren Sie auch bereits heute eine Vorschau auf das diesj\u00e4hrige Wien Modern Festival, das am 29. September startet. Und wir pr\u00e4sentieren Ihnen einen Beitrag von Susanna Niedermayr \u00fcber die Shape+ Residency von Ulla Rauter, Hui Ye und Yara Mekawei, beim ORF musikprotokoll haben sie erste Arbeitsergebnisse vorgestellt.\u00a0 Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc116488506\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488506\"><\/a>do \u2013 20.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Der geheimnisvolle Grund der Seele \u2013 Marcel Proust und die Musikstadt Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eDas Wesen der Musik besteht darin, in uns einen geheimnisvollen Grund wachzurufen\u201c, hat der franz\u00f6sische Romancier Marcel Proust einmal geschrieben. Ein Klang oder eine Melodie erwecken Erinnerungen, die wir scheinbar vergessen haben, oder Gef\u00fchle, deren wir uns bis dahin nicht bewusst waren. In Prousts Werk begegnen wir diesem Ph\u00e4nomen immer wieder. Zeit seines Lebens zeigte Marcel Proust eine gro\u00dfe Affinit\u00e4t zur Musik. Die Musikwelt der Kulturmetropole Paris war das Milieu, in dem er sich bewegte. Mit Jacques Bizet, dem Sohn von Georges Bizet, dr\u00fcckte Proust die Schulbank und mit dem Komponisten Reynaldo Hahn verband ihn eine leidenschaftliche Zuneigung. Gabriel Faur\u00e9 war einer seiner Freunde und Camille Saint-Sa\u00ebns nannte er einen \u201emusikalischen Humanisten\u201c. Proust beteiligte sich an den wichtigen k\u00fcnstlerischen Diskussionen und besuchte \u2013 trotz seiner Krankheit und legend\u00e4ren Isolation \u2013 epochale Pariser Konzert- und Opernereignisse. Diese Sendung aus dem Jahr 2011 ist ein akustischer Spaziergang durch die Welt des \u201eFin de si\u00e8cle\u201c. Wir besuchen die Orte, an denen sich Marcel Proust aufhielt, lassen Zeitzeugen zu Wort kommen und rekonstruieren musikalische Ereignisse, die den Schriftsteller pr\u00e4gten. Welche realen Personen und Begebenheiten hat Proust in sein literarisches Oeuvre mit einflie\u00dfen lassen? Was steckt hinter der musikalischen Fiktion der \u201everlorenen Zeit\u201c? Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Konstantia Gourzi: \u201eAiolos Wind\u201c (Amadeus Wiesensee); Iannis Xenakis: \u201eEonta\u201c (Munich Tetra Brass; ensemble oktopus: Konstantia Gourzi); \u201eAnastenaria\u201c (Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Charles Zacharie Bornstein)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Neue Musik von Zbigniew Chojnacki und Isabella Forciniti beim ORF musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2022. Immersive Klangwelten von Zbigniew Chojnacki und Isabella Forciniti.<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum dieses R\u00fcckblicks auf das diesj\u00e4hrige ORF musikprotokoll stehen zwei kurze Konzerte, die am ersten Festivaltag im Grazer Dom im Berg stattgefunden haben, \u2013 von zwei K\u00fcnstler:innen, die beide das Publikum in ihre jeweils ganz eigene Klangwelt luden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Laufe der Jahre hat der Akkordeon-Spieler Zbigniew Chojnacki sein ganz eigenes Setup entwickelte, er betrachtet sein Akkordeon und die damit verbundenen Electronics als ein Instrument. In seinen stets v\u00f6llig frei improvisierten Solo-Konzerten spielt er gerne mit den Erwartungen des Publikums. Als Cyber-Punk h\u00e4tten die Konzertbesucher:innen seine Musik bereits bezeichnet, andere f\u00fchlen sich bei der F\u00fclle an unterschiedlichen Sounds, die