{"id":284,"date":"2010-07-12T18:14:04","date_gmt":"2010-07-12T16:14:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nmz.de\/jazz\/?p=284"},"modified":"2010-07-12T18:14:04","modified_gmt":"2010-07-12T16:14:04","slug":"echo-effekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/07\/echo-effekt\/","title":{"rendered":"Echo-Effekt"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber den ECHO Jazz ist schon alles gesagt. Obwohl&#8230; mir f\u00e4llt da schon noch was ein. Haben wir denn ausreichend gew\u00fcrdigt, dass die Macher des ECHO die allerschlauesten Musikpreismacher der ganzen Galaxis sind? Das f\u00e4ngt ja schon an beim Namen. In Amerika m\u00fcssen Preisnamen immer erst mal hochtrabend klingen, z.B. Academy Award of Merit, MacArthur Fellows Program oder Chamber Music America\u2019s 2010 Richard J. Bogomolny National Service Award. Bekannt werden die Preise am Ende aber unter so griffigen Rufnamen wie Oscar, Emmy oder Grammy. Also haben sich die ECHO-Leute gesagt: Lieber gleich was Kurzes, zwei Silben, vier Buchstaben, alles andere ist \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n<p>Und noch etwas lernten sie von Amerika: Dort wird niemals etwas f\u00fcr einen Grammy oder Oscar nominiert, was nicht kommerziell kalkuliert ist. Denn Erfolg gilt in Amerika als Ausweis von k\u00fcnstlerischem Talent: Wer nicht ankommt, dem fehlt das k\u00fcnstlerische Gesp\u00fcr daf\u00fcr. Dass einem K\u00fcnstler die Vision wichtiger sein k\u00f6nnte als der Erfolg, ist einfach nicht vorstellbar. Die ECHO-Leute (Pop und Klassik) sagten sich also: Dann brauchen wir ja gar nicht lange zu nominieren, wir nehmen einfach Nummer 1 bis 5 der Jahres-Charts als Kandidaten. So kam es dann zu dem Namen ECHO: Dieser Preis der Industrie ist lediglich ein Echo (Widerhall) der Verkaufs-Statistik der Industrie. Die am meisten kassiert haben, werden zus\u00e4tzlich mit einer Ehrung belohnt. Dazu passt dann hervorragend der ECHO-Satz: \u201eDenn k\u00fcnstlerische H\u00f6chstleistung braucht Freir\u00e4ume.\u201c<\/p>\n<p>Aber die ECHO-Leute sind noch viel schlauer. Irgendwann entdeckten sie, dass auch Jazz zuweilen kommerziell sein kann, und verk\u00fcndeten daraufhin die Neu-Einf\u00fchrung eines ECHO Jazz. Offiziell wegen \u201eder musikalischen Entwicklung des Jazz\u201c, aber eigentlich \u2013 das ist ihnen dann doch rausgerutscht \u2013 wegen \u201eTill Br\u00f6nner, Nils W\u00fclker oder Roger Cicero\u201c, die den Jazz \u201eeiner breiteren Bev\u00f6lkerungsschicht n\u00e4her bringen\u201c. Dann jedoch mussten die ECHO-Macher feststellen, dass die Nische Jazz von Kleinlabels mitbeherrscht wird und das ECHO-Prinzip \u201eNummer 1 bis 5 der Charts\u201c in der Jazzszene den Ruf des Preises sofort ruinieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und da kam dann das Allerschlaueste: \u201eDann sollen sie eben nominieren\u201c, sagten sich die ECHO-Leute und setzten eine Jury ein mit einer Menge Delegierter der gro\u00dfen und kleinen Jazzlabels. Und da haben die Labelbosse dann geschachert: Ich stimme f\u00fcr deinen Trompeter, wenn du f\u00fcr meinen Pianisten stimmst. Und so weiter. So wurde der ECHO Jazz zum Echo (Widerhall) der Jazzlabel-W\u00fcnsche. Und weil weder Till Br\u00f6nner noch Nils W\u00fclker noch Roger Cicero einen Preis erhielt, musste Br\u00f6nner wenigstens moderieren. Falls er n\u00e4chstes Jahr unter den Preistr\u00e4gern sein sollte, ist Nils W\u00fclker mit der Moderation dran. Die ECHO-Leute wissen schlie\u00dflich, warum sie diesen neuen ECHO eingef\u00fchrt haben \u2013 wegen \u201eder musikalischen Entwicklung des Jazz\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den ECHO Jazz ist schon alles gesagt. Obwohl&#8230; mir f\u00e4llt da schon noch was ein. Haben wir denn ausreichend gew\u00fcrdigt, dass die Macher des ECHO die allerschlauesten Musikpreismacher der ganzen Galaxis sind? Das f\u00e4ngt ja schon an beim Namen. In Amerika m\u00fcssen Preisnamen immer erst mal hochtrabend klingen, z.B. Academy Award of Merit, MacArthur Fellows Program oder Chamber Music America\u2019s 2010 Richard J. Bogomolny National Service Award. Bekannt werden die Preise am Ende aber unter so griffigen Rufnamen wie Oscar, Emmy oder Grammy. Also haben sich die ECHO-Leute gesagt: Lieber gleich was Kurzes, zwei Silben, vier Buchstaben, alles andere ist \u00fcberfl\u00fcssig. 