Chojnacki seinem Instrument zu entlocken vermag, an Orchestermusik erinnert. \u201eDas Akkordeon ist kein lautes Instrument\u201c, so der Musiker. \u201eUnd manchmal reizt es mich zu schauen, wie laut ich das Akkordeon spielen kann. Meine Musik kann aber auch sehr leise und minimalistisch sein, ich mag Kontraste. Jedenfalls versuche ich, w\u00e4hrend des Spielens nicht zu viel nachzudenken. Das wichtigste ist, dass ich Spa\u00df habe. Ich versuche einfach ich selbst zu sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit ihrem St\u00fcck \u201eAbluzione\u201c f\u00fcr die Ambisonics-Anlage des Dom im Berg \u00f6ffnete die Elektronikmusikerin, Synthesizer-Spielerin und Klangk\u00fcnstlerin Isabella Forciniti ein \u201etrans-dimensionales Portal\u201c. Forciniti begreift die in vielfachen dynamischen Beziehungen stehenden Kl\u00e4nge als einen \u201elebenden Organismus\u201c. Durch ihr jeweils individuelles H\u00f6ren werden die Besucher:innen Teil dieses Organismus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zbigniew Chojnacki und Isabella Forciniti sind beide Shape+ Artists 2022\/2023. 2014 hat das musikprotokoll gemeinsam mit f\u00fcnfzehn weiteren Mitgliedern des Festivalnetzwerks ICAS der International Cities of Advanced Sound die Plattform Shape f\u00fcr spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst ins Leben gerufen. Von 2014 bis 2021 wurden jedes Jahr 48 Musiker:innen und Musikformationen ausgew\u00e4hlt, auf die dann zw\u00f6lf Monate lang die Shape-Scheinwerfer gerichtet waren. Nach erfolgreichen sieben Jahren wurde das durch das Programm \u201eCreative Europe\u201c der Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rderte Projekt nun zum bereits zweiten Mal verl\u00e4ngert. Gestaltung: Susanna Niedermayr<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc116488507\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488507\"><\/a>fr \u2013 21.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Albert Hosp und Marie-Theres Himmler sagen \u201eBoa Tarde!\u201c und melden sich von der diesj\u00e4hrigen World Music Expo in Lissabon <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum zweiten Mal in Folge macht die WOMEX, die World Music Expo, Halt in Portugal. Vergangenes Jahr ist sie in Porto \u00fcber die B\u00fchne gegangen, dieses Jahr schl\u00e4gt sie ihre Zelte in der pulsierenden Hauptstadt am Rio Tejo auf -in Lissabon. Von 19. bis 23. Oktober h\u00e4lt dort Musik aus aller Welt Einzug in insgesamt neun verschiedene Locations inmitten der historischen Altstadt. Vier Tage lang tummeln sich hier die 2000 bis 3000 erwarteten Delegierten, um bei Konzerten, Filmvorf\u00fchrungen, Konferenzen und auf unz\u00e4hligen Messest\u00e4nden neue Musiker:innen zu entdecken, sich auszutauschen und zu vernetzen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Marie-Theres Himmler und Albert Hosp werfen sich f\u00fcr diese Spezialausgabe von In Concert ins Get\u00fcmmel und senden knapp 90 Minuten live aus dem WOMEX-EBU-Radiostudio in Lissabon. Als Gast erwarten sie unter anderem die 29-j\u00e4hrige Fado-S\u00e4ngerin Sara Correia, die in der Sendung auch einige Lieder zum Besten geben wird, begleitet von ihrem Trio. Hineingeboren in eine Fadista-Familie, hat sie bereits mit 13 Jahren bei der \u201eGrande Noite do Fado\u201c gewonnen und mittlerweile zwei Alben ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bei den offiziellen WOMEX-Showcases, f\u00fcr die die Bands von einer siebenk\u00f6pfigen Jury ausgew\u00e4hlt werden, sich freilich nicht nur lusofone Acts vertreten. Die Spanne reicht von indischem Raga bis zu s\u00fcdamerikanischer Volksmusik. Bei der 28. Ausgabe der WOMEX wird auch eine \u00d6sterreicherin auf der B\u00fchne sein, die wir nat\u00fcrlich ebenfalls im Radio-Studio begr\u00fc\u00dfen: die Singer\/Songwriterin Alicia Edelweiss.\u00a0 Gestaltung: Albert Hosp und Marie-Theres Himmler<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eEr hat die Musik bei uns ins Leben gebracht\u201c \u2013 Zum 200. Todestag von Rochus Dedler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rochus Dedler schrieb die Musik zu den Oberammergauer Passionsspielen. Ein Metzgerssohn, hochbegabt, gef\u00f6rdert, Stipendiat einer musikalischen Kaderschmiede in M\u00fcnchen \u2013 und dann doch ohne gro\u00dfe Karriere zur\u00fcckgekehrt als Dorfschullehrer in seinen Heimatort Oberammergau. Dort blieb er allerdings seiner wahren Berufung treu und komponierte, vor allem Musik f\u00fcr den liturgischen Gebrauch. Nur eine sehr \u00fcberschaubare Anzahl von Werken Rochus Dedlers hat die St\u00fcrme der Zeit \u00fcberdauert, das meiste aus seiner Feder ist verloren \u2013 bis auf die Theatermusik zu den Oberammergauer Passionsspielen, die alle zehn Jahre eine halbe Million Besucher dieses Events fasziniert und ber\u00fchrt. Am 15. Oktober 1822 starb Rochus Dedler mit nur 43 Jahren. Wer war er? Ein verkanntes Genie? Oder doch nichts weiter als ein komponierender Schulmeister mit m\u00e4\u00dfiger eigener Kreativit\u00e4t? Ein Musikfeature von BR-KLASSIK zum 200. Todestag Dedlers erinnert an sein Leben und begibt sich auf Spurensuche. Eine Sendung von Volker Seelmann<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Menschen und Maschinen dirigieren. Das Styrian Improvisers Orchestra. \u2013 musikprotokoll 2022. 10 Jahre Styrian Improvisers Orchestra. <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Styrian Improvisers Orchestra (STIO) ist ein bis zu 25-k\u00f6pfiges Ensemble, das mittels der Handzeichen der jeweiligen Dirigent:innen improvisatorisch geleitet wird. Anl\u00e4sslich des zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums spielte das STIO im Rahmen des musikprotokolls \u201eHumans and Machines\u201c, ein vierteiliges Konzert mit ebenso vielen Dirigaten: Annette Giesriegl, Elisabeth Harnik, John Eckhardt und eines von einer k\u00fcnstlichen Intelligenz. Im Zeit-Ton ist die \u00d61-Aufnahme aus dem Dom im Berg zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Initiiert von Annette Giesrigl und Seppo Gr\u00fcndler, entstand das Styrian Improvisers Orchestra im Umfeld des in den Bereichen Neue Musik, Feier Jazz und Improvisationsmusik sehr aktiven Grazer Vereins f\u00fcr Neue Musik (V:NM). Giesriegl ist Stimmperformerin und Gesangsp\u00e4dagogin mit besonderer Affinit\u00e4t zur improvisierten Musik und zum \u201einstant composing\u201c. Gr\u00fcndler ist Klang- und Medienk\u00fcnstler und in leitender Funktion f\u00fcr den V:NM und das Institut f\u00fcr Medienarch\u00e4ologie t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das STIO steht in der Tradition improvisierender Orchester, die mit sich immer wieder \u00e4ndernden Besetzungen und Dirigent:innen spielen. Die Kommunikation zwischen ihnen funktioniert \u00fcber Handzeichen, die die jeweiligen Orchester entwickelt haben. Wie Giesriegl feststellt, hat sich das STIO eine Art Dialekt dieser Kommunikation erarbeitet.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488508\"><\/a>sa \u2013 22.