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Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.jazzzeitung.de\\\/cms\\\/author\\\/wein\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Echo-Effekt - JazzZeitung","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2010\/07\/echo-effekt\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Echo-Effekt - JazzZeitung","og_description":"\u00dcber den ECHO Jazz ist schon alles gesagt. Obwohl&#8230; mir f\u00e4llt da schon noch was ein. Haben wir denn ausreichend gew\u00fcrdigt, dass die Macher des ECHO die allerschlauesten Musikpreismacher der ganzen Galaxis sind? Das f\u00e4ngt ja schon an beim Namen. 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Titel: \"No Chaser\". Ende 2010 erschien bereits der 78. Text. Preisfrage: Wann hat er damit begonnen? Mit Informationen zu seiner Person ist er dagegen geizig. So viel ist immerhin bekannt: Er hat einen Produzenten-Freund in Italien namens Stefano und eine On-Off-Beziehung mit Petra, seiner Nachbarin. Hier mal etwas Autobiographisches (das war seine Print-Kolumne Nr. 34, das Baby ist inzwischen eingeschult)... ... ... Neuigkeiten von meiner h\u00fcbschen Nachbarin: Sie ist schwanger. (Nicht von mir, ich schw\u00f6re.) Seitdem sie es wei\u00df, will sie andauernd Musik-Tipps von mir. (Nicht f\u00fcr sich, sondern f\u00fcr das ungeborene Baby.) \u201eAch, es gibt doch genug Baby-Songs\u201c, sagte ich: \u201eBaby, it\u2019s cold outside. I can\u2019t give you anything but love, baby. Oder: Baby, you are my destiny.\u201c Das fand sie dann nicht so richtig lustig. \u00dcberhaupt muss ich sagen: Seitdem Petra (so hei\u00dft meine Nachbarin) schwanger ist, nimmt sie alles sehr ernst. \u201eDie musikalischen Schwingungen, die ein Kind im Mutterleib erf\u00e4hrt, bestimmen sp\u00e4ter seine Sexualit\u00e4t, seine Berufswahl und sogar seine TV-Vorlieben\u201c, verk\u00fcndet sie immer wieder. \u201eVor allem nat\u00fcrlich seinen Musikgeschmack\u201c, sage ich dann jedes Mal. F\u00fcr die Zeit nach der Geburt hat Petra dagegen vorgesorgt. Ein ganzes Regalbrett voll CDs wartet auf das arme Kind: \u201eBach for Babies\u201c, \u201eMozart for Babies\u201c, \u201eAdagio for Babies\u201c. Alles nach neuesten therapeutischen Erkenntnissen altersgem\u00e4\u00df geordnet: ab 3 Monate, ab 6 Monate, ab 12 Monate. \u201eUnd wo ist der Charlie Parker f\u00fcr die F\u00fcnfj\u00e4hrigen?\u201c, wagte ich zu fragen. \u201eJazz-Harmonien sind ganz schlecht f\u00fcr Kinder\u201c, antwortete sie, als ob sie auch nur die leiseste Ahnung von Parkers Harmonik h\u00e4tte. \u201eDas ist wissenschaftlich erwiesen, dass Jazz hyperaktiv macht. Auch die Zahl der Diabetiker steigt unter Jazz-Einfluss.\u201c Ich versuchte, ruhig zu bleiben. \u201eNa, dann wird\u2019s wohl ein rotwangiger Chefarzt oder Staranwalt werden, dein Kind. Deren musikalische Entwicklung bleibt ja bekanntlich bei Mozarts Kr\u00f6nungskonzert stehen.\u201c Irgendwie schaffte es Petra in ihrer Schwangeren-W\u00fcrde, mir daraufhin ein alles verzeihendes Buddha-L\u00e4cheln zu schenken. Seit sich ihr Bauch rundet, ist sie aber auch irgendwie noch sch\u00f6ner geworden. Neuerdings l\u00e4dt sie mich sogar zweimal die Woche zum Abendessen ein. Sie sucht doch nicht etwa einen Vater f\u00fcr ihr Kind? Ohne Parker geht da nichts, so viel steht fest.","url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/author\/wein\/"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_publicize_connections":[],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p3KEcT-4A","jetpack-related-posts":[{"id":15939,"url":"https:\/\/www.jazzzeitung.de\/cms\/2018\/05\/kein-echo-weit-und-breit-roter-teppich-wird-eingerollt\/","url_meta":{"origin":284,"position":0},"title":"Kein ECHO weit und breit \u2013 Roter Teppich wird eingerollt","author":"Huflaikhan","date":"6. 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