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eEr hat die Musik bei uns ins Leben gebracht\u201c \u2013 Zum 200. Todestag von Rochus Dedler<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Rochus Dedler schrieb die Musik zu den Oberammergauer Passionsspielen. Ein Metzgerssohn, hochbegabt, gef\u00f6rdert, Stipendiat einer musikalischen Kaderschmiede in M\u00fcnchen \u2013 und dann doch ohne gro\u00dfe Karriere zur\u00fcckgekehrt als Dorfschullehrer in seinen Heimatort Oberammergau. Dort blieb er allerdings seiner wahren Berufung treu und komponierte, vor allem Musik f\u00fcr den liturgischen Gebrauch. Nur eine sehr \u00fcberschaubare Anzahl von Werken Rochus Dedlers hat die St\u00fcrme der Zeit \u00fcberdauert, das meiste aus seiner Feder ist verloren \u2013 bis auf die Theatermusik zu den Oberammergauer Passionsspielen, die alle zehn Jahre eine halbe Million Besucher dieses Events fasziniert und ber\u00fchrt. Am 15. Oktober 1822 starb Rochus Dedler mit nur 43 Jahren. Wer war er? Ein verkanntes Genie? Oder doch nichts weiter als ein komponierender Schulmeister mit m\u00e4\u00dfiger eigener Kreativit\u00e4t? Ein Musikfeature von BR-KLASSIK zum 200. Todestag Dedlers erinnert an sein Leben und begibt sich auf Spurensuche. Eine Sendung von Volker Seelmann<\/p>\n<p>22:03 \u2013 23:00 UHR | SWR2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Die Wiege des West Coast Jazz \u2013 Aufnahmen aus dem Lighthouse Caf\u00e9<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Odilo Clausnitzer. Ein kleines Lokal in Strandn\u00e4he in einem Vorort von Los Angeles hat Jazzgeschichte geschrieben. Seit 1949 pr\u00e4sentierte das Lighthouse, initiiert von Bassist Howard Rumsey, Konzerte mit der Cr\u00e8me des zeitgen\u00f6ssischen Jazz der Westk\u00fcste. Die Hausband, die \u201eLighthouse All Stars\u201c, ver\u00f6ffentlichten mehr als 20 Platten. Zur Besetzung z\u00e4hlten zeitweise Jimmy Giuffre, Bob Cooper, Conte Candoli und sogar Max Roach. In den Hoch-Zeiten gab es im Lighthouse jeden Tag Live-Musik. Damit wurde das ehemalige Restaurant zur wichtigsten Spielst\u00e4tte des neuen Westcoast-Jazz.<\/p>\n<p>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Kontrabassist und Jubilar Ewald Oberleitner, Protagonist der steirischen Jazzszene, im Studio. Pianist Fergus McCreadie solo beim INNt\u00f6ne-Tastenfestival 2022 <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er gilt als der \u201eMann im Hintergrund\u201c, von Kollegen wird er als einer der ruhigsten, verl\u00e4sslichsten und universellsten Jazzmusiker des Landes bezeichnet: Zu Gast im Jazznachtstudio ist der steirische Bassist Ewald Oberleitner, der am 4. November seinen 85. Geburtstag feiert. Geboren in Leoben, studierte Oberleitner in M\u00fcnchen und Graz Klarinette, Schlagzeug und Kontrabass. Er ist seit den sp\u00e4ten 1950er Jahren als Mitbegr\u00fcnder und Bassist zahlreicher Jazzbands eine fixe Gr\u00f6\u00dfe im \u00f6sterreichischen Jazzleben und war \u00fcberdies ab 1973 als Lehrer an der Jazzabteilung der Grazer Kunstuniversit\u00e4t t\u00e4tig. Man kennt ihn von Auftritten mit dem Schriftsteller Ernst Jandl, von Duo-Konzerten mit Bassistenkollegen wie Wayne Darling und Reinhard Ziegerhofer, als langj\u00e4hriges Mitglied im Trio des Saxofonisten Karlheinz Miklin und nat\u00fcrlich als Teil des freien Improvisationstrios Neighbours mit Pianist Dieter Glawischnig und Schlagzeuger John Preininger, das Ewald Oberleitner bis weit \u00fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt machte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zudem ist in der \u00d61 Jazznacht ein Konzert des schottischen Pianisten Fergus McCreadie zu h\u00f6ren, der auf dem heuer erstmals stattfindenden INNt\u00f6ne-Tastenfestival in Ober\u00f6sterreich am 4. Juni kurzfristig f\u00fcr den erkrankten Italiener Alessandro D\u2019Alessandro einsprang und ein frei improvisiertes Solokonzert gab. Die Musik des 25-j\u00e4hrigen Schotten ist in erster Linie von der Volksmusik und der Landschaft seiner Heimat inspiriert und verbindet innig-lyrische Zartheit mit dem Charme von Folksongs und ausdrucksstarken Jazzimprovisationen zu einer harmonischen Mischung aus Subtilit\u00e4t und naturverbundener Einfachheit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Au\u00dferdem gibt es vor Mitternacht wie immer das \u00d61 Jazznacht-Magazin mit aktuellen Terminen und Neuerscheinungen aus nah und fern.\u00a0 Gestaltung: Gerhard Graml<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Bambus, K\u00fcrbis und Muschel \u2013 Klangwelten aus Madagaskar<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Madagaskar ist eine der \u00e4ltesten Inseln der Erde. In der Menschheitsgeschichte wurde sie allerdings vergleichsweise sp\u00e4t besiedelt. Daf\u00fcr ist ihr Artenreichtum in der Tier- und Pflanzenwelt in seiner Biodiversit\u00e4t einzigartig. So mag es dazu passen, dass sich auch die madegassische Musik in ihrer Vielfalt auf erstaunliche Weise entwickelt hat. Denn die ersten SiedlerInnen kamen von sehr weit her \u2013 aus Indonesien und Polynesien, dem arabischen Raum, aus Indien, sp\u00e4ter Ostafrika. Mit ihnen str\u00f6mten weit entfernte Musikkulturen auf die Insel. Ab dem 16. Jahrhundert mischten die Europ\u00e4er ihre Klangfarben und Musiktraditionen in diesen gro\u00dfen Schmelztiegel. So finden sich bis heute zwischen dem madegassischen Hochland und den K\u00fcstenregionen sehr unterschiedliche Musikstile und Instrumente, die ihre Wurzeln in den alten Einwanderungskulturen haben, wie beispielsweise die indonesische Bambuszither Valiha, das polynesische Muschelhorn Antsive, das s\u00fcdafrikanische Zupfinstrument Jejy Voatavo und die arabische Gitarre Kabosy. BR-KLASSIK durchstreift die \u00fcppige Musiklandschaft Madagaskars und stellt bedeutsame Instrumente, Stile und Auff\u00fchrungskulturen dieser Insel vor. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel<\/p>\n<h2><a name=\"_Toc116488509\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<h2><a name=\"_Toc116488509\"><\/a>so \u2013 23.10.2022<\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>(Fortsetzung) Kontrabassist und Jubilar Ewald Oberleitner, Protagonist der steirischen Jazzszene, im Studio. Pianist Fergus McCreadie solo beim INNt\u00f6ne-Tastenfestival 2022 <\/strong><\/p>\n<p>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Zum 100. Geburtstag von Gerhard Bronner <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gerhard Bronner wurde am 23. Oktober 1922 in Wien Favoriten als Sohn einer N\u00e4herin und eines Tapezierers geboren. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Trommler und Gitarrist bei den \u201ePfeiferlbuben\u201c, der musikalischen Abteilung der sozialistischen Kinder-und Jugendorganisation. Ein Auftritt von Hermann Leopoldi veranlasste Bronner schlie\u00dflich Musikhumorist zu werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nach dem \u201eAnschluss\u201c 1938 verlor Gerhard Bronner als Jude seine Lehrstelle und musste vor den Nazis fliehen. Zuerst in Br\u00fcnn sp\u00e4ter in Pal\u00e4stina verdiente Bronner seinen Lebensunterhalt zun\u00e4chst als Stra\u00dfenmusiker und Barpianist, bevor er Leiter des Musikprogramms des Ablegers der BBC in Pal\u00e4stina wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte Bronner nach Wien zur\u00fcck, arbeitete beim Sender \u201eRot-Wei\u00df -Rot\u201c, war ab 1952 musikalischer Leiter der Unterhaltungsabteilung beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg, pachtete 1955 die legend\u00e4re \u201eMarietta-Bar\u201c in Wien und emigrierte 1988 in die USA. 1993 zur\u00fcck in Wien, trat er bis kurz vor seinem Tod am 19. J\u00e4nner 2007 auf.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Unvergessen bleiben seine legend\u00e4ren Kabarettprogramme, sein Radiokabarett \u201eGuglhupf\u201c, das Sonntag f\u00fcr Sonntag auf \u00d61 lief und nat\u00fcrlich seine Lieder, wie \u201eDer g\u2019schupfte Ferdl\u201c, \u201eDer Papa wird\u2019s schon richten\u201c oder \u201eDie Glock\u2019n, die 24 Stunden l\u00e4ut\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Spielr\u00e4ume Spezial zum 100. Geburtstag von Gerhard Bronner.\u00a0 Gestaltung: Lukas Handle<\/p>\n<p>19:34:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Livin\u2019 Vintage zu Gast im Studio 2 des Wiener Funkhauses <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon seit der Gr\u00fcndung verwischt das steirische Quintett Livin\u2019 Vintage die Genre-Grenzen und l\u00e4sst Musikstile vergangener Tage in neuem Licht erstrahlen. Komplexe Harmonien, ausgefuchste Melodien und tighte Grooves werden in ein modernes Popmusik-Gewand geh\u00fcllt. Funk, Soul und Jazz verschmelzen mit HipHop-und Blues-Elementen und schaffen ein erfrischendes, zeitgem\u00e4\u00dfes H\u00f6rerlebnis. S\u00e4ngerin Maria Pommer, Pianist Christoph Koglmann, die Gitarristen und Bassisten J\u00fcrgen H\u00f6lzl und Konstantin Sorko sowie Schlagzeuger Marcell Bod\u00f3 -das sind die Namen hinter der Band Livin\u2019 Vintage, die im Juli ihre erste Single \u201eLovesick\u201c ver\u00f6ffentlicht hat, als Vorgeschmack auf die erste EP. Musik f\u00fcr Herz und Hirn. Diese \u00d61 Radiosession wird gef\u00f6rdert durch die Verwertungsgesellschaft Rundfunk GmbH (VGR).\u00a0 Gestaltung: Iner Reiger<\/p>\n<p>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Luiz Bonf\u00e1: \u201eSolo in Rio\u201c (1959) <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am 17. Oktober 2022 w\u00e4re der brasilianische Gitarrist Luiz Bonf\u00e1 100 Jahre alt geworden. Ber\u00fchmt wurde er vor allem durch seinen Beitrag zur Musik des Films \u201eOrfeu Negro\u201c, und bald darauf durch seine Bossa-Nova-Aufnahmen, unter anderem auch mit Stan Getz oder Caterina Valente.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein Stil und seine Technik unterscheiden sich ma\u00dfgeblich von denen seines eineinhalb Dekaden j\u00fcngeren Gitarristenkollegen Baden Powell, der zumindest im Jazz deutlich mehr Bekanntheit erlangt hat. Weniger perkussiv und deutlich sanglicher ist Bonf\u00e1s Spiel, es dient immer ganz dem jeweiligen Song, nie der Selbstdarstellung. Seine Virtuosit\u00e4t und seine technische Raffinesse offenbaren sich vor allem in der Art, wie er Melodien, Harmonien und Basslinien mit zwei H\u00e4nden auf sechs Saiten zu verschmelzen wei\u00df. Da machte sich sein hartes Training bezahlt: Schon als Elfj\u00e4hriger studierte er beim damals wichtigsten klassischen Gitarristen S\u00fcdamerikas, Isaias Savio (selbst Sch\u00fcler von Miguel Llobet, der wiederum Sch\u00fcler des spanischen Meisters Francisco Tarrega war). Doch letztlich war der ber\u00fchmte Gitarrist und Komponist Garoto der noch wichtigere Einfluss auf Bonf\u00e1 -indem er sich n\u00e4mlich gegen die Klassik und f\u00fcr die brasilianische Popularmusik und den Jazz entschied und so zu einem der Pioniere der Bossa Nova wurde.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1959 nahm der US-amerikanische Tontechniker und Labelbetreiber Emory Cook in Rio de Janeiro Luiz Bonf\u00e1 solo in entspanntem Ambiente auf. V\u00f6llig frei und frisch von der Leber weg spielte und sang sich Bonf\u00e1 da durch viele seiner Songs, er lie\u00df seiner Kreativit\u00e4t aber auch in g\u00e4nzlich spontanen Improvisationen ihren Lauf. Man hatte -und hat -den Eindruck, als w\u00fcrde er einfach nur f\u00fcr sich selbst so famos musizieren. Einige dieser Aufnahmen wurden auf der Cook-LP \u201eO Viol\u00e3o de Luiz Bonf\u00e1\u201c ver\u00f6ffentlicht, vollst\u00e4ndig erschienen sie erst 2005 auf dem Label Smithsonian Folkways. Gestaltung; Michael Neuhauser<\/p>\n<p>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Online-Titel: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit \u2013 Haupttitel: Gedankenspr\u00fcnge aus dem Musterbuch des Jetlags<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Guenats Pashas \u2013 Das Leben feiern: Papiers d\u2019Armenies aus Paris<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Papiers d\u2019Armenies ist ein franz\u00f6sisches Ensemble mit armenischen Wurzeln das, inspiriert von traditionellen Melodien Armeniens, Georgiens, Griechenlands und Anatoliens, durch die Vorst\u00e4dte Istanbuls oder Jerewans, aber auch durch Caf\u00e9s von Paris streift. Papiers d\u2019Armenies\u2019 Alben erz\u00e4hlen von ihrem vielstimmigen Armenien, auch der Diaspora. Originalkompositionen und traditionelle Lieder erinnern an die Band Bratsch, zu der S\u00e4nger und Gitarrist Dan Gharibian lange geh\u00f6rte, er gr\u00fcndete Papiers d\u2019Armenies. Seine Tochter Macha Gharibian, Jazz-Pianistin, war zuerst S\u00e4ngerin der Gruppe, jetzt ist sie auch am Klavier und als Arrangeurin dabei. Die intensivsten Momente entstehen, wenn Vater und Tochter in \u201eNoubar\u201c zusammen singen, wie bei den Autofahrten in der Kindheit. BR-KLASSIK sprach mit Macha Gharibian \u00fcber ihre Liebe nicht nur zur armenischen Musik. Eine Sendung von Grit Friedrich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<style><\/style>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kleiner Blick in die Radiowoche 42. Die \u00dcbersicht zum Download als PDF. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr. Erg\u00e4nzt mit den tollen Sendungen zur Neuen Musik von BR-KLASSIK und \u00d61. Wichtig: Petition zum Erhalt des \u00f6sterreichischen Musiklebens \u2013 Einladung zum Dialog. Alle wichtigen Informationen zum Thema. Inhalt Senderliste: 1 mo \u2013 17.10.2022. 2 di \u2013 18.10.2022. 2 mi \u2013 19.10.2022. 3 do \u2013 20.10.2022. 3 fr \u2013 21.10.2022. 5 sa \u2013 22.10.2022. 6 so \u2013 23.10.2022. 7 Senderliste: ORF \u2013 \u00d61 Deutschlandfunk \u2013 \u201eFakten und mehr\u201c Deutschlandfunk-Kultur \u2013 \u201eDas Feuilleton im Radio\u201c ndr Kultur \u2013 H\u00f6ren und genie\u00dfen radio bremen \u2013 Neugier lohnt sich. rbb-kultur \u2013 DEINE OHREN WERDEN AUGEN MACHEN. mdr-kultur \u2013 Das Radio. wdr3 \u2013 Das Kulturradio hr2-kultur \u2013 Das Kulturradio f\u00fcr Hessen. sr2 Kulturradio \u2013 \u2026 gut zu h\u00f6ren. swr2 \u2013 Kultur neu entdecken BR-KLASSIK \u2013 Klassikstars geben auf BR-KLASSIK den Ton an. Attraktive Magazine bringen Interviews und Neuigkeiten aus dem Musikleben. 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